Urteil im Rondorfer Moslemprozess

rondorf-journalistenAufgestachelt durch die Beschäftigung mit dem Islam wollten drei junge Muslime im September 2008 in Köln-Rondorf eine Polizeistreife überfallen, die Beamten als Geiseln nehmen und nach islamischer Sitte schlachten. Mit den Waffen der Polizisten planten sie, weitere religiös motivierte Morde zu begehen  (PI berichtete ausführlich). In Köln gab es jetzt eine Haftstrafe und zweimal Bewährung für die gescheiterten Heiligen, die sich offenbar in Köln nicht gut auskennen: Illegale Waffen kauft man in der Moscheestadt eigentlich in einer kurdischen Dönerbude in der Keupstraße, das Geld für den Kauf raubt man zuvor unbewaffneten Bürgern.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet:

Zu Freiheitsstrafen von neun Monaten, 16 Monaten und drei Jahren Haft hat das Kölner Landgericht drei junge Männer wegen versuchten schweren Raubes verurteilt. Sie hatten die Absicht gehabt, als Gotteskrieger für unterdrückte Muslime bis zum Tod zu kämpfen. Das Trio hatte im September vergangenen Jahres mit einem simulierten Notruf nachts die Polizei nach Rondorf zu einem schwach beleuchteten Waldgestück gerufen. Die Jugendlichen wollten den Beamten die Waffen entwenden und damit Anschläge auf US-Einrichtungen verüben. Die dilettantische Vorgehensweise des Trios sowie das besonnene Verhalten der Beamten hatte dazu geführt, dass der Plan im Keim erstickt worden war. Letztlich war niemandem etwas passiert.

Wegen des jugendlichen Alters des Trios fand der komplette Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der 15-jährige Schüler erhielt eine 16-monatige Bewährungsstrafe, der 16-Jährige die neunmonatige Bewährungsstrafe. Der 17-jährige Angeklagte galt als Haupttäter und muss für drei Jahre hinter Gitter. Der Jüngte und der Älteste des Trios wurden zusätzlich noch wegen Verabredung zu einem Verbrechen verurteilt. Wegen des besonderen öffentlichen Interesses hat das Landgericht angekündigt, am kommenden Montag nach Rücksprache mit allen Prozessbeteiligten weitere Erkenntnisse aus dem nicht öffentlichen Prozess bekannt zu geben.

Leider kommt der Stadtanzeiger auch in diesem Bericht nicht ohne eine kleine aber wichtige Verdrehung der Wahrheit aus:  „Sie hatten die Absicht gehabt, als Gotteskrieger für unterdrückte Muslime bis zum Tod zu kämpfen.“ Bereits eine oberflächliche Recherche hätte ergeben: Im Koran heißt es nicht „Kämpft gegen die Ungläubigen, wenn sie Euch unterdrücken“, sondern: „O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist. “ (Sure 9. 123, zitiert nach der Koranübersetzung auf der Homepage des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZDM)). Soviel Respekt vor dem heiligen Buch muss sein, wenn man die Motive der Jugendlichen tatsächlich verstehen, und nicht nur nach vorgefertigten Denkmustern unter den Teppich kehren will.

(Spürnase: Skeptiker, Foto: Journalisten am Tatort)