Israel-Freunde beim Anti-Islamisierungskongress

Pam GellerDie Bürgerbewegung Pro Köln meldet weitere prominente Redner zum Anti-Islamisierungskongress vom 8. bis 10. Mai in Köln: Aus New York wird die bekannte konservative Publizistin Pamela Geller (Foto) anreisen, aus Dänemark hat sich der Wilders-Vertraute Lars Hedegaard angemeldet und aus Belgien kommt der Chefredakteur des Brussels Journal, Paul Beliën. Noch nicht ganz sicher ist die Teilnahme des US-Schriftstellers Robert Spencer.

Pamela Geller (USA)

Die Journalistin und Bloggerin von Atlas Shrugs aus New York veröffentlicht Kommentare bekannter konservativer Persönlichkeiten und islamkritische Berichte. Geller war früher Mitherausgeberin des New York Observer und schreibt heute für die Israel National News Arutz Sheva. Ihr Blog ist nach dem Roman „Atlas Shrugged“ von Ayn Rand benannt, die für Geller die bedeutendste Philosophin in der Geschichte der Menschheit war.

Lars Hedegaard (Dänemark)

Lars HedegaardDer dänische Autor Lars Hedegaard (Foto neben Geert Wilders) hat im Jahre 2008 zusammen mit dem Zeichner der Mohammed-Karikaturen Kurt Westergaard ein islamkritisches Buch veröffentlicht, das in Dänemark für viel Aufsehen gesorgt hat und infolgedessen er seine viel beachtete tägliche Kolumne in der dänischen Tageszeitung Berlingske Tidende beenden musste. Der 67-jährige Publizist gilt als ein Vorkämpfer für Meinungsfreiheit und als enger Vertrauter des niederländischen Islamkritikers Geert Wilders. Hedegaard betreibt mit www.sappho.dk einen der größten dänischen Blogs.

Paul Belien (Belgien)

Der 50-jährige flämische Journalist Paul Beliën (Foto) ist Gründer der konservativen Website Brussels Journal, das sich kritisch mit Belgien und der EU auseinandersetzt. Beliën betont, dass die Aufgabe eines Journalisten darin bestehe, die Freiheit und eine aufrichtige Suche nach der Wahrheit zu vertreten. Seine kritische Haltung gegenüber muslimischen Einwanderern aus Nordafrika brachte ihn in Verruf, ausländerfeindlich zu sein.

Robert Spencer (USA)

Der 47-jährige US-amerikanische Schriftsteller und Religionswissenschaftler Robert Spencer ist PI-Lesern vor allem durch seine Website Jihad Watch bekannt, die sich mit der gewaltsamen Islamisierung des Westens anhand aktueller Beispiele auseinandersetzt und diese kritisch kommentiert. Spencer geht davon aus, dass der Islam aufgrund seiner Koppelung an das Leben Mohammeds stärker zu Gewalt neigt als andere Religionen. Der Dschihad stellt dabei die zentrale Verpflichtung eines jeden Moslems dar, sei es als innerer Kampf mit sich selbst oder – durch die zunehmende Radikalisierung – immer öfter ein gewalttätiger Kampf gegen die Ungläubigen. Dabei macht Spencer keine klare Unterscheidung zwischen friedlichen und gewalttätigen Muslimen, weil der Islam in sich zu einem Gewaltproblem neigt.

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