Willibert PauelsZweierlei Maß beim Vorwurf des Antisemitismus bemängelt Willibert Pauels (Foto), der katholische Diakon, der zum Star im Kölner Karneval wurde. Ganz gegen den Zeitgeist und das sonst verbreitete Fischen nach billigem Applaus vertritt er dort tapfer christlich-konservative Positionen. Sein Erfolg läßt vermuten, dass Viele so denken, aber Wenige sich trauen, dies öffentlich zu tun.

Im Domradio spricht Pauels regelmäßig das „Wort zum Samstag„. Diesmal geht es darum, dass man schnell dabei ist, dem Papst Antisemitismus zu unterstellen, zu den wirklichen Antisemiten unserer Zeit aber schweigt.

[flash http://www.domradio.de/media/video/2691.flv]

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(Spürnase: Kölschdoc)

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25 KOMMENTARE

  1. Auch wenn ich nicht besonders viel von ‚Geistlichen‘ halte, so ist es schon mutig, wenn man in ‚Luftstützpunkt Nummer Zwo‘ die Wahrheit sagt.

    Auch wenn ich mich andauernd wiederhole: Was ist am Islam so toll, dass wir unsere Werte aufgeben sollten?

    Es sollte doch jedem logisch denkenden Menschen klar sein, dass der Islam die Hölle ist.

  2. #2 esszetthi

    Find‘ ich gar nicht so schlecht, die Sache mit den Ampelfrauen. So rotten sich jene selber aus, die sich von Frauen nichts sagen lassen wollen.

  3. Angst vor Folter ist keine Phobie

    http://antifo.wordpress.com/2009/03/11/angst-vor-folter-ist-keine-phobie/

    Am Ende des Artikels findet sich ein Aufruf zum Massenmailing an die Vertretung Libyens in Deutschland und das Außenministeriums.

    Ziel des Massenmailings ist es darauf hinzuweisen, daß es zwischen der von der Bundesregierung bislang noch unterstützten UN Antirassismusreviewkonferenz und den zum jetzigen Zeitpunkt in Libyen stattfindenden Folterungen an Christen einen bemerkenswerten inhaltichen Zusammenhang gibt.

  4. Willibert Pauels hat es wieder perfekt auf den Punkt gebracht. Schade, dass er außer im Karneval nie im Fernsehen zu sehen ist. Denn wer schaut schon Domradio?

  5. Leider machen ein paar tapfere katholische Christen noch keinen römsischen Sommer…

    Rund 2000 Pfarrer u8nd Priester zahlten unter Hitler für Ihren Mut gar mit dem Leben! Und trotzdem herrschen heute die direkten Nachfolger der Nazis dreister als je zuvor. Deutschland ist voll von Muslimen, die nur ein Ziel haben: Deutschland zu einem muslimischen Staat unter der Fuchtel der Scharia zu machen – koste es, was es wolle… Dieses Ziel scheint Vollblutrömern wie Schäuble etc. gar nicht gross zu stören? Warum wohl?
    http://www.aaronedition.ch

  6. #2 esszetthi :

    Die Reporterin heisst Nadin Hüdaverdi , und die „Dame“ steht vor einem Döner-Grill. Noch Fragen…. ? 😉

  7. Es könnte ein Ruck durch Deutschland gehen,
    wenn von allen Kanzeln so gepredigt würde!

  8. Pfarrer Pauels — ein Seelsorger par excellence.

    Nach jeder seiner Ansprachen fühle ich mich besser.

    Er kehrt den Ärger aus der Seele, Wahrheit und Freiheit blitzen und blinken.

    Und der Witz am Ende dieses Videos. Supergigantisch.

    Ja, ja, so sinnse, Christen wie Juden, immer nur Geld im Kopp !

    Gottes reichen Segen an Diakon Pauels und -HELAU und ALAAF.

  9. Die schönsten Judenwitze habe ich auch von meinem jüdischen Freund Elijahu erzählt bekommen. Die will ich aber nicht wiederholen.

    Die schönsten Katholikenwitze habe ich ihm auch erzählt, damit die jüdische Gemeinde über uns Katholiken in netter Atmosphäre lachen könnten.

    Und das ist gut so!!!

  10. Jaja – Witze – eine echte Religion an sich.

    Witze erzählen kann nur einer, der tief fromm ist. Tragik ist gerade lächerlich, das kann jeder schaffen. Die Tragik ist überall vorhanden. Findet man quasi umsonst.

    Lachen ist schwer und leicht zugleich.

  11. In der Wüste des Niederganges des Klerus gibt es immer noch Oasen des Wort Gottes.
    Das ist gut so, die werden wir bestimmt gebrauchen!

  12. Bei dem Vortrag des guten jüdischen Judenwitzes hat er sich etwas vertan:

    Als der zweite Jude aus der Kirche kam um nachzufragen, ob das 1000$ -Angebot bei Taufe zum Christentum wirklich stimmt und das Ergebnis seiner Nachforschungen dem ersten Juden mitteilt, muss er das wiedergeben, was ihm in der Kirche auf seine Nachfrage geantwortet wurde: „Schau, das ist es, was uns Christen an euch Juden so stört – ihr denkt immer nur ans Geld.“

    Der Witz ist aber super und tiefgründig…

    …genau wie der aussergewöhnliche Mann, der ihn wiedergegeben hat.

    Früher war Kabarett oder Büttenrede oft noch scharf und gegen das herrschende Meinungsestablishement.
    Heute ist alles ein einziger politisch korrekter Einheitsbrei unter Mainstreamlinken und ihren gut erzogenen Klatschern.

    Schön, dass Willibert Pauels eine der wenigen Ausnahmen ist. 😉

  13. Nun, schon Nietzsche sagte, dass dem Christentum eine besondere Eigenschaft innewohnt. Es bringt Werte hervor, die dafür sorgen, dass sich diese auch gegen es selber richten. Der Sinn für die Suche nach Wahrheit und das ungestrafte Zweifeln sorgt so dafür, dass das Christentum selber in Frage gestellt wird. So, wie es ein Organismus auch Geschwüre mit Blut/Nährstoffen versorgt, ihnen zum Wachstum verhilft, und dabei evtl. für seine eigene Vernichtung sorgt. Ebenso kommt es mir mit unserer offenen Gesellschaft vor. Man bezweifelt alles, man stellt alles in Frage, man kritisiert radikal alles. Dies ist teilweise schon schon Selbstzweck geworden, es geht dann gar nicht mehr darum, was man kritisiert und wie berechtigt es ist, sondern es geht darum, dass man überhaupt kritisiert. Und je schärfer, je zynischer, je selbstzerstörerischer, desto besser. In diesem Selbsthass suhlen sich dann bestimmte Kabarettisten, die diese Methode perfektioniert haben und schauen, sich im Zynismus zu überbieten. Je mehr sich nun die Kritik auf uns selbst richtet, desto „kritischer“, desto „intellektueller“ sind sie. Richtet sich nun aber die Kritik nicht gegen uns selbst, nicht gegen die Gesellschaft, die es erst ermöglicht, dass sowas überhaupt stattfinden darf, sondern gegen etwas von außen, das sie angreift, so gibt es einen Aufschrei. Sofort ist die Gesellschaft zur Stelle, um dies in Selbstkritik zu wandeln, namentlich in diesem Fall die eigene „Intoleranz“ anzuprangern. Diese Eigenart der offenen Gesellschaften machen sich nun die Fundamentalisten zunutze. Sie kennen selber kein Denken, dass ihr Weltbild kritisch reflektiert, befeuern aber die Meinungsbilder der freiheitlichen Gesellschaften in ihrer Selbstkritik, nicht allzu hart mit diesen Fundamentalisten ins Gericht zu gehen, sondern Verständnis zu entwickeln und sie nur in der Opferrolle, sich selber aber in der Täterrolle zu sehen. Allzu oft wurden große Reiche und Kulturen mit großen Errungenschaften nicht durch äußerliche Angriffe in die Knie gezwungen, sondern verendeten an innerer Zerrissenheit. Und manchmal scheinen auch ansonsten Kabarettisten oder Journalisten, die das o.g. Prinzip intus haben, ja, ihm ihre Karriere verdanken, langsam zu blicken, wie der Hase läuft. Man hackt 24 Stunden am Tag auf unserer Gesellschaft, auf unserer Politik, auf unseren Werten herum, bis man merkt, dass sie es ja trotzdem ist und bleibt, die eben eine offene, freiheitliche, kritische Auseinandersetzung und Entwicklung erst ermöglicht, und man manchmal nicht nur den Bogen überspannt, sondern Kräften als nützlicher Idiot in die Hände spielt, die kurzen Prozess mit ihr machen wollen. Die westliche, offene Gesellschaft muss kritisch und reflektierend in ihren eigenen Reihen bleiben, aber genau dann, wenn sie von außen in Frage gestellt und beseitigt gewünscht wird, muss sie zeigen, dass sie wehrhaft ist, und dieser Frage keine Selbstzweifel hat. Bin Laden labert zwar einen Haufen Müll, aber in einer Sache hat er nämlich recht. Er sagt seinen Leuten, dass sie doch mal schauen sollen, wieviel dem Westen seine Gesellschaft wert sei, ob er auch, so wie sie, bereit sei, dafür mit Menschenleben einzustehen, und dass sie wissenschaftlich, technisch und wirtschaftlich noch so hoch entwickelt sein kann und dennoch fällt, wenn eine andere Ordnung opferbereiter ist. Bestätigt werden solche Lehren dann natürlich durch Vorgänge wie dem Rückzug Spaniens aus dem Irak nach einem Terroranschlag, oder auch sofort in Deutschland ausbrechende Diskussionen über einen Rückzug aus Afghanistan, nachdem ein deutscher Soldat gefallen ist. Und es geht nicht nur darum, was im Ausland geschieht, auch in Europa macht der radikale Islam durch eine Druck- und Drohkulisse „Fortschritte“, eben begünstigt durch mangelndes Selbstwertgefühl, falsch verstandene Toleranz des Westens und der Unfähigkeit, sich selbst zu behaupten. Unter den Kabarettisten scheint es auch so zu sein, dass die meisten von ihnen das Thema Islam aus den genannten Gründen lange ausklammerten, dafür eben umso heftiger auf den Papst und das Christentum einschlugen, wie gesagt, je zynischer und heftiger, desto gefeierter, dann irgendwann in`s Nachdenken gerieten und nachdem sie auch mal den Islam und die Moslems in`s Visier nehmen wollten, schnell feststellten, was es ist, das sie da immer in der Opferrolle beschrieben. Andererseits ist es wiederum ein amüsantes Schauspiel, nicht nur die Linken, die immer ihren Kampf gegen Rechts führen und für die multikulturelle Gesellschaft kämpfen, nun den aggressivsten und bedrohlichsten Judenhass grade bei ihren Lieblingen beobachten zu sehen, sondern auch die Kabarettisten, die den Papst für jeden Hauch von Islamkritik immer sofort unter Dauerfeuer nahmen, mit den Reaktionen der bisher von ihnen in Schutz genommenen Ideologie konfrontiert zu sehen, wenn sie selber mal ein kritisches Wort äußerten, bzw. auch nur mal harmlose Scherzchen machten. Und wer Spaß an Selbstzerfleischung hat, der kann sich doch auch mal selbstkritisch fragen, ob es sooo heroisch und bewundernswürdig ist, das Thema Islam im Interesse der eigenen Gesundheit und Familie komplett auszuklammern, sich dann aber weiterhin mit repektlosestem Zynismus gegenüber Papst und Kirchen als „kritischer Kabarettist“ zu profilieren.

  14. Hallo,
    Herr Wllibert Pauels hat den Vorteil das er sein eigenes Sprachrohr im Domradio hat.
    Seine für die linken gleichgeschalteten Medien ist das natürlich schlecht. Da reißt ein katholischer Probst diesen Lügnern die Maske von Gesicht und es kommt die Fratze der Lügner, Üblernachredner, Volksverhetzer, Ehrabschneider, und charakterlosen Nestbeschmutzer zum vorschei.
    Das geschlossene Weltbild dieser idiologisch Verblendeten die dieses Land in den sozialistischen Abgrund führen wollen glauben an alles nur nicht an einen Gott.
    Ihr Gott ist ist ihre Idiologie des Komunismus in der reinsten Form. Das interessante ist dabei das man sich diese Einstellung nur dadurch leisten kann weil unsere Demokratie das erst ermöglicht.
    In dem von ihnen angestrebten totalitären System wäre das nicht zulässig und mit entsprechenden Ahndungen in Form von Freiheitsenzug bestraft. Das beste Beispiel aus jüngster Vergangenheit ist dei DDR.
    Als nächstes kommt die Frage nach den Eignern und „Verwaltern“ der Medien.
    Wer hat ein solches Interesse an der Unterdrückung und gezielten Steuerung der Verbreitung der Unwahrheit.
    Es ist schon interessant zu untersuchen welchen Sinn es macht den Ast anzusägen auf dem man sitzt und in die Suppenschüssel zu Pissen aus der man isst.
    Da man davon ausgehen kann das diese Meinungssteuerung nicht von Idioten geführt wir muss es einen Vorteil von den
    „Steuermännern“ geben, und der kann nur zwei Gründe haben, Machtgier und Geld. Diese beiden totalitären Grundsätze sind der Hauptbestandteil einer Diktatur die man gezielt ansteuert um noch mehr Geld und Einfluss in Form von Macht auszuführen.
    Das was man gezielt seinen Widersachern vorwirft wird von Ihnen in andere Form angesteuert. Da ein großer Teil der Mitläufer in dieser Clicke keinen Charakter hat und keine eigende Meinung ist das zur Zeit noch möglich, aber der Gegenwind wird von Tag zu Tag stärker.

  15. @ 13 akaTrip

    Danke für den Link, Kommentator.

    Ja, Kevin Rudd nimmt spätestens seit den verheerenden Wald-und Buschbränden in der Provinz Victoria kein Blatt mehr vor den Mund.

    Die Regierung hat darüber Informationen, die weiterhin zurückgehalten werden, um bestimmte Individuen zu schützen.

    John Howard, der ehemalige konservative Premier, ist noch deutlicher on this issue.

    God bless and greetings from Augusta

    pepe.

  16. Ich befürchte es wird „RAF in reverse“ nötig sein um die 68er Generation von den Futtertrögen der Macht zu vertreiben und die Vernunft der 50er und 60er Jahre wieder zurückzubringen.

    Gutmenschentum und Political Correctness – verkörpert durch Linke und Grüne – ist das schlimmste was einem Volk passieren kann.

  17. Mr. Spock hatte keine langen, sondern spitze Ohren (im wörtlichen Sinne).

    Sonst ist die Ansprache natürlich absolut zutreffend und auch amüsant (der Juden-Witz – der zugleich ein Christen-Witz ist – ist richtig gut).

  18. Willibert Pauels – wie eigentlich immer – herzerfrischend und mit unerschüttlerlichen Humor gesegnet.

    Hervorragend seine kritische Analyse zum feigen Verhalten (Dhimmitude) unserer politischen Eliten, wenn´s um das Verhältnis zur totalitären Polit-Ideologie des Islam geht, der den Antisemitismus der Muslime im Koran und den Hadithen festgeschrieben hat. Und den wir ohne Not mit den rd. 30 Mio. muslimischen Migranten nach Europa importiert haben.

    Nur – der tapfere Willibert Pauels ist doch ein einsamer Rufer in der Wüste. Die Amtskirchen kungeln doch schon seit Jahren mit dem antidemokratischen Polit-Islam, weil sie sich von ihm vermutlich eine Renaissance des Glaubens in Europa erhoffen und damit auch wieder einen Machtzuwachs, die ihnen seit der Aufklärung und der folgenden Säkularisierung peu a peu abhanden gekommen ist.

    Wie äußerte sich kürzlich doch der Vatikan zu den Muslimen in Europa:

    Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kurienkardinal Jean-Louis Tauran, hat den Muslimen dafür gedankt, „Gott zurück in die öffentliche Sphäre Europas“ zu bringen.

    Quelle:
    http://www.katholisches.info/?p=2201

    Dabei ist dem guten Kardinal Tauran wohl ganz entgangen – oder er handelt aus Unwissenheit -dass die Muslime einen ganz anderen Gott haben als er, der “gute Katholik”.

    Und darüberhinaus ist dem Kurienkardinal Tauran auch wohl entgangen, dass die Muslime nichts von religiöser Toleranz, schon mal gar nicht in ihren Ländern, dem “Haus des Islam”, halten.

    Und der Kardinal unterliegt vor allen Dingen einer gewaltigen Fehleinschätzung, wenn er glaubt, mit den Muslimen als Vehikel eine Renaissance des christlich-katholischen Glaubens in Europa bewirken zu können.

    Diejenigen Katholiken, die den Durchblick haben, werden sich entsetzt ob dieser unheilvollen Komplizenschaft mit einer totalitären, als Religion getarnten Polit-Ideologie, in immer größerer Zahl von der katholischen Kirche abwenden, weil sie sich im Stich gelassen fühlen.

  19. 23 Dietrich von Bern

    zu deinem Beitrag werden sich Batschi+ karlmartell+Co. nicht äussern.

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