Linker Bauernfänger in München

Linker Bauernfänger Oskar Lafontaine in MünchenEs ist offensichtlich, dass die Linke in Deutschland den Islam als politischen Weggefährten sieht. Um das verhasste kapitalistische System zu überwinden, ist den Nachfolgern der Mauermörderpartei jeder Kampfgenosse recht. Dass der Islam frauenfeindlich, intolerant, gewaltbereit und machtversessen ist – egal. Hauptsache, es wird Unruhe geschaffen beim Klassenfeind. Die Linken schielen auf das wachsende Wählerpotential in Form der sich rasch vermehrenden Moslems. Damit müsste sich doch spätestens in ein, zwei Jahrzehnten die Machtübernahme machen lassen…

So überrascht es nicht, dass Oskar Lafontaine bei seinem Besuch auf dem Münchner Nockherberg (auf Einladung von Peter Gauweiler) natürlich nur Wachsweiches zum Thema Islam von sich gab: „Ich bin gegen die Verächtlichmachung jeder Religion“. Nun, das scheint beim Oberlinken zu bedeuten: Jegliche auch noch so berechtigte Kritik wird ausgeblendet. Anstelle dessen bevorzugt er Weichspülung und Gleichmacherei: „Alle Religionen haben den Kerngedanken, Gedanken zum Zusammenhalt einer Gesellschaft zu stiften“. Wunderbar. Dann ist ja alles gut. War noch was in bezug auf den Islam? Ach ja: „Die Religion der Muslime ist eine Herausforderung“. Inwiefern, bleibt Lafontaine den gut 1000 Zuhörern im vollbesetzten Nockherberg-Festsaal schuldig.

Aus Afghanistan sollte die Bundeswehr auch sofort abziehen. Denn: „Wir haben zwei Weltkriege verursacht“. Woher der rote Oskar wohl diese Geschichtskenntnisse hat? Aber Peter Gauweiler, sein Gegenüber bei dem öffentlichen Schlagabtausch, war beim Thema Afghanistan erschreckenderweise der gleichen Meinung: „Eine Truppenaufstockung ist heller Wahnsinn. Wir müssen raus aus Afghanistan“. So viel Lob Herrn Gauweiler auch für sein mutiges Eintreten gegen den Lissabon-Vertrag gebührt – hier verlässt der Querdenker leider die Ebene des gesunden Menschenverstandes. Und weder er noch Lafontaine wollen oder können konsequent weiterdenken, was ein Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan bedeuten würde: Machtübernahme der Taliban, Rückfall in die barbarische Steinzeit, Horror für die afghanischen Mädchen, Bildung neuer Terror-Ausbildungslager und Attentäter-Export nach Europa.

Aber die Forderung nach dem Truppenabzug ist im Moment populär und leichter Beifall gewiss. Bei einem Linken mit anti-amerikanischer Gesinnung verwundert eine solche Haltung nicht. Bei Gauweiler dagegen schon. Und dass er Lafontaine ein solches Podium mitten in München schuf, verursachte bei vielen CSUlern heftiges Kopfschütteln. Aber das macht Gauweiler ja schon seit Jahren. Na dann Prost.

Hoffentlich bekommen beide für ihr dröhnendes Schweigen zur Islamisierung unseres Landes vom Wähler die entsprechende Quittung…

(Text und Fotos: byzanz)