Justiz: Verbrechensbekämpfung wird erschwert

bananenrepublikIm Kampf gegen die Verbrechens-bekämpfung und der damit einhergehenden Beschneidung der Rechte von Ermittlern ist die linke Einheitsfront heute wieder ein großes Stück weiter gekommen. Polizeibeamte sollen künftig nicht mehr eigenmächtig bei „Gefahr im Verzuge“ in die Grundrechte eingreifen dürfen. Die überlastete Justiz steht somit vor einem nahezu unlösbaren Problem.

Die NRZ berichtet:

Die überlastete Justiz in Nordrhein-Westfalen muss künftig womöglich einen zusätzlichen Notdienst für die Nachtstunden einrichten. Nach einem gestern veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts Hamm dürfen etwa Blutproben und Hausdurchsuchungen nur noch auf richterlichen Beschluss angeordnet werden. Sonst können die Ergebnisse vor Gericht womöglich nicht als Beweis verwendet werden.

Die jahrzehntelange Praxis wird damit über den Haufen geworfen. Der Politik ist das Problem lange bekannt, sie bessert aber -offensichtlich bewusst- nicht nach. Es geht weiter:

Folgendes Szenario wirft nun nicht nur bei Polizisten, sondern auch beim Justizministerium in Düsseldorf Fragen auf: ein Unfall am späten Abend, reiner Blechschaden, nichts Schlimmes. Ein Polizeibeamter riecht jedoch bei einem der Autofahrer eine Alkholfahne. Der Fahrer verweigert indes den Atemtest, der Beamte will möglichst schnell Beweise sichern und setzt nun – notfalls auch mit Gewalt – die Entnahme einer Blutprobe durch. Das aber ist ein schwerwiegender Eingriff, den grundsätzlich nur ein Richter anordnen darf. Was nun?

Der Richter im Rucksack muss her! Es wird noch besser:

Ähnliches passierte auch in der Nacht vom 12. auf den 13. April 2007 in der Nähe von Minden. Nicht weit von einem Asylbewerberheim kontrollierte ein Polizeibeamter einen Mann. Der roch wohl stark nach Cannabis. Im Rucksack wurde denn auch Marihuana gefunden. Der Beamte mutmaßte: Wenn der Mann schon Cannabis bei sich habe, könnte er in seiner Wohnung womöglich noch illegale Drogen versteckt haben. Er telefonierte mit der Leitstelle seiner Behörde – und die wiederum mit dem Eildienst der Staatsanwaltschaft. Danach ordnete der Polizist ohne einen richterlichen Beschluss die Hausdurchsuchung an, wurde dort auch fündig. Eine Platte Haschisch lag dort, außerdem mehrere einzeln verpackte Brocken der Droge, drei Tüten mit Marihuana. Deshalb verurteilte das Amtsgericht Minden den Täter zu sechs Monaten Haft auf Bewährung.

Dieses Urteil aber hat der 3. Senat des OLG Hamm nun aufgehoben (Az 3 Ss 293/08). Und auch gleich verboten, die in der Wohnung gefundenen Beweise gerichtlich zu verwerten. „Eine Durchsuchung greift schwerwiegend in die grundrechtlich geschützte persönliche Lebenssphäre ein“, mahnt der Senat und bemängelt die fehlende richterliche Entscheidung – die Durchsuchung war also rechtswidrig.

Verbrechen leicht(er) gemacht?




Kondolenzbuch: „Deutsche sind immer Opfer“

Durch PI habe ich über den Tod von Kevin erfahren, wie viele hier habe auch ich die Kondolenzliste im Kerzenserver unterzeichnet. Mit Erschrecken musste ich einige der Kommentare wahrnehmen. Eine Wut steigt in mir auf, die sich kaum jemand vorstellen kann. Diese Menschen haben weder den Anstand noch die entsprechende Erziehung, den trauernden Eltern Respekt zu zollen.

Nachfolgend drei Einträge (zwei davon wurden inzwischen gelöscht), warum ich dies zusammenfassen wollte.

Eintrag 1 (noch nicht gelöscht):


Übersetzung:

Deutsche sind immer Opfer!
Wir werden Deutschland zerstören!

Eintrag 2 (gelöscht):


Übersetzung:

Allah ist groß, Tod allen Ungläubigen!

Eintrag 3 (gelöscht):

dscheiße , 27.08.2009, 13:31 Uhr
Yo, Deutschland! Hier sprechen die Ausländer! Eine Sache nur noch zu klären: Ihr sagt Inder wären Pundis, Pizzabäcker, irgendwelche Teppichverkäufer. Ihr habt Euch geirrt, Jungs. Es gibt auch harte Jungs, Alta! Also vergisst aus Eurem Kopf, dass Ihr uns fertig macht, Ihr ******r! Wenn Ihr ein Problem habt, kommt her! Ich und meine Jungs, wir stehen dazu Alta! Und wir scheißen auf die NPD-Jungs. Wir scheißen da drauf. Und wenn Ihr was zu sagen habt, dann sagt es, Alta. Und hört auf Inder fertig zu machen, Ihr Pisser. Und dieser scheiß Kaya Yanar, der sacht Ranschid, Alta? Hier ist nich Ranschid, man! Hier ist Hördamördastyleforever, man! Dortmundcityjungs. Ihr wisst nich, was Ihr tut, Alta. Und wir Ausländer halten zusammen. Türke, Morok, Jugo, Algerier, Tunesier, ALLE halten zusammen, versteht Ihr was ich meine, wir sind die Straße, Jungs. Wir sind die Straße und Ihr labert son Müll, Ihr wollt uns ******en und so? Scheiß auf Euch alle, Alta! Ihr sollt erstmal begreifen wer wir sind, Alta! Wir sind einfach nur krass, Jungs. Hördamörder. Da habt Ihr’s gehört, Jungs. Also passt auf was ihr sagt! Und wenn Ihr meint irgendwelche Inder sind irgendwelche Pussies oder Muschis, ich hab‘ meine Jungs hinter mir, wir ******en Eure Ärsche, Jungs. Also passt auf was Ihr sagt!
Ey, man, ich bin Türke, kein Inder, aber Inder sind wie mi-meine Brüder für mich, man. Das ist meine Familie.
Ein Blut! Ein Blut! Blut ist dicker als Wasser. Also passt auf was Ihr sagt, Jungs. Ich, mein Bruder und mein Homie, Alta. Wenn Ihr ein Problem habt sagt uns bescheid. YEAH!
Ihr s-sagt scheiß Türken? Scheiß Türken scheiß K-Kanaken, Alta? Ich binkeinkanake aber Türke. Wisst Ihr waskanakebedeutet? Kanake bedeutet Mensch. Ihr seid auch scheiß Kanaken.
Ohne uns ist Deutschland nichts. Wir sind die Ausländer.
Wenns Ausländer nicht geben würde, würd’s auch kein scheiß Deutschland geben. Türken und hm Inder und alles Ausländer haben Deutschland aufgebaut.
Deutschland is nix ohne Ausländer, Alta, also checkt das. Die Mehrzahl sind wir. Wir! Wir wählen zwar nich, aber trotzdem. Wenn wir wählen würden, würd’s die NPD und so’n SPD-Fuck nicht geben, Alta! Wir wissen was Stoiber gesacht hat, wir wissen was die NPD sagen. Wir sind auch politisch… eingestellt. Aber wir mischen uns nich da ein. Aber wenn wir uns einmischen habt Ihr Probleme, Jungs. Aber verdammt viele Probleme, man! Und es gibt viele Ausländer, mehr als Deutsche, man. Also passt auf was Ihr macht, Jungs!

Bei dem fehlen selbst mir die Worte…

(Gastbeitrag von Kris)




Abgang nach rechts außen?

Marylin Anderegg

Medienberichten zufolge verliert Pro Köln drei Tage vor der Kommunalwahl in NRW eines seiner populärsten Gesichter: Marylin Anderegg. Seit dem 24. August kursiert, ausgehend von der Internetseite der nationalsozialistischen „Freien Kräfte Köln“, ein Austrittsschreiben der engagierten Ehrenfelderin mit schweren Vorwürfen gegen die Führung der Pro-Bewegung.

Marylin Anderegg war zunächst bei den Republikanern, wurde dann Vorsitzende und „Zugpferd“ der Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen den Moscheebau und kam über diese Aktivität in Kontakt mit Pro Köln, die als einzige politische Partei in der Domstadt das Anliegen der Anwohner unterstützte. So wurde Anderegg Mitglied und bald Vorstandsmitglied bei Pro Köln.

Das auf der Seite der Neonazis veröffentlichte Schreiben wird von Gegnern der Pro-Bewegung, der Antifa und dem Kölner Stadtanzeiger mit spürbarer Freude aufgenommen. Etwas unverständlich, da dort behauptet wird, Anderegg wolle jetzt die Anwohnerinitiative wieder aktivieren und dabei auch mit den nationalsozialistischen „Freien Kräften“ zusammen arbeiten. Es lässt tief blicken, dass es einen linken Journalisten wie Detlef Schmalenberg offenbar erfreut, wenn ein junger Mensch nach Rechtsaußen abgleitet und eine ursprünglich unpolitische Anwohnerinitiative in den Einfluss von Rechtsextremisten und Verfassungsfeinden der schlimmsten Sorte gerät. Wie schon im ähnlichen Fall des früheren Jugendbeauftragten von Pro, René Emmerich, erhalten solche über Jahre von der Presse totgeschwiegenen Personen plötzlich ganzseitige Zeitungsberichte als Kronzeugen, wenn sie Pro verlassen und sich der offen nationalsozialistischen und judenfeindlichen extremen Rechten zuwenden.

Im Büro von Pro Köln heisst es, man habe keinen derartigen Brief erhalten. Die Ausführungen auf der eigenen Homepage sind entsprechend unbefriedigend. Anderegg selber ist bisher nicht erreichbar. Nach gründlicher Recherche im Umfeld halten wir das am 24. August veröffentlichte Schreiben aber für echt und stellen es unseren Lesern hier zur eigenen Beurteilung zur Verfügung:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich, Marylin Anderegg, meine Mitgliedschaft bei der Bürgerbewegung pro Köln zum 01. September 2009 und trete als Vorstandsmitglied von pro Köln und als Sachkundige Bürgerin im Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln zurück.

Über eine Abmeldebestätigung würde ich mich sehr freuen.

Gründe:

Ich finde es unmöglich -und leider habe ich es erst am letzten Freitag erfahren-, dass es in der Zeit in der ich arbeiten musste, mehrere Vorstandssitzungen gegeben hat, von denen ich nichts, aber auch gar nichts wusste und das, obwohl ich gewähltes Vorstandsmitglied bin, schämt Euch!

Wissen das Eure Mitglieder, die den Vorstand gewählt haben? Bestimmt nicht!

Aber ich habe ja noch mehr gehört, sodass mir echt schlecht wurde. Mir habt Ihr drei Jahre lang erzählt ich solle nach der Wahl Eure Büro Tippse ersetzen, aber ich weiß ja jetzt wer das macht! Sogar mit Festeinstellung! Es kotzt mich an, immer wenn Ihr „andere“ habt, sind Eure Leute die immer da und fleißig waren abgeschrieben, nach dem Motto “neue Besen kehren gut“. Ist das der Dank dafür, dass ich mit meiner Familie den Kopf hingehalten habe im Bürgerbegehren?

Aber so war es ja auch bei unserem Sonnenkönig von Ehrenfeld, der mir in Ehrenfeld einfach vor die Nase gesetzt wurde, ohne mit mir darüber zu reden und hinter meinem Rücken! Damit er zu Euch wechselt, habt Ihr ihm alles versprochen, ohne Rücksicht auf Verluste! Vorher habt Ihr mir vorgeheuchelt, Spitzenkandidatin zu sein.

Und was habt Ihr jetzt davon?

Gar nichts, weil er ja eh nur das nötigste macht. Und zwar „nett Hände schütteln“ und „lieb lächeln“ denn das kann er ja am besten (das lernt man nämlich bei der CDU im Gruppenkurs)!

Und jetzt macht Ihr das schon wieder mit mir? Dafür habe ich stundenlang (drei Jahre ehrenamtlich), jeden Tag umsonst im Büro gearbeitet und meine Freizeit für die Sache geopfert? Das mache ich nicht mehr mit!

Habt Ihr gedacht, das kriege ich nicht raus???

Aber Ihr habt jemand in Euren Reihen ganz oben, der den Mund nicht halten kann und alles weitertratscht, wie ein billiges Tageblättchen!

Wie war das noch? Ach ja, nach der Wahl am 30. August sollen ja „Köpfe rollen“ wurde mir gesagt.

Sucht Euch andere Deppen, mit denen Ihr das machen könnt. Mit mir nicht mehr!

Ich finde das ist eine ganz fiese Art, Menschen gegeneinander auszuspielen. Ist das Eure Vorstellung von Personalführung oder Mitgliederpflege? Bin die Lügerei und das gegeneinander ausspielen der Leute satt! Jedes mal Eure leeren Versprechungen um die Leute bei Laune zu halten. Kein Wunder, dass Euch die Mitglieder laufen gehen, bei so einem Verhalten. Und mir tut es in der Seele weh, dass ich mich so lange habe täuschen lassen von Euch!

P.S.: Ich möchte auch keine Anrufe mehr und keine Hausbesuche, egal von wem auch immer. Und ich möchte auch keine „klärende Gespräche“ mehr führen und „leere Versprechungen“ mehr hören, denn davon habe ich die Nase voll, also lasst mich einfach in Ruhe! Denn ich werde mich diesmal nicht mehr umstimmen lassen, zurück zu kommen.

Außerdem wünsche ich keinerlei Post mehr von Pro Köln zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Marylin Anderegg“

Freie Kräfte Köln – Montag, den 24.08.2009

Wir halten es unabhängig von einer inhaltlichen Bewertung der Pro-Bewegung ausdrücklich für kein erfreuliches Ereignis, wenn sich junge Menschen wie Emmerich oder jetzt offenbar Marylin Anderegg, die auf einem guten Weg war, von extremistischen Kreisen der übelsten Sorte angezogen fühlen und wünschten, dass sich Alternativen im demokratischen Spektrum fänden, sich gegen die Islamisierung Europas zur Wehr zu setzen, statt auf die mit den Islamfaschisten kooperierenden Rechtsextremisten hereinzufallen. Persönliche Enttäuschungen sind ein schlechter Ratgeber, besonders bei politischen Entscheidungen. Pro Köln, die immer ihre Treue zum Grundgesetz betonen, wäre zu raten, der politischen Bildung gerade ihrer jungen Mitstreiter mehr Bedeutung beizumessen, und eine klare Trennlinie zum rechten Rand zu ziehen – vor allem aber inhaltlich zu begründen und gründlich intern zu diskutieren.

Dazu gehört auch, sich offen Problemen wie im Fall Anderegg zu stellen. Verschwörungstheorien und Beschimpfungen der bekannterweise unsachlich agierenden Presse tragen wenig zur demokratischen Bildung der Mitglieder bei und hinterlassen überdies einen schlechten Eindruck.

UPDATE: Inzwischen hatten wir Gelegenheit, persönlich mit Frau Anderegg zu sprechen, die uns die Echtheit des Briefes bestätigt hat. Sie habe diesen bereits am vergangenen Samstag per Einschreiben an den Pro-Vorsitzenden Markus Beisicht geschickt.




Faulks: Rückzieher von der Islamkritik

Sebastian FaulksDer britische Schriftsteller Sebastian Faulks (Foto), der den Koran vor Kurzem noch als “das depressive Geplärre eines Schizophrenen” bezeichnete, hat jetzt kalte Füße bekommen und sich präventiv entschuldigt: Mohammed, der politisch und militärisch so „viel erreicht“ habe, könne unter keiner akuten Krankheit gelitten haben. „Nur eine vollständig vernünftige und gesunde Person hätte tun können, was er tat.“

Faulks entschuldigt sich in aller Form dafür, dass seine Äußerungen als geschmacklos und intolerant aufgefasst werden konnten. Auf einmal ist der geschichtenlose Islam, der für ihn erst gerade noch ohne ethische Dimension erschien, „spirituell herausfordernder als das Judentum und das Christentum“. Wer wohl da Überzeugungsarbeit geleistet hat?




Bis zur Bewußtlosigkeit ins Gesicht getreten

tritteEinem 41jährigen Skoda-Fahrer in Kassel wurde an einer Tankstelle von einem weißen Mercedes, dessen Insassen türkisch oder arabisch sprachen, die Vorfahrt genommen. Auch dieser Bagatellunfall endete mit Fußtritten ins Gesicht bis zur Bewußtlosigkeit.

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichtet:

Wegen einer Lapalie haben Unbekannte einem 41-jährigen Autofahrer in Vellmar so heftig ins Gesicht getreten, dass dieser bewusstlos zu Boden ging.

Für PI-Leser leider nichts neues. Zum Sachverhalt:

Kurz vor 20 Uhr fährt er mit seinem Skoda vom Parkplatz auf die Straße Lange Wender. Wenig später fährt ein weißer Mercedes von einer Tankstelle und nimmt ihm die Vorfahrt. „Der kam da richtig rausgeschossen.“

Dirk A. steigt auf die Bremse. Trotz der blockierten Räder rutscht der Skoda gegen den Bordstein. Die Felge und auch der Reifen werden beschädigt.

Der von ehrlicher Hände Arbeit finanzierte Mercedes ist noch nicht einmal beschädigt – und es passiert trotzdem das Übliche:

Kurz vor dem Mainweg hält der Mercedes an, Fahrer und Beifahrer steigen aus. Dirk A. will beiden Männern den Schaden an seinem Reifen zeigen und beugt sich vor. Dann tritt einer der Männer mit voller Wucht zu. „Wie lange ich bewusstlos gewesen bin, weiß ich nicht“, sagt Dirk A.

Nun sucht die Polizei die beiden Männer aus dem weißen Mercedes mit Kasseler Kennzeichen. An die komplette Ziffernfolge kann sich Dirk A. nicht erinnern. Aber am Innenspiegel des Mercedes habe er einen grün-weiß-schwarzen Wimpel gesehen. Die Männer waren wohl 23 bis 25 Jahre alt, sportlich schlank und hätten zwischenzeitlich vermutlich arabisch oder türkisch mit einander gesprochen.

Update: Die Redaktion der HNA hat mittlerweile die Kommentarfunktion gesperrt. Dort heißt es:

Aus Rücksicht auf Opfer und Angehörige wurde die Kommentarfunktion für diesen Artikel deaktiviert.

» Mail an die Redaktion: online@hna.de

(Spürnasen: Michael R. und Wachsamer)




Pfarrer Böcker spaltet Schöppinger Bürger

Um wenigstens einige Schäfchen davon abzuhalten, pünktlich an der von Schöppinger Bürgern geplanten Lichterkette heute um 19.30 Uhr zum Gedenken an den von einem irakischen Asylbewerber ermordeten 18-jährigen Kevin (Foto r.) teilzunehmen, hat Pfarrer Böcker (l.) heute – welch ein Zufall – genau um 19.30 Uhr eine Messe angesetzt.

Die Ahlener Zeitung schreibt:

Im Jugendheim „Haltestelle“ findet am heutigen Donnerstagabend eine Gedenkveranstaltung für das Opfer statt. „Er war oft hier und hat auch an der Spanienfreizeit teilgenommen“, sagte Einrichtungsleiter Rainer Scharmann gegenüber den WN. Das Treffen diene in erster Linie zur Trauerbewältigung. Die Jugendheimbesucher sollen dort die Chance haben, ihre Gefühle im Zusammenhang mit der Tat zu äußern. „Die Jugendlichen müssen ernst genommen werden, wir sind doch schließlich eine Demokratie“, sagte Scharmann. Gleichzeitig distanzierte er sich von jeglicher Vereinnahmung oder Instrumentalisierung der Veranstaltung: „Es geht uns nur um die Trauerbewältigung.“ Das Treffen, zu dem auch Vertreter der Kripo Gronau und der Zentralen Unterbringungseinrichtung sowie Pastor Wolfgang Böcker und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter der „Haltestelle“ ihre Teilnahme zugesagt haben, soll um 18 Uhr im Jugendheim beginnen. Gegen 19.30 Uhr möchten die Teilnehmer dann in der St.-Brictius-Kirche eine Messe mitfeiern. Anschließend ziehen sie in einem Trauermarsch zum Tatort, um dem Opfer vor Ort zu gedenken.

Wir erinnern uns: Böcker hält am Tag nach dem Mord ein Pfarrfest ab, wo die Gemeindemitglieder mit grellbunten Farben offenbar das Geschehene verarbeiten (PI berichtete), er besitzt die Dreistigkeit, die Eltern zu fragen, ob sie damit einverstanden sind, er mahnt unmittelbar nach dem Mord vor aufkommender Fremdenfeindlichkeit und ignoriert den toten Kevin komplett auf seiner Website. Und nun setzt der Pfarrer eine Messe exakt zu dem Zeitpunkt an, zu dem die seit Tagen angekündigte Lichterkette am Tatort stattfinden soll. Damit spaltet er zugleich den Trauerzug, der vom Jugendheim zum Tatort ziehen wollte. Erst nach seiner Messe will Böcker zum Gedenkort ziehen. Nur lebt eine Lichterkette davon, dass möglichst viele zur selben Zeit ihre Kerze anzünden und nicht einer um 19.30, der andere um 21.00 Uhr. Wir freuen uns deshalb ausnahmsweise, wenn die Kirche heute leer bleibt!

Dazu eine Schöppinger Bürgerin:

Wir sind fassungslos und empört darüber, dass das Gedenken an Kevin heute von einer Messe blockiert wird!

Seit Tagen hängen in Schöppingen Zettel aus, auf denen hingewiesen wird, dass es eine Gedenkfeier um 19:30 Uhr auf dem Spielplatz gibt.

Viele Zettel wurden einfach abgenommen wurden, die auf das Gedenken aufmerksam machten – z.B. am Kindergarten. Andere Geschäfte haben diese gar nicht erst aufgehängt (wurde mir so berichtet und zugetragen)!

Hatte die Kirche nicht viele Tage Zeit, so etwas zu organisieren? Konnten Sie die Messe nicht auf 18 Uhr legen? Wird hier absichtlich die EIGENINITIATIVE der Schöppinger BÜRGER unterdrückt???

Wir hoffen, dass sich die Bürger nicht so täuschen lassen und trotz alledem um 19:30 Uhr zum Spielplatz kommen, um an KEVIN zu denken und ihm die letzte Ehre zu erweisen!

Bitte Bürger Schöppingens: lasst die Kirche heute links liegen!

Kontakt:

Pfarrer Wolfgang Böcker
Kirchplatz 7
48624 Schöppingen
Tel.: 02555-657
Fax: 02555-8566
info@brictius.de

» Leserbriefe Schöppinger Bürger




Schweizer Armee übt Terror-Ernstfall

ProtectorTausende Schweizer Armeeangehörige nehmen gegenwärtig an der Truppenübung „Protector“ teil, in der Maßnahmen bei Terroranschlägen von Muslimen bestimmter „ethnischer Gruppierungen“ auf die Zivilbevölkerung geübt werden. Spinnen die Schweizer oder nehmen sie die Zukunft vorweg?

Im Jahr 2011 herrscht in der Schweiz Kriegszustand. Wachtmeister Mathias Stocker kontrolliert mit seinem Zug gerade eine Straße beim Bahnhof Olten, als ein Minivan die Inspektion durchbrechen will. Die Soldaten reagieren umgehend: Sie verhaften die fünf Insassen und durchsuchen das Auto. Plötzlich schreit Stocker: „Achtung Bombe!“. Bevor der Bahnhof und die umliegenden Häuser evakuiert werden, fällt die Klappe – der Bombenalarm war nur gespielt. „Die Truppe hat korrekt reagiert“, sagt Major Maurus Gamper in der Feldzeitung der Infanteriebrigade 5.

„Protector“ ist mit 8000 Soldaten, 2000 Jeeps, Lastwagen und Panzern im Einsatz die größte Schweizer Armee-Übung seit 2004.

Das Szenario basiert auf „einer zwischenstaatlichen Auseinandersetzung im Nordosten unseres Landes mit Minderheitsproblemen, gekoppelt mit einer weltweiten Wirtschafts- und Energiekrise“, sagt Daniel Reist, Sprecher des Heers. Kurz: Extremisten aus ethnischen Gruppierungen – in der Übung heißen sie Volpodinger oder Adrocs – gehen in der Schweiz auf die Straße, verüben Gewalttaten und legen Bomben.

„Volpodinger oder Adrocs“, welche Kulturbereicherer wohl da gemeint sein könnten? Einige deuten sie als Kosovaren und Serben. Denkbar wären jedoch noch ganz andere Interpretationen. Die empörte Gutmenschen-Front der Multikulti-Positivsten ist bereits in höchster Alarmbereitschaft und schwingt die Rassismuskeule, wie nicht anders zu erwarten war.

(Spürnase: Schweizerlein)




Heute, 19.30 Uhr: Lichterkette in Schöppingen

Zum Gedenken an den ermordeten Kevin findet heute in Schöppingen eine Lichterkette statt. Eine PI-Leserin bat uns um Veröffentlichung der nachfolgenden Zeilen:

Anbei einer von den Zetteln, die verteilt wurden. Wir möchten, dass es groß mit in den Bericht kommt, dass es sich hier (wie viele meinen) nicht um eine Demonstration handelt! Wir wünschen keine Rechts-oder Linksradikalen, ebensowenig wie
ausländerfeindliche und rassistische Parolen an dem Abend!

Wir möchten als Gemeinde still an Kevin denken und der Welt und der Gemeinde zeigen, dass wir ZUSAMMENHALTEN!!!

Desweiteren wird neben dem Baum ein Tisch mit einer schwarzen Spendenbox stehen für Kevins Beerdigung! (Hier können wir allerdings im Anschluss nicht sagen, welcher Erlös daraus entstehen wird, da diese Box direkt verschlossen an die Eltern geht)!

Das ist das einzige, was wir als Bürger Schöppingens für Kevin und seine Angehörigen tun können!

Wir bitten jeden, der es irgendwie ermöglichen kann, an der Lichterkette heute Abend um 19.30 Uhr teilzunehmen.

Die Beerdigung findet morgen statt.

» Online kondolieren

(Aufmacher: Foto des Flyers, der seit zwei Tagen in Schöppinger Geschäften aushängt)




Gegen jeden Antisemitismus

Gestern lief bei YOUTUBE die fragwürdige Aktion „361° Toleranz“ an, die sich laut eigener Aussage gegen „Diskriminierung und Ausgrenzung“ engagiert. Es wird aber bewusst nur auf „Rechtsextremismus“ eingegangen. PI-Leser Martin hat sich erlaubt, ein etwas anderes Video in den „Wettbewerb“ zu schicken, bzw. als Videoantwort zu posten, als sich die Organisatoren wohl gewünscht haben. Bis jetzt wartet es noch auf Freischaltung. Ob und wenn ja, wie lange es zu sehen sein wird, wird sich zeigen.

PI zeigt den gelungenen Wettbewerbsbeitrag – und hat ihn natürlich vorsorglich auch gesichert:

(Gastbeitrag: Martin S.)




CDU-Köln: Kurth überholt Türkenfritz ganz links

kurthDer neue OB-Spitzenkandidat der CDU (C steht für Christlich) zur Kommunahlwahl in Köln, Peter Kurth (49, Foto), hat seinen Vorgänger Türkenfritz Schramma in einem Interview jetzt ganz schnell ganz links überholt.

Auf Nachfrage der Rheinischen Post teilt Kurth mit:

RP: Herr Kurth, die Umfragen sehen für Sie nicht gut aus…

Kurth: Abwarten. Ganz entscheidend wird sein, wie hoch die Wahlbeteiligung ausfällt. Die CDU kann besser mobilisieren als die SPD. Die Wahl ist nicht verloren.

RP: Weil Sie mit dem Kölner Klüngel nichts am Hut haben?

Kurth: Ja genau. Das finden die Leute gut.

Mit dem Klüngel nichts am Hut! Selten so gelacht. Jetzt kommt das Finale:

RP: Der Bau einer neuen Moschee polarisiert. Wie stehen Sie dazu?

Kurth: Ich bin klar für den Moscheebau. In vielen Stadtteilen haben 50 Prozent der Jugendlichen einen Migrationshintergrund. Integration ist ein zentrales Handlungsfeld einer modernen Großstadtpartei. Wir brauchen viel mehr türkische Polizisten, Lehrer und Richter.

Besser ohne Worte!

» info@Peter-Kurth.de