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Es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) der Universität Bonn (Foto) lässt sich, anders als ASten anderer Städte – besonders seien hier Köln, Bochum  und Berlin erwähnt – nicht zum Handlanger linksextremistischer Gewalttäter machen. Hier versteht man sich noch als Interessenvertreter aller studierwilligen Studenten, die die Arbeit des Gremiums mit Zwangsgebühren finanzieren müssen.

Wenn in dieser Woche bundesweit linksextreme Verfassungsfeinde mit teils gewalttätigen Aktionen die Freiheit von Lehre und Forschung in Deutschland im Rahmen eines sogenannten „Bildungsstreiks“ angreifen, wird der AStA der Bonner Universität – leider eine Ausnahme in der deutschen Hochschullandschaft – sich nicht beteiligen. Denn die Bonner Studentenvertreter wollen nichts mit den von Linkspartei, Grünen und Gewerkschaften angezettelten und gesteuerten Krawallen zu tun haben.

In Bonn hat man gute Erfahrungen damit gemacht, anstehende Probleme im kollegialen und demokratischen Diskurs mit Professoren und Verwaltung einvernehmlich zu lösen. Ganz ohne Krawalle und zum Wohle besonders derjenigen Studenten, die es sich nicht leisten können, jahrelang auf nutzlose Abschlüsse zu studieren und Mitstudenten und Steuerzahlern auf der Tasche zu liegen, während man sich selbst dem Kampf gegen Rechts und der Zerstörung der Wohlstandsgesellschaft widmet, die all das erst ermöglicht hat. In einer öffentlichen Stellungnahme bemerkt der Bonner AStA zu den anstehenden Aktionen linker Störer in der kommenden Woche:

Für die nächste Woche plant die SSKBJB in Bonn Aktionen im Rahmen eines bundesweiten Bildungsstreiks, der im ganzen Land Schüler und Studenten auf die Straße bringen soll. Und gleichzeitig hinter einen diffusen Forderungskatalog – von kleineren Klassen bis hin zur Enteignung von Banken ist alles dabei.

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Bonn distanziert sich von diesem Politikansatz. Eine „Einheitsfront“ zu bilden mit vom Verfassungsschutz beobachteten Extremisten ist für die ehrenamtlichen Studierendenvertreter unvorstellbar. Der bewusste Verzicht auf eine Abgrenzung gegenüber Gewalt und Gewalttätern diskreditiert jeden inhaltlichen Ansatz. Außerdem ist ein Streik in Sachen Bildung keine zielfördernde Form der Auseinandersetzung.

„Ja, es gibt Schwächen in der Bildungspolitik“, stellt der Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses Wolfgang Schoop fest, „die Auseinandersetzung damit ist berechtigt. Allerdings muss sie konstruktiv, demokratisch und gewaltlos sein.“

Mitveranstalter des Bildungsstreiks sind neben Organisationen des demokratischen Spektrums auch die „Sozialistische Alternative“, die „Rote Antifa“, das „Revolutionär Sozialistische Forum“ und die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“, die genau wie die NPD vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Schoop weiter: „Wer linke Chaoten, die nur auf Krawall aus sind, mit ins Boot holt und zu Partnern macht, diskreditiert jeden inhaltlichen Ansatz.“ Beim Streik im letzten Jahr war es unter anderem zu der Verwüstung einer Ausstellung jüdischer NS-Opfer an der Humboldt-Universität gekommen.

Auch ob ein Streik wirklich eine angemessene Form der Auseinandersetzung ist, wird im Allgemeinen Studierendenausschuss diskutiert: „Statt zu streiken, sollte man lieber konstruktive Gespräche mit Hochschulleitung und Politik suchen. Der AStA ist da in den letzten Wochen auf offene Ohren gestoßen. Das gerade erst ins Amt gekommene Rektorat ist eindeutig Partner bei der Gestaltung einer exzellenten Lehre und nicht Gegner“, Schoop weiter.

„Die inhaltliche Auseinandersetzung muss man allerdings ernst nehmen“, meint Schoop zum Abschluss, „Wir laden jeden ein, sich in die Fachschaften, die akademischen Gremien und den AStA einzubringen und mitzudiskutieren. Konstruktiv, demokratisch und gewaltfrei. Das bedeutet viel Arbeit, aber es bringt um ein Vielfaches mehr als ein Streik gemeinsam mit dubiosen Linksaußen-Gruppen.“

Das kann man nur unterschreiben. Vor allem: Ein verstärktes hochschulpolitisches Engagement der großen Mehrheit der lernwilligen Studenten würde dem Missbrauch der Studentenvertretung durch linksextremistische Feinde der Freiheit – nicht nur in Forschung und Lehre – einen Riegel vorschieben. Deren Minderheitsmacht basiert nämlich nur auf dem Desinteresse und der Wahlenthaltung der großen Mehrheit der Studierenden. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens in der ehemaligen Bundeshauptstadt die Studenten in der kommenden Woche linken Störenfrieden nachdrücklich die Türe weisen.

» info@asta.uni-bonn.de

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27 KOMMENTARE

  1. Hätte man bei der CDU Eier in der Hose, würde man in Sachen Extremismusbekämpfung die stets mit der SED und Linksextremisten im „Kampf gegen Rechts“ kuschelnden Grünen als organisatio non grata behandeln!

  2. Bravo! Es geht also auch anders als in anderen Unis, Göttingen ist da ein ganz übles Gegenbeispiel…

  3. Bravo AStA Bonn.

    Keinen Fuß breit Terrain den Feinden der Demokratie und den Neo-Stalinisten.

    Wehrhafte Demokratie zeigt sich in einer klaren Absage an die Kommunisten und ihre autonomen Terrorbanden, die bereits schon jetzt grölend, brandschatzend und mordend durch deutsche Städte ziehen.

    Die Banditen und ihre Brüsseler Anstifter und Hintermänner müssen gestoppt werden.

    S C H Ü T Z T — D A S — G R U N D G E S E T Z !

    http://www.bendecho.de/ea430f597b-ssgt-barry-sadler-ballad-of-the-green-beret

  4. „Wer linke Chaoten, die nur auf Krawall aus sind, mit ins Boot holt und zu Partnern macht, diskreditiert jeden inhaltlichen Ansatz.““

    Das kostet dem Herrn Schoop ein Paar rote Farbbeutel auf der Hausfassade!

    Auf jeden Fall Kompliment!
    Sowas zu sagen in DE 2009 braucht Mut!

  5. OT-ZDF Sendung zur Zeit. Deutschland hat 15 Milionen Zuwanderer mit Migrationshintergrund:
    Mit Kursen in Kickboxen, möchte man Agression abbauen, nanu dann wird es wohl zukunft jede Menge Olympiasieger mit Nicht -Deutschen- Namen geben:-)

  6. Ich habe da schon mal von viel niedrigeren Zahlen gehört und gelesen, wurde hier schon der EU-Beitritt der Herrenmenschen mit eingerechnet???

  7. @Schlernhexe
    Moslem-Migranten werden von Imamen und ihren Verbänden zum erlernen von Kampfsportarten aufgefordert, warum wohl?
    Vielleicht um sinnvolle, produktive Arbeiten in der Gemeinschaft zu verrichten?

  8. #6 Schlernhexe(10. Jun 2009 13:46)

    Was sie zu der derzeit laufenden ZDF-Sendung schreiben, passt zu meinem Kommentar vom heutigen Vormittag „SZ hetzt gegen die Niederlande“

    #35 Uohmi (10. Jun 2009 11:08) ZDF, ARD, SZ, FOCUS, etc.
    Ich möchte in diesem Zusammenhang auch einmal die Einflussnahme des Nachrichtensprechers Claus Kleber im Heute Journal erwähnen. Für mich ist Kleber einer der Einpeitscher des linksgrün neoliberalen Mainstreams. Es vergeht fast kein Heute Journal in dem er nicht unterschwellig alle zu Rechtspopulisten diffamiert, die nicht dem Mainstream folgen. Auch seine ständigen Hinweise an die Zuseher, dass der Lissabon-Vertag endlich unterzeichnet werden müsse, nerven. Man kann nur spekulieren warum Kleber 600.000 € + Zulagen pro Jahr erhält, die über die GEZ dem unmündigen Bürger eingezogen werden. Dagmar Berghoff kam bis Anfang der 90er Jahre mit 300 € pro Nachrichtensendung aus und sie war nicht schlechter und nicht besser qualifiziert als Claus Kleber. Das Schlimme ist, dass 90-95 % der Deutschen vor dem ZDF und der ARD die Hacken zusammenknallen, wie vor der NS im Dritten Reich. Noch eben habe ich mit einem Bekannten über die Wirtschaftskrise telefoniert und er sagte dann: das ZDF hat doch gesagt, dass…Das Gleiche gilt für die ARD/ZDF Ethno-Krimis, die uns ständig belehren sollen. Für mich ist MSM-Journalismus inzwischen dass, was 200 Familien, die in Deutschland das Sagen haben und von der Klimakatastrophe und den Energiekonzernen profitieren, hören wollen. Geschockt bin ich auch vom Wahlsieg der Grünen in Stuttgart. Bis zu 35 % Ausländer- und Migrantenanteil mit Wahlberechtigung in diversen Stadtteilen lassen grüßen.
    Vielleicht sagt pi auch gelegentlich auch was zu den Plänen von Frau von der Leyen (CDU) und von Wiefelspütz (SPD) die offensichtlich politisch engagierte Internetmedien verbieten wollen. Ich habe da ganz dunkle Zukunftsvisionen, oder die MSM werden endlich einmal dermaßen verklagt, dass sie dicht machen müssen.

  9. @ #10 Laurel (10. Jun 2009 13:54)

    Moslem-Migranten werden von Imamen und ihren Verbänden zum erlernen von Kampfsportarten aufgefordert, warum wohl?
    Vielleicht um sinnvolle, produktive Arbeiten in der Gemeinschaft zu verrichten?

    Sie bieten dann Schutz an – gegen Geld versteht sich.

    Schutz vor ihnen selbst, weil sonst die Einrichtung zu Bruch geht oder die Kinder kulturbereichert werden.

  10. warum gibt osama diese terror-figuren nicht einfach an china zurück. die chinesen sind ein starkes und seriöses volk, die wissen mit diesem gesindel was rechtes anzufangen. und zwar kostenlos.

  11. Die Linken suchen schon nach irgendwas rechtsradikalen in der Biografie der AstA Leute. Da reicht schon das nicht besitzen von Das Kapital und schon wird gift und galle gespuckt.

  12. #BePe,

    mich verwundert der Aufruf nicht. Bei den Linken handelt es sich doch in großer Zahl um faule Säcke und manchmal auch Rabulisten, siehe GraSS. In der Regel sind es Versager, die von den abgepressten Steuern bestens leben.

    Diese vergesellschaften Geldern sind ihre Basis.

    Diese Basis müssen wir ihnen nehmen. Egal ob es Steuern, Abgaben oder GEZ Gebühren sind.

    Und wir müssen ohne Scheu den Gewerkschaften und der SPD ihre pseudo-demokratische Legitimation nehmen.

    Wer mit der „Die Linke“ koaliert oder sich verbündelt schließt sich automatisch aus dem Kreis der Demokraten aus, denn wer mit den Erben und Ex-Stasi/SED zusammenarbeitet macht sich mitschuldig an den Morden an der Mauer.

    PS. Gehört nicht direkt hierher: „Der Kita-Streik“.

    Warum thematisieren wir nicht diese neo-sozialistische Zwangsbeglückung der Elter durch den Staat.

    Erst „prügeln“ die sozialistischen Parteien die Frauen in die „kapitalistische Ausbeutung“

    zwecks Erzielung höherer Steuern,

    zwecks Befreiung der Frauen,

    zwecks sozialistischer Indoktrination der Kinder

    und nun gibt es noch nicht einmal eine verlässliche Kita, weil angeblich die Zwerge ein Gesundheitsrisiko darstellen (????).

    Ja, geht’s sonst noch oder sind die nur noch bescheuert? Ich tippe auf letzteres.

  13. Manchmal gibt es solche Lichtblicke.

    Im letzten November wurde ja auch ein Schulstreik von Linken angezettelt und teileweise gewalttätig durchgeführt.

    Der Kreisschülerrat Darmstadt-Dieburg schrieb damals:

    „KSR verurteilt Schulstreik (12.11.2008)
    Der Kreisschülerrat distanziert sich weiterhin vom heute stattgefunden Schulstreik. Es ist unfassbar, dass Schüler mit Gewalt versuchen ihre Forderungen durchzusetzen ohne davor eine Dialog zu versuchen. Der KSR setzt auf Gespräche und wird dieses Thema weiterverfolgen.“
    (Der Link dazu ist mittlerweile leider tot)

  14. Völlig OT – Gentechnik – Monsanto-Konzern:

    In der Bio-Laden-Zeitschrift „Schrot und Korn“ erschien vor längerer Zeit ein Artikel über einen kanadischen Bauern, dessen gentechnikfreier Raps durch MON xy verseucht worden war.
    Anstatt ihn zu entschädigen, verklagte Monsanto ihn wegen Lizenzrechtverletzungen. Ich war natürlich entsprechend empört. In der aktuellen Ausgabe steht ein Bericht über eine Dokufilm dazu und dass der Kleinunternehmer als David gegen Goliath gewonnen hat.
    Auf Wiki
    liest sich die Sache etwas anders:
    Demnach wurden P. Schmeisers Felder zwar mit Genraps verunreinigt, doch hat er dann wissentlich auf 2/3 seiner Farm diesen Raps neu ausgesät, ohne das lizenzmäßig dazugehörige Unkrautvernichtungsmittel zu verwenden. Und DESWEGEN hat ihn Monsanto verklagt.
    Durch den Prozess wurde er dann zu einer Ikone der Bio-Lobby.
    Der beeindruckende Film „We feed the World“ ist vermutlich auch tendenziös aufgebaut.

  15. passt wie ein dunkelroter rattenfaengerarsxx
    auf einen rot-gruen-braunen scheixxeimer:

    „Kiel: 2500 Demonstranten machten ihrem Ärger über Bildungsdefizite Luft“

    „Außerdem flogen … Unrat sowie Steine auf das Gebäude, insgesamt seien zwei Scheiben zu Bruch gegangen. Die Veranstalter hätten sich aber „überaus kooperativ“ gezeigt, die Lage wieder in den Griff zu bekommen. Der Schulleiter bedauerte es, dass ein solcher Zwischenfall die „eigentlich verständlichen Gründe“ der Demo konterkariere.“

    „Am Donnerstag steht bereits die nächste Demo an, wenn ab 12 Uhr ein „überparteiliches Bündnis“ für die Abschaffung der Profiloberstufe eintritt.“

    http://www.kn-online.de/lokales/kiel/96133_Kiel-2500-Demonstranten-machten-ihrem-aerger-ueber-Bildungsdefizite-Luft.html

  16. @Schweinefleischfresser

    bitte erst informieren. in der aktuellen legislturperiode ist der asta in bonn zum allerersten mal in der geschichte des bonner asta *nicht* links(extrem). stärkste partei war bei der wahl der rcds.

  17. Das beste wäre, wenn man alle Asta abschaffen würde. Das würde die Studenten deutlich finanziell entlasten.

  18. warum gibt osama diese terror-figuren nicht einfach an china zurück. die chinesen sind ein starkes und seriöses volk, die wissen mit diesem gesindel was rechtes anzufangen. und zwar kostenlos.

    Nene, das stimmt so nicht. Üblich ist, das die Angehörigen die Munition des Exekutionskommandos bezahlen müssen.
    Aber wenns das ist, ich leg gern 10 Euro drauf.

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