Rassismus bei den Grünen?

Abgründe tun sich auf. Die Media-Watch-Organisation der braune mob. e. V. sieht „Rassismus“, Kritiker unter den Grünen machen „Sexismus“ aus – schlimm, was sich da bei den Grünen abspielt und – sagen wir mal der CDU – eine politische Hinrichtung nach sich ziehen würde. Stein des Anstoßes ist nebenstehendes Plakat.

Nun kämpfen die Guten gegen die Guten, die grünen AntirassistInnen gegen die grünen AntirassistInnen, dass es eine Freude ist. Wie sich winden und rechtfertigen. So schnell gehört man zu den Bösen. Aber bei den GrünInnen macht das nichts. Unterstellt wird hier automatisch: Die haben es gut gemeint. Natürlich würde sie das beim politischen Gegner nie gelten lassen:

Doch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht, wie die Kritik von allen Seiten zeigt. Auf ihrem Plakat für die Kommunalwahlen ist ein nackter, Schwarzer Hintern zu sehen, der von weißen Frauenhänden umgriffen wird. Darüber der Slogan: „Der einzige Grund, Schwarz zu wählen.“. Für Noah Sow, Vorsitzende der deutschen Media-Watch-Organisation „der braune mob e.V.“, ist das Plakat „absolut daneben“.

Fassungslos zeigt sich auch der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion in Düsseldorf, Gilbert Yimbou. „Schwarze werden hier zu Sexobjekten degradiert“, empört sich das ehemalige Grünen Mitglied. Seiner Meinung nach gehen die Grünen hier mit Rassismus auf Stimmenfang. Auch die FDP in NRW kritisierte das Plakat.

Bei den Grünen in Kaarst will man dagegen mit dem Plakat „endlich mal für Auflockerung sorgen“, wie der örtliche Vorsitzende der Grünen, Christian Gaumitz, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Montag sagte. Für ihn seien die Vorwürfe absurd. In einer Stellungnahme des Grünen Stadtvorstandes verteidigt man das rassistische und sexistische Motiv und verweist auf die eigenen Grundsätze, „die sich durch Toleranz, Weltoffenheit und Gleichberechtigung auszeichnen“. Ihrer Meinung nach könnte das Plakat sogar als „antirassistisch“ verstanden werden.

Na ja, wenn man nichts Wichtigeres zu tun hat, während das Land vor die Hunde geht. Aber es zeugt schon von einer gehörigen Portion Menschenverachtung, wenn einen ein harmloses Bild „fassungslos“ macht, die schweren Menschenrechtsverletzungen unter islamischer Knute dagegen als folkloristische Einlage betrachtet werden.

(Spürnase: Jens TT)