Kölner Demokratie

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Der sorglose Umgang mit unserem Grundgesetz, wie er von manchem Kölner Politiker vorgelebt wird, wenn der Kampf gegen Rechts dem eigenen politischen Vorteil zugute kommt, gibt ein schlechtes Beispiel. Einige muslimische Migranten, aber auch Jugendliche aus dem linksextremistischen Milieu ziehen aus der offiziellen Politik den Schluss, man könne die Spielregeln der Demokratie nach gusto anwenden oder höchstpersönlich festlegen, für wen diese gelten und wem man sie verwehren kann.

Auf einem Youtube Video filmen sich zwei junge Männer selber dabei, wie sie zuvor abgerissene Wahlpakate von Pro Köln verbrennen und auf die Flammen urinieren. Dem Dialog über zehn Minuten ist zu entnehmen, dass sie sich der Gesetzwidrigkeit der Handlung und der dabei geäußerten Beleidigungen durchaus bewusst sind, sich aber im Dienste der gut geglaubten Sache als über dem Gesetz stehend betrachten.

Damit die zuständigen Stellen die Möglichkeit erhalten, die noch jungen Täter über ihren Verbotsirrtum aufzuklären, haben wir einige Bilder aus dem Video aufbereitet und stellen sie den Geschädigten gern zu Verfügung.

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dw-3Das scheint besonders in Anbetracht einer weiteren Verrohung demokratischer Sitten in Köln angebracht: Plakataufhänger von PRO-Köln berichten, dass sie dieser Tage aus einem Fenster von Migranten mit einem Luftgewehr bedroht wurden. Die Polizei rückte mit drei Streifenwagen an und beschlagnahmte die Waffe. Langsam wäre es Zeit, dass der scheidende Oberbürgermeister Fritz Schramma ein klärendes Wort an die Kölner richtet. Unsere Demokratie wurde mit großen Opfern errungen. Sie ist zu wertvoll, um sie einfach weg zu werfen.

UPDATE: Das Video wurde kurz nach Erscheinen unseres Beitrags von den Tätern entfernt. Kein Problem – PI hat das Beweismaterial selbstverständlich gesichert und zeigt den Film jetzt von einem eigenen Account.