Willst Du nicht mein Bruder sein…

Von der Fatah ermordeter und zur Schau aufgehängter Palästinenser…zerschmetter‘ ich dir zuerst ein Bein! Das Fatah-beherrschte palästinensische Fernsehen zeigte ein Video (Achtung – sehr grausam!), worin Hamas-Palästinenser in Gaza das Bein eines gefesselten Schwerverletzten zerschmettern, mit „Allah ist groß“-Rufen, unbeeindruckt von den Schreien des Opfers sowie voller Stolz ungeniert in aller Öffentlichkeit. Die Verstümmelung von Gliedern gilt dort als ein Denkzettel an die gegnerische Partei, und nicht unbedingt als Strafe für eine individuelle Schuld des Opfers.

Auch die gegnerische Terroristenpartei Fatah geht nicht besonders sanft mit Palästinensern um, das (ältere) Foto zeigt einen von Fatah ermordeten und zur Schau kopfüber aufgehängten Palästinenser in der West Bank, nur eines der unzähligen Opfer der unbeschreiblichen Brutalität unter den Palästinensern.

„Palästina“ wäre der 22. Staat, in dem Araber Souveränität als arabische Nation ausüben möchten. Aber was für ein Staat soll das werden? Westlich oder islamisch? Nun, wie die anderen 21: diktatorisch und islamisch. Im Grundgesetz des von den Fatah-Terroristen geplanten Staat „Palästina“, zunächst neben Israel und in der nächsten Phase an Stelle von Israel, sind der Islam Staatsreligion und die Scharia Hauptquelle der Gesetzgebung. Bei der Hamas ist theoretisch die Rolle des Islam eine Spur schärfer und Israel muss von Anfang an zerstört werden.

Wer jedoch große Unterschiede in der Praxis zwischen Fatah und Hamas sucht, braucht schon fast ein Rastermikroskop und viel Sinn für Haarspalterei. Wie auch immer, die Milizen der Fatah und Hamas sind weltweit, auch in EU und USA, als Terroristen gelistet. Bei den palästinensischen Missverstehern des Islam wird jedoch diese Einstufung wohl eher als Gütesiegel verstanden, denn Fatah und Hamas erhielten bei den letzten „Wahlen“ zum „Parlament“ der Palästinensischen Autonomie zusammengezählt fast 100% der Sitze.

Die EU und die anderen westlichen Geberländer murren ab und zu, denn die Lynchorgien der palästinensischen Nehmer sind alles andere als photogen. Auf die islamischen Geistlichen und Juristen in „Palästina“ (und anderswo), die gegen die Brutalität der Palästinenser protestieren oder sich von den Hamas- und Fatah-Missverstehern des Islams distanzieren, werden wir wohl noch lange warten müssen. Vielleicht bis zum Jüngsten Gericht.

(Gastbeitrag von Daniel Katz, Middle-East-Info.org)