Doppeltes Pech: Roma da, Geld weg

KnakeWerner

Was für viele PI-Leser sonnenklar war, stellen jetzt auch die Berliner Sozialexperten mit Verblüffung fest: Die Roma, denen die SED-Sozialsenatorin Knake-Werner (Foto30.000 Euro  geschenkt hat, die sie  den arbeitenden Menschen in Berlin gestohlen hatte, damit sie endlich abhauen und ihre Freunde aus der Hausbesetzerszene nicht länger in peinliche Erklärungsnot bringen, sind nach Empfang der „Rückkehrhilfe“ einfach geblieben. Na sowas!

Unterbringung in einer Kirche, vom Staat 30.000 Euro ohne Gegenleistung bar auf die Hand – Berlin ist ein gutes Pflaster für Bettler, die dreist genug sind. Aus diesem Paradies weg zu ziehen wäre schon ziemlich dumm. Da muss doch noch mehr drin sein? Der Berliner Kurier berichtet:

Sie gaben ihr Wort, nahmen Geld für die Abreise, doch die Bettel-Roma sind immer noch da! Nachmittags gingen sie in Gruppen erneut auf Mitleids-Tour. Der KURIER erwischte sie diesmal in Mitte.

Bahnhof Alexanderplatz, 15.08 Uhr. Begleitet von einem Mann, gehen die vier Frauen (mit Kopftüchern, eine mit Kind) schnellen Schrittes am Fernsehturm vorbei. Ihr Ziel ist die Museumsinsel. Wahllos halten sie Passanten handgeschriebene Zettel unter die Nase, sagen auf Englisch: „Bitte helfen Sie uns!“ Einige der Angesprochenen zücken ihr Portmonee, andere schütteln die Bettler ab.

250 für jeden Erwachsenen, 150 Euro pro Kind. Etwa 30 000 Euro ließen sich die 110 Roma im Rathaus Mitte als „Rückkehrhilfe “ auszahlen, damit sie in ihre Heimat fahren (KURIER berichtete). Sie waren nach Deutschland als Touristen eingereist, dürfen als EU-Bürger nicht abgeschoben werden. Rumäniens Konsul Remus Marasescu (40): „90 Prozent von ihnen reisen nach Rumänien, der Rest nach Spanien. Das versprechen die Klan-Chefs.“ Laut Marasescu sind viele schon auf dem Weg: „Wir hörten von einem Auto, das bei Nürnberg liegen blieb, kümmern uns gerade darum.“ Nachdem die Roma die „Reisekosten“ in der Tasche hatten, trafen sie sich am Donnerstagabend am Haus Bethanien (Kreuzberg), wo sie schon mal unterkamen. Wo sie die Nacht verbrachten, ist unklar. Roma-Unterstützer halten die Rückkehr-Aktion für ungesetzlich: „Alle Daten müssen aus Computern gelöscht werden.“

(Spürnase: Gottes rechter Arm)