Neuer Ehrenmord im Haus des Friedens

Weil sie das gemeinsame Haus verlassen hatte, ohne die Erlaubnis des verfügungsberechtigten Besitzers zu erbitten, ist eine 27-jährige Ägypterin von ihrem Mann erstochen worden. Die Tat hat selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun, sondern beruht vielmehr auf alten Traditionen und Kulturen, die hierzulande als bereichernd empfunden zu werden haben.

(Spürnasen: Brak und Florian G.)




Türken beklagen Benimmregeln in Botschaft

Wenn das mal keine diplomatischen Verwicklungen nach sich zieht und Herr Kolat eine Entschuldigung der Kanzlerin verlangt: Türken beklagen sich, weil sie sich in der deutschen Botschaft in Ankara benehmen müssen. Anderenfalls würden sie kurzerhand vor die Tür gesetzt, schreibt Turkishpress in miesem Deutsch und unwillkürlich fragt man sich: Warum nur dort? (Foto: Horrorhaus Deutsche Botschaft, Ankara)

Türkische Staatsbürger beschweren sich zunehmend offen über die unwürdige Behandlung und den teilweise monströsen Bürokratieaufwand in deutschen Konsulaten.

„Setz dich hin“, „steh nicht im Weg“ heißt es in der gestrigen Ausgabe der Hürriyet. Türkische Staatsbürger, die nach Deutschland einreisen wollen, um Verwandte und Bekannte zu besuchen, beschweren sich zunehmend über die Zustände in der deutschen Botschaft Ankara. Eine alte Dame berichtet, das die Zustände an Kasernenalltag erinnern. Im Befehlston werden Antragsteller hin und her gescheucht, wer sich nicht an die „Hausregeln“ hält, wird vor die Tür gesetzt und kann davon ausgehen, das er keinen Termin mehr erhält, so die resolute Frau, die sichtlich mitgenommen zu sein scheint.

Brav und stumm warten deshalb Besucher auf den Aufruf der Sachbearbeiterinnen.

Sieh an, es geht also. Kasernenton verstehen sie. Schade nur, dass die Pflicht, sich an Spielregeln zu halten, zu Ende ist, sobald deutscher Boden betreten wird.

Wer auf die Idee kommen sollte, zu Fragen weshalb man die Behandlung auf sich nehmen muss, es hinterfragt, gar dagegen protestiert, der fliegt raus. Deshalb wird jedem Besucher bereits vor der Anreise und Eintritt in die Botschaft von Bekannten, Freunden und Verwandten nahe gelegt, sich ruhig zu verhalten, nichts zu sagen bevor man nicht aufgefordert wird, am besten in Luft auflösen, so ein Augenzeuge. Ansonsten braucht man sich nicht mehr vorzustellen, keinen Antrag mehr einschicken oder gar einen Termin einholen. Der „ist dann unerwünscht“ und kann die Reise zu seinen liebsten am besten vergessen.

Die alte Frau ist sichtlich gedemütigt. Sie sagt, „wir sind doch keine Kinder mehr, wir sind erwachsene Menschen, denen man etwas mehr Respekt entgegen bringen kann.“

Keine Sorge. Reschpekt gibt es in Deutschland noch genug.

Um eine Stellungnahme wurde die deutsche Botschaft nicht gebeten. Das wäre wohl auch zuviel verlangt. Es kamen nur „Gedemütigte“ zu Wort.

(Spürnase: Florian G.)




Pax Europa auf gutem Kurs

wir

Die Entscheidung der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE), Islamkritik aus der Mitte der Gesellschaft zu üben und sich konsequent gegen rechtspopulistische und fremdenfeindliche Aussagen abzugrenzen, bewährt sich. Während ein FDP-Politiker die Koalition mit der Wählerinitiative  WIR wegen der Mitgliedschaft der Recklinghausener WIR-OB-Kandidatin Claudia Ludwig bei BPE kündigen will, sieht der CDU-Fraktionsvorsitzende keine Hindernisse, das Bündnis fortzusetzen.

Der WESTEN berichtet:

Sie waren seit Jahren Allianz-Partner, doch inzwischen liegen ihre Meinungen meilenweit auseinander. FDP-Ratsherr Dr. Franz-Josef Bootz fürchtet Schaden für seine Partei, wenn sie weiter mit WIR koaliert. WIR-Ratsfrau Claudia Ludwig (Foto) hingegen sieht Schaden auf die Stadt zukommen, wenn die Politik das Thema „Islamisierung” nicht endlich konsequent anpackt.

Ludwig widerspricht Bootz in der Einschätzung, Pax Europa sei eine rechtspopulistische Organisation: „Das ist ein breites Bündnis von Leuten aus verschiedenen Parteien, die sich kritisch mit einer zunehmenden Islamisierung unserer Zivilgesellschaft befassen und täglich die Probleme mangelnder Integration erleben”, betont Ludwig. Es gehe um einen Islamismus, der von einem Gedankengut der Einschüchterung und der Unterdrückung geprägt sei. „Wir müssen endlich erkennen, was damit auf unsere Gesellschaft zukommt.”

Konkrete Auswirkungen erlebe WIR aktuell, wenn etwa Wahlplakate mit entsprechenden Inhalten schon wenige Minuten nach dem Aufhängen beschädigt werden. Ludwig: „Wir zitieren darauf zum Beispiel eine Koran-Sure, die für die Gleichberechtigung der Frauen wirbt. Aber das hören manche Fundamentalisten natürlich gar nicht gerne.”

Sie wisse aus zahlreichen Gesprächen, dass viele Bürger es ebenso sehen: „Die Leute sagen uns: Endlich traut sich mal jemand, dieses Thema deutlich anzusprechen. Sie fordern uns auf: Lasst euch bloß nicht beeindrucken, haltet an eurer Linie fest”, sagte Claudia Ludwig der WAZ. Vor fünf Jahren sei sie selbst noch auf dem „Multi-Kulti-Trip” gewesen, aber durch intensive Beschäftigung mit der Problematik seien ihr die Augen geöffnet worden.

Die Bürgerbewegung Pax Europa sei in keiner Weise parteipolitisch geprägt, sondern suche Anhänger und Partner in Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und in der Wissenschaft, um eine gesellschaftliche Debatte in Gang zu setzen. „Diese Debatte müssen wir auch in Recklinghausen führen”, so Claudia Ludwig.

Im Engagement der WIR-Vertreter für Pax Europa sieht auch der CDU-Fraktions- und Parteivorsitzende Benno Portmann kein Bündnishindernis. Er erklärte: „Stadtverwaltung und Kommunalpolitik sind aufgerufen, praktische Schritte zur Integration zu gehen. Die Frage, ob eine Moschee gebaut werden darf, ist ein baurechtliches Problem. Darauf müssen wir eine Antwort geben. Ich sehe kein Problem, nach der Kommunalwahl wieder mit WIR zu kooperieren, wenn es die Mehrheitsverhältnisse so ergeben.”

Portmann räumte aber auch ein, dass es Aufgabe der Politik sei, Probleme der Integration offener zu diskutieren.

Politik ist die Kunst des Möglichen. Wenn die Politik von BPE und WIR es möglich machen, ohne ideologische Scheuklappen und hysterisches Geschrei „gegen Rechts“ Islamkritik in bürgerlichen Parteien und großen Zeitungen wie dem Westen argumentativ zu diskutieren, wurde viel erreicht, was anderen Ortes noch als unmöglich erscheint.




Jede Freude war aus ihren Augen verschwunden

Immer neue ekelhafte Einzelheiten werden im Prozess zu Müjde B. bekannt, die ihr Mann „aus Mitleid“ überfahren hatte, nachdem er ihr unter anderem die Augen ausgestochen hatte. So hatte sie sich zum Beispiel das Jungfernhäutchen reparieren lassen, um noch einmal die Unberührte zu sein für den Mann, der sie selbst vergewaltigt hatte. (Foto: Mörder Önder B.)

Ein Sozialarbeiter der AWO Harsewinkel, der Müjde B. von ihren häufigen Besuchen im Jugendzentrum kannte, beschrieb das Mädchen gestern als »fröhlich, herzlich, menschlich und sehr verständnisvoll«. Müjde habe immer versucht, zu vermitteln, wenn andere Jugendliche sich gestritten hätten.

Nachdem sie im Sommer 2007 in der Türkei ihren Cousin Önder B. standesamtlich geheiratet hatte, habe sich die 16-Jährige jedoch verändert: »Sie war verschlossener. Jede Freude war aus ihren Augen verschwunden.« Sie habe ihm erzählt, ihr Bräutigam habe sich nach der Hochzeit »um 180 Grad gedreht«. »Er war nicht mehr freundlich und zuvorkommend, sondern er machte ihr Angst«, schilderte der Zeuge.

Gegenüber einer Harsewinkeler Sozialarbeiterin gab Müjde B. damals an, ihr Ehemann habe sie nach der Trauung in der Türkei vergewaltigt. »Dazu muss man wissen, dass in sehr traditionellen Familien die standesamtliche Trauung nicht zählt«, erklärte Rechtsanwalt Ulrich Kraft, der die Eltern des Opfers vertritt. Erst nach einer pompösen Hochzeitsfeier dürfe die Ehe vollzogen werden.

Nach Krafts Angaben brachte deshalb eine Hilfsorganisation für Mädchen die 16-Jährige in eine Klinik, wo ohne Wissen der Eltern das Jungfernhäutchen wiederhergestellt wurde. Der Anwalt: »So entsprach das Mädchen zumindest äußerlich der Vorschrift, als Jungfrau in die Hochzeitsnacht zu gehen.«

Von alledem hatte Ehemann Önder B. nichts mitbekommen.

Wie verblödet kann man(n) sein, eine Jungfrau zu erwarten, wenn man(n) das Mädchen selbst vergewaltigt hat? Nur sie würde ja in dieser sogenannten Kultur Schande auf sich ziehen.

»Er war emotionslos, fast gleichgültig. Er schilderte, wie er seine Frau niedergestochen und mit dem Billardstock auf sie eingeschlagen hatte. Dann sagte er, sie habe blutüberströmt im Scheinwerferlicht seines Autos gestanden. Ihr Gesicht sei nicht mehr zu erkennen gewesen, sie sei nicht mehr lebenswert gewesen.« Angeblich, um sie von ihren Leiden zu erlösen, hatte Önder B. seine Frau dann mehrfach überfahren.
(…)
Selbst der Sozialarbeiter ließ sich hinreißen. Als er seine Aussage beendet hatte, rief er Önder B. zu: »Gott wird dich bestrafen!«

Aber vor der göttlichen Strafe steht der irdische Richter, der hoffentlich „im Namen des Volkes“ urteilen wird – obwohl unser Strafrecht leider nicht vorsieht, was Önder B. verdient hätte.

(Spürnase: Lukas1960)




Kampf gegen Rechts™ – Täterkreis klar begrenzt


Der Kampf gegen Rechts™ findet immer dort seine Grenzen, wo der rechte Täter aus islamisch-zugewanderten Kreisen stammt. Das ist ja auch in anderen EU-Staaten so, wo man ungestraft „Juden ins Gas“ skandieren darf, wenn man im islamischen „Kultur“kreis seine Wurzeln hat und bloß gegen Israel legitimen Protest verübt. Da wird da aus „Volksverhetzung“ eben leicht eine „falsche Verdächtigung“. Mehr…

(Spürnase: Florian G.)




Ein kriminalgeografischer Brennpunkt

Neu-Ulm

Neu-Ulm ist das, was Polizeiexperten einen kriminalgeografischen Brennpunkt nennen. Organisierte Kriminalität, Drogenhandel und natürlich „islamistische“  Umtriebe. Deshalb gibt es dort auch eine „Kriminalpolizeiinspektion mit Spezialaufgaben“ zur Bandenbekämpfung und für den operativen Staatsschutz.

 Die Augsburger Allgemeine sprach mit dem Inspektionsleiter Armin Mayer:

Warum gerade in Neu-Ulm? Ist das ein ganz besonders heißes Pflaster, dass es gleich eine Spezialeinheit braucht?

Mayer: Unser Tätigkeitsfeld beschränkt sich beileibe nicht auf Neu-Ulm. Unser Dienstbereich umfasst halb Schwaben, wenn man so will das Gebiet zwischen Nebelhorn und Donau. Dass die KPIZ für das Präsidium Schwaben Süd-West im Zuge der Polizeireform in Neu-Ulm angesiedelt wurde, hat damit zu tun, dass die Stadt zusammen mit Ulm ein kriminalgeografischer Brennpunkt ist, der zudem einen gewissen Bekanntheitsgrad wegen islamistischer Umtriebe hat.

Stichwort Islamismus: Das Multi-Kulturhaus in Neu-Ulm und das Islamische Informationszentrum in Ulm sind geschlossen. Gehen Ihnen jetzt die üblichen Verdächtigen aus?

Mayer: Diese Treffpunkte sind zwar zu, islamistisches Gedankengut ist aber nach wie vor in den Köpfen vorhanden. Heute wird nicht mehr in den Moscheen Hass gepredigt, sondern der Kontakt erfolgt via Internet. Die Szene ist nach wie vor aktiv, nur jetzt in anderer Form und weltweit. Das wirkt sich natürlich auf unsere Ermittlungsarbeit aus. Heute ist der Computer eines unserer wichtigsten Instrumente.

Sie sprechen von einer immer noch aktiven Szene.

Mayer: Nach unseren Erkenntnissen gibt es zurzeit hier zwar keine sogenannten Gefährder mehr, aber etwa 30, 40 Personen in Ulm und Neu-Ulm rechnen wir immer noch der islamistischen Szene zu.

Sie und Ihre Beamten sind also hauptsächlich Beobachter?

Mayer: Nicht nur, wir greifen auch selbst zu. Beispielsweise haben wir im Dezember 08 eine Drogenbande ausgehoben. Niederländische Kuriere brachten Cannabis nach Deutschland, im Bodenseeraum saßen die Abnehmer. Bei der Übergabe in Ulm schlugen wir zu. Die Vorermittlungen dafür dauerten Jahre. Im Mai haben wir zusammen mit den Ulmer Kollegen vier Dealer festgenommen, die den Markt mit hochreinem Heroin versorgt hatten. Dadurch gab es mehrere Tote.

Nicht schlecht, ganze Arbeit.

Mayer: Die Arbeit geht gewiss nicht aus. Zentraler Punkt unserer Dienststelle wird aber sicher auch in den nächsten Jahren noch die Beobachtung der islamistischen Szene bleiben.

(Spürnase: Skeptiker)




Die Küche ist das Wohnzimmer der Frauen

beduinenzelt

Miriam Beul beklagt in der FAZ, dass wir einfach zu wenig über die Wohnraumwünsche der (moslemischen, hat sie vergessen) Zuwanderer wissen und ihnen daher ungeeignete Wohnungen zur Verfügung stellen. Das moslemische Familienbild wird dabei ganz selbstverständlich übernommen. Da online nicht frei verfügbar, haben wir den Text in voller Länge in den Beitrag kopiert.

„Wo ist das Wohnzimmer für die Frauen?“

Die Wohnwünsche von Migranten sind deutschen Immobilieneigentümern wenig bekannt. Dabei stellen sie in manchen Regionen schon die Mehrheit der Mieter.

Von Miriam Beul

Gelsenkirchen. „Als ich 23 Jahre alt war, hatte ich schon vier Kinder“, sagt Serife Özgen. „Wir sind oft umgezogen.“ Heute ist sie 42 Jahre alt und hat fünf Kinder: zwei Töchter (19 und 22 Jahre) und drei Söhne (13, 20 und 23 Jahre). Die Familie bewohnt inzwischen ein umgebautes Zechenhaus in der Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen-Buer. Eine Heimkehr für Serife, die schon als Kind hier wohnte.

Rund 250 solcher Häuser mit rund 550 Wohneinheiten bilden den historischen Kern der gartenstädtischen Siedlung, die zwischen 1897 und 1919 für die Bergleute der Zeche Hugo erbaut worden ist. Heute erinnern die hellen aufgeräumten Straßenzüge mit ihren glatten Fassaden an eine übergroße Puppenstube: Von Dreck, Kohle und Staub keine Spur. „Hier war früher eine Wand. In diesem Teil der Küche war mein Kinderzimmer“, erklärt Serife Özgen und zieht in ihrer modernen, etwa 25 Quadratmeter großen Wohnküche eine imaginäre Linie.

Serife kam als Kind mit ihrer Familie aus der Türkei, bewohnte damals den Mitteltrakt des heutigen Hauses. Von ihrem Fenster aus konnte sie Sati sehen, ihren heutigen Ehemann. Er lebte mit seinen Eltern und Geschwistern im Zechenhaus gegenüber. So lernten die beiden sich vor 27 Jahren kennen. Sie heirateten, dann kamen die Kinder. Die Özgens benötigten mehr Platz.

Notgedrungen verließen sie die Siedlung und mieteten eine Hochhauswohnung in der Nachbarschaft an. 90 Quadratmeter für acht Personen, denn im Haushalt lebten außer den vier Kindern noch Serifes Schwiegereltern. Von „Spannungen“ oder „Problemen“ wissen die Özgens aus dieser Zeit nichts zu berichten. Wohl aber davon, dass die Atmosphäre im Haus anonym war. Zufrieden waren sie mit ihrer Wohnsituation jedenfalls nicht. Es folgten weitere Umzüge innerhalb von Gelsenkirchen. Doch immer fehlten Zimmer, Kellerräume, ein Garten. Und bezahlbar musste die Wohnung schließlich ebenfalls sein. Alleinverdiener Sati Özgen ist seit seinem 15. Lebensjahr Bergmann von Beruf.

Eine Menge Zufälle und ein Funken Glück sorgten dafür, dass Serife mit ihrer Familie vor zehn Jahren in das Haus ihrer Kindheit zurückkehren konnte. 1981 erwarb die Essener Treuhandstelle GmbH (THS) die zum damaligen Zeitpunkt fast unbewohnbar gewordene Schüngelberg-Siedlung. Als Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) wurde sie dann zwischen 1988 und 1998 denkmalgerecht modernisiert. Drei kleine Wohnungen wurden dabei zu zwei größeren zusammengelegt. In eine von ihnen zogen die Özgens mit ihren inzwischen fünf Kindern vor zehn Jahren ein.

„Früher gab es in dem Haus nur ein WC, aber kein Badezimmer“, erinnert sich Serife. Heute sind Ausstattung und Grundriss der dreistöckigen, 100 Quadratmeter großen Doppelhaushälfte für die türkischstämmige Familie ideal. Durch einen für Sati „etwas zu engen Flur“ gelangt man links in die schnörkellos eingerichtete Wohnküche. Links an der Wand steht eine langgezogene Eckbank, davor ein großer Esstisch. Von dort aus können die Familienmitglieder den Frauen beim Kochen zusehen, gleichzeitig aber auch das Fernsehprogramm verfolgen, denn die rechte Zimmerwand nimmt ein moderner flacher LCD-Fernseher ein.

Auf der anderen Seite des Flures schließt sich ein etwa genauso großes, klassisches Wohnzimmer an: Eine gemütliche Sofaecke, ein großer Tisch, ein Fernseher. „In der Küche machen wir das Essen. Aber hier findet auch ein Großteil des Familienlebens statt. An manchen Tagen ist sie auch das Wohnzimmer für die Frauen„, sagt Serife. Das Gäste-WC befindet sich neben dem anderen Wohnzimmer, das bei Feiern den Männern vorbehalten ist.

Ihr heutiges Zuhause entspricht nicht nur wegen der beiden Wohnzimmer sowie der verhältnismäßig günstigen Miete dem, was Familie Özgen als ideal bezeichnet. Die Schlafzimmer für Söhne und Eltern befinden sich im ersten Stock. Von ihren Brüdern räumlich getrennt, bewohnen die Töchter die Mansardenzimmer unter dem Dach. Es gibt Kellerräume, um Lebensmittel zu lagern.

Hinter den Häusern erstrecken sich weitläufige Gärten – typisch für Zechensiedlungen, denn die Bergarbeiterfamilien versorgten sich überwiegend selbst. Der eigene Gemüsegarten ist Serifes ganzer Stolz. Die Bewohner der Straße haben keine Zäune gezogen. Man lebt eng mit den Nachbarn zusammen, weil man sich gerne hilft, miteinander befreundet oder sogar verwandt ist. „Wir stellen abends oft die Stühle im Garten zusammen und unterhalten uns“, sagt Sati.

Geht es nach dem Reisepass, haben 33 Prozent der „Schüngelberger“ einen Migrationshintergrund, davon 30 Prozent mit türkischen Wurzeln. Entsprechend jung ist das Viertel:. 75 Prozent der Bewohner sind unter 50 Jahre alt, 43 Prozent sind jünger als 30 Jahre. In vielen rein deutschen Quartieren sind die Bewohner im Durchschnitt doppelt so alt.

Dass türkischstämmige Familien ihre Wohnwünsche in einem Zechenhaus offenbar besser verwirklichen können als in einer herkömmlichen Wohnung der gleichen Preis- und Lagekategorie, hat verschiedene Ursachen. Zwar haben sich auch unter Migranten längst verschiedene „Milieus“ herausgebildet, deren Wohnstil sich kaum mehr von „deutschen Milieus“ unterscheidet. „Die breite Mitte stellt aber immer noch spezifische Anforderungen an Wohnraum und Wohnumfeld“, sagt Karl-Heinz Petzinka, Vorsitzender der THS-Geschäftsführung.

So habe die Gemeinschaft in der Familie noch immer eine fundamentale Bedeutung und brauche daher auch Raum zur Entfaltung. Die Küche sei zentraler Ort des Familienlebens. Gleichzeitig fungiere sie wie bei Familie Özgen zusätzlich als ,Wohnzimmer der Frauen‘, wenn mehrere Familien zusammenkommen. „Der Wunsch nach einer großen Wohnküche, und zwar getrennt vom Wohnzimmer, findet sich in unseren Befragungen immer ganz weit oben auf der Liste“, berichtet der THS-Chef.

Diese Anforderung lasse sich in einer nach deutschen Maßstäben gebauten Wohnung des unteren oder mittleren Preissegmentes schon seit den siebziger Jahren kaum darstellen. Entweder seien die Küchen zu klein oder in klassischen Neubauprojekten immer häufiger durch die beliebten offenen Grundrisse in die Wohn-/Esszimmer-Situation integriert.

Wegen der erfreulicherweise noch deutlich höheren Kinderquote bei türkischstämmigen Familien seien zudem die Kinderzimmer ein wesentlicher Faktor bei der Wohnungssuche. „Hier wissen wir, dass die Kinder vom ersten Tag an in jedem Fall getrennt nach Geschlecht unterzubringen sind„, berichtet der Architekturprofessor mit Lehrstuhl in Düsseldorf weiter. Bedürfnisse dieser Art seien in Häusern der Nachkriegszeit oder eben in modernisierten Zechenhäusern ebenfalls leichter zu realisieren als in herkömmlichen deutschen Wohnungen. Die THS habe viele ihrer Quartiere gezielt darauf hin entwickelt und ehemalige kleine Doppelhäuser zu einer Einheit zusammengelegt.

Dass die Wohnwünsche von Migranten, die mancherorts den Großteil der Bewohnerschaft ausmachen, zu wenig berücksichtigt werden, beobachtet auch Bernd Hallenberg, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw). Wohnwünsche und Wohnrealität klafften bei den meisten Migranten weit auseinander. Und das habe längst nicht nur mit den geringeren finanziellen Möglichkeiten zu tun. Im Gegenteil: Gerade besserverdienende Migrantengruppen seien in Deutschland qualitativ unterversorgt.

Eine erste bundesweit repräsentative Befragung (Wohnsituation und Wohnwünsche von Migranten, Dezember 2008) habe ergeben, dass jeder zehnte Befragte innerhalb der nächsten fünf Jahre den Erwerb von Wohneigentum plant. „Unsere Bauträger hätten in den vergangenen Jahren bedeutend mehr Eigenheime an Menschen mit Migrationshintergrund verkaufen können, doch die Kommunen verhindern dies durch die willkürliche Festlegung von Quoten“, sagt Roswitha Sinz vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen. Gewollt sei eine „gesunde Mischung“ in den Quartieren. Und gerade in Zeiten des demographischen Wandels frage man sich, ob diese Mischung allein an der nationalen Herkunft festgemacht werden könne oder ob nicht das Alter der Bewohner und ihr Milieu ebenfalls wichtige Faktoren seien.

THS-Geschäftsführer Petzinka bemängelt vor allem, dass ein nutzerspezifisches Immobilienangebot in Deutschland fehlt, und spielt damit auf die Bedürfnisse der Mieter und potentiellen Immobilienerwerber mit türkischem Hintergrund an. „Es wäre höchst spannend und als Integrationssymbol vermutlich auch äußerst hilfreich, einmal ein Quartier, ein Dorf, einen Stadtteil komplett nach den Anforderungen türkischer Bewohner zu entwickeln und zu bauen – und zwar in der Breite der inzwischen durchaus differenzierten Wohnbedürfnisse“, sagt er.

Gedankliche Vorstöße in diese Richtung habe er schon gemacht. Aber es habe sich dabei herausgestellt, dass neben den entscheidenden wirtschaftlichen Parametern einer solchen Immobilienentwicklung auch die besonderen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen passen müssten. In Duisburg-Marxloh sei der Bau eines Quartiers für Türken, das nach türkischem Baurecht als Kulturhauptstadtprojekt verwirklicht werden sollte, an allzu heterogenen Interessen vorläufig gescheitert. Von den vielen überflüssigen Umzügen der Özgens hätte man dort sicher viel lernen können.

Dass Männer kochen? Unvorstellbar. Das ist Frauensache. Die Männer sehen gemütlich vom Wohnzimmer aus zu. Nurhausfrauen haben dann auch eine erfreulich hohe Kinderschar. Die Autorin des Artikels wird sich selbst nicht in eine solche Position manövrieren. Keiner hindert sie, nur daheim zu bleiben und eine „erfreulich hohe Kinderzahl“ zu produzieren. Und die Geschlechterapartheid von Geburt an scheint bei ihr auch nicht mal ein Räuspern auszulösen.

(Spürnase: Florian G.)




Recht auf Verblödung bestätigt

Fernseher

Das Frankfurter Sozialgericht hat das Menschenrecht von Hartz-IV Empfängern auf Dauerverblödung durch Fernesehen bestätigt. Die ARGE muss ihren Kunden ein entsprechendes Gerät bezahlen. Neben den Arbeitslosen dürfte das Urteil auch bei manchem Zwangsgebührensender Hoffnung wecken. Warum nicht dem Recht auf Fernsehen die Pflicht zur Annahme des „Bildungsangebotes“ folgen lassen?

WELT-online berichtet:

Hartz-IV-Empfänger haben laut einem Urteil des Frankfurter Sozialgerichts Anspruch auf ein gebrauchtes Fernsehgerät. In zwei am Donnerstag veröffentlichten Urteilen wiesen die Richter die Entscheidungen der zuständigen Behörden zurück, die den Hilfeempfängern kein Geld für die Anschaffung der Geräte zahlen wollten. Die Entscheidungen sind aber noch nicht rechtskräftig.

Die Klägerinnen hatten bei der zuständigen Behörde jeweils Leistungen für die Erstausstattung ihrer Wohnung mit Möbeln und Haushaltsgegenständen einschließlich eines Fernsehers beantragt.

Die Behörde lehnte dies hinsichtlich des Fernsehers ab und führte zur Begründung an, dass ein Fernseher für eine geordnete Haushaltsführung nicht notwendig sei. Er diene nur der Unterhaltung und Information, weshalb kein Zuschuss beansprucht werden könne. Vielmehr müssten die Klägerinnen den Betrag selbst ansparen.

Dagegen zogen sie vor Gericht und bekamen nun in Frankfurt recht: Zur Erstausstattung einer Wohnung zählten in der Regel alle Gegenstände, die in Haushalten unterer Einkommensgruppen üblicherweise vorhanden sind, hieß es im Urteil. Dies sei bei einem Fernseher der Fall, da fast 95 Prozent solcher Haushalte mit Fernsehern ausgestattet seien.

Das Urteil ist geeignet, Hoffnungen bei den GEZ-Sendern zu wecken. Besonders deren dritte Programme will bekanntlich niemand mehr sehen. Neben miserablen Einschaltquoten liegt das Durchschnittsalter der WDR-Zuschauer beispielsweise jenseits der 60 Jahre.

Vielleicht könnte man demnächst dem Verblödungsrecht die Pflicht folgen lassen, die GEZ-Sendungen, die sich selbst in Erfüllung eines staatlichen Bildungsauftrages verstehen, als Fortbildungsmaßnahmen für Arbeitssuchende zum Pflichtprogramm zu machen? Ein doppelter Gewinn: Die Sender hätten endlich den verdienten Erfolg – meßbar in erstklassigen Quoten und einer hohen Akzeptanz bei den 20- bis 60-Jährigen – und der Staat kann sicher gehen, dass das Prekariat stets mit der richtigen, politisch korrekten Meinung indoktriniert wird. Was fehlt, wäre eine technischew Lösung, die sicherstellt, dass ausschließlich die lehrreichen Sender empfangen werden. Machbar ist es. Man könnte es „Volksempfänger“ nennen. Nur ein Vorschlag.




Der „nette“ Taxifahrer

KulturbereichererDiese Geschichte ist allerdings meiner Nichte in diesem Jahr widerfahren. Sie ist Studentin und war über Karneval in ihrer Heimatstadt, um sich mit alten Schulfreunden zu treffen und zu feiern. So gegen 03.00 Uhr verließ sie eine Disco, einen Nachbarsjungen im Schlepptau, um in das „nächstbeste“ bereitstehende Taxi, auf dem Rücksitz einzusteigen. Sie nannte das Fahrziel, der Preis von höchstens 8 Euro von der Innenstadt in das knapp vier Kilometer entfernte Wohngebiet ist ihr wohlbekannt, da sie von ihren Eltern früh genug dazu angehalten wurde, sich keinesfalls nachts allein auf den Weg nach Hause zu machen, sondern immer lieber ein Taxi zu nehmen, denn besonders Mädels wären da immer auf der sicheren Seite.

(Gastbeitrag von Alice im Wunderland zur PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”)

So weit so gut. Sie kamen an. Der Fahrer nannte seinen Preis: 15 Euro! Da war er bei meiner Nichte an die Falsche geraten. Sie lässt sich keinesfalls auf solch eine dummdreiste Art über den Tisch ziehen. Sie wollte von ihm wissen wo er diesen Preis ablesen würde, denn er gab vor, dass er „vergessen“ hätte den Taxameter bei Fahrtbeginn anzustellen. Nachdem sie ihm ihren Preis, den sie normalerweise für die Strecke bezahlt, nannte, wurde er schon etwas ausfallend und zwar mit dem Satz: Wer in solch einer Bonzengegend* wohne, solle sich nicht so anstellen. Das fand meine Nichte sowas von daneben, dass sie ihm erklärte, es sei nun mal nicht ihr Problem, dass er nicht in der Lage wäre, seinen Job vernünftig zu machen. Er wiederum glaubte, sie erst mal grundsätzlich in ihre Schranken verweisen zu müssen mit den Worten: Sie, als Frau, dürfte überhaupt gar nicht mit ihm, als Mann, so reden! Meine Nichte erinnerte ihn nur daran, dass wir uns hier in Deutschland befinden und Gleichberechtigung von Männern und Frauen nicht nur irgend ein Wort wäre. Der Taxifahrer fühlte sich wohl offensichtlich als der Betrogene und drohte, die Polizei anzurufen. Damit war meine Nichte sehr einverstanden. Er stieg aus und telefonierte. Der Nachbarsjunge war nicht wirklich in der Lage dem Ablauf zu folgen und deshalb alles andere als eine Hilfe. Meine Nichte stieg ebenfalls aus und sah auf den Autotüren in großen Zahlen die Telefonnummer der Zentrale.

Nicht zögerlich rief sie dort an und schilderte die Situation und das die Polizei schon verständigt wäre. Der Mensch von der Taxizentrale versuchte sie zu beschwichtigen, sie solle dem Fahrer einfach 5 Euro geben, alles andere würde intern geregelt werden. Sie hatte ihr Handy bewusst laut gestellt, damit der Fahrer es mitbekam. Offensichtlich war der Fahrer über dieses eigenmächtige Telefonat so erzürnt, das er meine Nichte wild beschimpfte. “ Nazihure“ war eine der Bezeichnungen. Aber sein Zorn über diese widerspenstige Kundin steigerte sich noch, denn sie warf ihm einen 5-Euro-Schein auf den Beifahrersitz und forderte den Nachbarsjungen auf, sich mal aus den Sitzen zu erheben und auszusteigen, denn die ganze Sch… wär jetzt für sie erledigt. In dem Moment kamen gleich zwei Autos angebraust. Nein, nicht die Polizei.

Der Gute hatte sich zwei Taxifahrer-Kumpel/Verwandte zur freundlichen Unterstützung herantelefoniert. In dem Moment wurde meiner Nichte klar, dass dieser Typ von Taxifahrer eine ganz üble Tour fuhr. Was dann folgte, kann man sich normalerweise nicht vorstellen aber es ist tatsächlich passiert, denn dafür gibt es Zeugen. Der nunmehr „verstärkte“ Macho-Mann wurde aktiv. Er spuckte meine Nichte an und da sie es wagte, sie, ihn um ungefähr eine Haupteslänge überragend, anzuschreien: „So was ekelhaftes, was soll das!! Ich ruf jetzt die Polizei!“ Kaum „gesagt“, da hatte sie seine Faust auf ihrem rechten Auge. Jetzt muss ich dazu sagen, dass meine Nichte es so gar nicht gewöhnt ist,geschlagen zu werden. Sie hat es bis dahin einfach nie kennengelernt. Somit war sie durch diese Attacke völlig geschockt. Sie lief instinktiv zu einem Nachbarhaus, das mit Kameras überwacht ist. Die eigenen Eltern waren in Urlaub, nur die jüngere Schwester war zu Hause. Sie hat allerdings von allem, was sich auf der Straße abgespielt hat, nichts mitbekommen, da ihr Zimmer im Souterrain zur Gartenseite liegt. Eine Nachbarin hatte aber zwischenzeitlich, da sie die Stimme meiner Nichte erkannt hatte, die Polizei gerufen. Ebenso den trunkenen Nachbarsjungen, der mittlerweile etwas wach geworden war. Der Taxifahrer hatte noch seinen „Freunden“ zugerufen: „Nehmt ihr das Handy weg!“

Sie studiert Sport und klingelte schon Sturm. Dieser Nachbar kam dann gleich mit seinem ebenso geweckten ausgebildeten Wachhund heraus und verunsicherte alle drei Taxifahrer, die dann blitzartig in ihre Fahrzeuge sprangen. Zum Leidwesen des hundeführenden Nachbars, bog dann auch die Polizei um die Ecke. Er hätte zu gerne seinen Hund ein bisschen schnüffeln lassen. Der Polizei gegenüber erklärte der Taxifahrer doch tatsächlich, dass er von meiner Nichte tätlich angegriffen wurde und er hätte sich nur gewehrt. Die Nachbarin fuhr dann in der Nacht noch mit meiner Nichte zum Krankenhaus in die Ambulanz. Diagnose: Teilweise Netzhautablösung am rechten Auge, Hämatom am Jochbein. Soweit diese Sonderbehandlung, Betrug, Beleidigung und Körperverletzung! Der Nachbar empfahl einen befreundeten Rechtsanwalt.

Diese Geschichte machte selbstverständlich die Runde, in der Verwandtschaft, im Freundeskreis und auch im weiteren Bekanntenkreis. So erfuhren vermutlich über hundert Personen davon aber nicht die „Öffentlichkeit“. Ein befreundeter Kommunalpolitiker riet meiner Nichte, sich mit diesem Vorfall unbedingt an die Lokalpresse zu wenden, schließlich hätten die Bürger dieser Stadt ein Anrecht darauf über solch einen Übergriff seitens eines Taxifahrers gegenüber einer Kundin, informiert zu werden. Meine Nichte hielt Rücksprache mit ihrem Anwalt. Er riet davon ab, mit der Begründung, dass ein Artikel eher kontraproduktiv sein könne, da „die“ mit allen Tricks arbeiten. Die erste Anwalts-Rechnung, über 600-und-etwas Euro erfolgte recht zügig, okay, gute Arbeit hat eben ihren Preis, schließlich sollte er ja seiner Klientin zu ihrem Recht verhelfen.

Gut Ding will Weile haben, so vergingen die Wochen. Die Verhandlung erfolgte ohne großen Aufhebens, mit dem Resultat, sprich Urteil: Der beschuldigte Taxifahrer hat aus niedrigen Beweggründen gehandelt. Für die Öffentlichkeit ist dieser Vorfall nicht relevant und somit wurde die Anklage niedergeschlagen.

Keinerlei Konsequenzen für den „rechtschaffenen“ freundlichen Taxifahrer. Die Richterin hielt es noch nicht einmal für notwendig, dass der Beschuldigte zumindest eine Geldstrafe an eine gemeinnützige Einrichtung entrichtet. Außer Spesen nichts gewesen! Sehen wir es mal positiv, meine Nichte ist noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen, es hätte ja auch schlimmer kommen können. Wie gesagt, sie als Frau, darf gar nicht… und wenn doch, dann setzts was. Übrigens, der Taxifahrer ist Deutscher, türkischer Herkunft und meine Nichte ist in fünfter Generation, über die väterliche Linie, Niederländerin.

Das heißt, wenn man es genau betrachtet, ein Deutscher hat eine Migrantin tätlich angegriffen. Was soll’s, dieses Mal war es dann ja wohl kein Fall von Migrantenbonus, denn dann wäre meiner Nichte Gerechtigkeit widerfahren, oder seh ich das ALLES ganz falsch?

In der Bonzengegend wohnen Lehrer, Angestellte und mein Bruder, als selbstständiger (Bonzen)Handwerker. Übrigens mit einem sehr freundlichen, loyalen, türkischen Mitarbeiter.

Alle auf PI veröffentlichten Gastbeiträge zur laufenden PI-Serie “So erlebe ich die Kulturbereicherer!”, küren wir mit dem neuen Buch von Udo Ulfkotte „Vorsicht Bürgerkrieg“. Wir bitten daher alle, deren Beitrag bei uns erschienen ist, uns ihre Anschrift mitzuteilen, damit wir ihnen ihr Buch zustellen können.

Bisher erschienene Beiträge zur PI-Serie:

» Warum bringt man einen Türken um?
» Leben im Wiener Ghetto
» Schmankerl kültüreller Bereicherung
» Von klein auf bereichert
» Die Tücken interkultureller Brieffreundschaft
» Krankenhausbehandlung in Multikultistan
» Gemüsehändler, nett und türkisch
» Anekdoten kultureller Bereicherung
» Kulturbereicherung im Kirchenchor
» Politische Korrektheit nimmt Jugend jede Chance
» Der Schein trügt
» Es gibt keinen Grund dafür…
» Behindertes Kind als “Gottes Strafe”
» Der P*ff und der Perser
» “Was!? Hast du ein Problem?”
» Meine Erlebnisse in arabischen Ländern
» “Seien Sie froh, dass nichts passiert ist”
» Umar an der “Tafel”-Theke
» Kulturbereicherung kommt selten allein
» Plötzlich war Aische unterm Tisch verschwunden
» “Gibt es Prüfung nicht auf türkisch?”
» Eine unterschwellige Bedrohung
» Früher war alles einfacher
» “Ey, hast Du Praktikum für uns?”
» Eine wahre Bereicherung
» Als Deutscher in diesem Land nichts zu melden
» Einmal Toleranz und zurück
» Auch im Fußball kulturell bereichert
» Soldaten sind Mörder – oder Schlampen
» Kulturbereicherung von Kleinauf
» Beschimpfungen, Aggressionen und vieles mehr…
» Gefühl, im eigenen Land auf der Flucht zu sein
» Erfahrungen eines Hauptschullehrers
» “Ruhe, ihr deutschen Drecks-Schlampen”
» Kulturbereicherung im Krankenhaus
» Von bereicherten Löwen und grünen Antilopen