„Was!? Hast du ein Problem?“

KulturbereichererHallo, ich bin 24 Jahre alt, komme aus Berlin und bin selber Deutscher mit Migrationshintergrund, wenn man es genau nimmt. Mein Vater kam vor über 30 Jahren aus Polen hierher. Das erste Erlebnis, an das ich mich erinnern kann, hatte ich mit ca. 15. Wir spielten oft Fußball auf einem Sportplatz eines Gymnasiums. Dort war auch oft ein Albaner mit seinem kleinen Bruder. Mein Bruder hatte mir erzählt, dass einer von seinen Freunden schon einmal von dem Albaner und ein paar Freunden zusammengetreten wurde.

(Gastbeitrag von Ltd.F.Drebin zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

Jedenfalls kam ich irgendwie mit dem kleinen Bruder ins Gespräch (er war maximal 11 Jahre jung). Ich fragte ihn dann ganz normal, warum er denn nach Deutschland gekommen ist. Der hat das sofort falsch verstanden und fragte gleich mit wütendem Ton: „Was!? Hast du ein Problem?“. Ich sagte, dass er mich falsch verstanden hat und dann antwortete er mir auch normal, dass sie wegen dem Krieg in ihrem Land flüchten mussten. Damit war das erstmal ok. Irgendwann spielten wir wieder auf diesem Platz, diesmal war nur der kleine Bruder mit einem Freund anwesend. Sie beleidigten uns, aber die kleinen Sachen lasse ich mal weg.

Als wir nach Hause gingen, kamen uns die beiden hinterher und der kleine Albaner schlug uns abwechselnd, wenn auch nur leicht, mit seinem Chaku. Wobei ich glaube ich der einzige war, der zurückgeschlagen hat. Das konnte der sich natürlich nicht bieten lassen und sagte mir, ich soll warten, bis sein Bruder kommt. Was der dann mit mir machen sollte, weiß ich nicht mehr, aber das kann sich ja jeder denken. Ich hab den großen Bruder nach ein paar Jahren mal wieder gesehen. Aber passiert ist nichts.

2003 war ich auf einer Schule, um meinen Abschluss nachzuholen. Ich war damals leider nicht sehr vorbildlich. Würde mich aber trotzdem als gebildet bezeichnen und war auch nie kriminell. 😉 Jedenfalls war diese Schule auch voll von ausländischen Jugendlichen. Was ich dort alles an Geschichten gehört habe, hätte ganze Polizeiakten füllen können. Angefangen mit Drogenverkauf direkt auf dem Schulhof, inklusive Faustschlag ins Gesicht, weil einer seine fünf Euro nicht bezahlt hat, bis hin zu einem Jugoslawen, der stolz erzählt hat, wie er einer Oma voll in den Rücken getreten und ihre Tasche geklaut hat. Ich habe danach übrigens nie wieder mit solchen Leuten zu tun gehabt und die Kurve gekriegt.

Das letzte Erlebnis war vor ca. drei Jahren. Ich und zwei Brüder von mir (19, 25) saßen in einer S-Bahn in die drei Türken einstiegen. Sie setzten sich zu einem Mädchen und ließen ihre üblichen Sprüche los. Irgendwann wollte sie aufstehen und gehen, doch sie ließen sie nicht durch. Ich habe übrigens erst hinterher mitgekriegt, dass sie nicht zu den Jungs gehörte. Irgendwann fingen sie an mit Gummibärchen durch die Bahn zu werfen. Sie trafen jemanden, der sich das nicht gefallen ließ, und ihnen das auch mitteilte. Ich würde sagen er war Russe. Natürlich haben sie dann erst recht weitergemacht. Das schaukelte sich irgendwann hoch. Mein älterer Bruder zog sich schonmal vorsorglich seine Quarzsandhandschuhe an.

Dann stiegen zwei Deutsche mit Bierflaschen ein. Einer der Türken ging zu einem von denen und fragte, ob er die Flasche haben kann. Und ich bin mir sicher, dass der wusste, dass der Türke damit nichts Gutes im Sinn hatte. Und trotzdem hat dieser feige Idiot gesagt: „Ja Moment, ich muss erstmal austrinken.“ Mein Bruder ging zu dem Russen um ihm zu sagen, dass er aufpassen soll und wir ihm helfen würden, falls was passieren sollte. Wir stiegen dann irgendwann zusammen aus. Die Mihigrukinder blieben in der Tür stehen und deuteten immer an, die Flasche in unsere Richtung zu werfen, was sie dann auch irgendwann taten. Allerdings wurde niemand getroffen. Das dauerte ca. sieben Minuten, die die Bahn nur wegen diesen Dreien warten musste. Wir sagten noch dem S-Bahnfahrer Bescheid, dass man diese doch bitte an der nächsten Haltestelle entfernen könnte. Der Fahrer funkte das auch durch. Was danach passierte wissen wir natürlich nicht.

Als letztes noch etwas, was mir mein Bruder mal erzählt hat. Er und sein Kumpel waren bei Burger King am Kudamm, als sich ein ca. zehn Jahre junger Türke vordrängelte. Als sie ihm sagten, dass er sich hinten anstellen kann, sagte dieser nur: „Ey, ich kann meinen Bruder holen, der könnte dich töten, wenn er will.“ Hinterher ärgerte sich mein Bruder, dass er sich das mehr oder weniger gefallen ließ. Allerdings weiß man ja heutzutage nie…

Diese Geschichten waren vielleicht nicht besonders interessant, aber wer solche Sachen erlebt hat, weiß, was einem da für ein Hass kommt auf diese Leute, die Gutmenschen und die Politiker. Und sicherlich würde mir noch mehr einfallen…

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Meine Erlebnisse in arabischen Ländern
» “Seien Sie froh, dass nichts passiert ist”
» Umar an der “Tafel”-Theke
» Kulturbereicherung kommt selten allein
» Plötzlich war Aische unterm Tisch verschwunden
» “Gibt es Prüfung nicht auf türkisch?”
» Eine unterschwellige Bedrohung
» Früher war alles einfacher
» “Ey, hast Du Praktikum für uns?”
» Eine wahre Bereicherung
» Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden
» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen