Verbotene Bibel in KoreaDie 33-jährige Nordkoreanerin Ri Hyon-Ok, Mutter von drei Kindern, ist wegen „Bibelverbreitung“ hingerichtet worden. Man warf ihr zudem vor, für den Westen „spioniert“ zu haben. Das Urteil wurde, wie erst jetzt an die Öffentlichkeit drang, bereits am 16. Juni in der Stadt Ryongchon an der Grenze zu China vollstreckt. Am nächsten Tag wurde der Ehemann der Hingerichteten, ihre Kinder und ihre Eltern in ein KZ „Straflager“ abtransportiert. Das Regime in Pjöngjang verfolgt systematisch Christen, weil es sie für eine der größten Gefahren für die kommunistische Herrschaft hält.

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24 KOMMENTARE

  1. Da haben die Mordkoreaner wohl Recht!

    Das Cheristentum ist die größte Gefahr für solche Diktaturen wie Mordkorea!!

  2. Dann sind sie selber schuld, das ist ja auch böse! Außerdem gab es die Kreuzzüge! Zudem haben die Christen den Muslimen früher das ganze Wissen geklaut!

  3. Die friedlichen Christen scheinen eine beängstigende Gefahr für alle Gewaltregime dieser Erde zu sein.

    Die Armee der Liebe, der Gnade, der Fürsorge und der Vergebung scheint geradezu unbesiegtbar, ohne dass man ihren „Soldaten“ hunderttausendfach im Jahr die Köpfe absprengt.

    Aufschrei im christlichen Europa:

    Z E R O!

  4. Das Regime in Pjöngjang verfolgt systematisch Christen, weil es sie für eine der größten Gefahren für die kommunistische Herrschaft hält.

    Wo sie Recht haben, haben sie Recht.
    Das Christentum war schon immer die größte Gefahr für selbstherrliche Gewaltherrscher, die sich an die Stelle Gottes setzen wollten.
    Aber wo sind die Gewaltherrscher vergangener Jahrtausende jetzt?
    Das Christentum ist immer noch da. Vital seit 2000 Jahren.

  5. IHR HABT OBEN EIN „K“ VERGESSEN!!!
    Nordkorea, nicht Nordorea!

    Schonmal von dieser Dame gehört? Wer ist das, ratet mal schön, liebe PI-Leser!

    …mischte sich aktiv in die politische und gesellschaftliche Diskussion in Deutschland ein, unterstützte Willy Brandt 1971/72 in seinem Wahlkampf, demonstrierte mit den Schriftstellern Heinrich Böll und Günter Grass und vielen anderen gegen die Nachrüstung der Bundesrepublik Deutschland mit Pershing-Raketen und wurde zu einer scharfen Kritikerin der katholischen Kirche, die sie jedoch nicht verließ. Am Zweiten Vatikanischen Konzil nahm sie als akkreditierte Journalistin teil. Sie kritisierte in einem offenen Brief das Urteil wegen den Kaufhaus-Brandstiftungen am 2. April 1968 gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und andere und schrieb an den Vater Ensslins: „Gudrun hat in mir eine Freundin fürs Leben gefunden“[6]. In den Jahren ab 1972 bereiste sie die Sowjetunion, die USA, Spanien, Indien, Indonesien, Südkorea, mehrere Male Nordkorea, den Iran – dessen Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini sie als „leuchtendes Vorbild für die Länder der Dritten Welt“ pries[7] –, Japan, Kolumbien und viele andere Länder. Sie engagierte sich für die Abschaffung des Abtreibungsparagraphen § 218 in der damaligen Form. Sie war eine führende Stimme des so genannten Linkskatholizismus in der Bundesrepublik Deutschland.

    Wegen ihres Engagements für die Wiedervereinigung der beiden Korea wird sie vom Präsidenten Nordkoreas, Kim Il Sung, in dessen Land eingeladen, das sie 1980 zum ersten Mal besucht. Sie schreibt darüber ein Nordkoreanisches Reisetagebuch (1981), das vielfach auf Kritik und Unverständnis stieß, da sie das kommunistische Regime fast völlig unkritisch gesehen habe.

    Hier ist dieses sch..ßblöde Stück
    http://de.wikipedia.org/wiki/Luise_Rinser

  6. Und warum verbrennen wir im Christlichen Abendland jetzt keine nordkoreanischen Fahnen?

    Vier Antwortmöglichkeiten:
    a)Diese Fahnen sind im Westen schwer zu bekommen.
    b)Es handelt sich um einen bedauerlichen Einzelfall, dem man daher wegen Political Correctness nicht zu viel Bedeutung zukommen lassen sollte.
    c) Es ist grundsätzlich klüger, wenn man sich mit einen Atomwaffenstaat wie Nordkorea nicht anlegt.Man weiß außerdem nie, ob nicht Nordkorea auch einmal ein EU-Beitrittskandidat wird.
    d)Die Verbrennung von Fahnen erzeugt CO2 und wir im Westen haben uns doch schon voll auf dem Klimaschutz eingestellt.

    (Warnung: Die Antworten können Ironie enthalten.)

  7. @ Theo

    Das sage ich auch immer, zum Schluß beerdigen die Christen ihre Feinde.
    Auch die Muslime die Roths und die Becks die Cohn-Bendits und wie sie alle heißen …

  8. Nicht nur in Nordkorea, auch in der kommunistischen Volksrepublik China werden Christen verfolgt, auch wenn das oft nicht wahrgenommen wird. Meldungen von Hinrichtungen (aufgrund dessen, daß jemand christlichen Glaubens ist) finden sich zwar seltener, aber die Verfolgung ist permanent, einschließlich Durchführung von Razzien, Festnahmen und Folter sowie teilweise Verschickung in Arbeits- und Umerziehungslager:
    – – – – –
    July 20, 2009
    JIANGSU – A Bible school run by Vice-President of the Chinese House Church Alliance (CHCA) Pastor Shi Enhao was raided on July 16 at 11:30 a.m. (Beijing time) in Suqian city, Jiangsu province. Pastor Shi and 11 students were taken to the Public Security Bureau (PSB) office and questioned. They were all released around 5 p.m. the same day. The students were sent back to their hometowns and warned not to come back for Bible study. The school is part of a Bible education school run by CHCA, and has been in existence for several years without any problems from authorities.
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    Christian Youth Camp Raided in Tengzhou City; 5 Christians Sentenced to Detention
    On July 13, 2009 at 10:30 a.m. (Beijing time) town police and State Security Brigade officers surrounded a Christian youth camp and arrested 28 Christian youth and four adult church workers in Hubin town, Tengzhou city, Shandong province.

    The police interrogated, threatened and beat Christian youth in the Hubin police station, then released the majority of Christians. However, the five Christians who organized the camp, including one who is 16 years old, are still being held by the Tengzhou Public Security Bureau.

    The police did not provide the five Christians with food or water for almost two days, and the Christians were suffering from hunger and dehydration. Around 4:30 p.m. on July 14, church members who realized the situation immediately delivered bread and water to the prison. On July 14, authorities sentenced each of the five Christians to 5-15 days of administrative detention for “engaging in illegal activities.” On the administrative detention notices, the Bible is listed as evidence for this charge.
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    Quelle vieler solcher Nachrichten:
    http://www.ChinaAid.org

  9. Das Regime in Pjöngjang verfolgt systematisch Christen, weil es sie für eine der größten Gefahren für die kommunistische Herrschaft hält.

    Das ist auch zutreffend.

    Der Kommunismus sieht fast jede Religion als Gefahr, in Asien z.B. auch den dort heimischen Buddhismus. Aber die Angst der Kommunisten vor dem Christentum ist größer als die vor anderen Religionen.

    Da das Christentum aber älter ist als der Kommunismus, ist die Umkehrung vielleicht aussagekräftiger:

    Das Ökonomische ist nicht der Kernpunkt des Kommunismus, sondern war nur Mitte bis Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ein Propagandamittel, dessen er sich bediente.

    Die Zerstörung des Christentums ist hingegen vermutlich der von verwirrendem Ballast befreite eigentliche Kern des Kommunismus. Es gibt ein Buch darüber, hier ist ein langer Artikel, der auf dem Buch basiert (für diejenigen, die es interessiert):

    http://www.horst-koch.de/joomla_new/content/view/42/40/

    Es ist hilfreich, zu erkennen, dass Kommunisten keineswegs immer nur die sofortige Zwangsenteignung und Staatswirtschaft fordern. Die aus Stalins Russland in den Westen vertriebenen Trotzi-Kommunisten z.B. haben sich gut mit dem Kapitalismus arrangiert – so gut, dass sie den dümmlichen, altmodischen und wirklich idealistischen unter den Kommunisten („K-Gruppen“) sogar als „Klassenfeind“ vorkommen.

    Nordkorea zeigt durch diese schreckliche Hinrichtung (und die Begründung dafür) offen, dass es sich bei Wurmbrands Thesen zum Kommunismus um etwas handelt, was man zumindest als möglich in Erwägung ziehen sollte.

    Es erklärt auch, warum Linke den Islam so hofieren (er ist hilfreich bei der Zerstörung des Christentums) in rein-islamischen Ländern sind Kommunisten weit weniger islamophil als in christlichen und die Moslems haben dort, wo man sie nicht als Christentums-Zerstörer gebraucht hat, auch ihren Blutzoll an den Kommunismus zahlen müssen.

    Dass die Mullahs die Kommunisten aus dem Iran gekickt haben, nachdem sie an die Macht kamen, war eine der wenigen Aktionen dieser Scheusale, für die ich Verständnis habe. Weniger Verständnis habe ich dafür, dass diese Leute im Westen hofiert werden (aufnehmen musste man sie leider, das gebot die Menschlichkeit).

    Und es erklärt noch mehr, u.a. die Bestrebungen, eine One-World-Religion zu gründen, in der oberflächliche christliche Riten gleichberechtigt neben anderen toleriert sind, aber christliche Inhalte verschwinden.

    Nordkorea versucht die Ausbreitung des Christentums mit schrecklichem Terror gegen Einzelpersonen zu verhindern – sie haben ja auch wenige, das Christentum war ja nicht einmal heimisch, bevor das Land vom Kommunismus befallen wurde.

    Zwei Milliarden Christen im Rest der Welt kriegt man nicht per Hinrichtung weg. Hier braucht man andere Methoden.

  10. leicht OT

    Erstaunlich auf welche „Delikte“ man irgendwo auf der Welt die Todestrafe riskiert. Z.B. wenn man
    in Talkshows über Sex redet:

    Einem jungen Saudi, der sich in der Talkshow eines libanesischen Fernsehsenders freimütig über sein Sexualleben ausließ, droht die Todesstrafe. Der Gerichtshof in seiner Heimatstadt Dschidda erhob Anklage gegen den bereits in Untersuchungshaft sitzenden 23- Jährigen, berichtete die im Golfemirat Dubai erscheinende Tageszeitung „Gulfnews“ am Sonntag.

  11. #1 Koltschak (27. Jul 2009 12:41)

    Da haben die Mordkoreaner wohl Recht!
    Das Cheristentum ist die größte Gefahr für solche Diktaturen wie Mordkorea!!

    Ich hoffe, Du meinst nur die nordkoreanische Regierung und nicht das ganze Volk. Letzteres kann nichts dafür, dass es unter ständiger Gehirnwäschepropaganda lebt.

  12. Wen diese fett gefressenen Kommunisten sich nicht anders zu helfen wissen als irgendwelche Leute abzuschlachten, die Bibeln verteilen – diese zu lesen bedeutet immerhin ein Stück Bildung – dann weiß man schon, was für ein Dreck dort das Sagen hat.

  13. Nord Korea war mal das Jerusalem in Asien. Schrecklich was die Kommunisten damit angestellt haben. Aber wir das Regime verurteilen und nicht die Menschen. Die Menschen werden übelst Manipuliert. Jeder der sich dem Regime widersetzt, muss mit KZ oder Hinrichtung.

  14. Wer wissen will wie schlimm die KZ’s ind Nordkorea sind er google:“Der nordkoreanische Gulag“. Ein Augenzeugenbericht aus der Hölle. Im Namen der Menschlichkeit sollte man in Nordkorea einmarschieren und diese Verbrecherclique hinrichten.

  15. #3 es gab in Ostasien keine Kreuzzüge aber immerhin ein Christentum, das als Teil einer kolonialistischen Unterwerfungsstrategie wahrgenommen wurde. In Japan wurden deshalb im 17. Jahrhundert unzählige Christen grausam hingerichtet.

    Nach dieser Logik müsste man heute allerdings in Nordkorea eher diejenigen hinrichten, die DVDs mit Hollywood-Filmen ins Land bringen.

  16. In China findet seit ca 1978 kein ideologischer Kampf gegen das Christentum mehr statt. Allerdings unterliegen religiöse Bewegungen allerlei Auflagen und Kontrollmechanismen. Die Behörden haben etwas gegen das, was man hier „Hinterhofmoscheen“ oder „Sekten“ nennt und wollen überwachen, was gepredigt wird. Bei dieser Überwachung sind sie allerdings großzügig. Wer sich der Überwachung durch „Hauskirchen“ entzieht, muss mit Sanktionen rechnen, die zwar weh tun, aber nicht existenzbedrohend sind und auch i.a. nichts mit den vertretenen religiösen Lehren zu tun haben.

  17. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ca 15 Monate habe ich die Pi News sehr stillschweigend verfolgt ohne angemeldet zu sein.Wie sie sehen können ist das jetzt anders!:)
    Nun zu meinem Anliegen:Wie ich weiß ist PI News mittlerweile 4 Jahre alt und in dieser Zeit zu einem großen(wenn nicht dem größten)politischen Blog in Deutschland avanciert(Schonmal ein sehr beachtenswerter Erfolg wie ich finde).
    4 Jahre lang wurden wir akribisch mit Nachrichten verfolgt die uns die Mainstream Medien und Politiker verschwiegen bzw schönfärben wollten.In diesen 4 Jahren haben unzählige User ihre Comments über die teilweise unfassbaren Nachrichten abgegeben.
    Aber können wir dadurch wirklich etwas an der Sitution ändern oder wenigstens daran rütteln?
    Leider nein.Viele User haben den Wunsch geäussert es nicht nur dabei zu belassen,sondern sich auch zu organisieren,zu treffen oder zu demonstrieren.Leider ist das sehr schwierig da die Pi-News Community über das ganze Bundesgebiet verstreut ist.Aber ich frage euch selbst wenn wir demonstrieren würden!?Gegen was sollen wir demonstrieren?Wie
    viele Leute würden zur Demo kommen?Welches Echo würde eine Demo in den Medien erfahren?(Wir können es uns ja vorstellen)
    Ich jedefalls bin der Meinung das eine Demo oder ähnliches von uns nichts bringen würde und sehr schnell wie sovieles in Vergessenheit gerät.Aufwand und Ertrag stehen für mich in keinem zusammenhang.

    Trotzdem bin ich ein Mensch der etwas bewegen will.Natürlich können wir auch die nächsten 4 Jahre Comments posten oder auch die nächsten 10 Jahre aber geändert haben wir dann nichts.
    Ich habe mir lange den Kopf darüber zerbrochen was man denn noch tun könnte um noch mehr Menschen in Deutschland die den Mainstream Medien verfallen sind die Augen zu öffnen und ihnen vor Augen zu halten was hier geschieht tagtäglich in Deutschland und Europa,den nicht jeder kennt Pi News und nicht jeder hat einen Internetanschluss.

    Meine Idee ist folgende:Pi News bringt mithilfe von unseren Spenden eine eigende Zeitung heraus.Das erscheint mir sinnvoll und wäre in meinen Augen der nächste Logische Schritt.Die Zeitung könnte z.b 1x wöchentlich erscheinen und würden die abgelaufende Woche revue passieren lassen.
    Die Inhalte könnten sich dann mit den hier erscheinenden Titeln z.t decken.Zudem könnte die Pi-Zeitung genau das beeinhalten was uns die anderen Medien mal wieder verschwiegen haben.
    Die Zeitung muß zunächst natürlich auf lokaler Ebene erscheinen(Ich denke an den Großraum Köln oder direkt Köln.)

    Ich selbst bin 26 Jahre alt und habe vor einem halben Jahr nochmal eine Ausbildung angefangen.Und obwohl mein Gehalt dadurch sehr gering ist und ich zu kämpfen habe um über die Runden zu kommen wäre mir die Sache schon 5-10 Euro pro Woche wert.

    Was denkt ihr über meine Idee?
    Danke

    Nachtrag:Wie ich gestern erklärte würde ich gerne wissen on es möglich wäre ob nicht wir von PI-News mit den Jungs von der Zeitung”Junge Freiheit”in irgendeiner Form zusammenarbeiten können,weil ich es nämlich toll finde wenn eine Gruppe sowas schon auf die Beine gestellt hat.

    Weiterhin sagte ich das ich dies jedoch ablehnen würde wenn sich heraustellen sollte,das die Junge Freiheit mit der NPD oder den Reps zusammenarbeitet.
    Ich bin nämlich ein konservativer und kein Rechter.Ich sehe die Gefahr der Überfremdung und Islamiserung durchaus.Mit den Leitlinien dieser Parteien kann ich mich aber nicht indentifizieren,die nämlich gegen alles ist was von ausserhalb kommt und nicht Deutsch ist.Frauen sollen nach auffasung der NPD wieder hinter den Herd usw,Todestrafe soll wieder eingeführt werden und so eins scheiß .Nein Nein das ist viel zu weit über das Ziel hinaus geschossen.
    Multikulti kann meiner Auffasung durchaus das Salz in der Suppe einer Gesellschaft sein,aber das die Suppe gründlich versalzen ist,wisst ihr ja selber.

    Auch wenn es bei Pro Köln ein paar Nazis ala NPD geben mag hat diese Partei am 30 August auf jeden Fall meine Stimme sicher und die von vielen bekannten auch,ich hoffe auf ein zweistelliges Ergebnis für die BÜRGERBEWEGUNG Pro Köln und halte das auch für realistisch.

  18. #19 bendolino1

    Zum nordkoreanischen Gulag hat Zettel gerade gepostet. Typisch ist die Drei-Generationen-Ausrottung, die auch bei der hingerichteten Christin greift (ihre Eltern, ihr Mann und ihre Kinder wurden verhaftet).

    http://zettelsraum.blogspot.com/2009/07/sie.html

    Blaine Harden schildert das Schicksal einer ehemaligen Insassin, Kim Young Soon. Sie überlebte das KZ, aber ihre Eltern verhungerten dort, und ihre ältester Sohn starb ebenfalls. Die gesamte Familie war in das KZ geschickt worden.

    Das ist der Regelfall; es geht auf ein Wort von Kim Il Sung zurück: „Klassenfeinde, wer immer sie sind, müssen über drei Generationen ausgerottet werden“. Also kam nicht nur Kim Young Soon in das Lager, sondern auch ihre Eltern und ihre vier Kinder.

    Was war der Anlaß? Kim Young Soon erfuhr ihn von einem Funktionär nach ihrer Freilassung. Sie war verhaftet worden, weil sie mit der ersten Frau von Kim Jong Il befreundet gewesen war. Man fürchtete, sie könnte etwas über das Privatleben des Lieben Führers ausplaudern. Für dieses „Verbrechen“ verlor sie fast ihre ganze Familie. Ihr Mann versuchte bei ihrer Verhaftung, nach China zu fliehen und wurde erschossen. Ihr jüngster Sohn wurde nach der Entlassung aus dem KZ ebenfalls erschossen.

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