In der Türkei sind heute Zehntausende, wenn nicht sogar Hunderttausende gegen die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und die zunehmende Islamisierung des Landes auf die Straße gegangen, weil sie fürchten, dass die Türkei durch den zunehmenden Einfluss der islamischen „Religion“ im Land auf dem besten Weg zurück ins Mittelalter ist. Der Protestzug endete beim Grabmahl von Mustafa Kemal Atatürk (auf Plakat im Foto).

Atatürk, der islamkritische Begründer der modernen türkischen Republik, soll über den Glauben an den sogenannten Propheten in seinem Land selbst sehr eindeutige Ansichten gehabt haben. Er sagte angeblich einst:

„Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

58 KOMMENTARE

  1. Ja super , dann kommen ja noch mehr „religiös“ verfolgte zu uns. Schliesslich ist es hier inzwischen schon islamischer als SaudiArabien.

  2. Wenn wir „unsere“ Türken schon nicht zurückschicken können, können wir sie wenigstens gegen diese Demonstranten tauschen? Gerne auch zwei oder drei unserer Ostanatolier gegen einen gegen den Islam demonstrierenden, gebildeten Türken aus Ankara.

  3. #5 Sabeth

    nein, geht nicht. Hier wären es Nazis!
    Ich bin selber Türke und wurde als Nazi tituliert.

  4. An #5 Sabeth (17. Mai 2009 17:52)

    Sehr guter Vorschag.
    Aber besser wäre es …
    Demokratie in der Türkei!!!

  5. Für die Tükei-Fans in der EU heißt das sicher, dass man den EU-Beitritt der Türkei forcieren muss um die liberalen Kräfte zu stärken.

    Anderseits: Nach der Aufhebung des Kopftuchverbots an türkischen Universitäten wurde diese Maßnahme von vielen aus der EU gelobt und als Sieg der Demokratie hingestellt. Ich denke mal, dass alles was die Türkei macht als Beleg für die EU-Reife hingestellt wird.

  6. Naja. Die, die nicht der Ungläbugigen-Verfolgungs-Organisation namens Islam angehören, sind dann in der Regel „Ultranationalisten“, die alle anderen am Liebsten armenisieren würden.

    Pest und Cholera scheint dort die Wahl zu sein.

  7. Ist das cool!
    Von wegen es gibt keine schleichende Islamisierung……*Linkgleich3malspeichere*

    So viele Nazis, ach ist das schön!

  8. diese Türken sind voll Autobahn 🙂

    Kemalisten in der Türkei haben mein Segen 🙂

  9. #2 shifting baseline (17. Mai 2009 17:45)

    Nein, Armenier sind Indoeuropäer.

    Im Übrigen würd ich den Artikel nicht vorbehaltslos bejubeln. Es ist zwar lobenswert, wenn Türken gegen die Islamisierung demonstrieren, wieviele von ihnen würden aber auch mit dem selben Elan gegen kemalistischen Chauvinismus auf die Straße gehen?

  10. Müsste jetz eigt nicht die Antifa und die deutschen Jungsozialisten nach Türkei reisen und eine Gegendemo veranstalten?

    Ich errinere mich, als Claudia Roth vor türkischen Nationalismus warnte. Aber dann stellte sich raus, was sie tatsächlich meinte…
    Mit türischen Nationalisten meinte sie nicht etwa die Bozkurt Nazis, nicht die rechtskonservative Osmanen Mili Görüs und auch nicht AKP.
    Mit türkischen Nationalisten meite sie die Kemalisten. Die Feinde des Islam.

  11. Sehr gute Nachricht, spiegelt meinen Eindruck wieder, den ich vor Ort gewinnen konnte und mir niemand abnehmen wollte, abends in Istanbul fühlt man sich besser als abends in Berlin, Köln usw. Mehr später-muss in die Sonne.

  12. In der Türkei sind heute Zehntausende […] weil sie fürchten, dass die Türkei durch den zunehmenden Einfluss der islamischen “Religion” im Land auf dem besten Weg zurück ins Mittelalter ist.

    Na, und? Ayatollah Ruholla Khomeini sagt „Mittelalter ist gut“.

  13. Wir sollten die freiheitsliebenden Türken in der Türkei unterstützen.

    Alle islamistischen Türken zu uns ! CFR freut sich sicher.

    Nein, war Satire. Wir müssen unsere Bevölkerung informieren. Auch dieses Thema eignet sich hervoragend für ein Flugblatt.

    Wer macht mit? Flugblätter erstellen und bundesweit verteilen?

    norbert.gehrig@yahoo.de

  14. Die Anhänger Atatürks sind sehr häufig stramme türkische Nationalisten.
    Nationalisten sind mir aber viel lieber als Islamfaschisten.

    Als glaubwürdige Anhänger Atatürks sind sie aber gezwungen, mit Nachdruck gegen Islamisierung zu demonstrieren – Atatürk müsste sich in dieser Erdogan-Türkei 24h am Tag im Grabe herumdrehen.

    Man stelle sich eine Demonstration hier in Deutschland oder anderen linksgrün vertrottelten europäischen Ländern vor (Anlaß dafür bestünde schon jetzt):

    100.000 „NAAAZIS“ bekommen das Recht auf freie Meinungsäusserung eingeschränkt (wegen „Hetze“ gegen „Ausländer“ 😀 )
    Ebenso werden sie ihres Rechtes auf Demonstrationsfreiheit beraubt (wegen „Gefahr gewaltbereiter Gegendemonstranten“ 😉 )

    sapere aude, Europa!

  15. In der Türkei ist möglich was in Deutschland von den Eliten bekämpft wird. Da kann man mal sehen, wie sehr sich unsere Eliten schon der Scharia unterworfen haben, siehe SchrammaLaschet und CO..

  16. Wenn es gelänge in Deutschland 300.000 Menschen gegen die zunehmende Islamisierung zu mobilisieren, würde der Notstand ausgerufen und die Bundeswehr im Innern mit robustem Mandat ausgestattet.

    Es ist schmerzhaft festzustellen, dass die Türkei in Sachen Meinungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit der Gutfühldiktatur Deutschland bei weitem überlegen ist.

  17. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung für die Türkei, bzw. für Europa?

    Erdogan ist ein religiös/politisches Schwergewicht.

    Es wäre wirklich schön, wenn der Islam wieder dahin geht wo er herkommt: In die Hölle.

  18. Man soll sich nicht täuschen: Die säkularen Bewegungen in der Türkei sind meist nicht menschenrechts-freundlicher als ihre islamistischen Gegenparts und Atatürk war ein zynischer Despot in typisch orientalischer Manier. Die Türken können einem fast leid tun: Sie haben letztlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

  19. Naja, der türkische Nationalismus, der von Atatürk den Türken eingeimpft wurde, als Ersatz für die Klammer Islam ist faschistisch und rassistisch. Die Anhänger Atatürks haben aber reel keine Chance gegen den Islamisierungskurs. Der läuft auch schon wesentlich länger.

    Und nein, Armenier sind keine turkstämmigen.

  20. Ich glaube Konstaninopel war das Beste, da wirklich Asien und Europa voneinander getrennt wurden.

    Und bitte, liebe Leute, es gibt keinen ‚Islamismus‘, es gibt den Islam.

    Erdogan selber hat doch gesagt, dass es nur den Islam gibt.

  21. #21 Brantinger
    das sehe ich ganz ähnlich.
    Mustafa Kema, so sein richtiger Name denn Atatürl heißt „Vater der Türken“, war ein miltärischer Hardliner.
    Nebenbei bemerkt auch ein hervorragender Offizier der die Griechen in der Mitte Kleinasiens wieder zurückgedrängt hat bei dem bestreben (seitens der Griechen!) ein neues Basileia ton Rhomaion (Reich der Römer) zu errichten.
    Leider hat das nicht geklappt nud in den Jahren danach ging es den Christen richtig an die Wäsche – denn offiziell hat man vermutet das die Christen mit den Griechen im Krieg kollaboriert haben.
    Um solcherlei Probleme in der Zukunft aus dem Weg zu gehen hat man hunderttausende Umgesiedelt, allen voran die Armenier. Was daraus geworden ist kennt man ja.
    Volkermord und Genozid.

    Der türkische Nationalismus ist mir dennoch lieber (im Gegensatz zum Islam) weil er klare Fronten zeigt. Der Islam ist eine faschistoide Ideologie die man als solche nicht auf Anhieb erkennt. Jedenfalls nicht immer. Er durchdringt alle Schichten auf der gesamten Welt und hat eine globale Umma zum Ziel.
    Ein deutscher wird sich kaum einen türkischen Pass besorgen weil er im geheimen den Nationalismus unterstützt der sich auf Kleinasien beschränkt. Immerhin macht die Türkei keine Anstalten sein Staatsgebiet militärisch zu erweitern – von Zypern und ein paar weiterer Inseln mal abgesehen.

    Dagegen ist der Islam weitaus gefährlicher.
    Ist jedenfalls meine Meinung.

  22. im ersten Satz sollte es Mustafa Kemal und nicht Kema heißen. Sorry.
    Aber so ist das ohne edit-Funktion.

  23. Die Türkei ist vom Islamismus zersetzt. Erdogan ist ein islamistischer Politiker, der lieber heute als morgen die Sharia einsetzen würde. Mit der Eu macht er auf Gutmenschen, wenn auch immer wieder seine gefährlichen Absichten durchblitzen. SO wie beim Besuch in Deutschland, wo er Assimilierung als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnete. Ich meine, dieser Mann ist ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit.

  24. Könntet Ihr wohl im Artikel das „Grabmal“ mal ändern? So wirkt es doch unfreiwillig komisch.

  25. Es ist mir relativ wurscht, wer da unten demonstriert.

    Wichtig wäre es, wenn das herverfettete Europa diese Demonstrationen für Demokratie/Menschenrechte und gegen die pathologische Ideologie des Koran auf die Beine gestellt bekäme.

    Dafür ist es aber längst zu überaltert und zu wehrlos.

  26. Sehr löblich, PI, dass ihr nicht etwas behaupten wollt, ohne sicher zu sein und das Zitat als „angeblich“ kennzeichnet.

    Aber ein so schwerwiegendes Zitat sollte uns unbestritten zur Verfügung stehen, denn Islamanhänger schreien sofort „Verleumdung“, wenn sie das hören (selbst im einem Chat erlebt). Ich habe mal etwas gegoogelt und 2 Quellenhinweise gefunden, habe aber leider nicht die Druckwerke. Wer kann verifizieren?

    Zitiert sein soll das in:
    Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, 2002
    und
    Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954

  27. Atatürk, ein Schwein auf einer Stufe mit Mao, Stalin und Hitler!

    Warum wird mir eigentlich jedesmal speiübel, wenn ich die Fratze von dem Schwein sehen muß und warum werde ich damit in meinem Land belästigt?

    Würde man sich auch über antiislamische Demos von Stalin- und Hitleranhängern freuen!?!

  28. #15 pilotmen (17. Mai 2009 18:19)

    Das sind doch Rassisten und Nazis!

    Bozkurt(das Wort muß spucken) bzw. Ülkücü-Spinner sind tatsächlich Rassisten und das türkische Äquivalent zu Nazis.

    Auf unseren Straßen sind tatsächlich diese säkulären Schläger, genauso wie ihr kurdisches Pendant eine größere Bedrohung für unsere Kinder als jeder strenggläubige Moslem.

    Den Teufel namens Islam treibt man garantiert nicht mit diesem Beelzebub aus.

  29. Um wieviel wollen wir wetten, der Kivanc hat fast nicht mit dem Islam zutun?

    Trotzdem würde er gerne in den Adern von Deutschen nach braunem Blut suchen.

  30. #27 Julian_Apostata (17. Mai 2009 19:08)
    Atatürk hat die Taten der Jungtürken „den Völkermord an den Armeniern usw. “ scharf verurteilt aber dann auch verboten weiter darüber zu sprechen. Atatürk hatte mit den Morden nichts zu tun, ein Grund warum er als Präsident tragbar wurde.
    Der deutsche Kaiser wusste sogar sehr gut über die Vorgänge bescheid, hat aber auf die verfolgten Christen geschissen.

  31. Das ist ein Beweis dafür, dass nich alle Türken in der Türkei bescheuert sind. Die bescheuerten sind in Deutschland.

  32. #40 Jochen10 (17. Mai 2009 20:18)

    #27 Julian_Apostata (17. Mai 2009 19:08)
    Atatürk hat die Taten der Jungtürken “den Völkermord an den Armeniern usw. ” scharf verurteilt aber dann auch verboten weiter darüber zu sprechen. Atatürk hatte mit den Morden nichts zu tun, ein Grund warum er als Präsident tragbar wurde.
    Der deutsche Kaiser wusste sogar sehr gut über die Vorgänge bescheid, hat aber auf die verfolgten Christen geschissen.

    Wen juckt das?! Bozkurt sind die, die man heute erleben kann und Bozkurt sind die, die man, genauso wenig wie Moslems, ins Land lassen sollte.

    Die Türkei ist kein Verbündeter, kein Freund und sie kommt auch nicht in die EU, selbst wenn ich kriminell werden müsste um den Beitritt zu verhindern.

  33. #41 havel (17. Mai 2009 20:25)

    Das ist ein Beweis dafür, dass nich alle Türken in der Türkei bescheuert sind. Die bescheuerten sind in Deutschland.

    Davon haben wir Heerscharen

  34. @ #20 Selberdenker – die Kemalisten sind der linken Fraktion zuzuordnen, so Atatürk zwar General und Feldherr aber auch Gründer der CHP welche bis heute eindeutig eine linke Partei und größter Gegner von MHP (Nationalisten / Bozkurt) und AKP(Erdogan) darstellt.

    @rooster- lächerlich. Hauptsache ich hab auch mal wat gesagt!

  35. #45 Judas (17. Mai 2009 21:03)

    @ Rooster Baseballschläger forever!

    Watt!?! 😀

    Bin ich jetzt ein Nazi!?! 😀

  36. jaja und Anti-islamisierungskongresse werden im freien Europa dank den Anti-Diskrimierungsgesetz
    verboten. (man siehe Brüssel)

  37. Atatürk-Bilder neben Israelflaggen hätten gut auf die neuliche Demo von Pro-Köln gepasst.

  38. Die Bozkurt Nazis (Graue Wölfe) sind keine Kemalisten sondern osmaische Nazis.
    Bozkurt streben ein osmanisches Nazireich an.
    Kemalistische Nationalisten sind dagegen für ein laizistisches Europa mit europäischen Werten.
    Also die Kemalisten sind eher Nationalisten im europäischen Sinne.
    Bozkurt Nazis sind Rechtskonservative.
    Sie sehen die Türken als eine orientalische Kultur an.
    Und so ist das türkische Volk auch zerrissen.

    Kemal dachte, er könne mit dem neuen türkischen Nationalismus den Islam ablösen aber er hatte sich geirrt. Die Menschen brauchen eine Religion.
    Kemal hätte eine neue Religion gründen sollen.
    Die Turkvölker hatten vor ihrer Islamisierung eine andere Religion. Er hätte sie neu beleben müssen oder eine neue erfinden müssen.

  39. #40 Jochen10
    ich habe auch nicht behauptet das Kemal den Befehl gegeben hat die Armenier systematisch zu vernichten.
    Wobei ich vorsichtig wäre mit Formulierungen wie „es ist sicher das er nichts damit zu hatte“
    Da gibt es auch ganz andere Quellen.
    Aber gehen wir mal vom günstigsten Fall aus: sein „Verschleiern“ wäscht ihn leider nicht rein von Schuld. Führt leider kein weg dran vorbei 😉

    Weiterhin gibt es einen (aktuellen!) hervorragenden Rechtswissenschaftler in der Türkei (der Name ist mir jetzt leider entfallen, kann man aber recherchieren) der sagt: das die Einigkeit der Türkvölker nur möglich war indem man einen gemeinsammen Feind aufzeigte.
    Das waren zunächst die Griechen, die mit einer Invasionsarmee die ehemlaigen Gebiete des Basileia ton Rhomaion (Reich der Römer) zurückerobern wollten. König Konstantinos wäre dann wieder Basileios geworden und trug vorsorglich schon einmal die Nummer XII.
    Der letzte römische Kaiser war Konstantin Palaiologos XI.
    Diese Geschichte ist heute kaum noch bekannt obwohl sie nicht lange her ist.
    An sich schade, denn hier hätte sich in Europa wirklich was positives entwickeln können.

    Als diese enorme Gefahr gebannt war (Kleinasien war nämlich schon zuir Hälfte erobert) musste eine Zeichen her.
    Die Beseitigung des alten Osmanischen Reiches hätte allein nicht ausgereicht um die vielen Turkvölker zu einen.
    Einen Gesamtbegriff „DIE Türken“ gab es zu dem Zeitpunkt offiziell nämlich überhaupt nicht.
    Also nutze Kemal die Vorurteile und (vielleicht zu recht) geäußerten Vermutungen das Christen eine Eroberung durch Griechenland begrüßt hätten.

    Man kann es drehen wie man will, auch die laizistischen Kräfte in der Türkei können selbstverständlich äußerst radikal sein.
    Inkompatikel für unsere westliche Kultur sind sie es allemal.

    Wobei ich mich wiederholen möchte:
    mir sind klare Fronten lieber, und in dem Fall wäre es wohl besser wenn der Islam in der Türkei auf ein minimum zurückgedrängt würde, und die laizistische Armee sowie die Juristiktion die Oberhand behielte.

    Wobei die Massen der Türken ja nicht mehr an der Küste, sondern gerade im Innland leben. Und dort wählt man Islamfaschistisch – sprich graue Wölfe oder AKP.
    Daher bewirkt so eine Demo (der ich gute Absichten unterstelle) mal gerade nicht viel.

    Nehmen wir Istanbul (griech. DIE Stadt, vorher Konstantinopel oder Konstantinoupolis):
    die einheimische Bevölkerung klagt schon seit Jahren das billige Arbeiter vom Lande die Stadt überschwemmen, und dadurch auch die religiöse Radikalität mitbringen.

  40. #4 Julian_Apostata (18. Mai 2009 00:07)
    … Also nutze Kemal die Vorurteile und (vielleicht zu recht) geäußerten Vermutungen das Christen eine Eroberung durch Griechenland begrüßt hätten. …

    Übertrag so eine Vermutung mal aufs Dritte Reich, dann weißt du wies wirkt.

    Konstantinopel macht auch die Türkei nicht schmackhaft, genau so wenig wie ein mögliches, historisches Anknüpfen ans Römische Reich die Mittelmeerunion interessant erscheinen lässt.

    Diese Krüge sind vor Jahrhunderten zerbrochen, daran ändert auch kein fortwährendes Vorkauen alter Namen, durch Hobbyhistoriker, etwas.

    Dafür geht keiner auf die Straße demonstrieren, wählen oder identifiziert sich sonst irgendwie damit.

    Die Türkei ist weder geographisch noch kulturell europäisch, genauso wie die Nordafrikanischen Staaten.

  41. @#4 Julian_Apostata ich doch sehr positiv erstaunt über dein Insiderwissen, ich habe mich seit beachtlicher Zeit mal intensiv mit dem Thema Türkei beschäftigt, daher völlig richig.

    #5 ROOSTER Halbwissen kombiniert mit Tresensprüchen fördert letztendlich die angezielte Radikalisierung. Daher weiter so!

  42. #6 Judas (18. Mai 2009 01:40)

    @#4 Julian_Apostata ich doch sehr positiv erstaunt über dein Insiderwissen, ich habe mich seit beachtlicher Zeit mal intensiv mit dem Thema Türkei beschäftigt, daher völlig richig.

    Ja, sicherlich! 😀

    #6 Judas (18. Mai 2009 01:40)

    #5 ROOSTER Halbwissen kombiniert mit Tresensprüchen fördert letztendlich die angezielte Radikalisierung. Daher weiter so!

    So, Nazi hatten wir schon, da fehlte ja bloß noch der Stammtisch! 😀

    Was war denn „Halbwissen“?!

  43. #56 Judas
    Danke
    mein Fachgebiet als „Hobby-Historiker“ ist die Spätantike und der Übergang zum frühen Mittelalter.
    Eine sehr komplexe Zeitepoche in der sich die Grenzen Europas manisfestiert haben.

    Interessant zu erwähnen ist vielleicht noch das sich Mehmet II, der Eroberer Konstantinopels, Kaysar-i Rum nannte – also der Caesar Roms. Man erhoffte sich somit auch eine dynastische Legitimität zu „erhaschen“ als Kontinuität zum Reich der Römer.

Comments are closed.