Diskussion: „Fühlen Sie sich in Berlin noch sicher?“

„Fühlen Sie sich in Berlin noch sicher?“, lautet das Thema einer heute Abend stattfindenden Veranstaltung der Bürgerbewegung Pax Europa in der Berliner Stadtmission. Unter der Gesprächsleitung von René Stadtkewitz diskutieren Dr. Robin Juhnke, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Michael Reinke.

In der BPE-Einladung heißt es:

Vandalismus, Schmierereien, Jugendgewalt, Ausländerkriminalität, Brandanschläge von Linksextremisten – was ist los in Berlin? Zerstörung und Gewalt gehören längst zu unserem Alltag. Arglose Berliner werden tagtäglich Opfer von immer brutaler werdenden Angriffen. Jugendliche, überwiegend Intensivtäter mit Migrationshintergrund, ziehen wie Mafia-Gangs durch die Straßen, rauben ihren Opfern die Brieftaschen und Telefone, schlagen und treten sie nieder und stechen immer häufiger auf ihre wehrlosen Opfer ein. Immer wieder werden grundlos Busfahrer, Taxifahrer oder Polizisten angegriffen und zum Teil brutal attackiert. Fast täglich – und nicht nur am 1. Mai – zünden Linksextremisten Fahrzeuge an und schrecken neuerdings sogar nicht einmal mehr davor zurück, Polizeistationen anzugreifen. Der Regierende Bürgermeister Wowereit und Innensenator Körting machen ihre Hausaufgaben nicht! Es darf in Berlin keine rechtsfreien Räume geben! Diskutieren sie mit ausgewiesenen Fachleuten über die öffentliche Sicherheit.

» Termin: Dienstag, 26. Mai 2009, 19:00, Berliner Stadtmission, Haus der Begegnung, Berliner Str. 44 13189 Berlin, Kontakt: berlin-brandenburg@buergerbewegung-pax-europa.de

(Spürnase: Anke)




Antisemit wird Unesco-Chef

Faruk HosniDie Unesco ist die bekannteste, populärste und wichtigste Organisation der Vereinten Nationen. Ab nächster Woche wird sie einen neuen Generalsekretär haben – und wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es ein glühender Antisemit und Israelhasser sein: Der ägyptische Kultusminister Faruk Hosni (Foto). Gewählt mit den Stimmen  arabischer und europäischer Länder.

Die FAZ berichtet:

Vielleicht ist es wirklich schon zu spät. Wenn nichts mehr geschieht, wird am Ende dieser Woche der ägyptische Kulturminister Faruk Hosni zum neuen Generalsekretär der Unesco gewählt. Ägypter haben als Verantwortliche und Spitzenbeamte in den internationalen Organisationen – bei den Frankophonen wie bei den Vereinten Nationen – einen guten Ruf. Sie gelten als moderat und wirken als Brückenbauer. Faruk Hosni hat gute Chancen auf das vielleicht wichtigste Amt der Weltkulturpolitik. Er wird nicht nur von den arabischen Ländern unterstützt, sondern auch von Europa, das in den kulturpolitischen Debatten um den Schutz der Vielfalt stets als Schrittmacher agiert. Neben anderen Ländern haben sich die Kulturnationen Italien, Spanien und sogar Frankreich für Faruk Hosni ausgesprochen.

Am Wochenende veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Aufruf gegen eine Wahl Hosnis. Provokanter Titel: „Die Schande der Unesco“. Der Nobelpreisträger Wiesel, der Autor der „Shoah“ und BHL hatten ihren Aufruf am Mittwoch auch in „Le Monde“ publiziert. Sie erinnern an die übelsten Äußerungen Faruk Hosnis, den auch das Wiesenthal-Zentrum für einen ausgesprochenen Antisemiten hält: „Israel hat nie einen Beitrag zur Zivilisation geleistet, zu keiner Epoche; es hat sich immer nur die Güter anderer angeeignet“, erklärte Hosni 2001.

Als „erbitterter Feind“ aller Bemühungen Ägyptens, mit Israel normale Beziehungen zu unterhalten, bezeichnet er sich seit 1997. Als ein Abgeordneter im ägyptischen Parlament die Befürchtung äußerte, in der Bibliothek von Alexandria könnten auch hebräische Bücher aufgenommen werden, antwortete ihm Faruk Hosnis, seit fünfzehn Jahren Kulturminister seines Landes: „Bring mir diese Bücher, und wenn es sie gibt, werde ich sie vor deinen Augen verbrennen.“

Elie Wiesel und Bernard-Henri Lévy nahmen unlängst an der Rassismus-Konferenz Durban II in Genf teil. Sie stehen – wie auch Claude Lanzmann – stets an der vordersten Front, wenn es darum geht, den Antisemitismus zu beschwören und zu bekämpfen. Manchmal würde man sich wünschen, sie wären gegenüber Israel und seiner Politik, die sie meist vorbehaltlos verteidigen, etwas kritischer. Aber mit ihren Vorbehalten gegen Faruk Hosni haben sie recht. Leider droht ihr Aufschrei ungehört zu verhallen. Über das lange Wochenende gab es in Frankreich schlicht keine Reaktionen auf den Appell.

Als Faruk Hosni vor zwei Jahren seine Kandidatur bekanntmachte, enthüllte die ägyptische Presse die Verstrickung zweier seiner engsten Mitarbeiter in Korruptionsaffären. Man weiß, dass der Kulturminister den greisen Philosophen Roger Garaudy nach Ägypten einlud. Garaudy, einst Stalinist und Marxist, bekehrte sich zum Islam. Er wurde in Paris als Auschwitz-Lügner verurteilt. In Ägypten hielt er Vorträge, in denen er die Shoah als zionistischen Mythos und Märchen bezeichnet. Garaudy ist einer der Stützpfeiler der antisemitischen Propaganda, die Faruk Hosni betreibt.

Nach dem UN-Menschenrechtsrat droht jetzt eine weitere wichtige Organisation der Vereinten Nationen in die Hände arabischer Judenhasser zu geraten. Damit fällt die UN als Versuch einer internationalen Vertretung aller Nationen weiter in die Bedeutungslosigkeit.

(Spürnasen:Israel Hands, Hausener Bub)




„Kanak Sprak“: Eine spannende Bereicherung

Ist das nicht wunderbar? Auch sprachlich bringt uns die Zuwanderung nichts als Bereicherung. Das jedenfalls findet Heike Wiese, Sprachforscherin an der Universität Potsdam, die der Kanaksprache, „diesem spannenden Dialekt aus Großstädten mit hohem Migrantenanteil“, hingerissen lauscht und die ganz besonders begeistert darüber ist, dass auch deutsche Kids diesen Slang benutzen.

Die WELT berichtet:

Zum ersten Mal wurde Heike Wiese vor einigen Jahren im M29 auf ein seltsames Deutsch aufmerksam. Der M29 ist ein gelber Berliner Doppeldecker, der alle zehn Minuten von der alten Berliner Welt in die neue fährt – aus dem stillen Villenvorort Grunewald nach Kreuzberg, Richtung Görlitzer Bahnhof. Klein-Istanbul nennen manche diesen Kiez, denn hier leben die meisten der mehr als 100.000 Berliner mit türkischen Wurzeln. Als die Germanistin im Bus Sätze wie „Morgen geh ich Kino“ oder „Ischwör Alter, war so“ hörte, drehte sie sich neugierig um. Was sie sah, überraschte sie. Da sprachen keine türkischen Jungs. Es waren deutsche Teenager.

Es ist natürlich nicht weniger anregend, dass die deutschen Jugendlichen sih dieser Ausdrucksweise nur bedienen, um in ihrem Umfeld als Minderheit nicht so aufzufallen. Bereicherung ist Bereicherung. Basta!

Für Akademiepräsident Günter Stock ist Sprache seit dem Grimmschen Wörterbuch ein zentrales Element für Wissenschaftsakademien. Um die Zukunft des Deutschen macht er sich dabei keine Sorgen. „Sprache bleibt ein vitales Element, und sie entwickelt sich fort“, sagt er. Ärmer, glaubt Stock, werde das Deutsche durch die vielen neuen Einflüsse und den schnellen Wandel nicht.

Hmmm. Allerdings sehen direkt mit den Auswirkungen der Kanaksprache Konfrontierte die Reduzierung der verbalen Ausdrucksweise auf wenige Satzfragmente weniger positiv.

Das könnte in den Ohren Kreuzberger Lehrer sehr akademisch klingen. Hier klagen Grundschulpädagogen inzwischen darüber, dass nur ein Fünftel ihrer Schüler dem Unterricht gut folgen kann. Der Rest habe Probleme mit dem Deutschen. An den weiterführenden Schulen hören Lehrer Sätze wie: „Mein Vater geht Moschee mit Lederhose“. Und das soll keine bedrohliche Entwicklung sein?

Für die in ihrem Elfenbeinturm lebende „Wissenschaftlerin“ Wiese sind solche Peanuts kein Problem:

Kiezdeutsch werde für Jugendliche nur zum Problem, wenn sie kein Hochdeutsch beherrschten, sagt sie. Das sei aber nur eine kleine Minderheit. Das merkten ihre Studenten, als sie Kreuzberger Jugendliche für Kiezdeutsch-Analysen interviewen wollten. Sie erhielten Antworten auf Hochdeutsch.

Aha! Na dann gibts ja keine Probleme.

Die meisten Teenager nutzen Kiezdeutsch nur als Zweitsprache, manchmal auch als Provokation“, sagt Wiese heute. „Sie können auch anders.“ Bei der Jugend in Kreuzberg komme noch etwas hinzu, das Germanisten sonst in bayerischen Dörfern beobachten: Wer Hochdeutsch spricht, gerät schnell in den Verdacht, die Nase sehr hoch zu tragen.

Was man bei Frau Wiese nicht behaupten kann.

„Kiezdeutsch ist keine Frage von Herkunft und Muttersprache, sondern vom Wohnort“, betont Wiese. Es sei weder „falsches Deutsch“ noch eine „Ausländersprache“. Die 42-jährige Sprachforscherin lebt selbst in Kreuzberg. Sie rechnet damit, dass auch ihre kleinen Töchter irgendwann den Lokal-Dialekt sprechen.

Vor allem als Teil der Überlebensstrategie im Kiez!

Frei von den Verkürzungen und Vereinfachungen der Kiezdeutsch- Grammatik ist auch das Standarddeutsch nicht. „Haltestellen-Deutsch“ nennt Wiese, was sich wohl ganz unabhängig von Migration in den Alltag eingeschlichen hat: „Ich bin jetzt Friedrichstraße“ oder „Ich steig Zoo aus“. Das sage auch ein 50-jähriger Anzugträger aus dem Grunewald, schmunzelt Wiese. Wie groß die Zustimmung zu lokalen Sprachgewohnheiten sein kann, hat sie in einem Göttinger Kaufhaus belauscht. „Das ist meiner Mutter sein Hut“, sagte dort ein kleiner Junge. Das heiße „meiner Mutter ihr Hut“, verbesserte die Kassiererin und erhielt zustimmendes Nicken aus der Warteschlange. So weit hat es Kiezdeutsch noch lange nicht gebracht.

Also alles wie immer, nur weniger schlimm!

» heike.wiese@uni-potsdam.de

(Spürnasen: Jason, Israel_Hands und Hauke St.)




Schweizer für dumm vert“ic“t

Nach den Ideen der linken SP, allen voran der Basler Ständeratin Anita Fetz (Foto), sollen eingebürgerte Ausländer in der Schweiz ihre Namen künftig „einschweizern“ dürfen, damit man nicht mehr so leicht erkennt, woher sie kommen und sie „weniger benachteiligt“ werden. Aus einem „Stanic“ könnte so bald ein „Stierli“ werden. Aus einem „Abdullah“ vielleicht ein „Aebi“.

Das Südland kommt schließlich zu oft in die Quere, wenn jugendliche Straftäter einfach keine Schweizer Namen haben – wie sich das politisch-korrekt gehört. Der Bundesrat will von dem Vorschlag allerdings nichts wissen und empfiehlt dem Parlament, die Vorlage abzulehnen.

(Spürnase: Daniel G.)