genfrei

Nachdem die gefährlichen Atome in Deutschland bereits verbannt wurden, werden jetzt auch endlich Gene verboten. Politiker, die neuerdings nachweisen müssen, dass sie seit dem dritten Schuljahr keinem schädlichen  Schulunterricht in naturwissenschaftlichen Fächern mehr ausgesetzt waren, um die Probleme der Welt mit ungetrübtem Vielvölkerempfinden betrachten zu können, befürchten den Übergang manipulierter Gene ins menschliche Erbgut. Also einfach gesagt, dass sich ihre Wähler in Tomaten oder Maiskolben verwandeln könnten.

Auch das von Verteidigern der Gentechnik und anderen gewissenlosen Handlangern des Großkapitals angeführte Argument, mit grüner Gentechnik den Hunger in der Welt lindern zu können, lassen die hiesigen Anwälte  der Dritten Welt nicht gelten. Denn mit dem Hunger in der Welt sollen der Kapitalismus und die technisch-wissenschaftliche Zivilisation des Westens bekämpft werden. Und nicht umgekehrt.

Wie bei allen Zukunftstechnologien seit den 70er Jahren wird Deutschland sich wieder einmal mit dem Hochmut des moralisch höher Stehenden von der aussichtsreichen Forschung zurück ziehen, um am Ende nicht als Anbieter sondern Nachfrager der Erzeugnisse da zu stehen.

(Foto: Wer hier kauft, ist doof)

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121 KOMMENTARE

  1. So sehr ich den Blog auch schätze warum werden immer Themen aufgegriffen von denen die Autoren meist wenig Ahnung haben und die rein gar nichts mit der Islamisierung etc.pp zu tun haben?! Langzeitfolgen der gentechnisch veränderten Nahrungsmittel sind noch gar nicht abzusehen und von dem Eingriff in die Natur ganz abzusehen. Was es dem Menschen bisher gebracht hat massiv in natürliche Biotope einzugreifen erleben wir immer wieder durch Sturmfluten etc. Von der eventuellen Schädigung des Grundbausteines der Natur der DNA mal ganz abgesehen. Schade würde mir wenn dann eher profunde Berichterstattung wünschen anstatt einfach mal wieder nur anti zu sein.

  2. Ich werde diese Biodeppen nie verstehen, dass sie meinen natürliches Gift wäre gesünder als künstliches Gift.

  3. #1 indz

    Eben, sollen sich doch die Linken verzetteln und ihre Energie in diesen Bereich umlenken. Warum sollten wir Energie darauf verschwenden? Die stattfindende Islamisierung zu stoppen hat bei mir jedenfalls weit höhere Priorität, als Gen- und Atomtechnik. 😉

  4. @indz

    Mais ist schon derart willkürlich mutiert worden, dass eine gezielte nützliche Mutation wohl nicht der Weltuntergang ist.

  5. Dann bleibt man eben bei der herkömmlichen Art und beschiesst weiterhin Gemüse mit Strahlung und hofft auf zufällige Mutationen, das Ergebnis gibts in jedem Bioladen zu kaufen.

  6. Kann #1 indz nur zustimmen.
    Nicht immer Anti sein PI. Nicht alles was der Mainstream schreibt ist schlecht.

    Ich persönliche halte es für richtig, das der Genmais verboten wird.

  7. @indz: Wer natürlich nur Malen und Singen in der Schule hatte und 250 Jahre Aufklärung und unbegrenztem Zugang zu Informationen zum Trotz meint, „Gentechnik“ sei was Böses, sollte sich besser zu einem gewaltfreien Makrameekurs auf Kreta anmelden und in einem Esoterikforum über Chemtrails und Erdstrahlen diskutieren.

    Zum Gentechnikgesetz sagte einst Gerhard Schröder: „Das Gesetz ist notwendig, weil es sich um ein Projekt der Grünen handelt, das der machtpolitischen Balance in der Koalition wegen zu respektieren ist.“ (Quelle: FAZ, 27.11.2004)

  8. Nach den mir bekannten Informationen scheinen genveränderte Lebensmittel keinen Einfluss auf die menschliche Gesundheit zu haben.
    Allerdings lauert die Gefahr nicht im Medizinischen, sondern im Rechtlichen und Wirtschaftlichen. Der heikle Punkt ist die Patentierbarkeit genveränderter Tiere und Pflanzen. Ziel von Monsanto ist es (wie natürlich von vielen anderen Firmen in einer freien Wirtschaft) ein Monopol zu erringen, um entsprechend höhere Preise realisieren zu können. Ein Monopol auf z. B. Schweine oder Saatgut wäre für Monsanto eine Lizenz zum Gelddrucken. In einer Marktwirtschaft ist der Staat verpflichtet einzugreifen, wenn der Marktmechanismus durch einzelne Akteure ausgehebelt werden könnte. Die Gefahr besteht real. Dies haben im Gegensatz zu den Politikern indische Kleinbauern erkannt und auch entsprechende Erfahrungen gemacht. Ein Monsanto-Verteter kann sich heute nicht mehr in ein indisches Dorf wagen.

  9. Seit Jahrtausenden züchtet der Mensch Nutzpflanzen und greift damit auch in die Genetik der Pflanzen ein. Und das Ganze zum Segen der Menschheit. Vielleicht sind noch nicht alle Fragen in der Genforschung endgültig geklärt, aber in Deutschland wird die Gentechnik aus ideologischen Gründne bekämpft. Nie zuvor haben die Menschen dank des wissenschaftlich-technischen Fortschritts so gut, so sicher, so gesund und so lange gelebt wie heute, und dennoch werden Zukunftstechnologien wie die Gentechnik, die Stammzellenforschung oder die Atomkraft so massiv behindert wie in kaum einem anderen Land. Das ist pure Ideologie.

  10. Glauben die Bio“logen“ eigentlich daß die Kuh nicht genetisch verändert wurde von der sie ihre Biomilch beziehen?

  11. Also ich bestehe auch aus Atomgenen und lasse mir die von niemandem nehmen. Aufgrund von Sonneneinstrahlung und so mancher anderer Strahlung sind hier und da sicher auch schon einige der Gene mutiert.

  12. Deutschland sollte nicht in dieser wichtigen Zukunftstechnik den Anschluss verlieren. Bei der Gentechnik-Phobie, handelt es sich meiner Meinung nach tatsächlich um eine Phobie, also eine rational nicht begründbare Angst.

  13. ot&lachnummer

    Pirat verklagt Bundesregierung

    Ein wegen des Angriffs auf den deutschen Frachter „MV Courier“ verhafteter mutmaßlicher somalischer Pirat klagt gegen die Bundesregierung. Man solle Ali Mohamed A.D. „all den materiellen und immateriellen Schaden ersetzen“, der ihm durch seine „unrechtmäßige Überstellung“ an Kenia entstanden sei und entstehen werde, heißt es in der beim Berliner Landgericht eingereichten Klageschrift. Den Streitwert der Amtshaftungsklage beziffert sein Rechtsanwalt darin auf vorläufig 10 000 Euro. Die beklagten Bundesministerien hätten vor der Übergabe seines Mandanten an die kenianische Justiz gewusst, dass A.D. im Gefängnis keine medizinische Versorgung erhalten und in einer Gemeinschaftszelle ohne Privatsphäre oder sanitäre Grundversorgung untergebracht würde.

    bild.de

  14. #1

    Traurig ist vor allem, daß vor nicht allzu langer Zeit, hier ein (meiner Meinung nach zurecht) kritischer Beitrag bzgl. „Gentechnik“ komplett mitsamt Kommentaren stillschweigend gelöscht wurde!

    Es wäre ja völlig in Ordnung, sachlich die Pros und Contras dem Publikum per Artikel näherzubringen; naja, PI hat bei Themen, die mit Islam(isierung) & Co. nichts zu tun haben eben noch viel zu lernen… 😉

  15. Nur weil auf diesem Gebiet mal Milliarden und Abermilliarden zu verdienen sind, heißt das noch lange nicht, daß Deutschland da mit einsteigen muß. Ich habe gehört, daß diese manipulierten Pflanzen selbst Gift gegen Insekten produzieren. Das könnte in einer Katastrophe enden.

  16. #9 pinetop (14. Apr 2009 17:56)

    Sehr guter Beitrag!

    Ich erinnere in der Sache noch einmal hierauf:

    In Bolivien(?) wurden die Wasserrechte aufgekauft und anschließend war es z.B. unter Strafe verboten, in irgendeiner Form Regenwasser aufzufangen/nutzbar zu machen (Regentonne etc.).

    Im Übrigen dient die Gentechnik einzig und alleine der Gewinnmaximierung einzelner Unternehmen, denen im Übrigen die Menschen an sich völlig egal sind und keineswegs läßt sich der Hunger auf Erden damit „besiegen“ und das ist auch NICHT gewollt, im Gegenteil soll auch hiermit gegen die Überbevölkerung gesteuert werden.

  17. PS: Abhängigkeit ist ein weiteres Stichwort, denn genmanipuliertes Saatgut läßt man nur 1x keimen, damit jedes Jahr nachgekauft werden muß und gleichzeitig macht man den Einsatz per Gesetz zwingend erforderlich; das darf sich NIEMALS durchsetzen, sonst ist die schon reale Willkür von Staat, Medien und Teilen der Wirtschaft nur ein Kinderspiel gegen das, was kommen wird!

  18. Typisch für Deutsche.
    Man muß ihnen nur etwas unter dem Deckmantel Bio- Umweltschutz, nicht zu vergessen Klimaschutz verkaufen; und schon setzt bei ihnen das Denken aus.
    Grünes Gutmenschenblabla.
    Letztens habe ich von einem offensichtlich selbsternannten „Umweltexperten“ gelesen, der CO2 als hochgiftig bezeichnete. Solche Experten gibt es in Deutschland (und leider nicht nur) in Millionenscharen.

  19. Es freut mich außerordentlich zu lesen, dass der Großteil der PI-Leser nicht nur in Sachen Islam einen aufgeklärten und zukunftsorientierten Standpunkt vertritt, sondern auch anderen Fragen, die durch pure Ideologie verwässert werden.

    Besser leben mit Gentechnik!

  20. 2009 – 2014 Deutschland vollendet den Morgenthau-Plan.

    2015 Deutschland wird zur Weiterführung als Ziegenland an anatolischen Bauern übergeben

    Wer Ironie entdeckt, darf sie behalten

  21. #21 decent

    Besser leben mit Gentechnik!

    Gibt es das schon als T-Shirt mit einem Pro Atomkraft-Button?

  22. Genetisch Verändertes Erbgut in die nicht zu kontrollierenden Umwelt, also Natur, freizulassen, ist ungeheuer gefährlich!

    Wir kennen eben nicht die Auswirkung auf Mensch und Pflanzenwelt.

    Nur ein eins ist sicher: Einmal in die Freiheit entlassen, ist der Vorgang irreversibel. Es würde sich wie eine Pest verbreiten. Es könnte andere Nutzpflanzen verdrängen, biogene Körper wie Tiere und Menschen ungemein schädigen.

    Es besteht für die genetische Veränderung kein Bedarf, da die heutigen Aggrarkulturen völlig in ihrer Beständigkeit und Ausbeute ausreichend sind.

    Genetische Veränderungen an Tier und Pflanze: Von mir ein klares: NEIN!

  23. Wenn ihr krank werdet lasst euch bloss nicht vom Artzt behandeln sondern geht zum Medizinmann.

  24. Ich will ja nicht nörgeln, aber nur weil es politisch unkorrekt ist muss hier doch nun nicht wirklich alles veröffentlicht werden, oder? Vorallem wenn man keine Ahnung von dem Thema hat sollte man lieber die Finger davon lassen.
    Das Problem der grünen Gentechnik ist nun mal das wir nicht wissen welche Auswirkungen die Manipulation auf die Ökosysteme haben (und nebenbei auch nicht welche Probleme beim Menschen auftreten könnten). Beispielsweise zu sagen, dass es ja wohl kaum problematisch sein kann ein Gen von einer Pflanze in eine andere einzubringen, da es sich dann ja immer noch um Pflanzengene handelt, ist sehr kurzsichtig. (Die Meinung wird nur leider immer wieder vertreten) Die Frage die sich hier stellt ist nämlich wie das Gen sich verhält wenn es in einen anderen Kontext gebracht wird und wir wissen nicht welche Folgen das haben kann.
    Meiner Meinung nach sollte man die Finger davon lassen wenn einem die Umwelt und die eigene Gesundheit lieb sind.
    Inzwischen ist es mir übrigens zu peinlich PI Aufkleber zu kleben.

  25. Also das ist kein Thema für Pi.

    Schon mal über die Gentechnik nachgedacht?

    Bauern werden abhängig vom Saatguterzeuger.

    In Deutschland werden Schweine gekeult, die nicht von Monsanto sind.

    Es geht um Marktmonopole. Gentechnische Pflanzen sind steril. Die Bauern gezwungen bei Konzernen das Saatgut zu kaufen…

    http://www.veoh.com/search/videos/q/monsanto#watch%3Dv62557194Db75WSq

    Es geht um Abhängigkeit zu erzeugen. Nix anderes wie der Lissabonvertrag.

    Wenn Bauern Tiere nicht mehr selber vermehren können, keine Pflanzen mehr nachziehen, sind sie und wir alle abhängig von einem oder wenigen Weltkonzernen. Erst wird es als Fortschritt gepriesen und gefördert, dann die natürliche Zucht verboten und unter Strafe gestellt.

    Lieber einen altmodischen Standpunkt vertreten, klaren Auges nein sagen, als aus Ideologie nur weil die Grünen gegen Gentechnik sind, dafür sein.

    Objektiv informieren, darüber nachdenken. Auf Veoh.com gibt es eine Menge Dokumentationen.
    Und nicht nur da.

  26. „Nachdem die gefährlichen Atome in Deutschland bereits verbannt wurden, werden jetzt auch endlich Gene verboten. Politiker, die neuerdings nachweisen müssen, dass sie seit dem dritten Schuljahr keinem schädlichen Schulunterricht in naturwissenschaftlichen Fächern mehr ausgesetzt waren, um die Probleme der Welt mit ungetrübtem Vielvölkerempfinden betrachten zu können, befürchten den Übergang manipulierter Gene ins menschliche Erbgut. Also einfach gesagt, dass sich ihre Wähler in Tomaten oder Maiskolben verwandeln könnten.

    Na ja… Mit dieser Polemik schießt man sich satte Eigentore – geradezu 11-Meter.

    Das Thema ist zu brisant, als dass es angemessen wäre, so damit umzugehen.

    Gentechnische Veränderungen betreiben alle: Die Natur bastelt selbst und der Mensch auch.

    Wie sind aus Wölfen etwa Dackel und Pudel geworden?

    Man kann mit bewußt eingesetzten gentechnischen Veränderungen vieles erreichen. Es ist mir unverständlich, warum man diesen Möglichekeiten – das sind Schlüsseltechnologien der Gegenwart – grundsätzlich ablehnend gegenübersteht.

    Die Natur selbst hat sich mitunter die härtesten gentechnischen Veränderungen erlaubt. Aus Dinosauriern hat sie „Terror-Vögel“ gebastelt… 😉

    In Sachen Gentechnik sehe ich ganz andere Probleme… Das Stichwort heißt: „Patent“

  27. #1 indz (14. Apr 2009 17:35)

    So sehr ich den Blog auch schätze warum werden immer Themen aufgegriffen von denen die Autoren meist wenig Ahnung haben und die rein gar nichts mit der Islamisierung etc.pp zu tun haben?! Langzeitfolgen der gentechnisch veränderten Nahrungsmittel sind noch gar nicht abzusehen und von dem Eingriff in die Natur ganz abzusehen. Was es dem Menschen bisher gebracht hat massiv in natürliche Biotope einzugreifen erleben wir immer wieder durch Sturmfluten etc. Von der eventuellen Schädigung des Grundbausteines der Natur der DNA mal ganz abgesehen. Schade würde mir wenn dann eher profunde Berichterstattung wünschen anstatt einfach mal wieder nur anti zu sein.

    Na, da spricht aber der Experte!

    Die Wahrscheinlichkeit Erbgut über die Nahrung aufznehmen ist bei genmanipuliertem genauso groß wie bei nichtmanipuliertem.

    Was bisher falsch gelaufen ist, ist das man durchaus unnötige Veränderungen vorgenommen hat. Das man Verbraucher nicht über auch vorhandene Risiken aufgeklärt hat. Eine Bohne, die mit einem Mal ein Protein irgendeiner Nuss produziert ist ein Risiko für Allergiker.

    Gegen die Freisetzung vermehrungsfähiger, genmanipulierter Organismen bin ich auch. Der Mensch sollte nicht so stark ins Biotop eingreifen.

    Der Punkt ist aber, das die gleichen „Warner“ und Panikmacher, die für den Antigentechnikhype verantwortlich sind, auch maßgeblich an den Gegenbewegungen verdienen. Der Antigentechnikhype ist das gleiche wie der Antiatomenergiehype. Es geht nicht um Aufklärung oder Sicherheit der Bürger, sondern bloß darum in welchem Aufsichtsrat der jeweilige Politiker noch sitzt. Ein schönes Beispiel hierfür ist wiedermal die schmierige SPD.

  28. Gott hat schon alles richtig gemacht, alles , was der Mensch durch eigene Hand zu ändern versuchte, war langfristig gesehen negativ.

    Keiner weiß, welche Auswirkungen genmanipuliertes Mais etc. hat.
    Erst in 10-30 Jahren können mögliche Folgen beobachtet werden.

    Ohne Manipulation ist es immer besser, das ist ein Gesetz Gottes, ein Gesetz der Natur – und diese sind langfristig positiv…Sie haben nämlich kein Eiegeninteresse…

    Ich versteh auch nicht, wieso PI sich darüber aufregt.
    Respektiert doch einmal andere Ansichten, diese ständige Verhöhnung verstößt oftmals gegen die Menschenwürde und das GG.

    Isch habe fertig.

  29. Das Problem mit den Patenten koennte man reduzieren wenn es in D. oeffentliche Forschung geben wuerde auf diesem Gebiet: dann waeren die Patente im Besitz eines Max Planck Instituts oder der DFG, und man koennte die Zugangsrechte grosszuegig verteilen. Wenn die Regierung die Forschung boykotiert/nicht finanziert, dann werden die zukuenftigen Patente nur im privaten Besitz bleiben.
    Deswegen sollte man den ‚Anschluss‘ nicht verlieren und oeffentlich forschen.

  30. Was es dem Menschen bisher gebracht hat massiv in natürliche Biotope einzugreifen erleben wir immer wieder durch Sturmfluten etc.

    Natürlich, wir sind schuld an Sturmfluten, Überschwenmmungen und natürlich nicht zu vergessen am Tsunami an Weihnachten vor ein paar Jahren. All das findet mit und ohne uns statt. Wenn wir kollektiv Selbstmord begehen, wie damals die Spinner in Indien wirds das alles weiterhinhin geben.

    Dasselbe gilt für alle anderen Veränderungen ebenso. Mit Gentechnik gehts halt schneller und in Grenzen zielgerichteter.

    Wobei ich mich neulich mit nem Imker unterhalten habe und der behauptet hat, dass in Spanien glaub ich wars, nach Einsatz von irgendwelchen gentechnisch veränderten Pflanzen viele Völker verhungert wären.

    Das halte ich aber eher für nen Nebeneffekt.
    Wenn die Pflanzen sich nicht mehr durch Auslese vermehren sind demzufolge die ganzen Sachen die attraktiv für die Bienen sind nicht mehr nötig.

    Und obs überhaupt stimmt oder nur eine zufällige Übereinstimmung ist, ist ja auch nicht bewiesen.

  31. Ganz so eindeutig ist es dann doch nicht … Auch bei den „kritischen Studien“ wird gerne etwas „getuned“

    „(…) Als die Forscher die Larven im Labor mit Blättern von genmanipuliertem, gifterzeugenden Mais fütterten, halbierte sich die Wachstumsrate der Tiere.
    Studien dieser Art standen immer wieder in der Kritik – auch, weil die Giftkonzentrationen, die die Versuchsinsekten im Labortest mit den Pollen aufnahmen, häufig zwei- bis dreimal so hoch waren wie die höchsten Werte, die in der Natur vorkamen.
    Address : http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB9D75848C23643B68213240C1F6D92B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    und …

    “ (…) Dass von solchen Produkten ein Risiko für den Menschen ausgeht, bestreitet jedoch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit in Parma, die für ganz Europa die höchste Autorität auf dem Gebiet der Risikobewertung ist. Sie war schon 2005 in einem Gutachten zu dem Schluss gekommen, dass Mon810 keine Gefahr für tierische Lebensmittel bedeutet. Zur Begründung zogen die Experten Fütterungsversuche an Masthühnern und Nagetieren heran.
    Erst vor wenigen Wochen zog eine deutsche Studie großes Interesse auf sich. Wissenschaftler von der Technischen Universität München fütterten Kühe 25 Monate lang mit Mais, der das Gen für das Insektengift trug. Die Forscher konnten anschließend keinerlei Rückstände des genveränderten Futters in Milch, Blut oder Fleisch der Tiere finden. „Die Studie hat noch einmal belegt, dass keine negativen Einflüsse auf Lebensmittel durch die Verfütterung von genverändertem Mais an Nutztiere feststellbar sind“, sagt Judith Kons.
    Address : http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB9D75848C23643B68213240C1F6D92B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  32. Um das kurz noch klarzustellen, als angehende Ingenieurin befürworte ich Atomkraft aus wirtschaftlichen, technischen und sogar aus umwelttechnischen Gründen. Aber der Gentechnik kann ich als wissenschaftlich interessierter Mensch in dem Bereich nichts abgewinnen. Das Versprechen von Forschern und großen Konzernen, das damit der „Welthunger“ gestillt und die Produktion erhöht werden soll ist eine große Lüge. Meistens haben genetisch manipulierte Pflanzen nur dazu geführt das Menschen in Abhängigkeiten geraten sind, die sie sonst nicht gehabt hätten.
    Zu dem Thema empfehle ich allen Interessierten folgende Dokumentation „Monsanto – Mit Gift und Genen“
    http://video.google.de/videoplay?docid=-7781121501979693623

  33. Das ganze ist typisch Deutsch. In keinem Land auf der Welt wird wegen Problemen wie Tschernobyl, Rinderwahn, Geflügelpest so überreagiert wie in Deutschland. Während man diese Probleme woanders sachlich diskutiert, wächst sich hierzulande alles zu einer Hysterie, manchmal auch zu einer Ideologie (Atomkraft, Gentechnik) aus. Das gleiche gilt auch bei der Hysterie „Kampf gegen Rechts. Aus einer winzigen Gefahr wird gleich ein Weltuntergangsszenario gemacht. Manchmal verstehe ich die Deutschhasser unter den Deutschen – wenn auch aus ganz anderen Gründen.

    #18 MrP

    Bist du sicher, das du die Geschichte aus Bolivien nicht mit dem neuesten James Bond „Ein Quantum Trost“ verwechselst, dort gab es fast die gleiche Handlung 😉

  34. Wir wissen zu wenig über die Genetik, als genetisch Verändertes heute schon anzuwenden in großen Stil.

    Gott hat schon alles richtig gemacht, alles , was der Mensch durch eigene Hand zu ändern versuchte, war langfristig gesehen negativ.

    So Unrichtig ist das nicht. Bei jeden Eingriff in ein Biotop wurden ganze Gattungen usw. ausgerottet. Auswirkungen, die uns heute noch gar nicht bewußt werden. Was passiert, wenn die größten Riffsysteme wirklich absterben? Ich will mir diese gewaltige Katastrophe gar nicht ausmalen.

    Ein Beispiel war die Einführung der Kartoffel in Europa. Als sie in großen Stil angebaut wurde, überfiel die Kartoffelfäule den gesamten Bestand. Es starben in der folgenden Hungersnöte unglaublich viele Menschen.

  35. so langsam pendelt sich die diskussion wieder ein… pros sind fortschrittliche denker und die contras grüne spinner von gestern.

    erinnert mich an einen thread in dem tatsächlich jemand davon überzeugt war atommüll einfach ins meer zu kippen.

    on topic:

    da ich kein genetiker bin weiß ich nicht ob, und falls in wie weit, genetische lebensmittel unsere erbanlagen verändern können. und ob spätfolgen eintreten können weiß ich auch nicht. ich für meinen teil habe aber keine große lust solche veränderten lebensmittel in mich hinein zu kippen. wer meint das sei die zukunft kann sich gerne tonnen von gen- was auch immer in den wanzt hauen! meinen segen habt ihr!

    die pflanzen um die es aber hier geht produzieren selbständig insektizide. daran verrecken nicht nur die bösen schnecken sondern auch regenwürmer, käfer etc.! einfach alles was so auf dem feld kreucht und fleucht. wer meint das so eine genetisch veränderte pflanze so einfach in unser schönes deutschlad gepflanzt werden sollte ist wohl auch der meinung das insekten für unsere fortschrittliche welt unnötig sind.

    prost mahlzeit

  36. Dieser Beitrag samt Kommentaren zeigt mir deutlich, als wie verbohrt dümmlich sich PI manchmal erweist.
    Bitte sich erst informieren, lesen und lernen, dann sülzen.
    Es gibt erhebliche ökologische Bedenken gegen den „Genmais“, welche nicht so einfach weggebrüllt werden können.
    Nun ist der Anbau gestoppt, und das werden uns die Insekten danken, könnten sie es.

  37. liebe pi-ler,
    vielleicht solltet ihr euch erst mal vollständig informieren bevor ihr so uneingeschränkt eure zustimmung gebt. bloß weil die grünen dagegen sind, heißt es noch lange nicht, dass man dafür sein muß.

    monsanto strebt mit hilfe seiner patentrechte nicht weniger als die abhängigkeit (nicht nur) der bauern von ihrem saatgut an. diese ergibt sich aus der tatsache, dass sie teilweise (versch. sorten) nur einmal verwendbares (ernte nicht keimfähig) saatgut verkaufen- aus der ernte läßt sich kein neues saatgut gewinnen.

    das ist aber nur die halbe miete: sät ein bauer eine alte sorte aus und wird diese dann durch genmanipuliertes saatgut kontaminiert, (pollenflug, bienen) so gilt der bauer als nutzer des monsanto genmaises.
    je weiter der monsanto mais verbreitet ist, desto geringer die chance reine, alte sorten zu erhalten.

    hinzu kommt, dass monsanto die aussaat ihrer maissorten an besondere vertragliche bedingungen knüpft, wie z.b. kauf und anwendung ihrer herbiziden auf „ihr“ saatgut. diese monsanto-herbizide töten nicht genmanipulierte sorten zuverlässig ab.
    was auf die ausrottung möglicher konkurrierender sorten hinausläuft.
    auch bleibt es immer „ihr“ saatgut, etwa so, wie bei drm-musik oder software.

    das ursprüngliche recht der bauern aus dem gekauften saatgut neues zu gewinnen (wo es noch geht) wird somit aufgehoben.
    insofern gehen kommentare wie „die schädlichkeit hat keiner bewiesen“ nur unzureichend auf die problematik ein.

    monsanto versucht auf diese weise in eine position zu kommen, wo sowohl die bauern als auch die verbraucher letztlich keine wahl mehr haben.
    ihr programm ist somit die landwirtschaftliche variante dessen, was viele hier als „islamisierung“ oder „zersiedelung“ bezeichnen.

  38. Gentechnik birgt Risiken, welche noch lange nicht erforscht sind. Warum soll der Mensch Versuchskaninchen sein? Zukunftstechnologie schön und gut, aber warum ein Nahrungsmittel genetisch verändert werden muss, damit es immun gegen den Einsatz von Dünge, Insektizide etc. ist, kann mir das mal einer sagen? Das alles ohne Not wohlgemerkt. Wir haben keine Nahrungsmittelknappheit.

  39. Peinlich,peinlich , was PI meint, alles kommentieren zu müssen! Wenn ihr nur noch Anti-Haltungen draufhabt, dann müßt ihr aufhören, zu atmen – das machen die „bösen“ anderen doch auch! Schon mal was vom Begriff
    „KERNKOMPETENZ“ gehört???

  40. #37 Venizelos (14. Apr 2009 19:07)

    Warum soll der Mensch Versuchskaninchen sein? Zukunftstechnologie schön und gut, aber warum ein Nahrungsmittel genetisch verändert werden muss, damit es immun gegen den Einsatz von Dünge, Insektizide etc. ist, kann mir das mal einer sagen?

    Um den Gewinn von Monsanto zu maximieren. Reicht das nicht?

  41. @ 25 Erich H.

    Wenn ihr krank werdet lasst euch bloss nicht vom Artzt behandeln sondern geht zum Medizinmann.

    Das mache ich seit Jahren. Ich gehe zum Heilpraktiker.
    Bei Infektionskrankheiten bin ich schneller wieder gesund wie meine Arbeitskollegen. Eine Verletzung die der Facharzt mit der Bemerkung: „damit müssen sie von jetzt ab leben“ abgetan hat sind nach ein paar Besuchen bei meiner Heilpraktikerin wieder völlig in Ordnung.
    Glaube es oder nicht.
    Ich halte nichts von zu viel Chemie oder Genmanipulation.
    Was aus den genveränderten Pflanzen in ein paar Jahren wird weiß heute keiner. Contergan, E605, usw. War zuerst auch alles harmlos.

    Mir ist das egal, ich habe keine Kinder. Sollen sie die Kugel doch meinetwegen aus der Umlaufbahn schießen.

    Gruß
    Honk
    scnr: Die Renten sind sicher.

  42. Viele unterliegen der irrtümlichen Meinung ein gentechnischer Eingriff habe etwas mit herkömmlicher Züchtung zu tun.

    Gentechnik umfasst die Neukombination von Erbanlagen auch über Artgrenzen hinweg.

    Beispiele für diesen widernatürlichen Eingriff sind Schweine oder Mäuse mit menschlichen Wachstumshormongenen, Kartoffeln mit dem Giftgen von Skorpionen, Erdbeeren mit Frostschutzgenen von arktischen Fischen oder Salat mit Rattengenen zur Erhöhung des Vitamin
    C-Gehalts.

    Die Artgrenzen, die sich im Laufe der Evolution zwischen Mikroorganismen, Pflanzen, Tieren und Mnschen gebildet haben, werden durch die Gentechnologie bewusst durchbrochen.

    Viele interessante Infos gibt es hier:

    http://www.umweltinstitut.org/

  43. #39 Honk (14. Apr 2009 19:15)

    @ 25 Erich H.

    Wenn ihr krank werdet lasst euch bloss nicht vom Artzt behandeln sondern geht zum Medizinmann.

    Das mache ich seit Jahren. Ich gehe zum Heilpraktiker.
    Bei Infektionskrankheiten bin ich schneller wieder gesund wie meine Arbeitskollegen. Eine Verletzung die der Facharzt mit der Bemerkung: „damit müssen sie von jetzt ab leben“ abgetan hat sind nach ein paar Besuchen bei meiner Heilpraktikerin wieder völlig in Ordnung.
    Glaube es oder nicht.
    Ich halte nichts von zu viel Chemie oder Genmanipulation.
    Was aus den genveränderten Pflanzen in ein paar Jahren wird weiß heute keiner. Contergan, E605, usw. War zuerst auch alles harmlos.

    Mir ist das egal, ich habe keine Kinder. Sollen sie die Kugel doch meinetwegen aus der Umlaufbahn schießen.

    Gruß
    Honk
    scnr: Die Renten sind sicher.

    Lustig! Ich achte weder auf den Lebensmittelhersteller, noch auf irgendwelche anderen Empfehlungen, die die Panikmacher rausgeben und hatte seit über 10 Jahren nichts schlimmeres als Halsschmerzen oder einen Schnupfen, den ich vorzugsweise mit etwas Kamillenextrakt oder Myrrhentinktur behandle.

    Würde ich krank werden, würde ich eher zum normalen Arzt gehen als zu irgendeinem Quaksalber, der mir homöopathischen Schwachsinn, für teuer Geld, andreht.

  44. Was einige Kommentatoren nicht verstehen wollen: Nicht alles, was neu ist, ist automatisch schlecht. Und genau das ist das Grundübel in Deutschland: Die „german Angst“, mit der wir uns auf der ganzen Welt dank linker, grüner, roter Ideologie seit Jahrzehnten lächerlich machen. Wir müssen endlich mal mutiger und selbstbewusster werden, das ist der Grundtenor des PI Artikels. Was ist dagegen einzuwenden?

    Genauso, wie es irrsinnig ist, als eins der ganz wenigen Länder aus rein ideologischen Gründen auf Kernenergie zu verzichten, genauso dumm ist es, auf genmanipulierte Lebensmittel etc. zu verzichten. Einzige Bedingung muss sein, das man auf der Verpackung deutlich sehen kann, das es sich um biologisch veränderte Lebensmittel handelt. Jede Wette, die meisten Verbraucher achten zuallererst auf den Preis, es ist ihnen völlig schnuppe, ob genmanipuliert oder nicht.
    Ich wäre im Energiesektor ebenfalls dafür, das man seinen Tarif nach der Stromerzeugung bezahlen sollte. Jeder, der meint, auf Kernenergie verzichten zu können, kann ja den vierfach höheren Preis für Energie bezahlen. Aber leider wird Marktwirtschaft nicht nur in diesem Fall aus ideologischen Gründen ausgehebelt. Es geht um Bürger erziehen, um nichts anderes……

  45. @38, nö mir reicht das nicht 🙂 Vor Allem weil grade PI offen sein sollte für Alternative Antworten und nicht blind in Zukunft vertrauen sollte.

    Ich mein ES GIBT KEINE NOT, WARUM?

  46. Hallo: dieser Blog heisst Politically Incorrect und nicht Anti-Islamisierungs-Blog oder so. Und damit hat dieses Thema (genauso wie der Klimawahn) natürlich hier seine Berechtigung.
    Und ich kann mir nichts politisch korrekteres vorstellen, als gegen Genmanipulationen zu sein.

    Deutschland steigt als einzigste Industrienation aus der Atomenergie aus, verbietet Stammzellenforschung, untersagt genmanipulierte Nahrung. Nur in Deutschland gibt hat die Grüne Politmafia ein so großes politisches Gewicht. Einfach zum Ko….

  47. Zitat:
    3 Erich H. (14. Apr 2009 17:42)
    Ich werde diese Biodeppen nie verstehen, dass sie meinen natürliches Gift wäre gesünder als künstliches Gift.“

    Den Deppen dürfen sich getrost selbst anziehen s. 39 holgerdanske (14. Apr 2009 19:03) Die Risiken sind schlicht unkalkulierbar! Was Arsen bewirkt wissen wir – was aus gentechnisch veränderten Pflanzen wird weiss kein Mensch.
    Im übrigen bin ich sehr wohl für Genforschung – aber nicht mit der Menschheit und der gesamten Erde als Versuchslabor – das ist schlichtweg unverantwortlicher Wahnsinn!!

  48. #50 PetraWalters (14. Apr 2009 19:35)

    Und ich kann mir nichts politisch korrekteres vorstellen, als gegen Genmanipulationen zu sein.

    Politisch inkorrekt zu sein, heißt nicht, daß ich jeden Dreck in mich reinfressen muß, nur damit bei Monsanto die Kasse klingelt.

  49. Ich habe die Kommentare nicht gelesen.

    Gentechnik ist kein Virus oder eine Bazille.

    Der Metabolismus wird durch böse, genmanipulierte Erbsen nicht besonders beeinflusst.

    Das Problem ist, dass die meisten Leute, wenn sie Atom oder Genmanipulation hören, sofort in Hysterie verfallen und sofort blinden Aktionismus fordern, welchem auch von den Politikern stattgegeben wird.

    Politiker sind ja sowieso nicht dafür bekannt, fachlich besonders qualifiziert zu sein.

    Wenn es darum ginge, Supermenschen zu züchten, dann verstünde ich es ja, aber kleine Maiskolben oder Erbsen effektiver zu züchten, ist doch wirklich nicht weiter tragisch, im Gegenteil.

    Ich frage mich mittlerweile wirklich, was die Gutmenschen eigentlich wollen.

    Sie schreien nach der Eier legenden Wollmilchsau und schreien Zeter und Mordio, wenn sowas real werden könnte.

  50. PI isn super Blog, aber dieser Artikel ist nur schlecht!
    Man sollte sich mal mit der Thematik befassen. Das ist nicht die Gentechnik, die bisher betrieben wurde, hier wird zum ersten mal eine Co-Existenz hervorgerufen. Sowas gabs noch nie, und sowas wurde auch nicht hinreichend auf die evtl. Folgen getestet. Monsanto hat das Patent auf MON 810, und das werden sie auch nicht hergeben.
    Monsanto forscht(e) auch an genmanipulierten Samen, die sich automatisch vernichten, sprich, dieser Samen kann nur einmal verwendet werden, vernichtet sich dann selbst, und im nächsten Jahr müssen die Bauern wieder Samen kaufen. Bei Monsanto…
    Und auch wenn es nicht Vorschrift werden würde, nur diesen Samen zu verwenden, so werden doch nach und nach, durch Pollenflug, Bienen, Schmetterlinge usw. alle anderen Anbauflächen „infiziert“. Die Folgen kann sich jeder ausmalen. Man ist abhängig von einem Konzern, kriegt man Samen oder ist es eher lästig diese einem bestimmten Land zur Verfügung zu stellen….
    Wenn es irgendwann soweit sein sollte, können die auch leicht mal nicht so gesundheitsfördernde Gene „miteinbaun“.

  51. Nicht alles was technisch möglich ist muss auch gut sein. Ich persönlich möchte kein Genfood essen. Und wenn durch genmanipulierte Planzen Bienenvölker und anderes Getier krepiert ist das nicht mehr lustig.
    Wenn man sich vorstellt, das die Ungeziefer Resistenzen gegen die Gifte die durch die Pflanzen „künstlich“ erzeugt werden, bilden könnten, kann man sich schnell ausmalen was die nächsten Schritte sein werden. Zumal die ganze Scheiße von einer Firma Produziert wird, die Giftgas für Vietnam hergestellt hat unter deren Folgen heute noch Menschen zu leiden haben. Und das solche Skrupellosen Halunken einen Sinneswandel vollzogen haben, kann mir keiner weismachen.
    Es ist echt erschreckend wie viele von euch diese Gebaren unkritisch hinterfragt gut finden. Ihr seid doch sonst alle so kritisch.
    Will mir echt einer von euch erzählen, wenn er die Wahl zwischen genmanipulierten Maisprodukten und gentechnikfreier Wahre hat, er den Genfood wählen würde? Ich würde das noch nicht einmal einem Schwein zu fressen geben.
    In Japan zum Beispiel sind sie es gewohnt mehr Geld für Lebensmittel auszugeben als hier. Doch der dumme deutsche Michel will es nur billig billig billig haben.
    Dann wird er natürlich auch billig bekommen, mit all seinen Folgen.
    Es ist doch aberwitzig was hier für ein Schwachsinn verbreitet wird, das mit Genfood der Welthunger bekämpft werden soll.
    Vor 2 Jahren wurden in unserer Gegend mehrere Biogasanlagen gebaut und sehr viele Felder wurden mit Mais bestellt. Die ganze Maisernte wurde zu diesen Biogasanlagen gekarrt. Wir fahren jeden Tag an eine dieser Anlagen vorbei und können auf die Lagerflächen sehen. Dort wird seit 2 Jahren so gut wie nichts von weggenommen. Das muss man sich mal vorstellen. Da wird auf kostbarem Ackerland Schrottmais angebaut, der ungenießbar ist, statt dort genießbare Lebensmittel anzubauen. Und wenn der Ertrag nur 50% beträgt, ist das mehr zu begrüßen, als dieser Blödsinn.
    Endlich mal eine Entscheidung der Regierung die zu begrüßen ist.
    Doch leider wird es so kommen, das durch Lobbyarbeit das Ganze wieder gekippt wird.

  52. Hinter der Atom – und Gentechnik, stehen handfeste wirtschaftliche Profitinteressen.
    Gegen diese Interessen zu verstoßen heißt, politisch unkorrekt zu sein.
    Neue Technologien entstehen immer dort, wo aus der Not heraus neue Technologien entwickelt werden müssen. Das in diesem Fall berechtigte Verbot heißt: Abschaffung der Atomenergie und der Gentechnologie!! Diese Abschaffung wird zu neuer Technologie führen.

  53. Hallo,
    betrifft grÜne Hysterie bezügl. Gentechnik: Rückerinnerung an Gen- Insulin:
    Während Hoechst um 1992’rum dank dieser Kreaturen um Lizenzen bettelte, produzierte Lilly das hochwirksame Insulin inzwischen fröhlich und – vielleicht gab es ja sogar ein Dankeschön für Roth und Co. für diese wirtschaftliche Steilvorlage. Bis jetzt hat das gentechnisch erzeugte Medikament von den Nutzern noch keinen durch eventuelle Nebenwirkungen dahingerafft- wohl aber durch die spontan steuerbare Wirkung das Leben erleichtet. Das ist aber der (deutschen)Zipfelmütze durch das grÜne nicht zugestanden und hat somit zu unterbleiben.(Schliesslich ist es Gentechnik, Pfui Zipfelmütze!!)
    Alles Gute
    Jakob
    PS: Hat jemand zufällig die „Grüne NRW Info Wirtschaft“, Februar 1982 ???Ich wäre bereit sie so wie sie ist ins Netz zu stellen. Betrifft Grüne „Ideale“ am Anfang und ist hoch interessant!!!!!

  54. okay, nochmal von vorn:

    es geht nur bedingt um die möglichen risiken von gen- manipulation. sehr viel gefährlicher ist die machtposition in die monsanto käme, wenn sie mit ihrer politik „patente auf lebensmittel UND deren erzeugung“ letztlich erfolg hätte.
    BITTE, BITTE beschäftigt euch mal etwas ausgiebiger mit dem thema.
    gegen gen-manipulation zu sein, hat vor allem etwas mit der verhinderung (noch) unvorstellbarer machtstrukturen zu tun. monsanto zerstört weltweit alte arten und versucht mittels nutzungsverträgen zu diktieren, WELCHE (neuen)arten WIE angebaut werden dürfen.
    die ursprünlichen rechte der bauern werden ausgehebelt und im grunde läuft das ganze auf moderne leibeigenschaft hinaus.

    nicht fortschrittsfeindlichkeit ist hier das thema, sondern der erhalt von wahlfreiheit und die verhinderung eines absoluten monopols.

  55. @ RChandler

    Erklär mal.

    Atomkraft, bzw. Kernfusion ist absolut logisch, es gibt sogar Beispiele wie gut Kernfusion funktioniert, siehe Sonnen.
    Um dieses zu verstehen, müssen die Grundlagen erforscht werden und dieses funktioniert nicht mit Vogelschreddern.

    Gleiches gilt für Gentechnologie.
    Wenn man etwas nicht versteht, dann sollte man sich nicht unter der Bettdecke verstecken, sondern versuchen es zu verstehen und dann zu nutzen.

    Es kommt mir wirklich so vor, als ob viele Leute wieder in Höhlen hausen wollen.

  56. Brillianter Umgang mit der deutschen Sprache bei den Werbetextern.

    GEN-FREIE ZONE

    Und ich dachte früher immer, Gene seien Informationsträger im Erbgut von Pflanzen und Menschen… Man lernt halt immer dazu.

    Leider verschweigt der nobelpreisverdächtige Werbetexter, wie die Gene entfernt wurden.

    Ich habe mir gerade bei einem Discounter einen Fahrrad-Computer gekauft,

    mit Kabel und mit Solar>/b>.

    Und das Beste: Mit ohne Atom.

    voll krass, dem doitsch sprach, alta, ischschwör

  57. TV-TIP:
    Islamisten in Bonn : Terroristen unter uns

    Mounir und Yassin C. aus Bonn: Die Brüder galten bei Nachbarn als die netten Jungs von nebenan. An ihren Schulen waren sie beliebt. Der eine machte seine Ausbildung beim Statistischen Bundesamt und der andere studierte Elektroingenieurwesen in Koblenz. Doch der Schein trügte.
    Den Grundwehrdienst soll Mounir in Deutschland absolviert haben. Auf den ersten Blick handelt es sich um zwei junge Männer, die sich scheinbar gut in Deutschland integriert haben. Doch heute rufen die Brüder Mounir und Yassin C. aus dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet zum heiligen Krieg, dem Jihad auf. stern TV hat exklusiv mit Freunden und Lehrern gesprochen.

    http://www.stern.de/tv/sterntv/:Islamisten-Bonn–Terroristen-/660268.html

  58. @ Mistkerl
    „Wenn man etwas nicht versteht, dann sollte man sich nicht unter der Bettdecke verstecken, sondern versuchen es zu verstehen und dann zu nutzen.“

    grundsätzlich hast du sicher recht, ich würde allerdings eher sagen „…versuchen es zu verstehen OB es nutzbar ist.“
    es ist eine sache etwas zu erforschen, aber eine ganz andere sache, etwas unerforscht für die allgemeinheit freizugeben.

    der gerne übersehene mein punkt bei der diskussion (nämlich die BEDINGUNGEN unter denen das ganze stattfindet) ist aber ein m.E. viel wichtigerer.
    siehe auch meine anderen posts, bes. #40 dazu.
    das thema ist viel zu wichtig um es von einer ideologischen diskussion zukleistern zu lassen. (ich kann grüne auch nicht leiden, dass schließt aber nicht automatisch aus, dass sie in einer sache auch mal richtig liegen können)

  59. Also so ganz verstehe ich PI hier nicht.

    #9 pinetop (14. Apr 2009 17:56) hat nämlich mit seinen Ausführungen gar nicht so unrecht.

    Da sich die Gen veränderten Pflanzen nicht fortpflanzen können, bzw. jede weitere Generation immer weniger Ertrag bring, muss das Saatgut immer beim Hersteller erworben werden. Die Lizens zum Geld drucken so zu sagen. Einige Länder können davon bereits ein Lied singen. Von anderen Gefahren, wie z.B. das angrenzende „nicht“ Gen veränderte Felder vom Samenstaub ebenfalls „infiziert“ werden oder Langzeitfolgen für Mensch und Tier, mal ganz abgesehen. Denn diese Langzeitfolgen sind bisher in keinster Weise erforscht. Fakt ist nur das angrenzende Felder in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Auch wenn diese Technik auf den ersten Blick als Segen erscheint, so kommen einem spätestens beim zweiten „kritischen“ Blick eine Menge Fragen. Man sollte sich auf „keinen“ Fall in eine Abhängigkeit zum Hersteller begeben. Denn da nur eine Firma das Patent darauf hält ist abzusehen was passieren wird. Auch sollte man mal schauen wer so hinter Monsato steht und welches Projekt gerade im ewigen Eis umgesetzt wird. Spätestens beim „Betrachten“ von diesem Projekt im ewigen Eis sollten „alle“ Alarmglocken anfangen zu schrillen.

    Und deswegen ist das Verbot nur zu begrüßen.

  60. „Genfreie-Zone“ wie geil ist das denn nun wieder.

    Hört sich an wie ein Wahlspott der Grünen.

    100 % Genfrei so wie alle Mitglieder und Hirnfrei wie deren Politschranzer/innen.

    Genfreie_Zone ja ne“ee iss klar.

    *lol*

    🙂

  61. Gentechnik wird von der Natur seit Jahrmillionen quasi nach dem Zufallsprinzip betrieben, vom Menschen etwas gezielter in Form der traditionellen Tier- und Pflanzenzucht seit Jahrtausenden.

    Den linken Schwachmaten ist außerdem ins Stammbuch zu schreiben, daß Gentechnik und Patentschutz verschiedene Dinge sind.

    Ohne Gentechnik gäbe es unsere linken Dummbatzis nicht. Bereits ihre Vorfahren hätten das Licht der Welt nicht erblickt. Ist aber trotzdem kein Grund, deswegen die Fortentwicklung und Verfeinerung dieser Technik abzulehnen. 😉

    Ohne Gentechnik gäbe es überhaupt keine Kulturpflanzen, weder Äpfel noch Birnen.

    Aller menschlichen Gentechnik ging und geht es darum, widerstandsfähigere, ertragreichere, gesündere Pflanzen für den menschlichen Verbrauch zu züchten.

    Die heutigen Erfolge sind dank rasant verbesserter Detail-Kenntnisse atemberaubend und haben trotz milliardenfachen Einsatzes und Verzehrs noch niemand geschadet. Umgekehrt gilt:

    Wer Gentechnik ablehnt oder behindert, weil ihm seine (ebenfalls gentechnisch erzeugten) Äppel, Birnen und Weintrauben reichen, widerspricht sich nicht nur selbst. Er geht mit Blick auf die Dritte Welt über Leichen.

    Ratio

  62. Gentechnik findet in jeder Millisekunde im Körper jedes Lebewesens statt.

    Es werden z.B. 2 Millionen Erythrozyten pro Sekunde im Körper von uns gebildet.

    Nun gut, die haben keinen Zellkern, aber die Vorläufer, die Retikulozyten, haben sowas noch.

    Ich schweife ab, merke ich.

    Eigentlich wollte ich nur sagen, dass Evolution nichts anderes als Genveränderung ist.

    Selektion muss nicht immer 100 millionen Jahre dauern.

  63. Ha, ha, ha…PI wird auf einmal politisch korrekt und will Hungersnöte bekämpfen?

    Erstens wird das sicher nicht durch transgenen Mais geschähen und zweitens ist es lächerlich, wenn die selbsternannte Antigutmenschen auf einmal die Gutmenschen-Spinnerein wie „wir müssen alle Afrikaner ernähren“ sich aneignen.

    Wenn es auf einmal passt, würde man wohl auch mehr Moslems für Deutschland fordern, wenn die Gegenseite das Gegenteil möchte?

  64. Da sich die Gen veränderten Pflanzen nicht fortpflanzen können, bzw. jede weitere Generation immer weniger Ertrag bring, muss das Saatgut immer beim Hersteller erworben werden. Die Lizens zum Geld drucken so zu sagen. Einige Länder können davon bereits ein Lied singen. Von anderen Gefahren, wie z.B. das angrenzende “nicht” Gen veränderte Felder vom Samenstaub ebenfalls “infiziert” werden

    Logik scheint nicht deine Stärke zu sein. Einerseits behauptest du, dass dieses Saatgut so gezüchtet wird, dass es sich nicht vermehren kann, andererseits ist es locker in der Lage normales Saatgut zu verseuchen.

    Entscheide dich mal für eins von beiden.

    Auch mir gefällt es übrigens nicht, dass bestimmte Sorten, nach Ablauf der Schutzfrist vom Markt genommen werden und es den Bauern bei Strafe verboten ist, diese wiederzuverwerten. Das war doch neulich erst, mit der Kartoffelsorte „erika“ wenn ich den Namen noch richtig im Kopf hab der Fall.

  65. Wenn es in Deutschland um technologischen Fortschritt geht, ist alles zu spät.
    Da wird der schnelle Brüter verhindert und der Transrapid, mit dem werden sich jetzt die Chinesen eine goldene Nase verdienen.
    Stattdessen werden flächendeckend Krötenzäune und Windmühlen aufgestellt.
    Beim Genfoot wird genau so gelogen wie beim Klimakiller CO2.
    Zu Monsanto, die wollen Gewinn machen, für ein Unternehmen wohl normal.
    Wer da ein Monopol verhindern will, sollte Konkurenz zulassen. Nicht verbieten.
    Auch wird seltsam argumentiert. Zum einem wird beklagt, dass die Pflanzen steril sind, also Saatgut immer nachgekauft werden muß, zum anderen wird vor unkontrollierter Ausbreitung gewarnt. Wie sollen sich sterile Organismen ausbreiten.
    Und dann wird behauptet, man läuft Gefahr selbst zu mutieren. Das ist die abgedrehteste Lüge, aber die Leute glauben es und haben Angst.

  66. Logik scheint nicht deine Stärke zu sein. Einerseits behauptest du, dass dieses Saatgut so gezüchtet wird, dass es sich nicht vermehren kann, andererseits ist es locker in der Lage normales Saatgut zu verseuchen.

    Au mann, und bei dir ist Logik so weit entfernt, wie der IRan von Demokratie und Wissen soweit, wie von Claudia Roth.

    Nur weil Pollen andere Pflanzen bestäuben können, heisst es nicht, dass diese Sorten auch selber keimfähige Samen bilden.

    PS: Linda hiess die Sorte.

  67. @#70 uli12us
    „Einerseits behauptest du, dass dieses Saatgut so gezüchtet wird, dass es sich nicht vermehren kann, andererseits ist es locker in der Lage normales Saatgut zu verseuchen.

    Entscheide dich mal für eins von beiden.“

    das muss er nicht, denn beides ist richtig- monsanto züchtet mehr als eine sorte.
    die sorten welche keimfähig bleiben, bringen mit jeder generation schlechtere erträge. zudem ist es den bauern ohnehin per vertrag untersagt, ihr eigenes saatgut zu züchten, bzw. vom ertrag keimfähiges saatgut zwecks erneuter aussaat zurückzubehalten.
    es gibt aber eben auch sorten die schon in der 2.ten generation nicht mehr keimfähig sind. dafür überleben die herbizide wie das monsanto-produkt „roundup“ welches ALLE anderen pflanzen plattmacht.
    es geht schlicht um die monoplisierung der lebensmittelerzeugung.

  68. Wenn wenige Firmen die Patente über Pflanzen und Lebewesen wie Schweine etc besitzen, und sie über ihre Lobby in der Regierung die Gesetze durchsetzen, das nix anderes mehr angebaut werden darf, werdet ihr feststellen, das eure was eure Geneuphorie euch gebracht hat. Es geht nur um Geld und Monopole. Sonst nichts. Wenn es verboten ist, andere Schweine als Monsantoschweine zu halten, was dann? Dann diktiert Monsanto den Preis. Indien hat es schon erkannt, wohin diese Abhängigkeit führt.

    Auch Nestle gehört zu dem Kreis.

  69. Die Politik ist also noch fähig richtige Entscheidungen zu treffen – auch wenn die Einsicht/Opportunismus reichlich spät kommt. Den Tag kann man sich getrost rot im Kalender anstreichen. Wer keinen roten Stift zur Hand hat möge weiterhin selig glauben, dass die Gentechnik mit dem Konzern Monsanto an der Spitze den Hunger der Welt beseitigen wird.
    Sehr gut wurde das von Pinetop erläutert.
    #9 pinetop (14. Apr 2009 17:56)

    Zum Beitrag: Wenn der genau so schnell gelöscht wird wie unlängst ein Beitrag, der die Gentechnik kritisch beleuchtet hatte, habe ich mit ihm kein Problem. Qualitativ gesehen hätte er es verdient.

  70. Der Islamisierung vielleicht knapp entgehen um dann Monsanto in die Hände zu fallen? Nein Danke!

    Proamerikanisch heißt nicht, daß man jeder US- Verbrecherorganistion, deren Ziel es ist das Patent auf das Leben zu erlangen, in die Hände spielen muß.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto

  71. zur ergänzung:
    es wäre schön, wenn einige der kommentatoren hier sich mal mit dem gesamten thema auseinandersetzen, bevor sie vermeintlich „seltsame“ argumente oder einwände zerpflücken.

    wer nicht selbst recherchieren mag:
    ich habe unter #40 recht ausführlich die vorgehensweise von monsanto beschrieben. unter #46 habe ich nen link zu youtube eingestellt, da wird recht ausführlich die problematik geschildert.
    aber das netz ist voll mit berichten über die vorgehensweise von monsanto. informiert euch.

    ich kann echt nicht nachvollziehen wie hier leute auf die EU schimpfen aber mega-konzernen wie monsanto, die da überall mit drin stecken verteidigen?!
    BITTE beschäftigt euch halt mal damit was passieren würde, wenn monsanto seine pläne durchsetzen könnte. teilweise haben sie schon den fuß in der tür.
    wie NORBERT GEHRIG schreibt, wird einfach per EU vorgabe verboten, etwas anderes als sorte xy anzubauen. das ist jetzt schon bei einigen kartoffelsorten so.

    kapiert ihr nicht, dass es hier nur darum geht, unsere freiheiten zu beschneiden? weniger sorten, genaue vorgaben WANN WO WIEVIEL von WAS angebaut wird und von WEM.

    es geht definitiv NICHT nur um eine weitere sorte (die dann halt genmanipuliert wäre), sondern um nicht mehr rückgängig zu machende entwicklungen.

  72. #40 holgerdanske (14. Apr 2009 19:03)

    Dein Beitrag bringt es auf den Punkt, ganz richtig.

    #75 Norbert Gehrig (14. Apr 2009 21:20)
    Es geht nur um Geld und Monopole. Sonst nichts. Wenn es verboten ist, andere Schweine als Monsantoschweine zu halten, was dann? Dann diktiert Monsanto den Preis. Indien hat es schon erkannt, wohin diese Abhängigkeit führt.

    Auch Nestle gehört zu dem Kreis.

    Nur Geld und Monopole! Bekämpfung des Hungers ist nur die vorgeschobene Lüge! War nie, ist nicht und wird auch nie Ziel der Saatgutproduzenten sein!

    Wer das hier glaubt:
    „Gentechnik bekämpft den Hunger auf der Welt.“
    der glaubt auch das hier:
    „Islam heißt Frieden“

  73. Sobald PI das Thema Islamisierung verlässt, zeigt sich, dass ein großer Teil der Leser doch nur typische Durchschnittsdeutsche sind: Amerika-feindlich (Monsanto = US Verbrecherorganisation), Technik-feindlich, zukunftsängstlich und antikapitalistisch (Gewinnstreben = ganz ganz böse). Schade eigentlich, aber mehr kann man wohl nicht erwarten.

  74. #31 J_B

    amerikafeindlich, antikapitalistisch etc.?!

    netter versuch, leider läßt du ARGUMENTE
    vermissen.

  75. #32 holgerdanske (14. Apr 2009 21:46)

    Naja, dieses ganze Monsantor gebashe ist schon ganzschön verlogen.
    Ohne deren GENMAIS würden in Afrika doppelt soviel Menschen verhungern. Das ist FAKT.
    Mir Rassisten wäre das natürlich völlig egal, aber wie kommt ihr Gutmenschen damit klar?

  76. #34 Sauerkartoffel
    „Ohne deren GENMAIS würden in Afrika doppelt soviel Menschen verhungern. Das ist FAKT.“
    wodurch belegt? welche MON-sorte soll das sein, die dauerhaft mehr erträge bringt, als die alten sorten? wenn du wüßtest wovon du redest, wüßtest du auch, dass monsanto eine solche sorte nicht im programm hat- aus gutem grund.
    es geht nicht um „gebashe“, sondern um eine gefährliche entwicklung- die ist sehr einfach recherierbar, wenn man nur will.
    und es geht auch nicht um afrika, sondern darum, was schon in kürze uns allen hier blühen kann.

  77. Wenn jemand was gegen Monsanto hat, soll er dagegen polemisieren, nicht gegen „die Gentechnik“.

    Wenn jemand was gegen Patentschutz hat, soll er dagegen polemisieren, nicht gegen „die Gentechnik“.

    Wenn jemand was gegen die EU hat, soll er dagegen polemisieren, nicht gegen „die Gentechnik“.

    Wenn jemand was gegen staatlich generierte Monopole hat, soll er dagegen polemisieren, nicht gegen „die Gentechnik“.

    Ich könnte mir vorstellen, daß ich da weitgehend zustimmen würde; der Fehler wäre in allen Fällen letztlich allein beim STAAT, nicht bei der Gentechnik zu suchen.

    Aber wie kann man so behämmert sein, total verschiedene Aspekte eines Themas wie Kraut und Rüben durcheinander zu schmeißen?

    Ratio

  78. Demnächst sind hier einige auch gegen „die Medizin“, weil es auch dort von staatlich generierten Mißständen nur so wimmelt.

    Ratio

  79. …und wie kann man so behämmert sein,
    „total verschiedene Aspekte EINES Themas“ aus dem zusammenhang reißen zu wollen?

  80. Deutschland baut doch sowiso keinen Mais an und die Deutschen essen auch keine Deutschen Waren. Der Amerikanische Mais ist schon ewig manipuliert und etliche Länder leben davon. Venezuela zu 100% und auch Russland seit Jahrzehnten.
    Von Tierfutter aus Afrikanischen Soja bis Kornflakes für die Kinder und zig andere Sachen, wir haben das Zeug rund um die Ohren. Wenn nicht fahren wir in den Urlaub und holen unsere Ration Genmanipulation….und Muselfusel

  81. Ich bin immer wieder entsetzt, wie grün indoktriniert selbst Leute sind, die ansonsten politisch solide denken. Auch beim Thema Gentechnik zeigt sich, daß in unserem Lande Claudia Roth bestimmt, was der Mehrheit als umweltfreundlich gilt und was nicht.

    So behaupten Greenpeace & Co., die Auswirkungen der grünen Gentechnik, z.B. beim Mais, seien nicht bekannt, dabei gibt es sehr viele Studien, schon allein deshalb, weil die für das Genehmigungsverfahren vorgelegt werden müssen. Die Prüfung einer neuen Sorte durch die Behörden dauert eine Ewigkeit. Lest mal Alex Avery: Die Wahrheit über Bio-Lebensmittel, auch ein Buch, daß die grünen Realitätsverweigerer hassen.

    Aber egal was gemacht wird, die Grünen sind dagegen, und der deutsche Michel glaubt alles, was da gesagt wird. Wenn Greenpeace plötzlich den Maiszünsler, das Hauptschadinsekt beim Mais, ein häßlicher ünnützer Falter, den die Vögel wieder auskotzen, zum Schmetterling des Jahres hochjubelt, könnte man doch mal in die Wikipedia gucken, was das für ein Ding ist – oder ist das zuviel verlangt? Macht keiner.

    Auch wird immer wieder verbreitet, Monsanto will, daß die Bauern dort Saatgut kaufen. Ok., interessanter Punkt. Aber wo, liebe MitbürgerInnen, glaubt Ihr, kaufen die Bauern (meist industrielle Agrarbetriebe) denn jetzt ihr Saatgut? Richtig, beim Großhändler. Und wo bekommt der es her? Ja! Monsanto ist eine der Lieferfirmen. Kann man alles nachgoogeln. Was würde sich hier beim Genmais ändern: Nichts!

    Auch denken viele bei der grünen Gentechnik immer nur ans Essen. Aber z. B. Prof. Broer von der Uni Rostock hat z.B. Kartoffeln entwickelt, in deren Schale ein Stoff gebildet wird, der Chemikalien gleichkommt, die normalerweise aus Erdöl hergestellt werden. Richtig: Die gleichen Leute (Greenpeace & Co., Politiker-Gesocks u.ä.), die immer davon reden, wir müßten unabhängig vom Diktatoren-Öl werden, sind auch gegen Forschungen, wo es genau darum geht.

    Denn niemand von denen schert sich um meine/Eure Sicherheit und Wohlbefinden, sondern die interessiert nur die politische Deutungshoheit. Wer die hat, hat die Macht. Diese Macht verhindert seit etwa 30 Jahren fast jeden Fortschritt: Ob bei der Flugtechnik oder der Raumfahrt, der Gentechnik oder der Energietechnik, überall wird nur verhindert oder abgerissen. Die Concorde fliegt nicht mehr, es gibt keinen Nachfolger. Kernkraftwerke verschwinden, neues ist nicht in Sciht. Wo passiert denn heute noch etwas, daß der Mondlandung gleichkommt?

    Selbst dieser Blog und das Internet als einzige wirklich neue Technologie der letzten paar Jahre sind aus Sicht der grünen (eigentlich roten) Ideologen ein Betriebsunfall, deshalb suchen sie verzweifelt nach Wegen, den Zugang zum www zu kontrollieren, aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Meiner Meinung nach haben wir uns hierbei in Deutschland völlig verrannt. Ich freue mich, daß PI das aufgreift.

    Ach so, nochwas: Mit Naturschutz hat der ideologische Kampf gegen die grüne Gentechnik natürlich auch nichts zu tun, denn im Genmaisfeld tummeln sich dank nicht stattfindenden Pestizideinsatz mehr Hamster, Insekten und Vögel als vorher. Bei den anderen Genpflanzen ist das genauso.

  82. Zitat

    #34 Sauerkartoffel (14. Apr 2009 21:58) #32 holgerdanske (14. Apr 2009 21:46)

    Naja, dieses ganze Monsantor gebashe ist schon ganzschön verlogen.
    Ohne deren GENMAIS würden in Afrika doppelt soviel Menschen verhungern. Das ist FAKT.
    Mir Rassisten wäre das natürlich völlig egal, aber wie kommt ihr Gutmenschen damit klar?

    /Zitat

    Wir brauchen die Gentechnik zur Bekämpfung des Welthungers?

    Es ist eine Binsenweisheit, dass weltweit mehr als genug Nahrungsmittel erzeugt werden, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Warum hungern dennoch rund 850 Millionen Menschen? Gerade in armen Ländern werden 20 bis 30 Prozent der Erntemenge durch Lagerschäden vernichtet. Schlechte Infrastruktur, Verschuldung, die Marginalisierung von Kleinbauern und die exportorientierte Landwirtschaft in den meisten Ländern des Südens, erzwungen durch WTO, Internationalen Währungsfonds und Weltbank, sind die größten Feinde der Ernährungssicherung in den Entwicklungsländern. In Indien verrotteten z.B. im Jahre 2002 viele Millionen Tonnen Reis, die für den Export produziert worden waren. Zur gleichen Zeit hungerten 50 Millionen Menschen im Land.
    Gentechnik geht an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer vorbei. Eine Studie über die Probleme philippinischer Reisbauern ergab zum Beispiel folgende Hierarchie:
    1. Marktbedingungen,
    2. Bewässerungsmöglichkeiten,
    3. Trocknung/Lagerung, 4. Verschuldung durch Dünger- und Pestizidkauf, 5. Fehlende öffentliche Unterstützung, 6. Stürme, 7. Schlechte Transportwege, 8. Ungerechte Landverteilung, 9. Trockenheit, 10. Schäden durch Pestizideinsatz, 11. Geringe Bodenfruchtbarkeit, 12. Wenig Forschung und Entwicklung, 13. Schädlingsbefall, 14. Ertragsschwankungen, 15. Überflutung, 16. Bodenerosion, 17. Pflanzenkrankheiten, 18. Geringe Sortenauswahl, 19. Geringe Essqualität.
    Deutlich wird zweierlei: Die Probleme, für die die Gentechnik Lösungen anbietet (Schädlinge, Pflanzenkrankheiten) rangieren in der Rangfolge auf den hinteren Plätzen (13,17). Dagegen sind die zentralen Probleme, neben natürlichen Gegebenheiten, die zutiefst ungerechten Bedingungen des Weltmarktes (1), Verschuldung durch den Kauf von Agrochemikalien, die wiederum zu Gesundheits- und Bodenschäden führen, oder die ungerechte Landverteilung. Durch Gentechnik-Monokulturen werden jedoch die politischen Probleme ebenso verschärft wie die wirtschaftlichen (Verschuldung, 4) und ökologische Schäden (Pestizide, 10). Darüber hinaus ist nur ein verschwindend geringer Teil der angebauten GVO überhaupt für den menschlichen Verzehr gedacht. Gen-Soja, -Mais und -Raps landen zu 80 Prozent in Mastfabriken und Ställen der Industrieländer. Die heutige Agro-Gentechnik ist eine Futtermitteltechnologie.
    Groteskerweise trommeln gerade diejenigen Firmen für die Gentechnik als Lösung des Welthungers, die durch die aktive und aggressive Einführung der Industrie-Landwirtschaft in der Dritten Welt, von Hochertragssorten, Pestiziden und Kunstdünger zur Ertragssteigerung, wesentlich zu Hunger, zerstörten Böden, kaputten Ökosystemen und der Konzentration von Land und Macht in den Händen weniger beigetragen haben. Die einzige Form von Hunger, den die Konzerne, die zu fast 100 Prozent den Markt für genmanipulierte Pflanzen beherrschen, stillen, ist eben nicht „der Hunger in der Dritten Welt, sondern der Hunger der Aktionäre“ (EU-Kommissarin Margot Walström).

    Quelle: Umweltinstitut München

  83. Leute Leute…

    Bitte trennt doch mal die möglichen Gefahren wirtschaftlich-juristischer Art von der aus wissenschaftlicher Sicht.

    Ich bin Physiker – kein Biologe, aber logisch strukturiertes Denken bringt durchaus weiter:
    Den möglichen Gefahren stehen ungeahnte Nutzen in medizinischer Sicht wie auch in weniger Flächennutzung etc gegenüber. Ich bin aus wissenschaftlicher Neugier und Unternehmergeist – bei aller Vorsicht das Neue auch zu wagen.

    Aber: wenn das wahr ist – mit Monsanto, was so einige hier schreiben – mir liegt dazu keinerlei Information vor – aber wenn das wahr ist, so muß man politisch(!) dagegen einschreiten. Ein solches Gebahren von Firmen ist aus keiner ökonomischen Theorier heraus akzeptabel.

    Das es hierfür geeignete Lösungen gibt – liegt auf der Hand, angefangen von reduziertem Patentschutz bis hin zur Verpflichtung, keimfähige Pflanzen zu produzieren; von der Gesetzgebung in Richtung, genetischer Eintrag patentierter Pflanzen in herkömmliche Sorten gehört allen bis hin zum strafbewehrtem Verbot herkömmliche Sorten durch Brutalherbizide zu schädigen. All das ist simple Wirtschaftgesetzgebung und Kartellrecht. Ein leichtes – prinzipiell – das zu steuern.

    Und das hat nix mit Gentechnik zu tun sondern ist letztlich nichts anderes als z.B. Kartellverfahren gegen Microsoft.

  84. #1 indz (14. Apr 2009 17:35)

    Wollen Sie behaupten, das nur der Mensch die Ursache für Naturkatastrophen sei?!
    Wiue ist das mit Vulkanen? Mit Erdbeben? Mit Seebeben?

    Das alles verursacht der Mensch? Schon wieder erhebt sich der Mensch zu Gott! Und Sie sind sicher Atheist!?

  85. Viel Richtiges ist schon gesagt worden: der Mensch hat schon immer Pflanzen und Tiere genetisch verändert, ohne daß das irgendjemanden gestört hätte. Ausnahmslos alles, was in Deutschlands Ställen steht und auf deutschen Äckern wächst, ist keine Urform, sondern genetisch modifiziert, ob durch radioaktive Bestrahlung oder traditionelle Züchtung. Der Erfolg kann sich sehen lassen. War Hunger bis weit ins 20. Jhdt. auch in Mitteleuropa Alltag, ist heute Fettleibigkeit ein Unterschichtenproblem. Ohne gewaltige Effizienzsteigerung auch durch Optimierung von Pflanzen und Tieren wäre dieser gewaltige Erfolg undenkbar gewesen. Und nur so nebenbei: Glaubt jemand im Ernst, er habe noch nie „Gen-Soja“ oder gentechnisch hergestellte Zusatzstoffe gegegessen? Und glaubt jemand, er habe noch nie Kleidung aus gentechnisch veränderter Baumwolle getragen? Warum bauen die Bauern in Indien uoder Südafrika diese Baumwolle an, sind das alles von der Industrie fehlgeleitete Idioten? Nein, diese Baumwolle benötigt viel weniger Schädlingsbekämpfungsmittel, was nebenbei natürlich gut für die Umwelt ist.

    @Holger Danske
    „diese ergibt sich aus der tatsache, dass sie teilweise (versch. sorten) nur einmal verwendbares (ernte nicht keimfähig) saatgut verkaufen- aus der ernte läßt sich kein neues saatgut gewinnen.“
    In welchem Jahrhundert leben Sie? Es wäre für Bauern viel zu teuer, einen Teil der Ernte als Aussaat im nächsten Jahr zu behalten und deshalb wird das nicht gemacht, unabhängig davon, ob es sich um „normales“ Staatgut oder gentechnisch verändertes handelt. Saatgut wird immer komplett neu eingekauft.

    @Politischer Beobachter
    „Die Artgrenzen, die sich im Laufe der Evolution zwischen Mikroorganismen, Pflanzen, Tieren und Mnschen gebildet haben, werden durch die Gentechnologie bewusst durchbrochen.“
    Unsinn, Artgrenzen sind auch ohne Gentechnik nicht so in Stein gemeißelt wie man gemeinhin denkt. Triticale ist z.B. eine konventionelle Züchtung aus Weizen und Roggen, das dürfte es nach Ihrer Logik gar nicht geben. Im Tierreich gibt es sowieso nicht wenige Beispiele für Paarungen über Artgrenzen, Tiger und Löwen können z.B. zusammen fruchbare Nachkommen zeugen.

  86. Ich höre Leuten wie Claudia Roth, Volker Beck, Angela Merkel, Frank Dabbelju Steinmeier usw. sowieso nicht mehr zu, weil sie nur unnötig aufregen.
    Ich höre halb mit dem Ohr hin, um das Thema zu erhaschen, und recherchiere selbst zu diesem Thema. Politiker reden öffentlich fast immer nur Schmu und Abfall.

  87. Gentechnik hin oder her.Stimmen die meinen damit den Hunger zu bekämpfen schieben dieses Argument einfach nur vor um sich in Zukunft die Taschen reichlich zu füllen und wie hier schon oft geschrieben um Abhängigkeiten zu schaffen.

    Ich stehe der Gentechnik offen gegenüber,jedoch nicht wenn sie am Ende Firmen wie Monsanto hervorbringen,denn da kommt mir eher das kotzen.

    Ansonsten halte ich mich aus der Diskussion heraus, da ich von Gentechnik wirklich ‚Null‘ Ahnung habe.

    Ich verstehe jedoch das Monopolbildung ,und darauf läuft es hinaus (siehe Monsanto),gerade im Bereich der Erzeugung von Lebensmittel einfach nicht hinnehmbar ist.Es kann und darf nicht sein das am Ende evtl. eine Handvoll Firmen darüber entscheiden was der Bauer züchtet oder anbaut und vorallem womit er dieses tut bzw. in den Falle dann tun muss!

    Aber hey evtl. will man ja auch für die Zeit nach dem Erdöl wieder jemand haben den man hofieren und in den A…. .kriechen kann….wer weis das schon. Wir wissen ja Politikergehirne funktionieren irgenwie anders…..wenn sie denn überhaupt funktionieren.Was mitunter schon stark bezweifelt werden muss.

    In diesem Sinne
    Leopold

  88. @ #98 Leopold I. (15. Apr 2009 02:37)

    Gentechnik hin oder her.Stimmen die meinen damit den Hunger zu bekämpfen schieben dieses Argument einfach nur vor um sich in Zukunft die Taschen reichlich zu füllen und wie hier schon oft geschrieben um Abhängigkeiten zu schaffen.

    Leopold I., Du schreibst dummes Zeug.

    Schleich Dich zum Psychiater, Du depperte linke Knalltüte.

    Ratio

  89. Bitte besser recherchieren!

    Die Maissorte MON 810 enthält das Gen für das Bacillus thuringiensis-Toxin, ein kristallines Protein. Dieses Protein wird mit den Zellen von Larven des Maiszünslers aufgenommen, wodurch sein Darm zerstört wird und er stirbt.

    Da das Bt-Toxin in allen Maiszellen exprimiert wird, werden Kristalle auch in den Boden und damit in die Umwelt eingetragen. Studien haben ergeben, dass durch das Bt-Toxin auch andere Schmetterlinge sowie weitere Insekten getötet werden können, da bei ihnen das Toxin ebenfalls wirkt.

    Zudem besteht die Möglichkeit des Gentransfers auf Bodenbakterien, da Bakterien in der Lage sind, freie DNA aufzunehmen.

    Es geht also um ökologische Zusammenhänge, und keineswegs darum, dass
    um einen befürchteten „Übergang manipulierter Gene ins menschliche Erbgut“.

    Zudem: Mais, der in Deutschland angebaut wird, kann wohl kaum dazu beitragen, „den Hunger in der Welt lindern zu können“. Die Feldfrucht Mais wird in unseren Breiten fast ausschließlich als Futtermais angebaut. Klimatisch bedingt sind unsere Erträge bescheiden, die Reifezeit dauert lange. Und für Bauern in der Dritten Welt ist das Monsanto-Saatgut viel zu teuer.

    Wegen des Verbots in Deutschland wird kein Kind in Afrika verhungern.

    PI:B. thuringiensis produziert ein Gift (Bt-Toxin), das tödlich auf die Larven von Insekten der Ordnungen der Käfer, Schmetterlinge und Zweiflügler (Mücken und Fliegen) wirkt, aber bislang als harmlos für andere Lebewesen angesehen wird, da das Toxin nur bei den hohen pH-Werten, die in einem Insektendarm herrschen, aktiv wird. Deshalb werden die Sporen von B. thuringiensis auch im ökologischen Landbau und in der Forstwirtschaft als Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Zu kaufen gibt es B. thuringiensis als Sporangien. Diese Sporangien bestehen aus einer Spore und einem Toxinkristall. (http://de.wikipedia.org/wiki/Bacillus_thuringiensis)

  90. hey, wirklich sehr eloquent wie du dich äußerst.
    ist das deine argumentationskette?

    @#46 FfD
    „In welchem Jahrhundert leben Sie? Es wäre für Bauern viel zu teuer, einen Teil der Ernte als Aussaat im nächsten Jahr zu behalten und deshalb wird das nicht gemacht, unabhängig davon, ob es sich um “normales” Staatgut oder gentechnisch verändertes handelt. Saatgut wird immer komplett neu eingekauft.“

    das ist falsch- sämtliche genossenschaften erzeugen ihr saatgut selbst, indem die mitglieder(bauern) einen teil ihrer ernte dort abliefern u. diese dann unter besonderen bedingungen erneut ausgebracht und geerntet werden. dieses alte grundrecht der bauern wird durch monsantos vorgehensweise ausgehebelt.
    BITTE mit dem thema beschäftigen. wie soll man vernünftig diskutieren, wenn die mitdiskutanten die faktenlage einfach nicht zu kenntnis nehmen?
    das thema geht weit über „neue technik ja oder nein“ hinaus.
    ebenso ist ihr argument zur überschreitung der artengrenze so nicht richtig.
    1. bringen löwen u. tiger KEINE fruchtbaren nachkommen hervor.
    2. kommen in der natur solche artenübergreifenden kreuzungen wie in der technik NICHT vor. z.b. genome aus narzisse und bakterium im „golden rice“.
    niemand weiß welche veränderungen sich durch solche manioulationen längerfristig ergeben.
    kann sein alles ist super- kann aber auch sein das es voll nach hinten losgeht. und das ist dann u. umständen nicht mehr korrigierbar.

  91. Meldet euch bei http://www.veoh.com an. Auf dieser Videoplattform sind viele Dokus eingestellt. Auch englischsprachige. Viele Filme über Monsanto und Co. Hab vor kurzem einen Film gesehen, wo Nestle fordert, das Trinkwasser monopolisiert wird und nur noch zu hohen Preisen zu erhalten ist. Nestle ist schon dabei, sich rechte zu sichern.

    Viele Filme zeigen die abhängigkeiten die durch Einsatz der Gensaat entsteht. In Canada musste ein Farmer eine hohe Geldstrafe zahlen, da durch Windverwehung Samen des Nachbarackers auf sein Feld wehten, wuchsen und von ihm geerntet wurden. Monsanto hat gewonnen.

    Nestle kontrolliert schon nahezu die ganze Lebensmittelindustrie in Europa. Ist auch in der Genforschung tätig. Es geht nicht darum, den Hunger in der Welt zu bekämpfen, sondern darum wer leben darf und wer nicht und zu welchem Preis.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  92. Halb OT, hat aber mit Lebensmittelsicherheit zu tun:
    Salmonellen: Rückruf für türkische Süßigkeit

    Mannheim (lme) – Der Lebensmittelgroßhändler BAK Kardesler mit Sitz in Mannheim ruft die türkusche Süßigkeit „BAKTAT Helva mit Vanillegeschmack, Zuckerware mit Sesampaste, 350 Gramm“ zurück. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurden bei Ware mit der Chargennummer „PNO L 15“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum bis September 2010 Salmonellen nachgewiesen. Das Unternehmen rief die Verbraucher auf, das bundesweit vertriebene Produkt in den Einkaufsmärkten umzutauschen.

    WWW: http://www.lme-online.de

  93. kann sein alles ist super- kann aber auch sein das es voll nach hinten losgeht. und das ist dann u. umständen nicht mehr korrigierbar.

    Immer die gleichen weinerlichen Argumente, mit denen „der Deutsche“ sich gegen jede Form von Veränderung und Fortschritt sträubt. Man weiss ja nie… was könnte da alles kommen… vielleicht werden wir alle Zombies. Immer die selbe Leier, ob Genforschung, Atomforschung, Stammzellenforschung, ja sogar gegen Mobilfunk werden diese Argumente vorgebracht. Wenn Columbus so gedacht hätte, würden wir Amerika heute nicht kennen. Aber das wäre manchen hier ja vielleicht sogar ganz recht.

  94. Der Beitrag gehört auf jeden Fall in einen politisch unkorrekten Blog. Die so kontroversen Kommentare belegen den Diskussionsbedarf. Auch ich pendle zwischen Pro (moderne Technologien auch in Deutschland nutzen) und Contra (monopolistische Patente verhindern) und lese mir die hier vorgebrachten Argumente samt links noch mal in Ruhe durch.
    Danke, PI, hier kann man was lernen. Lebendige Diskussionskultur.

  95. „zwei dinge sind unendlich. das universum und die menschliche dummheit. nur bei dem universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    wenn die pro gen-lebensmittel argumente so lauten:

    Immer die gleichen weinerlichen Argumente, mit denen “der Deutsche” sich gegen jede Form von Veränderung und Fortschritt sträubt. Man weiss ja nie… was könnte da alles kommen… vielleicht werden wir alle Zombies. Immer die selbe Leier, ob Genforschung, Atomforschung, Stammzellenforschung, ja sogar gegen Mobilfunk werden diese Argumente vorgebracht. Wenn Columbus so gedacht hätte, würden wir Amerika heute nicht kennen. Aber das wäre manchen hier ja vielleicht sogar ganz recht.

    Leopold I., Du schreibst dummes Zeug.

    Schleich Dich zum Psychiater, Du depperte linke Knalltüte.

    Logik scheint nicht deine Stärke zu sein. Einerseits behauptest du, dass dieses Saatgut so gezüchtet wird, dass es sich nicht vermehren kann, andererseits ist es locker in der Lage normales Saatgut zu verseuchen.

    Ohne Gentechnik gäbe es überhaupt keine Kulturpflanzen, weder Äpfel noch Birnen.

    Aller menschlichen Gentechnik ging und geht es darum, widerstandsfähigere, ertragreichere, gesündere Pflanzen für den menschlichen Verbrauch zu züchten.

    Die heutigen Erfolge sind dank rasant verbesserter Detail-Kenntnisse atemberaubend und haben trotz milliardenfachen Einsatzes und Verzehrs noch niemand geschadet. Umgekehrt gilt:

    Wer Gentechnik ablehnt oder behindert, weil ihm seine (ebenfalls gentechnisch erzeugten) Äppel, Birnen und Weintrauben reichen, widerspricht sich nicht nur selbst. Er geht mit Blick auf die Dritte Welt über Leichen.

    Ach so, nochwas: Mit Naturschutz hat der ideologische Kampf gegen die grüne Gentechnik natürlich auch nichts zu tun, denn im Genmaisfeld tummeln sich dank nicht stattfindenden Pestizideinsatz mehr Hamster, Insekten und Vögel als vorher. Bei den anderen Genpflanzen ist das genauso.

    ganz im ernst holger danske, wozu argumente bringen wenn sich die betreffenden personen diese sowieso nicht durchlesen? vergebene liebesmüh. ich habe hier noch nicht ein vernünftiges pro argument gelesen.

    aber in einem punkt muss ich den pro leuten recht geben. gen-technik gab es schon immer. im mittelalter versuchte man schon äpfel mit ratten, und mais mit bakterien zu kreuzen…

  96. Prima, dass das Genzeug (noch) verboten ist!

    Ich kaufe lieber im Ökoladen gute Ware aus Öko-Anbau.

    Was hat das denn mit Islamisierung zu tun? Seltsame Zusammenstellung hier in PI-News.

    Muss man für Genmampf sein, um gegen Is-Salamies zu sein? 🙂

  97. Grundsätzlich soll der Konsument entscheiden.
    Das bedingt aber, dass auf der Packung steht, wenn was mit Gentechnologie drin ist.

  98. @ MrP, siriell, Norbert Gehrig, holgerdanske
    vielen Dank für die aufklärenden Beiträge.

    Die Behauptung eine Kritik an Monsanto sei antiamerikanisch ist natürlich vollkommener Unsinn. Meine Sypathie gilt auch den amerikanischen und kanadischen Farmern, die von Monsanto auf´s Übelste über den Tisch gezogen wurden.

  99. Übrigens: zur Zeit findet in München eine Demonstration von Bauern statt. Sie richtet sich gegen eine EU-Verordnung, die eine Patentierung genveränderter Schweine vorsieht.

  100. Maiskolben sind seit heute ebenfalls verboten. Denn sie sind gelb, und schon Kaiser Wilhelm II hatte ja schon vor der „gelben Gefahr“ gewarnt.

  101. Liebe Leute,

    ich lese seit ein paar Monaten diese Seite und immer wieder gern.
    Zu Thema Gentechnik kann ich folgendes sagen: Ich habe mal in dem Bereich gearbeitet und maße mir deshalb an, mitreden zu können.
    Was wir da auf unsere Felder pflanzen ist ziemlich neu und erstmal bringt es mehr Ertrag, als man mit konventioneller Züchtung in dieser Zeit an Ertragssteigerung erreichten könnte. Aber die Schädlinge geraten unter immensen Selektionsdruck (anpassen oder sterben) und einige meist wenige können nach einigen Jahren mit dem Gift leben, die Spalten dann das BT-Protein einfach nicht mehr. Dann muss man eine neue Maissorte mit einer anderen BT-Variante anbauen, um die Verluste nicht anwachsen zu lassen. Ein unendlicher Kreislauf. Zusätzlich kommt hinzu, dass sich Monsanto und Co den Anbau der Sorten bezahlen lassen. Erstmal von dem Bauern, der das Saatgut kauft. Aber das Transgen ist auch in den Pollen enthalten und in den Samen (Maiskörnern), die beim Transport vom Laster fallen. Die landen dann auf Nachbars Feld, bzw. befruchten die (noch nicht) transgenen Maispflanzen des Nachbarn und erzewugt damit weitere transgene Pflanzen, die jedoch nicht als solche zu erkennen sind. Auch ist das Aufspüren einzelner transgener Pflanzen auf einem Feld pratisch nicht möglich. Sobald jedoch genug Felder mit transgenem Mais kontaminiert sind, ist es nicht mehr möglich, diesen Sorten auszuweichen, dann kann es jeden treffen, dass er transgenen Mais auf dem Feld stehen hat. Und die Nutzung dieser Sorten, also der (unwissentliche) Anbau kostet Lizenzgebühren. Die müssten dann auch die Leute zahlen, die diese Sorten nicht anbauen wollen, oder ganz auf den Anbau von Mais verzichten. Das schränkt die Wahlfreiheit ein und macht abhängig von wenigen Firmen.

  102. schade, dass sich PI immer seltsamer in letzter Zeit präsentiert. Ging es – als ich hier anfing zu lesen – mehr um Jugendkriminalität und den bösen Islam (unterschreibe ich alles), geht es in letzter Zeit immer öfter darum, dass

    – Atomkraftgegner Spinner sind (wie kommt es zu den statistisch erhöhten Leukämiefällen rund um AKWs…?)

    – keine Klimaveränderung stattfindet, es soll im Gegenteil sogar in den letzten 10 Jahren kälter geworden (ja, haben die Leute denn keine Fenster zum Rausgucken…?)

    – Obama kein echter Amerikaner ist und seine Politik ablehnungswürdig und falsch ist (ja, was maßen wir und denn überhaupt an, das beurteilen zu können? Kennen wir denn alle Einzelheiten?) und jetzt auch noch

    – dass wir jetzt gefälligst alle Gen-Food essen müssen, nur weil wir ansonsten PC wären…?

    Obwohl ich PI bin, bin ich auch Mitglied in Greenpeace und es passt sehr wohl zusammen gegen den Islam zu sein und umweltbewußt zu leben.

    In Tieversuchen wurde bereits festgestellt, dass Genfood keineswegs unbedenklich ist – siehe z.B. auch
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gentechnik_und_Nahrungsmittel#Lebensmittelqualit.C3.A4t

  103. Ein absolut merkbefreiter Artikel.

    Gentechnische Forschung wird in Deutschland nicht verboten, wie der Autor hier in seiner tiefen Polemik suggeriert, sondern lediglich die großflächige Aussaat von bedenklichen, gentechnisch veränderten Nutzpflanzen.
    Die möglichen, daraus entstehenden Probleme, wie etwa Auskreuzungen, ignoriert man hier natürlich geflissentlich.

    Offenbar ist manch einem nichts zu blöd.
    Selbst einem verruchten Gentechnik-Riesen wie Monsanto zur Seite zu springen, scheint ein probates Mittel zu sein, um sein Schwarz-Weiß-Weltbild zu predigen.
    Das ist ja ärger als im Kindergarten.
    Ich bin gespannt was als nächstes kommt. Womöglich wird man die Käfighaltung von Hühnern propagieren und zum Tragen von Pelzmänteln auffordern, nur um z.B. den Grünen ans Bein zu pinkeln.

    Mir stellt sich folgende Frage:
    Wird hier eigentlich grundsätzlich, ohne wenn und aber, gegen alles angeschrieben, was die „Gegenseite“ für gut befindet? Wenn ja, dann soll man das bitte ein für allemal klar stellen – dann werde ich den Link von PI-News nämlich endgültig löschen.
    Mit einem dermaßen schlichten Weltbild, möchte ich mich nämlich nicht gemein machen.

  104. Es stört mich schon, daß ich bei vollem Durschlagen von GEN-manipulierten Nahrungsmitteln neben der Subvention aus meinen Steuern, den Kaufpreis und dann noch eine Patentabgabe für Monsanto zahlen muß! Es darf einfach nicht sein, daß Wohl und Wehe der Menschheit von einem einzigen Unternehmen abhängt! Auch wenn dieses aus den USA stammt! Abhängigkeiten gibts nun schon genug! Öl, Gas, Uran zu nahezu 100%, Kohle ist auf dem 100%-Weg und nun auch noch die Lebensmittel! In Deutschland und in der EU ist solche Produktion nicht nötig! Es darf nicht sein, daß produziert wird auf Deubel komm raus und dann das Zeug verbrannt wird, wie es ja schon heute mit Korn geschieht! Denn anders als immer propagiert, landet der Überschuß eben nicht in den Zonen, die es nötig hätten! Es wird hier verbrannt, um Energie zu erzeugen und vergoren aus gleichem Grund! Der Bürger sollte, sobald es ihm klar ist, daß GEN-manipulierte Waren im Regal stehen, diese stehen lassen! Zudem bin ich für rine Auszeichnungspflicht, und zwar deutlich und lesbar! Dann regelt sich manches von selbst!

  105. Blog hin Blog her egal was und welcher Troll wo etwas schreibt geht es einzig sollt es es um die Wahrheit gehen . Aber was ist die Wahrheit. Gen zu manipulieren ist ein Eingriff in das was Gott gegeben Hat und das was Gott gegeben hat ist und war und bleibt Gut.Desweiteren schaut euch Monsanto an das ist Die Firma wenn es Gen Manipulation geht und dann schaut euch die Bauern an die von dieser Firma abhängig ist jegliche weiter Diskusion erübrigt sich dann. Alles was der Mensch „erfunden“ hat ist nur kurz zu seinem Vorteil gewesen . und für diejenigen die jetzt gleich auf die Barrikaden gehen ich meine nicht die Erfindung des Rades.

  106. @holgerdanske

    Ihre agrarromantischen Vorstellungen vom aufbewahrten Saatgut hat mit der Realität nichts zu tun, das gilt auch für Saatgutgenossenschaften. Jedenfalls lagert kein Bauer einfach einen Teil seiner Ernte zur Aussaat.

    „1. bringen löwen u. tiger KEINE fruchtbaren nachkommen hervor.“
    Falsch, Kreuzungen von Tigern und Löwen können durchaus fruchtbar sein. Siehe z.B.:
    http://www.tiger-online.org/tigbib/bigcats/bigcats.htm

    „kommen in der natur solche artenübergreifenden kreuzungen wie in der technik NICHT vor. z.b. genome aus narzisse und bakterium im “golden rice”.
    niemand weiß welche veränderungen sich durch solche manioulationen längerfristig ergeben.“
    Hallo, ist das so schwer zu kapieren??? Mit konventioneller Züchtung wurden Artgrenzen überwunden, siehe Triticale. Das ist Fakt, das können Sie nicht wegdiskutieren. Und NICHTS was auf deutschen Äckern angebaut wird, ist ein Naturprodukt. Haben Sie schonmal einen Blumenkohl in freier Wildbahn gesehen? Blumenkohl, Broccoli, Selleri, sämtliche gängigen Getreidesorten und vieles andere wuchs nie in der freien Natur und wurde – sofern nicht gentechnisch verändert – ganz ohne Prüfung auf die Umwelt losgelassen. Wären Sie konsequent, dürften Sie das alles nicht essen und müßten Sie für ein Verbot sein.

    @phenixrising
    Von Ökofanatikern gekaperte Wikipediaseiten sind nicht zitierfähig.

  107. @Göttinger
    „Aber was ist die Wahrheit. Gen zu manipulieren ist ein Eingriff in das was Gott gegeben Hat und das was Gott gegeben hat ist und war und bleibt Gut.“
    Wollen Sie sich in puncto Fundamentalismus auf Musel-Niveau begeben? ALLES, was Sie an pflanzlicher oder tierischer Nahrung essen, ist genetisch verändert worden, sei es mehr oder weniger zufällig durch traditionelle Züchtung oder radioaktive Bestrahlung oder gezielt durch Gentechnik. Saatgut muß allein schon deshalb verändert werden, wenn sonst Gefahr bestünde, daß z.B. ein Pilz die ganze Ernte vernichten kann, man denke nur an die vielen Hungertoten durch die Kartoffelfäule in Irland Mitte des 19. Jahrhunderts.

  108. @Gilgenbach
    „Es darf einfach nicht sein, daß Wohl und Wehe der Menschheit von einem einzigen Unternehmen abhängt!“
    Monsanto ist längst nicht der einzige Anbieter für „grüne Gentechnik“, es gibt noch eine REihe weiterer, z.B. Syngenta. Man darf sich nicht davon täuschen lassen, daß sich die Öko-Spinner auf Monsanto eingeschossen haben. Bei Computerbetriebsystemen ist die Konzentration viel größer. Dennoch wird man wohl kaum behaupten können, daß Schicksal der Welt liege in den Händen von Bill Gates.

  109. Die Dioxin-Giftmischer Monsanto als Welthungerheilsbringer, super, PI, klasse recherchiert! Mit Monsanto-Experten gegen den Hunger in der Welt! Und zwar „nachhaltig“. 🙂 :

    “ … Weil der vietnamesischen Regierung das Geld für großflächige Bodenversiegelungen fehlt, ist das Gift auch 30 Jahre nach Kriegsende noch im Nahrungskreislauf. Schätzungsweise zwei bis vier Millionen Menschen sind von den Spätfolgen betroffen. …
    Hergestellt und geliefert wurde Agent Orange damals von der Firma Dow Chemical und dem Agrar-Konzern Monsanto … „
    (Wiki)

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