Kopftücher EuropasBei all den schlechten Nachrichten, hier mal was positives, von unseren nordischen Nachbarn: Wie Focus Online berichtet, hat der dänische Verteidigungsminister Søren Gade ein generelles Kopftuchverbot für Angehörige des Militärs ausgesprochen. Über ein Jahr lang trug eine muslimische Dänin beim Dienst ihre Religionszugehörigkeit zur Schau. Doch selbst Tarnung half nichts, der Schleier muss weg!

Wie die Zeitung Politiken am Donnerstag berichtete, erklärte der Minister nach einer parlamentarischen Anfrage der Opposition: „Es ist nicht vereinbar mit einer militärischen Uniform, ein Kopftuch zu tragen.“ Das gelte auch für die halbmilitärische „Heimwehr“, die dem Verteidigungsministerium unterstellt ist. Damit bezog Gade Stellung im Fall der freiwilligen Heimwehr-Angehörigen Maria Mawla. Sie trug bisher im Dienst ein Kopftuch in militärischer Tarnfarbe. Über die Angelegenheit wird in Dänemark seit Wochen hitzig diskutiert. Das Verbandsblatt der Heimwehr, die vor allem beim Katastrophenschutz eingesetzt wird, hatte die muslimische Dänin zunächst als besonders positives Beispiel für erfolgreiche Integrationsbemühungen vorgestellt.

Ein „besonders positives Beispiel für erfolgreiche Integration“, das Kopftuch trägt? Merkwürdige Ansicht, könnte aus einem Manuskript der Linkspartei stammen. Doch der Fokus fackelt nicht lange. Artig wie er ist, findet er gleich den Schuldigen, und hat auch die richtige Schublade parat.

Als die rechtspopulistische DVP, seit sieben Jahren Mehrheitsbeschafferin der Mitterechtsregierung in Kopenhagen, wegen der „Verletzung dänischer Grundwerte“ protestierte, stellte der Chef der Heimwehr ein Kopftuchverbot aus. Zuvor hatte die 27-jährige Medizinstudentin das Kopftuch ein Jahr anstandslos in ihrer Einheit getragen. Auf Betreiben der DVP hat Dänemarks Parlament bereits ein Kopftuchverbot für Richterinnen beschlossen. Im Kommunalwahlkampf will die Partei in Kopenhagen ein Kopftuchverbot für den öffentlichen Dienst propagieren. Mit der DVP als treibender Kraft hat die dänische Mitterechtsregierung von Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen sowie seines Vorgängers Anders Fogh Rasmussen eine betont scharfe Ausländerpolitik betrieben und damit drei Wahlen in Folge gewonnen.

Drei Wahlen in Folge? Ja sind denn alle Dänen… Rechtspopulisten? Vielleicht ist dem Verteidigungsminister auch nur aufgefallen, dass ein Mensch nicht zwei Uniformen gleichzeitig tragen sollte: Einmal die eines demokratischen Rechtsstaats, und dann noch die einer totalitären Ideologie. Es käme ja auch kein deutscher Bundeswehr-Soldat auf die Idee, sich ein SS-Abzeichen auf den Helm zu tackern.

Wie dem auch sei. Im hohen Norden scheint die Luft noch etwas freier zu sein. Frei vom vermoderten Gestank dahinsiechender Ideologien – wie Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit – zum Beispiel. Vielleicht trägt das nächste Tiefdruckgebiet ja eine Brise dieses altehrwürdigen Gestankes, den man in besseren Zeiten „Vernunft“ nannte, auch in unsere Gefilde. Es wäre schön, zu schön um wahr zu sein.

Derweil lehnen wir uns zurück, die Griffel an der Tastatur, die Augen auf den Irrsinns-Ticker und warten auf Reaktionen: Protestnoten der Deutschen Linken, Gutmenschaufschrei in unseren Massenmedien, Klagen vorm Europäischen Gerichtshof, Direktiven von der EU-Kommission… Irgendwer wird die verrückten Dänen schon stoppen. Irgendwie.

Ach ja! Und wir warten auf brennende Dänische Flaggen. Die waren ohnehin der Renner vor nicht allzulanger Zeit, bei denen, unseren Freunden, die so viel von Frieden verstehen, von Freiheit, von Gerechtigkeit und von all dem anderen vermoderten Gedöns.

(Gastbeitrag von Frank Furter)

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28 KOMMENTARE

  1. aber bitte nur die dänische flagge verbrennen-nicht zu verwechseln mit der schweizer flagge ihr knallköppe.

    es sollten alle privilegien abgeschafft werden für die musels-sonst sind sie gleicher wie gleich.

    am besten die flugkarte in die hand drücken

  2. http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6313/1449436/polizeidirektion_flensburg

    jetzt überfallens schon wollgeschäfte die bereicherung.

    Der Täter betrat das Geschäft und verhielt sich zunächst als Kunde, bis er an den Tresen herantrat und ein Messer in der Hand hielt. Unter Vorhalt des Messers forderte er mit den Worten „Geld her!“ die Herausgabe aus der Kasse.

    Die Inhaberin reagierte angemessen, indem sie anfing, laut zu schreien, da die vor dem Geschäft befindliche Fußgängerzone stark besucht war.

  3. EU-Ratspräsident Erdogan ist sowieso kein Freund des zivilcouragierten Nato-Generalsekretärs Rasmussen:

    http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/nato-rasmussen-feindbild-vieler-muslime_aid_421809.html

    NATO

    Rasmussen Feindbild vieler Muslime

    Der neue NATO-Chef und ehemalige dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen wird in vielen islamischen Ländern kritisch betrachtet. Hintergrund der Anfeindungen sind die Karikaturen des Propheten Mohammed, die erstmals 2005 von einer dänischen Zeitung gedruckt worden sind. Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan bezweifelt, ob Rasmussen „zum weltweiten Frieden“ beitragen kann.

  4. Die Dänen sind eben noch echte Patrioten.

    Der Karrikaturen-Streit wird hier der Auslöser gewesen sein.

    Die Nordgermanen werden irgendwann noch unsere letzte Rettung sein.

    Zusammen mit einem brasislianisch-chinesischen Expeditionsheer um die dämlichen Europäer vor der Verfolgung durch wildgewordene Scharia-Imame zu schützen.

    —————-

    Apropos Vermummungsverbot:

    Ich habe da so einen alten Freund. Der macht in seiner Freizeit seltsame Dinge und verkleidet sich für Rollenspiele zB als Orc. (seine Frau kann nix dagegen tun ;))

    Das sieht sehr marzialisch aus, wenn sie mit 500 Mann aufs Rollenspielschlachtfeld ziehen.

    Jetzt hat so ein Orc auch mal Hunger oder braucht Geld und geht in eine Bank.

    Das ist auf so einem „Rollenspieler-Event“ allerdings gar nicht so einfach, da hier DUTZENDE Polizisten kontrollieren (ACHTUNG, jetzt kommts!):

    Dass KEIN VERMUMMTER die Bank betritt.

    Das gäbe richtig Ärger und man müsse „Strafe“ zahlen.

    -> Rollenspiel-Orc = vermummt = Strafe
    -> Muslima = vermummt = SUPI!

    Alles klar?!

  5. Nicht nur Herr Rasmussen ist „das Feindbild vieler Muslime“ wie beispielsweise des Herrn Erdogan. Jeder Andersdenkende stellt durch seine bloße Existenz eine Beleidigung Allahs dar. Der große lider Erdogan sagt ganz klar: Rasmussen trägt nicht zum „Frieden“ bei, denn den gibts laut Koran erst, wenn der Islam unumschränkt weltweit herrscht.
    Wie gut, daß da in Dänemark ein klein bißchen gegengesteuert wird!

  6. … „hatte die muslimische Dänin zunächst als besonders positives Beispiel für erfolgreiche Integrationsbemühungen vorgestellt.“
    Nein, sie ist ein besonders augenfälliges Beispiel für die erfolgreiche Unterwanderung der Institutionen europäischer Staaten durch den Islam!

  7. Die Frage, auf welcher Seite diese Schleiereule im Zweifelsfall steht, kann man sich wohl sparen.

  8. EU-Ratspräsident Erdogan ist sowieso kein Freund des zivilcouragierten Nato-Generalsekretärs Rasmussen:

    Erdogan ist ein dummer Idiot.

    Das hat zumindest mein Nachbar gestern gesagt.

  9. Daenemark entwickelt sich zum Israel des Nordens. Das beobachte ich schon ne Weile.

    in 30 Jahren koennte DK die Insel des Wohlstands mitten im durch misswirtschaft, korruption und buergerkrieg heruntergekommenen Europa sein.

  10. Zusammen mit einem brasislianisch-chinesischen Expeditionsheer um die dämlichen Europäer vor der Verfolgung durch wildgewordene Scharia-Imame zu schützen.

    Wuerd ich mal eher nicht drauf setzen. Die Brasilianer sind voellig unmilitaerische Individualisten, denen es auch noch schnurzpiepe ist, was in Europa so abgeht. Ausser Fussball.

  11. An Hintervotzigkeit nicht zu toppen die Linksextremisten, die wahren Populisten, wenn sie den anstaendigen Teil der Gesellschaft zu Rechtspopulisten stempeln.

    Goebbels geschliffene Propagandataktik laesst grussen !

  12. Kopftuch ist antisozial:

    Kopftuch spaltet in die himmlischen Reinen und die dämonisch Besudelten. Was für eine Hochnäsigkeit: „Ich komm` in den Himmel, ätsch, und du nicht!“

    Das Militär (Sportverein, Schule, Demokratie, Arbeitswelt) hat sicherlich eine bessere, transparentere Ethik als das Nichterzürnen einer strafenden Gottheit.

    Dienstpflicht ist keine Selbstverwirklichung!

    http://eifelginster.wordpress.com/2007/11/13/012/

  13. Zuvor hatte die 27-jährige Medizinstudentin das Kopftuch ein Jahr anstandslos in ihrer Einheit getragen.

    anstandslos …das trifft es ja ganz gut.

  14. Dieser spezielle Fall ist doch nun wirklich keine echte und einschneidende Maßnahme. In Militär und Heimwehr, was für ein eng begrenzter Sonderfall.

    Idealzustand:
    ein generelles Kopftuchverbot in der Öffentlichkeit, das Hijab, Burka, Schleier und das islamische Kopftuch einschließt.

    Begründung:
    – Unterdrückung der Frau
    oder (falls freiwillig getragen)
    – Symbol der offen gezeigten Integrationsverweigerung

  15. ich wusste nicht mal, dass eine Bekopftuchte dort Militärdienst tut. Alleine dieser Gedanke lässt mich schaudern. Will sich wohl hier ausbilden lassen, um dann die Seite zu wechseln, noch dazu jetzt, wo sie kein Kopftuch mehr tragen darf, hat sie ja einen guten Grund dazu.

  16. Ich frage mich was die hier machen ?!?
    Was sucht so ein Musel in Europa.
    Die Skandinavischen Länder sind wohl wirklich kein Territorium für Sand…(enenso Deutschland und der Rest)
    Ich würde,und ich glaube ich hab die Mehrheit hinter mir,nie auf den Gedanke kommen in die Türkei,Ägypten,Iran oder Irak auszuwandern!!!Wieso,weshalb,warum…
    Wieso-Ich lebe eine andere Kultur
    Weshalb-ich respektiere eine andere Kultur
    warum-weil es keinen Sinn macht.
    Ich hab so das Gefühl die wollen uns nur auf die Nerven gehen,und uns abzocken.
    Eingeladen sind Sie meines Wissens jedenfalls nicht.
    Ich komme eben aus Frankfurt/Höchst
    Grusel,es ist unausstehlich und ekelerregend.Kopftuch an Kopftuch,mitsamt Ihren Paschas.

  17. OT: der neuköllner bürgermeister Buschkowsky im interview. der mann ist einfach klasse!

    http://willanders.wordpress.com/2009/07/31/holt-den-mann-in-die-bundesregierung/

    Wir brauchen eine in ihren Werten selbstbewusste Gesellschaft, die interveniert und nicht nach dem Laisse-Faire-Prinzip wegschaut. Bei der Integration regelt sich gar nichts von allein.

    Multi-Kulti ist die romantische Vorstellung, dass sich Menschen aus vielen Kulturkreisen treffen, das jeweils Beste in einen Topf werfen, einmal umrühren und daraus die Synthese einer neuen multi-kulturellen Gesellschaft schöpfen. Das ist Träumerei. Kein Mensch will multi-kulturell sein. Menschen wollen wissen, wo sie hingehören. Niemand verlangt, dass zum Beispiel Türken in Lederhosen herumrennen und Weißwurst essen sollen. Alle Menschen sollen ihre Wurzeln behalten. Doch sie müssen sich mit dem Kulturkreis arrangieren, in den sie sich begeben haben und in dem sie leben.

  18. Die Dänen gehen mutig voran. Das Kopftuch als Zeichen religiöser Verblendung muss natürlich generell in der Öffentlichkeit verboten werden.
    Da durch das Tragen dieser muslemspezifischen Kopftücher eine Gesinnung zur Schau getragen wird, die kulturfeindlich, mittelalterlich und menschenverachtend ist, kann diese Uniformierung nicht mit dem hier eigentlich üblichen Demokratieverständnis vereinbart werden.

    Ich als freier und demokratisch denkender Bürger fühle mich durch die täglich wachsende Zahl der verschleierten und Kopftuch bewehrten Personen muslemischer Orientierung, bedroht und in meiner Freiheit eingeschränkt.
    Muslemische Personen, die das Kopftuch aus Gesinnungsgründen tragen, grenzen sich bewusstt aus und verweigern so die Teilnahme an der Gesellschaft.
    Alleine um dem demokratischen Prinzip der Gleichheit zu genügen, müsste das Kopftuch verboten werden.

  19. Da weiß man ja, wo man hinzieht, wenn der Muselmann voller Gleichheit hier souverän ist. (Souverenität kann nur durch Egalitaristen hergestellt werden)

  20. Die kann sich doch beim Europäischen Gerichtshof sicher ein Gefälligkeitsurteil abholen, um das Ding wieder tragen zu können. Die Typen treffen doch ihre Wahl nach der Windrichtung, nach der politischen versteht sich.

  21. Wuerd ich mal eher nicht drauf setzen. Die Brasilianer sind voellig unmilitaerische Individualisten, denen es auch noch schnurzpiepe ist, was in Europa so abgeht. Ausser Fussball.

    Das würde ich nicht so sehen. Selbst (vll. auch vor allem) unsere Frauen wissen um die Gefahr des Islams und um das mit ihm nichts zu tun habende Kopftuch. Da heben doch weibliche Menschenrechteaktivisten doch gewagt, eine „Burn a Burqa“-Kampagne gemacht und ihre Solidarität für Opfer dieser Unterdruckung sowie ihre verachtung für diesen Instrument gezeigt. Was unser Militär angeht…. naja, wir haben gunug Probleme bei uns und ein Global player in jeder Hinsicht sind die Brasilianer noch nicht. Höchstens eine Regionalmacht. MfG

  22. Heute Mittag habe ich auch so ein Wesen, wie rechts auf dem Bild gesehen. Sie hatte allerdings einen weißen Lappen vor dem Gesicht. Vielleicht war sie moderat oder Michael Jackson Fan.
    Natürlich hatte sie auch drei kleine Muselplagen im Schlepptau.

  23. Ich denke, die Moslemfrauen müssen den Schleier tragen, damit sie die Veilchen verbergen, die sie von den Faustschlägen ihrer Männer im Gesicht haben.

  24. Trotz allem muss man leider sagen sind die überwiegend protestantischen Länder noch mehr im Eimer wie die Katholischen …

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