Ernst HofbauerIn zweiten Teil des PI-Interviews mit dem österreichischen Autor des Buches „Inschallah Österreich“, Dr. Ernst Hofbauer (Foto), beschreibt er einen Besuch in einer Wiener Koranschule. Er schildert, wie die jungen Muslime nach dem Pflichtschulabschluss nach Köln geschickt werden, um im Zentrum des Verbandes Islamischer Kulturzentren ihr Wissen über den Koran zu verbessern und schließlich zu Imamen ausgebildet zu werden.

Sie haben Herrn Anas Schakfeh, den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, persönlich kennen gelernt und bezeichnen ihn als „unseren Großwesir“. Alle sechs Jahre lässt er sich wieder wählen.

Hofbauer: Ich war bei Herrn Schakfeh in der Islamischen Glaubensgemeinschaft eingeladen und habe mich bemüht, Klarheit über die Wahlen in der Islamischen Glaubensgemeinschaft zu erhalten. Er war darüber äußerst ungehalten und hat recht barsch mit sonderbaren Antworten reagiert. Zwar sollte jeder Muslim wählen können, sobald er einen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 43,60 entrichtet. Entgegen den in Österreich geltenden rechtlichen Bestimmungen behält sich die Islamische Glaubensgemeinschaft das Recht vor, Mitglieder zu sondieren und als Wähler abzulehnen. Tatsächlich geben, wenn alles gut geht, alle sechs Jahre die Vertreter von ethnischen Clans und von Moscheevereinen Stimmen für ihre Mitglieder ab. Darunter versteht man in der Islamischen Glaubensgemeinschaft Demokratie. Zuletzt sollte vor zwei Jahren gewählt werden. Das Unterrichtsministerium als Aufsichtsbehörde für religiöse Institutionen machte jedoch diese Wahl von einem neuen, rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprechenden Statut abhängig. Dies ist der Islamischen Glaubensgemeinschaft bis zum heutigen Tag nicht gelungen. Es gab bereits Bemühungen, die Islamische Glaubensgemeinschaft unter Kuratel zu stellen.

Wie kann so etwas eintreten, wo doch die Islamische Glaubensgemeinschaft eine uralte Organisation ist?

Die Islamische Glaubensgemeinschaft wurde im Jahr 1912 gegründet, um die Muslime von Bosnien-Herzegowina, das Österreich laut Berliner Vertrag von 1878 zugesprochen wurde, besser einzubinden und um ein Gegengewicht zu den serbischen Orthodoxen und den kroatischen Katholiken zu schaffen. Diese Glaubensgemeinschaft war seinerzeit nur für die moderate Richtung der Hanefiten gedacht. Erst im Jahr 1979 wurde die Islamische Glaubensgemeinschaft für fast alle Glaubensrichtungen innerhalb des Islam geöffnet.

Wie kam es dann zur Kaperung durch die Araber?

So würde ich es nicht nennen. Wie in jeder Gruppierung gibt es sehr geschäftige Menschen, und die Araber haben sich aufgespielt. Man darf nicht vergessen, dass die Araber sehr gebildet waren. Die in den 50er, 60er Jahren aus Syrien oder Ägypten, dem Irak oder auch dem Iran eingewanderten Menschen haben sich die Gemeinschaft dank ihrer Dynamik untertan gemacht.

Welche Konsequenz hat das Verweigern eines verfassungsgemäßen Statuts? Wird denen nun die Verantwortung für den Religionsunterricht entzogen?

In Österreich sind Provisorien meist besonders langlebig. Man will und wird die Islamische Glaubensgemeinschaft ganz gewiss nicht auflösen. Allerdings ist man in den letzten Monaten im Umgang mit Funktionären der Islamischen Glaubensgemeinschaft deutlich vorsichtiger geworden. Man beginnt, die Qualität islamischer Religionslehrer in Zweifel zu ziehen, prüft ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache und ihre Bereitschaft, sich in den demokratischen Rechtsstaat einzubinden. Deutschkenntnisse sind wichtig, aber nicht entscheidend, denn der Religionsunterricht wird in der Regel in arabischer oder türkischer Sprache abgehalten. Das kann man bestenfalls durch Stichproben testen. Man hat überdies festgestellt, dass ein Fünftel der Religionslehrer von Demokratie wenig hält und auch nicht mit antisemitischen Äußerungen geizt.

Sie haben die von Saudi-Arabien finanzierte Tawheed-Moschee in der Murlingengasse 61, untergebracht in einem unscheinbaren Haus, besucht. Was sich hinter dem Schild „Videoüberwachung“ verbirgt, kann man nicht ahnen.

Die Murlingengasse befindet sich in der Wiener Vorstadt. Die Al-Tawheed Moschee wird von einem radikalen Zweig bosnischer Muslime geführt und mit großer Wahrscheinlichkeit mit Finanzhilfen aus Saudi-Arabien subventioniert. Mitgliedern dieser Moschee wurden in Medien auch Waffen- und Drogenhandel unterstellt, wofür es freilich keine zwingenden Beweise gibt. Auch das Oberhaupt der bosnischen Muslime in Sarajevo, Herr Ceric, hat sich in einigen Medien in dieser Richtung geäußert. Einer meiner Gesprächspartner, Herr Fadil Dzafo, hat sich auf seiner Visitenkarte als Inhaber der Firma „Fanex – Transport und Logistik GmbH“ ausgewiesen. In der Firmenzentrale konnte ich allerdings keinen Fuhrpark entdecken.

Ist es immer so äußerlich ruhig in der Murlingengasse?

Nur am Freitag gibt es dort viele Menschen mit wallendem Kaftan und mit Hauben, unter ihnen ganz wenige Frauen und diese meist total vermummt. Manche kommen mit Taxi oder mit sehr großen amerikanischen und deutschen Autos. Man merkt, dass die Leute nicht arm sind. Diese Moschee ist obendrein die Zentrale für die Bosnier in Westeuropa, die der salafitischen, also saudischen, Richtung angehören. Sie werden von hier aus gelenkt.

Inhaltlich gelenkt? Oder werden auch Menschenströme gelenkt?

Es werden Leute rekrutiert und ausgebildet, mit Aufträgen versorgt, die alle nicht in Österreich ausgeführt werden, sondern im Pandschab, in Pakistan oder auch in Deutschland, in Spanien. Hier wird nachweisbar Geld gesammelt, zu Anfang der neunziger Jahre für den Bosnienkrieg und heute für Leute, die sich radikal und terroristisch gebärden. Wobei das meiste Geld nicht aus Österreich kommt, sondern aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, aus England. Das geht z.B. über Deutschland nach Österreich und von Österreich in den Balkan.

Woher stammt das Geld?

Ein Teil wird bei Gläubigen gesammelt, aber vieles dürfte aus undurchsichtigen Geschäften kommen.

Wie ist das Verhältnis arabischer und türkischer Muslime zueinander?

Zwischen Arabern und Türken gibt es historische Konflikte. Die Islamische Glaubensgemeinschaft wird größtenteils von syrischstämmigen Funktionären geführt, obwohl 70 % aller Muslime in Österreich aus der Türkei und weitere 20 % aus Bosnien stammen. Staatliche Stellen nützen in Österreich vielerorts anzutreffende Vorbehalte gegen eine Dominanz des von Ankara gelenkten ATIB, der über jeden Text einer in Österreich vor Türken gehaltenen Freitagspredigt entscheidet. Man fürchtet, so stellt man sich das jedenfalls vor, man bräuchte in Ankara nur auf den Knopf zu drücken und türkischstämmige Gläubige würden auf Befehl demonstrieren. Der syrischstämmige Präsident Schakfeh muss deshalb ständig für ein Gleichgewicht zwischen den Ethnien und Glaubensrichtungen sorgen.

Also gilt die Hauptsorge der österreichischen staatlichen Stellen den Türken?

Uneingeschränkt den Türken, weil sie staatlich gelenkt sind. Und wegen gewisser Personen. Sie kennen den in Deutschland jetzt krimineller Machenschaften beschuldigten El-Zayat, der als Araber in einen türkischen Clan hineingeheiratet hat? Die große Angst unserer staatlichen Organe gilt den nicht moderaten türkischen Islamfunktionären.

In der Pelzgasse 9 nahe dem Westbahnhof haben Sie eine türkische Medrese besucht, die sich in einem ganz normalen Wohnhaus aus der Gründerzeit befindet.

Als ich dort eintraf, war der Obmann nicht da. Ich hab mit drei jungen Burschen türkischen Hintergrunds gesprochen. Sie führten mich durch die weitläufige Koranschule, ich betrat auch die verborgene wunderschöne blaue Moschee. Sie erzählten mir, was aus ihnen werden soll. Nach dem Pflichtschulabschluss werden sie nach Köln gehen, um dort ihr Wissen über den Koran zu verbessern.

Wieso nach Köln?

In Köln ist das Zentrum des Verbandes Islamischer Kulturzentren (VIKZ). Wenn man dann alle Prüfungen bestanden hat, geht man nach Istanbul oder nach Anatolien. Und nach zwei drei Jahren ist man ein perfekter Hodscha – ein Führer. Mit den hervorragenden Deutschkenntnissen kann man als Imam zurückkehren, um hier zu unterrichten oder Moscheen zu führen – vom Staat angestellt. Das ist ein gar nicht so schlechtes Leben, man lebt nicht in Saus und Braus, hat aber ein gutes Einkommen.

Ist denn diese Form der Internatsschule legal?

Sie ist nicht verboten. Die bieten für schwache Schüler Nachhilfeunterricht an, sie bieten Computerkurse zu äußerst günstigen Preisen an. Was soll der Staat dagegen machen? Dass dort eine Koranschule existiert, ist dem Staat klar. Aber: Was man – offiziell – nicht weiß, macht einen nicht heiß. So lässt man die Dinge laufen.

Was schlagen Sie denn vor?

Man müsste ein bisschen mehr Kontrolle ausüben und den Funktionären sagen: bis zu dem Punkt und nicht weiter! Sonst kann man schwer was dagegen machen.

Könnte man nicht schlicht die Tätigkeit von Ankara gelenkter Personen auf österreichischem Boden untersagen?

450.000 Muslime sind eine Realität. Man glaubt, ihre Wünsche erfüllen zu müssen, damit nur ja kein Aufruhr entsteht.

Ist das nicht kurzsichtig?

Ja, das kann man wohl sagen. Allerdings zeichnet sich seit einigen Monaten eine Wende ab. Man ist bei der Vergabe von Staatsbürgerschaften etwas vorsichtiger geworden. Die staatlichen Maßnahmen sind natürlich auch eine Reaktion auf die sich in Österreich abzeichnende kritische Stimmung gegenüber einigen Muslimfunktionären und Moscheevereinen. Viele Menschen sind subjektiv über die Sicherheit auf den Straßen besorgt und drängen zur rechtslastigen FPÖ, von der man sich ein schärferes Eingreifen verspricht. Die FPÖ schlägt aus dieser kritischen Stimmung politisches Kapital. Dazu kommt, dass die österreichischen Medien – ähnlich wie jene in Deutschland – äußerst vorsichtig berichten und über viele teilweise kriminelle Vorgänge den Mantel des Schweigens breiten.

Herr Dr. Hofbauer, ich danke Ihnen für das Gespräch.

» PI-Interview mit Dr. Ernst Hofbauer, 1. Teil
» Ernst Hofbauer, Inschallah Österreich. Das unheimliche Paradies, Universitas Verlag, Wien 2009, 334 Seiten, 22,95 €

(Die Fragen stellte Fleet – Foto: Privat 2009)

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13 KOMMENTARE

  1. Schakfeh indigniert über die Frage nach Wahlen ?

    Das nimmt mich nicht Wunder. Systemimmanent ist bei ihm die Diktatur. Der Islam gibt das vor, umfassende Verknüpfung von Staat und Religion.

    Wird es so kommen?

    Inschallah, Europa….

  2. Sollte das wirklich wahr sein???????
    Auch deutsche Medien breiten den Mantel des Schweigens über kriminelle Vorgänge???

    DAS kann nicht sein! Die „vierte Gewalt“ in diesem unserem Staate fühlt sich der Aufklärung ihrer Leser/Zuschauer/-hörer verpflichtet und legt an sich selbst in diesem Zusammenhang hohe ethische Maßstäbe an, so dass die Medienvertreter auch unbequeme Wahrheiten darlegen. Dies selbst dann, wenn es nicht opportun ist!!

    Ironie off!!!

  3. #2nockerl
    Nicht nur Medien, sondern auch Staatsanwaltschaften in der BRD. Es werden keine Leute gefunden,Offizielle (Kripo,Ermittler etc. schon gar nicht), die „inside“ ausforschen könnten. Aufklärungsquote gleich null. Also Schwamm drüber.
    Beispiel: In Köln das Attentat in der Keupstraße! Nagelbombe etc.
    Aufklärung erledigt. Die Suche im rechten Spektrum,die sofort reflexartig durchgeführt wurde, waren negativ.
    Also herumstochern im Nebel: Die Behörden wissen absolut nicht, was in den Clans vorgeht. Sie besitzen und bekommen auch keine Erkenntnisse.
    Die Abschottung und Tarnung im Zusammenspiel mit denen, die das auch noch decken,Gutmenschen,politische Wirrköpfe oder linke Rotfaschisten, ist nahezu perfekt.
    Beweismaterial ist für eine Anklage fast gar nicht zu bekommen.
    Die Staatsanwaltschaft kann natürlich dann überhaupt keine Anklage erheben. Das bißchen reicht meistens nicht aus,dass zerreißt Dir der Anwalt hohnlächelnd!

  4. Wie der Blinde über die Farbe spricht: Türken loben Grundgesetz und wollen es zugleich abschaffen –
    Individualschutz ade: Dafür ein ausdrücklicher Schutz von Muslimen im Sinne eines Gruppenrechts. Das ist das Rechtverständnis von Nazis. Freiheit des Wortes und des Bildes passè
    Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, sprach am Donnerstag in einem ddp-Interview von einer „großen Erfolgsgeschichte“ des Grundgesetzes. Allerdings gebe es in einigen Punkten „Reformbedarf“.
    Mehr:
    http://fredalanmedforth.blogspot.com/

  5. Habe Hofbauers Buch gelesen.
    Es ist eine Art Fakten- bzw Momentaufnahme der Situation aus seiner Sicht als Insider.

    Er geht aber weder auf prinzipielle Fragen ein, und laesst die Demographische Entwicklung ausser Betracht. Die heute 450.000 moslems made in Austria sind in 30 Jahren schon Millionen. Was das bedeutet kann man sich heute in den kuehnsten Traeumen noch nicht ausmahlen. Dieser dramatische Aspekt fehlt in Hofbauers Buch.

  6. Unheimlich, diese mohammedanischen Aktivitäten in Österreich. Ich möchte nicht wissen, was bei uns hinter den Kulissen der Islamvereine, Moscheen, Koranschulen und Islamseminare alles ausgeheckt wird..

  7. Solche Interviews kann es gar nicht genug geben. Ihnen muß man immer wieder gegenüberstellen, was Islamhansels immer unverschämter fordern: Atib, Ditib und immer fröhlich daran arbeiten, daß (europaweit gut vernetzte)Muslime in jedem ihrer besiedelten Länder eine rechtlich privilegierte Sonderstellung erhalten.

    „Türkische Gemeinde und Islamrat loben Grundgesetz“

    Und schon kommt das „Aber“:
    Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, sprach am Donnerstag in einem ddp-Interview von einer «großen Erfolgsgeschichte». Allerdings gebe es in einigen Punkten «Reformbedarf».

    Der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik, Ali Kizilkaya, nannte das Grundgesetz ein «hervorragendes Werk». … Es gebe jedoch Defizite «in der Praxis».
    Kolat bekräftigte die Forderung nach einem kommunalen Wahlrecht für Ausländer. Er mahnte: «Nur wer sein Lebensumfeld aktiv mit gestalten kann, kann Identifikation entwickeln.» Eingliederung setze zwingend Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an der Gestaltung des Gemeinwesens voraus.

    ((Können die doch schon: Zusammenschlagen, beleidigen, Töten, verletzten, Rumjaulen, Diskrimminierung schreien und dafür alles in den Allerwertesten geblasen bekommen. Plus unendliche Angst, das Problem „Islam“ zu benennen. Die haben ihr Lebensumfeld aktiv islamisch gestaltet. Jetzt soll die nächste Stufe der Islamrakete gezündet werden – die legale Übernahme des Staates durch Muselpolitiker.))

    Kolat verwies zudem auf das Diskriminierungsverbot. Über den gegenwärtigen Individualschutz hinaus müsse es einen ausdrücklichen Schutz von Minderheiten im Sinne eines Gruppenrechts geben. Demzufolge habe der Staat die kulturelle Identität und Entfaltung einer ethnischen oder religiösen Minderheit zu schützen und zu fördern (!!!!!).

    Kolat betonte: «Deutschland ist ein Einwanderungsland.» Das Erlernen der deutschen Sprache sei unerlässlich. Kolat betonte: «Um aber auf Dauer ein friedliches Zusammenleben zu sichern, das auf gegenseitigem Respekt beruht, ist es ebenso notwendig, dass die Migranten in ihrer Identität und vor Assimilationsdruck geschützt werden.»

    Er droht also wieder, der Musel. Und möchte, daß der Islam und Muslime in Deutschland eine privilegierte Stellung erhalten. Das ist in Einklang mit den Forderungen der OIC, Islamkritik weltweit zu verbiten, dazu auf die nationale Gesetzgebung einzuwirken und Muslimen eine Sonderstellung einzuräumen.

    Kizilkaya sagte der Nachrichtenagentur ddp: «Ich bin stolz als deutscher Bürger auf das Grundgesetz. Aber die Muslime werden in Deutschland immer noch benachteiligt.» Ein Beispiel sei die Religionsausübung. Es sei eine «Ungleichbehandlung», wenn muslimische Lehrerinnen im Unterricht kein Kopftuch tragen dürften, es aber Ausnahmen für andere Religionen gebe.

    Die Stoßrichtung des Musels ist klar. Und er lügt: Welche Ausnahmen für welche Religionen? An öffentlichen = staatlichen Schulen?

    Kizilkaya betonte, insgesamt müsse beim Zusammenleben von Christen und Muslimen in Deutschland verstärkt der Dialog gesucht werden.

    Hier leben nicht nur Christen. Es ist ein durchsichtiger, muslimischer Versuch, die moderne, humanistische, säkulare Wirklichkeit der Bundesrepublik – ja aller westlicher Staaten – auf einen „Religionsdialog“ zu reduzieren.

    Ziel müsse es dabei sein, «von der Toleranz zur Akzeptanz zu kommen: Wir sollten uns nicht gegenseitig erdulden, sondern uns gegenseitig akzeptieren im jeweiligen Selbstverständnis.»

    Soll heißen: Freie Bahn dem Islam plus Scharia plus Frauendiskrimminierung plus Moscheen plus allen Regeln der totalitären Ideologie Islam. Und ja keine Kritik!

    Der Vorsitzende des Islamrats äußerte die Hoffnung, dass der künftige Bundespräsident stärker als bisher auf die Muslime zugeht. Der Kontakt müsse vertieft werden – unabhängig vom Ausgang der Präsidentenwahl am Samstag. Kizilkaya fügte hinzu, ein Staatsoberhaupt könne «wirklich Zeichen setzen bei der Anerkennung der muslimischen Bürger und alle Menschen zusammenbringen».

    Hä? Wie das? Wie bringt die Sonderbehandlung von Musels die Menschen zusammen? Es gibt in Deutschland noch andere Menschen als Muslime.Auch hier reden Islamfunktionäre Klartext und vertreten die Kaderlinie der Islamfunktionäre.

    Kolat hält die Wahl eines türkischstämmigen Bundespräsidenten grundsätzlich für denkbar. Allerdings werde es wohl noch «sehr lange dauern», bis dies geschehe. Zunächst sollte es darum gehen, «den ersten türkischstämmigen Minister oder Staatssekretär zu bekommen». Dies könne bereits nach der Bundestagswahl im September geschehen.

    Salamitaktik. Für jeden zu sehen, klar angekünigt, Schritt für Schritt, Scheibchen für Scheibchen. Aber Mohammedaner sind nie zufrieden. Jedes scheinbare Ziel ist nur ein Zwischenziel im Musel-Terraforming auf dem Weg in den islamischen Staat.

    Kolat mahnte: «Es sollte möglich sein, dass Menschen mit Migrationshintergrund höhere Ämter bekleiden.» Dies könne «die Identifikation mit dem Staat stärken und die Menschen sehr viel mehr an Deutschland binden».

    Dummes Gequatsche, die üblichen, durch alle Empirie wiederlegten Phrasen, die Soziologen gerne dreschen. Kommen diese Phrasen als Pingpong zu ihnen zurück (aus dem Mund eines Muselfunktionärs) fühlen sie sich in ihrer Analyse bestätigt. Leider blenden sie die Realität aus. Seht auf Taten und Handlungen, nicht auf Worte.

    http://www.derNewsticker.de/news.php?id=114192

  8. Off topic. Verzeihung, aber das Thema ist zwar schon hier gelistet, aber nicht mehr kommentierbar.

    Berlin (ddp). Das Grundgesetz trifft 60 Jahre nach seiner Verkündung auf viel Zustimmung bei Migrantenverbänden. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, sprach am Donnerstag in einem ddp-Interview von einer «großen Erfolgsgeschichte». Allerdings gebe es in einigen Punkten «Reformbedarf».

    Der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik, Ali Kizilkaya, nannte das Grundgesetz ein «hervorragendes Werk». Darin könnten sich auch die Muslime in Deutschland wiederfinden. Es gebe jedoch Defizite «in der Praxis».

    Kolat bekräftigte die Forderung nach einem kommunalen Wahlrecht für Ausländer.

    Kolat verwies zudem auf das Diskriminierungsverbot. Über den gegenwärtigen Individualschutz hinaus müsse es einen ausdrücklichen Schutz von Minderheiten im Sinne eines Gruppenrechts geben. Demzufolge habe der Staat die kulturelle Identität und Entfaltung einer ethnischen oder religiösen Minderheit zu schützen und zu fördern.

    Kolat betonte: «Deutschland ist ein Einwanderungsland.» Das Erlernen der deutschen Sprache sei unerlässlich. Kolat betonte: «Um aber auf Dauer ein friedliches Zusammenleben zu sichern, das auf gegenseitigem Respekt beruht, ist es ebenso notwendig, dass die Migranten in ihrer Identität und vor Assimilationsdruck geschützt werden.»

    Kizilkaya sagte der Nachrichtenagentur ddp: «Ich bin stolz als deutscher Bürger auf das Grundgesetz. Aber die Muslime werden in Deutschland immer noch benachteiligt.» Ein Beispiel sei die Religionsausübung. Es sei eine «Ungleichbehandlung», wenn muslimische Lehrerinnen im Unterricht kein Kopftuch tragen dürften, es aber Ausnahmen für andere Religionen gebe.

    Kizilkaya betonte, insgesamt müsse beim Zusammenleben von Christen und Muslimen in Deutschland verstärkt der Dialog gesucht werden. Ziel müsse es dabei sein, «von der Toleranz zur Akzeptanz zu kommen: Wir sollten uns nicht gegenseitig erdulden, sondern uns gegenseitig akzeptieren im jeweiligen Selbstverständnis.»

    Der Vorsitzende des Islamrats äußerte die Hoffnung, dass der künftige Bundespräsident stärker als bisher auf die Muslime zugeht. Der Kontakt müsse vertieft werden – unabhängig vom Ausgang der Präsidentenwahl am Samstag. Kizilkaya fügte hinzu, ein Staatsoberhaupt könne «wirklich Zeichen setzen bei der Anerkennung der muslimischen Bürger und alle Menschen zusammenbringen».

    Kolat hält die Wahl eines türkischstämmigen Bundespräsidenten grundsätzlich für denkbar. Allerdings werde es wohl noch «sehr lange dauern», bis dies geschehe. Zunächst sollte es darum gehen, «den ersten türkischstämmigen Minister oder Staatssekretär zu bekommen». Dies könne bereits nach der Bundestagswahl im September geschehen.

    Kolat mahnte: «Es sollte möglich sein, dass Menschen mit Migrationshintergrund höhere Ämter bekleiden.» Dies könne «die Identifikation mit dem Staat stärken und die Menschen sehr viel mehr an Deutschland binden».

    Fordern, Jammern, Fordern.
    Taqiya vom Feinsten.
    Irrsinn ohne Ende.

    Islam ist der Dreck unter den Fingernägeln des Schweinemetzgers.

  9. Zwar sollte jeder Muslim wählen können, sobald er einen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 43,60 entrichtet. Entgegen den in Österreich geltenden rechtlichen Bestimmungen behält sich die Islamische Glaubensgemeinschaft das Recht vor, Mitglieder zu sondieren und als Wähler abzulehnen…….
    Das Unterrichtsministerium als Aufsichtsbehörde für religiöse Institutionen machte jedoch diese Wahl von einem neuen, rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprechenden Statut abhängig. Dies ist der Islamischen Glaubensgemeinschaft bis zum heutigen Tag nicht gelungen.

    Weiß gar nicht was die Aufregung soll! Ist doch nur konsequente Anwendung islamischen „Rechts“, vergleichbar mit dem Wächterrat im Iran.
    Dort prüft der Wächterrat das Wahlvolk auf Eignung und das nicht nur im religiösen Sinne. Ein Viehzüchter z.B., der Analphabet ist, hätte keine Chance sich einer Wahl zu stellen, weil man ein Mindestmaß an Bildung haben muss.

    Vielleicht liegt es tatsächlich an diesem „Mindestmaß an Bildung“ der Kandidaten.

  10. 450.000 Muslime sind eine Realität. Man glaubt, ihre Wünsche erfüllen zu müssen, damit nur ja kein Aufruhr entsteht.

    Das und nichts anderes ist (wie wir alle hier wissen) der Grund für das europäische Dhimitum. Aber es wäre besser und „friedliebender“, kurzfristig einen Aufruhr niederzuschlagen als langfristig einen Bürgerkrieg heraufzubeschwören.

    Wegen Beiträgen wie diesem Interview ist PI so lesenswert. (Leider sind längst nicht alle PI-Beiträge so kenntnisreich und informativ.)

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