Polizei jagt Bundeswehrsoldaten

soldaten sind mörder

Als die Regierung das Führen einhändig zu bedienender Taschenmesser mit dem neuen Waffengesetz unter Strafe bis zu 10.000 Euro stellte, hieß es beschwichtigend, gerade die unscharfen Formulierungen des Gesetzestextes sollten dazu dienen, dem Beamten vor Ort Ermessensspielraum zu geben, um die drastische Strafe nur gegen bekannte Problemfälle einzusetzen. Wer damals beruhigt an jugendliche Messerstecher mit islamischem Migrationshintergrund dachte, dem hat der eigene Rassismus wohl ein Schnippchen geschlagen. Gemeint waren natürlich charakterlich nicht gefestigte Bundeswehrsoldaten auf dem Weg zum Dienst.

 

In seinen Erläuterungen zu neuen Bestimmungen des  Waffenrechtes  2008 erklärt das Bundesministerium des Inneren:

Das Führen von Hieb- und Stoßwaffen, Einhand-messern und feststehenden Messern mit einer Klingenlänge über zwölf Zentimeter ist verboten, soweit hierfür kein berechtigtes Interesse vorliegt. Unter jugendlichen Gewalttätern sind die Messer, die nun dem Führensverbot unterliegen, als Statussymbol und Tatwaffe weit verbreitet. Das Füh-rensverbot soll einen Beitrag leisten, die steigende Zahl der Messerstechereien in Ballungsgebieten einzudämmen.

Wer solche Gegenstände zur Berufsausübung, Brauchtumspflege, beim Sport (zum Beispiel als Taucher, Angler oder Bergsteiger) oder zu einem allgemein anerkannten Zweck nutzt, wird durch das Führensverbot nicht beeinträchtigt. Werden diese Gegenstände jedoch in der Öffentlichkeit ein gesetzt, um insbesondere andere einzuschüchtern oder zu bedrohen, kann die Polizei nach neuer Rechtslage dagegen einschreiten.

Wer könnte gemeint sein, mit „jugendlichen Gewalttätern“, die diese Gegenstände „in der Öffentlichkeit einsetzen, um andere einzuschüchtern oder zu bedrohen“  – oder nicht selten auch, um andere schwer zu verletzen oder umzubringen? Falsch. Die sind offenbar gerade nicht gemeint.

Der Lawblog berichtet:

Während in Afghanistan deutsche Soldaten Krieg führen, bahnen sich jetzt in Deutschland rechtliche Querelen für arglose Bundeswehrangehörige an. Bei Polizeikontrollen, vor allem in Schleswig-Holstein, sind nämlich Soldaten außerhalb des Dienstes mit einem juristischen Vorwurf konfrontiert worden: Verstoß gegen das Waffengesetz. Ihr Vergehen? Die Soldaten, meist in Uniform auf dem Heimweg ins Wochenende, hatten das “Standardmesser” der Bundeswehr dabei.

Es handelt sich um ein Taschenmesser (Hersteller: Victorinox), allerdings in Form eines Einhandmessers. Die Besonderheit an Einhandmessern ist, dass sie mit einer Hand geöffnet werden können. Problem: Einhandmesser fallen seit neuestem unter das Waffengesetz. Wer so ein Messer bei sich hat, riskiert ein Bußgeld bis zu 10.000 Euro.

Das Bundesinnenministerium vertritt in einem mir vorliegenden Schreiben eine harte Linie:

Die an Soldaten ausgegebenen Messer vom Typ Bw Einhandmesser Original Victorinox, Jungle Devil und Bw-Kampfmesser Infanterie fallen grundsätzlich unter den Tatbestand des Führensverbots des § 42a Abs. 1 WaffG.

Nur dienstliche Nutzung sei erlaubt. Freizeit, auch in Uniform verbrachte, sei jedoch kein Dienst:

Führt ein Soldat vor oder nach dem Dienst, auch in Uniform, solch ein Messer mit sich, greift das Waffengesetz. Es wird hierbei davon ausgegangen, dass die Bundeswehr es nicht für erforderlich hält, dass ein Soldat auf dem Heimweg oder bei der Fahrt zur Kaserne bzw. Dienststelle ein Kampf- oder Einhandmesser mit sich führt. Auch Schusswaffen und andere an Soldaten ausgegebene Ausrüstungsgegenstände müssen nach dem Dienst grundsätzlich auf dem Bundeswehrgelände verbleiben.

Weiter:

Auch unter dem Gesichtspunkt der Fürsorge der Bundeswehr für junge und charakterlich noch nicht gefestigte Soldaten scheint es vorzugswürdiger, Bundeswehrmesser grundsätzlich in der Kaserne bzw. Dienststelle zu belassen.

Der Reservistenverband hat sich inzwischen auch schon eingeschaltet. Er rät allen Reservisten dringend ab, die zur Ausrüstung gehörenden Einhandmesser bei sich zu führen, und zwar “weder bei dienstlichen Veranstaltungen noch privat”.

(Spürnase: Phil, Foto: Wehrkritisches Spruchband am „Meisnerschen Militärtempel“, wie die Neue Rheinische Zeitung den Kölner Dom nennt.)




Verstümmelung nach Koran vollzogen

koran-kindDas Urteil zur beidseitigen Verstümmelung, das ein islamisches Gericht gegen vier Menschen in Somalia verhängt hatte (PI berichtete) ist heute vollstreckt worden. Jeweils die rechte Hand und der linke Fuß wurden den Männern entsprechend den Anweisungen des „heiligen“ Koran vor einem großen Publikum von hauptsächlich Frauen und Kindern mit einer Machete abgeschlagen – also nicht etwa in einem Operationssaal amputiert, wie ein beliebtes Märchen von Islamverharmlosern uns immer wieder weiß machen will.

Der Newsticker berichtet:

In Somalia hat heute ein Scharia-Gericht der islamistischen Gruppe „Al-Shabaab“ vier Dieben als Strafe Hände und Füße abschlagen lassen. Die BBC hatte zunächst davon berichtet, dass die Beine abgetrennt worden seien. Die jungen Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren waren am Montag für den Diebstahl von Telefonen und Waffen verurteilt. Jedem der Verurteilten wurde die rechte Hand und der linke Fuß mit einer Machete abgeschlagen. Über 300 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, wohnten der brutalen Urteilsvollstreckung im Süden Somalias bei. Die vier Diebe hatten zwar ihre Taten eingestanden, bekamen jedoch keinen Anwalt und konnten keinen Widerspruch gegen das Urteil einlegen. Die Menschenrechtsgruppe „Amnesty International“ hatte zuvor die Islamisten dazu aufgefordert, das Urteil nicht zu vollstrecken.

Merkwürdigerweise haben die Moslems aber keinen Anlass gesehen, ihr heiliges Buch, das auch in Deutschland in Moscheen und Koranschulen als das unmittelbare Wort Gottes ausgegeben und auswendig gelernt wird, aufgrund der höflichen Anfrage sogenannter Menschenrechtler um zu schreiben. Denn der Koran gebietet:

Dem Dieb und der Diebin schneidet ihr die Hände ab als Vergeltung für das, was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe vor Gott. Und Allah ist Allmächtig, Weise.
(Sure 5:38)

Weil Allah allmächtig und weise ist, hat er auch keine Grenze festgelegt, ab welchem Wert des gestohlenen Gegenstandes die Strafe anzuwenden ist. Wo die Sharia bereits praktiziert wird geht man davon aus: Bei jedem Diebstahl, unabhängig vom Wert oder den näheren Umständen. Denn was das Verstümmeln und Töten angeht, ist Allah nicht nur weise, sondern auch großzügig.

Wie man dem ARD-Videotext entnehmen konnte, ist Amnesty sehr erbost darüber, dass Muslime ihre nette folkloristische Religion tatsächlich gelegentlich in die Tat umsetzen, und schimpft nun gar, die Verstümmelung würde „auf Folter hinauslaufen„. Glück für die frommen Muslime: Hätten die Henker den Deliquenten nasse Handtücher aufs Gesicht gelegt, wie es US-Folterer in Guantanamo zu tun pflegten, wäre wohl tatsächlich der Tatbestand der Folter erfüllt gewesen. Mit allen Konsequenzen einer ganz, ganz ernsten Ermahnung wegen dieses Einzelfalles von „islamischen Extremismus“ (ARD).  Ooops … müsste das nicht korrekt heißen: „Islamistischer Extremitätismus“?

(Spürnase: Selberdenker)




Joschka Fischer macht den Schröder

Gas-FischerDer ehemalige deutsche Außenminister, Joschka Fischer, ist jetzt wie Onkel Gerd dicke im Gasgeschäft als Promoter für „Nabucco“ – ein zentrales Zukunftsprojekt der europäischen Energieversorgung, eine 3300 Kilometer lange Erdgas-Pipeline vom Kaspischen Meer bis nach Westeuropa. Fischer soll für seine „Betratungsdienste“ eine Summe in sechsstelliger Größenordnung vorschweben. Seine Hauptaufgabe ist, die Türkei, in der Fischer offenbar hochgeschätzt wird, bei Laune zu halten. Den vollständigen Text lesen Sie auf MMnews.




Der Imam als Zuhälter und Geldwäscher

Marokkanische MädchenIm südfranzösischen Vaucluse wurde ein Imam wegen „schwerer Zuhälterei in einer organisierten Bande, Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und Geldwäscherei“ festgenommen. Er soll sich insbesondere in einer Schlepperbande aktiv betätigt haben, die minderjährige Marokkanerinnen nach Frankreich importiert hat. Die Mädchen mussten nach der Einreise, ihren „Transport“ mit Einnahmen aus der Prostitution bezahlen.

Bei dem Täterkreis handelt es sich um keinen Einzelfall, immer wieder kommt es in Südfrankreich zu schweren Bereicherungen. Doch selbstverständlich hat dies alles nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun.

(Spürnase: Le Saint Thomas)




„Südländer“ zertrümmert Autofahrer den Schädel

Sie hatten dem ohne Licht umherfahrenden Motorradfahrer die Vorfahrt genommen. Daraufhin fuhr der heißblütige Südländer dem Ehepaar mehrfach aggressiv ins Auto. Das Ehepaar bekam Angst und fuhr davon. Der Rollerfahrer verfolgte sie. Dann schnitt er dem Paar den Weg ab. Als der Ehemann aus dem Auto gestiegen und gestürzt war, schlug der Jugendliche mit seinem Helm auf den hilflos am Boden Liegenden ein und trat gegen seinen Kopf! Der Mann erlitt einen Trümmerbruch und schwere Gesichtsverletzungen. Der Täter: Sicher auch einer, der zu uns gehört und später unsere Rente zahlt!

(Spürnasen: Langhaariger Rocker und Sandmann)




Britische Muslimin fordert Burkaverbot

Saira Khan mit und ohne SchleierDie Muslimin Saira Khan (Foto mit und ohne) kann keine Schleier mehr sehen, sie sind „ein Mittel der Unterdrückung, dass unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit dazu eingesetzt wird, Frauen zu verfremden und zu kontrollieren“, bestätigt Khan.

Von Kopf bis Fuß verschleierte Frauen drücken ihre Nasen an Schaufensterscheiben platt, hinter denen Kleider ausgestellt werden, die sie nie im Leben in der Öffentlichkeit tragen dürfen – was für eine Ironie. Die Schleier nehmen in Großbritannien stetig zu, nicht ab.

Immer mehr Frauen leiden an Knochenfehlbildungen wegen Mangel an im Sonnenlicht enthaltenen Vitamin D. Der Schleier wird von Hasspredigern zu einem angeblich grundlegenden islamischen „Recht“ erhoben, die britische Gesellschaft duldet es, aufgrund der Religionen „geschuldeten Toleranz“.

Saira Khan hingegen begrüßt das in Frankreich geplante Burka-Verbot, bestärkt Nicolas Sarkozy in seinen Vorstößen und wünscht sich dasselbe auch für Großbritannien. Nicht jede Muslimin wünscht sich, in einer talibanisierten Gesellschaft zu leben, betont Khan. Wer in Großbritannien leben wolle, der soll sich integrieren, fordert sie. Leute, die das nicht akzeptieren, könnten auch gleich in ihren islamischen Heimatländern bleiben.

(Spürnase: Skeptiker)




Zypries will Kommunalwahlrecht für Ausländer

Wahlrecht für AusländerIm Vorfeld der Islamkonferenz hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) ein kommunales Wahlrecht für Ausländer, die nicht aus der EU stammen, gefordert. Der Staat müsse deutlich machen, dass Muslime genauso wie alle Zuwanderer in Deutschland willkommen und Teil dieser Gesellschaft seien.

(Spürnase: Torsten)




Video: Unterdrückung der Frau im Islam

Gern präsentieren wir unseren Lesern ein Video, aufgenommen von einer rechtgläubigen Moslemdame. Vehement und deutlich erläutert sie uns Ungläubigen ihren Glauben, ihren Grund für die Verschleierung. Satire oder keine – die Meinung des Betrachters ist gefragt.

(Spürnase Stephanie)

Update: der beste Kommentar sofern: „Wie Ihr seht bin ich eine Frau!“ Eben nicht. … vom Tapferen Elch 13h32




Moslemischer Polizist fühlt sich beleidigt

Da haben sich zwei Arbeitskollegen Dost und Yates gestritten, zuerst wohl weniger ernsthaft. Der eine nennt den anderen eine Lachnummer im Bett, daraufhin wird diesem an den Kopf geknallt, dass er wie Osama bin Laden aussähe.

Irgendwie artet der Vorfall aus und beide müssen sich vor einem Disziplinarausschuß verantworten. Kollege Yates bekommt eine letztmalige Verwarnung, Kollege Dost muss eine Geldstrafe i.H. von 13 Arbeitstagen bezahlen.

Soweit so gut, könnte man sagen. Dost allerdings will dies nicht aus sich beruhen lassen, er ist überzeugt, dass er schlechter behandelt worden sei als der ungläubige Yates.

„Ich habe viel Vertrauen wegen seines Verhaltens verloren. Sein Verhalten hat mir enormen Schmerz und Leid zugefügt und mich verletzt.

Ich wurde von der Polizei verraten, man hat mich als Täter und nicht als Opfer behandelt. Ich wurde allein wegen meines moslemischen Glaubens, weil ich nicht weiß und kein Christ bin diskriminiert und ich schäme mich, etwas mit der West Midlands Police zu tun zu haben.“

Wann werden solche Vorwürfe als das geahndet, was sie sind: falsche Verdächtigungen, Verleumdungen. Erst dann wird sich das Verhalten solcher Leute ändern, erst wenn sie eine strafrechtliche Konsequenz fürchten müssen. Bis dahin allerdings werden sie bei jedem kleinsten Zwischenfall, bei allem was ihnen nicht passt lauthals „Diskriminierung“ schreien und leider oft Recht bekommen, nur damit Ruhe ist. Langfristig allerdings tun wir uns damit keinen Gefallen.




Nedas Schwester, eine Stimme aus dem Dunkeln

Polizei gegen Iraner BürgerSeit Beginn der Revolution des Volkes nach den Präsidentschaftswahlen zensuriert der Iran sämtliche Kommunikationskanäle. Praktisch alle ausländischen Journalisten wurden ausgewiesen und in den Qualitätsmedien wird über Vieles auch bewusst geschwiegen. Stimmen aus dem Dunkeln wenden sich an Medien wie die Weltwoche, die über das grenzenlose Grauen in ihrer Heimat berichten. Ein Schrecken, dem Neda einen Namen und ein Gesicht gegeben hat. Eine iranische Schwester spricht darüber, wofür Neda gelebt hat und wofür sie gestorben ist.

Die Gräuel im Iran kennen keine Grenzen mehr. Der Baharestan-Platz vor dem iranischen Parlament wurde zum „Platz des himmlischen (islamischen) Friedens„.

Ein iranischer Blogger wurde Augenzeuge folgender Ereignisse:

> Über 10.000 Bassij Milizen gehen im Stadtzentrum Teherans, inklusive am Baharestan Platz.
> Armeehubschrauber fliegen über Baharestan und den Vali Asr Platz.
> Die Straßen, Plätze und die Umgebung um BAHARESTAN (ungefähr der ganze der Südostteil Teherans) werden überschwärmt mit Militäreinsatzkräften, Zivileinsatzkräften und Sicherheitsleuten auf Motorrädern.
> Die Menge hat sich in den Süden Baharestans bewegt, die lage ist schlecht, das Schießen hat begonnen.
> Auf dem Baharestan Platz wurde von den Schüssen der Polizei ein Mädchen getroffen. Die Polizei erlaubt keine Hilfe.
> In Baharestan sahen wir, wie Militärs auf Leute mit Äxten wie auf Fleisch eingehackt haben – überall Blut – wie beim Metzger.

Eines der Axt-Opfer sehen sie hier. Über den brutalen Mord an unbewaffneten, friedlichen Demonstranten berichtete gestern CNN:

Immer mehr Stimmen dringen mit ihrer Chronologie des Grauens aus der Dunkelheit ans Licht:

Isfahan, Mittwoch 24.Juni

Es gibt Gerüchte, dass Rafsanjani im Expertenrat (der den geistlichen Führer überwacht und ihn absetzen kann) lobbyiert, um zu erreichen, dass Chamenei vom Expertenrat abgesetzt wird. Die Begründung wäre, dass er sich für das Amt disqualifizert hat, weil er in der letzten Präsidentenwahl offen Stellung für Ahmadinejad bezogen hat. Aber selbst wenn Rafsanjani das erreichen würde, dann würden die Medien nicht darüber berichten. Und das Militär ist wohl auch auf der Seite Ahmadinejads.

Akbar, 35, via Email
Teheran, Mittwoch 24.Juni

Es gibt Gerüchte, dass die Revolutionswächter immer stärker ihren Unmut darüber ausdrücken, dass sie gegen ihre eigenen Leute Gewalt anwenden müssen. Das könnte eine Rolle spielen in den nächsten Tagen. Larijani, der Parlamentssprecher, scheint wieder ein wenig mehr auf der Seite der Demonstranten zu sein in den letzten Tagen. Er hat einige kritische Bemerkungen über den Wächterracht gemacht.

Ali-Reza, 29, via Email
Teheran, Mittwoch 24.Juni

Die wichtigste angekündigte Kundgebung wird morgen Donnerstag vor dem Parlamentsgebäude in Teheran auf dem Baharestan Platz stattfinden. Dieser Platz hat auch eine symbolische historische Bedeutung im 100-Jahre alten Kampf für Demokratie im Iran. Moussavi und Karroubi, zusammen mit allen Leuten, die bei ihren Präsidentschaftskampagnen mithalfen und ihren Familienmitgliedern, werden diese Kundgebung besuchen. Es werden extrem viele Leute erwartet, falls die Sicherheitskräfte sie nicht mit brutaler Gewalt stoppen. Wenn auch Familienmitglieder an die Kundgebung kommen, wird das die Sicherheitskräfte hoffentlich zähmen.

Rouzbeh, 39, via Email
Isfahan, Mittwoch 24.Juni

Die Situation in Isfahan hat sich normalisiert. Die Leute gehen ihren täglichen Geschäften nach, aber sie gehen jede Nacht auf die Dächer und rufen Allahu akbar, um Moussavi zu unterstützen. Viele folgen den Geschehnissen in Teheran, aber ich erwarte, dass es morgen auch in Isfahan eine friedliche Kundgebung geben wird, um die selbe Zeit wie in Teheran. Was wichtig ist, ist wie sich die reformistischen Kreisen innerhalb des Machtapparates in den nächsten Tagen verhalten.

Shariati, 28, via Email
Maschad, Mittwoch 24.Juni

Seit Tagen sind die Strassen Maschads gut besetzt mit Sicherheitsdiensten. Ansammlungen von mehr als drei Menschen werden sofort aufgelöst. Es ist ruhig. Alle haben Angst vor Repressionen, aber alle hoffen, dass die Proteste weitergehen. Bis zu den Wahlen hofften die Leute, das System irgendwie zu ändern. Jetzt wollen immer mehr das Regime weghaben. Warum nicht? Ich wünschte mir, die USA würden uns angreifen. Warum haben sie den Irak angegriffen und nicht uns? Wir brauchen Freiheit.

Zoreh, 36, via Email
Teheran, Mittwoch 24.Juni

Ich sah viele Leute mit gebrochenen Armen und Beinen. Blut war überall. Die Leute rannten in die Seitenstraßen und die Sicherheitskräfte warteten schon dort. Von zwei Seiten attackierten sie die Leute in der Mitte der Strassen. Ich sah 7-8 Polizisten, wie sie mit Knüppeln auf eine Frau einschlugen. Sie hatte nichts, womit sie sich hätte verteidigen können. Es wurden viele Leute verhaftet und weggebracht, jung und alt.

Anonymer Reporter zu The Huffington Post, über die Ausschreitungen von heute in Teheran.
Teheran, Mittwoch 24.Juni

Etwa 5000 Demonstranten versammelten sich auf dem Sadeghieh Platz. Bassiji und Hizbollah attackierten sie. Auf dem Baharestan Platz wurden Schüsse gehört. Alle Geschäfte am Baharestan Platz waren geschlossen. Auch auf dem Baharestan Platz wollten sich Leute versammeln, aber die Polizei und Paramilitärs ließen keine Versammlung zu.

Anonymer Reporter zu The Huffington Post, über die Ausschreitungen von heute in Teheran.
Teheran, Mittwoch 24.Juni

Ich bin jetzt in Teheran. Das Video mit der Ermordung Nedas nahm mein Freund auf, man kann mich im Video sehen. Ich war der Doktor, der versuchte, sie zu retten und gescheitert ist. Sie ist in meinen Armen gestorben. Ich schreibe mit Tränen in den Augen. Bitte erwähnt meinen Namen nicht.

Der Arzt, der versuchte, Neda zu retten in einer Email an seinen Freund, den Schriftsteller Paulo Coelho. Nachdem die Email veröffentlicht wurde, flüchtete er aus dem Iran (Quelle: The Guardian)
Maschad, Mittwoch 24.Juni

Bei einer Demonstration in Teheran wurde der Sohn eines berühmten Politikers aus Maschad getötet. Dhanian, so heißt der Getötete, ist angeblich an einem Fenster über der Strasse gestanden, wo demonstriert wurde. Die Regierung weigerte sich, seine Leiche der Familie zu übergeben. Die meisten Opfer werden von der Regierung zurückgehalten, weil Beerdigungen neue Aufstände entfachen könnten. Die Leiche Dhanians aber gaben sie frei, denn der Vater hat gute Beziehungen zur Regierung. Nicht mal unter Toten sind alle gleich.

Haschemi, 23, via Email
Maschad, Mittwoch 24.Juni

Die Mutter meiner Sekretärin ist bei den Basidschi-Milizen. Sie sagt, die Regierung habe alle Mitarbeiter angewiesen bei den Wahlen für Achmadinedschad zu stimmen. Die Anzahl der Menschen, die wirklich überzeugt sind, dass Achmadinedschad eine taugliche Figur ist, ist gering. Die meisten seiner Anhänger sind ungebildet.

Soltan, 28, via Email
Teheran, Mittwoch 24.Juni

BBC und Voice of America sind unterbrochen. Das Staatsfernsehen zeigt allerlei Spielfilme, einer nach dem anderen, Actionfilme, Liebesfilme, Thrillers, viele Streifen aus Hollywood. Ich sagte meiner Mutter: „Wahrscheinlich zeigen sie uns bald Sexfilme.“ Hauptsache wir werden von den „bösen“ westlichen Nachrichtensendern weggelockt.

Ali, 26, via Email
Maschad, Mittwoch 24.Juni

Wenn jemand wirklich arm ist, flicke ich seine Zähne gratis. Neulich rief mich wieder ein alter Mann an. Er habe kein Geld, ob er trotzdem vorbei kommen könne. Ich schrie ihn an: „Geh doch zu deinem Achmadinedschad, der meint es ja so gut mit den Armen!“ Ich war schockiert ab meiner Reaktion, aber meine Nerven sind langsam am Ende.

Hossein, 35, Zahnarzt, via Email

Wie Neda Soltan – die Symbolfigur der neuen iranischen Revolution – wirklich gedacht hat, wofür sie lebte, kämpfte und gestorben ist, erklärt eine iranische Schwester in eindrücklichen Worten – aufgezeichnet am 21. Juni in Wien:

» Matthias Küntzel: Der Westen fällt der iranischen Protestbewegung in den Rücken
» Matthias Küntzel: Über die Bassidschi-Bewegung im Iran
» Hit Radio Antenne: Iran-Experte: „Die Welt muss klar Stellung beziehen.“




Moscheen in Brasilien werden geschlossen

In Brasilien sollen schon bald etliche Moscheen geschlossen werden, da es an finanzieller Unterstützung fehlt. Bislang sprach sich die Regierung in Brasilien gegen eine finanzielle Unterstützung aus und schon jetzt werden von den 120 Moscheen im Land nur noch 40 genutzt. Bei den übrigen Moscheen gibt es keinen Imam und das tägliche Gebet findet nicht statt.

Der Vorsitzende des Islamischen Zentrums von Sao Paulo, El Sadik El-Osmani, teilte der Öffentlichkeit nun mir, dass fast zwei Drittel der Moscheen in Brasilien geschlossen bleiben müssen, da man auf Grund finanzieller Probleme keine Imame einstellen könne. Selbst in den Moscheen, welche tägloch geöffnet haben, kann man nicht fünf Mal am Tag beten, weil es auch hier keinerlei finanzielle Unterstützung gibt.

Deswegen versucht man jetzt, an die in Brasilien lebenden Muslime zu appellieren, die Gebetshäuser finanziell zu unterstützen, da man die verbleibenden Moscheen sonst auch noch schließen müsse.




Metheb A., der Schlitzer von Berlin

14-jähriges OpferDer 31-jährige Metheb A. aus dem „staatenlosen Palästina“ ist vom Leben gar enttäuscht worden. Aus Frust über „schlechte“ Bezahlung, vielleicht auch über mangelnde Integrations-Leistungen des deutschen Staates, Israels und des Westens, ermordete der Stricher den Sicherheits-Vize im Bundesverteidigungs-Ministerium Klaus B., der ein Kunde von ihm war, und versteckte die Leiche im Schrank.

Da Metheb A. natürlich grundsätzlich „unschuldig“ ist, musste ein anderer dafür bestraft werden, als die böse deutsche Polizei die Leiche trotz abgedichteter Tür fand. Metheb vergewalttigte einen 14-jährigen Jungen und hätte ihn beinahe auch geschächtet (Foto), wenn dieser mit seiner lebensgefährlichen Wunde am Hals nicht noch hätte fliehen können.

So wurde zunächst am Sonnabend früh in einer Wohnung in der Schöneberger Yorckstraße eine verweste Leiche gefunden. Nur wenige Stunden später wurde der Polizei gemeldet, dass ein 14-Jähriger nackt und blutend aus der Erdgeschosswohnung seiner Mutter in der Adalbertstraße gesprungen und in einen Laden gelaufen sei, um dort Hilfe zu holen. Ein Unbekannter, wie es hieß, habe ihn lebensgefährlich durch einen Messerstich in den Hals verletzt.

Der Jugendliche wurde offenbar als Sündenbock Opfer des völlig frustrierten Tatverdächtigen Metheb A., eines 31-jährigen staatenlosen Palästinensers aus dem Stricher-Milieu. Er soll sich bereits vor mehr als zwei Wochen in seiner Schöneberger Wohnung zum Sex mit Klaus B., dem Sicherheits-Vize im Bundesverteidigungsministerium, verabredet haben. Zwischen den beiden gab es offenbar Streit um die Entlohnung für die sexuellen Dienste, wie es ein Ermittler ausdrückte. Metheb A. soll den Mann am Hals gepackt und getötet haben. Er fesselte die Leiche, verbarg sie in dem Schrank und dichtete dessen Türritzen mit Klebeband ab.

Dann tauchte der Tatverdächtige zunächst unter. Als er am Sonnabend zurück in seine Wohnung wollte, bemerkte er, dass die Polizei die Leiche gerade entdeckt hatte. „Wütend und völlig frustriert“, wie es bei der Staatsanwaltschaft hieß, sei er dann zur Wohnung einer Bekannten in die Adalbertstraße gefahren. Es ist die Mutter des 14-Jährigen, der kurz darauf zum nächsten Opfer wurde. Der Mann stieg über das Erdgeschossfenster ein und fand dort den schlafenden Jungen vor. Für diesen begann ein „zweistündiges Martyrium“: Er soll vom Tatverdächtigen mehrfach vergewaltigt und sexuell misshandelt worden sein. Der Mann habe ihm die Augen verbunden und ihm am Ende mit einem Messer in den Hals gestochen. Dann flüchtete er.

Palästina ist „Frieden“ und „Liebe“.




The One™: der Ton wird schärfer!

Weißes Haus widerruft Einladung der iranischen Diplomaten zu den Feierlichkeiten am 4. Juli in amerikanischen Botschaften.

Gut gemacht, Mr. President. Ein sechsjähriges Mädchen hätte sich ähnlich verhalten, wenn keines ihrer Freunde zur Geburtstagsfeier kommen will. Die Mullahs in Teheran werden vor Angst und Wut nicht schlafen können.

Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, sagte dass bisher keiner der iranischen Diplomaten eine Teilnahme zugesagt hatte – und davon abgehen sind diese eh nicht mehr aktuell.
„Berücksichtigt man die Ereignisse der letzen Tage, sind diese Einladungen nicht mehr aktuell“ so Mr. Gibbs.

Die Ereignisse der letzten Tage werden hier sehr deutlich dokumentiert.

Joachim Steinhöfel erinnert an den Grund der Feierlichkeiten zum 4. Juli.

Am 4. Juli werden die Grundwerte Amerikas gefeiert, u.a. die epochalen Zeilen Thomas Jeffersons aus der Unabhängigkeitserklärung, die nur auszugsweise lauten:
“We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness. — That to secure these rights, Governments are instituted among Men, deriving their just powers from the consent of the governed, — That whenever any Form of Government becomes destructive of these ends, it is the Right of the People to alter or to abolish it, and to institute new Government, laying its foundation on such principles and organizing its powers in such form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness.”