Lutherische Kirche in KansasDie Amerikaner sind evangelische oder gar evangelikale „Fundamentalisten“, sie erachten die Bibel als Grundpfeiler der Gesellschaft und sind zu allem übel auch noch patriotisch. Das ist natürlich mehr als verwerflich in europäischen Augen, so dass der Figaro aus dem laizistischen Frankreich meint, sich über den Christenterror des „Bible Belt“ jenseits des Atlantiks entrüsten zu müssen.

Besonders kritisiert wird natürlich einmal mehr der frühere US-Präsident George Bush, denn auch er gehört zu den verpönten Frommen, die der Ansicht sind, das Schicksal der Menschen und des Staates hätte etwas mit Gott oder sogar einem göttlichen Plan zu tun.

Es fällt auf, dass die anti-evangelikale, antiamerikanische Christenkritik immer in Europa besonders harsch ausfällt, wo die Menschen den Amerikanern eigentlich viel zu verdanken haben, was uns aber natürlich wieder schmerzlich an die eigenen Schwächen erinnert. In der gegenwärtigen Zeit der kulturellen Überbereicherung durch den Islam könnten wir christliche Verbündete jenseits des Atlantiks gut gebrauchen, doch wir erklären lieber den Islam zur Friedensreligion, um den offensichtlichen Problemen nicht begegnen zu müssen. Für das Christentum ist dann die Rolle des „Bösen“ frei und die Welt scheint vorläufig wieder in Ordnung.

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59 KOMMENTARE

  1. Ohne zu wissen, wie üblich in den europäischen MSM, dass es die christlichen Republikaner wie z.B. Martin Luther King waren, die den jetztigen „bible belt“ aus den Fängen der rassistischen Ku-Klux-Demokraten rissen …

    Unwissenheit ist ein Segen.

    :mrgreen:

  2. Christen darf man ja auch beleidigen und bloß stellen, ohne Schaden an Leib und Seele zu befürchten. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Christen nicht wie geifernde und grunzende Orks vor irgendwelchen Botschaften auftauchen und mit Mord und Totschlag drohen…

  3. …doch wir erklären lieber den Islam zur Friedensreligion

    … wer ist wir ?

    Mann muss “ wir “ permanent beim Namen nennen !

  4. Denen fällt durch den politischen Islam sowie muslimischer Unterschicht langsam das Land auseinander – der Figaro weiß halt, wo im Zweifelsfall die Prioritäten liegen!

  5. Sich mit überseeischen Belangen zu beschäftigen, hat etwas unsinniges.

    Haben wir nicht selbst genug Probleme?

  6. also ich bin keine bekennende Christin und ich kenn mich bei den Christen auch nicht so genau aus, aber ich würde nie auf die Idee kommen, den Islam als Friedensreligion zu bezeichnen. ich habe auch nichts gegen die christen, ich glaube die christliche religion ist die moralisch hochstehendere als der islam, weil sie die nächstenliebe kennt…oder?

  7. Ich halte generell nichts davon, wenn Politiker anfangen von religiösen Aufträgen usw. zu schwafeln.

    Das schadet mehr, als es nützt.
    Auch wenn Gott Bush „wirklich“ einen auftrag erteilt hat.

  8. „Die Amerikaner sind evangelische oder gar evangelikale “Fundamentalisten”, sie erachten die Bibel als Grundpfeiler der Gesellschaft und sind zu allem übel auch noch patriotisch.

    Und sie sind zugleich weltweit die größten Porno-Produzenten…

  9. Der „BibleBelt“ ist für mich ein Israel innerhalb der Abendlands, da ich mich selbst zu den Evangelikalen zähle. Hier wird das AT und das Evangelium noch wortwörtlich gelebt und geglaubt, die meisten dort verdienen den Namen „fundamentale Christen“. An ihn sollten sich auch die hier lebenden Christen ein Beispiel nehmen und das Wort GOTTES nicht ständig so extrem liberal auslegen.

    http://www.westdemokraten.net.tc

  10. Der Tübinger Oberbürgermeister fühlt sich als Opfer einer bösen Kampagne

    Übrigens hat Kramer, der durch sein Wirken dem Zentralrat eine deutlich bemerkbare linke Schlagseite gibt und daher abgesägt gehört, natürlich nicht seinen Rücktritt gefordert, das tut der Heuchler nämlich nur, wenn Schwiegermutterkonservative wie Wulff blöd rumquatschen!

  11. Europa wird islamisiert aber die USA kritisieren… Linke Politiker in Europa sind imbezil !

  12. Ja, die Schweizer regen sich darüber auf, dass es im Lehrerstudium auffällig viele Evangelikale gebe. Das ist offensichtlich eine grosse Gefahr für die Schweizerjugend. Dafür wurde gefordert, Imame in Schweizerhochschulen auszubilden. Lieber keine Christenlehrer mit verbindlichem Lebensstil, aber die Muslime hätte man schon gerne unter Kontrolle. Es hat mir aber noch niemand erklärt, wie man diese kontrollieren würde. Ob sie schön das erzählen würden, was ihnen Schweizer Muslim-Professoren beigebracht haben. Am Besten stellen sie den Halunken Ramadan aus Genf wieder ein, von dem Le Monde geschrieben hat: [i]Der Schweizer Bürger Hani Ramadan ist Volksschullehrer und gleichzeitig sowohl Direktor als auch Imam des Islamischen Zentrums in Genf. Am 10. September hatte er in einem Artikel in der französischen Zeitung „Le Monde“ die Steinigung als Strafe bei Ehebruch verteidigt.[/i]
    R.

  13. O.T.

    Nach einem Feuer in einer Wohnung in Berlin-Spandau wurde eine Leiche entdeckt.

    Kripo: Der Feuertote wurde ermordet.

    „Ein 23jähriger Mann.“ Die Chiffre stimmt.

    http://www.bz-berlin.de/

    Klicken Sie bitte auf „Brandtoter“.

  14. Nun allerdings muss man natürlich bedenken, dass Religion immer der Gegenspieler der Demokratie und Freiheit ist. Insofern sollte man daruaf achten, dass sich die fundamentalen Christen welche die Evolution leugnen nicht zu stark ausbreiten, auch wenn das Christentum im Vergleich zum Islam harmlos ist, trotzdem vergesst die Inquisition nicht …

    PS: Die Gründerväter der USA sahen das auch so :
    Christianity is the most perverted system that ever shone on man.“ Thomas Jefferson

    „This would be the best of all possible worlds if there were no religion in it!“ John Adams

    „Lighthouses are more useful than churches.“ Benjamin Franklin

    Und auch der Gründer des einzigen westlichen geprägten Staates mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung
    (auch wenn heute es heute wieder islamischer wird) :
    “Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.” Vater der modernen Türkei: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk”

  15. Wenn begründbare Kritik an Präsident Bush mit „Anti-Amerikanismus“ gleichzusetzten ist, dann müsste PI-News den Zusatz „Pro-Amerikanisch“ aus ihrem Logo streichen, angesichts der permanenten Kritik an Präsident Obama !!

  16. #6 Tara

    ich glaube die christliche religion ist die moralisch hochstehendere als der islam, weil sie die nächstenliebe kennt…oder?

    Als, wenn du das einem Moslem (oder Gutmenschen) sagst, wird er dir entrüstet entgegenen, dass eine der 5 Säulen des Islams die Spende an Bedürftige („zakat“) ist. Allerdings ist diese Spende mehr zu einer Alibiveranstaltung verkommen und dient auch zum großen Teil zur Förderung des Dschihads.

  17. Ich bin selbst nicht gläubig oder überhaupt religiös, dennoch denke ich, dass es sehr wohlfeil ist, das Christentum zu geißeln und im meist selben Atemzug, den Islam als Friedensreligion zu verklären. Soweit ich weiß, hat noch kein christlicher Fundamentalist ein Flugzeug in ein belebtes Hochhaus hinein geflogen, Moslems haben dies aber schon im Namen des Islam getan. Verkehrte Welt!

  18. Das ist doch normal.Beim Christentum will jeder mal vorne stehen und unverschämt krtisieren,beim Islam hingegen wird brav der Hintern geleckt.

  19. Als, wenn du das einem Moslem (oder Gutmenschen) sagst, wird er dir entrüstet entgegenen, dass eine der 5 Säulen des Islams die Spende an Bedürftige (”zakat”) ist.

    Dann sage ich zu ihm: ja das finde ich gut am Islam, dass ihr den Armen spendet, aber im Islam wird wohl nicht aus Nächstenliebe gespendet, sondern damit man zu Allah ins Paradies kommt, oder irre ich?
    „Nächstenliebe“ (Nächstenfreundliche Tugenden) gibt es im Islam nur gegenüber „Gläubigen“ und „Ungläubigen“ gegenüber ist was anderes angesagt, oder irre ich?
    (Der Moslem erklärt mir dann, dass das aber alles ganz anders ist und ich sage dann: Wenn das nicht so ist, dann bin ich ja froh. (Ich halte ich mich mit meiner Meinung bezügl. Islam zurück, denn sie könnte ja als Religionsbeschimpfung interpretiert werden und dann Gnade mir Gott, an den ich nicht glaube!
    Jedoch dürfen die Muselmanen dank Religionsvorteil mich weiter als „Ungläubige“ diskriminieren und zu Bekehrung aufrufen.)

  20. Fundamentalismus ist etwas völlig normales. Jeder hat ein Fundament, auch Atheisten. Es bleibt ja jedem unbenommen, auf die eigenen Karriere, die eigenen Fähigkeiten, das Konto, die Hobbys, die Beziehung, die Spaßgesellschaft oder sonstwas zu bauen, es bleibt halt immer die Frage, ob man eben auf Fels oder Sand baut, wenn mal Regen kommt oder gar Sturm. Und es ist ein Unterschied, ob dieses Fundament Jesus Christus oder Mohammed, Koran und Sunna heißt. Moderate Muslime bauen eben nicht auf letzteres, sondern verweigern sich dem Kampf und Krieg, wovor der Koran ja warnt.

    Wie gefährlich sind christliche Fundamentalisten?

    http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=20369&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0

  21. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ca 15 Monate habe ich die Pi News sehr stillschweigend verfolgt ohne angemeldet zu sein.Wie sie sehen können ist das jetzt anders!:)
    Nun zu meinem Anliegen:Wie ich weiß ist PI News mittlerweile 4 Jahre alt und in dieser Zeit zu einem großen(wenn nicht dem größten)politischen Blog in Deutschland avanciert(Schonmal ein sehr beachtenswerter Erfolg wie ich finde).
    4 Jahre lang wurden wir akribisch mit Nachrichten verfolgt die uns die Mainstream Medien und Politiker verschwiegen bzw schönfärben wollten.In diesen 4 Jahren haben unzählige User ihre Comments über die teilweise unfassbaren Nachrichten abgegeben.
    Aber können wir dadurch wirklich etwas an der Sitution ändern oder wenigstens daran rütteln?
    Leider nein.Viele User haben den Wunsch geäussert es nicht nur dabei zu belassen,sondern sich auch zu organisieren,zu treffen oder zu demonstrieren.Leider ist das sehr schwierig da die Pi-News Community über das ganze Bundesgebiet verstreut ist.Aber ich frage euch selbst wenn wir demonstrieren würden!?Gegen was sollen wir demonstrieren?Wie
    viele Leute würden zur Demo kommen?Welches Echo würde eine Demo in den Medien erfahren?(Wir können es uns ja vorstellen)
    Ich jedefalls bin der Meinung das eine Demo oder ähnliches von uns nichts bringen würde und sehr schnell wie sovieles in Vergessenheit gerät.Aufwand und Ertrag stehen für mich in keinem zusammenhang.

    Trotzdem bin ich ein Mensch der etwas bewegen will.Natürlich können wir auch die nächsten 4 Jahre Comments posten oder auch die nächsten 10 Jahre aber geändert haben wir dann nichts.
    Ich habe mir lange den Kopf darüber zerbrochen was man denn noch tun könnte um noch mehr Menschen in Deutschland die den Mainstream Medien verfallen sind die Augen zu öffnen und ihnen vor Augen zu halten was hier geschieht tagtäglich in Deutschland und Europa,den nicht jeder kennt Pi News und nicht jeder hat einen Internetanschluss.

    Meine Idee ist folgende:Pi News bringt mithilfe von unseren Spenden eine eigende Zeitung heraus.Das erscheint mir sinnvoll und wäre in meinen Augen der nächste Logische Schritt.Die Zeitung könnte z.b 1x wöchentlich erscheinen und würden die abgelaufende Woche revue passieren lassen.
    Die Inhalte könnten sich dann mit den hier erscheinenden Titeln z.t decken.Zudem könnte die Pi-Zeitung genau das beeinhalten was uns die anderen Medien mal wieder verschwiegen haben.
    Die Zeitung muß zunächst natürlich auf lokaler Ebene erscheinen(Ich denke an den Großraum Köln oder direkt Köln.)

    Ich selbst bin 26 Jahre alt und habe vor einem halben Jahr nochmal eine Ausbildung angefangen.Und obwohl mein Gehalt dadurch sehr gering ist und ich zu kämpfen habe um über die Runden zu kommen wäre mir die Sache schon 5-10 Euro pro Woche wert.

    Was denkt ihr über meine Idee?
    Danke

  22. Dieser Bericht über die Evangelikalen ist als Ermutigung für die linksintellektuellen Gutmenschen gedacht. Und zwar deswegen weil es für die Gutmenschen nicht mehr so gut läuft wie noch vor 10 oder so Jahren.

    Wenn ich doch bloß noch erleben dürfte wie die linksgrünelitairen Canaillen aus ihren Machtspositionen hinausgeprügelt werden…..faule Tomaten und rotte Eier hinterher…. dann könnte ich in Ruhe sterben, im Wissen dass das Gute am Ende immer siegen wird.

  23. Mir (Katholik) sind die Evangelikalen mittlerweile tausendmal lieber als unsere weichgespülten Kuttenbr….r. Ein Evangelikaler wird NIEMALS mit einem Mullah Händchen halten.
    Dass die Kirche ihrem Auftrag heute nicht mehr nachkommen kann, dass sie immer mehr von radikalen Linken unterwandert wird und viele Priester heute Seite an Seite mit der VVN für den Bau von Moscheen demonstrieren, ist im Wesentlichen ein Verdienst von Papst Johannes XXIII.

  24. GOTT SEGNE DIE USA UND IHRE STREITKRÄFTE, UND VERFLUCHE UNSERE POLITIKER IN DEUTSCHLAND, DIE TATENLOS ZUSCHAUEN, WIE UNSERE HEIMAT IMMER MEHR VERROHT.

  25. Religiöse Intoleranz ist der Feind jeder Freiheit. Religionen wurden bisher immer dazu missbraucht Macht auszuüben.

    Genauso wie ich den Islam ablehne, lehne ich jede andere Religion ab, die mir vorschreiben will wie ich zu leben habe. Weil sie die Deutungshoheit darüber beansprucht, ob ich nun ein guter oder ein schlechter Mensch bin.

    Und wer nun meint: „Die Christen sind doch garnicht so… “ der sei an den Dreißigjährigen Krieg erinnert, die Urkatastrophe des letzten Jahrtausends.

    Wer 200 Jahre nach der Aufklärung noch immer auf die Schöpfungsgeschichte besteht, dem ist einfach nicht zu helfen!

    Für Freiheit im Denken???

    Und ganz nebenbei, in Nordirland hat die religiöse Gewalt bis heute kein Ende gefunden. Da sind zufälligerweise mal keine Musels am Werk.

  26. #25 FreeSpeech

    Das denke ich auch. Dass es gemäß gegenwärtig mal wieder angesagter materialistischer Philosophie mit eher kleinen Seltsamkeiten eine Explosion im Nichts und von nichts gab, und daraus eine Welt mit unzählbaren Galaxien, Milliarden Lebensformen und geistigen Welten entstand, liegt jawohl ziemlich auf der Hand 😉

  27. #28 smartshooter

    Was hat denn Aufklärung mit diesen Dingen zu tun? Die Aufklärung versprach auch ein goldenes moralisches Zeitalter. Was danach folgte, war zuletzt ein Jahrhundert mit nie dagewesenen Kriegen, Grausamkeiten und Perversitäten, alles in einer aufgeklärten Gesellschaft! Und trotzdem tönt ja auch niemand herum „Wer jetzt noch an die Aufklärung glaubt, dem ich nicht mehr zu helfen…“

  28. @28 smartshooter

    Wer 200 Jahre nach der Aufklärung noch immer auf die Schöpfungsgeschichte besteht, dem ist einfach nicht zu helfen!

    Dir ist nicht mehr zu helfen wenn du ernstahft glaubst das Leben aus der toten Materie entstanden ist und sich aus dem Zufall eine komplett neue Art mit neuen Organen usw. aus einer anderen Art entwickelt haben soll.

    http://www.kir-schoe-da.net.tc

  29. In den USA ist die Trennung von Staat und Kirche vollzogen, so klar wie in keinem anderen westlichen Staat, außer eben in Frankreich. Aber Trennung von Staat und Kirche heißt für die Amerikaner – anders als für die Franzosen – zurecht nicht, daß niemand mehr öffentlich von seinem Glauben sprechen soll. Der radikal-jakobinische Laizismus dagegen, der nicht nur das geistliche Amt vom weltlichen trennen will, wie es richtig und in allen westlichen Staaten vollzogen ist, sondern der die Religion komplett aus dem öffentlichen Diskurs ausschließen will, ist im Grund linkstotalitär und anti-pluralistisch.

    Die USA sind ein von ihren Wurzeln her calvinistisch geprägtes Land, und da der Calvinismus eine starke Arbeitsethik herausgebildet hat (s. Max Weber), ist diese Prägung für die USA bis heute sehr von Vorteil.

    Ferner erleichtert das Faktum, daß die USA über eine angelsächsisch-protestantische Leitkultur verfügen, das Funktionieren der multi-ethnischen US-Gesellschaft, denn den Zuwanderern wird deutlich gezeigt, welche Werte und Lebensformen in den USA gelten. Die angelsächsisch-protestantische Prägung der amerikanischen Mehrheitsbevölkerung dient daher der multi-ethnischen, aber eben nicht multi-kulturellen Demokratie. Dies sollten die Europäer sich zum Vorbild nehmen.

  30. Persönlich ist mir jedwede Religion ein Dorn im Auge. Was man den Ami-Fundamentalisten zugute halten muss ist, dass sie wenigstens unter sich bleiben und sich nicht krebsartig über die ganze Welt ausbreiten. Ich kann hier leben ohne mich von ihnen gestört zu fühlen, auch wenn ich öfters mal die Stirn runzeln muss über Gewisse Glaubensvorstellungen aus dieser Ecke.

  31. Der evangelikale Biblebelt ist meine einzige Hoffnung das auch meine Kinder und Enkel in frieden Leben koennen.
    Was ist die Alternative?
    Nun sozialistische Mangelverwaltung, Unfreiheit, Moslemissmuss und die blutige Verfolgung anderstdenkender so sie marxistischem Neu-Humanismuss und fundamentaler Islamischer Denkweisen nicht gleichgeschaltet werden koennen.
    Wer will den so was?

  32. Ein Fundamentalist ist — dem Wortsinn nach — jemand, der sich auf das Fundament, also auf die Grundlage seiner Religion oder seiner Ideologie beruft !

    Eine Radikaler ist jemand, der sich auf die Wurzeln — von lateinisch „Radix“ = „Wurzel“ — bezieht.

    Was bitteschön ist also so schlimm daran, fundamental oder radikal zu sein ??

    Ich bin fundamentaler Aufklärer, da mir die Werte der Europäischen Aufklärung „heilig“ sind — und radikaler Verfechter unseres Grundgesetzes, auf das ich mich jederzeit gern berufe !

    Gelte ich damit als Fundamentalist und als Radikaler ???

  33. Ach Gott, Le Figaro und SPIEGEL-ONLINE Hand in Hand vereint gegen die bösen Evangelikalen? Unser ‚führendes Politikmagazin‘ lässt ja auch keine zwei Wochen vergehen, ohne düstere Kassandrarufe in Richtung der dreimal verfluchten Kreationisten und der Schwarzen Macht in den Händen der Bibelleser auszustoßen. Das Manöver ist derart durchsichtig:

    Es soll wieder darauf hinauslaufen, dass entweder alle Religionen böse und Unsinn sind, dann wäre wenigstens auch das Christentum endgültig aus dem öffentlichen Leben entfernt und dem Islam gleichgestellt. Oder alle Religionen haben die gleiche Daseinsberechtigung, dann hat es der Islam endlich auch in Europa ganz nach oben geschafft.

  34. Die WBC ist in der Tat furchtbar und durchaus mit gewissen Islamgruppen zu vergleichen. Würde sie in Mitteleuropa missionieren, wäre der öffentliche Aufschrei sicher riesengroß. Aber vor Muslimen, die „Gott hasst Homos“ rufen, würde in den hiesigen (Groß-)Kirchen wohl der Rote Teppich ausgerollt werden.

  35. #23 goldstr0m (26. Jul 2009 19:42)
    Die WBC ist in der Tat furchtbar und durchaus mit gewissen Islamgruppen zu vergleichen. Würde sie in Mitteleuropa missionieren, wäre der öffentliche Aufschrei sicher riesengroß. Aber vor Muslimen, die “Gott hasst Homos” rufen, würde in den hiesigen (Groß-)Kirchen wohl der Rote Teppich ausgerollt werden.

    #29 smartshooter (26. Jul 2009 19:52)
    Der Nordirlandkonflikt ist schon längst kein religiöser Konflikt mehr. Jedenfalls begründet die IRA ihre Anschläge nicht mit Bibelsprüchen. Und die IRA strebt auch nicht die Weltherrschaft des Katholizismus oder einen katholischen Gottesstaat an.

  36. In naher Zukunft wird Frankreich so extrem bereichert sein, dass sie sich (mal wieder) eine Befreiung durch die Amerikaner wünschen. Sollte es wirklich so weit kommen, dann bitte ich um direkten Durchmarsch bis nach Berlin.

  37. Es ist zum erbrechen.
    Da werden die Biblebeltchristen an den Pranger gestellt als waehren es blutruenstige mosleme.
    Da wird sich oeffentlich ueber die Massenschlachtungen der Menschen dort im Sudan oder Iranien kuenstlich aufgeregt aber wer dieses Massenschlachten veranstaltet da schweig man sich aus.
    Ich habe noch von keinen Biblebeltchristen gehoert die den ganzen mittleren osten und schwarz Afrika mit mit Blut ueberziehen. Auch kommen amerikanische Biblechristen nicht nach Europa um Unglaeubeige auszurotten.

    Nun notfalls falls es einem angesichts nicht mehr zu vertuschender Graeultaten kommt, ringt man sich durch dann „alle Religionen“ in einen Topf zu werfen in dem man sagt:“Ja Religion ist schlimm“.
    Nein lieber Gutmensch, Religion ist nicht das Problem sondern eine Menschenverachtende Staatsform welche sich als Religiuon tarnt ist so schlimm.
    Aber an solchen kleinigkeiten werden sich Gutmenschen erst dann erinnern wenn ihnen selbst das Schwert Allh’s am Hals bedroht.
    Ja dann werden sich diese Inter -Nationalsozialisten wieder wie 1945 heuchlerich im Buergertum verstecken suchen und behaupten schon immer wiederstand geleistet zu haben.
    Ihr solltet euch ewas schaemen. Pfui Deibel.

  38. Bzgl. „Gott“ und Religion.
    Ich denke jeder kann dieses Mysterium nur
    für sich selbst finden. Und Menschen die im
    Namen „Gottes“ o. „Allah“ über die Menschen
    richten, sind der wahre Satan. Einige sagen,
    es gibt kein Gott, weil es alles schreckliche
    zulässt. Es lässt zu das Kinder getötet, es
    lässt zu das Frauen vergewaltigt werden, es
    lässt einfach alles schreckliche zu. Genau so
    lässt es auch alles gute zu. Kann denn ein
    „Gott“ nicht fairer sein, als alles zu
    erlauben, auch das schlechte? Es müsste
    sich ja sonst selbst richten. Keiner kann
    jemanden „Gott“ zeigen, doch jeder Religion
    beansprucht es für sich. Alle ringen nur
    darum, keiner hat was, diese Träumer. Ich
    glaube an mich, ich denke also bin ich.
    Mit „Glaube“ kommt man in dieser Frage auch
    nicht sehr weit. Nein, die Menschen machen
    gut und böse, die Menschen machen richtig
    und falsch. Die ganze menschliche Natur ist
    auf ein Gegenspieler aufgebaut. oben unten,
    klein groß, Mann Frau, schwarz weiss, also
    Ying und Yang beschreibt das sehr gut. Der
    oft genannte Kampf gut gegen böse ist
    letztendlich der Kampf der Natur über die
    Dualität. Ich habe sehr viel über Jesus
    gelesen und ich finde es immer wieder
    schrecklich, wie sehr er für Religionen
    missbraucht wird, das hat er nicht verdient.
    Sich mit dem Begriff „Christ“ zu schmücken
    ist das eine, als solcher auch zu handeln
    etwas ganz anderes. Religion ist ein
    Schmuckstück, blass in der Sonne, was man
    sich um den Hals hängen kann, mehr nicht.
    Und es sollte vor allen Dingen Privatsache
    sein. Es gibt Menschen die -wie sagt man-
    Christlicher sind als ein von sich selbst
    sehr überzeugter und frommer Christ obwohl
    dieser keiner Religion angehört. Komisch.

  39. Wir die Biblebeltchristen haben aber eines jeden politisch koprrekten Gutmenschen und jedem braven Allahsoldaten oder moderaten europamoslem voraus.
    Wir bringen keinen um weil er die falche Meinung hat.
    Wir bringen auch keinen ins Gefaengniss weil uns seine Meinung nicht gefaellt.
    Wir erlauben auch demonstrationen gegen das christentum wie man an der Atheistischen Buswerbung sehen kann.
    Wir finden homosexuell fuer nicht normal, aber lassen jeden nach seinem Wunsch leben.
    Von mir aus darf einer seinen Hamster heiraten wenns ihm Spass macht.
    Wir erlauben das je nach Bevoekerungsanteil entsprechend Moscheen gebaut werden verlangen aber das dort in english gepredigt wird und das erlaubt wird zuzuhoeren was gesagt wird.
    Ich kann mir eine Israelische, Iranische, Arabische, Deutsche oder die UDSSR Flagge ins Fenster haengen und es wird nichts passieren.
    Ja ich kann mir gar die Suedstaatenflagge ins Fenster haengen und fuer was die steht weis jeder.
    Ich kann die Geschichte verdrehen und unmoegliches behaupten gar den Holocoust laeugnen und es wird kein Staatsanwalt taetig. Man belaechelt solche Idioten versucht aufzuklaeren uns wenns nicht geht, wendet man sich sichtbar angeekelt ab.
    Das ist Freiheit. Und das es so bleibt dafuer sorgen die US Streitkraefte.

    Erzehle mir auch nur einer, das das was der poese Biblebeltchrist anderen erlaubt auch nur ansatzweise in Europa noch moeglich ist.
    Was im vom marxistischen Gutmenschens Staatsreligion Islamissmuss moeglich ist brauche ich ja nicht aufzuzaehlen.

  40. #14 Zerberus (26. Jul 2009 18:14)

    Na, na, na, wer wird denn da gleich Thomas Jefferson falsch zitieren, der wusste, dass das Christentum leider staatlich korrumpierbar gewesen ist (bei uns immer noch ! ) und ihm so, wie die anderen Gründungsväter auch, zu mehr Geltung als je verholfen hat. Die mutigen Freikirchler wussten nach ihren leidvollen europäischen Erfahrungen diese neue Freiheit dankbar zu schätzen.
    Und auch heute unter der Obama-Regierung, die das Christentum am liebsten durch staatliche Sozialtyrannei ersetzen möchte: „People clinging to their guns and religion“. So, so !

    Hier ist das richtige, nicht von linken Schmierfinken sinnentstellte Zitat:

    „…those who live by mystery & charlatanerie, fearing you would render them useless by simplifying the Christian philosophy, the most sublime & benevolent, but most perverted system that ever shone on man, endeavored to crush your well earnt, & well deserved fame.“
    ———————————————–
    Zur „Aber die Inquisition…“-Keule, die interessanterweise in den letzten Wochen nicht nur von geschichtslosen, selbstermächtigten Linken, sondern mehrmals von Vertretern unserer „Religion des Friedens“ geschwungen worden ist (gut abgeguckt !), empfehle ich Arnold Angenendt (Toleranz und Gewalt) und zum Anfang Hans Conrad Zander:

    „Die ausgezeichnete religiöse Bildung der Dominikaner sprach für ihre Fähigkeit, zwischen Katholiken und Ketzern überhaupt zu unterscheiden – eine wichtige Fähigkeit, die bei der Ketzerverfolgung bislang blutig fehlte.“ Diese Jungjuristen erfanden also die „inquisitio“: „Das Wort für sich allein war revolutionäres Programm. ‚Inquisition‘ heißt ‚Wahrheitsfindung'“

    „Nicht wenige Rechtshistoriker halten deshalb die Gründung der päpstlichen Inquisition für den Beginn des modernen Rechtsstaates.“

    „Insgesamt hat die Spanische Inquisition etwa 1200 bis 2000 Hinrichtungen zu verantworten.“ Das schafft China in einem Jahr, nicht in zwei Jahrhunderten. “

    „Lob auf die Inquisition“:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,548007,00.html

    http://www.amazon.de/product-reviews/3579069527

  41. #8 Rechtspopulist (26. Jul 2009 18:04)
    „Und sie sind zugleich weltweit die größten Porno-Produzenten…“

    Hehehe, da ist was dran !
    Nun gut, das puritanische Erbe.
    Hat aber auch anderweitig viel Gutes gebracht, wenn man ganz ehrlich ist.

  42. „Kampf gegen Rechts“ beinhaltet immer auch den Kampf gegen Gott.

    Nur ohne Gottesbild in der Gesellschaft kann die kommunistisch-anarchistische Propaganda Fuß fassen. Das wünschen sich Verbrecher, die den Kampf gegen Konservative, gegen Sitte und Anstand, gegen Religion und Familie als „Kampf gegen Rechts“ tarnen.

    Sie betrachten sich als „über dem Gesetz stehend“. Das haben wir gerade wieder gestern im Artikel „Kölner Demokratie“ hier auf Politically Incorrect lesen können.

    „Der liebe Gott ist tot“.
    http://www.netz-gegen-nazis.de/users/42

    http://www.realhomepage.de/members/rowi/Antifa.html

  43. #48 rockabye

    Für das falsche Rezitieren Entschuldige ich mich, ich hab mir mal ne Ziitatenliste aus dem Internet Zusammengestellt und nicht extra geprüft … allerdings kann man doch nicht tatsächlich die Methoden der Inquisition in Schutz nehmen auch wenn weniger Menschen dadurch starben als bisher angenommen. Mal davon abgesehen stellte die Inquisition die moralische Legitimation von 25.000 hingerichteten „Hexen“ alleine im dt. Reich her. Hinzu kommt, dass viele die für nicht schuldig befunden wurden, durch die Folter Lebenslänglich gezeichnet oder behindert waren.
    Ich will es hier auch nicht an den Verbrechen des Islams messen, aber ich will nicht, dass auf dt. Boden jemals diese immernoch unzurreichende Trennung zwischen Staat und Kirche infrage gestellt wird.

    Ich habe die Inquisition als leicht verständliches Beispiel genommen, denn warum sollte die Kirche in Staaten Gericht halten dürfen …?
    Man könnte dem Christentum auch genug anderes Vorwerfen:
    -Schüren des Judenhasses der sich spätestens in Spanien und dann beim NS entladen hat.
    -Fortschrittsfeindlichkeit, welche die Menschen in Jahrhunderte der Rückständigkeit führten
    -Einschüchterung der Bevölkerung um sich am Ablass zu bereichern
    etc.

  44. #51 Zerberus (27. Jul 2009 00:45)

    Oh, klar kann man die Inquisition in Schutz nehmen, gerade wenn sie nur als Schlagwort gebracht wird. Lesen Sie den SPIEGEL(!)-Artikel wenigstens mal.
    Und gerade werfen Sie, der/die geschichtlich natürlich immer auf der richtigen Seite gestanden hätte, noch vier weitere Hammerthemen auf, ohne aus dem geschichtlichen Zusammenhang zu argumentieren und dann anschliessend zu einem ausgewogenen moralischen Urteil zu kommen.
    Nicht falsch verstehen, aber gerade in den eben angegebenen Büchern z.B. werden die Schattenseiten, die „Kriminalgeschichte“ des Christentums alles andere als ausgespart, im Gegenteil.
    Es kann für Christen nur ungeheuer ermüdend sein, immer wieder kunstvoll auf jeden einzelnen Punkt einzugehen, während sich der fortschrittliche Jakobiner zweifelhafter linker Quellen bedient und von welcher moralischen Warte eigentlich selber ?? urteilt.

    Also:
    Wer genau hat denn die Hexen umgebracht ?
    Wer hat das Ende der Hexenverfolgung eingeleitet ?
    Wie friedlich wäre denn ein rein hellenistisches Europa gewesen ?
    Gäbe es davon dann auch eine „Kriminalgeschichte“ ?
    Ist der NS wirklich nur ein „Entladen“ des christlichen „Judenhasses“ gewesen ?
    Wie „fortschrittlich“ sind wir denn heute ?
    Sie scheinen das alles besser zu wissen als ich, der Ihrer „Aufklärung“ wohl noch etwas hinterherhinkt.

  45. George W. Bush hat m. E. den Suff mit der Bibel getauscht. Er wäre nicht der Erste, der von Drogen- und/oder Alkoholabhängigkeit in religiöse Abhängigkeit wechselt. So etwas nennt man dann Suchtverlagerung.

  46. Mit dem amerikanischen protestantismus und einer konservativen Grundeinstellung kann ich gut leben und würde mir wünschen, wir könnten uns davon eine Scheibe abschneiden.
    Allerdings gibt es auch bei den Evangelikalen Tendenzen die wirkliche Besorgnis entstehen lassen. Irgendwie habe ich das Gefühl, man will uns mit aller macht wieder ins 12. Jhd. zurück werfen.
    Bitte schön, wer „glaubt“ die Erde ist eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums… Wer „glaubt“ dass ein älterer Herr sich 6 Tage Zeit genommen hat… der lebt für mich auch noch im 12. Jhd. Derjenige darf wegen mir Ablassbriefe kaufen soviel wie er/sie will um die Zeit im Fegefeuer zu verkürzen.
    Ich WILL aber nicht im 12 Jhd. leben.
    Deswegen werde ich auch nicht aufhören, evangelikale Christen, orthodoxe Juden, erzkonservative Katholiken (Pius-Brüder etc.), Moslems…
    zu kritisieren wo ich nur kann!
    Zwischen den o.g. Gruppen gibt es allerdings gravierende Unterschiede. Ein Zeuge Jehovas dem man den Wachturm nicht abgekauft hat, wird einem nicht ins Gesicht spucken. Moslems die eine junge Frau im Minirock sehen, machen das schon. Die Bedrohung ist ungleich höher. Das eine ist tolerabel das ander definitiv nicht.
    So jetzt kann von allen o.g. Gruppen die virtuelle Steinigung anfangen. Feuer frei….

  47. #55 chatte (27. Jul 2009 02:33)
    ´wer “glaubt” die Erde ist eine Scheibe´:
    Ein wissenschaftsgeschichtlicher Mythos, der sich vom 17.Jh bis heute hartnäckig hält.
    Über das Globusmodell im Mittelalter:
    http://www.uni-stuttgart.de/lettres/krueger/forschungsvorhaben_arenosus.html
    ———————————————-
    „Wer “glaubt” dass ein älterer Herr sich 6 Tage Zeit genommen hat“:
    Würde mich interessieren:Hat irgendjemand verlässliche Zahlen zum Young Earth Creationism in den Glaubensstatuten der einzelnen protestantischen Konfessionen ?

    Die Kirche der bösen, fundamentalistischen S.Palin ist übrigens kein Anhänger.
    Hat im Wahlkampf aber gut zur Diffamierung gefruchtet. Kreationist zu sein rutscht langsam zunehmend in die Nazi-Kategorie. 😉

  48. Amerika ist zu verschieden um es in einem Artikel ausreichend zu beschreiben. Der sogenannte bible belt ist nur ein kleiner Teil. Mindestens genauso kulturprägend ist der Nordwesten mit einem großen Anteil von richtigen Ungläubigen. Die Gegensätze sind zu extrem um zu einem zusammenfassenden Urteil zu kommen. Da gibt es eine Sittenstrenge, dass es einem Europäer die Sprache verschlägt und gleichzeitig eine Libertinage, die genau so verstörend ist. Bei aller Kritik muss man auch immer wieder die Liebe zur Republik, die Verteidigung der individuellen Freiheiten und das soziale Engagement der einzelnen Bürger hervorheben.
    Wenn in einer kurzen Phase rechtskonservatives Denken eine gewisse kulturelle Vormachtstellung hat, dann wird dies durch ein ebenso kurzfristiges linksliberales Denken ersetzt. Checks und balances funktioniert immer noch.
    Es gibt keinen Grund Amerika zu verdammen.

  49. #47 Kalimero (26. Jul 2009 23:02)

    Das liebe ich an Amerika.

    Es kann eine Familie noch so verschroben und engstirnig sein. Jedes Mitglied dieser Familie hat die Möglichkeit eine Schule zu besuchen und einen Abschluss zu machen.

    Was ist hier in Deutschland. Im „Kampf gegen rechts“ gibt man solchen Menschen keine Chance sein eigenes Leben zu leben.

    Was der einen Gruppe zuhauf an Chancen eingeräumt wird, wird der anderen Gruppe radeputz beschnitten.

    Das ist der grösste Unterschied zwischen den USA und Europa. Es herrscht eben immer noch dieser muffige Geist in Europa. Dagegen sind in den 60er Jahren die Studenten und Schüler angetreten „gegen den Muff von tausend Jahren unter den Talaren“. Der Muff stinkt immer noch und die 68er sind zu Schlaffis mutiert.

  50. #1 Zerberus (27. Jul 2009 00:45)

    Es waren de Römer, die das Christentum für sich vereinnahmt haben. Warum? Weil ihre ursprüngliche Religion von ihnen derart korrumpiert worden war, daß diese Ursprungsreligion die Klammereigenschaft weitgehend verloren hatte. Sie erkannten richtig, daß das Christentum diese Eigenschaft einer Klammer – die das Imperium zusammenhält – viel besser erfüllen konnte.
    Und jetzt kommt der Sündenfall für das Christentum: Die Kirche wurde von den Römern organisiert. Und diese Organisation ist das Würgeeisen für das Christentum.
    Und der Judenhass ist von den Römern in das Christentum getragen worden. Es wird immer wieder von Rebellion der Juden gegen die Römmer berichtet. Das gipfelte in der Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römmer und die Verschleppung der Juden in alle Winkel des Römischen Imperiums. Dieses Löcken der Juden wider dem Stachel Rom, hat die Römmer gegen die Juden eingestellt. Und diese Charaktereigenschaft haben die Römer in sich gepflegt als sie Christen wurden. Nicht die Christen waren Judenhasser, sondern die christlichen Römer.
    Ein christlicher Römmer ist eine Person, die eher Römer als Christ ist. Ein römischer Christ ist eher Christ als Römer.

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