ALDI-Reisen: Mit „Abaya-Set“ nach Saudi-Arabien

Abaya - Sponsored by ALDI-SüdManchmal stehen einem die Haare zu Berge wenn man sieht, was teilweise die Reiseveranstalter ihren Kunden so präsentieren. So auch Aldi-Süd, der mit aldi-reisen.de ein eigenes Reiseportal anbietet. Von der Südsee-Badereise bis hin zu Reisen in Länder mit unerträglichen Verletzungen der Menschenrechte wie Ägypten und der Türkei wird alles angeboten. Fragwürdiger Höhepunkt: Eine Rundreise durch das menschenverachtende Saudi-Arabien.

Ab 1.999 Euro ist der Spaß zu haben. Wichtig hierbei: Personen, die einen Israel-Stempel im Pass haben, dürfen nicht ins Land des „Propheten“ Mohammed mitfahren. ALDI-Reisen schreibt:

Als Ausgleich hält ALDI-Süd allerdings für weibliche Reiseteilnehmer ein besonderes Schmankerl parat. Hier ein Auszug aus den „Inklusivleistungen“:

Eine „Abaya“ ist eine pechschwarze Burka mit Sehschlitz statt Fliegengitter. In Saudi-Arabien ist sie neben einem Kopftuch für Frauen in der Öffentlichkeit als Mindeststandard der Verhüllung zwingend vorgeschrieben.

Verkauft wird das ganze von ALDI-Süd als „folkloristische Kleidung“, wobei der frauenverachtende Charakter scheinbar unerheblich ist. Genauso unerheblich ist es mutmaßlich für ALDI-Süd, dass es Reisen in Länder anbietet, die wie Saudi-Arabien die Menschenrechte mit Füßen treten.

» mail@aldisued.de

(Gastbeitrag von MilitesChristi)




So geht Qualitätsjournalismus

komplexitätWas macht eigentlich das Besondere des Qualitätsjournalismus aus? Wie würde sich der Bericht eines so hoch qualifizierten Fachmannes über ein ganz alltägliches Ereignis von dem unterscheiden, was Sie, ich oder irgendein Polizeibeamter, nur mal als Beispiel, darüber schreibt?

Nehmen wir zum Beispiel den folgenden Vorfall, wie er im Polizeibericht München als Fall Nr. 1075 von einem der Schreibkunst natürlich gänzlich fachfremden Polizisten aufgeschrieben wurde:

1075. Pkw-Fahrer lässt Motorradfahrer absichtlich auffahren und schlägt diesem anschließend ins Gesicht

Am Samstag, 01.08.2009, gegen 17.50 Uhr, befuhr ein 23-jähriger türkischer Dentalservicetechnik mit seinem Opel Zafira die Kreillerstr. auf dem linken von zwei Fahrstreifen.

Zur selben Zeit befuhr ein 47-jähriger Elektromeister mit seiner Harley Davidson Streetglide die Kreillerstr. auf dem rechten Fahrstreifen. Hinter ihm saß als Sozius der 11-jährige Sohn seiner Lebensgefährtin, welche mit ihrem Motorrad hinten den Beiden fuhr. Kurz vor der Kreuzung zur Else-Rosenfeld-Straße wechselte der 23-jährige vom linken auf den rechten Fahrstreifen, ohne zu blinken und auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Der Motorradfahrer musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

An der Else-Rosenfeld-Straße musste der Opelfahrer bei Rotlicht anhalten Der Elektromeister wechselte auf den linken Fahrstreifen neben die Fahrertüre des Zafiras und stellte dessen Fahrer zur Rede. Nach einem kurzen Wortgefecht schlug der junge Türke dem Harley Davidson Fahrer durch die geöffnete Fahrertüre mit der Faust ins Gesicht. Der Motorradfahrer trug einen sog. „Jet-Helm“ bei welchem die untere Gesichtspartie frei liegt.

Als die Ampel auf Grün wechselte, fuhr der Opelfahrer rasant an und wechselte wiederum auf den linken Fahrstreifen vor den Harley Davidson Fahrer, welcher ihn verfolgte. Nach ca. 50 Metern bremste der Opelfahrer seinen Pkw plötzlich bis zum Stillstand stark ab.

Da die Fahrbahn vor ihm nach Aussagen von unbeteiligten Zeugen frei war, wird davon ausgegangen, dass er deshalb abbremste, um ein Auffahren des Motorrads auf seinen Pkw zu provozieren. Dieser Fall trat dann tatsächlich ein, das Motorrad fuhr auf, stürzte um und sein Fahrer sowie sein 11-jähriger Sozius fielen auf die Fahrbahn. Dadurch erlitten beide Prellungen und ein HWS – Schleudertrauma.

Der 23-jährige Autofahrer stieg im Anschluss aus, schubste seinen Kontrahenten mehrmals und schlug ihm abermals mit der Faust ins Gesicht. Anschließend kam es zu einer Rangelei zwischen den Beiden, in deren Verlauf der Servicetechniker den Elektromeister zu Boden schubste und ihm mit dem linken Fuß ins Gesicht trat.

Von mehreren Zeugen konnte der Schläger daraufhin von weiteren Angriffen abgehalten und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Durch die Schläge und dem Tritt erlitt der Elektromeister leichte Prellungen im Gesicht. Er und sein 11-jähriger Beifahrer wurden durch den Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt (Gesamtschaden ca. 11.000 Euro).

Gegen den 23-jährigen türkischen Dentalservicetechniker wurde eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und vorsätzlicher Körperverletzung erstellt.

Sicher mussten Sie auch ein wenig über diesen ungelenken Bericht schmunzeln. Da merkt man doch gleich, hier hat es eben nicht zum Journalistenberuf gereicht, deswegen musste der Autor Polizist werden, also einer der mit einem großen Knüppel auf Akademiker einprügelt, die vor den Gefahren der Atomkraft warnen. Denn nur die klügsten Köpfe eines Volkes können Journalisten werden. Diese müssen Experten für alles sein, um den Lesern, also Ärzten, Ingenieuren, Handwerkern, Lehrern, Polizisten, kurzum allen, bei denen die Intelligenz nicht ausgereicht hat, um selber ein 30-semestriges Politologiestudium zu absolvieren, die Welt in einfachen Worten zu erklären.

Das Geheimnis liegt in den einfachen Worten. Denn die vielen Details eines komplexen Vorganges kann zwar ein Qualitätsjournalist erfassen, dafür hat er ja dieses lange Studium, das schwierigste überhaupt, absolviert. Aber eben der Leser, der Geschäftsmann, Manager, Dirigent  oder Kernphysiker ist damit überfordert und würde nur verwirrt statt informiert. Deswegen – und das ist quasi die soziale Ader des Journalistenhandwerkes – muss der Journalist das Notwendige vom Überflüssigen trennen. Dazu fertigt er erstmal eine Zeichnung an. Unser Bild zeigt die Verständniszeichnung eines Qualitätsjournalisten zu dem eben geschilderten höchst komplizierten Vorgang. Das Ergebnis nennt man eine Nachricht, und die sieht in diesem Fall dann so aus, wie wir sie bei WELT-online nachlesen können:

Ein rabiater Autofahrer hat in München ein Motorrad absichtlich auffahren lassen und anschließend auf dessen 47 Jahre alten Lenker eingedroschen. Der 23-Jährige hatte mit seinem Auto am Samstag bei einem Spurwechsel das Motorrad geschnitten, ohne zu blinken und auf den Verkehr zu achten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Motorradfahrer musste stark abbremsen, um einen Unfall zu verhindern.

An der nächsten roten Ampel fuhr der 47-Jährige neben das Auto und stellte dessen Fahrer zur Rede. Nach einem kurzen Wortgefecht schlug der 23-Jährige dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Der Motorradfahrer trug einen sogenannten Jet-Helm, bei dem die untere Gesichtspartie frei liegt.

Anschließend fuhr der Autofahrer rasant an, wechselte wiederum die Spur und damit vor das Motorrad. Nach etwa 50 Metern bremste er den Pkw plötzlich stark ab und blieb stehen. Das Motorrad prallte gegen das Fahrzeug, der 47-Jährige und sein elf Jahre alter Sozius fielen auf die Fahrbahn. Beide erlitten Prellungen und ein Schleudertrauma.

Danach stieg der 23-Jährige aus, schubste seinen Kontrahenten mehrmals und schlug ihm erneut mit der Faust ins Gesicht. Bei einer anschließenden Rangelei stieß der Angreifer den Motorradfahrer zu Boden und trat ihm mit einem Fuß ins Gesicht. Der 47-Jährige erlitt leichte Prellungen im Gesicht.

Daraufhin packten mehrere Zeugen den Autofahrer und hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf. Gegen den Mann wurde Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und vorsätzlicher Körperverletzung gestellt.

Haben Sie gemerkt, wie die zuvor so verwirrende Geschichte durch den gekonnt geschliffenen Schreibstil des Qualitätsjournalisten plötzlich auch für Sie als ungebildeten Leser  verständlich wurde? Dabei hat der Könner nur ein paar ganz unwesentliche Details weggelassen, die ihre Gedanken zuvor in die falsche Richtung gelenkt und vom Wesentlichen der Nachricht abgelenkt hatten.

Und nun stellen Sie sich eine Welt ohne Qualitätsjournalismus vor. Die würde doch erstens niemand mehr verstehen, und was sollten zweitens unsere klügsten Köpfe dann beruflich machen? Etwa Polizisten werden?

(Vielen Dank allen Spürnasen)




Deutsch-türkische Beziehungen belastet

deutsch-türkischSchatten auf der deutsch-türkischen Freundschaft: Offiziell ist Natopartner Türkei natürlich im Kampf gegen den islamischen Terror auf der Seite des Westens. In der Praxis aber sind auch Geheimdienstler des inzwischen wieder islamischen Staates im Loyalitätskonflikt zwischen ihren Glaubensbrüdern im Dschihad  und den ungläubigen Verbündeten. 

Aussagen der im Sauerland verhafteten Moslemterroristen legen den Verdacht nahe, dass einige türkische Beamte sich entgegen ihrem amtlichen Auftrag zur Seite der Terroristen hingezogen fühlen und diese aktiv bei der Planung von Anschlägen gegen Deutschland unterstützt haben. Der SPIEGEL berichtet:

Das umfangreiche Geständnis der vier Islamisten im Sauerland-Prozess droht die deutsch-türkischen Beziehungen zu belasten. Die deutschen Sicherheitsbehörden wünschen Aufklärung darüber, ob es beim türkischen Geheimdienst ein Leck gibt, durch das geheime Ermittlungsinformationen aus Deutschland an islamistische Terrorverdächtige durchgesickert sind.

Einer der Angeklagten im Sauerland-Prozess, Attila Selek, hatte ausgesagt, die Zünder für den geplanten Anschlag seien von einem türkischen Islamisten namens Mevlüt K. in Istanbul übergeben worden. In zwei Fällen sei K. während eines Vorbereitungstreffens für etwa eine Stunde verschwunden und habe nach seiner Rückkehr offenkundige Insider-Informationen präsentiert.

K. habe unter anderem die Namen von mehreren Personen aus dem Umfeld von Selek und Fritz Gelowicz, dem Kopf der Sauerlandgruppe, gewusst, die in einem an die türkischen Behörden übermittelten vertraulichen Dossier des Bundeskriminalamts gestanden hatten. Zur Erklärung habe er dem verblüfften Selek gesagt, er habe „Bekannte“ im türkischen Sicherheitsapparat, die ihn unterstützten.

Reue zeigen die verhinderten Massenmörder trotz ihrer plötzlichen Bereitschaft zur Aussage nicht. In den Vernehmungen betonten die frommen Muslime, was PI-Leser schon lange wissen und jeder, der es wissen will, im Koran nachlesen kann: Dschihad ist Pflicht für alle Muslime.

(Vielen Dank allen Spürnasen)




Durchbruch: FAZ goes Scharia, Islamic Banking

shariahAbgesehen davon, dass – im Gegensatz zur Auffassung des FAZ Finanz- „experten“ teams – islamisches Banken eben kaum als Heilmittel gegen die momentane Wirtschaftskrise gelten kann, sollte selbst dem in finanziellen Zusammenhängen eher unbedarften Leser klar sein, dass Sätze wie der folgende reine Augenwischerei sind:

Islamische Finanzregeln jedenfalls gewähren Schulden nur als Sachmittelkredit – mit unmittelbarem Bezug zur realen Wirtschaft. So etwas wie eine herkömmliche Hypothek gibt es hier nicht: Wenn ein Kunde ein Haus kaufen möchte, nimmt er keinen Kredit auf, sondern schließt einen Vertrag mit seiner Bank. Die erwirbt das gewünschte Haus in eigenem Namen und verkauft es unmittelbar an den Kunden weiter – mit einem vorher ausgehandelten Aufschlag. Der Kaufpreis wird gestundet, der Kunde hat ihn hernach in Raten abzuzahlen. So ist das Objekt gleichsam durch einen liquiden Käufer vor dem Zugriff des ursprünglichen Verkäufers geschützt.

Also die Bank kauft das Haus und verkauft es dann sofort mit Aufschlag an den Kunden weiter. Und dieser zahlt alles in Raten ab. Außer dass bei diesem Model wahrscheinlich noch eine zusätzliche Gebühr für die angeblich schariagerechte Dienstleistung der Bank auf den frommen Käufer zukommt: wo ist denn hier der Unterschied zum Finanzgebahren der Dhimmis? Und was macht die Bank wenn der Käufer die Raten nicht mehr aufbringen kann? Welche Sicherheiten werden dann von der Bank eingezogen? Doch nicht etwa das Haus?

Der Schuldner wiederum ist mittels Religion zur Zahlung verpflichtet.

So sagt es ohne mit der Wimper zu zucken der Michael Saleh Gassner.

„Man bekommt kein Totengebet, bevor die Schulden nicht bezahlt sind“, sagt Michael Saleh Gassner, der die islamischen Märkte für eine Schweizer Privatbank beobachtet, lange am Golf gelebt hat und im Zentralrat der Muslime für die Zertifizierung islamischer Finanzprodukte zuständig ist.

Herr Gassner, wenn die Brieftasche leer ist, weil man als frommer Moslem zum Beispiel wegen dummer Finanzratgeber sein Sparbuch oder aber der Betrieb des Arbeitgebers sein Betriebsvermögen verloren hat, hilft die beste Religion nicht beim Abzahlen des Kaufpreises (plus Zuschlag). Dann ist Ebbe. Und dann – davon können Sie ausgehen – kommt die Bank und versucht zu retten was zu retten ist. Für die Bank.

Und der FAZ sei geraten beim nächsten derartig dummen Artikel oben rechts das Wort ANZEIGE zu platzieren. Wenigstens könnte man sich dann mit dem Hinweis auf eben diesen Anzeigenkunden (denn nur ein solcher kann dieses Machwerk verbockt haben) zurücklehnen und müsste sich nicht fragen lassen, ob man bei der FAZ noch alle Tassen im Schrank hat.

Weitere Informationen zum Islamic banking, speziell dem Finanzskandal Islamic Holding – um die 5 000 000 000 Euro, eher mehr, sind da verschwunden, einfach so, in der Moschee, mittendrin.


(Spürnasen: Peter und Asma)




Kindergang mit Migrationshintergrund verhaftet

Kriminelle KinderIn Winterthur (Zürich) hat die Polizei eine zehnköpfige Kindergang hinter Gitter gebracht. Alle Mitglieder der bewaffneten und als sehr aggressiv geltenden Gangster-Clique sind männlich, im Raum Zürich wohnhaft, um die 14 Jahre alt, vorzeitige Schulabgänger und haben explizit einen Migrationshintergrund.

Die meisten sind bereits vorbestrafte Wiederholungstäter. Der Anführer Thiago – was dem Namen nach portugiesisch klingt – ist ebenfalls erst 14 und sitzt jetzt in einer geschlossenen Anstalt. Aus welchem migrations-kulturellen Hintergrund die anderen Gang-Mitglieder stammen, ist nicht bekannt. Den Banden-Kids werden vor allem Diebstähle und Gewalttätigkeiten vorgeworfen, erklärt Patrik Killer von der Jugendanwaltschaft.




Bitte um Vorsicht

Folgende email erreichte uns heute:

Liebes PI-Team, Ich hab in einem Kommentar die Adresse pi-hamburg@yahoo.de entdeckt. Nur inhaltlich war mir das nicht geheuer. Nach einer Mailserie mit „Peter Hamburger“ hab instinktiv den Verdacht daß da ganz was anderes dahinter stecken könnte (Antifa etc)
Oder wisst Ihr über eine PI-Gruppe HH was?
Gruß,
P.

Nein, wir kennen diese Gruppe nicht. Leider müssen wir unsere Leser zur Vorsicht bitten, wenn es um die Preisgabe von privaten Daten geht. An einer Lösung wird gearbeitet, demnächst mehr.

» Hier finden Sie die richtigen Kontaktdaten der PI-Gruppe HH




100 Regimekritikern droht Todesstrafe

iranerdemo-köln

In einem mittelalterlichen Schauprozess gegen 100 Regimekritiker, die seit dem Beginn des persischen Volksaufstandes in iranischen Foltergefängnissen festgehalten werden, sollen die Angeklagten jetzt öffentlich abschwören und die Rechtmäßigkeit der Folterdiktatur bestätigen. Nach iranischem Recht droht den Angeklgten wegen ihres Engagements für die Freiheit die Todesstrafe.

Der österreichische Rundfunk berichtet:

Kurz vor der geplanten Vereidigung von Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad sind etwa hundert Teilnehmer der regierungskritischen Proteste vor Gericht gestellt worden. Der Prozess begann am Samstag vor dem Revolutionsgericht in Teheran, wie iranische Nachrichtenagenturen berichteten. Mehrere Angeklagte, denen im schlimmsten Fall die Todesstrafe droht, wiesen Wahlbetrugsvorwürfe gegen Ahmadinedschad zurück.

Wichtige Moderate auf Anklagebank

Zu den rund hundert Angeklagten zählten auch einflussreiche Persönlichkeiten des Reformlagers, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars.

Unter anderem sind demnach führende Vertreter der moderaten Parteien, die von den früheren Präsidenten Akbar Haschemi Rafsandschani und Mohammed Khatami gegründet wurden, angeklagt. Beide unterstützen den unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mir Hossein Mussawi.

Zahlreiche Anklagepunkte

In der von Irna zitierten Klageschrift hieß es: „Diese Parteien haben die illegalen Zusammenkünfte und Krawalle geplant, organisiert und angeführt.“ Die von Khatami gegründete Partei habe zudem in Kontakt mit einem britischen Spion gestanden.

Am Mittwoch hatte die amtliche Nachrichtenagentur Irna weitere Vorwürfe gegen die Angeklagten aufgeführt: Sie hätten Waffen getragen, ausländische Medien mit Bildmaterial versorgt und Verbindungen zu „Scheinheiligen“ gepflegt. Mit diesem Begriff werden im Iran die oppositionellen Volksmudschahedin bezeichnet.

Angeklagter: „Wahlbetrug eine Lüge“

Der angeklagte ehemalige Vizepräsident Mohammed Ali Abtahi sagte laut Fars vor dem Revolutionsgericht, es sei eine „Lüge“, wenn im Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl vom 12. Juni von Betrug gesprochen werde.

Auf diese Weise sollten Unruhen im Iran ausgelöst werden, „damit der Iran wie Afghanistan oder Irak“ werde. Abtahi behaupetete zudem, der einflussreiche Ex-Präsident Rafsandschani habe vor der Wahl einen Pakt mit den aktuellen Oppositionsführeren geschlossen. Abtahi gilt als einer der einflussreichen Politiker des Reformerlagers im Iran. Er war früher der Stellvertreter des von 1998 bis 2005 amtierenden iranischen Präsidenten Khatami.

Rafsandschani weist Vorwürfe zurück

Rafsandschani reagierte nur wenige Stunden später und bestritt Abtahis Aussagen. Dessen Erklärungen vor dem Revolutionsgericht seien „Lügen“, erklärte ein von Rafsanjani geleitetes Kontrollgremium am Samstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Irna.

Es sei unzutreffend, dass Rafsandschani, Mussawi und der frühere Präsident Khatami sich gegenseitig Unterstützung geschworen hätten, erklärte das Gremium.

„Von Amerikanern geplant“

Außer Abtahi wiesen auch andere Angeklagte Wahlbetrugsvorwürfe zurück, die während der niedergeschlagenen Massenproteste der vergangenen Wochen gegen Ahmadinedschad erhoben worden waren.

Laut Irna steht auch der US-Bürger Kian Tadschbachsch vor Gericht, dem 2007 von iranischen Behörden Spionage vorgeworfen wurde und der deswegen vier Monate hinter Gittern verbringen musste.

Nach der Verhandlung sagte er laut Irna: „Die Entwicklungen nach der Wahl waren seit einem Jahr von Amerikanern geplant.“ Die Führung in Teheran wirft insbesondere Großbritannien und den USA vor, die Demonstrationen unterstützt zu haben. Der Westen weist das zurück.

„Feinde Gottes“?

Sollten die Protestteilnehmer vom Revolutionsgericht als „Mohareb“, als „Feinde Gottes“, eingestuft werden, droht ihnen laut Fars die Todesstrafe. Ansonsten sei mit fünfjährigen Gefängnisstrafen zu rechnen.

Bei den Protesten gegen die Wiederwahl Ahmadinedschads Mitte Juni waren rund 2.000 Demonstranten festgenommen worden. Derzeit sind noch rund 250 von ihnen in Haft. Etwa 30 Menschen kamen im Zuge der Proteste ums Leben.

„Organisierte Schauprozesse“

Wie lange der Prozess dauern wird, und welche Höchststrafen den Angeklagten drohen, war weiterhin unklar. Eine Website der Reformer verurteilte den Prozess und wies darauf hin, dass den Angeklagten keine Anwälte zugestanden würden und es auch keine Geschworenen gebe.

„Glauben jene, die diese Schauprozesse organisiert haben, dass das Land angesichts des Abschlachtens der Besten ruhig bleiben wird?“ hieß es auf der Seite mowjcamp.com.

Schwerste Krise seit Revolution


Die Unruhen stürzten das Land in seine schwerste innenpolitische Krise seit 1979 und legten tiefe Gräben in der herrschenden Elite offen.

Die Unruhen waren ausgebrochen, nachdem Ahmadinedschad nach der Wahl Mitte Juni offiziell zum Sieger ausgerufen worden war.

Die unterlegenen reformorientierten Kandidaten Mussawi und Karubi sprachen daraufhin von Wahlfälschung zugunsten Ahmadinedschads. Menschenrechtsgruppen zufolge wurden im Laufe der Proteste bereits Hunderte Menschen festgenommen, darunter Politiker, Journalisten und Anwälte.

Ahmadinedschad vor Vereidigung
Der mächtige Wächterrat hatte Ahmadinedschads Wahlsieg nach partieller Neuauszählung der Stimmen bestätigt. Am Mittwoch soll der Präsident für seine zweite Amtszeit vereidigt werden.

Die  Bürgerbewegung PAX EUROPA demonstriert am 15. August in Berlin vor der iranischen Botschaft gegen die Verfolgung der iranischen Freiheitsbewegung.

(Spürnase: Klaus)




Endlich: Ausstiegshilfe auch für Moslems und Linke

hakenkreuz-punkerKampf gegen Rechts, Lichterketten, Aussteiger-Programme – bei soviel Fürsorge für Rechtsextremisten konnte man richtig neidisch werden, wenn man einer der beiden anderen großen demokratiefeindlichen Ideologien zuneigte: Dem Linksextremismus oder dem Islam. Doch jetzt ist Hilfe nah: Das Programm Exit-Deutschland verspricht Hilfe auch für Personen, die sich vom Kommunismus oder Islam trennen möchten und für ihre Einsicht bedroht werden. Auch das gibt es also – offiziell bestätigt.

Auf Anfrage erklärt Exit-Sprecher Bernd Wagner:

Sehr geehrter Herr xxx

die allermeisten Personen, die seit 9 Jahren zu uns gekommen sind, waren aus dem rechtsextremen Milieu. Bisweilen gab es auch Linksradikale, die Probleme mit ihrer Ideologie hatten, gemobbt und anders traktiert wurden und deshalb um Rat und Hilfe nachfragten. Seit etwa 4 Jahren haben wir Kontakte mit Menschen aus dem islamischen bis islamistischen Bereich, wo es auch zu Entfernungen und damit verbundenen Problemen gekommen ist, wo wir helfen konnten. Da nebst gab es einzelne Personen aus dem satanistischen Zusammenhang, den Hells Angels. Die Fragen und Probleme sind inhaltlich sicher unterschiedlich, mit unfreundlichen Aktionen bis zu Gewalt, auch aus der Ultralinken, hatten alle Hilfesuchenden zu tun. Kurzum, wir stehen nicht komplett hilflos da, wenn andere Leute als Rechtsextremisten um Hilfen bei Lösung von Problemen bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Wagner

Eine erfreuliche Auskunft, besonders für die zahlreich hier mitlesenden Linken und Muslime, die nach einiger Zeit der PI-Lektüre erfahrungsgemäß von erheblichen Zweifeln an der Richtigkeit ihrer bisherigen Weltanschauung befallen werden. Jedenfalls, wenn sie intelligent sind.




Sie säen nicht, sie ernten nicht …

moslemterroristen

Sie säen nicht, sie ernten nicht und Vater Staat ernährt sie doch. Ein beträchtlicher Teil der in Deutschland lebenden, dringend terrorverdächtigen Muslime lebt von staatlichen Unterstützungsprogrammen, um sich in Vollzeit der Zerstörung unserer Gesellschaft und dem Töten der hier lebenden Menschen anderen Glaubens widmen zu können.

Der Westen berichtet:

Ein Teil der von den deutschen Sicherheitsbehörden als potenzielle Terroristen geführte Menschen leben laut einem Bericht der Bild-Zeitung von Sozialleistungen in Deutschland. Es gehe demnach um 15 Personen, die etwa Hartz IV beziehen sollen oder BAföG.
Den Staat bekämpfen – vom Staat leben: Ein Teil der von den deutschen Sicherheitsbehörden als potenzielle Terroristen geführte Menschen leben laut einem Zeitungsbericht von Sozialleistungen. Von den 99 vom Bundeskriminalamt (BKA) als «Gefährder» eingestuften Personen lebten 15 ausschließlich vom Staat, berichtet die «Bild“-Zeitung (Samstagsausgabe) unter Berufung auf ein vertrauliches Papier der Sicherheitsbehörden.

Zehn der Terror-Verdächtigen beziehen dem Bericht nach Arbeitslosengeld I oder Hartz IV, drei erhielten Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, einer lebe von BAföG, ein weiterer beziehe eine Erwerbsunfähigkeitsrente.

Laut «Bild» befinden sich 25 «Gefährder» derzeit in Haft, 15 hielten sich im Ausland auf. Die anderen lebten überwiegend von Verwandten oder eigenem Einkommen, etwa als Gemüsehändler, Kfz-Händler oder Zeitarbeiter. Ein «Gefährder» sei dem Papier zufolge praktizierender Arzt, einer Imam, ein weiterer betreibe eine Islam-Schule und organisiere Pilgerreisen.

Ist es ein Wunder, dass diese Menschen Allah preisen, nachdem er sie in ein Schlaraffenland geführt hat, in dem die Ungläubigen für ihre Ermordung selber zahlen?

(Spürnase: Befreier)




Ein Herz für Pinguine?

Kinder IsraelsGideon Böss war in Israel und hat seine Reiseeindrücke im Welt Blog festgehalten. Weil er allerdings nicht auf die bösen Juden geschimpft und ebenfalls vergessen hatte, die armen Palästinenser zu bedauern und ihr menschenunwürdiges Dahinsiechen unter israelischer Apartheid zu kritisieren, erreichten ihn empörte Zuschriften. Diese hat er nun ebenfalls im Welt Blog veröffentlicht.

“Ist es Ihnen nicht peinlich, in diesem Apartheidsland einfach so Urlaub zu machen? Gucken Sie sich auch die Repressalien für die Palästinenser in z.B. Bethlehem an?“

“Lieber Gideon Böss, ich habe Ihre letzten beiden Israelblogberichte gelesen und es erschreckt mich, wie unreflektiert und voreingenommen Sie schreiben. Und Ihre kleine Anekdote über die palästinensischen Kinder auf so prominenter Plattform…was Anderes als Abscheu gegenüber den arabischen Israelis wollten Sie damit provozieren?“

Seine Antwort demaskiert die angeblichen Palästinenserfreunde:

Liegt den angeblichen Freunden der Palästinenser wirklich das Wohl der Palästinenser am Herzen? Haben sie sich für die Palästinenser interessiert, die in Jordanien abgeschlachtet wurden (Jordanien hat mehr Palästinenser umgebracht als Israel, Jordanien ist aber kein jüdischer Staat)? Haben sie sich für die Palästinenser in Syrien interessiert (Syrien hat mehr Palästinenser umgebracht als Israel, Syrien ist aber kein jüdischer Staat)? Interessieren sie sich für die Palästinenser, die heute von Palästinensern im Gazastreifen ermordet werden? Die Wahrheit ist so banal, dass es ermüdend ist, auf sie hinweisen zu müssen: Es geht den Palästinafreunden nicht um die Palästinenser, es geht ausschließlich um ihren Hass auf Juden. Wenn Israel am Südpol gegründet worden wäre, hätten sie heute ein Herz für Pinguine.

Fall abgeschlossen.

Infos zu Israel auf deutsch, Israel heute.




Anschlag auf Homosexuellen-Club in Tel Aviv

Anschlag auf Gay Center in Tel AvivEin in schwarz gekleideter Mann hat heute an der Nahmani-Straße in der israelischen Hafenstadt Tel Aviv einen Anschlag auf einen Homosexuellen-Club verübt, dabei wurden zwei Menschen erschossen und 15 weitere verletzt. Die Polizei meint, es handle sich um ein „kriminelles, nicht ein nationalistisches“ Verbrechen, ist sich dabei aber nicht wirklich sicher. Der unbekannte Täter ist auf der Flucht. Bereits in der Vergangenheit haben radikale Palästinenser Ziele in Tel Aviv angegriffen. Es würde von daher nicht überraschen, wenn der Mörder ein islamischer „Friedensbote“ wäre.