Verschleppte Kinder in der Kanalisation

Im Kanalisationssystem unter der Stadt Rom wurden von der italienischen Bahnpolizei zufällig 100 afghanische Flüchtlinge, darunter viele Kinder im Alter zwischen zehn bis 15 Jahren, entdeckt. Die Kinder sind mit Sicherheit nicht selbst aus Afghanistan geflohen, besonders nicht jene 24, die sich ohne Eltern in Italien befinden. Vermutlich wurde die ganze Flüchtlingsgruppe durch irgendwelche Schleuserbanden verschleppt.

Menschenhändler, die die Not und das Elend der Kinder und ihrer Eltern schamlos ausgenutzt und die Leute über die Türkei und Griechenland nach Rom gebracht haben. Sie führten die Menschen aus dem Elend Afghanistans in ein elendes Katakomben-Leben hinein. Die Kinder schliefen, von all den zahllosen Romtouristen unbemerkt, in Kartons und dreckigen Tüchern. Ihr Versteck in der Kanalisation befand sich unterhalb eines Bahnhofs ganz in der Nähe des berühmten römischen Kolosseums. Die Kinder wurden mittlerweile den zuständigen Behörden zur Betreuung übergeben.