Es gibt keinen Grund dafür…

KulturbereichererBaden-Württemberg, Anfang der siebziger Jahre: ich bin ein kleiner Junge und wohne auf dem Dorf, wo es noch relativ wenig Türken gibt. Eines Tages sehe ich auf der Straße eine kleine Menschenmenge, unter ihnen ein Nachbar, der rot vor Zorn ist. Neben ihm steht seine Tochter, ein paar Jahre älter als ich, völlig aufgelöst und weinend. Später erfahre ich, dass ihr ein junger Türke unter den Rock gefasst hat.

(Gastbeitrag zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Baden-Württemberg, achtziger Jahre: ich höre die Geschichte über einen Deutschen, Arbeitskollege eines meiner Verwandten. Er hat eine junge Araberin geschwängert. Als er sie nicht heiraten wollte, bekam er „Besuch“ von ihren Verwandten und hat seitdem einige lange Messernarben auf der Brust. Er heiratet sie kurz darauf doch und konvertiert – welche Überraschung – zum Islam.

Baden-Württemberg, Mitte der neunziger Jahre: in der Studentenkneipe einer Universitätsstadt. Am Nebentisch trinken zwei Araber Weizenbier (jaja, Moslems trinken keinen Alkohol…) und unterhalten sich lautstark. Sie stoßen mit den Gläsern an der oberen Kante an, so dass eines einen Riss bekommt. Der Araber mit dem kaputten Glas trinkt ungerührt weiter. Ich rufe ihm zu – es soll als nette Frotzelei gemeint sein – „Weizengläser stößt man unten, sonst geht das Glas kaputt“. Der Araber flippt aus, als hätte ich ihn tödlich beleidigt: „Halt die Fresse, ich will, dass das Glas kaputtgeht!“ Ich merke ihm seine Wut an und „belästige“ ihn nicht weiter.

Schleswig-Holstein, Mitte der neunziger Jahre: Ich laufe in der Innenstadt durch einen Park. Drei ca. 16-jährige Türken kommen mir entgegen. Als wir auf gleicher Höhe sind, schnellt mir einer der Türken seine Hand vors Gesicht, in der er ein Messer hält, und zieht den Arm genausoschnell wieder zurück. Ich reagiere nicht – nicht, weil ich besonders „cool“ bin, sondern weil es so überraschend kam und ich völlig verblüfft bin – und laufe einfach weiter. Ich habe ihm nicht den geringsten Grund für sein Verhalten gegeben, hatte ihn davor nie gesehen. Bis heute ist es das erste und glücklicherweise einzige Mal gewesen, dass mir jemand ein Messer vor das Gesicht hält.

Schleswig-Holstein, Mitte der neunziger Jahre: in der Küche des Studentenwohnheims unterhält man sich über Marokkaner und andere Araber, die wie wild und sehr aufdringlich hinter den blonden skandinavischen Austauschstudentinnen her sind. Eine Deutsche erzählt von kellnernden Kolleginnen in einem von Persern geführten Restaurant. Beim Holen von Nachschub im Getränkekeller haben die (deutschen) Kellnerinnen öfter mal die Hand eines temperamentvollen „Südländers“ im Haar, der dann ihren Kopf zu seinem bereits geöffneten Hosenschlitz führen will. Da helfe dann nur heftigste Gegenwehr und die sofortige Kündigung.

Berlin, ca. 2005: Ich sitze mit zwei Kumpels im Kino und sehe einen Kriegsfilm. Vier Türken oder Araber, ca. 18 Jahre, begleiten den Film die ganze Länge über mit lautstarken Kommentaren. Keiner der vielen Deutschen im Kino traut sich, sie zurechtzuweisen. Ich oder meine Kumpels auch nicht. Das Blut auf der Leinwand genügt uns vollauf. Was würde passieren, wenn ich sie zurechtweise? Aber wann wird aus Vorsicht Feigheit? Später beim Bier kotzen wir uns über die Ausländer aus. Es bleibt ein Gefühl der Ohnmacht.

Berlin 2006: Fußball-Weltmeisterschaft. Die Zeitungen schreiben viel über geglückte Integration, weil Türken deutsche Fahnen schwenken. Ich laufe auf dem Gehweg ca. zwei Meter hinter zwei Fitness-Studio-gestählten „Südländern“, die sich laut auf Deutsch unterhalten. Einer zum anderen: „Ich finde es verlogen, dass so viele Türken deutsche Fahnen schwenken. Denn eigentlich hasse ich die Deutschen – so wie die meisten Türken.“ Aha, so ist das also. Zum Glück fand ich die Zeitungsartikel davor schon unglaubwürdig. Solche Erlebnisse immunisieren gegen die „Realität“, welche die Zeitungen verkaufen wollen.

Einer meiner Kumpels (ich kenne ihn gut, er kann keiner Fliege was zuleide tun) geht alleine ins Kino und erzählt mir über eine Begegnung im Toilettenraum: er wartete vor dem Waschbecken, an dem sich ein Türke die Hände wusch. Der Türke ließ sich extrem viel Zeit und fixierte die ganze Zeit über den Spiegel meinen Kumpel, sieht ihm hasserfüllt in die Augen. Ich frage meinen Kumpel, was denn davor vorgefallen sei. Er: „Ich weiß es nicht, ich hab den zum ersten Mal in meinem Leben gesehen. Es gab keinen Grund dafür.“

Es gibt keinen Grund dafür – dass wir hierzulande massenweise Ausländer durchfüttern, die uns abgrundtief hassen, sexuell belästigen und bedrohen!

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Behindertes Kind als “Gottes Strafe”
» Der P*ff und der Perser
» “Was!? Hast du ein Problem?”
» Meine Erlebnisse in arabischen Ländern
» “Seien Sie froh, dass nichts passiert ist”
» Umar an der “Tafel”-Theke
» Kulturbereicherung kommt selten allein
» Plötzlich war Aische unterm Tisch verschwunden
» “Gibt es Prüfung nicht auf türkisch?”
» Eine unterschwellige Bedrohung
» Früher war alles einfacher
» “Ey, hast Du Praktikum für uns?”
» Eine wahre Bereicherung
» Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden
» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen