Impressionen von den Unruhen im Iran

Nach dem „Wahlsieg“ Mahmud Ahmadinedschads am vergangenen Freitag erlebt der Iran die schwersten Unruhen seit der islamischen Revolution 1979. Anhänger von Mir Hossein Mussawi (Foto, umjubelt von Fans), die sich von ihm Reformen erhofft hatten, sind empört über den offensichtlichen Wahlbetrug. Die iranische Staatsmacht reagiert mit brutaler Gewalt und Festnahmen, in der Absicht, den Aufstand niederzuwälzen. Doch die Wut der Iraner über 30 Jahre Unterdrückung ist am überkochen. Sehen Sie hier Bilder der Verzweiflung, des Widerstandes und der Tyrannengewalt.

Eine Anhängerin des angeblich in der Wahl unterlegenen Mir Hossein Mussawi geht am 13. Juni protestierend auf die Straße, nachdem Ahmadinedschad sich zum Wahlsieger erklärte.

Unterstützer von Mir Hossein Mussawi demonstrieren zu Hunderttausenden.

Die Demonstranten legen die Hauptverkehrswege in Teheran durch Blockaden lahm.

Junge Männer laufen von einem brennenden Bus weg.

Die Polizei versucht, die Aufständischen zum Schweigen zu knüppeln.

Sie nimmt auch Demonstranten fest. Hier vor der Teheraner Universität.

Die Teheraner Studenten hatten sich von Mussawi eine Wende erhofft.

Nachdem sich die Hoffnungen der Menschen zerschlagen haben, machen sie ihrem Ärger Luft.

Die iranische Hardliner Freiwilligen-Armee geht auf die Studenten los.

Sie bewerfen die Studenten mit Steinen.

Ein verletzter Demonstrant bedeckt sein blutüberströmtes Gesicht.

Staatliche „Sicherheitskräfte“ knüppeln Leute zu Boden.

Ein Mann bedroht eine junge Frau, die bereits am Boden liegt, mit einem Stock.

Die Polizei fährt mit Schlagstöcken prügelnd auf Motorrädern durch Teheran.

Gleichzeitig freuen sich die religiösen Hardliner und Unterstützer Ahmadinedschads. Sie schwingen ein Meer islamischer Fahnen.

Ahmadinedschad nach der Wahl.

Auch Wohnungen von Mossawi-Wählern wurden demoliert, wie hier ein Schlafsaal der Universität Teheran.

Sogar Computer wurden kaputt geschlagen.

Mittlerweile wir im Iran auch geschossen. Hier liegt ein Schwerverletzter auf dem Kofferraum eines Taxis.

Ein anderer Schwerverletzer liegt leblos auf der Ladefläche eines Lasters.

Mindestens dieser Mann soll von den regierungsfreundlichen „Sicherheitskräften“ bereits getötet worden zu sein. Iran ist Frieden.