somalia-tech

Es hat sich anscheinend bis Somalia herum gesprochen: Die Deutschen haben eine Regierung gewählt, die unfähig ist, die Interessen ihrer Bürger zu vertreten. Seit gestern haben die muslimischen Terroristen ein drittes deutsches Schiff in ihrer Gewalt. Der Angriff erfolgte am hellen Tag und obwohl der Frachter, wie inzwischen erstmals seit dem zweiten Weltkrieg wieder üblich, in einem Geleitzug fuhr. Ein türkisches Kriegsschiff, das den Zug schützen sollte, verpatzte den Einsatz und kam zu spät.

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet:

Somalische Piraten haben im Golf von Aden ein deutsches Frachtschiff entführt.

Die unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende „MV Victoria“ sei auf dem Weg nach Dschidda gekapert worden, teilte der Karibikstaat am Dienstag mit. Das 146 Meter lange Schiff dürfte in die somalische Hafenstadt Eyl gebracht werden, ein wichtiger Stützpunkt der Piraten. Das Schiff sei bei der in der Region patrouillierenden Piratenbekämpfungsflotte der EU angemeldet gewesen und auf der empfohlenen Strecke unterwegs gewesen. Über das Schicksal der Besatzung wurde nichts mitgeteilt. Medienberichten zufolge soll es sich um Rumänen handeln.

Der mit einer Höchstgeschhwindigkeit von 16 Knoten sehr träge Frachter hatte offenbar keine Möglichkeit, den Teroristen zu entkommen – und augenscheinlich auch kein Securitypersonal, um den Verbrechern Widerstand zu leisten. Noch schlimmer: Die deutschen Schiffseigner und die Seeleute in ihrer Heuer haben auch keine Regierung hinter sich, der es zuzutrauen wäre, Schiff und Mannschaft zu befreien. Nicht einmal eine Gesellschaft, die dies als notwendig erachtet.

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65 KOMMENTARE

  1. Ein türkisches Kriegsschiff, das den Zug schützen sollte, verpatzte den Einsatz und kam zu spät.

    … oder sie wollten ihren somalischen Glaubensbrüdern die Beute nicht verderben.

  2. Kein wunder das die Türken zu spät kamen, 16 Knoten mit einer Galeere samt Ruderpaddel ist aber auch nich zu schaffen.

  3. Ein türkisches Kriegsschiff, das den Zug schützen sollte, verpatzte den Einsatz und kam zu spät.

    Warum sollen sie auch für bucklige Dhimmis irgendeinen Finger krumm machen.

    Man man man… früher wurden Piraten einfach im Meer versenkt. Heute buckeln rot-grüne Gutmenschen nach Somalia um sich über ihr Wohlergehen zu versichern.

  4. Ein türkisches Kriegsschiff, das den Zug schützen sollte, verpatzte den Einsatz und kam zu spät.

    Quelle?

  5. warum sollte ein türkisches kriegsschiff auch einen deutsch kartoffelschlampenfrachter beschützen sollen?
    die türkische kriegsmarine wird an unbedeutung und wirkungslosigkeit nur von deutschen politikern übertroffen.

  6. Die unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende „MV Victoria“

    Ab wann ist denn ein deutsches Schiff ein deutsches Schiff? Geht das erst ab Lösegeldforderungen los? Sollen die Piraten doch zur Abwechslung mal das Lösegeld aus Antiqua und Barbuda holen.

  7. halb so wild – wulfgäng hat doch schon die kontonummer der „freiheitskämpfer“ 😉

    realsatire

  8. Nun. Türkischer Geleitschutz….

    Vielleicht sollte man italienische Kreuzfahrtschiffe zum Schutz einsetzen.

    Unverständlich was die deutsche Regierung leistet.

    Ich wage, allen nun folgenden bösen Kommentaren zum Trotz, das die Regierung der DDR und die DDR Volksmarine sich solche Dinge nicht bieten hätten lassen….

    Was Patriotismus betraf, war uns die DDR weit voraus. Hört man schon an der DDR Hymne…

    norbert.gehrig@yahoo.de

  9. #3 Bundesfinanzminister (06. Mai 2009 16:37)

    Senat stimmt für Lissabon-Vertrag

    Muß nicht Vaclav Klaus unterschreiben, damit das auch rechtskräftig wird?

  10. Tja, mit Amis oder Franzosen kann man nicht so den Larry machen wie mit den Deutschen.

    Das verstehen sogar somalische Piraten.

  11. Somalische Piraten kapern ein deutsches Schiff auf dem ausschließlich Rumänen arbeiten und welches von einem türkischen Kriegsschiff beschützt werden soll.

    Wow Leute, also das nenne ich Multi-Kulti! Großartig!

  12. „Diskussionsforum zum Kirchentag
    Brauchen wir Gott in der Schule?

    Teilen Sie den Standpunkt von Robert Misik? Oder sehen Sie das ganz anders? Diskutieren Sie mit! Die Ergebnisse der Online-Debatte wird taz-Chefredakteurin Bascha Mika auf dem Kirchentag präsentieren.“

    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/brauchen-wir-religioese-werteerziehung-in-der-schule/

    Na, da bin ich aber gespannt, welche Ergebnisse die TAZ-Kommunistin präsentieren wird! 😆

  13. #5 Ypsilanti In relativer Nähe befand sich nach Angaben des Sprechers eine türkische Fregatte. Ein von ihr geschickter Hubschrauber kam aber nach dem Notsignal des deutschen Frachters zu spät, um die Entführung zu verhindern.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,623148,00.html

    Aber ich denke mir auch, das die Türken sich gedacht haben , dass sind Christen mit denen wollen wir nichts zu schaffen haben.

  14. Eine solche Tat wird gnadenlos mit der Entsendung von Sozialarbeitern und einigen Geldtransfers an die Entführer geahndet !

  15. Deutscher Reeder lässt sein Schiff aus Steuergründen unter der Flagge Antiguas laufen und beschäftigt ausschliesslich rumänische Seemänner zu Dumpinglöhnen.

    Wessen Interessen genau soll nun die deutsche Regierung mit viel Steuergeldern schützen?
    Und womöglich das Leben von GSG9 Kräften riskieren?

  16. Als ich das Foto sah, dachte ich, es gibt Neuigkeiten aus Londoner oder Pariser no-go-areas….

  17. Die Spezialbehandlung durch die deutsche Marine hat sich eben rumgesprochen.Falls man erwischt wird, geniest man auf Deck einen Aufenthalt der fast Kreuzfahrtniveau hat, Halal Essen, Gebetsraum mit Kompass richtung Mekka, usw.
    An Land in Kenia wird dir kostenlos ein deutscher Rechtsanwalt zur Seite gestellt , um gegen die Haftbedingungen zu prozessieren, auf Kosten der Steuertahler.
    Würde ich ein Mann sein, und dreissig Jahre Jünger würde ich auch Pirat werden, was soll mir schon Groß passieren?? , es gibt Geschäfte mit mehr Risiko.

  18. Wir müssen uns stärker gegen Piratenangriffe wehren. Dazu gehören einfach bewaffnete Kräfte auf jeden Schiff. Es geht ja nicht anders, auch wenn es ungewohnt ist. Und dann sollte man diese Routen meiden. Das ist natürlich schwierig, weil der andere Weg zu lang ist. Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden. Ja die Türken kamen zu spät, warum auch immer. Aber wer die in die Nato aufgenommen hat ? Der Hang zum Islamismus ist größer bei ihnen, so scheint es mir leider.

  19. #11 Plondfair (06. Mai 2009 16:42)

    Ja, aber allein die Nachricht reicht bei mir heute schon aus, um meinen Blutdruck in ungeahnte Höhen zu treiben.

  20. Soso, deutsche Schiffseigner lassen ihr Schiff von Rumänen betreiben und unter der Flagge von irgendeinem Steuerparadies fahren.
    Was ist daran noch deutsch? Mein Mitlied hält sich in Grenzen, man kann nur hoffen, dass unsere Regierung keinen Finger krumm macht und keinen Cent zahlt.

  21. #21 Aaron (06. Mai 2009 16:59)
    Nix deutscher Reeder..

    – Reeder (Eigentümer): Bijan Foroohari (Iraner)
    – Fährt unter der Flagge von Antigua + Barbuda
    – Rumänische Besatzung (ist wenigstens der Kapitän ein Deutscher?)

    OK, die Reederei von Mr. Foroohari befindet sich in Stade. Das war’s aber auch dann schon mit „Deutsch“. Wieso also ein deutsches Schiff?

  22. @ Plondfair #11: Ja, Klaus muß unterschreiben. Er hatte aber schon vor der Abstimmung im Senat zugesagt, dem Lissabon-Vertrag zuzustimmen, wenn sich dafür im tschechischen Parlament eine Mehrheit findet.

    @Bundesfinanzminister #25: Es kommt noch schlimmer. Nach Aussage des EU-Abgeordneten Elmar Brok (CDU) soll es mittlerweile auch in Irland eine Mehrheit für den Lissabon-Vertrag geben. Hier soll im Herbst ein erneutes Referendum stattfinden. Sollte das irische Volk diesmal tatsächlich „Ja“ zum Vertrag sagen, dann wäre die Rechnung der Brüsseler Eurokraten aufgegangen: Einfach so lange abstimmen lassen, bis das Ergebnis paßt!

  23. Da kommt ja alles auf einmal. Deutsches Schiff? Flagge Antigua, Reeder Irani, Besatzung Rumänen! Also werden die Forderungen der Piraten von Antigua geregelt oder der Irani zahlt. Rumänien ist auch gut für eine Zahlung! Deutsch ist an dem Schiff möglicherweise der Motor!
    Wie auch immer! Wenn Piraten gestellt werden und dann first class versorgt werden und anschließend freigelassen werden, dann ist das Ziel einer Militäroperation verfehlt! Es kann doch nur heißen: Sehen wir Waffen, wird der Kahn versenkt, der Besatzung, soweit sie überlebt, ein Ruderboot zur Verfügung gestellt – fertig! Ohne zu erwartende Folgen lachen sich die Piraten doch ins Fäustchen. Sie fühlen sich doch mehr und mehr als die Sieger. Klappt es doch, Geld zu ziehen! Was machten solche Flotteneinheiten eigentlich, wenn wirklich ein bewaffneter Konflikt ausbricht?

  24. Wieso „deutsches Schiff“?
    Der Schrottkahn ist ausgeflaggt und läuft unter einer Billigflagge, um hier Steuern zu sparen und die arbeitsrechtlichen Vorschriften zu umgehen. Das Einhalten teurer deutscher Sicherheitsstandards, wie sie für die Seefahrt bei deutschen Schiffen vorgeschrieben sind, fällt auch weg. Warum ist wohl eine rumänische Mannschaft und nicht mal ein deutscher Kapitän an Bord? Die armen Teufel sind froh, dass sie überhaupt ne Heuer haben!
    Deutsche Reeder, die derartige Sauereien machen, dürfen auf keinen Fall den Schutz deutscher Soldaten und Regierungsstellen beanspruchen. Sollen sich doch die Billigflaggen-Länder um diese Schiffe kümmern Ich bin sicher, dass die Piraten dieses Schiff auch nicht als deutsch angesehen haben. Wieso auch?

  25. DER SPIEGEL 51/1992 vom 14.12.1992, Seite 153b

    Autor: Smith Hempstone

    „Der Somali ist ein Killer“

    US-Botschafter Smith Hempstone über die Risiken der Intervention

    In einem Rundbrief an mehrere US-Diplomaten bat das Washingtoner Außenamt um Stellungnahmen zum Einsatz in Somalia. Die Antwort des US-Botschafters in Kenia – ungewöhnlich offen und brutal – wurde der Zeitschrift U.S. News & World Report zugespielt. Auszüge:

    Die überstürzte Hast, mit der die US-Regierung bereit scheint, ins somalische Hornissennest zu greifen, hat mich zugegebenermaßen verwirrt und ratlos gemacht, aber auch alarmiert. Läßt man den Aspekt humanitärer Hilfe einmal außer acht – ein sicherlich zwingender Aspekt, aber auch nicht zwingender als beispielsweise im Sudan -, so vermag ich nicht zu erkennen, welche vitalen US-Interessen hier berührt werden. Politik, scheint mir, sollte besser mit dem Kopf als mit dem Herzen gemacht werden.

    Wie lange wird die amerikanische Öffentlichkeit eine vergleichsweise massive, teure US-Präsenz in Somalia hinnehmen, und wie hoch darf die Rechnung ausfallen, die sie zu zahlen bereit wäre?

    Es kann als sicher gelten, daß eine Truppe von 30 000 Soldaten in Mogadischu und anderen somalischen Häfen landen kann, ohne daß es zu Verlusten auf seiten der Amerikaner kommt (oder allenfalls zu ganz geringen). Aber niemand sollte glauben, daß die bewaffneten Banditen am Strand sitzen bleiben werden, um sich vernichten oder entwaffnen zu lassen. Die Revolvermänner und die bewaffneten „Techniker“ werden sich vielmehr ins Innere des Landes zurückziehen – außerhalb der Reichweite von Uno-Geschützen.

    Wie Italiener und Briten fassungslos feststellen mußten, sind Somalis geborene Guerrilleros. Sie werden die Straßen verminen, Hinterhalte legen und Überfälle wagen. Sie werden zwar nicht in der Lage sein, Konvois am Durchkommen zu hindern, aber sie werden Verluste zufügen – und selbst welche hinnehmen.

    Einen Tag lang oder auch zwei wird alles ruhig bleiben, dann wird ein somalisches Kerlchen eine Handgranate in ein Cafe werfen, in dem sich amerikanische Soldaten aufhalten. Es wird eine Entführung geben oder auch zwei. Gelegentlich werden Heckenschützen einen Soldaten ermorden, der Wache schiebt. Wer Beirut gemocht hat, wird Mogadischu lieben.

    Wofür das Ganze? Um Zehntausende somalischer Kinder 1993 vom Hungertod zu erretten, dem sie aller Wahrscheinlichkeit nach 1994 dann doch erliegen werden (es sei denn, wir wären bereit, auch bis Ende 1994 zu bleiben)? Auf welche Zeitspanne unserer Anwesenheit in Somalia sollen wir uns einrichten? Was sind wir bereit zu tun? Lebensmittel zu liefern, sie zu bewachen und zu verteilen, auf Guerilla-Jagd zu gehen, ein Rechtssystem zu gründen, eine Polizeitruppe aufzubauen, eine Armee zu schaffen, die Bildung politischer Parteien zu fördern, freie und ehrliche Mehrparteienwahlen zu organisieren?

    Ich kenne Schätzungen – und ich glaube, sie sind nicht übertrieben -, nach denen es allein fünf Jahre dauern würde, um Somalia wenigstens auf die Knie, nicht etwa schon auf die Füße zu bekommen. Kambodscha kostet die Uno zwei Milliarden Dollar im Jahr. Was wird Somalia kosten? Zehn Milliarden?

    Schließlich: Was werden wir zurücklassen, wenn wir wieder gehen? Der Somali ist hinterhältig, der Somali ist ein Killer, der Somali ist so schwierig wie sein Land und genauso nachtragend. Die einzige „wohltätige“ Wirkung eines größeren amerikanischen Einsatzes in Somalia wird wahrscheinlich die sein, daß er die Nation eint – gegen uns, die Invasoren, die Außenseiter, die Ungläubigen, die wohl ihre Kinder gefüttert, aber auch ihre jungen Männer erschossen haben.

    In alten Zeiten gingen die Somalis auf Raubzüge, um sich Kamele, Frauen und Sklaven zu beschaffen. Heute sind sie auf Kamele, Frauen, Sklaven und Nahrung aus.

    Habe ich eine bessere Idee? Nicht wirklich. Ich glaube nur nicht, daß es für Somalia eine rasche Lösung gibt, wie wir Amerikaner sie so sehr lieben.

    Quelle:
    http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13682510&top=SPIEGEL

  26. @27 Zeckenhalsband (06. Mai 2009 17:31)
    #Was ist daran noch deutsch?#
    Das Lösegeld.

  27. Ganz Somalia rechnet inzwischen in `deutschen Schiffen‘.2+1 deutsches Schiff=wieviel Lösegeld?
    Das endlose Kaperglücksspiel ersetzt das Lotto hierzulande.Bei den anderen wissen die Piraten,dass es nichts gibt.

  28. Wenn man den dummen Berichterstattungen in der Dummpresse der letzten Wochen über die Piraten und deren Beweggründe glaubt, muß man davon ausgehen, daß die Muselpiraten nach der Erstürmung eines Schiffes als erstes in die Kombüse gerannt sind. Die armen Kerle haben ja einen solchen Hunger. Wahrscheinlich hatten sie auch die ganze Familie mitgebracht, damit die sich mal richtig sattessen konnten. Warum ist eigentlich von der dummen Gutmenschenfraktion noch niemand auf die Idee gekommen, die Schiffe durch Herabwerfen von Lebensmittel vor der Erstürmung durch Piraten zu schützen? Warum verlangt keiner der guten Dummmenschen, zukünftig schweinefleischfreies Essen mitzuführen? Kann es sein, daß die Muselgangster nicht unter Hunger leiden? Hat eigentlich schon jemand von der Betroffenheitsapostel-Fraktion recherchiert, wieviel Prozent der erpessten Gelder für den Kauf von Nahrungsmittel aufgewendet wurde?

    Gegen göbbels’sche Propaganda – für die Freiheit!

  29. Die haben bestimmt die 1 Mai Bilder aus Berlin gesehen wie Polizisten verkloppt wurden..Bei dieser laschen Jurisdiktion würd ich mir als Pirat auch keine Sorgen machen und weiter überfallen.

  30. Es sollten alle Schiffe in der Gegend von Somalia die iranische Flagge setzen. Dann werden sie sicher nicht überfallen.

  31. „Ab wann ist denn ein deutsches Schiff ein deutsches Schiff?“

    Wenn es deutsche Eigner hat, natürlich.

  32. Im ersten Weltkrieg gab es U-Boof Fallen. Bewaffnete Schiffe die U-Boote in eine Falle lockten und dann versenkten.
    Vielleicht sollte man das System wieder einführen?

  33. Wieso soll ein türkisches Kriegsschiff gegen Somalier kämfen????

    Ich möcht mal wissen, was die Politiker für Pillen nehmen!!??

  34. Sehr treffend einige Lesercomments zum Thema aus der FAZ:

    „Vorschlag

    Die deutsche Exekutive hat wohl auf Grund ungeklärter Kompetenzen und angeregt durch Ferndiagnosen von verbeamteten Gutmenschen, die sich als Risikoexperten outeten, beschlossen, den Piraten freie Hand gegen deutsche Schiffe zu lassen. Um den armen Piraten das lästige und nicht ungefährliche Befahren des offenen Meeres zu ersparen und sie nicht länger monatelang auf ihr Lösegeld warten zu lassen, empfiehlt es sich, ihnen monatliche Bezüge mindestens auf A13-Niveau auszuzahlen. Das kommt nicht teurer als der unnütze Marineeinsatz, der abgeblasene GSG9-Angriff und die Lösegelder.“

  35. Noch einer:

    Deutschlands Schiffe sind sehr beliebt

    Es scheint als seien Deutschlands Schiffe sehr beliebt. Einige Staaten wie Aegypten bezahlen kein Loesegeld. Staaten wie die USA verschrecken die Piraten durch den Einsatz von Gewalt. Israelische Schiffe sind bewaffnet und damit fuer die Piraten schwer geniessbar. Deutschland gefaellt sich in einer destruktiven, pazifistischen Ideologie. Man sollte alle deutschen Schiffe mit Loesegeldkanonen ausruesten. Diese verschiessen 50 Euro Scheine. Das wuerde unsere Beliebtheit in dieser und anderen Regionen der Welt steigern. „

  36. Einer geht noch…

    Oh Schäuble!

    Die Empörung wendet sich offenkundig allmählich gegen die deutsche Regierung. Bald wird, wie im Fußball, wenn die eigene Mannschaft jämmerlich versagt, die Tollkühnheit der Piraten beklatscht werden. Verständlich, angesichts der erbärmlichen Handlungsschwäche der Regierung, die sich weltweit der Lächerlichkeit preisgibt. Vielleicht verstehen wir aber nur Schäuble nicht richtig. Vielleicht wendet er nur auf die Piraten an, wie er den Islamismus bekämpfen will: nicht genau hinsehen, so tun als ob und reden, immer nur reden. Dann wird alles gut.

  37. …einer geht noch rein….

    Trotz Geleitschutz

    Zahnlos in der weiten Welt, aber borniert, arrogant und aggressiv in der warmen Stube des eigenen Landes, wo man all die politische Inkompetenz kompensieren kann. An solche deutsche Politik wird man sich gewöhnen müssen.
    Noch ein Tip an die Medien. Vielleicht wäre es überschaubarer, wenn man nur noch wöchentlich einmal eine Zusammenfassung aller Schiffskaperungen der vergangenen sieben Tage melden würde.

  38. Man kann nur noch lachen. Wieso läßt sich diese sogenannte Weltgemeinschaft von ein paar „Wilden“ so vorführen. Statt den gesamten Küstenstreifen von Somalia in Schutt und Asche zu Bomben, lassen sie dort Türkische Schiffe unsere,oder andere Handelsfrachter beschützen. Vielleicht hatten die gerade wieder ihre Birnen nach Mekka gerichtet und konnten deswegen nicht rechtzeitig zur Stelle sein. Wo sind denn die Flugzeugträger der Amis,Briten und Franzosen?? Wo sind die Marines,Delta Forces und KSK. Wann werden endlich mal konkrete Einsatzziele festgelegt, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.Die westliche Welt gibt sich auf.Sie kapituliert nun schon vor ein paar wildgewordenen schwarzen Affen vor der Küste von Somalia.Wie wollen die bloß die richtigen Probleme (Islam) lösen, wenn sie bei so einer Geschichte schon scheitern.

  39. Unsere Politnullen lechzen doch förmlich danach, so von Verbrechern und Terroristen behandelt zu werden. Die Lösegeldkasse wird auf jeden Fall, obwohl sie schon leer ist und das nichtvorhandene Geld dringend hier benötigt wird, geöffnet werden. Und dann lassen wir unsere Frachter von türkischen Kriegsschiffen sichern. Mich beschleicht der Gedanke, dass das von den Türken so beabsichtigt war. Warum sollen die deutsche Frachter schützen? Wenn man sich auf die Türken verlässt, ist man verlassen. Claudia Fatima, Edathy, Schleimmeier, Laschet und Co., ihr seid nicht nur Nullen ihr seid weit unter Null und es besteht keine Aussicht, dass ihr nur noch annähernd einmal die Null erreichen werdet.

  40. Noch schlimmer: Die deutschen Schiffseigner und die Seeleute in ihrer Heuer haben auch keine Regierung hinter sich, der es zuzutrauen wäre, Schiff und Mannschaft zu befreien. Nicht einmal eine Gesellschaft, die dies als notwendig erachtet.

    Wie wahr, wie wahr…
    http://www.youtube.com/watch?v=sQeqaiYLzjs

  41. #48 Zappelschnute (06. Mai 2009 20:24)
    #49 die klavierspielerin (06. Mai 2009 20:31)

    Wenn ein Innenminister eine kampfbereite Truppe zurückzieht(GSG wahrscheinlich), MUß er abgesetzt werden, welche Risiken sind denn vorhanden? Tote, natürlich, dafür wurden die ausgebildet, tod der Geißeln, muß in Kauf genommen werden und im Gegenzug KEIN ÜBERLEBEN der Piraten. Zerotoleranze nennt man das. Diesen Typen muß gründlich auf die Finger gehauen werden oder soll das für immer so weitergehen? Alternativ, ein Streik der Handelsmatrosen…

  42. @28 Aufgewachter
    „Nix deutscher Reeder..

    – Reeder (Eigentümer): Bijan Foroohari (Iraner)“
    Woher hast du die Info? Ich hab gehört, die Reederei sitzt im Emsland.

  43. Also wenn ich Pirat wäre, würde ich auch mit Vorliebe deutsche Schiffe kapern.

    Was soll mir da auch groß passieren wenn ich geschnappt werde.

    Die Grünen und die anderen Deutsch-Hasser Parteien werden alle Hebel in Bewegung setzen damit mir kein körperlicher Schaden widerfährt. Sie kommen auch nach Afrika und schauen ob ich im Gefängnis wohl auch nach Weststandart untergebracht bin. Wenn ich lustig bin verklage ich Deutschland oder leite einen Asylanrag mit guter Aussicht auf Erfolg ein,meine grünen Freunde und die anderen Fatzkes werden schon dafür sorgen dass ich Erfolg habe.

    Warum sollte ich US-Schiffe oder Schiffe anderer Länder angreifen die noch sowas wie Eier in der Hose haben, da werde ich womöglich noch erschossen.

  44. Die Piraten suchen sich mit voller Absicht deutsche Schiffe raus wohl wissend dass Political Correctness, 68er Gutmenschentum, Selbstzerfleischung und schlichte Feigheit die Stützen der heutigen deutschen Gesellschaft sind.

  45. Als Süddeutscher kenne ich mich darin ja nicht so aus. Aber ich frage mich, wenn ein deutscher Reeder sein Schiff unter der Flagge von Antigua fahren läßt, mit einer rumänischen Besatzung, was geht der Fall dann den deutschen Staat an?

  46. #7 Elektromeister

    Als Norddeutscher frage ich mich das auch. Vielleicht könnten ja die eindrucksvollen Seestreitkräfte (45 Mann) von Antigua and Barbuda den Kahn da raushauen.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass man die Piraten rücksichtslos versenken, an den Rahen aufknüpfen oder kielholen sollte.

  47. Letztens im Radio: „….die Seeräuber werden von der Bundesmarine entsprechend ihres muslimischen Glaubens verköstigt …“

    Die Piraten lachen sich doch nur noch kaputt. Wenn es ihnen an Bord des Marineschiffs so gut geht, wie schön muss dann wohl der deutsche Straf?vollzug sein; natürlich mit anschließendem Bleiberecht, da ihnen in der Heimat kein fairer Prozess gemacht würde.

    Über Afrika lacht die Sonne und über Deutschland die ganze Welt !

  48. Kein wunder das die Türken zu spät kamen, 16 Knoten mit einer Galeere samt Ruderpaddel ist aber auch nich zu schaffen.

    Geil! 😀

  49. #9 Demokrit (06. Mai 2009 22:12)
    So präsentiert sich der „Bürger in Uniform“
    Ich pledier für:
    Macht die Schiffe der Piraten platt und dann ist Ruhe.
    Schade um die Matrosen, die zur Zeit in Geiselhaft sind, ABER KEINE GNADE MEHR!!!! SOFORTIGE VERSENKUNG DER BOOTE UND MUTTERSCHIFFE!!!

  50. türkisches Kriegsschiff, das den Zug schützen sollte, verpatzte den Einsatz

    Normalerweise würde ich ja jetzt sagen, kein Wunder, doch ich denke, man sollte sich dieser Tage als Deutscher was solche Sachen angeht nicht zu weit aus dem Fenster hängen. Ein deutsches Kriegsschiff hätte den Frachter möglicherweise versehentlich versenkt, oder gar sich selber… immer vorausgesetzt, sie hätten das mit diesen komplizierten Kanonen hinbekommen…

  51. Was treibt ein türkisches „Kriegsschiff“ in diesen Gewässern ?

    Besteht eine Funkverbindung zwischen den Vorbetern der Piraten und der Türken ?

    Worüber sprechen sie ?

  52. Wozu ist die GSG9 eigentlich Nütze, wenn sie nicht eingesetzt wird?

    Sie hat sich doch seit der Befreiung des „Landshut“-Flugzeuges 1977 in Mogadischu durchaus bewährt und genießt auch international ein hohes Rennommé.

    Also: Wozu ist die GSG 9 gut, wenn sie nicht eingesetzt wird?

  53. @PI

    Das mit dem türkischen Begleitschiff ist Hetze. Und man muss auch nciht jedesmal bekraftigen, dass Somalia ein islamisches Land ist. Die Terroristen kapern aus anderen Motiven. Es wird langsam peinlich !

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