Schäuble: Türken haben ein Integrationsproblem

Wolfgang SchäubleUnser Bundesinnenminister hat eine erstaunliche Feststellung gemacht: Türken hätten besondere Integrationsprobleme in Deutschland. Das soll wohl heißen, dass Libanesen, Araber, Nordafrikaner oder Pakistani sich leichter integrieren. Statt Klartext zu reden, wird in üblicher Weise herumgeeiert. Nicht Türken machen die meisten Probleme, Herr Schäuble, sondern Moslems!

Türken stellen die zahlenmäßig größte Zuwanderergruppe, aber es sind auch viele moderne, aufgeschlossene, im Einklang mit der westlichen Welt stehende darunter. Warum werden Türken unter Generalverdacht gestellt?

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hob – einer Meldung in der türkischen Tageszeitung “Sabah” zufolge – auch hervor, dass die Türken in Deutschland am meisten Integrationsprobleme haben: “Wir haben mit Türken ein besonderes Integrationsproblem.” Er fügte hinzu: “Wir haben die Türken aus Anatolien hierher gebracht. Erst wollten sie nur Geld verdienen, mit der Zeit haben sie Familien gegründet und sind hier geblieben.”

Insbesondere türkische Frauen hätten ein Integrationsproblem. In Bezug auf den Spracherwerb seien Fortschritte erzielt worden.

Tja – es ist ein Problem mit den Frauen, nicht etwa mit den Männern, die sich unselbstständige Mädchen aus Anatolien zur freien sexuellen Verfügung und Sklavenarbeit importieren, die sie rund um die Uhr bewachen. Nein, nein, die sind nicht das Problem. Denn mit denen sitzt man ja in der Islamkonferenz am Tisch und pflegt einen „Dialog“ um seiner selbst Willen. Dafür lobt der Herr Minister sich und seine herausragende Politik vorsorglich selbst:

Der Familiennachzug sei an Kenntnisse der deutschen Sprache geknüpft worden. Damit habe man deutlich gemacht, dass der Spracherwerb Pflicht ist. Das Signal sei angekommen und angenommen, so in der “Sabah”.

Laut Schäuble sei die Integration trotz aller Schwierigkeiten „auf gutem Wege“.

Und dann orwellt („1984„) der Minister noch ein wenig und sagt, dass Moscheen vom größten Teil der Bevölkerung akzeptiert würden. Denn je mehr Menschen gegen Moscheen protestieren, desto größer die Akzeptanz.

(Spürnase: Eurabier)