Bombenterror auf Mallorca

eta

Hinter Terroranschlägen stehen meist Muslime. Meist heißt: Manchmal sind es auch deren beste Freunde, die Linken. Heute war es auf der spanischen Ferieninsel Mallorca wieder soweit. Die sozialistische Terrororganisation ETA, die ihren Kampf gegen Rechts auch Jahrzenhnte nach Francos Tod nicht einstellen möchte, ermordete bei einem Bombenanschlag zwei Polizisten. Die Behörden schlossen Flug- und Seehäfen, die Insel mit einem täglichen Besucherumschlag von knapp 90.000 Menschen ist von der Außenwelt abgeschnitten.

BILD-online berichtet:

Chaos und Panik auf Mallorca! Die baskische Untergrundorganisation Eta hat bei einem Autobombenanschlag vor einer Kaserne der Guardia Civil auf der spanischen Ferieninsel zwei Polizisten getötet.

Jetzt haben die spanischen Behörden die Insel dicht gemacht, kein Flugzeug und kein Schiff dürfen die Insel verlassen. Die spanische Polizei will die Terroristen noch auf Mallorca fassen.

Code-Name des Polizei-Einsatzes: „Operation Käfig“. Es wurden alle verfügbaren Sicherheitskräfte mobilisiert, um zu verhindern, dass die Attentäter entkommen.

Am Mittwoch waren bereits bei einem Bombenanschlag der Terrorgruppe Eta auf eine Polizeikaserne in der nordspanischen Stadt Burgos 65 Menschen verletzt worden.

Doch wer steht hinter der baskischen Untergrundorganisation?

Eta-Aktivisten sind brutal und feige Mörder, terrorisieren den spanischen Staat und die Bevölkerung!

Seit 50 Jahren hat die Untergrundorganisation Eta im Kampf für einen unabhängigen baskischen Staat Bomben gelegt und gemordet. Nach einem Anschlag auf einen Polizeikaserne im spanischen Burgos gestern, hat sie jetzt auf der Ferieninsel Mallorca zugeschlagen.

Bei etwa 4000 Terroranschlägen kamen mehr als 830 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. 2300 Menschen wurden verletzt.

Die Zahl der Eta Mitglieder wurde Anfang der 80er Jahre auf rund 1000 geschätzt. Heute sind es nach Polizeiangaben vermutlich nur noch einige Dutzend. Fast 1000 Eta-Aktivisten sitzen inzwischen in spanischen und französischen Gefängnissen ein.

Die Eta sieht sich selbst als linksstehende Befreiungsorganisation. Von der Europäischen Union und anderen internationalen Organisationen wurde sie offiziell als terroristische Vereinigung eingestuft.

„Euskadi Ta Askatasuna“ (Baskenland und Freiheit) wurde 1959 gegründet. Dem ersten Attentat 1968 folgten zahlreiche Anschläge in ganz Spanien.

Die Eta spielte eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Franco-Diktatur (1939-1975). Eine der spektakulärsten Aktionen war 1973 die Ermordung des damaligen spanischen Ministerpräsidenten Luis Carrero Blanco.

Auch nach der Rückkehr Spaniens zur Demokratie setzte die Organisation ihren bewaffneten Kampf fort.

1987 gab es bei einem Anschlag auf ein Kaufhaus in Barcelona mit 21 Toten die bisher meisten Todesopfer.

Die Eta erklärte in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals eine „Waffenruhe“ und führte Verhandlungen mit der spanischen Regierung, die aber – wie zuletzt 2006/2007 – stets scheiterten.

Die Eta-nahe Separatistenpartei Batasuna (Einheit) wurde im März 2003 vom Obersten Gerichtshof verboten. Sie gilt als der politische Arm der Terroristen.

Solche Parteien kennen wir in Deutschland auch. Es besteht aber wenig Hoffnung, dass sie in absehbarer Zeit verboten würden.

(Foto: ETA-Aktivisten – Ähnlichkeiten mit Kölner Kämpfern gegen Rechts sind nicht zu übersehen)