anarchistNicht jeder will zu Ostern Eier suchen oder gar biblischer Ereignisse gedenken. Für alle, die lieber handwerkliche Techniken für Einbruch und Landfriedensbruch erlernen und ein wenig an der Beseitigung der demokratischen Grundordnung arbeiten möchten, stellt der AStA der Technischen Universität Berlin – ohne Kenntnis der Hochschulleitung – Universitätsräume für einen „Anarchistenkongress“ zur Verfügung. Mit Beeinträchtigungen der Nachbarschaft ist zu rechnen.

Die Berliner Zeitung berichtet:

An Ostern veranstalten Links-Radikale an der TU einen Kongress. Thema: eine Gesellschaft ohne Regeln.

Auf dem Seminarplan stehen „Hausbesetzung – Wie geht das?“ und „Anarchie und Sex“. Über die Osterfeiertage (Freitag bis Montag) soll an der TU der „Anarchistische Kongress“ stattfinden. Das Ziel der Teilnehmer: „Eine neue, herrschaftsfreie Gesellschaftsordnung schaffen“.

Organisator der Veranstaltung ist die Anarchistische Föderation. Ein Sprecher der Vereinigung zur B.Z.: „In Zeiten der Finanzkrise müssen wir neue Strukturen diskutieren.“ 500 Teilnehmer werden erwartet. Zu einer Gewalt-Eskalation soll es dabei nicht kommen. Der Sprecher: „Was zurzeit auf den Straßen Berlins stattfindet, brennende Autos, eingeschmissene Scheiben, begrüße ich nicht, lehne ich aber auch nicht ab. Wir haben mit den Übergriffen nichts zu tun.“

Verfassungsschutz-Sprecherin Isabelle Kalbitzer: „Uns ist die Veranstaltung bekannt. Wir werden im Internet mögliche Aufrufe intensiv verfolgen.“

Mitorganisator des Kongresses ist der Asta (Allgemeiner Studierenden Ausschuss). Das linke Gremium soll bereits in der Vergangenheit für Randale im Universitätsgebäude gesorgt haben. Ein TU-Pförtner zur B.Z.: „Die haben ausschweifend gefeiert, Feuerlöscher leer gemacht. Die Polizei musste mehrmals anrücken.“

In einem achtseitigen Programmheft des Kongresses findet sich neben den Tagesordnungspunkten (siehe Liste) auch folgender Vermerk: „Wenn ihr festgenommen werdet oder Festnahmen beobachtet, kontaktiert den Ermittlungsausschuss.“ Beim Thema Hausbesetzung soll es um „handwerkliche Tipps und Tricks“ und „Aspekte der Vorarbeit“ gehen.

CDU-Innenexperte Robbin Juhnke: „Hier wird quasi zur Begehung von Straftaten aufgerufen, das kann und darf eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen.“ Auch viele Studierende sind dagegen. „Krass, dass unsere Uni für so was Räume zur Verfügung stellt“, so Student Thomas Schulze (23).

Die B.Z. konfrontierte die TU-Leitung, die nicht informiert war, mit den Anarcho-Plänen. Am Abend erklärte eine Sprecherin: „Die Veranstaltung wurde von dem Asta ohne unsere Genehmigung geplant. Wir werden versuchen, den Kongress zu unterbinden.“

Kenneth Frisse, Sprecher von Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) sagte: „Wir begrüßen diese Entscheidung der TU.“

Die Berliner können jetzt wählen: Krawall als Praktikum zum Anarchistenseminar – oder lieber Krawall aus Protest gegen die Sperrung der Räume?

(Spürnase: Don Martin)

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42 KOMMENTARE

  1. Schon Rudi Dutschke und seine Radaubrüder mißbrauchten die Räume der TU Berlin.

    Die Tradition ist ungebrochen. Sie werden die Uni besetzen.

    Es ist was los in Berlin an Ostern.

    Osterfeuer überall ?

  2. Der Staat zwingt die Studenten mittels Zwangsabgabe die Asta zu finanzieren, davon Finanzieren die auch linksradikale Gruppen. Das nennt sich dann Sozialbeitrag, wer nicht zahlt wird exmatrikuliert.

  3. Von der Theorie her ist mir der Anarchismus ja garnicht unsympathisch, wenn damit gemeint ist: „Wir brauchen keine Regeln, weil jeder sich eigenverantwortlich so vernünftig verhält, daß er andere nicht schädigt.“

    Leider ist es nur eine schöne Theorie, die ebenso pervertiert wird wie Sozialismus oder Religion. Letztendlich dient es nur dem Machterhalt derer, die dann doch gleicher als gleich sind … Denn wie sich immer wieder zeigt, ist der Mensch eben kein soziales Wesen, bzw. nur so lange wie es nicht drauf ankommt.

  4. Das Schlimmer ist das dieses Gesoks Die Autonomen auch noch von uns Allimentiert werden! Am 1.Mai wird Berlin wieder Brennen ! Nicht nur sogenannte Nobelkarossen! und der ASTA (diese Linksfaschistischen Verbr..) Der von den Zwangsabgaben aller Studenten finanziert wird ! Unterstützt diese Verbrecher auch noch ! Ich kann gar nicht soviel essen wie ich Kotzen müsste!

    Russe auf dem Weg zur Arbeit
    Gruß Andre
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisrae lisch
    <

  5. Da hilft nur der Kammerjäger für zweibeiniges Ungeziefer.

    In einem achtseitigen Programmheft des Kongresses findet sich neben den Tagesordnungspunkten …

    Wie bitte? „Tagesordnungspunkte“ bei einem ANARCHISTEN-Kongress? Wahrscheinlich bestehen die auch auf ordnungsgemäßen Wortmeldungen, die vom Versammlungsleiter ganz ordentlich der Reihe nach abgerufen werden.

  6. Nun seid mal nicht so miesepeterrisch. Das ist ein Ausdruck von Freude am Leben, der Spaßgesellschaft, des Gutelaunewohlgefühls unseres hoffnungsvollen Politikernachwuchses. Die Berliner sollen sich mal nicht so haben, sondern kräftig mitfeiern. Lustig ist die sportive Begeisterung im Molotowcocktailchenweitwurf. Ein Porsche hier, ein Mercedes da,eine Bank hier, ein geplünderter Schnapsladen da, fröhlich lodern die Flämmchen, erwärmen die Herzen der Alt68er Zeitgenossen und ein gewisser Effekt zur Ankurbelung der Wirtschaft ist in fröhlichen Gutelauneleben inbegriffen. Die Jugend muss neue Lebensformen ausprobieren und probieren geht über studieren, da könnten die verdammten Altlinken 68er hilfreich mit Rat zur Seite stehen.
    Also, nicht jammern, sondern mitfeiern ist angesagt. Wowereit´s (ahäm) Arbeitsplatz wäre zum Beispiel noch ein lohnendes ……….. naja… lassen wir das.
    😉

  7. Ein megafaules Osterei für Berlin 🙁
    Nicht, dass auch noch Hetze gegen Israel trainiert wird bei diesem Schandkongress! Die Typen, die diesen Kongress besuchen, sind ja für Gejaule und Gegröle bekannt…

  8. Wusste ich nicht, bin jetzt aber trotzdem ein paar Tage in Berlin.

    Wünsche allen PI-Freunden ein schönes Osterfest! Hoffentlich werden es nicht zu viele Nachrichten, die ich am Dienstag nachlesen muss.

  9. Eine Gesellschaft ohne Regeln gibts nicht. Wenn jeder machen kann, was er will, herrschen eben die Regeln der menschlichen Natur.

  10. #2 Alamogordo (09. Apr 2009 20:29)
    Berlin war schon immer sehr unregierbar, nicht umsonst hatte Hitler eine Umgestaltung der Stadt vor und Speer gegrüßte die ersten Bombardierungen,da die Stadt ja Germania heissen sollte.

    Aber das schießt eindeutig über das Ziel hinaus!
    Diese drecksnervigen vorgeblichen Linken, mit hoher Toleranz für Gewalt gegen „Dinge“ werden schön gewalttätig, damit die Polizei angemessen drauf reagieren kann, muß und darf!

  11. Hab gerade bei mir ein „hoffentlich“ auf dem Boden gefunden, wers liest, bitte zwischen:
    „werden schön“
    eindenken!
    Ansonsten ist es sinnentstellend!

  12. Wer zuviel Kräfte hat, sollte mal für ein paar Monate in die Steinbrüche geschickt werden.
    Dort könnte man überschüssige Kraft und Aggressionen abbauen.
    Vor Gefängnis hat in Deutschland schon lange keiner mehr Angst. Fernseher, Sportanlagen, in Aachen Schwimmbad, Bibliotheken, Möglichkeit zum Studium usw. machen Gefängnisse zu Kurbädern.

    Nur vor harter Arbeit haben die Angst.

  13. #20 Karenzmann (09. Apr 2009 21:47)
    Oder harte Angst vor Arbeit!

    Und Du hast recht, ich bin Don Martin und seinen Zeichnungen verfallen! Und darum auch die 1 im Anhang, damit er nicht durch mich beschädigt wird…

  14. Schnellgerichte und drastische Strafen, wären das richtige Mittel gegen dieses Gesocks.

  15. Die B.Z. konfrontierte die TU-Leitung, die nicht informiert war, mit den Anarcho-Plänen. Am Abend erklärte eine Sprecherin: „Die Veranstaltung wurde von dem Asta ohne unsere Genehmigung geplant. Wir werden versuchen, den Kongress zu unterbinden.“

    „versuchen“ ??? Ich hör wohl nicht recht! Es sollte ja wohl kein Problem für die Leitung der TU sein, diesen Abschaumtreff zu unterbinden!

  16. #24 byzanz (09. Apr 2009 22:34)
    Wo stehst Du denn am Zaun gelehnt?

    Zu Hause!

    Den kannste also sparen!
    Wo kommst Du her und wo wohnst Du jetzt?

  17. 21 Don.Martin1

    Ich habe Don Martin auch sehr geliebt. Wenn ich mir vor über 30 Jahren MAD gekauft habe, wurde als erstes Don Martin gelesen.
    Bis heute sind mir viele seiner Gags gut in Erinnerung.

    Sorry PI für das O.T.

  18. Es ist eine Sauerei! Der linksradikal gefärbte ASTA kommt sich wahrscheinlich besonders toll vor. Die Uni wird von Bürgern finanziert und von Studenten die Gebühren zahlen. Und dieses Pack hat nichts anderes zu tun als einen Kongress gegen die zu veranstaten die ihnen die Räumlichkeiten ermöglichen (verrückt!) Ich möchte mal sehen wie tolerant die wären, wenn man mal einen Raum für einen linkskritischen Dialog bräuchte. Dieses alternative Gesocks ist selbe einfach so intolerant und borniert und eingebildet und auf dem falschen Dampfer und zum kotzen.
    Pfui !!!!!!!!!!!!!!!!!!1

  19. #27 Karenzmann (09. Apr 2009 22:44)
    Weil alles eine Darstellung der Realität mit anderen Mitteln war!!!!
    Mit Don Martin im Hinterkopf, es leichter 😉

  20. #27 Karenzmann (09. Apr 2009 22:44)
    Weil alles eine Darstellung der Realität mit anderen Mitteln war!!!!
    Mit Don Martin im Hinterkopf, ist leichter 😉

  21. Irgendwas war jetzt komisch, was weiß ich nicht???
    Aber zwischen meinen Kommentaren, war was!!!!
    In den 2min war was…
    @PI
    War was?

  22. Letztes Wochenende hat die NPD im Reinickendorfer Rathaus Ihren Parteitag abgehalten, es gab beide Tage Demos gegen Rechts. Denke diesmal gibt es von Freitag bis Sonntags Demos gegen Links, oder irre ich da?

    Na dann frohe Ostern!

  23. So klingt es laut Welt online, wenn ein linker Qualitäts™-Polizeipräsident Dieter G. die ständigen Gewaltexzesse der linksextremen SA beschreibt: Glietsch hingegen sieht trotz der sich häufenden linksextremen Anschläge kein Erstarken der autonomen Szene. „Aber sie lebt ihre stets vorhandene Gewaltbereitschaft zurzeit intensiver aus“, sagte der Polizeipräsident. Er könne weder eine neue Taktik noch eine neue Qualität in der Szene erkennen, sagte Glietsch….“
    Wohlgemerkt, dieser Mann ist eigentlich für die Ordnung und Sicherheit auf Berlins Straßen verantwortlich. Aber seine Untergebenen bei Strafandrohung zwingen, am CSD beim Hissen der Regenbogenfahne anzutreten. Ähnlich moderat soll sich auch der Lebkuchenmesser-Mannichl, auch solch ein Qualitäts™-Polizeipräsident, über die Passauer Links-Autonomen geäußert haben (sinngemäß: „sie sollen es nicht übertreiben und sich an die Spielregeln halten“).Andererseits artet die Verfolgung von Leuten, die islam(ist)ische Gewalt friedlich anprangern, seitens linker MSM, Politik und Justiz geradezu in Raserei aus. Was in Deutsch-Absurdistan derzeit geschieht, ist die Aushebelung der FDGO durch die Staatsmacht und ihre fünfte Kolonne. Und es regt sich kaum Widerstand.

  24. Berlin kann sich ohne Schwierigkeiten als PerversCity bezeichnen.
    Der vierzigjährige Inselstatus hat mit seiner Inzucht :mrgreen: wirklich Spuren hinterlassen, die ihresgleichen suchen.

    In zwanzig Jahren spätestens existiert Berlin nicht mehr. Das ist kein Verlust.

  25. Was wollen diese linken Spinner eigentlich?
    Arbeiten können sie nicht, wohl aber die Früchte Anderer harter Arbeit verbrennen, demolieren, zerstören! Die Welt verbessern?
    Diesem Geschmeiss kommt es nur auf Randale an!
    Das ist asozialstes Pack der untersten Schublade, das nach Sibirien gehört.

    Ich fordere Lichterketten gegen linksextreme Gewalt…mit Leuchtspur!

  26. Hoffentlich kommt hier der Tag, an dem sich friedliche Bürger von diesen Linksfaschisten nicht mehr ihre Autos, Geschäfte, Besitz zertrümmern lassen!

    Wer Wind sät, Ihr rotlackiertes Faschistenpack, wird Sturm ernten!
    Euch muss man mit allen Mitteln bekämpfen!

  27. Wie viele von denen gehn wohl später in Politik und Medienberufe ?
    Ich finde das auch sehr peinlich, das sie diesen 40 Jahre alten 68er-Dreck einfach so übernehmen, nichts eigenes, nichts neues.
    Wenn die Folgegeneration der 68er die Generation X war, dann sind die hier die Generation Arschfurche.

  28. #36 Zenta (10. Apr 2009 04:53)

    Euch muss man mit allen Mitteln bekämpfen!

    Nicht daß mir das unsympathisch wäre, bei der Menge linksextremer Gewalt aber genügt es bereits, jedesmal öffentlich den Finger in die Wunde zu legen, um die gegenüber dem Rechtsextremismus exorbitant höhere Gewaltbereitschaft der Linken zu demaskieren.

    Ebenso lassen sich anhand dieser ‚ehrenwerten‘ Polizeipräsidenten Glietsch für Berlin oder etwa Steffenhagen für Köln die linkspolitischen Tendenzen der Exekutiven demaskieren (wohlgemerkt, die Führungsriege ist gemeint, nicht der Frontkämpfer auf der Straße), die all ihre Bemühungen darauf richten, Schaden für die Linksideologie für ihr jeweiliges Bundesland abzuwenden.

    Das ist so offensichtlich, das brennt sich quasi schon ins Auge.

  29. Gähn. Diese Zeckenzüchter haben doch einen an der Waffel. Wetten die Studenten liegen bei diesem schönen Wetter lieber mit einem Mädchen im Arm und einem gekühlten Getränk im Glas am Spreeufer als sich von diesen Vollidioten antexten zu lassen…

  30. Solche gottlosen Veranstaltungen augerechnet an Ostern abzuhalten, verletzt meine christlichen religiösen Gefühle!! Juckt das jemanden?? Nö…

  31. eine gesellschaft ohne regeln?

    fein, wenn die auf meine station kommen, werde ich ihnen sagen, sie sollen sich schleichen, denn ich pflege sie nicht. ganz regelfrei.

    mfg

  32. Dieser scheiß linksradikale ASTA, diese Arschlöcher bringen die ganze Sudentenschaft in Verruf. Und man kann noch nicht einmal etwas dagegen unternehmen, da sie unter dem Schutz des Establishments stehen…

  33. @ #9 Israel_Hands (09. Apr 2009 20:48)

    Wie bitte? “Tagesordnungspunkte” bei einem ANARCHISTEN-Kongress? Wahrscheinlich bestehen die auch auf ordnungsgemäßen Wortmeldungen, die vom Versammlungsleiter ganz ordentlich der Reihe nach abgerufen werden.

    Sowieso!
    Aber das ist alles nur ein Irrtum. Denn das ist kein Anarchisten- sondern ein FASCHISTEN-Kongress. Rote Sozi-Faschisten im Bunde mit grünen Ökofaschisten (ergibt in der Summe bekanntermaßen Braun).
    Da gab ’s in den 90er Jahren ernsthafte Überlegungen, die rote FU zu Gunsten der HU aufzulösen. Schade, dass aus der guten Idee bis heute nichts geworden ist. Gegründet wurde die FU als Freie Universität. Lang, lang ist ’s her… Seit 68 ist es die (Rot-)Faschistische Universität (die natur- und ingenieurswissenschaftlichen Bereiche ausgenommen).
    Bitte, bitte, baut die Mauer wieder auf! Aber nur um Berlin. Und streicht der Bruderstadt von Istanbul (seit 17. November 1989), Peking (seit 5. April 1994) und Jakarta (seit 22. April 1993) alle Subventionen! Dann könnten wir in zwei bis drei Jahren der interessierten Welt von Besichtigungsplattformen aus zeigen, wie es in einem sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadies zugeht (Kinder bitte zu Hause lassen! Es wird kein schöner Anblick sein…).

    Don Andres

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