KulturbereichererVielleicht ist mein Gastbeitrag hier deplatziert. Ich habe nicht von großen Ereignissen bezüglich Gewalttätigkeiten von Moslems und / oder Südländern zu berichten. Wohl aber stößt mir eine gewisse Art in dieser Gesellschaft bitter auf. Eine, für meine Empfindungen, eher unterschwellige Bedrohung.

(Gastbeitrag von Timur zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Zu Anfang ein kleiner Absatz zu meiner Person: Ich bin 1977 als Sohn türkischer Eltern am Stadtrand von Bonn groß geworden. Ich bin eher „spießbürgerlich“ als unter Assis aufgewachsen. Wir hatten einen riesigen Garten, waren gerne und ständig bei den Nachbarn und hatten ausschließlich deutsche oder vereinzelt polnische Freunde. Im katholischen Kindergarten und auch auf der katholischen Grundschule waren meine Schwester und ich die einzigen „Südländer“. Heute würde ich uns als perfekt integriert bezeichnen. Ich bin mit der hiesigen Kultur und vor allem auch dem Brauchtum und der Sprache sehr verwurzelt.

In der ganzen Gesellschaft empfinde ich eine Art Inakzeptanz von Südländern uns Deutschen gegenüber. Man sieht mir meine türkische Abstammung nicht zwangsläufig an. So werde ich auch als Deutscher wahrgenommen und kann eben auch als Deutscher berichten. Aber man merkt doch sehr, dass wir Deutschen in gewissen Stadtteilen nicht mehr akzeptiert werden. Das ist doch unser Land! Wenn einer das Recht hat, jemanden nicht zu akzeptieren, dann doch wohl der Gastgeber!

In meiner Jugend und in jungen Erwachsenenjahren habe ich eine Weile ehrenamtlich in Bonn-Tannenbusch (Sozialer Brennpunkt) offene Kinder und Jugendarbeit gemacht. Über das Klientel brauche ich nicht viel zu schreiben. Damals wurde ich von meiner Vorgängerin gewarnt: „Was? Du willst dort arbeiten? Das ist gefährlich! Du bist nicht einer aus Tannenbusch, Du bist nicht einer von denen, sie werden Dich nicht akzeptieren…“ Ich habe mich nicht zurück schrecken lassen und habe eben diese Arbeit (ehrenamtlich) aufgenommen. Mir selber ist tatsächlich nichts passiert. Die Kinder und Jugendlichen hatten viel Spaß und die Arbeit war mit Sicherheit wertvoll. Leider wurde jedoch der Bauwagen, in und mit dem wir gearbeitet haben, in einer Nacht angezündet und all unsere Bemühungen waren dahin und eben auch alle Spielsachen und Gerätschaften. Der Verein hat sich dann nicht mehr weiter dort engagiert.

Oft kommt man in der Bahn oder im sonstigen öffentlichen Leben mit fremden Leuten in Augenkontakt. Manchmal neutral, oft freundlich, ab und an entsteht schon mal ein Flirt für den Augenblick. Guckt man jedoch den „Falschen“ an… erntet man im günstigsten Fall böse Blicke. Früher habe ich tatsächlich auf Fragen wie: „Was guckst Du?“ „Hast Du ein Problem?“ geantwortet mit: „Hey, wenn Du doch gesehen hast, dass ich Dich angeguckt habe, dann hast Du mich ja auch angeguckt.“
Meist war dann das Problem weitestgehend beendet. Heute traue ich mich nicht mehr. Die Gewaltbereitschaft hat deutlich zugenommen. Ich empfinde einen Anflug von Unbehagen, wenn ich den „falschen“ angucke.

Mittlerweile fühle ich mich, je nachdem wo ich bin und vor allem WANN ich wo bin, sehr unbehaglich. Gerade im Pendelverkehr mit der Straßenbahnlinie 16 (Bonn-Köln) wird mir ab Wesseling-Süd bis Rodenkirchen (und umgekehrt) regelrecht flau im Magen. Ab einer gewissen Uhrzeit (wenn die Bahnen tendenziell eher leer fahren) versuche ich auf DB umzusteigen. Ich behaupte mal, dass ich nicht besonders schwach und ängstlich bin. Aber gegen eine Horde… Naja, wir wissen was ich meine.

Natürlich gibt es einige absolut korrekte „Südländer“, die sich in unserer Gesellschaft wohl fühlen und teilhaben wollen an unserem kulturellen Geschehen, die dieses Land, die Kultur und unser Wertesystem schätzen. Solche Leute heiße ich weiterhin gerne willkommen in Deutschland. Alle anderen dürfen gerne den Weg in die Heimat antreten. Vor drei Jahren habe ich noch ganz anders geredet. Heute laufe ich mit offenen Augen umher und sehe vieles, was mir dieses Land zunehmend fremd macht.

Zum guten Schluss dann doch noch zwei „große Geschichten“: Ich hatte vor etlichen Jahren mit meiner Band in Köln im Null3 (Karl-Korn Straße, Südstadt) einen Auftritt im Rahmen einer privaten Party. Direkt neben dem Laden befand sich ein türkisches Gewerbe. Wohl so was wie ein Teehaus o.ä. Jedenfalls versammelten sich in und vor dem Laden etliche Türken. Uns war es streckenweise sehr erschwert, durch das Gemenge mit unseren Instrumenten zu gelangen. Wir waren natürlich betont freundlich. Aber uns wurde nur mürrisch Platz gemacht.

Die Party fing an und es wurde ausgelassen gefeiert. Der Laden war fast komplett voll. Als wir dann anfingen zu spielen (unsere Musik war natürlich lauter als die Musik vorher), kamen vereinzelt türkische Jugendliche rein um zu gucken was da vor sich geht… Unsere Musik war wohl nicht ganz deren Geschmack und so wurde reingebrüllt um uns zu stören. Der Wirt hat den Laden später von innen abgeschlossen. Einige Freunde haben sich dann nach unserem Auftritt Richtung Bonn begeben. Das werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen… Vor dem Laden hatten sich in kleinen Grüppchen hier und da Türken versammelt. Das sah etwas anders aus als vorher. Aggressiver, koordinierter.

Unsere Freunde wurden angepöbelt und da einiges an Bier in den Kehlen war, wurde zurück gepöbelt. Das ganze entwickelte sich irgendwann soweit, dass ich Angst um meine Freunde hatte und eben um unsere Gäste, sodass ich die Polizei angerufen habe. Just in diesem Moment schnellte schon das erste Klappmesser auf. Die Polizei kam in demselben Moment mit zwei Streifenwagen um die Ecke. Mit zureden konnte die Situation beruhigt werden und meine Freunde wurden aus dem Veedel von der Polizei begleitet.

Das war vor ca. sechs Jahren. Heute nehme ich an, wäre die Situation eskaliert. Respekt vor der Polizei gibt es faktisch gar nicht mehr. Übrigens, das Null3 gibt es nicht mehr, wohl aber dieses türkische Gewerbe und im Laden, in dem das Null3 war, ist jetzt irgendein Ramsch-Laden.

Andere Story: Ich saß im Zug von Köln-Mülheim nach Köln-Hauptbahnhof. Da ich ein recht teures und gefragtes Handy habe, vergewisserte ich mich, dass im Wagon kein anderer saß, bevor ich das Handy zückte. Mir gegenüber saß bloß ein verliebtes junges (scheinbar deutsches) Pärchen. Ich packte also mein Handy aus der Tasche und beschäftigte mich damit. Auf einmal stand ein „Südländer“ direkt vor mir. Ich bemerkte das erstmal gar nicht, denn ich hörte via Kopfhörer Musik. Er setzte sich direkt vor mich, quasi auf einen von „meinen“ Vierer-Plätzen, obwohl der ganze Waggon bis auf das Pärchen leer war. Ich ließ das Handy möglichst unauffällig in die Tasche wandern. Er musterte mich und mein Headset sehr genau, auf dem das Handymodel zu lesen war. Zwinkerte mir sogar zu. Wie freundlich dachte ich noch 😉

Ich täuschte dann vor, eine Haltestelle vorher (Köln-Deutz) aussteigen zu wollen, ging durch den gesamten Zug und stellte mich an eine Tür. Ich wurde verfolgt. Die Türen gingen auf, ich blieb stehen, ebenso mein Verfolger.

In Köln-Hbf stieg ich aus und er folgte mir auf Schritt und Tritt. Ich ging höchst unlogische Wege. Mir kamen dann zwei Bundespolizisten entgegen, die ich fragte, ob da hinten (zu meinem Verfolger zeigend) der Ausgang Breslauer Platz sei. Sie guckten hin und er nahm reißaus. Ich war einem Überfall um Haaresbreite entkommen. Dessen bin ich sehr überzeugt. Heute ist das Handy sehr ramponiert und stellt in dem Sinne keinen großen Wert mehr dar. Aber ich bin seitdem noch vorsichtiger geworden.

In anderer Sache suche ich in Bonn Interessierte zum Meinungsaustausch und eventuell zur Bildung einer GI-Gruppe. Ich habe momentan noch keine Lust, mich in die Pro-Bewegung einzugliedern, strebe also eine Art „Stammtisch“ o.ä. an. Kontakt bitte per Email: gitimur@web.de

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Früher war alles einfacher
» “Ey, hast Du Praktikum für uns?”
» Eine wahre Bereicherung
» Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden
» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen

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60 KOMMENTARE

  1. Ich habe momentan noch keine Lust, mich in die Pro-Bewegung einzugliedern, strebe also eine Art “Stammtisch” o.ä. an.

    Lese ich da Verzweiflung heraus?

  2. Die Gewaltbereitschaft, das asoziale Verhalten, etwas haben wollen, ohne es sich zu verdienen, das sich nicht mehr mit seinem Land Identifizieren nimmt meinem Eindruck nach unter der deutschen Bevölkerung – Migranten hin oder her – allgemein zu.

  3. Hochinteressanter Beitrag. Hier zeigt sich, dass ein bestens integrierter türkischer Mitbürger von vielen seiner hier lebenden Volksgenossen abgelehnt wird. Warum? Weil er sich in diese Gesellschaft einfügt und aktiv teilnimmt, sogar mit ehrenamtlicher Sozialarbeit.

    Wenn so ein vorbildliches Verhalten aber von gewissen Kreisen der türkischen Community angefeindet wird, wissen wir, wohin dort der Hase läuft.

    Natürlich gibt es einige absolut korrekte „Südländer“, die sich in unserer Gesellschaft wohl fühlen und teilhaben wollen an unserem kulturellen Geschehen, die dieses Land, die Kultur und unser Wertesystem schätzen. Solche Leute heiße ich weiterhin gerne willkommen in Deutschland. Alle anderen dürfen gerne den Weg in die Heimat antreten.

    Du darfst das sagen, Timur. Biodeutsche würden dafür als Rassisten und Faschisten gebrandmarkt. Daher sind wir froh, dass es jemand wie Dich gibt, der das ausspricht, was so viele denken !!

  4. Naja, wir mussten zum Samowar als FDJ-ler Russen (Soldaten der sowjetischen Streitkräfte in der DDR) einladen. war auch ganz lusig.

    Das sind doch Geschichten von gestern.

  5. Wer ohne Pfefferspray auf die Straße geht, ist mitunter schon fast selbst schuld. Ist zwar links-grüne Logik, dennoch Tatsache.

  6. #3 byzanz (23. Jul 2009 22:30)

    Natürlich gibt es einige absolut korrekte „Südländer“, die sich in unserer Gesellschaft wohl fühlen und teilhaben wollen an unserem kulturellen Geschehen, die dieses Land, die Kultur und unser Wertesystem schätzen. Solche Leute heiße ich weiterhin gerne willkommen in Deutschland.

    Bei offiziell 3-4 Mio. strukturellen Arbeitslosen (inoffiziell wohl eher 6-8 Mio.) brauchen wir nicht einmal die.

  7. „Vielleicht ist mein Gastbeitrag hier deplatziert.“

    Nein, der Beitrag ist sehr treffend.

    Deutschlands Tragödie ist es, dass Leute wie Sie in der Minderheit sind unter den Einwanderern, und nun ist es zu spät.

  8. Solange die Bedrohung nur unterschwellig ist, gibt es immernoch die Möglichkeit die Situation schönzureden. Der typische gutmenschliche Schutzreflex, was ich nicht sehe, bzw. zur Kenntnis nehme existiert einfach nicht. Leider verschließt sich diese selektive Wahrnehmung aber auch der Erkenntnis, daß die Klügeren solange nachgeben bis sie die Dummen sind!

  9. Sehr guter Beitrag. Ich denke viele kennen das unangenehme Gefühl das einen durchzieht, wenn man allein in der Bahn sitzt. Je öfter ich von brutalen Überfällen durch Migranten in Zügen lese, desto unwohler fühle ich mich, wenn ich tatsächlich mal in der Nacht alleine im Zug sitze. Es kann einfach nicht sein, das ich mich, als recht stabiler und kräftiger Kerl, davor fürchte Nachts alleine durch die Stadt zu gehen oder Bahn zu fahren…

    http://protestjetzt.wordpress.com/2009/07/22/meckern-kann-jeder-werdet-aktiv/

  10. Wie immer wenn Timur schreibt, ist das ein intelligenter Beitrag, danke. Für mich sogar sehr lehrreich, denn den „Trick“ mit der Frage an die Polizisten und dem Zeigen auf den mutmaßlichen Räuber (der hat sicher schon andere abgezogen) finde ich genial. Ähnlich verhalte ich mich ggfs. auch im ÖPNV und im öffentlichen Raum, aber die Situation war ja schon ziemlich brenzlig.

  11. #2 Seepferdchen (23. Jul 2009 22:26)

    Die Gewaltbereitschaft, das asoziale Verhalten, etwas haben wollen, ohne es sich zu verdienen, das sich nicht mehr mit seinem Land Identifizieren nimmt meinem Eindruck nach unter der deutschen Bevölkerung – Migranten hin oder her – allgemein zu.

    Kannst du das nicht verstehen?
    Mit was soll man sich denn identifizieren? Mit der BRD in allen ihren Erscheinungsformen?
    Ich kann da nichts entdecken, wo es sich lohnen würde, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden.
    Mein Land heißt Deutschland und das ist kaum noch zu finden. Außer 2006 zur WM, da fand ich mich wieder.
    AAnsonsten ist hier enzig Ungerechtigkeit, Manipulation, Lug, Trug und Gewalt an der Tagesordnung!
    Ich las zum wiederholten Male, hier bei PI, wieviele Deutsche das Land verlassen haben und wieviel nutzloses, gar kriminelles Volk dafür gekommen ist.
    Die uns verlassen, sind genau die, die wir brauchen, analog zur untergegangenen DDR. Die gut ausgebildeten, die Starken, die Agilen. Wer bleibt, hat oft private Gründe, gehört zur Klientel der Chancenlosen und Lethargischen, oder eben zu den im Staat Eingerichteten, Nutznießern und Abzockern.
    Das ist die BRD! Ein Lügengebilde par excellence! Aber nicht mein Land!
    Laßt uns dieses Land wieder zu dem Deutschland machen, mit dem man sich konform sieht, auf das wir alle stolz sein können! Und lasst uns alle zum Teufel jagen, die das verhindern wollen, die Schuld sind an dieser moralischen und tätigen Verkommenheit meines Landes!

  12. Hallo Timur, vielen Dank – ein guter Beitrag.
    Ich weiss, wie viele andere auch, sehr wohl zu unterscheiden, wer bei uns angekommen ist und wer nicht.

  13. Zu Anfang ein kleiner Absatz zu meiner Person: Ich bin 1977 als Sohn türkischer Eltern am Stadtrand von Bonn groß geworden. Ich bin eher „spießbürgerlich“ …

    Ich kann mit den Türken nichts anfangen.

    Mir ist (fast) jeder lieb, der mir in die Augen schauen kann, und meine Schwester heiraten kann und will.

  14. #11 Geronimo
    „Lasst uns dieses Land wieder zu dem Deutschland machen, mit dem man sich konform sieht, auf das wir alle stolz sein können!“

    Ja, tun Sie das! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

  15. Neulich wurde im Kommentarbereich einmal mehr heftige NPD-relativiererei betrieben. Ein Kommentator deutete an, es gebe kaum einen Unterschied zwischen PI und NPD…
    Timurs Artikel fegt den rotbraunen dunst, der zeitweilen in den PI-Kommentarbereich hereinweht, weg.
    Vielen Dank!

  16. „Mir kamen dann zwei Bundespolizisten entgegen, die ich fragte, ob da hinten (zu meinem Verfolger zeigend) der Ausgang Breslauer Platz sei. Sie guckten hin und er nahm reißaus.„

    hehe coole aktion :).

  17. #13 Excalibur
    Dein Beitrag liest sich so, als willst Du Deine Schwester loswerden.
    Es gibt auch Türken, welche Dir ins Auge sehen können und die ernsthaft voll in Ordnung sind.
    Keine Ironie in beiden Sätzen.

  18. #14 Schweizerlein (23. Jul 2009 22:55)
    Ja, tun Sie das! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

    Hast wohl das klitzekleine Wörtchen „wir“ überlesen, Meister Schweizerlein?
    Ich maße mir nicht an, dieses gigantische Werk alleine vollbringen zu wollen und zu können! 😉

  19. #2 Seepferdchen (23. Jul 2009 22:26)

    Die Gewaltbereitschaft, das asoziale Verhalten, etwas haben wollen, ohne es sich zu verdienen, das sich nicht mehr mit seinem Land Identifizieren nimmt meinem Eindruck nach unter der deutschen Bevölkerung – Migranten hin oder her – allgemein zu.

    Das mag stimmen, aber der Unterschied zu islamischen Gebieten ist – bei aller Liberalität – kein gradueller, sondern ein fundamentaler.

  20. Guter Beitrag, Timur! Das ganze Problem liegt tatsächlich darin, dass echte „Integration“ in eine (einstmals) intakte demokratische Gesellschaft von den zu Integrierenden selbst aktiv verhindert wird. Es gehört ’ne Menge Mut dazu, so zu handeln wie du – du könntest viel leichter mit den Wölfen heulen (und du weisst, welche „Wölfe“ hier gemeint sind). Respekt.

  21. Schöner Beitrag.

    Dass das asoziale Abzocker-Gesocks so selbstbewusst auftritt, ist dem Mangel an Strafe zu verdanken.

    50 Diebstähle, 10 leichte Körperverletzung, 1 Milliarde rassistische Beleidigungen und Hakan bekommt ein paar Sozialstunden.

    Denen kann einfach nichts passieren. Sie zocken die Leute ab, werden von 20 Taten einmak geschnappt, der Polizist sagt DuDu und dann kann er wieder nach Hause und die 19 restlichen Handys und iPods verkloppen.

  22. Mit der Pi-Serie „So erlebe ich die Kultur-
    bereicherer!“ – habt Ihr den Nagel auf den Kopf getroffen. Ganz besonders hat mich der heutige Beitrag „Eine unterschwellige Bedrohung“ berührt. Ob jemals einige (unserer?) Politiker wach werden?

  23. Timur, ich bin mir zu 1000% sicher, daß wir uns bei einem realen Treffen gegenseitig sehr sympathisch wären!

    Ich wünsche dir alles Gute … und „Danke“ für deinen hervorragenden Beitrag!

  24. In der ganzen Gesellschaft empfinde ich eine Art Inakzeptanz von Südländern uns Deutschen gegenüber.

    Bester Satz! 😀 Genau so ein Bericht hat mir bisher in dieser Serie gefehlt.

    Ich denke, GERADE ich als Migrantin sollte den „Biodeutschen“ die Angst vor Rechts nehmen. Man siehst förmlich, wie die Menschen dann zutraulicher werden, wenn sie merken, dass sie bei mir nicht den „Gutmenschen“ und „Multikultifetischisten“ spielen müssen. Man kann und muss sich vielmehr dieses Problems annehmen und der erste Schritt geht über die Kritik.
    Aber das Problem ist sehr tief leider. Wenn man kein „Native“ ist, gehen Ausländer immer davon aus, man sei wie sie und reden ehrlicher als sie es sonst mit Deutschen machen. Sogar mit Hochschulabschlüssen und einer deutschen Geburtsurkunde haben viele kein europäisches Werteverständniss. Ich könnte stundenlang darüber schreiben, das Grobe ist ja bekannt und offensichtlich, aber der Teufel steckt im Detail. Auf den ersten Blick sind die super integriert, kritisieren auch den Islam und auch die Gesellschaftsordnung in den entsprechenden Ländern. Und irgendwann dann das: man sollte die Menschen lassen (Thema: Zwangsehe in Deutschland), in den nächsten Generationen ändert es sich und es passt sich ja langsam an, ist doch super!
    Wie uneuropäisch ist die Sichtweise, dass die kommenden Generationen von zwangsverheirateten Mädchen ein Kollateralschaden oder eine in duldbare Möglichkeit ist! Niemals würde der europäische- freiheitliche Geist auch nur einen Menschen als Kollateralschaden in dieser Angelegenheit dulden! Der Unterschied mag unwichtig erscheinen, beantwortet aber auch die Frage, wieso so viele „moderate Moslems“ sich nicht gegen „die Missdeutung des Islam“ auflehnen- weil ihnen die indiviuelle Selbstbestimmung und die Menschenrechte am Ende doch kulturbedingt weniger wert sind.

    Übrigens habe ich auch persiche Bekannte, die sehen sich entweder als Deutsche oder als stolze persiche Frauen sehen, die für Israel und die Menschenrechte auf die Straße gehen. [/Gutmensch]

  25. Gut zu wissen, dass es auch wirklich integrierte „Südländer“ gibt. Solche Leute brauch es, damit die Politik vielleicht eines Tages doch noch aufwacht. Danke für den Beitrag!

  26. Netter Erfahrungsbericht, wie man auch allgemein immer mehr feststellen kann, wenn man die Entwicklung beobachtet.

    Ohne Rückbesinnung auf die eigenen Werte, Identität und Kultur verroht alles. Ebenso schuld ist die unqualifzierte Masseneinwanderung und durch die islambedingte Armut (geistige, wie die Sozialkassenplünderung), sowie durch den Islam gewaltlegitimierte Hemmschwelle nach unten!

    Eine Identität mit Bezug zu seinem Heimatland, gibt das natürliche Selbstvertrauen wider und auch Wertschätzung zu Sachen, Staat und Land (die GRÜNEN fördern aber das genaue Gegenteil, wenn sie auf die deutsche Fahne pinkeln)! Eigene Werte geben eine Leitlinie vor, Grenzen und eine Grundordnung, die zur Orientierung wichtig sind, die einen Halt anbieten und Kultur vermittelt Bildung und Weiterentwicklung.

    Konsequentes Handeln machen unsere Lobbypolitiker auch nicht, also geht alles vor die Hunde! Aber es wählt sie keiner ab, weil die Leute es nicht begreifen, was sie da wählen.

  27. Wenn jetzt das Ruder herumgerissen und die Einheimischen wieder Herr im Hause werden koennten, waere in ein paar Jahren der Aderlass zu stoppen, die Wunde zu heilen. Dann wuerde es immer mehr Timurs und immer weniger Auswanderer geben. Aber dazu muss erst noch ein Ruck durch die Politik gehen, der auch dazu fuehrt, dass Gesetzesregelungen anvisiert werden, an die im Moment, wo selbst Sarkozys Vorschlag einer gemeinsamen EU-Einwanderungspolitik den Skandinaviern als zu xenophob gilt, noch kaum jemand zu denken wagt.

  28. #1 Dorfpopel
    Etwas, ja.

    #3 byzanz
    Du darfst das sagen, Timur. Biodeutsche würden dafür als Rassisten und Faschisten gebrandmarkt.

    Ja da hast Du leider, leider Recht. Eben erst habe ich ein Gespräch mit einem Freund gehabt, der das selbe sagte: Wenn ich das sagen würde, wäre ich ein Nazi. Sagte ich: Na und? 😉

    #13 Excalibur
    Verstehe Deinen Kommentar nicht so ganz… Evtl würde ich Dir in die Augen schauen und Deine Schwester heiraten… Bekomm ich vorher ein Foto? 😉

    #25 Det0k
    Toller Kommentar!

    #26 Coldrug
    Gut zu wissen, dass es auch wirklich integrierte “Südländer” gibt.

    Davon gibt es genug. Die fallen eben nicht auf 🙂
    Wenn ich immer frisch rasiert bin, seh ich nicht unbedingt aus wie ein Türke… 😉

  29. Möchte mich hier kurz fassen, das es zu solchen Gegebenheiten gekommen ist, dürfte wohl nur klar eine Verfehlung von Links-Grünen sein,…die haben den Hass gesäät, auf suptile Art und Weise.

    Zwar gab es auch schon ende der 70′ und Anfang der 80′ Jahre Probleme,…..aber gewiss nicht recht viel mehr als es auch in der damals, ich nenne mal das Wort dess Oberblinden Özdemir, biodeutschen Bevölkerung gab.
    Dann aber ging es rapide aufwärts……alles mit Ansicht der blinden Politik, besonders von den Links-Grünen Parteien, die ja ab ende der 80′ zu Beginn der 90′ Jahre die Mehrheiten in der Politik schon beeinflussten konnten.

    Das ist es sonst Nichts..!

    Dazu noch Religion,…..mein Gott ist doch reinste Geschäftemacherei,…die aber der einheimischen Industrie rein gar nichts bringt.

    Gruß

  30. Mit etwa Einblick in die echte Türkei – den ich habe – wird einem bald klar, das nur solche anatolischen Dorftrottel nach Deutschland einwandern, die auch in ihrer Heimat nichts auf die Reihe bekommen.

    Gelegentlich trifft man dann mal einen türkischen Austauschstudenten aus Istanbul, jemander der dort vielleicht ein deutsches Gymansium besucht, vor allem aber nicht besonders religiös ist, und man reibt sich die Augen, welches Niveau auch in der Türkei möglich ist.

    Ich kann auch das Affentürkisch, das man auf Deutschlands Straßen hört, von Hochtürkisch unterscheiden. Das erwarte ich nun nicht von jedem anderen. Aber manchmal würde ich mir in der Diskussion um „Türken“ bei PI etwas mehr Differenzierung wünschen.

    Deutschland besteht auch nicht nur aus minderbemittelten Hartz IV Alkoholikern – Obwohls davon auch Hunderttausende gibt!

  31. Ein Klassebericht in der Tat.

    Timur, da Du sagst, es gäbe viele integrierte Türken/Moslems: das scheint mir auch so zu sein.

    Ob es nun 35% oder 55% sind: diese Leute müssen sich viel stärker bemerkbar machen, viel mehr noch, als der in Deutschland z.B. fast nicht wahrgenommene Zentralrat der Exmuslime.

    Man nimmt nur die überlaut bei jeder sich bietenden Gelegenheit Schreienden, die anderen Verbände (wie Ditib) wahr und die Vertreter eines „harten Islam“. Da sind sicher auch die „Qualitäts“Medien dran schuld, sowie unsere Politiker, die vielmehr als Schäuble auf eine 100%ige Achtung des Grundgesetzes und der freiheitlichen Grundordnung pochen müssten, anstatt sich wie Weicheier einem Schmusekurs hinzugeben, der sich noch bitter rächen wird.

    Warum haben die topintegrierten Muslime und Türken kein effektives Sprachrohr? Wäre es so, dann würden diese bald die Mehrheit darstellen und es wäre total „uncool“ für die jungen Leute, sich freiwillig zu desintegrieren und der Gewalt hinzugeben. Dann wäre ein für allemal klar, wer der Looser, wer der lebenslange Totalversager ist und wer smart, klug und überlegen ist: ein Türke wie Du (wenn auch jetzt Deutscher; habe selber auch kein Problem damit, als Rumäne bezeichnet zu werden, obwohl Rumäniendeutscher mit schwäbischen Vorfahren)

    Grüße

    P.S.: ich unterstelle, dass Du de facto kein Moslem mehr bist?

  32. Außerdem kann die Mehrheit der hier lebenden Türken und Muslime kein Interesse an der Einführung eines „harten Islam“ haben, oder gar an der Scharia.

    Dann würde Deutschland auch recht bald bettelarm werden und dann haben sie eine zweite Türkei. Dann wären allerdings auch alle anderen Gründe beseitigt, die sie überhaupt zu uns geführt haben: Wohlstand, innere und äußere Sicherheit usw.

    Wenn die Normaldendkenden unter den hier lebenden Moslems nicht alsbald das Ruder rumreissen, dann wird das böse enden. Traurig ist, dass das Beste, was sie hierzu tun könnten, der Austritt aus dem Islam wäre, denn moderaten Islam gibt es (bisher) nicht, außer in Schäubles feuchten Träumen.

  33. Sehr schöner Beitrag, klasse !!

    Zeigt u.a. genau den Konflikt auf, mit dem wir es zu tun haben. Es gibt einen (ich vermute) kleinen Teil Südländer, die hier sehr gut hineinpassen, und einen (ich vermute) großen Teil von Immigranten aus nicht-islamischen Ländern (Australien, Japan, Armenien, …), die hier ebenfalls gut hineinpassen.

    Ehrlich gesagt: von diesen würde ich mir mehr wünschen, dass sie über Immigranten schimpfen, die sich nicht benehmen können. Denn ihnen kann man nur schwer vorwerfen, „ausländerfeindlich“ zu sein. Dies würde die gesamte Debatte ein gutes Stück versachlichen.

  34. #7 Plondfair (23. Jul 2009 22:35)
    #3 byzanz (23. Jul 2009 22:30)
    Natürlich gibt es einige absolut korrekte „Südländer“, die sich in unserer Gesellschaft wohl fühlen und teilhaben wollen an unserem kulturellen Geschehen, die dieses Land, die Kultur und unser Wertesystem schätzen. Solche Leute heiße ich weiterhin gerne willkommen in Deutschland.
    Bei offiziell 3-4 Mio. strukturellen Arbeitslosen (inoffiziell wohl eher 6-8 Mio.) brauchen wir nicht einmal die.

    Brauchen wir heute Millionen von Ausländern, wenn wir 5 bis 10 Millionen Arbeitslose haben?
    Ich glaube, wir brauchen sie in dieser großen Zahl nicht..
    Haben wir sie in früheren Jahrzehnten gebraucht?
    Der SPD-Bundeskanzler Willy Brandt hat 1973 den Anwerbestopp erlassen, weil schon damals das Hereinziehen von Fremden in großer Zahl als Riesenfehler erkannt wurde.
    Nachträglich dafür ein sehr großes Lob an den deutschfreundlichen ehemaligen Kanzler Willy Brandt.
    Helmut Schmidt, sein Nachfolger als Kanzler, dachte ganz genauso.

    Wollen wir sie?
    Ich kann nur für mich sprechen: Wenn ich über Frankfurts Haupteinkaufsstraße, die Zeil, laufe oder in Stadtteilen wie Fechenheim, Gallus oder Bonames über die Straße gehe:
    Das was ich sehe, in dieser Menge und völkischen Zusammensetzung, das will ich nicht.

    Wenn wir so weitermachten wie bisher, dann wäre der Ausdruck „verschenken“ noch nicht ausreichend und treffend.
    Wir übergäben Deutschland an ein Vielvölkergemisch und gleichzeitig zerstörten wir es, zumindest den Stand an Kultur, Freude, gegenseitigem Vertrauen und es entstände eine Gesellschaft, die in sich zerrissen ist, sich gegenseitig mißtraut, in großer Armut und Überbevölkerung lebt, gegenseitig gewaltbereit ist, in der sich die Gruppen gegenseitig mißachten und auch die Einzelgruppen in sich wiederum gespalten sind (beispielsweise die Deutschen in Normale und in Gutmenschen).
    Und gleichzeitig, solange es uns gäbe, bezahlten wir diesen Irrsinn auch noch.
    Sicherlich wird es nicht soweit kommen, ich habe eine gedankliche Fortschreibung der heutigen Lage gegeben, die Wirklichkeit wird anders sein als diese Fortschreibung. Einfach schon deshalb, weil sich aus dem Ist-Zustand starke Kräfte bilden, welche ihrerseits die Zukunft in eine andere Richtung schieben werden.

    Haben wir zu viele Ausländer?
    In meiner Heimatstadt Frankfurt am Main hatte im Jahr 2006 nur ein Drittel aller Säuglinge zwei deutsche Eltern. Auch wer solche Meldungen nicht liest, ein Blick ins Straßenbild zeigt, daß es so ist. Das ist mir bei weitem zu viel. Das ist keine Erfolgsmeldung, das kann nur ein vorübergehender Zustand sein.
    Ich bin der Meinung, wir haben in Frankfurt und in Deutschland bei weitem zu viele Ausländer, wir haben eine Zahl, die weit über das irgendwie verträgliche Maß hinausgeht.

    Komme ich mit Ausländern gut zurecht?
    Ich selbst habe mit Ausländern noch nie auch nur den allergeringsten Ärger gehabt.

    Ich vertrete die Ansicht, daß man mit den allermeisten Menschen sehr gut auskommt, wenn man auf die Menschen zugeht und wenn man den richtigen Ton trifft und wenn man den Menschen von Herzen freundlich zugetan ist.
    Meiner Meinung nach ist es nicht der Ausländer an sich, es ist einzig und allein ihre bei weitem übergroße Zahl, die für Deutschland untragbar ist.

  35. Manche Menschen haben Angst, ihre Meinung zu sagen.

    Warum sollte man Angst haben seine Meinung zu sagen?
    In den allermeisten Fällen passiert gar nichts, wenn man höflich und klar seine Meinung sagt.
    Sehr häufig kommt auf eine klare Meinungsansage eine ebenso klare Zustimmung des Gesprächspartners.

    Wenn der Gesprächspartner ankommt und die Gutmenschenseite verteidigen will:
    Er kann nur ein schwachsinniges Traum-Gedankengebilde verteidigen, er glaubt doch in aller Regel selbst nicht daran, es ist ihm durch 60 Jahre Trommelei in Zeitungen und Fernsehen eingehämmert worden. Dies Wunsch-Gedankengebilde ist völlig unglaubwürdig, hat sich nirgends in der Welt auf Dauer durchgesetzt, ist in sich selbst völlig widersprüchlich.

    Zur Art und Weise der Gesprächsführung:
    nachdem ich jahrelang versucht habe, Gutmenschen inhaltlich zu überzeugen, habe ich festgestellt, daß dies kaum Aussicht auf Erfolg hat. Es kommen immer wieder die gleichen Antworten:
    a) „Das hätte auch ein Deutscher sein können.“
    b) „Es ist die soziale Lage, wenn man die Leute mehr fördert, mehr Geld, mehr Sozialarbeiter gibt, immer einen Dolmetscher dabeistellt, dann wird es in Zukunft schon besser werden.“

    Heute mache ich es anders:
    Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
    Die Gegenseite hat kein einzige inhaltlich stimmige oder schwerwiegende Aussage.
    Genau deshalb läßt sie sich ja nicht in ein Fachgespräch ein, sondern versucht das Gespräch im Vorfeld abzuwürgen.
    Sie arbeitet ausschließlich mit der Keule und mit Sprechverboten und Denkverboten für andere (und übrigens auch für sich selbst, die Leute halten sich selbst künstlich dumm, weil sie genau wissen, wie schäbig und dünn ihr Weltbild ist und daß es der Wirklichkeit keine 10 Minuten standhalten könnte, wenn sie mit offenen Augen durch die Welt gingen oder sich um ein ernsthaftes Gespräch bemühten.

    Ich spreche mit den Leuten nicht inhaltlich über ihr oder mein Weltbild, sondern ich sage ihnen, warum sie dieses Gutmenschen-Weltbild haben, warum sie es derzeit nach außen halten müssen (Umfeld, berufliche Notwendigkeiten).
    Und ich sage ihnen, daß der Wind sich gedreht hat, daß jetzt schon die Allermeisten ehemals Multikultibegeisterten drei Nummern leiser geworden sind, damit sie nicht anecken.
    Das merkt sich Multikulti-Lobsprecher und er wird zukünftig leiser sein.

    Für ihn ist der Inhalt unwichtig, er will nur irgendetwas nachplappern und nirgends anecken, das ist ihm das Allerwichtigste. Wenn der Wind sich gedreht hat, wird er sich um 180 Grad mitdrehen.
    Diese Leute werden in wenigen Jahren mit der gleichen Überzeugung wie heute das Gegenteil von Multikulti erzählen.
    Man muß den Gutmenschen nicht inhaltlich überzeugen, man muß ihm klarmachen, daß der Wind sich gedreht hat und daß die alte Multikultimasche ihrem Lobsprecher heute weit mehr Nachteile als Vorteile bringt.
    Dann dreht er sich wie ein Fähnchen im Wind.

  36. Es gibt weltweit hunderte Millionen rechtschaffene Menschen die bereit wären sich
    in Deutschland zu integrieren und vorbehaltlos zum deutschen Grundgesetz zu bekennen..Haben sie damit das Recht nach Deutschland zu kommen,Deutscher zu werden??
    Wer entscheidet das ?? Und diese Frage gilt nicht nur für europäischen Länder sondern für alle Länder überhaupt..Was ist überhaupt Integration.? Jeder einzelne Mensch welcher dauerhaft in einem fremden Lande bleibt verändert zwangläufig dieses Land und zwar in seinem Sinne..Mit welchem Recht ?? Wer entscheidet ob und wie sich ein Land verändert ??In Deutschland leben ca.17 Mill.
    Ausländer welche unser Land bereits vollständig verändert haben..Und hinter diesen Einwanderern stehen deren Heimatländer mit all ihrer politischen Macht..Der Türke Erdogan hat das in erschreckender Deutlickeit gezeigt..Aber auch Indien,China,Afrika hat schon längst einen Fuß fest in der europäischen Tür..Ein Vergleich: die
    Auländerquote in China liegt bei 1,8 %..Davon kulturfremde 0,2 %…Die Chinesen werden
    das Jahrhundert ganz sicher überleben,was aber wird aus Europa???

  37. ich persönlich lebe halt lieber in einem land, in dem einem die politischen lebensluegen nicht permanent, manchmal sogar bewaffnet, gegenuebertreten. doitschland, luege die nur weiter in deine eigene tasche, verdrehe und vertusche die realitaet. du hast fertig! du nix mer zukumft!

  38. Timur, vielen Dank für Deinen ausgezeichneten Beitrag. Ich würde gern mehr von Dir lesen.
    Warum schreibst du nicht ein Buch über Deine ganz persönlichen Erfahrungen?
    Das Interesse wäre bestimmt groß, ähnlich wie bei Kelek, Akgün oder anderen.
    Ich glaube auch, dass es viele gut integrierte Türken hier gibt. Leider nimmt man sie kaum wahr und ihre Stimme hört man nicht. Ich träume von einer von türkischen Einwanderern veranstalteten Demonstration gegen die Islamisierung und Barbarisierung Deutschlands…

  39. Der Artikel ist sehr gut, nur die Bedrohung ist meines Erachtens schon lange nicht mehr „unterschwellig“, sondern offen und laut! Die Teile Deutschlands, in denen man als Normalbürger (arbeitend und nicht-kriminell), egal ob Biodeutscher oder nicht, seins Lebens nicht sicher ist, nehmen täglich zu. Dafür sorgen neben den Südländern auch die Linken, siehe den derzeitigen „Klassenkampf“ in Berlin mit täglich aufs neue angezündeten „Reichenautos“!

  40. @Karlfried

    Zur Art und Weise der Gesprächsführung:
    nachdem ich jahrelang versucht habe, Gutmenschen inhaltlich zu überzeugen, habe ich festgestellt, daß dies kaum Aussicht auf Erfolg hat. Es kommen immer wieder die gleichen Antworten:
    a) „Das hätte auch ein Deutscher sein können.“
    b) „Es ist die soziale Lage, wenn man die Leute mehr fördert, mehr Geld, mehr Sozialarbeiter gibt, immer einen Dolmetscher dabeistellt, dann wird es in Zukunft schon besser werden.“

    Heute mache ich es anders:
    Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
    Die Gegenseite hat kein einzige inhaltlich stimmige oder schwerwiegende Aussage.
    Genau deshalb läßt sie sich ja nicht in ein Fachgespräch ein, sondern versucht das Gespräch im Vorfeld abzuwürgen.
    Sie arbeitet ausschließlich mit der Keule und mit Sprechverboten und Denkverboten für andere (und übrigens auch für sich selbst, die Leute halten sich selbst künstlich dumm, weil sie genau wissen, wie schäbig und dünn ihr Weltbild ist und daß es der Wirklichkeit keine 10 Minuten standhalten könnte, wenn sie mit offenen Augen durch die Welt gingen oder sich um ein ernsthaftes Gespräch bemühten.

    Ich spreche mit den Leuten nicht inhaltlich über ihr oder mein Weltbild, sondern ich sage ihnen, warum sie dieses Gutmenschen-Weltbild haben, warum sie es derzeit nach außen halten müssen (Umfeld, berufliche Notwendigkeiten).
    Und ich sage ihnen, daß der Wind sich gedreht hat, daß jetzt schon die Allermeisten ehemals Multikultibegeisterten drei Nummern leiser geworden sind, damit sie nicht anecken.
    Das merkt sich Multikulti-Lobsprecher und er wird zukünftig leiser sein.

    Für ihn ist der Inhalt unwichtig, er will nur irgendetwas nachplappern und nirgends anecken, das ist ihm das Allerwichtigste. Wenn der Wind sich gedreht hat, wird er sich um 180 Grad mitdrehen.
    Diese Leute werden in wenigen Jahren mit der gleichen Überzeugung wie heute das Gegenteil von Multikulti erzählen.
    Man muß den Gutmenschen nicht inhaltlich überzeugen, man muß ihm klarmachen, daß der Wind sich gedreht hat und daß die alte Multikultimasche ihrem Lobsprecher heute weit mehr Nachteile als Vorteile bringt.
    Dann dreht er sich wie ein Fähnchen im Wind.

    Gut formuliert.

  41. #2 Seepferdchen:

    Die Gewaltbereitschaft, das asoziale Verhalten, etwas haben wollen, ohne es sich zu verdienen, das sich nicht mehr mit seinem Land Identifizieren nimmt meinem Eindruck nach unter der deutschen Bevölkerung – Migranten hin oder her – allgemein zu.

    Leider haben Sie recht. Grade heute lese ich unter
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wird-SBBChef-Meyer-belangt/story/17768633
    den folgenden Satz:

    Das für die Wartung gedachte Geld war von der Deutschen Bahn für andere Zwecke genutzt worden.

    Warum soll denn der kleine Mann ehrlich sein, wenn’s schon die oberen nicht sind? Es reissen in Deutschland Zustände ein, die waren vor 20 Jahren noch undenkbar.

  42. #44 Nassauer
    Vielleicht habe ich vergessen, etwas zu formulieren:
    Mit unterschwelliger Bedrohung meinte ich, dass selbst Leute, die weder angepöbelt wurden, noch zusammengeschlagen oder beraubt wurden, auch eine Art und Weise der Bedrohung empfinden, die nicht wirklich greifbar ist, sondern eher unterschwellig latent vorhanden ist.
    Und so geht es tatsächlich vielen Gutmenschen, Linken und Grünen! Ich weiß es aus meinem Bekanntenkreis!
    Wird Zeit, dass dieses Problem als solches auch erkannt wird.

    #46 rabbit
    Sei gewiss, ich lese alles 😉
    Ich verliere euch nicht aus dem Auge.
    Ganz offen geschrieben: Ich möchte / muss aufpassen, dass ich als „Passtürke“ nicht instrumentalisiert werde. Wenn ich überzeugt von der Pro Bewegung bin, dann melde ich mich. Das wird aber noch was dauern. Ich bin gerne bereit und mache tatsächlich auch, mich bei Pro direkt zu informieren.

    Wir werden sehen, was die Zeit bringt.

  43. Sehr autentischer Bericht, danke!
    Verwandte von mir sind vor einigen Jahren aus einem kleinen idyllischen Ort nach Bonn gezogen
    und erleben dort die Multi-Kulti-Hölle. Sie bedauern ihren Schritt jeden Tag.
    Lebensqualität gibt es nach ihrer Meinung im Multi-Kulti-Bonn nicht.

  44. #39 Karlfried (24. Jul 2009 04:37)

    Manche Menschen haben Angst, ihre Meinung zu sagen.

    #45 Seepferdchen (24. Jul 2009 09:24)
    Gut formuliert.

    Geht mir auch so! Sehr interessante Art und weise. Ich habe einen sehr guten Freund, der „argumentiert“ auch immer so, das machen Deutsche auch und die Leute sind doch nur arm und assis.

  45. #38 Karlfried (24. Jul 2009 03:50) „Nachträglich dafür ein sehr großes Lob an den deutschfreundlichen ehemaligen Kanzler Willy Brandt.
    Helmut Schmidt, sein Nachfolger als Kanzler, dachte ganz genauso.“

    Bitte lese ich da richtig? Gerade Brandt der mit seiner Ostöffnung der Stasi die Einflussnahme auf den Westen so massiv erleichterte und die DDR als „normalen“ Staat in der BRD aufbaute. Gerade Brandt, der mit seinem wahnwitzigen Kniefall vor den Polen alle Deutschen in den Dreck gestoßen hat und insbesondere die Heimatvertriebenen. Gerade Schmidt, der erst vor einigen Jahren selbser eingestand, dass er in Sachen Ausländerzuzug nach Deutschland nicht gehandelt hat, obwohl auch er schon damals von der Schieflage wußte. Ein Mann der heute „seiner“ SPD die Leviten liest, für deren antideutsche Ausländer/Asylpolitik und der heute von der SPD für seine Worte direkt zu PRO oder NPD abgeschoben würde. Nur hilft dem Land seine späte Erkenntnis nichts, da er heute keine Macht mehr hat.

  46. #16 Thomas A. (23. Jul 2009 22:57)

    Neulich wurde im Kommentarbereich einmal mehr heftige NPD-relativiererei betrieben. Ein Kommentator deutete an, es gebe kaum einen Unterschied zwischen PI und NPD…
    Timurs Artikel fegt den rotbraunen dunst, der zeitweilen in den PI-Kommentarbereich hereinweht, weg.
    Vielen Dank!

    Dem kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank für den Beitrag!

  47. #50 Sauron
    Das stimmt so nicht. Ich wohne selber in Bonn und fühle mich hier sehr wohl. Es gibt natürlich Gegenden von Bonn (wie auch in anderen Städten) in denen es nicht mehr so schön ist.

  48. An
    #45 Seepferdchen   (24. Jul 2009 09:24)  
    danke für das Lob. Ich gebe es sofort zurück, Ihre Beiträge gefallen mir auch sehr gut.

    An
    #40 Roswita   (24. Jul 2009 05:53)  
    Ihr Beitrag ist sehr treffend geschrieben, vielen Dank

    An
    #48 Timur   (24. Jul 2009 10:41)  
    Vielen Dank für Ihren Aufsatz.
    Auch Ihre Klarstellung, daß wir einerseits die offene Bedrohung (sehe ich zum Beispiel in Form von Gewalt und Verbrechen und Abzug von Geld aus der Staatskasse) haben und zusätzlich noch die unterschwellige, nur gefühlte, schwer in Worte zu fassende Bedrohung (meiner Meinung nach der reine Anblick der schieren Masse an Fremden, allgemeine Unfreundlichkeit, überbetonte Höflichkeit, einfach das unbestimmte Wissen darüber, daß wir in Deutschland auf einem sehr schlechten Weg sind, ohne daß man das in einige wenige Worte zusammenfassen kann, und ähnliche „weiche“, schwer ausdrückbare Dinge) finde ich gut.
    Gerade diese weichen Dinge kann man den Mitmenschen gut näher bringen, weil es allen und jeden betrifft. Die schweren Dinge wie Überfälle betreffen in Friedenszeiten immer nur eine ganz kleine Minderheit, es dauert zu lange, bis diese Zahl für einen Umschwung groß genug ist.
    Man muß die Masse der Leute mitnehmen, die ja heute schon wie gesprochen von der „weichen“ (=unterschwelligen) Bedrohung im Lebensglück geschädigt werden.
    Diese Masse ist entscheidend, und die „unterschwellige“ Bedrohung haben sie sehr gut herausgearbeitet.
    Es ist ja das Schöne an PI, daß sich die Schreiber gegenseitig Tipps und Wissen weitergeben. Und durch dieses Zusammenwirken kommen wir innerhalb von Monaten zu Erkenntnissen und Lösungen, die in der Wissenschaft Jahrzehnte brauchen würden und für die der einzelne Mensch ebenfalls Jahrzehnte brauchen würde.
    Wenn PI noch weiter wächst, verstärken sich die günstigen Wirkungen gewaltig.
    Es wird dann so aussehen, als käme der Umschwung von allein, aber er kommt nicht von allein, sondern das geduldige Arbeiten von vielen Menschen, jeder an seinem Platz, an vielen unterschiedlichen Punkten, das Herausarbeiten, Benennen, Zusammenarbeiten, schafft eine Klarheit und Durchschlagskraft, welcher die altbekannte
    Lügenpresse/Lügenfernsehen
    =Beschönigungspresse/Beschönigungsfernsehen,
    =Verschweigungspresse/Verschweigungsfernsehen,
    =Ablenkungspresse/Ablenkungsfernsehen
    nicht standhalten kann.

  49. #55 Karlfried
    Hallo Karlfried,
    schön dass Ihnen die Beschreibung der unterschwelligen Bedrohung gefällt. Ich finde so etwas für eine freie Gesellschaft tödlich. Wenn man unterschwellig Angst empfindet, sich unwohl fühlt…
    Ich gehe jede Wette ein, dass wenn eine repräsentative Meinungsumfrage bundesweit gemacht würde, bestimmt mehr als 70% der hier lebenden Menschen (mntwg. Deutsche) eben eine solche Bedrohung schon wahrgenommen haben.

    Sie haben einen sehr schönen Satz formuliert:

    Es wird dann so aussehen, als käme der Umschwung von allein, aber er kommt nicht von allein, sondern das geduldige Arbeiten von vielen Menschen, jeder an seinem Platz, an vielen unterschiedlichen Punkten…

    Und deswegen ist die Arbeit hier und auch in anderen Bereichen so wichtig. Jeder auf seine Art und mit seinem Wissen und Können.

  50. Stellt sich nur die Frage wie unsere islamo Gastarbeitslosen im Bündnisfall Nato Israel
    dann agieren werden ? Werden die halbentwickelten sich auf die Seite der atheiistisch ,jüdisch ,Christlichen schlagen oder dann wieder zu ihren taquiya islamischen Wurzeln zurückkehren?

  51. Hey Timur, hast Du nicht schon mal in dieser anderen Serie hier auf PI einen Artikel geschrieben? Dein Name, Bonn, Band, gut integriert, türkische Wurzeln… kommt mir so bekannt vor. 😉

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