Die Weltwirtschaftskrise hat auch den Kirchenstaat getroffen und gebeutelt. Nachdem schwankende Wechselkurse die Finanzergebnisse beeinträchtigt haben, schmolz der Haushaltsüberschuss des Vatikans um zwei Drittel auf 6 Millionen Euro. Der Klerus in Rom schimpft daher auf die weltlich-kapitalistischen Finanzmärkte und sucht sich neue, islamische Verbündete. Banker sollten sich auf Wunsch des Vatikans künftig ein Beispiel an den Muslimen nehmen und bitte in Zukunft die Regeln der Scharia berücksichtigen.

(Spürnasen: Waldnachtschatten, Politischer Beobachter, RIA)

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73 KOMMENTARE

  1. Na wie gut, dass die Kirche Armut und Zurückhaltung predigt, aber Kaviar isst und mehr Kapital fordert …..

  2. Weisheit und Wohlfahrt

    Auch die Sparkassen prüfen bereits das Auflegen „schariakonforme Finanzprodukte“ und so erklärt die Sparkasse ihren Kunden die Scharia:

    „Die generellen Ziele der Scharia sind Weisheit und Wohlfahrt. Daraus wurden von den Gelehrten spezielle Rechtswissenschaften entwickelt, welche in detaillierten Prinzipien und Regeln erfasst werden. Eine dieser Rechtswissenschaften ist Fiqh. Es beinhaltet
    eine einheitliche Methodologie und Regeln für geschäftliche und zwischenmenschliche Beziehungen und stellt damit das islamische Wirtschaftsrecht dar. Diese wird als Prüfungsrahmen für islamische Finanzdienstleistungen angewandt. DieScharia bildet das Grundgerüst für die Inhalte und Ausgestaltungen von Finanzinstrumenten. Auffällig ist die enge Verknüpfung von Religion und staatlichen Zuständigkeiten. Der moralische und ethische Anspruch zeigt auf, dass Finanzinstrumente aus dem westlichen
    Grundverständnis nicht mit dem Rahmen der Scharia vereinbar sind. Dies gilt besonders für das Kredit-und Versicherungsgeschäft, aber auch für den Investmentbereich.

  3. Am einen Tag stellt sich der Vatikan gegen den Islam, am nächsten paktiert er mit ihm.

    Wissen die, was sie tun?

  4. „Papst Benedikt XVI. bleibt still. Er verharrt diese Woche im Schweigen und Gebet. Er will sich auf Gott besinnen.“

    Oder vielleicht auf Allah?
    Vielleicht hat ihm aber auch Erzengel Gabriel einen Finanztipp gegeben?

  5. Am einen Tag stellt sich der Vatikan gegen den Islam, am nächsten paktiert er mit ihm.

    Wissen die, was sie tun?

    Das wussten sie m.E. noch nie….;-)

  6. Irgendwer hat irgendwo neulich in einem Kommentar geschrieben: Unser Geld können sie nehmen, unser Land aber werden sie nie kriegen.

    Geld ist im Grunde nur Papier, das dazu wird, was die Politik und die Finanzwelt daraus macht: Z. B. wenn sie heute die Inflation beschließen, ist Morgen das Geld nichts mehr wert. Das Land bleibt Land.

    Und das hier ist kein Sharialand, auch wenn eines Tages deswegen Krieg toben wird.

  7. Versicherung ist Glücksspiel
    Beate Uhse Aktien verboten

    Die Sparkasse klärt auf:

    „Auf den Versicherungsbereich wirkt sich Maysirbzw. Qimaraus. Beide Begriffe stehen für ein Glücksspielverbot. Hauptmerkmal von Maysir und Qumar sind eine zu Beginn des Geschäfts definitive Gewinn- oder Verlustsituation für eine der beiden Geschäftsseiten. Dagegen hätte ein Handel stets für beide Seiten eine gewinn-bringende Situation. Für den Aktienbereich gilt in diesem Zusammenhang zusätzlich auch noch die Restriktion, dass weder Glückspiel, Waffen, Zinsen, Schweinefleisch und/ oder Pornographie Gegenstand der Unternehmenstätigkeit sein dürfen.“

  8. Geistesgeschichtliche Berührungspunkte gibt es. Bis weit ins Mittelalter galt für Christen das Verbot der Zinsnahme; Christen und Juden durften zwar Geld investieren und Teilhaber an realen Geschäften werden, nicht aber erfolgsunabhängige Zinsen auf verliehenes Geld nehmen, sozusagen aus Geld Geld machen. So hat Heinrich VIII. in England offiziell erst 1545 das weltliche Zinsverbot aufgehoben.

    Mohammed begründet das im Koran ziemlich gleichlautend mit dem Alten Testament, d.h. er diese Dinge dort – wie vieles andere auch – abgeschrieben. Tatsache ist freilich auch, dass auch im islamischen Finanzwesen zahlreiche Tricks erdacht wurden, mit denen man sehr wohl Zinsen nahm – nur nannte man sie anders. Beispiel: Einer leiht einem anderen Geld. Zinsen darf er nicht nehmen. Stattdessen kauft der Entleiher dem Verleiher irgendeinen an sich wertlosen Gegenstand ab, und zahlt ihm einen fiktiven Preis, der dem Zinssatz für die entliehene Summe entspricht – also war das nach der Scharia ein Kauf, keine Verzinsung und Allah ist zufrieden ….

    Zwar ist ein totales Zinsverbot wirtschaftlicher Unfug; Zinsen sind der Preis für geliehenes Geld – und irgendeinen Preis muss das haben. Sonst würde kein Geld mehr verliehen.

    Andererseits sind heutige sind schariakonforme Anlagen kein Teufelswerk, über das man Gift und Galle spucken müsste. Sie ähneln Investmentfonds, bei denen der Ertrag an den Geschäftserfolg gebunden ist: Jeder Immobilien- oder Aktienfonds, Handelsfonds oder Aktienfonds (der aber nicht in Bankaktien investieren darf, wenn die Banken Zinsen nehmen) tut es auch.

    Wer allerdings glaubt, dass diese Anlagen ohne Risiken sind, irrt gewaltig: Grundgedanke ist ja gerade, dass der Kapitalgeber das gesamte Risiko mitträgt. Hoffentlich hat der Banco di Vaticano da auch genau hingeschaut …

  9. Nun ja, das Zinsverbot bestand ja früher auch in der christlichen Welt, ist also keine islamische Erfindung. Selbst wenn es eine solche wäre, wäre es immer noch vernünftiger als Zins und Zinseszins, die das Geld in seiner Eigenschaft als Akkumulationsmittel stärken und in seiner Eigenschaft als Tauschmittel schwächen.
    Scharia oder nicht, eine Geldreform stünde uns gut zu Gesicht und unser Geld ist erst die Ursache für die ganze Krise. Siehe hier: http://www.inwo.de oder Google-Suche nach Silvio Gesell. Die Linken hassen seine Theorien, weil er Marx als Spinner entlarvt, die Hochfinanz hasst ihn aber auch, weil er einen Weg aus der Umschichtung des Geldes von unten nach oben aufzeigt.
    Wenn nun der Vatikan also zu seinen Wurzeln zurückkehren will und das nur mit Scharia-konformen Anlagen kann, ist zu bedauern, dass nur die Mohammedaner derartige Anlagen anbieten. Warum soll man Vernünftiges nicht nutzen?

  10. Das wussten sie m.E. noch nie….;-)

    Naja, „nie“ ist vielleicht die falsche Bezeichnung… Aber die Fehlerquote liegt schon ziemlich hoch 😉

  11. Der Mangel an gelebten Werten und Ideale in Mitteleuropa treibt die Schutzsuchenden dorthin, wo ihnen Schutz gewährt wird.

    Aus dem gleichen Grund streben viele kleine Länder die NATO-Mitgliedschaft an, die sich (von z.B. Russland) bedroht fühlen. (jüngstes Bsp.: Georgien)

    Aus dem gleichen Grund streben viele arme Länder die Mitgliedschaft in der EU an, um an Deutschlands Geldtöpfe zu kommen (jüngstes Bsp.: Island)

  12. Die Zeitung legt der Finanzwelt vor allem die islamischen Anleihen ans Herz, die sogenannten Sukuks. Diese Wertpapiere wurden aus einer Not heraus entwickelt: Der Islam verbietet es Gläubigen, Geld gegen Zinsen zu verleihen.

    Da sind wir doch schon angekommen, in USA, FED, ist der Leitzins bei 0,5 % und die Europäische Zentralbank senkt Leitzins auf 1,5 Prozent in Euroland.

    Noch Fragen?

  13. # kybeline

    das Geld wirft ihnen nun auch die rk Kirche in den Rachen, doch Land ist nicht verkäuflich, nur auf dem Papier, wer es dann auch haben will muss es sich schon selbst holen.
    Darin hat die rk Kirche ja einige Erfahrung. Die Bekehrung erfolgte nicht überall in Europa so friedlich wie in den Gebieten des römischen Imperiums. Das ging blutig vonstatten und währte auch Jahrhunderte bis endgültig das komplette alte Wissen der Völker ausradiert war.
    Nun hat die rk Kirche keine weltliche Macht mehr und finanziert eben die nächste Unterwerfung der Europäer mittels der Steineniederwerfer.

    # Salahadin

    Generelle Ziele sind doch wohl eher die Umma, die Unterwerfung aller Wesen unter das Diktat der Scharia und dem Verneigung vor einem Stein. Das hat nichts mit Wohltat und Weisheit zu tun.
    Die Wisheiten und Wohlktaten der islamischen Welt sind momentan für jeden klar sichtbar in allen Ländern welche von Muaslimen bewohnt werden oder in denen sie sich niedergelassen haben.

    Komisch ist auch:

    Für den Aktienbereich gilt in diesem Zusammenhang zusätzlich auch noch die Restriktion, dass weder Glückspiel, Waffen, Zinsen, Schweinefleisch und/ oder Pornographie Gegenstand der Unternehmenstätigkeit sein dürfen.”

    Da sind doch Muslime ganz besonders vorn dabei.
    Bin ich in einem arabischgen Land werde ich dort von männlichen Angehörigen dieser Weltanschauung immer auf Pornos angesprochen und es gilt immer als männlich mit ner Knarre rumzulaufen.
    Internetkinderpornografie ist in islamischen Ländern überhauptt der Spitzenreiter.
    In meinem Stadtteil betreiben nur Muslime Wettbüros und Spielcasinos, vom Drogenhandel einmal ganz abgesehen.
    Für die Wohltaten und Weisheiten bezahlen viele junge Menschen der westlichen Welt mit einem frühen Drogentod. Sowas gab es vor dem Kontakt mit Muslimen hier überhaupt nicht.

    Welcher Bank kann man noch trauen?
    Die Politiker sind eingeknickt die Wirtschaftsbosse haben Europa die Kacke mit muslimischen Migranten,
    das heisst doch wohl Wanderer, eingebrockt.

    Eigentlich sind unsere Politiker doch ausgebufft, sie sprechen ja von Migranten und nicht von Immigranten (Einwanderer), wohl in der Hoffnung die Wanderer ziehen weiter.
    Nun ich wünasche eine schöne Weiterwanderung in wärmere Gefilde. Von mir aus auch mit 72 Weintrauben.
    Was Berserker und Torque vermögen werden die noch früh genug erfahren.

    Geld auf der Bank bringt nichts, das wird eh krisenzerstört. Sinnvolle Investitionen in die Gegenwart und Zukunft sind nötiger.

    🙂 Schönes Ragnarök 🙂

  14. Herrlich!
    Die Deppen suchen sich die nächsten Goldgruben, wo sie ihr Gold reinwerfen können.

  15. Prima, wenn unsere Qualitätsjournalisten wissen, welche Gedanken Benedikt hat, sobald er meditiert.

    In Deutschland muss man sehr mutig sein, wenn man den Vatikan kritisiert, wow!

    Die deutsche Journalie hat den Papst nun wieder dort, wo Sie den „Panzerkardinal“ Ratzinger vor der Wahl hatte…

    Man könnte sich ja mal eines der über 600 Werke Ratzingers zufällig ansehen und merken, dass er für alle Mächtigen, auch für Wirtschaftsbosse und Medien einen kritischen Blick hat und das war auch immer gut so. Und er wußte auch, dass er stets dafür öffentlich verprügelt wird, wenn er sich mit diesen anlegt.

    Nun sagt bitte bloß noch dass diese Papstkritik hierzulande politisch inkorrekt wäre – LOL!

    Die 68er-Schulideologie bzgl. der bösen Christen funktionert bei vielen reibungslos, wie man auch an einigen Kommentaren hier sehen kann.

  16. #3
    Vielleicht hat ihm aber auch Erzengel Gabriel einen Finanztipp gegeben?

    Ja klar!
    Wertlose Scharia-Anleihen sind jetzt besonders billig zu haben! 😉

  17. Ein religiöser Aufsichtsrat

    „Um in Unternehmen sicherzustellen, dass Finanzgeschäfte im Einklang mit der Scharia zustande kommen und durchgeführt werden, wird eine Art religiöser Aufsichtsrat gebildet: das Scharia-Board. Dieses besteht aus drei bis fünf Schariagelehrten, die von
    Unternehmen unabhängig bindende Entscheidungen für Unternehmen treffen. Den Schariagelehrten steht es zu eigene Auslegungen (fatwas) anzuwenden. Die Grundvoraussetzung der gewährleisteten Qualifizierung im islamischen Wirtschaftsrecht der Mitglieder des Scharia-Boards stellt die fiqh al mu’ amalatdar. Ein
    Scharia-Board kann für mehrere Unternehmen tätig sein. Das Scharia-Board hat zwei wesentliche Funktionen. Auf der konstitutiven Seite prüft und zertifiziert es die Schariakonformität der Finanzinstitute vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Auf der
    operativen Seite überprüft das Scharia-Board kontinuierlichen die Schariakonformität während der laufenden Geschäftstätigkeit. Das Scharia-Board wird regelmäßig von den Finanzinstituten informiert und vor der Einführung neuer Prozesse oder Produkte beratend einbezogen. Eine Entscheidung über die Schariakonformität eines Produktes ist bindend für die Unternehmen.“

  18. #7 Sadiq al-Sharq al-Awsat

    Einer leiht einem anderen Geld. Zinsen darf er nicht nehmen. Stattdessen kauft der Entleiher dem Verleiher irgendeinen an sich wertlosen Gegenstand ab, und zahlt ihm einen fiktiven Preis, der dem Zinssatz für die entliehene Summe entspricht

    So ähnlich macht es die Mafia: die erpressten Geschäftsleute zahlen kein direktes Schutzgeld mehr. Dafür müssen sie ihre Waren zu überteuerten Preisen bei einer Mafiafirma einkaufen.

  19. #15 schmibrn sagt:
    Die 68er-Schulideologie bzgl. der bösen Christen funktionert bei vielen reibungslos, wie man auch an einigen Kommentaren hier sehen kann.
    ———————————————–
    alles GollwitzerLehrlinge, noch Fragen ?

  20. Im Grunde genommen beobachten wir auch in diesem Fall das, was Geert Wilders sagt: der Westen integriert sich Stück für Stück unter die Scharia. Jeder sieht nur seinen Bauchnabel und niemand das große Ganze ( außer PI ).

    Wer will den Banken verdenken, maßgeschneiderte Produkte für eine wachsende Bevölkerungsgruppe zu verkaufen? Wer dem Burkini-Händler, dem Halal-Lebensmittellieferanten usw. usf. es ihnen gleichzutun?

    Und doch sind das alles nur Mosaiksteinchen, die irgendwann das unerbittliche Gesamtbild zeigen werden: die Islamisierung des Westens.

    Es ist höchste Zeit für eine politische Antwort auf diese Entwicklung:
    PRO Köln bzw. PRO NRW wählen.

  21. es gibt viele Möglichkeiten, zu investieren ( + auch beleihen), und das schariakonforme Modell deckt nur einen Bereich ab, der immer AUCH von allen Banken angeboten wird (mit Ausnahme vielleicht des moralischen Bewertungsstandpunkt).

    „Zinsen“ , die erlaubt und unter Konkurrenz angeboten werden, sind dann freie und selbstverantwortliche Verträge. Die Höhe der „Zinsen“ (die ja immer Geldwertrisiko UND Bearbeitungsaufwand darstellen!) pendelt sich unter Konkurrenz auf einen Mindestwert ein.

    Nur unter Verbot entstehen „Wucherzinsen“, wie sie mit Recht auch von Christen verboten wurden (und dann konsequent mit der Trennung Sttat/Religion durch heutige „Produkte“ substituiert wurden).

    Schariafreundliche Investitionen sind lohnend nur bei größeren Beteiligungen – für das unbedingt notwendige individuelle Investieren in möglicherweise riskante (innovative) Unternehmungen ist das Modell ungeeignet – der Kontrollaufwanmd der Geldgeber wäre viel zu groß.

    Oder umgekehrt gedacht:
    Eine Gesellschaft, die selbstverantwortliches Investieren (zwangsläufig per Zinsen) verbietet, beschneidet sich der größten möglichen dynamischen Kraft – der Risikofreudigkeit und der Innovationskraft von Individuen.

    Was ja auch sehr drastisch in der Realität zu sehen ist.

    (Der Vatikan ist ja nun mal Großunternehmer)

  22. @ #11 wolfi

    Die Idee der Abwendung vom Zins gefällt den Kommunisten und Sozis doch sicherlich.

    Für alle anderen ganz bestimmt, aber wenn man ihnen selber 10% Zinsen anbietet, schütteln sie so heftig den Kopf, dass ganz aus Versehen ein Nicken daraus wird.

  23. Man könnte auch einfach mal den gesunden Menschenverstand verwenden, wenn es um die Risikoabschätzungen von Finanzprodukten geht.

    Dafür braucht man keine Scharia und auch sonst keine religiös motivierte Handlungsdoktrin.

  24. Ja, wie ist wohl die globale Wirtschaftskriese entstanden? Wohin floss das Geld? Merkt ihr endlich, was gespielt wird? Unter dem Deckmantel des Humanismus und der Toleranz verkauft man uns dem antidemokratischen Steinzeit-Feind (Entschuldigung Steinzeit-Menschen!) als Notwendigkeit – nachdem man ihn auch mit den modernsten Technologien (inkl. Atombombe) ausgerüstet hat…

    „Die Diktatur der Toleranz, macht der Welt Elend ganz – und führt im Nu zur Sterbensruh…“ K.P. Kleinstein

    http://www.aaronedition.ch/Terrorismus_23.htm
    (Nach den Anschlägen von London…)
    http://www.aaronedition.ch/Terrorismus:24.htm
    (der Msterplan des Teufels ist römisch…)

  25. Man nennt es ausserdem nicht Zins im Islam, aber prinzipiell ist es das gleiche.

    Verleiht ja auch keiner Geld, geht damit ein Risiko ein und laesst sich das Risiko nicht bezahlen. Der waere ja ein Vollidiot.

  26. 80. Koordinierte Kampagne

    Sehr geehrte Benutzer,

    im Laufe des gestrigen Abends wurde dieser
    Artikel auf einer bekannten antiislamischen Internetseite verlinkt.
    Daraufhin kamen in der vergangenen Nacht einige ungebetene Gäste,
    die das Gastrecht von ZEIT ONLINE auf übelste Art
    und Weise missbraucht haben. Wir werden diesen Thread vorerst
    schließen und einige entfernte Kommentare unserer Rechtsabteilung übergeben.
    Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen

    Johannes Kuhn
    Redaktion ZEIT ONLINE

    Wenn so ein Vollidiot-Vollposten Werner A. Perger, so einen S..[***] daher schreibt geehrter
    Herr Kuhn , dann kann man ein Echo nicht vermeiden.
    Wenn noch mehr solcher Linksfaschisten bei ihnen Predigen , dann wird es „Zeit“ daß die “ Zeit“ den Laden schließt und zukünftigen Paradejournalisten auf den Blödl-Blog von DIDI
    schreiben lässt .
    Übrigens bei diesen Kommentatoren war ich nicht dabei, weil es eine Zeitverschwendung ist, einen Beitrag von Perger , der sich als gehirnamputierter Linksfaschist geotet hat eine Bewertung abzugeben

  27. #7 Sadiq al-Sharq al-Awsat (05. Mär 2009 15:53)

    Tatsache ist freilich auch, dass auch im islamischen Finanzwesen zahlreiche Tricks erdacht wurden, mit denen man sehr wohl Zinsen nahm – nur nannte man sie anders. Beispiel: Einer leiht einem anderen Geld. Zinsen darf er nicht nehmen. Stattdessen kauft der Entleiher dem Verleiher irgendeinen an sich wertlosen Gegenstand ab, und zahlt ihm einen fiktiven Preis, der dem Zinssatz für die entliehene Summe entspricht – also war das nach der Scharia ein Kauf, keine Verzinsung und Allah ist zufrieden ….

    Ja eben … Museln sind ja nicht weniger geldgeil als Ungläubige. Nur noch weitaus heuchlerischer und verlogener im findigen Umgehen von Allahs Gesetzen. Nicht nur im Finanzwesen. Hat ein Musel Lust auf einen Bordellbesuch, dann heiratet er die Prostis einfach – und lässt sich nach erhaltener Sex-Dienstleistung wieder von ihnen scheiden. Das islamische Eherecht macht’s möglich. Auf diese Weise haben muselmanische Nuttenkunden im Gegensatz zu den verderbten westlichen Freiern keinen außerehelichen Sex.

    Auch darin zeigt sich die völlige Oberflächlichkeit dieser „Religion“. Es kommt nicht auf den „Geist“ von Ge- und Verboten an, sondern nur auf ihren Wortlaut und seine Befolgung – was mit etwas Winkeladvokatentum eben auch ermöglicht, den Geist des Gebotes zu verletzen ohne gegen das Wort des Gebotes zu verstoßen. Allah scheint es nicht zu stören.

  28. Gegen eine nachhaltige Anlagepolitik, welche nicht durch übermäßige Gier und Renditevorstellungen von 20% getrieben wird ist doch gar nichts einzuwenden, denn eine solche führt nun mal in den Kollaps.
    (der allerdings gewollt ist)
    Insofern geb ich dem Vatikan völlig recht.
    Nur hierbei die „Islamic Finance“ heranzuziehen ist völlig daneben.
    Soll er doch eine „Catholic Finance“ einführen. 🙂

  29. Nun mal langsam: Nirgendwo steht, dass der Vatikan „in Scharia-Banken investiert“ und sich „neue islamische Verbündete sucht“. Tatsache ist: Der „Osservatore Romano“ hat einen Artikel in Auszügen nachgedruckt, der zuvor in der Zeitschrift „Vita e Pensiero“ erschienen war; „Vita e Pensiero“ wird von der katholischen Universität in Mailand herausgegeben.

    Der Artikel stammt von Loretta Napoleoni und Claudia Segre, Napoleoni ist Wirtschaftswissenschaftlerin und Journalistin, Segre Bankerin in leitender Funktion. Ihr Artikel ist einer von mehreren Artikeln zur Finanzkrise, die im „Osservatore Romano“ erschienen sind, dessen neuer Chefredakteur Giovanni Maria Vian gern durch Dissidentenmeinungen für internationales Aufsehen sorgt.

    Ihre Kenntnisse über die Scharia hatte Napoleoni letztes Jahr in einem Interview mit dem australischen ABC-Radio offenbart: „When we say Sharia law people tend to associate it with something negative now we’ve got to explain that the Sharia law has nothing to do with the manipulation which has been done of this law by people like Osama bin Laden and the fundamentalists of Islamic.”

  30. Besser, als die Kohle den Lehmans, Madoffs oder Kuhn, Loeb & Co. oder der Commerzbank in den Rachen zu schmeißen.

    Der Vatikan ist auch nicht nur blöd.

    Er weiß auch was letztes Jahr abgelaufen ist.

  31. Haben die nichts besseres zu tun im Vatikan als für die Scharia Werbung zu machen, und sei es auch nur für die Finanz-Scharia? Wir brauchen keine Scharia in Europa, man kann seine Geschäfte auch nach dem altbewährten europäischen Prinzip des ehrbaren Kaufmanns tätigen!

    Ehrbarer Kaufmann

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrbarer_Kaufmann

  32. #35 Schlernhexe

    Ja, bei Zeit-Online ist wohl wirklich schon 1.April!

    Wir werden diesen Thread vorerst
    schließen und einige entfernte Kommentare unserer Rechtsabteilung übergeben.

    Werden dann die Kommentare dort gesteinigt oder blos eine Fatwa verfaßt?
    Und wie kann man etwas übergeben, was schon entfernt wurde?

    LOL

  33. Der Vatikan möchte uns also islamische Wirtschaftsvorstellungen als vorbildlich darstellen und schmackhaft machen. Anstelle des Zinses wird ein Anpruch an den Gewinn gefordert. Das gibt es es doch schon längst. Da wird Geld als Eigenkapital bereitgestellt. Aber eine Bereitstellung von Eigenkapital ist für den Investor wesentlich risikoreicher als der Anspruch auf eine feste Verzinsung des Fremdkaptals. Wenn das der Stein der Weisen sein soll, dann soll uns der Vatikan mit diesen Vorschlägen in Ruhe lassen. Wirtschaftliche Kompetenz ist in der katholischen Kirche ein Fremdwort.

  34. #42 BePe

    Scharia-Ökonomie scheint die nächste Sau zu sein, die man durchs Dorf treiben will.
    Aber auch die letzte.

    Zuletzt war das doch heiße Luft, die vergoldet werden sollte, lief aber wohl nicht so recht. Vielleicht fallen dem Vatikan vorher noch die Ablaßbriefe wieder ein. Da kann man auch Gewinne machen. 😉

  35. Wenn die Moslems Spekulationen im Soros-Stil ablehnen, dann haben sie halt recht.

    Wer hat denn für die „Liberalisierung“ an den Börsen gesorgt?

    Und was für ein Zufall, daß unser Bundespräsident, der Ex-Weltbanker und somit Insider, das ganze nicht verhindert hat.

    Manche Situationen erfordern halt, daß man mal vorübergehend seine Prinzipien über Bord wirft.

    Momentan ist das der Fall.

  36. #42 bePe

    Ehrbarer Kaufmann?
    Der steht schon lange als Versteinerung im Naturkundemuseum und außerdem ist sowas total Autobahn!

    😛

  37. #47

    Wenn die Moslems Spekulationen im Soros-Stil ablehnen, dann haben sie halt recht.

    Du irrst.
    Siehe Dubai.
    Die sind genauso gierig wie alle andren Hakennasen.

  38. #36 Plebiszit

    Wieso jetzt genau in „5 Monaten“?

    Erklär mal genauer, deine Sicht würd mich interessieren.

  39. @ Headbanger:

    Genau, Silvio Gesell ist jemand, mit dem man sich ruhig mal auseinandersetzen sollte.

  40. Wir brauchen keine Schariabanken.
    Wie man ein ehrliches vernünftiges Bankensystem entwickelt haben und vor 150 Jahren ein gewisser Herr Hermann Schulze-Delitzsch und der fromme Christenmensch Friedrich Wilhelm Raiffeisen vorgemacht.

    Man braucht nur nachzulesen wie es geht!

  41. Das Bild im Leitartikel ist stark.
    Der Petersdom mit Halbmond und das Monsterminarett daneben.

    Es dauert nicht mehr lange, dann ist das Wirklichkeit.

  42. Sage ich doch schon lange ….

    Für´s zahlende Publikum präsentieren sie die Show: Jeder gegen jeden.

    Aber hinter vorgehaltener (Im Gegensatz zur ansonsten aufgehaltenend) Hand … hackt die eine Krähe der Anderen kein Auge aus.

    Religiöse unter sich. Was soll man sich da noch aufregen.

  43. Ja ja…

    die Schafe haben Probleme mit ihren Hirten! 😉

    Früher hatte die Kirche an Ablässen verdient heute strebt sie nach anderen Quellen.
    Etwas anderes war und ist auch nicht zu erwarten.

  44. #6 karlmartell:

    Ein Hetzer wie Sie sollte besser den Mund halten. Ihre frecher Beleidigung habe ich gerade gelesen.

    Gan niederträchtig sowas… Aber so sind sie halt: ein Hetzer!

  45. Ich weiß nur wenig zum Thema „Scharia-Bänkertum“, doch soviel ist wohl klar: IRGENDWIE HOLEN SICH DIE BÄNKER AUCH IN DER SCHARIA-VERSION IHRE GEHÄLTER …. WENN DIES NICHT SO WÄRE, DANN WÜRDE DER BERUF „BÄNKER“ NIRGENDWO EXISTIEREN IM DAR EL ISLAM.
    Die Aktion stinkt nach Etikettenschwindel … ODER BRAUCHEN BÄNKER BLOSS EINEN AUFMACHER UM SICH VON IHRER GIER LOSZUSAGEN ……… oder gehts vielmehr UM DEN GRÖSSEREN ZWANG ZUR KREDITRÜCKZAHLUNG in muslimische Gesellschaften …….. welches dunkle Bänker fanatisiert.

    Wie vorhin zu lesen war wurde PI entweder zu wenig genau informiert oder irgendwer trieb Missbrauch da im Osservatore Romano bloss Teile eines Artikels einer kath. Zeitung veröffentlicht worden sind, deren Urheberin und Urheber problematische Seelen sind.

    Die hätten dies auch kürzer schreiben können: Werdet genügsam und dankbar und verleiht Geld zu niedrigeren Zinsen ——- zu FIXKOSTEN.
    Nirgendwo braucht wer den Teufel mit dem Beelzebul austreiben !

    .und übrigens: Wer nach völliger Abhebung irdischen täglichen Bezugs Ausschau hält wird in zumindest in zwei „grossen Gleichnissen“ des Matthäusbetrugsschreibens fündig …… da wird auch von gigantischen Summen geschrieben —-

    Beide Male gehts um Geldverleih —- Aufpassen dass ihr nicht in die üble Falle des scheinbaren Edelmuts tappt, denn in dieser Geschichte wird einer dem gestundet wurde, doch noch streng bestraft, weil er seinerseits einem mit geringerer Schuld nicht stunden wollte—— und was mag die Falle sein ? Gibst du irgendwem einfach so ein Millionengeschenk ???? ….zu was sollte das gut sein ? —- und beim zweiten Mal bekommen Sklaven riessige Mengen Geldes zur Mehrung zugesprochen.

    Beides sind Zeugnisse der Verachtung des Menschlichen, der Überzogenheit …….

    Dass die „Rettung“ des Bänkerwesens durch die erzwungene Solidarität des Muhamed gelingen soll ist natürlich irre …….

    Bei der räuberischen Einträglichkeit ihres mörderischen „Geschäftsfeldes“ waren Muhameds Räubergesellen mutmasslich nur Kurzzeitbeleihende ………

    Dass viele die modernes Räubertum ausüben ihre Seelen nun an urtümlichen Räubersolidargemeinschaften ausrichten wollen ist nur ein weiteres Zeugnis extremster Heuchelei …… denn siehe oben: Was Bänkern an der Scharia liegt ist das grössere Drohpotential zur Rückgewinnung ihrer Kredite …….

    So sinnt der Teufel: Er packt die Seele bei ihrer Gier und macht sie blind für alles was Scharia noch bedeutet……. insbesondere für „Ungläubige“ oder der Täuschung überführte „Ungläubige“.

  46. @ Rechtspopulist

    Ein Hetzer wie Sie sollte besser den Mund halten.
    Zitatende

    Das kommt ausgerechnet von einem Christenhetzer wie Ihnen???

  47. Islamische Banken sollten als Vorbild für ein neues Welt-Finanzsystem dienen…

    Das islamische Bankwesen auf der Grundlage der Scharia verbietet Zinsen und ungedeckte Kredite. Geldgeber werden mit Einnahmen aus Investitionen bezahlt. Islamische Banken verdienen mit Gebühren, die an den klassischen biblischen Zehnten erinnern. Ausserdem schlagen sie einen grossen Bogen um zweifelhafte Geschäfte, die als „haram“ gelten, als sündhaft.

    Obwohl die Wirtschaftskrise einen Teil der islamischen Staaten am Persischen Golf mit voller Wucht jetzt trifft, haben islamische Banken die Weltwirtschaftskrise insgesamt besser überstanden als ihre „kapitalistische Konkurrenz“. Der Grund: Die Scharia verbietet Investitionen in riskante Subprime-Kredite und die Banken sitzen nun nicht auf einem Berg wertloser „Giftpapiere“.

  48. #63 schmibrn:

    Ich bin kein Christenhetzer, da ich nicht einmal Christ bin. Sie verwechseln mich da wohl. chrsitenhetzer klingen nun wirklich anders!

    Ich bezog mich auf Karl Martell, der über mich sagte:

    „1. Genau das ist der Schlüsselsatz zu der Einstellung des “Rechtspopulisten”.
    Er ist kein Islamkritiker!

    Das z.B. nenne ich Hetze.
    Natürlich bin ich ein Kritiker des Islam – aber, was am Islam zu kritisieren ist, das ist zumeist auch am Chrsitentum zu kritisieren.

    Wenn Christen vom „Befehl Gottes“ reden, dann muss doch jedem klar sein, dass das Faschismus ist. Und wenn Christen bekennen, dass zwar die „Befehle Allahs“ nicht mit Demokratie vereinbar seien, aber die „Befahle Gottes“ schon, was soll ich dazu noch sagen?

    Was sagte doch Karl Martell zu mir? Er sagte: „Sie begreifen nichts.“

    So reden Christen und Muslime gemeinsam.

    Ich habe mich von Christen genug demütigen und beleidigen lassen. Übrigens:

    Von Muslimen habe ich solch rotzige Töne selbst noch nie gehört – und ich habe anders als Karl Martell sehr sehr lange im vorderen Orient gelebt.
    Ich habe den höchsten akademischen Grad, aber ich „begreife nichts“…

    Was denken Sie, hätte Karl Martell für einen Aufstand gemacht, wenn ich es gewagt hätte ihm zu sagen, dass er nichts begreife.
    Einen Chrsiten beleidigen! Unfassbar!
    aber ein Nicht-Theist, ein Ketzer wieder den Herrn, den dürfen Christen beleidigen. Ihnen sind ja alle Sünden schon vor 2000 Jahren vergeben wurden.
    Welch ein Glaube!

    Immerhin habe ich ihm ja schon zig Male gesagt, dass meine Argumente teilweise Jahrhunderte alt sind und von Menschen stammen, die von Christen dafür bei lebendigem Leibe verbrannt wurden.
    Das interessiert einen Karl Martell nicht.
    Was interessieren schon Fakten und Argumente, wenn es um Religion geht? Wenn es um das eigene Wohl geht? Wenn es um Erlösung geht?

    Aber bitte: Was habt Ihr Christen DANN eigentlich gegen den Islam?

    Was ich sehe ist, dass christliche Fundamentalisten politische notwendige Weichenstellungen verhindern, weil diejenigen, die diese Weichenstellungen gerne tätigen würden, den christlichen Fundamentalismus noch unendlich mehr ablehnen als ich und entsprechend lehen sie sich zurück und warten und warten und warten und lächeln.

    Es gibt ganz klar Kräfte, die sich hämisch darüber freuen, dass hierzulande der Islam mehr und mehr an Boden gewinnt. Das sind Kräfte, die das Christentum nicht weinger verachten als die gehobenen Schichten der römischen Bevölkerung des Jahres 350 es taten.
    (Die damaligen Eliten Roms hatten gegenüber dem christlichen Pöbel und seiner aufkommenden Macht in etwa die Position, die hier gegenüber Muslimen vorherrscht… Damals war das Christentum noch nicht Staatsreligion und man redete von „Christianisierung“ so wie heute von „Islamisierung“ geredet wird.)

    Diese Leute freuen sich, wenn das verhasste Chrsitentum durch eine andere Religion in Europa wirksam neutralisiert wird.
    Wenn ich lese, was für Unsinn und Boshaftigkeiten mir christliche Fundamentalisten entgegnen, dann empfinde ich für diese Kräfte fast schon Verständnis, nein, es ist eine grundsätzliche „heitere Gelassenheit“, die dann aufkommt.

    Ich sage es ganz deutlich und ich ich werde es immer wieder sagen: der Christliche Fundamentalismus ist ungeeignet, um dem Islam wirksam gegenüberzuteten. Er wird dazu niemals die nötige Mehrheit der Bevölkerung hinter sich vereinen können.

    Und, Ihr Christen, hört auf, ständig gegen Nicht-Theisten zu hetzen!

    Auch der Buddhismus ist nicht-theistisch. Der Taoismus ebenso. Zig Hindu-Schulen, von denen Fundamenatalisten vom Schlage eines Karl Martell überhaupt nicht wissen, dass sie existieren, sind nicht-theistsich.

    Nicht theistisch zu sein, ist weder ein Glaubensbekenntnis noch eine Ideologie. das kann man den Chrsiten täglich 100x sagen und sie werden sich umdrehen und wieder gegen Heiden – nein, heute sind es Nicht-Theisten – hetzen.

    Schon Arthur Schopenhauer hat diesees Thema ausfürlich dargelegt und sich über die Theisten-Hetze beschwert. Und, nein: Arthus Schopenhauer war kein 68er! Er ist auch kein Linker oder Kommunist gewesen.
    Das ist ein Philosoph, zu dessen Lebenswerk ein Karl Martell sagen würde: „Sie, Herr Schopenhauer, sind ein Idiot! Sie sind ein Schwachkopf! Sie begreifen nichts!“

    Ein Schopenhauer ist im Vergleich zu chrsitlichen Fundamentalisten wie Karl Martell natürlich ein atheister Kretin.

    Karl Martell, was sage ich? Herr Doktor Martell! Er ist klüger als jeder Schopenhauer und sämtliche Milliarden an Atheisten ganz Asiens.
    Ganze wirtschaftsweltmächte der zukunft sind in ihrer Jahrtausdende alten Kulturgeschichte nur drittklassige debile Kreaturen im Vergleich zu Christen wie Karl Martell.

    Witzigerweise greift er in seiner blinden Wut sogar die katholische Kirche an. Das hätte der echte Karl Martell natürlich nicht getan.
    Warum wohl?

    Dass christliche Fundamentalisten heute an der katholischen Kirche nach Herzenlust herumnörgeln können, verdanken sie natürlich genau den Gegnern des Christentums. Ohne diese nämlich, wäre die Autorität der Universalkirche ungebrochen.

    Aber das Christ-Sein eines Karl-Martell ist genau gar nicht christlich.

    Er sagte mir:

    „Und, ehrlich gesagt, wenn mir jemand pausenlos auf die Füße zu treten versucht, muss er damit rechnen, dass ich ihm einen Tritt verpasse, der schmerzhaft sein könnte.

    Er droht mit Gewalt. Geradezu muslimisch! Seltsam, wo doch die Christen voller „Nächtenliebe“ sind und so betont friedlich. Wohingegen doch die wilden Moslems mit Gewalt drohen. Ist Karl Martell Moslem?
    Ist das Christentum als uneigentliche Friedensreligion uneigentlich auch nicht friedlich?

    Bei Christen ist es zumeist so, dass sie vor keiner Beleidigung halt machen.

    Ich zitiere mal #62 Julian_Apostata:

    „ach, der asoziale Rechtspopulist“

    Das ist Christ-Sein pur!

    Lieber Herr Julian_Apostata: SIE als Theist möchten von mir sicher als Kuffar/Heide/Atheist nicht als asozial bezeichnet werden, oder? Wo kämen wir da hin?

    Schließlich sind Sie mir überlegen! Sie sind Christ!
    Können SIE sich vorstellen, dass es Menschen gibt, die vor Häme strahlen, wenn SIE, „lieber“ Herr Julian_Apostata eine dicke Großmoschee vor die Nase gesetzt bekommen? 😉

    Christen und ihr Hass:

    Ich habe mir die ärgsten Beleidigungen von Christen anhören müssen, Ich sei ein Depp, begriffe nicht, sei asozial…

    Christen zeigen hier all das, was sie an Muslimen kritisieren.

  49. Korrektur

    #63 schmibrn:

    Ich bin kein Christenhetzer, da ich nicht einmal Christ bin. Sie verwechseln mich da wohl. chrsitenhetzer klingen nun wirklich anders!

    Ich bezog mich auf Karl Martell, der über mich sagte:

    “1. Genau das ist der Schlüsselsatz zu der Einstellung des “Rechtspopulisten”.
    Er ist kein Islamkritiker!

    Das z.B. nenne ich Hetze.
    Natürlich bin ich ein Kritiker des Islam – aber, was am Islam zu kritisieren ist, das ist zumeist auch am Christentum zu kritisieren.

    Wenn Christen vom “Befehl Gottes” reden, dann muss doch jedem klar sein, dass das Faschismus ist. Und wenn Christen bekennen, dass zwar die “Befehle Allahs” nicht mit Demokratie vereinbar seien, aber die “Befahle Gottes” schon, was soll ich dazu noch sagen?

    Was sagte doch Karl Martell zu mir? Er sagte: “Sie begreifen nichts.”

    So reden Christen und Muslime gemeinsam.

    Ich habe mich von Christen genug demütigen und beleidigen lassen. Übrigens:

    Von Muslimen habe ich solch rotzige Töne selbst noch nie gehört – und ich habe anders als Karl Martell sehr sehr lange im vorderen Orient gelebt.
    Ich habe den höchsten akademischen Grad, aber ich “begreife nichts”…

    Was denken Sie, hätte Karl Martell für einen Aufstand gemacht, wenn ich es gewagt hätte ihm zu sagen, dass er nichts begreife.
    Einen Chrsiten beleidigen! Unfassbar!
    aber ein Nicht-Theist, ein Ketzer wieder den Herrn, den dürfen Christen beleidigen. Ihnen sind ja alle Sünden schon vor 2000 Jahren vergeben wurden.
    Welch ein Glaube!

    Immerhin habe ich ihm ja schon zig Male gesagt, dass meine Argumente teilweise Jahrhunderte alt sind und von Menschen stammen, die von Christen dafür bei lebendigem Leibe verbrannt wurden.
    Das interessiert einen Karl Martell nicht.
    Was interessieren schon Fakten und Argumente, wenn es um Religion geht? Wenn es um das eigene Wohl geht? Wenn es um Erlösung geht?

    Aber bitte: Was habt Ihr Christen DANN eigentlich gegen den Islam?

    Was ich sehe ist, dass christliche Fundamentalisten politische notwendige Weichenstellungen verhindern, weil diejenigen, die diese Weichenstellungen gerne tätigen würden, den christlichen Fundamentalismus noch unendlich mehr ablehnen als ich und entsprechend lehen sie sich zurück und warten und warten und warten und lächeln.

    Es gibt ganz klar Kräfte, die sich hämisch darüber freuen, dass hierzulande der Islam mehr und mehr an Boden gewinnt. Das sind Kräfte, die das Christentum nicht weinger verachten als die gehobenen Schichten der römischen Bevölkerung des Jahres 350 es taten.
    (Die damaligen Eliten Roms hatten gegenüber dem christlichen Pöbel und seiner aufkommenden Macht in etwa die Position, die hier gegenüber Muslimen vorherrscht… Damals war das Christentum noch nicht Staatsreligion und man redete von “Christianisierung” so wie heute von “Islamisierung” geredet wird.)

    Diese Leute freuen sich, wenn das verhasste Chrsitentum durch eine andere Religion in Europa wirksam neutralisiert wird.
    Wenn ich lese, was für Unsinn und Boshaftigkeiten mir christliche Fundamentalisten entgegnen, dann empfinde ich für diese Kräfte fast schon Verständnis, nein, es ist eine grundsätzliche “heitere Gelassenheit”, die dann aufkommt.

    Ich sage es ganz deutlich und ich ich werde es immer wieder sagen: Der Christliche Fundamentalismus ist ungeeignet, um dem Islam wirksam gegenüberzuteten. Er wird dazu niemals die nötige Mehrheit der Bevölkerung hinter sich vereinen können.
    Und, Ihr Christen, hört auf, ständig gegen Nicht-Theisten zu hetzen!

    Auch der Buddhismus ist nicht-theistisch. Der Taoismus ebenso. Zig Hindu-Schulen, von denen Fundamenatalisten vom Schlage eines Karl Martell überhaupt nicht wissen, dass sie existieren, sind nicht-theistsich.

    Nicht theistisch zu sein, ist weder ein Glaubensbekenntnis noch eine Ideologie. das kann man den Chrsiten täglich 100x sagen und sie werden sich umdrehen und wieder gegen Heiden – nein, heute sind es Nicht-Theisten – hetzen.

    Schon Arthur Schopenhauer hat diesees Thema ausfürlich dargelegt und sich über die Theisten-Hetze beschwert. Und, nein: Arthus Schopenhauer war kein 68er! Er ist auch kein Linker oder Kommunist gewesen.
    Das ist ein Philosoph, zu dessen Lebenswerk ein Karl Martell sagen würde: “Sie, Herr Schopenhauer, sind ein Idiot! Sie sind ein Schwachkopf! Sie begreifen nichts!”

    Ein Schopenhauer ist im Vergleich zu chrsitlichen Fundamentalisten wie Karl Martell natürlich ein atheister Kretin.

    Karl Martell, was sage ich? Herr Doktor Martell! Er ist klüger als jeder Schopenhauer und sämtliche Milliarden an Atheisten ganz Asiens.
    Ganze wirtschaftsweltmächte der zukunft sind in ihrer Jahrtausdende alten Kulturgeschichte nur drittklassige debile Kreaturen im Vergleich zu Christen wie Karl Martell.

    Witzigerweise greift er in seiner blinden Wut sogar die katholische Kirche an. Das hätte der echte Karl Martell natürlich nicht getan.
    Warum wohl?

    Dass christliche Fundamentalisten heute an der katholischen Kirche nach Herzenlust herumnörgeln können, verdanken sie natürlich genau den Gegnern des Christentums. Ohne diese nämlich, wäre die Autorität der Universalkirche ungebrochen.

    Aber das Christ-Sein eines Karl-Martell ist genau gar nicht christlich.

    Er sagte mir:

    “Und, ehrlich gesagt, wenn mir jemand pausenlos auf die Füße zu treten versucht, muss er damit rechnen, dass ich ihm einen Tritt verpasse, der schmerzhaft sein könnte.”

    Er droht mit Gewalt. Geradezu muslimisch! Seltsam, wo doch die Christen voller “Nächtenliebe” sind und so betont friedlich. Wohingegen doch die wilden Moslems mit Gewalt drohen. Ist Karl Martell Moslem?
    Ist das Christentum als uneigentliche Friedensreligion uneigentlich auch nicht friedlich?

    Bei Christen ist es zumeist so, dass sie vor keiner Beleidigung halt machen.

    Ich zitiere mal #62 Julian_Apostata:

    “ach, der asoziale Rechtspopulist”

    Das ist Christ-Sein pur!

    Lieber Herr Julian_Apostata: SIE als Theist möchten von mir sicher als Kuffar/Heide/Atheist nicht als asozial bezeichnet werden, oder? Wo kämen wir da hin?

    Schließlich sind Sie mir überlegen! Sie sind Christ!
    Können SIE sich vorstellen, dass es Menschen gibt, die vor Häme strahlen, wenn SIE, “lieber” Herr Julian_Apostata eine dicke Großmoschee vor die Nase gesetzt bekommen?

    Christen und ihr Hass:

    Ich habe mir die ärgsten Beleidigungen von Christen anhören müssen, Ich sei ein Depp, begriffe nicht, sei asozial…

    Christen zeigen hier all das, was sie an Muslimen kritisieren.

  50. es war ja zu erwarten,-die Hassatheisten onanieren hier wieder ihren geistigen Müll über uns einfach ignorieren
    „sei standhaft duldsam und verschwiegen“ uns Mozart

  51. Nun ja, der Kapitalismus hat jämmerlich versagt!

    Geld gebiert nun mal kein Geld!

    Das haben all unsere Experten übersehen!

    Es muss gar nicht schariakonform sein, aber die jetzigen finanzderivate waren und sind einfach nur Schrott

    Der Kapitalismus in der heutigen Art ist ein Auslaufmodell!

  52. @ Rechtspopulist

    Nun Ihre pauschalisierten Vorwürfe gegen „die Christen“ haben islamische Ausmaße. Beleidigungen (die nicht in Ordnung sind) gegen Sie resultieren meist nicht aus Ihrer Anti-Gott-Einstellung, sondern letzlich aus teilweise inakzeptablen Angriffen Ihrerseits.

    Akademische Titel sollten Akademiker nicht allzusehr beeindrucken. Ich gehe davon aus, dass auch Sie genug sogenannte gebildete Menschen kennen, welche dennoch ausgesprochen Dumm bleiben.
    Wir sollten darauf nicht so schrecklich viel einbilden und uns stets darüber bewußt sein, dass wir unsere menschliche Grenzen akzeptieren und mit Irrtum bzgl. unseres Wissens rechnen müssen.

    Darf ich ehrlich sein?! Mehr als Ihre Vorwürfe gegen „die Christen“ welche auch Mutter Theresa, Martin Luther King, Max Plank, Dietrich Bohoeffer und viele Millionen unbekannte Christen dieses Kalibers einschließen, hat mich Ihr Vergleich zwischen Buddha und Jesus interessiert.

  53. „Der Islam verbietet es Gläubigen, Geld gegen Zinsen zu verleihen.“ ???????????????
    Das dürfte so uneingeschränkt nicht stimmen!
    Die kopierte jüdische Vorschrift in Deut 23,20f lautet: „Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen… Von dem Fremden magst du Zinsen nehmen.“
    Dass sich der Vatikan man nicht verrechnet!
    Als Dhimmi wird er eine gesalzene Rechnung bekommen. – Es sei denn, er nutzt zuvor die „Religionsfreiheit“ der Sharia und wird ein „Haus des Islam“.

  54. Vielleicht sollte man den Blick von der betriebswirtschaftlichen zur volkswirtschaftlichen Perspektive richten. Wirtschaftswachstum in einer Volkswirtschaft entsteht wie in einem einzelnen Betrieb durch die Kombination der Produktionsfaktoren. Dies hat zu Folge, dass Produktionsfaktoren entsprechenden ihrem produktiven Beitrag entlohnt werden müssen. Die Arbeit erhält ein Gehalt, der Boden eine Pacht und das Kapital erhält einen Zins. Wenn der Zins in einer Ökonomie abgeschafft ist und wenn Umgehungstatbestände ausgeschlossen sind, ist die Gesellschaft in wenigen Generationen auf dem Stand der selbstversorgenden Bauern.
    Man könnte darüber nachdenken, inwieweit der erbärmliche Zustand der Volkswirtschaften in den islamischen Ländern auf wirtschaftsfeindlich-ideologisches Denken zurückzuführen ist.
    Noch eine Anmerkung zu den zahlreichen Kommentierungen über den jetzigen Zustand des Kapitalismus. Die Bankmanager stehen jetzt da wie ein kleines Kind, das sein Schippchen zerbrochen hat. Dies kann aber nicht bedeuten, dass man die Marktwirtschaft im Grundsatz verantwortlich macht. Es gilt vielmehr, Abschied zu nehmen von einer amerikanisch geprägten Wirtschaftskultur und eine Rückbesinnung auf die Wirtschaftsauffassungen der 50er Jahre und Ludwig Erhard.

  55. @ pinetop

    Endlich mal ein vernünftiger Beitrag in dieser Diskussion.

    Ansonsten muss man sich fast kaputt lachen.
    Eine populistische Forderung jagt die Andere.

    Die Einen wollen blödsinniger Weise Zinsen abschaffen, die Nächsten glauben nach sozialistischer Manier gar die Marktwirtschaft abschaffen zu müssen und den Dritten reicht selbst das nicht, die wollen garden lieben Gott hier abschaffen.

    Wenn dies das durchschnittliche wirtschaftswissenschaftliche Know-How unserer Gesellschaft spiegelt, dann haben die 68er ganze Arbeit geleistet – gute Nacht!

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