Siebeneinhalb Jahre für 30 Warnstiche im Affekt

Ein 42-jähriger aus der Türkei stammender Mann muss ins Gefängnis, weil er im Oktober 2008 in Berlin-Lankwitz seine Ex-Frau mit 30 Messerstichen ermordet hat (PI berichtete) – allerdings nur für siebeneinhalb Jahre (bei guter Führung sicherlich weniger). Schließlich war die Tat lediglich ein Ausdruck seines bereichernden südländischen Temperaments, eine Umschreibung, die zur Abmilderung von Schandmorden üblich werden könnte. Der Vorsitzende Richter Peter Faust bezeichnete das Verbrechen zwar als „ungeheuer brutal“, verurteilte den Angeklagten toleranterweise dennoch lediglich wegen Totschlags im Affekt.

(Spürnase: Geronimo)