Plakataktion zum Todestag von Morsal Obeidi

Heute vor einem Jahr wurde die Deutsch-Afghanin Morsal Obeidi von ihrem eigenen Bruder bestialisch ermordet – weil sie angeblich die „Ehre“ der muslimischen Familie Obeidi beschmutzt hat. Dieser so genannte „Ehrenmord“ ist kein Einzelfall. 2007 wurden elf solche Morde und drei schwere Mordversuche bekannt. 2008 waren es 15 Morde und vier schwere Mordversuche, die von muslimischen Familienclans geplant und durchgeführt wurden.

(Pressemitteilung, Bundesweite Plakataktion zur Wanung vor dem Koran als Ursache von Gewalt gegen Frauen)

In einer Plakataktion in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und dem Ruhrgebiet haben Bürgerrechtsaktivisten darauf hingewiesen, dass Gewalt gegen Frauen vom „heiligen Buch“ der Muslime nicht nur geduldet, sondern geradezu gefordert wird. Jeder gläubige Muslim kann Gewalttaten gegen Frauen mit dem Koran begründen, in dem es in Sure 4, Vers 34 heißt:

„Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“ (zitiert nach: www.islam.de)

An zahlreichen weiteren Stellen im Koran und in den Überlieferungen aus dem Leben des Propheten, den Hadithen, werden Frauen als Menschen zweiter Klasse dargestellt, die dem Mann jederzeit sexuell zur Verfügung zu stehen haben.

„Es ist kein Zufall, dass ‚Ehrenmorde‘ wie der an Morsal Obeidi ausschließlich in muslimischen Familien auftreten“, sagt eine Sprecherin der Gruppe, die die bundesweite Plakataktion durchgeführt hat. „Wir wollen auf die Gefahr hinweisen, die der Islam für unsere Freiheit und die Rechte der Frauen darstellt. Es ist Zeit, dass wir uns gegen diese totalitäre, frauenverachtende Ideologie zur Wehr setzen.“

Das Plakat zeigt ein Porträt einer offensichtlich misshandelten Pippi Langstrumpf (Foto) zusammen mit dem Zitat aus der Koransure 4, die zur Gewalt gegen „widerspenstige Frauen“ aufruft.

„Wer Pippi kennt, weiss: sie schlägt zurück und gewinnt am Schluss immer“,

fügt die Sprecherin der anonymen Aktionsgruppe schmunzelnd hinzu.

Mehr Informationen unter www.unterm-schleier.com