KulturbereichererIch möchte mal einiges zur angeblichen Gastfreundschaft mohammedanischer Menschen in mohammedanischen Ländern sagen, die so viele Gutmenschen immer wieder hervorheben und davon ausgehen, dass dies von diesen Menschen aus tiefstem Herzen kommt und keineswegs nur zum Schein ist. Im vergangenen Jahr besuchte ich das erste Mal in meinem Leben meine alte Heimat.

(Gastbeitrag von Suryoyo zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Um genau zu sein, die meiner Eltern, da ich hier in Deutschland geboren wurde. Diese liegt im Südosten der Türkei und nennt sich, wie einige sicher wissen „Tur Abdin = Berg der Knechte Gottes“. So war es immer mein Wunsch, die kulturelle Vielfalt dieses Gebietes, vor allem bedingt durch die Jahrhunderte alten Kirchen und Klöster, kennen zu lernen und die Wurzeln meiner Herkunft in Augenschein zu nehmen. Ungeschickterweise war es so, dass nur eine Woche vor unserer Abreise die drei deutschen Bergsteiger am Berg Ararat entführt worden waren. So brachen wir mit einem mulmigen Gefühl auf und mit der Bitte meines Hausarztes, der mich zuvor gegen dort übliche Krankheiten geimpft hatte, nicht auf Berge zu klettern….

In Izmir am Flughafen angekommen, gönnten wir uns einen Tag am Strand und übernachteten in der Wohnung meies Onkels, welche ihm als sehr bescheidene „Sommerresidenz“ dient. So kam es dazu, dass ich mit meinem Cousin nachts um die Häuser zog und mir mal alles von ihm zeigen ließ. Da waren die hauptsächlich rumänischen und russischen Touristinnen. Und die jugendlichen Saisonarbeiter, die über die Saison aus den tiefsten Provinzen zum Arbeiten herangezogen werden, und zwischen ihren 16 Stunden-Schichten acht Stunden in Kellerlöchern übernachten. Deren Aufgabe es ist, so viele weibliche Passantinnen rumänischer und russischer Herkunft ihrer männlichen Begleiter oder gar der Begleitung durch die Eltern zu entreißen und in die Discos oder gar – wenn möglich – ins Bett zu locken. Dies auch oftmals begleitet durch Zerren an den Armen oder schlichtem Umzingeln unterlegt mit lächerlich geringen und akzentbeladenen Englischkenntnissen.

Türkinnen hingegen wurden schlichtweg ignoriert und unbehelligt des Weges entlassen. Angewidert von der Bereitwilligkeit und Naivität dieser Mädchen, sich überreden zu lassen mitzukommen, war ich froh, nur einen Tag an diesem Ort verbringen zu müssen. Also am nächsten Morgen, der erste übrigens, an dem ich von einem „Allah u … !!!!“ geweckt worden war und nicht fassen konnte, dass es soetwas wirklich gibt, da wir in Deutschland Gott sei Dank von soetwas zumindest NOCH verschont sind, stiegen wir ins Auto und los ging es quer durch die Türkei.

Während unserer 20 Stunden-Fahrt wurden etliche Polizisten „geschmiert“, da wir ja ständig zu schnell fuhren oder der Blinker auf einmal nicht ging oder unser Nummernschild zu schmutzig war. Erkennen, dass es ein französisches Kennzeichen (das meines Onkels) war, konnten sie allemal und es war auch der Grund, warum auf einmal so vieles an unserem ein Jahr altem Fahrzeug nicht in Ordnung war.

Nun gut, etliche Kilometer weiter und etliche Lira weniger, kamen wir an einem Ort an, in dem seltsames vor sich ging. Direkt an der Hauptstraße fiel unser Augenmerk, auf ein Gebäude, das sicher weit über 500 Jahre auf dem Buckel hatte und an dem eifrig gearbeitet und gebaut wurde. Dieses Gebäude sah ziemlich nach einer Kirche aus, jedoch wunderten wir uns, warum der Kirchturm nicht mehr an seiner Stelle war und stattdessen ein Minarett aufgepflanzt wurde. Keiner sprach es laut aus, aber jeder von uns dachte es sich. Um keinen Ärger zu bekommen, fuhren wir weiter und baten (zumindest war es bei mir der Fall) Gott um Vergebung für diese Schandtat, verübt an seiner heiligen Kirche. Sofort fühlte ich mich an die Hagia Sophia erinnert, welche einst die prächtigste Kirche des östlichen Römischen Reichs war und dann zur Moschee umfunktioniert wurde.

Es war endlich soweit, wir kamen im Tur Abdin an, genauer im Heimatdorf meines Vaters Iwardo (Aynwardo), in dem ein wilder Kampf ums überlegen während des Völkermords um 1915 stattfand. Als ich endlich an der Kirche ankam, die ich schon immer sehen wollte, fühlte ich mich eher an eine Festung, als an eine Kirche erinnert. Meterdicke Wände und burgmauerähnliche Türme standen wie ein Bollwerk des Christentums am Rande des Dorfes. Als ich näher kam, wunderte ich mich über die vielen kreisrunden Löcher in den rot-braunen Sandsteinen. Als ich erschrocken feststellte, dass es sich um Einschusslöcher handelte, sahen mich alle nur dezent nickend an und versicherten sich noch eimal, ob auch niemand zusieht. Teils steckte noch die Kugel im Stein. Nur einer von hunderten Beweisen für den Völkermord an den Christen in der Türkei, der noch immer vehement von den Türken abgestritten wird, und über den zu reden einen ohne Umwege ins türkische Gefängnis bringt, von dem wir alle so viel gehört haben.

So vergingen die Tage und der gewahrte Schein verflüchtigte sich langsam. Als wir an einem Fluss einen Badetag einlegen wollten und einige Bierdosen gezückt wurden, um diese eisgekühlten Durstlöscher bei 40 Grad im Schatten zu genießen, kamen nach nicht einmal drei Minuten wie aus dem Nichts die von mohammedanischen Gästen herbeigerufenen Polizisten und baten uns wirklich höflich, das Bier doch bitte wieder einzupacken (offene Bierdosen noch halb gefüllt wieder einpacken?). Wegschütten durften wir es nicht, da es sein könnte, dass ein Mohammedaner damit in Berührung kommen könnte.

Als wir in der Kreisstadt Midyat zurück waren, kamen wir in einen christlichen Laden (ein leerer Raum, in dem lediglich Wasserflaschen im Regal standen) an. Der wirkliche Zweck dieses Ladens wurde mir erst offenbar, als der Besitzer das Bier aus einem Geheimfach holte, um es den Gästen anzubieten. Interessanterweise waren unter den Bier trinkenden Gästen viele Mohammedaner. Klar, Hauptsache der Schein wird gewahrt.

So gingen die Tage dahin und wir besuchten das Kloster Mor Gabriel, das zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der in Kürze folgenden Klagewelle durch den türkischen „Rechtsstaat“ und geldgieriger kurdischer Marionetten ferngesteuert durch moslemische Hassprediger wusste. Ich habe während dieses Urlaubs wirklich viel gelernt über die alte Heimat. Nicht nur Geschichtliches bleibt in meiner Erinnerung. Das ständige Versteckspielen der Christen in einem moslemischen Land, die Intoleranz und die Respektlosigkeit, mit der Christen behandelt werden, können doch nicht einfach so von unseren Gutmenschen übersehen werden.

Warum fordern moslemische Mitbürger Rechte ein, die in ihrer Landessprache noch nicht einmal ein Wort dafür haben? In der Türkei wurde die „Kulturbereicherung“ durch die Osmanen geduldet und wir sehen, was aus der Türkei geworden ist. Genauso wird im Moment Deutschland bereichert und Deutsche werden im eigenen Land diskriminiert, wie wir es in der Türkei erfuhren. Der Schein wird so lange gewahrt, bis er einfach nicht mehr von Nöten ist. Und die einzigen, die von diesem Schein geblendet werden, sind die viel zu vielen Gutmenschen in diesem Land.

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Es gibt keinen Grund dafür…
» Behindertes Kind als “Gottes Strafe”
» Der P*ff und der Perser
» “Was!? Hast du ein Problem?”
» Meine Erlebnisse in arabischen Ländern
» “Seien Sie froh, dass nichts passiert ist”
» Umar an der “Tafel”-Theke
» Kulturbereicherung kommt selten allein
» Plötzlich war Aische unterm Tisch verschwunden
» “Gibt es Prüfung nicht auf türkisch?”
» Eine unterschwellige Bedrohung
» Früher war alles einfacher
» “Ey, hast Du Praktikum für uns?”
» Eine wahre Bereicherung
» Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden
» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen

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40 KOMMENTARE

  1. Nun gut, etliche Kilometer weiter und etliche Lira weniger, kamen wir an einem Ort an, in dem seltsames vor sich ging. Direkt an der Hauptstraße fiel unser Augenmerk, auf ein Gebäude, das sicher weit über 500 Jahre auf dem Buckel hatte und an dem eifrig gearbeitet und gebaut wurde. Dieses Gebäude sah ziemlich nach einer Kirche aus, jedoch wunderten wir uns, warum der Kirchturm nicht mehr an seiner Stelle war und stattdessen ein Minarett aufgepflanzt wurde.

    Wie heißt dieser Ort und in welchem Jahr fanden die Bauarbeiten statt?

  2. Statt sich für die armen Christen in islamischen Ländern einzusetzen, lecken die christlichen Nationen den islamischen Kulturvernichtern den Arsch.

    Statt offensiv FÜR ein lebendiges Christentum in der islamischen Welt zu kämpfen, wird Kritik am Verhalten der Muslime gegenüber Christen nicht geduldet.

    Besonders unsere Gutmenchen geben alles, die eigene Nation, die eigene Religion und das eigene Volk hinter intoleranten islamischen Machtansprüchen anzustellen.

  3. Die Ankündigung des Autors, die orientalische Gastfreundlichkeit als Schein zu entlarven, macht er nicht wahr. Der Artikel endet abrupt mit dem Ausdruck der Furcht vor einer schleichenden feindlichen Übernahme Deuschlands durch Leute, die sich auf das Wahren von Schein verstehen, aber auch dieser Gedanke steht unvermittelt im Raum, denn schließlich wurde Byzanz ganz offen militärisch erobert. Schade, denn der Autor hat eine Menge interessante Erfahrungen zu berichten.

  4. Ja, lieber Kommentator Suryoyo,

    Ihre Erkenntnisse sollten weit, weit in die Öffentlichkeit getragen werden können. Ihren Bericht sollten Millionen lesen können.

    Aber, leider, hierzulande kennt man nur die Hochglanzbroschüren, als Appetizer für den Touristen.

    Und was dahinter steckt, so kalkulieren die, das geht niemand was an…..

    http://www.flickr.com/groups/karam/

    Gruß und Segen Ihnen und Ihren Lieben,
    pepe.

  5. Vielleicht folgt noch eine Fortsetzung? Es sieht so aus, als ob der Bericht etwas überstürzt abgebrochen wurde.

  6. Frage an PI

    Ich finde es auffällig und auch begrüßenswert, das hier viele Menschen schreiben, die offenbar keineswegs „Biodeutsche“ sind, sondern Nachfahren von Einwanderern unterschiedlichster Herkunft.

    Eine Abstimmung unter den Besuchern auf der Startseite wäre doch mal interessant, oder?

    Die Abstimmungsfrage sinngemäß: „Haben Sie Eltern aus dem Ausland oder sind selbst in 1. Generation nach Deutschland eingewandert?“
    1. Nein
    2. Ja, aus der Türkei
    3. Ja, Russlanddeutsche
    4. Ja, …
    5. Ja, sonstige

    Das mal als Anregung.

  7. #3 cattivista

    Stimmt. Der Erlebnisbericht ist wirklich sehr interessant, besser wäre er aber noch, wenn der Verfasser den roten Faden auch wirklich durchs Nadelöhr gezogen hätte.

    Die Beobachtung stimmt auch bei vielen anderen Gastbeiträgen auf PI, das können viele noch besser machen.

  8. Hi,
    also nur vorweg, ich habe den Bericht gestern Nacht um halb 5 uhr morgens geschrieben und war ziemlich müde, daher auch die vielen Rechtschreibfehler. Zudem spinnt meine Tastatur. Im Prinzip könnte ich noch unmengen an Beweisfotos und weiteren Geschichten niederschreiben, und ich werde dies auch sofern mir die Zeit dafür bleibt tun.

    Leider weiss ich nicht wie dieser Ort hieß, da ich nicht Türkisch sprechen,k geschweige denn lesen kann. und wir wollten nur schnell weg von dort.
    Es war ungefähr 100 km von Dyarbakir entfernt und somit in der Tiefsten Provins. Ein kleines Kaff eben, indem es vermutlich keine Christen mehr gab.

  9. #8 Suryoyo87 (28. Jul 2009 23:55)

    macht ja nichts, nur würde uns allen vielleicht interessieren, was du mit der Gastfreundschaft meintest……vielleicht schreibst du es in einem weiteren Beitrag ?

    Gastfreundschaft nur Schein ? Wäre schön und danke für den Beitrag.

  10. Jeder der in einem islamischen Land seinen Urlaub bucht begeht Hochverrat! Jeder Anbieter mit solchen Urlaubszielen sollte bestraft werden. Diese Werbungen für diverse Islam-Länder muss boykottiert werden. Jeder Cent der dort bleibt unterstützt nur den islamischen Terror! Ob Türkei Ägypten Dubai zu diesen Barbaren fährt man niemals ausser um den Islam zu bekämpfen!

  11. Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.

    Benjamin Franklin 17o6-1790

    Stimmt….und die deutsche Regierung arbeitet derzeit extrem kräftig daran.

  12. @Suryoyo:

    Mich würde mal interessieren, warum der Onkel mit ’nem französichem Kennzeichen rumfährt…

  13. wie krank!!

    IM NAMEN DES ISLAM
    Einem Jungen wird im Iran zur Strafe über den Arm gefahren, weil er Brot gestohlen hat.

    wenigstens haben sie ihm den arm stark unterpolstert, sonst wäre es nur noch matsch gewesen!!

    trotzdem — diese drecksbande, sprich die vertreter und verfechter der scharia, sollen alle hoffentlich noch erfahren, wie es ist, wenn man sie bis aufs blut bekämpft!!

    ich hoffe dies inbrünstig!!

    ISLAM = die seuche der menscheheit, schlimmer als jede krankheit!!

  14. #12 Zaphod Beeblebrox (29. Jul 2009 01:57)

    Frag mal bei Scharia-Mazyek nach. Die Scharia ist ´ne tolle Sache.

    OT:
    Die Tagesthemen berichten:

    Bürgerkrieg in Inguschetien?

    Der interessierte Bürger fragt sich: „WO is DAT denn?“ Tschetschenien gleich neben an:

    Russische Menschenrechtlerin nach Tschetschenien entführt und ermordet.

    Überall Truppen, Willkür, Gefechte.

    Die ARD zeigt Bilder der Menschenrechtsorganisation, danach die „rührige“ Geschichte der augenscheinlich islamischen Familie eines „jungen Mannes“ der angeblich von Russen ermordet und gefoltert wurde.

    So. Die ARD schafft es einmal mehr die Russen und die Truppen der Inguschetier als militaristischen Tiger erscheinen zu lassen, während die oppositionellen „Freiheitskämpfer“ nicht genauer beschrieben werden.

    NICHT EINMAL fällt das Wort Moslem oder Islam.

    Da kämpfen also wieder einmal tapfere „Freiheitskämpfer“ gegen böse Regierungstruppen einer freien Republik.

    Fällt mir doch gerade Kirgisien ein. Und Tschetschenien. Und Pakistan. Und Afghanistan. Und GAZA. Und der REST der islamischen „Grenzgebiete“.

    ÜBERALL das Gleiche. Immer gibts erst eine mediale FINTE, dann kommt der islamische Terror. Und unsere dummen Journalisten treten immer schön tief in den Scheißhaufen und deklarieren islamische Terroristen zu „Freiheitskämpfern“.

    Es ist wirklich zum Verrückt werden.

    Tagesthemen ab 3:00

  15. „Spiegel“-Artikel von 1994:

    (…)

    Im osttürkischen Grenzort Hopa in der Provinz Trabzon stehen heute 32 Quickie-Hotels, wo es vor drei Jahren noch kein einziges gab. „Die ganze Schwarzmeer-Region“, sagt Kemal Ünlür von der Stadtverwaltung Trabzon, „ist ein einziger großer Puff.“ Die Mädchen von der anderen Seite des Schwarzen Meeres verstehen meist nur einen Satz auf türkisch. Der aber reicht zur Verständigung: Natascha yat asagi – zu deutsch: Natascha, komm ins Bett.

    Russinnen, Kaukasierinnen und Ukrainerinnen, die in grellen Scharen über die Grenzen kommen, wollen letzten Endes alle nur das eine: einen türkischen Mann, egal, ob er ledig ist oder schon verheiratet. Die Trefferquote ist hoch, und dementsprechend hoch ist auch der Anstieg der Scheidungsquoten in Nordost-Anatolien. Denn der schönen Dekadenz der „Notschnyje babotschki“, der Schmetterlinge der Nacht, wie sie sich selbst nennen, sind türkische Ehefrauen nicht gewachsen. „Es ist wie an einer Tankstelle“, sagte einer der Kunden dem Berichterstatter des britischen Guardian, „die Nataschas wechseln dein Öl und pumpen die Reifen neu auf.“

    (…)

    http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13693414&top=SPIEGEL

  16. # 3, #5, #7, #9

    Ich denke, die Menschen die hier ihre Erlebnisse für PI schreiben, wollen kein Bestseller Buch und kein Krimi Schreiben, sie wollen einfach ihre persönliche Erfahrungen und Eindrücke mit allen teilen. Von Mensch zum Mensch. Die literarische Kritik solltet man lieber für andere Sachen ausüben. Hier ist nur sinnlos und kontraproduktiv.

  17. Sehr geehrter suryoyo,
    daß Dein Bericht nicht mit dem Titel 100% übereinstimmt wurde schon bemängelt, ein läslicher Fehler und durch die frühe Urzeit tolerierbar, trotzdem ein guter Artikel. Die Anregung deshalb einen zweiten Teil zu schreiben finde ich gut.
    Aber ich habe noch eine zweite Bitte an Dich. Anscheinend bist Du Aramäer. Den meisten Deutschen sind die Armeniermorde mit weit über eine Millionen Toten bekannt, weit weniger dagegen sind die zur selben Zeit stattgefunden Massenmorde an Aramäern und anderen Christen bekannt. Du hast sie in deinem Bericht kurz erwähnt. Dein aramäisches Umfeld wird bestimmt eine Menge an Informationen darüber besitzen. Daher meine Bitte: Schreibe für die PI-Gemeinschaft einen Bericht darüber, er muß nicht hochwissenschaftlich sein, sondern nur den anderen Lesern eine weitere Facette der osmanischen Toleranz zeigen. Im voraus vielen Dank für Deine Mühe.

    Hochachtungsvoll
    multikultifan

  18. #3 cattivista (28. Jul 2009 23:24)

    Die Ankündigung des Autors, die orientalische Gastfreundlichkeit als Schein zu entlarven, macht er nicht wahr. Der Artikel endet abrupt mit dem Ausdruck der Furcht vor einer schleichenden feindlichen Übernahme Deuschlands durch…

    Er begnügt sich mit den Touristen ausnehmenden Jugendlichen und dem Umgang mit Besuchern, als diese Bier tranken. Wobei man letzteres wohl eher nicht gelten lassen kann, da es sich – zumindest teilweise – um Einheimische handelte, die eben nur eine andere Religion haben.

    Vielleicht kann ich etwas beitragen. Ich war von 1980 bis 1983 mit einer Perserin zusammen (1979 mit Mutter und Geschwistern nach Deutschland gekommen – warum wohl?).

    Wir wohnten zusammen, schon nach kurzer Zeit. Nur wenn sich der Vater ankündigte, der in Teheran geblieben war, wo er bei der deutschen Botschaft arbeitete, wohnte sie bei ihrer Mutter und den Geschwistern. Papa Ali dachte auch nach zwei Jahren noch, Töchterchen sei noch immer Jungfrau.

    Eines weniger schönen Tages rief Muttchen mal wieder an um mitzuteilen, der liebe Ali beliebe nach Germanistan zu kommen. Also packte meine Freundin ihre notwendigen Sachen und für zur Mutter. Ali kam aber nicht (passierte öfter, die Nummer. Als wir versuchten, bei der Lufthansa herauszubekommen, ob Ali als Passagier gelistet sei, bissen wir leider auf Grantit).

    Also vereinbarten wir einen Tag, an dem ich ganz brav und mit Schlips und Kragen, zwei Blumensträußen bei Mama und Freundin auftauchte. Auf mehrfaches Klingeln wurde nicht geöffnet. Nach einer Weile ging ich dann voll Wut und schmiß die Sträuße auf die Terrasse. Meine Freundin öffnete das Fenster und sagte, ihre Mutter mache Zicken, die dann auch von hinten rief, sie solle das Fenster schließen. Meine Freundin meinte, ich solle in der Nähe bleiben. Um die Ecke war eine Kneipe.

    Als es dann dunkel war, schlich ich zu ihrem Fenster und klopfte. Sie öffnete es und zog mich hinein, meinte daß sie spitz sei (war sie immer). Ich weiß nicht, ob es Rache an der Mutter war, jedenfalls schoben wir auf der Erde vor der Tür eine Nummer und die Mutter klopfte dauernd, meine Freundin solle aufmachen. Die hatte aber was anderes zu tun.

    Nachher trafen wir uns mit Teilen einer mit ihren Eltern befreundeten Familie auf deren Drängen in einer Kneipe, war eine laue Bewirtung. Später mal luden wir zum Vietnamesen ein, wo wir sehr viel ein und aus gingen, und ließen ordentlich auffahren. Naja, als sie hineinkamen, waren die Minen böse, weil der Vietnamese im Rotlicht-Viertel lag (alte Hannoveraner: An der Ecke, wo mal das Haxen-Eck war, ich glaube der Name des Lokals war „Mekong“, hatte ein riesiges Geisterhäuschen oben in der Mitte). Schon beim Essen entspannte sich die Szene, man lobte das Restaurant und bekam mit, daß wir sehr häufig dort sind.

    Aber zu einer Gegeneinladung kam es nie. Bis zum Ende wurden Spielchen gespielt.

    Soweit zu einem Teil meiner überwiegend guten mohammedanischen Bereicherung. Jedenfalls habe ich nie wieder eine so scharfe Braut erlebt.

  19. @ Intolerant
    Die Idee finde ich nicht gut. Ich bin Deutscher, mit nur türkischem Paß. Meine Eltern kommen aus der Türkei. Ich bin voll integriert/assimiliert. Ich möchte mich gar nicht von Biodeutschen absetzen. Ich bin, bis auf meiner Abstammung, 100% Deutscher.
    Außerdem hätte ich den Eindruck, dass ich instrumentalisiert würde.

    Bei so einer Abstimmung würde ich entweder nicht mit machen, oder Deutscher ankreuzen. Ich will mich nicht abgrenzen müssen. Außerdem sollte es egal sein, wer woher und wie kommt. Hier geht es um eine Sache: Islamkritik. Das ist ein Thema was die ganze Welt beschäftigen sollte.

    Gruß Timur

    gitimur@web.de

  20. Klasse Bericht, danke!
    Allerdings habe ich noch mehr Informationen über die angebliche Gastfreundschaft erwartet.
    Nach meiner eigenen Erfahrung sind die Leute in der Türkei vor allem dann nett zu Touristen und anderen Fremden, wenn sie von denen Geld erwarten. Ob das die naiven Türkeitouristen jemals begreifen werden?? Eine Offenheit gegenüber Fremden ist in diesen Gegenden ansonsten völlig unüblich, da es sich um Clan-bzw. Großsippenstrukturen handelt, die nur in ihren eigenen geschlossenen Gruppen agieren und sich ansonsten für ihre Umgebung nicht interessieren.
    Was von der angeblichen islamischen Gastfreundschaft zu halten ist, davon können unzählige Frauen bei wwww. 1001geschichte.de
    berichten: nämlich Täuschung, des Geldes wegen.

  21. Timur, ich stimme dir voll zu, ich bin Pole, aber ist doch egal, wo ich herkomme oder? Hauptsache wir sind gegen islamisierung Europas. Zusammen sind wir stärker!

  22. Na, wer ist denn noch müde und will seinen Kreislauf etwas hochfahren, den Blutdruck erhöhen, ganz ohne Kaffee?

    Also hier etwas für Morgenmuffel:

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Marwa-Islamfeindlichkeit;art141,2859131

    Nur nicht auffallen!

    „Islamistin, Terroristin und Schlampe“: Der Mord von Dresden zeigt die Islamfeindlichkeit in diesem Land.

    Von Aiman Mazyek
    29.7.2009 0:00 Uhr

    Vielleicht hatten wir nicht genug Angst gehabt“, sagte Elwi Ali Okaz und fing wieder an zu weinen. Ayyub Köhler, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, und ich saßen am Tag der Trauerfeier in Dresden am Krankenbett dieses Mannes, der so viel Leid hat erfahren müssen und dem zwei seiner engsten Familienangehörigen ermordet worden sind: seine Frau Marwa und sein noch nicht geborenes Kind im Bauch der Mutter.

    Elwi Ali Okaz kann nicht richtig atmen, seinen Brustkorb nicht richtig bewegen, wegen der beinahe tödlichen Messerstiche, die der Mörder von Marwa ihm an Hals und Brustbein versetzte. Besorgt schaute sein Bruder, der neben uns stand, mir in die Augen mit einem verzweifelt fragenden Blick: Was hat er Deutschland angetan, dass er nun so was erleben musste?

    In der muslimischen Gemeinschaft gibt es kaum ein anderes Thema, das die Menschen so tief aufwühlt, polarisiert und ebenso stark verunsichert wie der Mord an Marwa. Vielleicht hatten wir nicht genug Angst gehabt – ich werde diesen Satz nicht vergessen. Der Satz beschreibt die ganze Ambivalenz des Schreckens.

    „Marwa war nicht vollends in Deutschland sozialisiert, denn sonst hätte sie es erst gar nicht versucht, den beschwerlichen Weg des Gerichtes zu gehen“, sagte eine Frau vor einigen Tagen im muslimischen Frauenzentrum Köln zu mir. Kaum zu glauben, das von einer emanzipierten deutschen Muslima zu hören; sie hat gelernt sich zu ducken, denn sie weiß, am Ende wird es heißen: „Warum müsst ihr auch diesen Schleier tragen, selbst schuld.“

    Marwa ist gestorben für unser deutsches Recht und für unsere Freiheit in unserem Land. Sie duldete die Angriffe des NPD-Sympathisanten und Täters nicht und rief unseren Rechtsstaat, unsere Gerichte an: ein vorbildlicher Akt der Zivilcourage. Sie ist auf diesem Weg – noch dazu im Gericht – ermordet worden. Was für eine grauenhafte Symbolik.

    Wer allein die Straftaten Rechtsradikaler in den letzten Jahren gegen Muslime zählt, zusätzlich die Moscheeanschläge berücksichtigt, wird erkennen: Wir müssen alle etwas gegen diese Islamfeindlichkeit in unserem Land tun.

    Muslimische Frauenrechtlerinnen erzählen mir von dem täglichen Rassismus, dem sie in deutschen U-Bahnen, Straßen und öffentlichen Einrichtungen ausgesetzt sind; sie berichten von verächtlichen Blicken, den ständigen Pöbeleien bis hin zu Tätlichkeiten, wie zuletzt vor einigen Tagen in Bonn geschehen: Eine schwangere, deutsche Muslima wurde in einer U-Bahn von einem Mann aufgefordert, den Platz zu verlassen, da dies „nur Plätze für Arier“ seien. Als die Muslima ironisch erwiderte, dass sie doch auch Arierin sei, wurde er handgreiflich. Nur das beherzte Eingreifen eines Marokkaners konnte danach Schlimmeres verhindern.

    Renommierte Wissenschaftler beschreiben schon lange islamophobe Geschwüre in unserer Gesellschaft. Eine muslimische Frau berichtete mir von ihrer Erfahrung aus den USA. Nach einem Dreiwochenaufenthalt erfuhr sie zum ersten Mal, was es heißt, wenn Menschen auf der Straße sie anlächelten. Sie war glücklich, diese Erfahrung einmal gemacht zu haben. Denn hierzulande gilt inzwischen für die muslimischen Frauen: ja nicht auffallen, mit Tunnelblick durch die Straßen gehen, ja nicht anecken und wenn möglich alles mit dem Auto erledigen.

    „Islamistin, Terroristin und Schlampe“ – der Täter Alex W. hat das ausgesprochen, was nicht wenige in unserem Land denken aber (noch) nicht wagen laut zu sagen, wenn sie Muslime auf der Straße sehen. Wer verstehen will, warum es zu dieser schrecklichen Tat gekommen ist, darf den Blick vor solchen bitteren Wahrheiten nicht verschließen.

    Ich habe in den letzten Wochen Abgründe und Lichtblicke meiner Gesellschaft gesehen. Ich habe gesehen, wie Menschen des öffentlichen Lebens ohne Rücksicht auf Ansehen und politische Gesinnung Menschlichkeit, Mitgefühl und damit Größe gezeigt haben. Ich habe auch mitansehen müssen, wie mancher Politiker erst durch äußeren Druck öffentliche Anteilnahme gezeigt hat, habe gesehen, wie Dresdnerinnen und Dresdner in einer Trauerfeier vereint für mehr Menschlichkeit auf die Straße gingen – das waren gute, hoffnungsvolle Zeichen.

    Auf dem Weg zum Krankenhaus, als wir Elwi Ali Okaz besuchten, sagte mir Stephan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, mit sorgenvoller Miene, wie gleichgültig doch einige in unserer Gesellschaft seien angesichts des Grauens, das sich im Gericht in Dresden abgespielt hat. Eine bittere Wahrheit, die doch insbesondere deutsche Juden geradezu seismografisch zu erfassen imstande sind. Letzteres alleine reicht doch schon als Mahnung, oder nicht?

  23. Sorry für OT:

    Ullas Auto wurde gefunden

    Zeitung: Ulla Schmidts Dienstwagen ist wieder da
    Düsseldorf (dpa) – Der Dienstwagen von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ist wieder da. Der in ihrem Spanien-Urlaub gestohlene Wagen wurde in der Nähe von Alicante entdeckt, berichtet die «Rheinische Post». Die Diebe der Mercedes-Luxuslimousine hätten offensichtlich wegen der erhöhten Aufmerksamkeit das Interesse an dem Wagen verloren, hieß es. Das Auto sei unbeschädigt. Schmidt will heute zurück nach Deutschland reisen.

    http://appl.morgenpost.de/newsticker2/index.php?object=bm&channel=new

    Puuhhhh, das ist ja dann für den Steuerzahler noch mal glimpflich abgelaufen. Voll korrekt eben. 🙂

  24. Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Vielleicht gibt es ja sogar eine Fortsetzung – die angesprochenen Fotos würden mich schon interessieren.

  25. #20 Ausgewanderter (29. Jul 2009 07:47)
    Deine Feststellung im letzten Satz über das offenbar hohe sexuelle Interesse deiner damaligen Freundin finde ich sehr bemerkenswert. Es deutet nämlich viel darauf hin, dass gerade die in jeder Hinsicht beengte Lage der jungen Menschen im Iran ein Pulverfass ist. Wenn schon 1980 eine Exil-Iranerin in Deutschland ihren Freund vor der Familie verstecken muß, um wieviel schlimmer muß es mit dieser „Moral“ im heutigen Iran stehen? Und dazu noch die von den Mullahs streng überwachte Pflicht, in der Öffentlichkeit als Frau einen Sack zu tragen (oder irgendwas ähnliches).
    Welcher Ethnie gehörte übrigens deine Freundin an?

  26. ——
    Hi,
    dann möchte ich mich mal „öffentlich“ entschuldigen und bitte um Nachsicht für meine schlechten Redaktionellen und literaturtechnischen Kenntnisse (Ich hatte in Deutsch leider nur 9 Punkte). Man bedenke, dass ich nur knapp 30 Minuten am dem Beitrag gearbeitet habe und nach diesen 30 Minuten feststellte, dassy er schon ziemlich lang gweworden war. Gerne werde ich Sobald wie möglich evtl eine art Reisebericht Über meinen „Urlaub“ schreiben und diesen dann an Pi- schicken sodass sie ihn evtl. veröffentlichen. Ich werde mehr ins Detail gehen und auch noch einige weitere Erlebnisse niederschreiben.
    Über den Aufenthalt in Izmir und spezielle in den Touristengebieten, könnte ich noch eine Menge schreiben. uch über den Tur Abdin gibt es einiges zu berichten.

    Hier ein Link zu Google Books über die Verfolgung und Vernichtung der Christen in der Türkei während des Völkermordes:

    http://books.google.de/books?id=7zlWNdaHNeUC&pg=RA1-PA119&lpg=RA1-PA119&dq=verfolgung+und+vernichtung+der+syro+aram%C3%A4er&source=bl&ots=seUW0LOYjt&sig=XBJes1M6UjHQx5-fut6RNszL7PM&hl=de&ei=iytwSvvfDYab_Aau9aGhCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2

    Im inhaltsverzeichnis findet man ganz unten den Bericht über die Syro Aramäer (Aramäer aus dem Tur Abdin) Über die Aramäeri m Allgemeinen findet man im Internet (wikipedia) ohnehin genügend informationen.

    Auch der Film der hier auf Pi- verlinkt ist „Wie Tollerant ist der Islam wirklich“ gibt Auskunft über den Völkermord an den Aramäern und über die Allgemeine Situation der Aramäer in der Türkei.

    Genau aus diesen Gründen liegt bei mir schon seit je her eine Islamkritische Haltung vor, welche nur verstärkt wird durch die vielen Vorfälle „kultuereller Bereicherung“ hier in Deutschland.

    So um auf den Schein zurück zu kommen.

    Es ist so, dass Ich mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen wollte, dass sich die Türkei und genauer Moslemische Menschen als ein sehr Gasfreundliches und Tolerantes Land/Volk präsentieren (sie versuchen es zumindest), um in die EU zu kommen, um mehr Touristen ins Land zu locken und vermutlich auch um über die „Dunkle Periode“ des Völkermords hinwegzutäuschen.

    So wollte ich zeigen, das die Intolleranz und die Unfreundlichkeit gegenüber Christen und Fremden nicht Moslems (ungläubigen) in der Türkei sehr wohl existiert.
    Und mit dem Schein meinte ich den Versuch der Türkei diese angebliche Toleranz aufrecht zu erhalten. Obwohl wir tagtäglich die Gegenbeweise dafür lesen, hören oder selbst Miterleben.

    Gruß

    Suryoyo

  27. Hi,

    ich nochmal.

    Hier noch eine kleine Story die nichts mit dem Islam zu tun hat.

    Ich war bis vor 2 Jahren auf einem Internat umd dort mein Abitur zu machen. Dieses internat befand sich in Marbug (Lahn) und hatte ein dezentrales System (WG’s verteilt auf die Stadt, von wo aus die Schüler dann immer mit Bus und Bahn zur Schule fuhren) In der Liebigstrasse in Marbug im Südviertel fiel mir auf, dass immer ein Polzeifahrzeug vor einem Gebäude Parkte. Ich wunderte mich darüber und erkundigte mich was für ein Gebäude das war. Es war die Neu errichtete Synagoge Marbugs. So scheint es, dass dieses Polizeifahrzeug (wirklich rund um die Uhr) dort parkte um die Rechten von der Synagoge fern zu halten.

    Seltsam, denn ich habe in den ganzen 3 Jahren in denen ich in Marburg lebte keinen einzigen Nazi gesehen erst recht nich in der nähe der Synagoge.

    Die Linksextremisten waren hingegen zahlreich vertreten und zündeten schonmal ein paar Mülltonnen an und blöckierten die Bundesstraße (mit dem Vorwand gegen die Studiengebühren zu demonstrieren)

    Warum also wird eine seit Jahren unbehelligte Synagoge mit Steuuergeldern gegen Rechts geschützt ? Obwohl es keinen einzigen Rechtsextremisten gibt der auch nur in erwägung ziehen würde die Synagoge anzugreifen ?

    Dies nur so nebenbei.

  28. Könntet ihr diese PI Serie einstellen (sic!) oder auf eine andere Seite verlagern? Es gibt so viele gute nachprüfbare berichte die unwiederlegbar sind, weshalb gebt ihr euch mit Augenzeugenberichten eine Blösse? Da braucht doch nur jemand zu kommen & zu sagen schaut her die Berichte haben ja noch nicht mal Quellen. Es gibt doch so viele Tatsachen, sind Ehrenmorde weil eine Tochter einen Deutschen als Freund hatte nicht Rassismus? Sind Anschläge auf Touristen in Ägypten mit Bekennerschreiben die sie als ‚Affen & Schweine‘ bezeichnen nicht Rassismus? Hat Metin Kaplan nicht den Gegenkalifen in Berlin bereits vor Jahren töten lassen? Wieso Augenzeugenberichte? Wir haben hieb & stichfeste Argumente, es ist unwahrscheinlich einfach die tabuisierung & Heuchelei der Grünen, der PDS usw. in Gleichberechtigung, Intoleranz gegen Atheisten usw. zu entlarven? Wieso auch nur eine Zeile verschenken kein durchschlagendes Argument zu bringen sondern einen persönlichen Eindruck? Alles was nicht belegt ist macht uns unseriös & wir haben viel zu viele Argumente um das nötig zu haben.

    Grüsse,

    Arent

  29. # 10 Masho (29. Jul 2009 01:03)
    Superkommentar!
    Deine Aussage in Sachen Hochverrat an unserer Kultur und Wertelinie bei Reisen in die Mullachei ist nicht abwegig. Sie beinhaltet die Aussage, dass alle vernünftigen Menschen die Mullachei nicht unterstützen.
    Ich selbst reise auch nicht in die Mullachei, das heißt, auch nicht nach Ersatzeuropa(Dubai&Co)! Ich kaufe nichts aus islamischen Ländern! Heute kaufte ich mir wieder Lebensmittel aus Israel in einem jüdischen Laden in Berlin.

  30. Mir gefällt der Artikel von Suryoyo. Wenn manche meinen, er habe das Thema verfehlt, liegt das vielleicht einfach daran, dass sie mit dem Wort „Gastfreundschaft“ nur ganz bestimmte Assoziationen verbinden. Sie denken an eine Einladung nach Hause, an grosszügige Bewirtung und womöglich sogar eine Übernachtung. Suryoyo zeigt, dass solche Erwartungen eines Reisenden schon weit im Vorfeld durch wenig entgegenkommendes Verhalten enttäuscht werden können. Er machte halt nicht den Eindruck, er sei ein leicht auszubeutendes Opfer, wie die Frauen mit der rosa Brille, die 1001Geschichte von Einladungen mit Hintergedanken zu erzählen haben.

  31. Übrigens Suryoyo, in einem Punkt bin ich nicht deiner Meinung:
    Ich fände es schon gut, auf PI zu publik zu machen wie viele von uns einen Mihigru haben, da wir eben nicht ins Klischee des tumben doitschen Nazis passen. Meine Eltern hatten auch beide lebenslang eine ausländische Staatsangehörigkeit, ich selbst bin eingebürgert. Es tut vielleicht auch den authochtonen Deutschen gut zu wissen, dass wir trotz unserer Herkunft
    voll und ganz auf ihrer Seite stehen.

  32. Hi,

    so zum poster über mir, weiss nicht was du meinst, ich hatte mich garnicht dazu geäußert ob eine umfrage wer denn jetzt einen Migrund hat odern nicht gut oder schlecht ist (die umfrage) von daher.

    zum anderen genau das meinte ich eben genau Gastfreundschaft in dem Sinne wie du sie geschildert hast.

    Als ich in Izmir ankam und die Kontrollen losgingen warfen mir auch alle Blicke zu, weil mein vorname Christlicher garnicht sein kann, aber mein Nachname eben absolut Türkisch ist. Das machte diese Personen dann auch direkt stutzig, weil mein Vorname ein haupsächlich in Deutschland gebräuchlicher ist. Viele wollten oder konnten ihn garnicht aussprechen (in der türkei)
    Ja ich bin ein Aramäer für die die es wissen wollen. Das spielt aber meiner Meinung nach keine Rolle, denn Aramäer in oder her es ist wichtiger wer die Sache unterstütz und wer nicht. Deshalb bin ich lieber mit 10 Deutschen Islamkritikern unterwegs als mit 10 Aramäern denen der Islam im Prinzip egal ist.

  33. Es kam noch die Frage auf warum mei Onkel ein Französisches Kennzeichen hat, naja weil er nunmal in Frankreich lebt und Französischer Staatsbürger ist und er mit dem Auto runtergefahren ist und wir mit dem Flieger aus düsseldorf gekommen sind. Ganz einfach bloß nicht dneken da wären krumme Geschäfte am laufen gewesen.

    Und an die Posterin weiter oben, nicht falsch verstehen aber auf Kontaktangebote von Kommentatoren verzichte ich lieber, da man ja nie weiss wer hier so alles mitliest.

    Trotzdem Danke für das nette Angebot 🙂

  34. #37 Suryoyo
    Tut mir leid, ich hatte dich mit #20 Timur durcheinandergebracht, da dessen Eltern auch aus der Türkei stammen. Hab’s gerade erst bemerkt. Übrigens warnt PI auch berechtigterweise davor, Mails an unbekannte Kommentatoren zu schicken. Also du siehst, jetzt sind wir in allen Punkten einer Meinung :-).

  35. Super dann haben wirs ja.

    @ mulleflupp

    tut mir leid, dass kann ich nicht machen, wie schon gesagt, man weiss nie wer am anderen Ende der Leitung sitzt.

    Wenn es wichtig ist, dann schreib es hier rein, andernfalls brauch ich es nicht wissen, da es ja unwichtig ist.

  36. #19 Ausgewanderter (29. Jul 2009 07:47)

    Deine Bereicherung könntest Du auch für die PI- Serie senden. Du muss aber auch die Beweisphotos veröffenlichen, sonst werden dir manche nicht glauben.

    🙂

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