Das um die Menschenrechte stets äußerst besorgte Heuchel-Deutschland, z. B. wenn es um die Häftlinge in Guantánamo geht, kann erneut auf eine richterliche Entscheidung stolz sein: Obwohl ihr dort die Verstümmelung ihrer Geschlechtsorgane droht, gestattet das Oberlandesgericht Karlsruhe einem Elternpaar, seine zehnjährige Tochter zur Großmutter nach Äthiopien zu verbringen.

Der Beschluss des Oberlandesgerichtes spricht nach langem Streit einer deutschen Familie äthiopischen Ursprungs das Recht wieder zu, über den Aufenthaltsort ihrer zehnjährigen Tochter zu bestimmen. Im August sollte das Mädchen in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba zu ihren Großeltern reisen. Auf Initiative der Organisation „Task Force für effektive Prävention von Genitalverstümmelung“ hatte das Amtsgericht im badischen Bad Säckingen im November 2008 den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen. Ein Großteil der weiblichen Kinder in Äthiopien droht eine Beschneidung, es gibt Statistiken, die sprechen von einer Prozentzahl von rund 90 Prozent der Mädchen, die der Tradition in Sudan, Somalia und eben auch Äthiopien noch immer unterworfen werden. Die meisten Mädchen werden Experten zufolge im Urlaub im Heimatland der Eltern der Prozedur unterzogen.

Die deutschen Richter jedoch verließen sich auf die Beurteilung der Lage durch einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Addis Abeba. Der fand die Großeltern nett und kultiviert, und sie hätten ihm versprochen, das Kind nicht zu verstümmeln. Sicherheitshalber lehnten die Eltern eine medizinische Untersuchung ihrer Tochter vor und nach der Reise schon mal ab. Einige Menschenrechtsorganisationen sind entsetzt:

Das Statistische Bundesamt und die Nichtregierungsorganisation „Terre des Femmes“ schätzen, dass in Deutschland mehr als 4000 Mädchen die Beschneidung ihrer Genitalien droht – oft auch auf Reisen ins Heimatland. (…) Einem Großteil der weiblichen Kinder in Äthiopien droht eine Beschneidung, es gibt Statistiken, die sprechen von einer Prozentzahl von rund 90 Prozent der Mädchen, die der Tradition in Sudan, Somalia und eben auch Äthiopien noch immer unterworfen werden. Die meisten Mädchen werden Experten zufolge im Urlaub im Heimatland der Eltern der Prozedur unterzogen. (…) Ines Laufer, Gründerin der „Task force“ ist ob des Urteils empört. „Wenn jemand eine Straftat vorhat, kann man nicht davon ausgehen, dass er sie vorher ankündigt“, sagt Laufer und sieht ihren Kampf gegen Beschneidungen einem Rückschlag unterworfen.

Andere, gutmenschlicher geprägte, Organisationen wollen „Ethnien nicht stigmatisieren“ und

bestimmte Familien unter einen Generalverdacht zu stellen, nur weil sie aus einem bestimmten Kulturkreis kommen.

Sie sind sich sicher:

Diese Familie wurde offensichtlich zu Unrecht verdächtigt.

Woher diese weise Erkenntnis bereits im Vorfeld der geplanten Reise kommt, bleibt ihr Geheimnis, ebenso wie die Gerichtsentscheidung:

Das Gericht ist zu dem Entschluss gekommen, dass es keine ausreichenden Anhaltspunkte für eine drohende Verletzung des Kindeswohls vorliegt.

Und falls es doch passiert, who cares? Irren ist menschlich, nicht wahr? Eine Beschneidung mehr oder weniger, darauf kommt es doch nun wirklich nicht an. Und so geht auch die Politik mit dem Thema um:

Vor zwei Wochen nahm der Rechtsausschuss im Bundestag mit den Stimmen der Großen Koalition das Thema „weibliche Genitalverstümmelung“ von der Tagesordnung. Ein Antrag von 91 Abgeordneten aus FDP, Grünen, SPD und Union hatte vorgesehen, die Beschneidung von Mädchen generell als schwere Körperverletzung zu ahnden. Bisher fällt dieser Eingriff unter den Strafbestand der einfachen oder gefährlichen Körperverletzung. Die betroffenen Frauen aus mehrheitlich afrikanischen Herkunftsländern leiden lebenslang unter der Praxis, bei der neben der Klitoris meist auch Teile der Schamlippen abgeschnitten werden.

In 15 Prozent der Fälle wird die Vagina bis auf eine winzige Öffnung zugenäht. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes und der Nichtregierungsorganisation „Terre des Femmes“ droht in Deutschland mehr als 4000 Mädchen, die jünger sind als 15 Jahre, die Beschneidung ihrer Genitalien. Rund 19.400 Frauen in Deutschland seien bereits Opfer dieser Tradition geworden. Die Gesamtzahl der beschnittenen Mädchen liegt nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation weltweit bei 130 Millionen.

Aber wer möchte sich schon über Traditionen bestimmter „Kulturen“ stellen. Schlimme Dinge passieren eben.

(Spürnasen: Aufmerksam, Ben K. und, Chessie)

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46 KOMMENTARE

  1. Äthiopien ist was diese Praxis betrifft A-Typisch! Was die Unterdrückung der Frau im Islam betrift wird die Beschneidung hier auch von Christen und Faludschen (Äthiopischen Juden) Praktiziert!
    Nun kann mann den Islam sicher nicht Reformieren doch Äthiopien ist zur Mehrheit (immer schon) Christlich!Und in diesem Fall ist es ein Armutszeugnis das diese Barbarische Verstümmelung dort noch nicht ausgerottet ist !
    Wenn dem Mädchen was Passiert müßten die Deutschen Beamten die der Reise zugestimmt haben dafür Öffentlich an den Pranger gestellt werden!

    Nach dem Nießen ist Allah dafür zu verherrlichen

    Allah ist überall und jederzeit zu gedenken
    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisrae lisch

    PI: Das Wort „Islam“ kommt im ganzen Beitrag nicht einmal vor!

  2. Auch hier geht es um die Unterdrückung und Misshandlung von Menschen durch den Islam – eine hochinteressante Veranstaltung für alle im Raum Stuttgart:

    Heute, Mittwoch, CSI-Veranstaltung
    17.06.2009 um 19:30 im Haus der Wirtschaft Willy-Bleicher-Straße 19, Stuttgart.

    „Die Zukunft der Religionsfreiheit in Europa“

    Fachvorträge und Podiumsdiskussion mit:

    Raif Toma: Christen im Mittleren Osten

    Marianne Brückl: Kloster Mor Gabriel, aktuelle Situation der Christen in der Türkei

    Ingrid Seigis: Situation von Christen im Irak und Sudan

    Anmeldung per email unter:
    thomas.gross@csi-de.de

  3. Wo liegt das Problem?

    Bis heute ist keine PolitikerIN und kein Politiker wg. Beihilfe

    bei einem Schandmord oder einer läppischen Genitalverstümmlung von einem deutschen Gericht

    verurteilt worden, obwohl es so sein müsste.

    Warum muss die Bundeswehr am Hindukusch gegen die muslimischen Taliban eingesetzt werden und warum lassen wir hier Millionen am Muslimen in das Land?

    Im Jemen sind gerade zwei christlich geprägte Frauen durch die Hand muslimischer Mörder gestorben, aber Islam heißt ja Frieden.

    Was für Widersprüche zwischen politischen Anspruch und Wirklichkeit, Rabulistik pur.

    VerbrecherINnen und BiedermänNInen.

    Da erzählt doch tatsächlich ein amerikanischer Präsident von den wundervollen Taten der Muslime, den außerordentlich erfolgreichen Wissenschaftlern inkl. Nobelpreis.

    Wir haben über Reagan und seine DisneyWorld Geographie gelacht, aber ist dieser Obama einen Deut besser?

  4. Auch das ist kulturelle Vielfalt. Es macht mich betroffen und auch ein Stück weit traurig, dass unsere rassistische Mehrheitsgesellschaft Menschen, die nur ihre Kulutr leben wollen, ins Ausland treibt…

  5. Alles nur konsequent, denn:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1242833543297.shtml

    „Man muss die Vielfalt zulassen“

    Im Literaturhaus las Cem Özdemir Passagen aus seinem Buch „Die Türkei“. Der Grünen-Vorsitzende, der sich als anatolischen Schwaben sieht, plauderte über Politik, Religion und den EU-Beitrittswunsch der Türkei.

    Vielfalt bedeutet eben auch Handyraub, Rütlischulen, Moscheen, Ehrenmorde und last but not least Genitalverstümmelungen!

    Es klingt zynisch, aber Multikultarlismus bedeutet, na, richtig:

    „Man muss die Vielfalt zulassen“

  6. Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotzen möchte. Und Andre hat Recht – ein riesiger Teil Äthiopiens ist christlich, führt aber ebenso Genitalverstümmelungen durch. Das unsere Bundesregierung nicht alle Möglichkeiten ausschöpft um derartige Mißhandlungen zu unterbinden macht mich unglaublich wütend.

  7. Wir werden leider niemals erfahren, ob diesem Mädchen die Klitoris abrasiert die Vagina zugenäht wurde.

    Die deutschen Gerichte entscheiden zur Zeit eben gerne PRO kulturelle Tradition wie Frauen verprügeln und Mädchen beschneiden.

  8. Nun in Frankfurt bekommen Frauen, die von ihrem muslimischen Ehemann verprügelt werden von der Richterin gesagt: Härtefallscheidung…Nein. Sie mussten doch wissen, das ihrem Mann nach dem Koran ein Züchtigungsrecht zusteht…

    Leute macht mit, Bürger mittels Flugblätter zu informieren. Vorlagen habe ich bereits einige.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  9. Leute, die auf tatooing, piercing, branding u.s.w. stehen, die sehen sowas sicherlich als Erweiterung der Vielfalt an!

  10. Messer scheinen ein „Kulturwerkzeug“ von Migranten zu sein, ob bei Genitalverstümmelungen oder auch hier:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2009/6/16/news-122908538/detail.html

    Brutaler Kioskraub erneut vor Gericht
    Westfalen, 16.06.2009, Heinz Krischer

    Menden/Arnsberg. Vier junge Männer müssen sich seit gestern vor dem Arnsberger Landgericht u.a. wegen versuchten Mordes verantworten.

    ….

    Am Morgen hatten er und seine Kumpel verabredet, den damals 56-jährigen schwerbehinderten Frührentner zu überfallen. Einer sollte ein langes Steakmesser mitbringen – lang deshalb, weil das Opfer ziemlich dick war und das Messer auch tief genug eindringen sollte.

    Und nun achte man auf die Kommentare:

    2 Kommentare

    Mehr erfährt man auf der Internetseite des LG Arnsberg.
    #1 von Uto, vor 11 Stunden

    Ein sehr langer und ausführlicher Bericht der WAZ.

    Es werden viele wichtige Informationen gegeben, wie z.B. der Vorname des Opfers, dass es sich bei den Tätern um vier „Mendener“ handelt etc..

    Die Vornamen der Täter wurden leider nicht genannt. Daher möchte ich an dieser Stelle die Information des LG Arnsbergs an die WAZ-Leser weitergeben. Die Namen lauten: David, Onur, Gürkan und Mehmet.

    Wenn man die Namen liest, weiss man, warum die WAZ die Nennung der Täternamen (wieder einmal) „vergessen“ hat.

  11. Und nachdem der oberste Tugendwächter Volker Beck schon wütend darüber war, dass wir keine Uighuren bekommen, kann er nun doch aufatmen:

    http://www.welt.de/politik/article3918744/Guantanamo-Haeftlinge-sollen-polizeibekannt-sein.html

    Aufnahme-Bitte
    Guantánamo-Häftlinge sollen polizeibekannt sein

    13. Juni 2009, 13:41 Uhr

    Die beiden Guantánamo-Häftlinge, zu deren Aufnahme die USA Deutschland drängen, sind der Polizei bereits aktenkundig. Medienberichten zufolge fiel einer von ihnen als drogensüchtiger Dealer auf und stand mehrfach kurz vor der Abschiebung. Der zweite sei sogar in einem Video mit einem Top-Terroristen zu sehen gewesen.

    Zwei Guantánamo-Häftlinge aus Tunesien und Syrien, die Deutschland auf Wunsch der USA aufnehmen soll, sind den Sicherheitsbehörden seit langem bekannt. Der Syrer sei in einem 2001 aufgenommenen Video zusammen mit Ramzi Binalshibh zu sehen, einem der Planer der Anschläge vom September 2001, berichtete der „Spiegel“. Der Tunesier sei der Polizei in Hessen als drogenabhängiger Dealer aufgefallen, hieß es aus Sicherheitskreisen.

  12. Europa will Solarstrom aus „Südland“ importieren. Damit man nicht erpressbar wird, sollen die Kraftwerke schön gleichmäßig auf viele Länder verteilt werden.

    Prima Plan – schauen wir mal auf die Landkarte:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,grossbild-1556124-630687,00.html

    Wem fällt was auf?

    Kann es sein daß die Lieferländer für Strom künftig die gleichen sein sollen, wie für Erdöl heute??

    Will man damit die heutige Abhängigkeit Europas von islamischen Ländern für alle Zukunft zementieren ??

    Das hat man nicht bedacht oder vorsätzlich eingeplant:

    Man begiebt sich damit in totale Energieabhängigkeit vom Islam: erst Erdöl, jetzt noch Strom

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,630687,00.html

  13. STOPP!
    ES HANDELT SICH HIER UM EINE CHRISTLICHE FAMILIE AUS ÄTHIOPIEN, DIE GENITALVERSTÜMMELUNG SOWIESO ABLEHNT! DIESE ORGANISATION HATTE SICH SCHLICHT UND EINFACH DIE FALSCHE FAMILIE AUSGESUCHT, UM AN IHR EIN EXEMPEL ZU STATUIEREN!!

    Und das diese Organisation Mädchen, bei dem mindestens ein Elternteil aus einem „Risikoland“ kommt, ab Geburt jährlich auf den gynäkologischen Stuhl setzen möchte, geht eindeutig zu weit!

  14. Und falls es doch passiert, who cares? Irren ist menschlich, nicht wahr?

    Vorsorglich hat man ja die Eltern gefragt, ob sie mit einer medizinischen Untersuchung des Mädchens „vorher“ und „nachher“ einverstanden sind. Natürlich sind sie es nicht. Daran hält man sich, also wird man auch nicht erfahren, ob „es“ passiert ist. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

    Gerecht wäre, dem Richter im Falle der Verstümmelung des Mädchens eine chirurgische „Peniskorrektur“ angedeihen zu lassen.

  15. #16 Lachsbrot (17. Jun 2009 10:10)

    STOPP!
    ES HANDELT SICH HIER UM EINE CHRISTLICHE FAMILIE AUS ÄTHIOPIEN, DIE GENITALVERSTÜMMELUNG SOWIESO ABLEHNT!

    Quelle?

    Und das diese Organisation Mädchen, bei dem mindestens ein Elternteil aus einem “Risikoland” kommt, ab Geburt jährlich auf den gynäkologischen Stuhl setzen möchte, geht eindeutig zu weit!

    Nur bis zum Eintritt der Pubertät.

  16. was hat denn sowas mit religion zu tun? sowas ist immer abartig egal ob es eine christiche familie oder eine muslimische familie ist!

    fakt ist, dass es nun mal tradition in einigen ländern ist und auch praktiziert wird unabhängig von der religion. auch nomaden praktizieren in afrika sowas und die sind mit sicherheit nicht alle moslems !!

    und wenn dem mädchen angeblich nichts pssiert, warum lehnen die eltern dann eine untersuchung ab??? und klar… nett und kultiviert… das bin ich auch wenn ich unbedingt was haben will

  17. #18 Nalanda (17. Jun 2009 10:19)

    Kann ma(n)doch verstehen. Unsere Mädels sehen doch schnucklig aus, im vergleich zu den Volleulen. 😉

  18. Und das diese Organisation Mädchen, bei dem mindestens ein Elternteil aus einem “Risikoland” kommt, ab Geburt jährlich auf den gynäkologischen Stuhl setzen möchte, geht eindeutig zu weit!

    Nur bis zum Eintritt der Pubertät.

    oder bis sie verheiratet sind….wird das nicht deswegen gemacht damit mädchen “ rein“ in die ehe gehen und sichergestellt ist das sie kein mann vorher anfasst??

  19. auch und nochwas ^^

    „Bisher fällt dieser Eingriff unter den Strafbestand der einfachen oder gefährlichen Körperverletzung.“

    auas rein anatomischer sicht entspricht die pharaonische beschneidung ( also alles weg und zunähen) bei mädchen doch fast eine penisamutation bei männern oder?? also wenn ich jetzt einen mann verstümmele.. zählt das dann auch als einfache körperverletzung????

  20. …versteh ich nicht, – !
    Wieso müssen die kleinen Moslem-Mädchen
    grosse Auslandsreisen unternehmen, bloss um
    ihre ebenso kleine Klitoris abgeschnitten zu bekommen. …?
    Dabei haben wir (wir brauchten jedes Talent) die Spezialisten für solche Feinarbeit doch längst hier in unserer Mitte.
    Damit würden sich auch die ziemlich hohe Kontermination der Umwelt mit dem Giftgas CO² für die vielen Klitorisbeschneidungsreisen auf Null reduzieren lassen.
    Ist doch ein Unding, dass wegen so einer kleinen Sache so viel Giftstoffe, Jahr für Jahr, freisetzt wird. Vielleicht nehmen sich die GrünInnen ja bald hellwach und klientorisorientiert dieses Profilierungsthemas, noch vor der Bundestagswahl an. Haben doch genug Fachkräfte in ihren Reihen an der Spitze, die das Problem kompetent ansprechen könnten.

  21. @ miss germany

    Entschuldig, aber bist du Mutter?
    Das Mädchen ist erst 10. Ich würde es auch nicht zulassen, dass meine Tochter, auf Betreiben einer Organisation, die sich profilieren möchte, in dem Alter jährlich zu einer gynäkologischen Untersuchung müsste.
    Warum kämpft diese Organisation nicht mit dem Mittel der Aufklärung, sondern setzt sich dafür ein, das kleinen Kinder, zwangsweise, jedes Jahr zum Frauenarzt müssen?
    Das ganze muß auch anders gehen, ohne Menschen aus verschiedenen Ländern unter diesen Generalverdacht zu stellen und diese entwürdigende Prozedur der Zwangsuntersuchung.
    Genau das fordert diese Organisation auf ihrer Seite!
    Sogar Faduma Korn kämpfte FÜR die Familie und den Urlaub der Tochter!

    Info über Fadumo Korn

  22. #22 miss-germany (17. Jun 2009 10:27)

    … wird das nicht deswegen gemacht damit mädchen ” rein” in die ehe gehen und sichergestellt ist das sie kein mann vorher anfasst??

    Wieso sollte die Geschlechtsverstümmelung einen Mann hindern, die Verstümmelte „anzufassen“? Was der Ehemann kann, kann jeder andere Mann ebenfalls. Außerdem gilt das Zunähen der Vagina, so erfuhr ich vor Längerem in einem TV-Beitrag, auch der Luststeigerung des Mannes (je enger desto *stöhn*). Dass es der Frau hingegen statt gesteigerter Lust gesteigerte Schmerzen bringt, ist ebenfalls gewollt. So wird sie sich ungern freiwillig „anfassen“ lassen. Was dann doch wieder die These stützt, dass durch die Genitalverstümmelung auch die „Unberührtheit“ vor der Ehe gewährleistet werden soll.

    P.S.: Dass nur der Mann, nicht aber die Frau Spaß am Sex haben sollte oder darf, ist in vielen Kulturen verankert. Das hängt mit der ewigen Angst des Mannes vor weiblicher Untreue und „untergeschobenen“ Kindern zusammen. Daher: Hat die Frau keinen Spaß am Sex oder empfindet sie Sex sogar als schmerzhaft oder erniedrigend, sinkt die Gefahr des Fremdgehens.

  23. Der fand die Großeltern nett und kultiviert, und sie hätten ihm versprochen, das Kind nicht zu verstümmeln.

    Das ist ein bisschen schwach. Sie müssen es schon GANZ DOLL versprechen.

    Wie üblich zeigen die Gutmenschen sich als Zyniker die qualen von unschuldigen als kolleteral schaden erachten, hauptsache keiner ist beleidigt!

  24. # 5 Eurabier

    „Vielfalt“ ist wie z.b. „Bunt, Toleranz, Anti-Hass,gegen Rechts“ Neusprech.

    „Vielfalt, Bunt, Multikulti“ heisst nichts anderes als Zerstörung der europäischen Völker, Zerstörung ihrer völkischen, rassischen Exestienz, Vernichtung ihrer Kultur, Sprachen, Sitten, Gebräuche usw.

    Lehne mich mal aus dem Fenster, Multikulti ist Völkermord light, also genau das, was CDU/SPD/FDP/Grüne/Linke wollen.

    Genau das was ein/e Roth, Edathy, Süssmuth, Geissler, Schramma, Hirsch, Beck usw. wollten und wollen.

  25. @Heinz

    Tätowierungen oder Piercings mit solch einer Genitalverstümmelung zu vergleichen, spricht von massiver Unkenntnis, sowohl was „Körperschmuck“, vor allem aber was Beschneidung angeht! Informier dich mal besser, bevor du hier solche verharmlosenden Vergleiche triffst !

    @Lachsbrot
    Eine Quelle wäre interessant.

  26. @ lachsbrot

    nein bin ich nicht. aber wäre für ein kind schlimmer? eine jährliche untersuchung oder eine beschneidung? und wenn man nichts zum verheimlichen hat dann kann es einem eh egal seinußerdem sind es ärzte die solche untersuchungen machen. viele städte haben bereits jetzt „kindergynäkologen“ die sich um junge mädchen nach vergewaltigungen, sehr früher schawngerschaft etc kümmern. die machen das also nicht zum ersten mal und wissen wie sie auf die kinder eingehen müssen. mal ganz ehrlich jetzt.. ich wurde als kind misshandelt und wenn solche kontrolluntersuchungen pflicht wären ( die u-untersuchungen bei kleinen kindern z.b.) dann wäre mir und sicher vielen anderen kindern sehr viel leid erspart geblieben. jeder der nicht sowas mitmacht kann da einfach nicht mitreden. viele denken das wird schon mit der zeit.. stimmt aber nicht ! was dir als kind angetan wird vergisst du nie im leben! es macht dich kaputt!! und was die mädchen nach einer bescheidung dann erst durchmachen müssen will ich erst gar nicht wissen….

    boah bei solchen themen könnte ich echt an die decke gehen ^^

  27. #15 Denker: Genau so sieht´s aus. Die Scheichs haben sich so daran gewöhnt, von uns ausgehalten zu werden, da wäre eine Unabhängigkeit unserer Energieversorgung von ihnen doch, äh, irgendwie RASSISMUS, oder?

  28. at Israel_Hands

    ja da geb ich dir recht ich hab mich da ein wenig falsch ausgedrückt… aber es ist nun mal auch so, dass männer in dem kulturkreis nur beschnittene frauen heiraten ( deswegen wird es ja so oft gemacht weil die mütter angst haben ihre töchter werden nicht geheiratet was dann wieder dem ansehen der familie schadet) damit eine frau haben die „unberührt“ ist. muss es zwar auch nicht unbedingt sein aber solange es den schein nach außen hat passt es

  29. Warum keine regelmäßigen Kontrolluntersuchungen für Kinder der „Risiko“länder? In FRankreich werden jedes Jahr mehrere Tausend Mädchen verstümmelt? Was wiegt schwerer?

    Pragmatisch im vorliegenden Fall wäre gewesen, dass der Richter eine Untersuchung vor der Reise und nachher anordnet – und den Eltern klar macht, dass sie wegen Unterlassener Hilfeleistung oder Beihilfe zu schwerer Körperverletzung einige Jahre ins Gefängnis kommen werden, falls das Kind verstümmelt zurückkehrt.

  30. Female Circumcision Allowed
    http://www.youtube.com/watch?v=8vCRasBCOjs&feature=channel

    Partial Translation of Sunan Abu-Dawud, Book 41:
    General Behavior (Kitab Al-Adab)
    http://www.usc.edu/dept/MSA/fundamentals/hadithsunnah/abudawud/041.sat.html#041.5251

    Book 41, Number 5251:

    Narrated Umm Atiyyah al-Ansariyyah:

    A woman used to perform circumcision in
    Medina. The Prophet (peace_be_upon_him)
    said to her:

    DO NOT CUT SEVERELY AS THAT IS BETTER
    FOR A WOMAN AND MORE DESIRABLE FOR A HUSBAND.

    ? Female Circumcision … for the PURITY of humans for Allah against the animals.

    Mohammed did NOT FORBIDD female circumcision and APPROVED IT. But he advised NOT to cut TOO MANY of the CLIT.

  31. Auch hier wieder stellen die Zugewanderten ihre sog. Religiösität über unser Recht und deutsche Richter fällen lauwarme Urteile! Welcher Straftäter kündigt sein Vorhaben vorher an? Hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch und nicht nur diesem Mädchen wirds schlecht ergehen! Das Beste leistet wieder der Gesetzgeber. der wird nämlich ein Gesetz einbringen. Wann? Bald! Warum? Weil es kein Gesetz gibt? Oder weil man geltendes Recht in dieser Bevölkerungsgruppe nicht anwenden kann oder gar durchsetzen? Die körperliche Unversehrtheit gilt für Jedermann und Jederfrau und Jedemkind! So sieht das aus, und damit wäre man eigentlich damit durch! Statt nun zu kontrollieren, was dem armen Kind geschieht (bei der Anreise nach Deutschland ja durchaus möglich), eiert der Staat herum! Ich frage mich wirklich, in welchem Staat wir leben! Dabei wäre es doch ganz einfach! Den potentiellen Tätern wird klar gemacht, daß sie besser wegbleiben, wenn sie sich nicht an unsere Regeln halten wollen!

  32. Die christliche Religionszugehoerigkeit der Eltern wurde z.B. in der Badischen Zeitung erwaehnt, die aber nur fuer Abonnenten online zugaenglich ist. Ich versuche, den Beitrag hier zu kopieren:

    BZ vom 17.06.2009

    Dinah darf zu ihren Großeltern
    Das Familiengericht Bad Säckingen befürchtete eine Genitalverstümmelung beim Äthiopien-Besuch — das OLG hob das Urteil auf

    Von unserem Mitarbeiter Heiner Fabry

    SCHOPFHEIM. Große Erleichterung herrscht in der äthiopischen Familie in Schopfheim: Die vom Familiengericht Bad Säckingen verfügte Einschränkung des Sorgerechts der Eltern über ihre minderjährige Tochter wurde jetzt durch den Entscheid des Oberlandes gerichtes Karlsruhe (OLG) aufgehoben.

    Was war geschehen? Eine äthiopisch-stämmige Familie aus Schopfheim wollte ihre minderjährige Tochter in Begleitung eines Bekannten der Familie zu ihren Großeltern nach Addis Abeba in die Ferien schicken. Daraufhin informierte eine Arbeitskollegin der Mutter die „Task Force für effektive Prävention von Genitalverstümmelung“ in Hamburg. Auf Betreiben dieser Initiative wurde das Jugend- und Sozialamt aktiv und ließ die Reise im Oktober 2008 über das Familiengericht Bad Säckingen verbieten.

    In einer Entscheidung des Familiengerichts wurde die Argumentation der Initiative aufgenommen und aufgrund einer möglichen Gefährdung des Kindeswohls der zehnjährigen Tochter das Sorgerecht der Eltern eingeschränkt. Das bedeutete, dass die Eltern mit ihrer Tochter das deutsche Staatsgebiet ohne Einwilligung des Jugendamtes nicht verlassen durften. Des Weiteren war vom Jugendamt verlangt worden, die Tochter solle sich regelmäßigen medizinischen Untersuchungen unterziehen, um sicherzustellen, dass an ihr keine Genitalverstümmelung vorgenommen wurde.

    Gegen diese Entscheide wehrten sich die Eltern. Sie sahen sich alleine aufgrund ihrer Herkunft einem Generalverdacht unterstellt, obwohl sie selbst wie auch ihre Verwandten aus gesellschaftlichen Kreisen stammen, in denen die Genitalverstümmelung nicht praktiziert wird. Die Mutter ist Katholikin und besitzt die italienische Staatsbürgerschaft, der Vater ist deutscher Staatsangehöriger äthiopischer Abstammung und gehört der orthodoxen Kirche an. In beiden Familien wird die Beschneidung aus ethischen und religiösen Gründen abgelehnt. So sind weder die Großmütter noch die sieben Schwestern des Vaters beschnitten. In Äthiopien ist die Beschneidung außerdem gesetzlich verboten.

    In seinem Entscheid vom Mai dieses Jahres hat nun das Oberlandesgericht Karlsruhe der Beschwerde der Eltern stattgegeben und alle früheren Urteile aufgehoben. Bei seinem Urteil stützte sich das OLG neben den Aussagen der Eltern auf einen Bericht der deutschen Botschaft in Äthiopien, die die Großeltern des Mädchens aufgesucht hatte. In diesem Bericht heißt es, „dass Dinah in keiner Weise bei einem Aufenthalt bei ihren Großeltern in Addis Abeba gefährdet wäre“ . Auch wenn es in Äthiopien immer noch Regionen und Bevölkerungsgruppen gebe, die die Genitalverstümmelung praktizieren, dürfe alleine daraus nicht grundsätzlich auf eine mögliche Gefährdung geschlossen werden, stellt das Gericht fest und ergänzt in seiner Urteilsbegründung: „Es geht deshalb nicht an, bestehende Unterschiede zu ignorieren und Angehörige dieser Staaten, die sich moderne Lebensverhältnisse erarbeitet haben und auch entsprechend leben, unter einen Generalverdacht zu stellen, der auf — wenn auch weit verbreiteten — archaischen Vorstellungen und Lebensverhältnissen beruht.“

    Dieses Urteil stellt für die Eltern nach Monaten schwerer Belastung eine große Erleichterung dar. Die Mutter musste ihre Arbeitsstelle aufgeben, da eine Zusammenarbeit mit der Kollegin, die die Anzeige ins Rollen gebracht hatte, für sie nicht zu ertragen war. Und die Unterstellung, sie seien in der Lage, ihrer Tochter ein solches Leid zuzufügen, obwohl die Eltern seit Jahren in Deutschland integriert sind und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, hat sie schwer verletzt. Mit dem Entscheid des OLG sind für die Familie die rechtlichen Fragen jetzt geregelt. Die Wunden, die das ganze Verfahren geschlagen hat, werden aber einige Zeit brauchen, um zu verheilen.

  33. #16 Lachsbrot

    „Und das diese Organisation Mädchen, bei dem mindestens ein Elternteil aus einem “Risikoland” kommt, ab Geburt jährlich auf den gynäkologischen Stuhl setzen möchte, geht eindeutig zu weit!“

    Wenn du eines dieser 15jaehrigen Maedchen waerest wuerdest du wahrscheinlich gaaaaaaaaaaaaaaanz anders denken. Aber bist du ja nicht, ..so what…

  34. #24 wolaufensie: Die beiden verlinkten Bilder haben mich drauf gebracht, dass sich der freundliche „Halsabschneider“ und „s´Cemle“ ein wenig ähneln… Verwandtschaft?

  35. Ich bin kein 15 jähriges Mädchen mehr. 🙂
    Und deshalb kann ich unterscheiden, zwischen sehr gut integrierten Äthiopier und einer Organisation, die sich auf deren Kosten profilieren wollte. Ich bin Mutter und ich haue jeden um, der mich in der Art und Weise denunzieren würde.
    Es kam ein Bericht bei Mona Lisa am 8.2.09.

    Text beim ZDF

    und

    beim ZDF, Drehscheibe Deutschland als Video

    sowie

    Bericht beim SWR

    Und hier eine Initiative die den Fall nochmal ausführlich erklärt:

    Der Fall Dinah

  36. #11 Heinz (17. Jun 2009 09:52) Leute, die auf tatooing, piercing, branding u.s.w. stehen, die sehen sowas sicherlich als Erweiterung der Vielfalt an!

    Wieso, steht das in einer Ihrer Fatwa?
    Einfach nur Idiotisch, sowas zuvschreiben!! Es zeigt mir aber das Ihr denken nicht weit vom Koran ist!

  37. egal ob Moslem oder Christ, oder sonstwas, Beschneidung ist so krank und pervers, daß keine Strafe hart genug ist.

  38. Es ist doch verdächtig, dass groß rumprozessiert wird, bloß damit die kleine Dinah ihre Großeltern sieht. Als Richter hätte ich ein gynäkologisches Attest von der Mutter angefordert: Ist sie unbeschinitten und nicht nicht zugenäht, dann mag die Tochter fliegen, andernfalls niente.

  39. #41 Gilgenbach

    Was sagt Claudia Fatima eigentlich zu solchen Vorkommnissen?

    …tja, Claudi äusserte sich
    an kompetenter Stelle schon mal sehr differenziert und bestimmt . Und zeigt gleichzeitig auch noch, dass sie so richtig Hadithenfest ist.
    Isch glaub, isch will sie heirathe…! 🙄
    …uff, jetzt ist es raus…

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