Töten ist grausam, Schächten ist besonders grausam. Warum tun Muslime so etwas? Warum tun Juden so etwas? Und wie unterscheidet sich das jüdische vom islamischen Schächten? Gewiss – die Rituale, die formalen Abläufe, sind deutlich verschieden. Doch nicht nur das, sondern der gesamte spirituelle Hintergrund ist so unterschiedlich, wie er unterschiedlicher kaum sein könnte.

Der Ursprung

Moses stieg vom Berg Sinai herab, mit einer Fülle von Gesetzen, Geboten und Verboten, die in den Gesetzesbüchern des Alten Testamentes mit großer Detailtreue schriftlich festgehalten wurden. Für die Durchführung des Schächtens gilt dies allerdings nicht. Das 5. Buch Mose erwähnt lediglich:

… so darfst du von deinen Rindern und von deinem Kleinvieh, das der Herr dir geschenkt hat, schlachten, gemäß meiner Anweisung.

Die konkrete Durchführung wurde von Moses vorgeführt und dann von Generation zu Generation weitergegeben. Erst später wurde sie im Talmud schriftlich fixiert.

Es entstand ein besonderer Berufsstand – jener des Schochets, der nicht einfach nur ein jüdischer Schlachter ist. Es muss ein gesetzestreuer Mann sein, er benötigt ein gründliches Wissen, er muss eine schwierige Prüfung bestehen und von rabbinischen Autoritäten bestätigt werden. Aufgrund seiner hohen Qualifikation ist der Schochet ein angesehenes Mitglied der jüdischen Gemeinde und oft ging das Amt vom Vater auf den Sohn über.

Wenn Leben genommen werden musste, dann hatte das behutsam zu geschehen. Für das Schächten kommen nur gesunde, unversehrte und nicht misshandelte Tiere in Frage. Vor dem Töten spricht der Schochet beruhigend auf das Tier ein. Die Methode des rituellen Schächtens beabsichtigt, dem Tier den geringsten Schmerz zuzufügen und möglichst viel Blut zu entfernen. Sie besteht aus einem raschen Schnitt durch die Kehle mit einer tadellos geschärften Messerklinge von angemessener Länge, die völlig frei von der kleinsten Kerbe oder Unebenheit ist. Die schnelle Bewegung des Messers dauert den Bruchteil einer Sekunde und durchschneidet rasch die Luft- und Speiseröhre, die beiden Vagusnerven sowie Halsschlagader und Venen. Wenn der erste Schritt nicht sitzt und nachgeschnitten werden muss, dann ist das Fleisch trefe (nicht-koscher) und damit ungenießbar, unverkäuflich. Der jüdische Schochet wird also schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen auf einen sauberen, raschen Schächtschnitt achten.

Nach Hanna Rheinz ist das jüdische Religionsgesetz, die Halacha, die älteste Tierrechtsbewegung der Welt. Sie soll, unter anderem, verhindern, dass Menschen Tiere missbrauchen und quälen. Die seelischen Qualitäten der Beziehung von Mensch und Tier wurden erkannt. Die jüdische Ethik umfasst die Heiligkeit des Lebens aller Lebewesen. Das betrifft auch den Umgang des Menschen mit den ihm anvertrauten Tieren. Die Jagd und der Sport mit Tieren sind untersagt, weil sie zu grausamer und tierquälerischer Behandlung von Tieren führen. Im orthodoxen Judentum ist sogar die Kastration verpönt, weil sie ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ist. Tiere haben Rechte im Judentum, wie dieses Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Und heute?

Was zu Zeiten Noahs ein echter Tierschutz war, ist heute zur Quälerei mutiert. Was damals – zu den vorgegebenen „technischen“ Bedingungen – die schonendste und humanste Tötungsart war, ist es heute schon lange nicht mehr. Hinzu kommt: Durch die Einführung von Schächtapparaten mit ihren Fixierungsmethoden wurde das Leid der Tiere, die zwischen Metallstangen und Platten gepresst, widernatürlich und unter Panik und Schmerzen in Seiten-, oder Rückenlage gedreht werden, erhöht, nicht verringert. ln Folge von Befreiungsversuchen und Abwehrbewegungen verletzen sich die Tiere selbst. Der Schächtschnitt ist nur möglich, wenn der Hals des Tieres fixiert und überstreckt wird. Die Fehlerquote mit Nachschneiden ist erschreckend hoch.

Das Fleisch von derart gequälten Tieren kann nicht koscher sein, denn ihre Seele und ihr Körper wurden beschädigt (das Fleisch eines Tieres, das gequält wurde, ist trefe.) Eine reversible Elektrobetäubung vor dem Anbringen des Schächtschnittes würde dagegen das Tier nicht beschädigen und stünde im Einklang zu den jüdischen Speisegesetzen. Sie ist vergleichbar mit einer Narkose von Patienten vor der Operation (mit dem Unterschied, dass Patienten aus der Narkose erwachen, das Schlachttier aber im Zustand der Bewusstlosigkeit geschächtet wird).

Das islamische Schächten

Muhammad, der Gründer des Islam, hat das Schächten von den Juden übernommen, ebenso wie das Schweinefleisch- und Blut-Verbot. Doch die islamische Kopie ist sehr flach und von spiritueller Leere, denn wie immer, wenn Plagiator Muhammad abschrieb, machte er Fehler, weil er das Original nur unzureichend kannte. Deswegen gibt es eine Reihe von wichtigen Unterschieden: Die körperliche Unversehrtheit spielt keine Rolle. Das islamische Schächten kennt keinen Tierschutzgedanken. Es geht nicht darum, Schmerzen und Leiden zu vermeiden. Es geht nur darum, das vorgeschriebene Ritual zu vollziehen.

Der islamische Schächter dreht das Tier in Richtung Mekka und ruft: „Im Namen Allahs“. Dann setzt er das Messer an; es kann ein scharfes Messer sein, aber es muss nicht scharf sein. Er kann auch ein anderes Instrument zum Töten verwenden, vorausgesetzt, das Tier blutet aus. So stirbt das Tier oft qualvoll, weil die Schlachtwerkzeuge stumpf, schartig oder rostig sind. Während bei den Juden das geschächtete Fleisch zur Nahrung dient, werden im Islam Tiere auch rituell geopfert. Anlässe dafür sind die Erfüllung eines Gelübdes, die Geburt eines Kindes oder die Wallfahrt nach Mekka.

Der Islam erlaubt selbst Laien nach eigenem Gutdünken das Schächten. Jeder erwachsene Mann muss zum Opferfest ein Tier töten. Das ist eine islamische Vorschrift.

Das geht dann oft so vor sich: Eine Hand umklammert das stumpfe Brotmesser. Die andere hat sich im Nacken des Schafes festgekrallt. Dann säbelt der türkische Familienvater mit dem Messer an der Kehle des Tieres herum. Blut spritzt in alle Richtungen. Nach mehreren Versuchen sind Luftröhre und Schlagadern durchtrennt. Von seinen Qualen erlöst blutet das Schaf in der Badewanne oder im Hinterhof aus.

Ein weiterer Unterschied im Verhältnis zu den Tieren: Anders als im Judentum, ist im Islam die Jagd nicht nur erlaubt, sondern wird sogar mit Hilfe von Tieren (Jagdfalken, Jagdhunde) durchgeführt. Also ein doppelter Verstoß gegen den jüdischen Tierschutzgedanken.

Und zu guter Letzt: Es gibt im Judentum Bewegungen, die sich für eine fleischlose Ernährung aussprechen, um auf diese Weise das nicht mehr zeitgemäße Schächten zu umgehen. Auch mancher fortschrittliche Rabbiner rät zum Verzicht auf Fleisch. Fleischlose Lebensweise ist den Juden erlaubt, denn seit der Zerstörung des Zweiten Tempels sind die rituellen Tieropfer abgeschafft und die Verpflichtung, zu bestimmten Festen das Fleisch von Opfertieren zu verzehren, aufgehoben.

Im Islam suchen wir solche Bewegungen vergeblich. Auf einer Internet-Seite zum Thema „Religion und fleischlose Ernährung“ finden wir einen buddhistischen Eintrag, drei christliche, vier hinduistische, drei jüdische – und exakt null islamische.

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68 KOMMENTARE

  1. Ein etwas kläglicher Versuch, oder? Dem Tier dürfte es egal sein mit welchem ideologischen Hintergrund ihm die Kehle durchgeschnitten wird.
    Zu einer Zeit als die Kühlung geschlachteter Tierkörper problematisch war, mag das möglichst vollständige Ausblutenlassen bei intakter Blutpumpe einen Sinn gemacht haben – blutleeres Fleisch verdirbt weniger rasch.
    Heute ist es, ohne Betäubung durchgeführt, einfach nur widerlich, egal aus welcher ideologischen Weltsicht.
    P.S.: ich esse Fleisch und jage und töte Tiere.

    PI: Es gib keinen Unterschied im Ausblutungsgrad zwischen geschächtetem und auf herkömmliche Weise gewonnenem Fleisch!

  2. Jens, das Gebot lautet „Du sollst nicht morden“ ein nicht unerheblicher Unterschied

  3. Bravo, weiter so, PI! Zeigt in Euren Artikeln alle Schandtaten des Islam auf, zeigt, dass der Islam ein kriminelles, mordlüsternes Machwerk eines Psychopathen ist.

  4. Ach, der Islam ist sowieso nur eine schrecklich schlechte Kopie von Bibeltexten + den Massenermordungs- und Herrschaftsfantasien und Taten vom pädophilen Mohammed.

    Man sollte und kann diese beiden Schächtungen gar nicht miteinander vergleichen.

    :mrgreen:

  5. @ Aramforce

    Du lebst ein Christentum, dass sich alleine vom NT speist, selbst wenn Jesus selbst nur nach dem AT gelebt hat, dieses erfüllt jedoch für seine Nachfolger nicht aufgehoben hat.

    Nur allzuoft wird das AT und dessen Inhalt (lesen und verstehen) von Kultur-Christen ausgeklammert, was schlicht und einfach eine falsche Interpretaion des Gottes Sohnes ist.

    :mrgreen:

  6. Dass Juden ein scharfes Messer nehmen, macht die Sache nicht unbedingt besser. Das Tier stirbt naemlich nicht sofort. Das juedische Schaechten ist genauso eine miese rueckstaendige Schweinerei wie bei den Moslems.
    Deshlab ess ich weder Moslemfrass noch Koscher.

    Das sollte beides verboten werden.

    PI: So ist es. Mindestens die Elektro-Kurzzeitbetäubung sollte für beide verpflichtend sein

  7. Ein fleischloses Leben ist allerdings wiederum völlige Ideologie und hat wenig mit gesundheitlichen Aspekten zu tun (auch wenn der Gedanke des Tierschutzes zu würdigen ist). Der menschliche Körper benötigt viele Nährstoffe des Fleisches welche ohne Fleisch nur unvollständig ersetzt werden können.

  8. @Jens T.T
    Was haben die Nazi´s mit diesen Thema zu tun? Rein überhaupt gar nichts nix!

    Wichtig ist zu erkennen, daß Muham alles Mögliche nachmachte aber nichts richtig verstanden hat!

  9. Es gibt mehr als genug Dummen, die immer wieder sagen: „ja auch die Juden…“

    Das Schächten ist so ein Thema, wo man immer wieder auf die Juden hinweist, um die islamischen Riten und Geboten zu legitimieren. Ich will lieber ein kleines Beispiel zeigen, weil ganz leicht, ganz übesichtlich. Die Juden hatten auch das Gebot der Kopfbedeckung. Aber während die Moslems hier ein Kopftuchprozess nach dem anderen anzetteln, haben die Juden einen, stillen, bescheidenen Weg des Kompromisses gefunden, statt uns mit Forderungen und Prozessen zu überhäufen:

    Sie öffnete das Bündel und brachte eine Perücke mit langen, schwarzen Haaren zum Vorschein, die einst Leas Mutter gehört hatte. Als fromme Jüdin hatte Jakob Goldstaubs Weib nie ihr eigenens Haar vor fremden Leuten gezeigt, sondern ihren Kopf mit einer Perücke anstatt mit einem Tuch bedeckt.

    Iny Lorentz: Die Goldhändlerin, 2005, Knaur Taschenbücher, Seite 79:

    Ich habe das auch von meinen Großeltern gehört, und wenn sie dasselbe zu erzählen wußten, wie diese Romanautorin, dann müßte es wahr sein.

    Dagegen habe ich von keinem einzigen Prozess gehört, dass die Juden ständig uns ihre Sitten aufzwingen wollen, wie die Moslems.

    Deswegen bin ich viel mehr bereit, Verständnis für die Sitten der Juden aufzubringen, als für den Islam.

    Dasselbe kann ich zu den Hindus sagen. Sie haben auch manche barbarische Sitten, die nicht zu unsere Sichtweise passen. Aber sie passen sich an, sie übersäen uns nicht ständig mit ihren aggressiven Forderungen.

    Ich hasse schon, wenn ich überall von den Moslems lese und höre, was sie tun und lassen müssen, weil ihnen ihr Gott das befielt. Mich interessiert das nicht. Es ist ihre Religion, ihr Problem. Was geht mich das an, was die Moslems dürfen und nicht dürfen? Ich renne doch auch nicht ständig in der Welt herum und sage jedem, was ich nicht darf.

  10. Aus der Sicht der Menschen des Altertums und des Mittelalters, war das Schächten durchaus human, weil es keine befriedigenden Methoden gab, große Tiere vor dem Durchschneiden des Halses zu betäuben.
    Als es noch keine Bolzenschussgeräte zur Betäubung von Schlachttieren (Pferde, Ziegen, Schafe, Rinder) vor dem Schächten oder dem Abstechen (Schweine) gab, behalf man sich in Europa dadurch, dass man Tieren mit einem schweren Hammer, der auf einer Seite extra eine spitzen Dorn hatte, über dem Hirn den Schädel einschlug.
    Nur diese Technik setze großes Geschick voraus.
    Bewegte das Tier seinen Kopf beim Schlag, ging der Schlag daneben und es wurde dem Schlachttier eventuell „nur“ ein Auge ausgeschlagen.

    Heutzutage brauchen weder Juden noch Moslems Tiere ohne Betäubung zu Schächten oder Abzustechen.
    Es gibt zur Betäubung von Schlachttieren Bolzenschussgeräte und Elektrozangen.
    Deshalb gehört für mich das Töten von unbetäubten Schlachttieren verboten.

  11. #4 Die Realitaet (21. Mai 2009 14:17) blockquote>Ach, der Islam ist sowieso nur eine schrecklich schlechte Kopie von Bibeltexten + den Massenermordungs- und Herrschaftsfantasien und Taten vom pädophilen Mohammed.

    Richtig! Aber vor allem war der sadistische „Religionserfinder“ von der Thora der hebräischen Bibel angetan. Leider hat er sie überhaupt nicht verstanden, er hat sie nicht als Ganzes verstanden, sondern nur Bruchstücke abgekupfert, die somit jeden gemeinten Kontext vermissen lassen und verzerren, zumal man ohne Talmud und Midrasch die Thora sowieso nicht richtig verstehen kann.

  12. Diese Betrachtung ist allerdings reichlich konstruiert. Beim beteubungslosen ausblutenlassen des Tieres leidet dieses Todesqualen, Minutenlang, egal ob der Schnitt sauber oder das Tier vorher unversehrt war und ungeachtet des gesellschaftlichen Ansehens des Metzgers oder des theoretischen Hintergrundes. Das ist eben nunmal so.

    PI: So ist es!

    Allerdings ist die westliche Art, der maschinellen Aufzucht und automatisierten schmerzfreien Tötung von „Fleischspendern“ nicht minder widerwärtig und unmoralisch, spricht sie doch den Tieren die Eigenschaft ab, eigene Wesen und Gottes Geschöpfe zu sein.

    Im übrigen, ich glaube nicht, das Gott Bücher schreibt und ich glaube auch nicht, daß er uns spezielle Tötungsriten vorschreibt.
    Alles was über den Umgang mit uns Menschen, unseren Mirgschöpfen und der Welt gesagt werden muß wurde gesagt. Die Verantwortung liegt bei uns.

  13. #12 Die Realitaet (21. Mai 2009 14:26)

    Der menschliche Körper benötigt viele Nährstoffe des Fleisches welche ohne Fleisch nur unvollständig ersetzt werden können.

    Wenn sogar Gorillas nur von Obst und Gemüse groß und stark werden, dann können Menschen von Obst, Gemüse, Korn, Ei- und Milchprodukten ebenfalls gesund heranwachsen.

  14. 3 rookie

    Stimme dir zu. Es ist glaub auch ein Übersetzungsfehler. Morde heißt einen grundlos oder aus niederträchtigen Grund zu töten. Früher wusste aber der durschnitts Christ, dass man unter Töten morden meinte.

  15. #12 Die Realität und #17 Israel Hands
    Aus Sojabohnen gibt es leckere Sachen im Reformhaus, Naturkostladen und sogar in manchen Supermärkten. Es ist daher heutzutage noch viel einfacher als in früheren Jahrhunderten, fleischlos zu leben, ohne sich über die Eiweisszufuhr Gedanken zu machen. Man bleibt damit auch jünger und gesünder, das geben sogar Ärzte zu. Zum Thema „Schächten“ gibt es weitere Infos auf http://www.provieh.de, das ist die Tierschutzorganisation für die sogenannten Nutztiere.

  16. Der Prozess des Ausblutens, der bei der Schächtung – egal, ob mit scharfem Messer oder nicht – beabsichtigt ist, bedeuetet ein langer und qualvoller Tod, letztendlich durch Ersticken, da kein Sauerstoff mehr an die (da fehlend) Blutzellen bzw. Erythrozyten gebunden werden kann, die ja über den Blutkreislauf die Körperzellen bzw. den Körper durch die Abgabe des Sauerstoffes an diesen am Leben erhalten. Durch übermässiges Schnappen und Röcheln versuchen die Tiere dieses zu kompensieren. All dies geschieht ohne Betäubung und bei den Moslems oftmals durch laienhafte Stümper mit stumpfem Messer und durch falsche Stichführung.

  17. Ich finde, das ist ein wichtiger Artikel. Das Töten eines Tieres ist im Judentum – idealerweise – so gut wie schmerzlos mit augenblicklicher Bewußtlosigkeit.

    PI: Das zu glauben ist Selbtbetrug.

    Dazu eine Ergänzung. In hagalil fand ich zu diesem Thema gerade folgendes:

    http://www.hagalil.com/judentum/koscher/kaschruth.htm

    „Das Schächten erfolgt durch einen, in einem Zug, blitzschnell ausgeführten Schnitt durch die Halsschlagader. Infolge des Nervenschocks und der abrupten Stockung der Blut- und somit Sauerstoffzufuhr zum Gehirn wird das Tier augenblicklich bewußtlos. Dass dies die ‚humanste‘ Form des Tötens eines Tiers darstellt, haben nicht erst in diesem Jahrhundert Gutachten tierärztlicher Experten bestätigt.

    Nun, bevor der Schochet das Messer zum entscheidenden Schnitt ansetzt, prüft er dieses und weiht sozusagen seine Handlung, indem er von G’T den Mut und die Stärke erbittet, den rechten Schnitt zu setzen, damit das Tier nicht leidet oder Schmerz empfindet.“

  18. Wieso schneiden oder Schächten die Moslems im Krieg ihre Gegner oder schneiden ihnen die Köpfe runter -steht das auch im Koran?

  19. #7 Die Realitaet (21. Mai 2009 14:20)

    @ Aramforce

    Du lebst ein Christentum, dass sich alleine vom NT speist, selbst wenn Jesus selbst nur nach dem AT gelebt hat, dieses erfüllt jedoch für seine Nachfolger nicht aufgehoben hat.

    Nur allzuoft wird das AT und dessen Inhalt (lesen und verstehen) von Kultur-Christen ausgeklammert, was schlicht und einfach eine falsche Interpretaion des Gottes Sohnes ist.

    :mrgreen:

    Hier hab ich was interessantes gefunden bezüglich zum Schlachten im Christentum.

    Ich hab die Seite selber noch nicht ganz durch gelesen, aber bis jetzt sehr interessant

    Hier klicken

  20. #9 Copyrat:

    Das sollte beides verboten werden.

    Es IST verboten, aber aus besonderen (religiösen) Gründen sind explit formulierte Ausnahmen erlaubt.

    Dies dachte ich zumindest bisher, nachdem ich etwa zwei Jahre lang nicht mehr in den § 4 des Tierschutzgesetzes geschaut hatte.

    Und heute nun ist zu sehen, dass dieser § 4 klammheimlich geändert wurde:

    (1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

    (1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Geflügel in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.
    (2) Für das Schlachten eines warmblütigen Tieres gilt § 4a.
    etc. pp.

    Der früher wesentlich schärfer abgefasste § 4 wurde ganz offensichtlich als Konzession gegenüber verschiedenen Religionsgemeinschaften „aufgeweicht“!
    Auf gut Deutsch: Wieder ein Fall des Einknickens vor dem Islam!

  21. Jesus von Nazareth hat auch den Schmerz der Tiere gespürt, die auf die Schlachtbänke der Menschen gelegt werden. Dazu passt eine Überlieferung Erzählung, wonach er einmal erlebt hatte, wie ein Mann ein Pferd blutig schlägt. Daraufhin hätte er gerufen:

    „Weh euch, der Stumpfheit eures Herzens wegen hört ihr nicht, wie es klagt und schreit zu seinem himmlischen Schöpfer um Erbarmen, und dreimal Wehe über den, gegen den es schreit und stöhnt in seiner Qual“

  22. Dem Tier dürfte es egal sein, welchen sprirituellen Hintergrund ihr Ausgeblutetwerden hat.

    Dem Menschen mit einem gewissen Interesse an religiösen Dingen dürfte es dagegen nicht egal sein.

    Das Schächten speist sich aus magischen Vorstellungen, die mit Blut zu tun haben. Daher auch auch die magische Verunreinigung durch Menstruirende, über die unter anderem der islamische Philosoph Ibn Ghazali sich seitenlang ausgelassen hat.

    Der Tierschutzgedanke entstand gegen 1840 in England, undzwar ohne sich dabei auf die Bibel stützen zu können, wie man es gerne getan hätte. Schopenhauer sah dies als Zeichen der moralischen Überlegenheit der indischen Religionen gegenüber den jüdischen und christlichen.-

  23. War von denen, die hier über das Schächten reden, jemals einer in einem EU Schlachthof?

    Nun, ich schon! Da hat man nichtmal gewartet, dass die Hebebühne des LKW`s unten war, man hat die Tiere von der Hebebühne geschlagen. Dannach hat man sie mit gebrochenen Beinen, an einer Kette in den Schlachthof gezogen…

    Oder jemand der sein Haustier loswerden wollte, z.B. ne Katze…gib nem Schlachthofschlächter 10 Euro, und der kommt mit nem Bolzenschussapparat….und gerade Katzen…furchtbar was ich da erlebt habe.

    Das Schächten, wie es die Juden machen, ist für die Tiere die am wenigsten Angstvolle Art zu sterben.

    Alle diese Besserwisser, sollten mal in einen demokratischen, rechtsstaatlichen, gesetzestreuen EU Schlachthof gehen, und dann dass Schächten ansehen….

  24. Der Mensch hat Eckzähne, bei den Tieren nennt sich das, so glaube ich, Reißzähne, ein sicheres Zeichen dass der Mensch von Natur aus auch ein Fleischfresser ist.
    Im Christentum gibt es das Gebot „du sollst keine Tiere quälen“.
    Das Schächten sollte heutzutage allen Religionen verboten werden, nebenbei ist das Judentum auch zu Reformen fähig?

  25. Hier scheint mir – wie bei vielen anderen Gegebenheiten auch – das buddhistische Sutra vom eigenverantwortlichen Handeln zu passen (Kalâma- Sutta):

    Geht nicht nach Hörensagen oder Gerücht, Überlieferung oder Tradition, den Tagesmeinungen oder der Vorgabe von Schriften; nicht nach Vernünftelei, logischer oder rhetorischer Kunstfertigkeit, Gedankengebäuden oder der Übernahme anziehender Ideen; nicht nach dem Schein von Fähigkeit oder der Autorität eines spirituellen Meisters.
    Aber wenn ihr für Euch selber versteht: ‚Diese Dinge sind unheilsam, verwerflich, von den Weisen getadelt; und, wenn man sie akzeptiert und unternimmt, bringen sie allseits Nachteil und Leiden‘, dann, o Kâlâmer, möget ihr sie aufgeben.

    (wobei zu noch zu ergänzen wäre, dass mit ‚Nachteil und Leiden‘ im Buddhismus durchaus auch Nachteil und Leiden für Tiere gemeint sein kann)

  26. @ #29 Eisenbieger (21. Mai 2009 15:37)

    Durch eine derartige sophistische Relativierung, wie Sie sie hier anführen, lässt sich ein BETÄUBUNGSLOSES Schächten auch nicht schönreden.

    Die von Ihnen geschilderten Vorgänge in EU-Schlachthöfen, die ich keineswegs in Abrede stelle, bleiben davon allerdings ungeachtet und berühren nicht den hier zu diskutierenden Gegenstand.

  27. #31 Laurel (21. Mai 2009 15:46)

    Na eben, Laurel. Der Mensch hat nur Eckzähne und keine Reisszähne. Daher ist das menschliche Gebiss ungeeihnet dafür, rohes Fleisch zu zerkauen. Deshalb wird das „Fleisch am Stück“ gemahlen (durch den Fleischwolf gedreht) oder weich gebraten.
    Versuchen Sie einmal, ein grosses Stück rohes Fleisch zu zerkauen und zu schlucken.

  28. #33 westerner (21. Mai 2009 15:49)

    @ #29 Eisenbieger (21. Mai 2009 15:37)

    Durch eine derartige sophistische Relativierung, wie Sie sie hier anführen, lässt sich ein BETÄUBUNGSLOSES Schächten auch nicht schönreden.

    Die von Ihnen geschilderten Vorgänge in EU-Schlachthöfen, die ich keineswegs in Abrede stelle, bleiben davon allerdings ungeachtet und berühren nicht den hier zu diskutierenden Gegenstand.
    —————————————

    Bei all dieser Empörung, gehe ich davon aus, dass Sie Veganer sind…oder zumindest Vegetarier.

    Wenn Sie beides nicht sind, dann allerdings…sind Sie ein Heuchler!

    MfG

  29. @33 westerner (21. Mai 2009 15:54)
    Israel_Hands (21. Mai 2009 14:39)
    hat schon ein stichhaltiges Argument geliefert, das ich allerdings erst nachträglich gelesen habe, die Gorillas als unsere nächsten Verwandten ernähren sich auch fleischlos und werden groß. 😉

  30. Wenn wir mal die Religion ausser acht lassen, dann sind wir beim Jäger und Sammler!

    Raubtiere ( ausser dem Menschen), Löwe, Tiger, Bär (übrigens dass einzige große Raubtier, dass auch z.B. Beeren frisst), selbst der kleinste der großen Katzen….unser Luchs…

    Entscheidet euch! Sind wir G´ttes Schöpfung, dann halten wir uns dran.

    Sind wir Evolutionsbedingt auf der Welt, dann jagd und tötet, der stärkere siegt.

    Evolutionsmässig, gibt es keinen Unterschied zwischen Raubtier (Löwe, Tiger, Bär, Wolf), oder Mensch!

    Die kümmert dass Umkommen der Opfer auch herzlich wenig!

    Ein kluger Mensch versteht, ein dummer sucht Ausreden!

  31. Ich habe nichts gegen Tierschutz, solange er freiwillig geschieht und kein Zwang dazu aufgebaut wird.

    Jeder Mensch sollte das Recht haben selbst zu entscheiden, ob er seine Tiere schächtet oder nicht. Wer Menschen das Schächten verbieten will, will ihnen bald auch das industrielle Schlachten verbieten. Nach dem industriellen Schlachten wird man das Schlachten in seiner Gesamtheit verbieten.

    Genauso, wie man er das unangeschnallte Fahren eines Autos, später das Telefonieren am Steuer und dann das Rauchen in Kneipen verboten hat und jetzt dazu übergeht die 0,0 Promille Grenze einzuführen, die Glühlampen zu verbieten und erwachsenen Menschen verbieten will mit Farbkugeln aufeinander zu schießen.

    Der Verbotswahn greift um sich. Die Gutmenscheritis breitet sich auch auf PI aus.

    Mir ist noch nicht ganz klar, was Menschen dazu bewegt ihre wahnhaften gutmenschlichen Anwandlungen zu solchen „(Hier bitte eine beliebige Wahnvorstellung einsetzen) – Kampagnen“ auszuleben, aber es hat etwas pathologisches. Es ist wohl der Wunsch andere Menschen zu erziehen, ihnen die eigenen Werte aufzuzwingen und damit selbst – vermeintlich – eine moralisch oder gar ethisch überlegene Position einzunehmen.

    Zum Glück hat die Natur es eingerichtet, dass Menschen in dem Maße Normen ignorieren, wie man sie aufstellt. Je mehr Rechtsnormen erlassen werden, desto eher ignorieren die Menschen sie. Es ist ja auch logisch: Wenn das alltägliche Verhalten schon einen Normübertritt bedeutet, dann verliert der Normübertritt seinen moralischen Unwert. Die Rechtsethik des lobbyistisch beeinflussten Gesetzgebers löst sich von der Moral der Bevölkerung.

    Wer mehr Tierschutz erreichen will wird das folglich nicht durch Verbote erreichen. Mehr Strafgesetze erreichen ja auch nicht weniger Verbrechen. Je mehr Gesetze zum Tierschutz erlassen werden, desto mehr „Tierrechtsverletzungen“ wird man feststellen.

    Wir können alle Waffen der Welt verbieten, werden aber keine Amokläufe verhindern. Wir können alle Tierquälereien der Welt verbieten, werden aber nicht erreichen, dass Menschen Respekt vor Tieren empfinden. Wir werden nur feststellen, dass die Menschen in immer höherem Maße den Respekt vor der Regierung verlieren. Und was viel schlimmer ist: Sie verlieren den Respekt auch vor den Mitmenschen. Sie werden solange keinen Respekt vor Tieren empfinden, wie man keinen Respekt vor den Menschen selbst empfindet.

    Warum sollten sie das auch (im einem kausalen Sinn)?

    Hier zu behaupten das jüdischen Schächten unterscheide sich fundamental vom islamischen Schächten, offenbart die Feigheit der PI-Autoren:

    Einerseits wollen sie für die „Tierrechte“ eintreten (was ihr gutes Recht ist), andererseits wollen sie sich aber auch nicht den Schuh des Antisemitismus anziehen, der mit der Bekämpfung des Schächtens traditionell einhergeht.
    Am Ende kommt ein Artikel dabei heraus, der beim individuellen Schlachtvorgang religiös unterscheidet – als ob nicht ein muslimischer Schächtmeister ein Tier genauso gut schächten könnte wie ein jüdischer Schächtmeister.

    Wer selbst schon geschächtet hat, weiß, dass das alles grober Schwachsinn ist. Man nimmt ein Messer, schneidet dem Lamm den Hals ein Stück weit auf und lässt es ausbluten. Es gibt keinen Unterschied zwischen einer jüdischen Schächtung, einer muslimischen Schächtung und der von mir areligiös durchgeführten Schächtung eines Lamms im Ausland.

    Es ist auch nicht grausam, Grausamkeit ist ohnehin ein relativer Begriff. In der Natur sterben Tiere grausamere Tode, zerrissen von Wölfen oder noch lebend gefressen von Hyänen. Zu Tode gedrückt von einem Python oder langsam dahinvegetierend nach dem Biss einer Gabunviper.

    Wer das Schächten als grausam empfindet hat meiner Meinung nach jedes Verhältnis zur Realität verloren und hat wohl keine anderen Sorgen mehr.

  32. Es ist auch nicht grausam, Grausamkeit ist ohnehin ein relativer Begriff. In der Natur sterben Tiere grausamere Tode, zerrissen von Wölfen oder noch lebend gefressen von Hyänen. Zu Tode gedrückt von einem Python oder langsam dahinvegetierend nach dem Biss einer Gabunviper.

    Wer das Schächten als grausam empfindet hat meiner Meinung nach jedes Verhältnis zur Realität verloren und hat wohl keine anderen Sorgen mehr.

    ————————————————
    Letzteres „Shake Hands“…. Sie reden von Heuchlern. Die mögen zwar Ihren Braten, aber ansonsten, sind sie Tierschützer.

  33. Egal, wer schächtet, es ist Steinzeit!

    In biblischen Zeiten mag es in Ordnung gewesen sein. Aber erstens gab es nur einen Bruchteil der Menschen, die heutige leben und zweitens gab es keine Möglichkeiten, Tiere vor dem töten zu betäuben.

    Es handelt sich beim Schächten um einen archaischen Brauch, der des modernen Menschen unwürdig ist.

    PI: Richtig!

  34. Ca. 1980 hab ich als Kind in Nordspanien miterlebt, wie ein Bauer ein Karnickel (oder einen Hasen?) geschlachtet hat. Ich konnte nie verstehen, warum er dem lebenden Tier ein Auge mit dem Messer ausgeschnitten hat. Vom Nackenschlag mit der Handkante hatte er wohl auch nie etwas gehört.

  35. #39 karlmartell (21. Mai 2009 16:57)

    Egal, wer schächtet, es ist Steinzeit!

    In biblischen Zeiten mag es in Ordnung gewesen sein. Aber erstens gab es nur einen Bruchteil der Menschen, die heutige leben und zweitens gab es keine Möglichkeiten, Tiere vor dem töten zu betäuben.

    Es handelt sich beim Schächten um einen archaischen Brauch, der des modernen Menschen unwürdig ist.
    —————————————-

    Zunächst…wann waren die biblischen Zeiten….ist G´tt gestorben?

    Der moderne Mensch…hmmm…

    Umweltzerstörung, Ausbeutung der Natur…einschliesslich der Tiere….

    Atomwaffen…Terror…

    Fürwahr, des Menschen Verhalten ist unwürdig.

    MfG

  36. #36 Eisenbieger (21. Mai 2009 16:14)
    Sind wir Evolutionsbedingt auf der Welt, dann jagd und tötet, der stärkere siegt.

    Das ist das Prinzip auf dem der ganze Islam aufbaut, das Gesetz des Stärkeren, des Verlogensten, des Heimtückischsten, des Brutalsten, des Gemeinsten.

  37. #42 Laurel (21. Mai 2009 17:15)

    #36 Eisenbieger (21. Mai 2009 16:14)
    Sind wir Evolutionsbedingt auf der Welt, dann jagd und tötet, der stärkere siegt.

    Das ist das Prinzip auf dem der ganze Islam aufbaut, das Gesetz des Stärkeren, des Verlogensten, des Heimtückischsten, des Brutalsten, des Gemeinsten.
    ——————————————–

    Dann ist der Islam ja ein Anhäger Darwins…lacht…

    Nunja, ein Anhänger G`ttes kann er nicht sein, bei all seiner Mordlust…

    MfG

  38. Lächerlich; Der Schächten ist weder im Islam noch im Judentum zeitgemäß.
    Jedoch sollte man im Glashaus sitzend nicht mit Steinen werfen. Hochgelobte Christen in Polen schmeißen Schweine lebendig bei völligem Bewusstsein in kochendes Wasser, was diese armen Tiere dort an Überlebenskampf leisten muß ich wohl nicht erwähnen. Ich habe das bei einer Reportage gesehen, angeblich wurde dieser Betrieb nach VÖ geschlossen. Andrerseits sei dies auch in vielen anderen polnischen Schlachthöfen die Realität.
    Auch ansonsten sind Berichte über Tierquälerei von Schlachtvieh in Europa keine Seltenheit.

  39. Wer schon Tiere essen möchte, sollte diesen einen möglichst schmerzlosen und stressfreien Tod einräumen. Wer es noch für nötig empfindet, daß von ihm zu tötetende Leben zusätzlich zu quälen, ist einfach nur abartig.

    Dies betrifft Personen des jüdischen und moslemischen Glaubens gleichermaßen. Der große Unterschied ist jedoch, daß die meisten Menschen jüdischen Glaubens auf so etwas verzichten können. Die Menschen moslemischen Glaubens aber scheinbar nicht. Deswegen müssen wir hier in Europa millionenfach einen grausamen Tiermord erleben, im Namen einer in der Wüste geborenen Geisteskrankheit.

  40. # 40 Laurel

    #36 Eisenbieger (21. Mai 2009 16:14)
    Sind wir Evolutionsbedingt auf der Welt, dann jagd und tötet, der stärkere siegt.

    Das ist das Prinzip auf dem der ganze Islam aufbaut, das Gesetz des Stärkeren, des Verlogensten, des Heimtückischsten, des Brutalsten, des Gemeinsten.

    Ganz richtig!¡!

  41. Ist doch völlig egal, ob Juden oder Moslems schächten, die Quälerei ist doch die gleiche !!
    Wer etwas anderes behauptet, macht sich und anderen doch nur etwas vor.

    Auch die Juden müssten diese Tierquälerei endlich aufgeben, insbesondere schon deshalb, weil sie ja immer gerne moralisch höher stehen wollen als der Rest der Welt.
    Also, liebe jüdische Mitbürger, trennt euch endlich von dieser antiquierten Form des Schlachtens.
    Auch euer Gott kann nicht wollen, daß Tiere einen qualvollen Tod sterben – gleicht eure Religion der neuen Zeit an !!!

  42. An Markus Oliver;

    Zu Ihrem Beitrag 37 kann ich nur sagen:
    Gute Besserung !
    Irgendwo sind Sie nicht ganz klar im Kopf.
    Hoffentlich kann IHnen jemand helfen.

  43. Wo steht im Koran, dass bewusstlose aber lebende Tiere nicht getötet werden dürfen? Wenn Tier zusehen müssen wie ihre Artgenossen umgebracht werden ist dies ebenso grausam und in unsere Kultur verwerflich. Das Töten von Tieren könnte sowohl an unseren Schlachthöfen als auch bei den Moslems so vorgenommen werden, dass die Tiere ohne Angst und Schmerzen getötet werden. Wer einer Schächtung und dem industriellen Töten zugeschaut hat, dem dürfte als zivilisiertem Menschen Fleisch nicht mehr schmecken.

  44. #43 Eisenbieger (21. Mai 2009 17:19)

    #42 Laurel (21. Mai 2009 17:15)
    #36 Eisenbieger (21. Mai 2009 16:14)
    Sind wir Evolutionsbedingt auf der Welt, dann jagd und tötet, der stärkere siegt.

    Das ist das Prinzip auf dem der ganze Islam aufbaut, das Gesetz des Stärkeren, des Verlogensten, des Heimtückischsten, des Brutalsten, des Gemeinsten.
    ——————————————–

    Dann ist der Islam ja ein Anhäger Darwins…lacht…

    Nunja, ein Anhänger G`ttes kann er nicht sein, bei all seiner Mordlust…

    Oh nein, werter Eisenbieger, dem möchte ich aber vehement widersprechen. Wie Sie sicher wissen, bedeutet Evolution nichts anderes als die allmählich fortschreitende Entwicklung von niederen zu höheren Lebewesen durch eine natürliche Selektion, durch die Arterhaltung mittels Anpassung, die allerdings nach Darwin niemals ein Ziel verfolgt, sondern sich nur anpasst, sich anzupassen in der Lage ist, und dadurch überlebt und sich weiterentwickelt. Dass dabei getötet wird, ist nicht grausam, sondern natürlich, und das Tier tötet aus dem Selbsterhaltungstrieb heraus, eben weil es Hunger hat. Ja, der Stärkere gewinnt, aber er begreift es nicht als Sieg, sondern er hat lediglich Beute gemacht, um seinen Hunger zu stillen. Anders die Muselmanen, die das nicht verstehen (Darwin war übrigens Brite, Abendländer): Sie töteten aus Gier und Habsucht, befriedigten ihr Ego durch Eroberungszüge (im folgenden Link kann man die Blutspur verfolgen):
    http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?t=603
    (ansonsten schufen sie ja nichts, sie kupferten allenfalls ab, davon ausgenommen die Ägypter, als sie noch nicht islamisiert waren, sie begründeten die Mathematik, aber das taten vor ihnen bereits schon die Babylonier).

    Ja, hier siegte der Heimtückischste, der Brutalste. Man sollte schon zwischen der Tierwelt und dem Museltum unterscheiden. Ein sattes Tier tötet nicht, aber selbst der reichste und satteste Habsüchtige will mehr, tötet weiter. Nun, die Musels wissen nicht, wer Darwin war. Die inzwischen islamisierten Nachfahren der ägyptischen „Hochkulturellen“ wissen das auch nicht, sie töteten letzte Woche alle Schweine, die ihrer Ansicht nach verhexte Juden sind, da ja Allah aus diesen Frevlern Schweine und auch Affen gemacht hat (Sure 5, 60), aber die Menschen stehen lt. Darwin in der Evolutuionskette als Homo sapiens und Nachfolger der Primaten wie Gorillas und Schimpansen eigentlich an letzter Stelle. Nun, richtig, Anhänger Gottes können die Musels wirklich nicht sein, denn bei soviel Mordlust kann doch kein Respekt vor der Schöpfung bestehen, zumal im Koran doch auch zum Töten Andersgläubiger aufgefordert wird. Das NT und schon die griechische Philosophie lehrt das Gegenteil.

    Nun, darum ging es doch in diesem Beitrag, um den Respekt vor der Schöpfung, der auch impliziert, den Geschöpfen Gottes keine Schmerzen zuzufügen (beim Schächten), aber es geschieht, denn die Menschen haben kein Fundament mehr, keine Werte mehr, aber die Musels haben sie nie gehabt. Es ging explizit darum, den Tieren heute keine Schmerzen mehr zuzufügen, denn heute leben wir im Zeitalter des Georg Simon Ohm, Luigi Galvani und Alessandro Volta, es gibt die Elektrizität, den Strom, mit dem man betäuben kann. Es gibt eine Anästhesie, so dass ein Tier auch ohne Schmerzen sterben kann. Auch wir lassen uns den Bauch aufschneiden während einer OP und spüren es nicht.
    Das ist der Unterschied zwischen Sophistik und Dialektik. Musels wollen nicht zur Erkenntnis gelangen, sie suchen keine vernünftigen Argumente, sie wissen vielleicht gar nicht, was eine Prämisse oder eine Antithese ist, sie wollen nur Recht haben, sie sind eben eitel, sie dulden keine Widerlegung und sei sie noch so beweiskräftig, sie disputieren nur, auch wenn letztendlich nur rabulistischer Dünnschiss das Ergebnis ist. Sie schrecken selbst vor billigster Polemik nicht zurück, und wenn gar nichts mehr geht, wird Randale gemacht, durch Gewalt eingeschüchtert, so dass man nur hasserfüllte Fratzen sieht und alle einknicken. Hier: Es wird weiter geschächtet ohne Betäubung – so wie nach mittelalterlicher Manier, und es wird hier erlaubt. Antiquierte muselmanische Sitten stehen vor dem Schutz des Lebens. Pfui! Als Freund der sophistischen Relativierung sollten Sie das doch wissen?
    Übrigens: Ich bin Vegetarierin, schon seit meiner Kindheit.

  45. „Doch … der gesamte spirituelle Hintergrund ist so unterschiedlich, wie er unterschiedlicher kaum sein könnte.

    Quatsch: Es gibt keinen.

  46. #11 Die Realitaet:

    „Ein fleischloses Leben ist allerdings wiederum völlige Ideologie und hat wenig mit gesundheitlichen Aspekten zu tun (auch wenn der Gedanke des Tierschutzes zu würdigen ist). Der menschliche Körper benötigt viele Nährstoffe des Fleisches welche ohne Fleisch nur unvollständig ersetzt werden können.

    Blödsinn!

  47. #28 Eisenbieger:

    „War von denen, die hier über das Schächten reden, jemals einer in einem EU Schlachthof?“

    Das soll doch wohl hoffentlich keine Argumentation sein?

  48. es gibt noch viel weitere tierfreundliche gesetze im judentum:

    -wenn ein tier ploetzlich anfaengt, waerend seiner arbeit zu fressen, so ist es verboten ihn dabei zu stoeren

    -wenn man ein tier seines feindes unter seiner last zusammenfallen sieht, so muss man ihm beim aufstehen helfen

    -es ist ausdruecklich verboten tiere in irgendeinerweise zu stoeren/quellen, falls es keinen sinn hat

    -man MUSS erst mal den haustieren etwas zu fressen geben, bevor man selbst etwas isst

    -man darf keine junge tieren am selben tag mit ihren eltern schlachten

    es gibt noch viele weitere gesetze. die obengenannten gesetze sind gebote und verbote. d.h. es sind keine empfehlungen, sondern verpflichtungen.

  49. #50 Franco de Silva
    Bravo!

    Es gibt schlicht und ergreifend keine Gründe mehr, die für das Schächten sprechen. Wer sich im 21. Jh. immer noch auf steinzeitliche religiöse „Gründe“ beruft, hat nicht alle Tassen im Schrank. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Umgang mit Tieren aufgrund der geltenden EU-Bestimmungen generell zum Kotzen ist, angefangen von den Tierversuchen, über die Tierhaltung und die widerlichen Tiertransporte, bis zu den Schlachthöfen.

    Sag mir, wie du mit Tieren umgehst, und ich sage dir, was du bist. Erst recht, wenn du dich auf irgend eine dieser durchs Band trostlosen Religionen berufst.

  50. #35 Laurel (21. Mai 2009 16:09)

    @33 westerner (21. Mai 2009 15:54)

    Israel_Hands (21. Mai 2009 14:39)
    hat schon ein stichhaltiges Argument geliefert, das ich allerdings erst nachträglich gelesen habe, die Gorillas als unsere nächsten Verwandten ernähren sich auch fleischlos und werden groß.

    Na ja, die nächsten Verwandten des Menschen im Primatenreich sind die Schimpansen, und die fressen Fleisch, die sind sogar Kannibalen. Aber Schimpansen, die kein Fleisch bekommen, gedeihen genauso gut wie Schimpansen, die sich an Fleisch gütlich tun. Und, wie gesagt: Gorillas sind sehr groß und sehr stark, und sie essen nur Obst und Gemüse. Der Mensch braucht kein Fleisch, um sämtliche nötigen Nahrungsbestandteile aufzunehmen.

  51. @Verfasser

    ,,Ein weiterer Unterschied im Verhältnis zu den Tieren: Anders als im Judentum, ist im Islam die Jagd nicht nur erlaubt, sondern wird sogar mit Hilfe von Tieren (Jagdfalken, Jagdhunde) durchgeführt. Also ein doppelter Verstoß gegen den jüdischen Tierschutzgedanken.“

    Ist denn an der Jagd mit Hund und Vogel etwas auszusetzen?

  52. Immerhin, ein Versuch! Danke dafür!
    Nur so kann es gelingen, dem Leiden der Tiere Grenzen zu setzen (bin kein Vegatarier); aber der Unterschied zwischen jüdischen und islamischem Schächten besteht m. E. doch nur in unwesentlichen Details.

    Letztlich halte ich das Schächten nicht für die grausamste Behandlung von Tieren – unsere Tiertransporte innerhalb der EU und in den Nahen Osten halte ich für viel bestialischer.

    Dennoch halte ich die Diskussion über das Schächten für sinnvoll, weil sie sich über eingeforene kulturelle Denkschemata hinaus mit dem eigentlichen Problem beschäftigt.

  53. Stimme allen zu, die sich kompromißlos gegen jede Quälerei höherer Tierarten aussprechen. Sind ja gottlob viele hier.

    Besonders übel auch die Tierquälereien durch die EUdSSR.

    Die von der EUdSSR verursachten und gebilligten „Tiertransporte“ sind eine Schande für Europa. 🙁

    Ratio

  54. Der Verlauf der Diskussion zeigt, dass einige Kommentatoren ihre Synapsen nachjustieren sollten.

    Weil in manchen Schlachthöfen gegen geltendes Tierschutzrecht verstoßen wird (aber besonders in Deutschland wird immer härter und konsequenter gegen Quälerei bei Tiertransporten und unsachgemäßem Schlachten vorgegangen), wird hier versucht, durch die Hintertüre diese unglaublich bestialische Schächterei schönzureden!

    Begangenes Unrecht an unseren Mitgeschöpfen wird nicht dadurch legitimiert, dass man zum Schluss noch weiteres Unrecht durch die Quälerei des Schächtens verübt, nur um irgendwelchen archaischen Mumpitz auszuleben!

  55. Nachtrag:

    Bin btw auch kein Vegetarier und schon gar nicht jemand, der tierisches über menschliches Leben setzt.

    Wir leben in einer total verrückten Welt.

    Nur deswegen muß ich das wohl ergänzend anmerken.

    Ratio

  56. Schächten muss nicht Schmerzhaft oder Brutal sein. Ausbluten ist nicht schmerzahft oder Brutal. Fragt dazu Menschen die sich die Pulsadern aufgeschnitten haben!
    Schlimmer finde ich, dass wegen eines schlechten Schnittes das Tier umsonst gestorben sein soll!
    So ein Unsinn! Hier denken auch gläubige Juden total bescheuert.

    Allgemein zum Tierschutz und Veget“arier“tum. Solange ein Löwe sich keine Gedanken zur Betäubung seiner Beute macht, solange muss ich das auch nicht. Dazu besteht nur dann eine Notwendigkeit, wenn man Mitleidet. Die Betäubung dient darum mehr der Vermeidung menschlichen (eingebildeten) Leides, als der Vermeidung tierischen Leides.

    PI: Selten so ein dummes Zeug gehört. Schon mal auf einem Schlachthof vorbeigeschaut?

  57. @ #14 Ratio (22. Mai 2009 03:16)

    Ist es möglich, dass zwischen der Flachheit der Mehrzahl Ihrer Beiträge und Ihrer geistig-psychischen Verfassung eine lineare Abhängigkeit besteht?

    Darf ich noch ergänzend anmerken, dass sich der Gehalt Ihres letzten Beitrages reziprok proportional zur Bedeutung Ihres nicks verhält?

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