Faruk HosniDie Unesco ist die bekannteste, populärste und wichtigste Organisation der Vereinten Nationen. Ab nächster Woche wird sie einen neuen Generalsekretär haben – und wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es ein glühender Antisemit und Israelhasser sein: Der ägyptische Kultusminister Faruk Hosni (Foto). Gewählt mit den Stimmen  arabischer und europäischer Länder.

Die FAZ berichtet:

Vielleicht ist es wirklich schon zu spät. Wenn nichts mehr geschieht, wird am Ende dieser Woche der ägyptische Kulturminister Faruk Hosni zum neuen Generalsekretär der Unesco gewählt. Ägypter haben als Verantwortliche und Spitzenbeamte in den internationalen Organisationen – bei den Frankophonen wie bei den Vereinten Nationen – einen guten Ruf. Sie gelten als moderat und wirken als Brückenbauer. Faruk Hosni hat gute Chancen auf das vielleicht wichtigste Amt der Weltkulturpolitik. Er wird nicht nur von den arabischen Ländern unterstützt, sondern auch von Europa, das in den kulturpolitischen Debatten um den Schutz der Vielfalt stets als Schrittmacher agiert. Neben anderen Ländern haben sich die Kulturnationen Italien, Spanien und sogar Frankreich für Faruk Hosni ausgesprochen.

Am Wochenende veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Aufruf gegen eine Wahl Hosnis. Provokanter Titel: „Die Schande der Unesco“. Der Nobelpreisträger Wiesel, der Autor der „Shoah“ und BHL hatten ihren Aufruf am Mittwoch auch in „Le Monde“ publiziert. Sie erinnern an die übelsten Äußerungen Faruk Hosnis, den auch das Wiesenthal-Zentrum für einen ausgesprochenen Antisemiten hält: „Israel hat nie einen Beitrag zur Zivilisation geleistet, zu keiner Epoche; es hat sich immer nur die Güter anderer angeeignet“, erklärte Hosni 2001.

Als „erbitterter Feind“ aller Bemühungen Ägyptens, mit Israel normale Beziehungen zu unterhalten, bezeichnet er sich seit 1997. Als ein Abgeordneter im ägyptischen Parlament die Befürchtung äußerte, in der Bibliothek von Alexandria könnten auch hebräische Bücher aufgenommen werden, antwortete ihm Faruk Hosnis, seit fünfzehn Jahren Kulturminister seines Landes: „Bring mir diese Bücher, und wenn es sie gibt, werde ich sie vor deinen Augen verbrennen.“

Elie Wiesel und Bernard-Henri Lévy nahmen unlängst an der Rassismus-Konferenz Durban II in Genf teil. Sie stehen – wie auch Claude Lanzmann – stets an der vordersten Front, wenn es darum geht, den Antisemitismus zu beschwören und zu bekämpfen. Manchmal würde man sich wünschen, sie wären gegenüber Israel und seiner Politik, die sie meist vorbehaltlos verteidigen, etwas kritischer. Aber mit ihren Vorbehalten gegen Faruk Hosni haben sie recht. Leider droht ihr Aufschrei ungehört zu verhallen. Über das lange Wochenende gab es in Frankreich schlicht keine Reaktionen auf den Appell.

Als Faruk Hosni vor zwei Jahren seine Kandidatur bekanntmachte, enthüllte die ägyptische Presse die Verstrickung zweier seiner engsten Mitarbeiter in Korruptionsaffären. Man weiß, dass der Kulturminister den greisen Philosophen Roger Garaudy nach Ägypten einlud. Garaudy, einst Stalinist und Marxist, bekehrte sich zum Islam. Er wurde in Paris als Auschwitz-Lügner verurteilt. In Ägypten hielt er Vorträge, in denen er die Shoah als zionistischen Mythos und Märchen bezeichnet. Garaudy ist einer der Stützpfeiler der antisemitischen Propaganda, die Faruk Hosni betreibt.

Nach dem UN-Menschenrechtsrat droht jetzt eine weitere wichtige Organisation der Vereinten Nationen in die Hände arabischer Judenhasser zu geraten. Damit fällt die UN als Versuch einer internationalen Vertretung aller Nationen weiter in die Bedeutungslosigkeit.

(Spürnasen:Israel Hands, Hausener Bub)

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27 KOMMENTARE

  1. Unesco:

    Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur

    Das islamische Krebsgeschwür breitet sich aus.

  2. Komisch, dass sich ZdJ-Sekretär Kramer noch nicht gemeldet hat. Bei Papst Benedikt fordert permanent „Klarstellungen“ und „Entschuldigungen“ für Dinge, die nie gesagt wurden.

  3. Wieder zeigt sich der islamische Antisemitismus mit seiner widerwärtigen Fratze. Begründet durch den Koran, erhält dieser von vielen Muslimen befürwortete Kandidat die Möglichkeit, seinen islamisch und koranisch begründeten Antisemitismus zu verbreiten.
    Wie sagte doch Erdogan: Islam sei Islam, und den Islamismus vom Islam zu trennen, sei nicht möglich.
    Stoppt die Hetze! Gegen Antisemitismus, unterstützt Israel!
    Shalom

  4. Mitten in Witten.Turbanträger – Taliban droht Autofahrer: „Komm’ aus der Karre raus, ich bringe dich um“
    Witten-Innenstadt. In den frühen Mittagsstunden des gestrigen 25. Mai ist ein Breckerfelder (33) mit einem weißen Mercedes Vito auf der BAB 43 in Richtung Wuppertal unterwegs. Gegen 11.20 Uhr fällt dem Mann kurz hinter dem Autobahnkreuz Bochum/Witten ein weißer Renault Megane mit Ennepetaler Kennzeichen auf, der bis auf einen Meter (!) auf seinen Wagen auffährt und mehrfach die Lichthupe betätigt – bei einer Geschwindigkeit von 100 bis 120 km/h. Doch den Fahrstreifen wechseln kann der 33-Jährige nicht, da rechts neben ihm mehrere Lastwagen fahren. Das lebensgefährliche Drängeln hört bis zur Ausfahrt Witten-Herbede nicht auf. Dort verlässt der Fahrer des Kleintransporters die Autobahn. Dabei beobachtet er noch, wie der Renault auf dem Seitenstreifen der BAB anhält.
    Mehr:
    http://fredalanmedforth.blogspot.com/

  5. Wenn Hausbesetzer sich über Hausbesetzer ärgern:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M582c6d94bd7.0.html

    Warum ziehen die eigentlich nicht weiter nach Brüssel? Dort wurde die Grenzöffnung ja entschieden. Direkt zur EU-Kommission müßte man sie schicken. Die Adresse des Besucherzentrums der Kommission ist:

    Rue Van Maerlant 18
    B 1040 – Brussels

    Wenn sie den weiten Weg von Rumänien hierher gemacht haben, sollten sie sich nicht nur das schöne Berlin ansehen. Falls sie einen Touristenführer brauchen, würde ich das gerne übernehmen. Die EU-Kommission ist garantiert rassismusfrei und findet sicher eine kreative Lösung.

  6. UN, Unesco und all die anderen Organisationen sind eine Farce. Früher schon und mittlerweile noch mehr.

    Hätte unsere deutsche Bundeskanzlette mal Eier in der Hose, würde sie Klartext sprechen und auch mal drohen und fordern, so wie es die muslimischen Staaten gerne machen. Anscheinend kommt man mit Drohungen und Forderungen nämlich weiter, als mit sachlichen Argumenten.

    Es wird Zeit aus all diesen Drecks-Institutionen auszusteigen und die Geldzahlungen einzufrieren. Als ob die UN jemals etwas sinnvolles getan hat. Jedes Mal, wenn es kritisch wurde, hat die UN den Schwanz eingezogen und die Unesco kann sich ihre „Kultur“ sonst wo hin stecken. In muslimischen Ländern gibt es keine Kultur oder nur welche, die von anderen Zivilisationen übernommen wurde. Ägypten ist da ein Paradebeispiel dafür.

  7. Die UNESCO hat in drei Proklamationen in den Jahren 2001, 2003 und 2005 90 besonders erhaltenswerte immaterielle Kulturgüter aus allen Weltregionen zu „Meisterwerken“ ernannt und 2003 ein „Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes“ getroffen.

    Mit dem Programm „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ wird das Welterbeprogramm ergänzt. Alle zwei Jahre entscheidet eine internationale Jury über die Aufnahme immaterieller Kulturgüter. Hierunter können Sprachen, mündliche Literaturformen wie Mythen, Epen und Erzählungen, auch Musik, Tanz, Spiele, Bräuche, handwerkliche Fähigkeiten und andere Künste fallen.

    Mit der Aufnahme in die UNESCO-Liste verpflichten sich die jeweiligen Staaten zur dauerhaften Erhaltung ihrer traditionellen Kulturgüter.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Meisterwerke_des_m%C3%BCndlichen_und_immateriellen_Erbes_der_Menschheit

    Deutschland hat keinen Beitrag zu den „Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“. Israel übrigens auch nicht!

    Allerdings ist Palästina dabei – obwohl es keinen Staat Palästina gibt!

  8. UNO und Co
    ist sowiso zum Scheisshaufen verkommen und das kommt erst noch… genauso wie sich der Islam in den kommenden Jahrzehnten noch breit macht steigt sein Einfluss in den internationalen Aparatschick-Gremien mit entsprechender Auswirkung auf deren Politik.

    ALLES ANSCHNALLEN !

  9. Damit fällt die UN als Versuch einer internationalen Vertretung aller Nationen weiter in die Bedeutungslosigkeit.

    Das wäre sehr wünschenswert. Ich glaube aber nicht, dass es passiert.

    @Omigos: UNO und Co. waren von Anfang an als „Scheißhaufen“ konzipiert. Das können die Moslems gerne kaputtmachen, aber sie werden es wohl nicht schaffen.

  10. #5 housemartin (26. Mai 2009 10:53)

    Schade, dass der keine Kamera in seinem Handy hatte -oder keine Zeit, einzuschalten.

  11. United
    Nations
    Eating
    Sleeping
    Cocktail
    Organization

    Lächerlicher Verein – schade um das schöne Geld!

  12. OK, austreten, viel Geld und viel Ärger sparen. Aus der UNO und der UNESCO gleich mit.

    Sollen die Muslime und Ägypter ihre „Jubelperser“ selbst bezahlen.

  13. Die Unesco ist die bekannteste, populärste und wichtigste Organisation der Vereinten Nationen.

    Seit wann?

    Die UNESCO Beschlüsse sind sinnlos und unwichtig. Weltkulturerbe? Wen kümmert’s? Jedes Land ist für sein Kulturerbe selbst verantwortlich. Dafür brauche ich keine Geldschluckende UNO Untergruppe.

  14. unesco heute online
    Online-Magazin der Deutschen UNESCO-Kommission
    Ausgabe 8, August 2005

    Dialog ist nicht genug
    Ein Plädoyer für Gastfreundschaft und Zusammenarbeit zwischen Europa und seinen südlichen Nachbarn zum zehnten Jahrestag der Barcelona-Deklaration

    http://www.unesco-heute.de/0805/schoe.htm

    Ist doch alles nicht neu!
    Lesen, ausspucken und kotzen ist eins.

  15. Es gibt zwischenzeitlich tausende von derartigen überflüssiges, geldfressenden, rassistischen Organisationen, in denen sich die Faulpelze und Nichtstuer dieser Welt fest- und fettgefressen haben, es auch weiterhin tun, solange es „Milchkühe“ gibt, die sie zwangsweise melken.

    Diese Organisationen mit ihren Trilliarden Bediensteten sind genauso überflüssig wie United Nothing.

  16. „Israel hat nie einen Beitrag zur Zivilisation geleistet, zu keiner Epoche; es hat sich immer nur die Güter anderer angeeignet“, erklärte Hosni 2001.

    Israel gibt es erst seit 61 Jahren; wenn also Hosni von Kulturschmarotzertum über „Epochen“ hinweg redet, meint er die Juden. Nun, was den Anteil der Juden an der Weltbevölkerung und ihren Anteil an Nobelpreisträgern angeht: die Relation ist bekannt, ebenso das erbärmliche Abschneiden muslimischer Länder nach diesem Kriterium. Der internationale Anteil der Juden an hervorragenden Wissenschaftlern und Künstlern ist weit überdurchschnittlich. Husnis Heimatland Ägypten war zwar eine der bedeutendsten Hochkulturen aller Zeiten und hat Unermessliches zur Zivilisationsgeschichte beigetragen – aber lange bevor es dem Islam anheimfiel. Seit der Islam Ägypten verschlungen hat, ist die einstige Hochkultur vom Nil völlig zum zivilisatorischen Minderleister verkommen.

  17. Faruk Hosnis, seit fünfzehn Jahren Kulturminister seines Landes: „Bring mir diese Bücher, und wenn es sie gibt, werde ich sie vor deinen Augen verbrennen.“

    Als Bücherverbrenner ist er als „Kulturminister“ perfekt qualifiziert. Pech für Göbbels, dass er längst tot ist, denn er hätte beste Chancen, diesen Job zu bekommen.

    Ich könnte gar nicht soviel fressen, wie kotzen müsste…

  18. Antisemitismus gibt es nicht nur in der ägyptischen Regierung, sondern auch in der türkischen AKP – der Partei, die bei den EU-Beitrittsverhandlungen der Partner unserer europäischen Politiker ist.

    Türkische Regierungspartei AKP löscht antisemitische Inhalte auf ihrer Internetseite
    (. . . . .)
    In einem Artikel, der von dem Journalisten Tarik Isik der liberalen türkischen Tageszeitung Radikal entdeckt wurde, der den Titel „das verheißene Land Palästina“ trug, wurde davon gesprochen, dass, nachdem der Sturm des Nationalsozialismus über Europa gefegt war, die „Juden wie Heuschreckenschwärme in Palästina einzogen“. Die Internetseite http://www.akparti.org.tr/ankara fuhr laut Radikal mit der Behauptung fort, es passe mit der Geschichte nicht zusammen, dass einerseits einige der engsten Mitarbeiter Hitlers Juden waren und andererseits Juden in großen Mengen in Konzentrationslagern umgebracht worden sein sollen. Diese seien nicht als getötet, sondern nur deshalb als ermordet bezeichnet worden, um sie nach Palästina auswandern zu lassen. Nachdem Radikal diese Inhalte kritisierte, wurden sie sofort aus dem Netz genommen.
    (. . . . .)

  19. Wundert euch das etwa?
    Die UNO hält ja sogar Robert Mugabe, der sich selber als Hitler Afrikas bezeichnet, für einen kompetenten Experten für Menschenrechtsfragen.
    Ausserdem ist es nur konsequent, wenn sie diesen Volltrottel wählen. Nach den jahrelangen Sticheleien und ungerechtfertigten Angriffen gegen Israel sind sie jetzt wenigstens ehrlich genug, ihren Antisemitismus nicht mehr unter den Deckmantel des „Friedens im Nahen Osten“ zu stellen.

  20. Seit der Islam Ägypten verschlungen hat, ist die einstige Hochkultur vom Nil völlig zum zivilisatorischen Minderleister verkommen.

    Das ist lange vor der Islamisierung Ägyptens geschehen und sogar noch vor seiner Christianisierung.

    Manche Historiker vermuten, dass es mit Masseneinwanderung und nachfolgender „Integration“ (aka Vermischung) fremder Ethnien zu tun hatte.

  21. Das lässt sich doch ganz einfach merken. Alles was mit Un anfängt ist schlecht.
    Das hat schon der Lehrer in der Grundschule seinen Kindern beizubringen versucht. Wie er dann ein Beispiel hören wollte, meldet sich einer der kleinen Racker „Unterricht, Herr Lehrer“ DA gäbs natürlich noch andere Beispiele: moslemische UNterwanderung usw.

  22. Die UNO ist eh schon lange nur noch eine verdammte islamistische Heuchlerbande!!!

    Sie wird die Auslöserin des 3. Weltkrieges sein!

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