Schöne Aussichten

Kürzlich sprachen wir mit einer Bekannten, die seit fast zwanzig Jahren an einer Hauptschule in Dortmund unterrichtet. Die Schule liegt am Rande eines hauptsächlich von Türken, Arabern und Afrikanern bewohnten Stadtteils. Dementsprechend sind über achtzig Prozent der Schüler Muslime, der traurige Rest besteht aus Kindern, die aus deutschen Unterschichtfamilien stammen, doch fallen sie in jeder Hinsicht kaum noch ins Gewicht. Die Bekannte, eine gestandene Pädagogin Ende vierzig, überraschte uns mit der Mitteilung, daß sie inzwischen entnervt das Handtuch geschmissen habe.

(Werner Olles, Zeitschrift Gegengift, zum Ulfkotte-Buch „Vorsicht Bürgerkrieg“)

Sie sei am Ende ihrer Kräfte und könne das tägliche Chaos und den permanenten Terror nicht länger ertragen. Es vergehe kein Tag, an dem nicht die Polizei wegen Drogendelikten, Körperverletzung, Erpressung und ähnlichen Straftaten in der Schule ermitteln würde. Die Probleme mit den chronischen Schwänzern eskalierten, türkische und arabische Jung-Machos, deren Sexismus und Frauenfeindlichkeit jedes Maß überschreite, pöbelten die weiblichen Lehrkräfte an und hätten bereits einige junge Referendarinnen in die Flucht getrieben. Mit den Eltern zu reden sei fast immer sinnlose Zeitvergeudung, da diese ihre mißratenen Sprösslinge in aller Regel in Schutz nähmen, oder aber kein einziges Wort von der Problematik verstünden, und zudem kaum Deutschkenntnisse vorhanden wären. Zu den beliebtesten Berufswünschen der Schüler, die unsere Bekannte ganz unsentimental als „Grenzgänger der Evolution“ bezeichnet, gehörten solch zukunftsträchtige Jobs wie Türsteher, Dealer oder Zuhälter.

Interventionen beim Kultus- bzw. dem sogenannten „Integrationsministerium“ seien erfolglos geblieben. Hier werde nach der Devise verfahren, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Ihr Dogma von der „multikulturellen Bereicherung“ möchte sich die für dieses Desaster verantwortliche politische Klasse offenbar von niemandem kaputt machen lassen. Schon gar nicht von den Betroffenen. Zu unserer großen Überraschung erklärte unsere Bekannte dann, sie habe sich als Pädagogin im Justizstrafvollzug beworben. Ihr neuer Freund arbeitet dort bereits seit längerem, die Verhältnisse im Knast seien im Vergleich zum Terror und Chaos an ihrer ehemaligen Dienststelle von wohltuender Normalität. Zwar seien auch hier über achtzig Prozent der Strafgefangenen Türken, Araber und Afrikaner, doch befänden die sich unter Kontrolle und wären auch einigermaßen diszipliniert, da die meisten ihren Hauptschulabschluß nachholen bzw. eine Lehre anfangen wollten. Und im Ernstfall sei auf Knopfdruck der Sicherheitsdienst zur Stelle, der nicht lange fackeln würde.

Nach diesem ebenso deprimierenden wie aufschlußreichen Gespräch schockierte uns die Lektüre des neuen Ulfkotte-Buches „Vorsicht Bürgerkrieg“ nicht mehr so sehr, wie wir es eigentlich erwartet hatten. Einerseits war uns die CIA-Studie, nach der im Jahre 2020 in „Eurabia“ – so lautet inzwischen die spöttische US-Bezeichnung für Europa –, die Lichter ausgehen und der Zerfall staatlicher Autorität zusammen mit ethnischen Spannungen und sozialen Konflikten zu Revolutionen und Bürgerkriegen führen würden, ohnehin bekannt. Andererseits lebt man als langjähriger Bewohner der Metropole Frankfurt am Main ja mittendrin in einem der 165 von derartigen blutigen Unruhen bedrohten Bezirken mit ihren No-go-Areas für Einheimische, die Ulfkotte von Kiel-Mettenhof und Rostock-Lichtenhagen bis Schongau und Freilassing in seinem Buch auflistet. Schwerpunkte sind laut der beigelegten Karte Hamburg, Bremen und Hannover, Teile Berlins und das gesamte Ruhr- und Rhein-Main-Gebiet, während es in Mitteldeutschland und im eher beschaulichen Bayern und Baden-Württemberg (noch) nicht ganz so verheerend ausschaut. Doch gehören nach Auffassung der Sicherheitsbehörden auch die Münchener Stadtteile Neuperlach, Hasenbergl und Milbertshofen zu den potentiellen Schauplätzen von Kämpfen und Unruhen.

Der Autor, der für die FAZ jahrelang in den Krisengebieten im Nahen Osten recherchierte und auch heute noch über gute Kontakte zu den wichtigsten westlichen Nachrichtendiensten verfügt, legte bereits 2002 mit seinem Bestseller „Der Krieg in unseren Städten“ den Finger in die schwärende Wunde. Seitdem erntet er zwar laufend Morddrohungen, doch gebessert hat sich die Situation nicht, es ist im Gegenteil noch schlimmer geworden. Die politische Klasse hat nicht nur seine Warnungen vor dem drohenden Chaos in den deutschen Metropolen in den Wind geschlagen, sie hört inzwischen nicht einmal mehr auf die eher linke Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Ulfkottes Darstellungen des multikriminellen Alltags in den deutschen Metropolen voll und ganz bestätigt: Polizeibeamte, die am 1.Mai in Berlin von ihrer Führung und den politisch Verantwortlichen zum Steinigen durch Linksextremisten und Migranten-Jugendliche freigegeben wurden und sich in Hauseingänge flüchteten, um Attacken mit chemischen Waffen zu entgehen; Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, die in Ausländerghettos bewußt in Hinterhalte gelockt und dort mit einem Steinhagel eingedeckt werden; es ist purer Zufall, daß es bei diesen Gewaltverbrechen noch nicht zu Todesopfern gekommen ist.

Zwar wartet die Bundesregierung seit einigen Jahren auf den „großen Knall“, unternimmt aber nichts. Man kann diese verantwortungslose Haltung als „Unbelehrbarkeit“ bezeichnen, wahrscheinlicher ist jedoch, daß unseren politischen Führungskräften die Zukunft Deutschlands herzlich gleichgültig ist. Dabei würde ein Blick über den Tellerrand genügen, um zu sehen, was sich bei unseren europäischen Nachbarn abspielt. In Großbritannien, Frankreich, Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Griechenland haben Überfremdung, Landnahme, Islamisierung und zunehmende Kriminalität bereits zu schweren, bürgerkriegsähnlichen Unruhen geführt. Berichteten unsere „Qualitätsmedien“ gerade noch widerwillig über die jährlich 50.000 brennenden Autos und die Aufstände in den von islamischen Zuwanderern bewohnten französischen Vorstädten, erfahren die Deutschen über die explosiven Zustände in den übrigen europäischen Staaten so gut wie nichts. Kein Sender und keine Zeitung berichteten beispielsweise darüber, daß in Athen bei eskalierenden Straßenkämpfen zahlreiche konservative und islamkritische Buchhandlungen angegriffen und zerstört wurden und im Zuge dieses Vandalismus über zehntausend Bücher verbrannt wurden. Goebbels läßt grüßen!

Verschwiegen wurde auch, daß in Stockholm und Kopenhagen verzweifelte Bürger den Rocker-Club „Hells Angels“ zu Hilfe rufen mußten, weil die Polizei sich offenbar nicht in der Lage sah, sie vor dem ständigen Terror „multikultureller Bereicherer“ zu schützen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß es inzwischen europaweit zu einer unheiligen Allianz zwischen gewalttätigen Linksextremisten, islamischen Jugendbanden und der organisierten Kriminalität gekommen ist. Wobei unsere Justiz im Zweifelsfall bei linken Extremisten und „Menschen mit Migrationshintergrund“ gerne beide Augen zudrückt. Die Fälle, die Ulfkotte hier anführt, sind ebenso gut dokumentiert wie bedrückend. Mehr als beschämend ist auch der vorauseilende Gehorsam, den „kritische Journalisten“ üben, wenn es darum geht ihnen unangenehme Tatsachen zu verdrehen. Da wird in der Presse aus dem Messerstecher „Mohammed B.“ kurzerhand ein „Hans K.“ und aus dem Vergewaltiger Erkan S. schon mal ein „Thomas F.“ Bekannt für solch üble Machenschaften sind laut Ulfkotte u.a. das Westfalen-Blatt und der Berliner Tagesspiegel. Oder es ist, wenn eine türkische Schlägerbande mal wieder einen Rentner oder Busfahrer „multikulturell bereichert“, nur von „Südländern“ die Rede. Spanier und Italiener, gegen die so völlig unberechtigt Vorurteile geschürt werden, mögen sich bei diesen Schreiberlingen bedanken.

Energisch räumt der Autor auch mit der Legende der angeblich nur die Tradition pflegenden islamischen „Kulturvereine“ auf. Bei nicht wenigen dieser „Vereine“ reicht die kriminelle Palette von aktiver Terrorismusunterstützung über Drogen- und Frauenhandel bis zu Zwangsprostitution. Natürlich ist Polizei und Justiz das alles bestens bekannt. Doch solange unsere politische Klasse – ob aus Gründen der Political Correctness, weil ihnen wirre Visionen eines „neuen Multikulti-Primaten“ (Ulfkotte) vorschweben oder schlicht aus Feigheit vor dem Feind – anlässlich der unsäglichen „Islamkonferenz“ lieber mit gestandenen Extremisten wie dem sogenannten „Islamrat“, „Milli Görus“ und den notorischen Leugnern des osmanischen Völkermords an über drei Millionen armenischen und griechischen Christen, der von Ankara bewußt als Fünfte Kolonne ausgehaltenen türkischen DITIB, gepflegt dialogisiert, wird sich an diesen unerträglichen Verhältnissen nichts ändern. Und natürlich verschweigt man den Deutschen auch bis heute, daß die Masse der hier ansässigen Türken im Grunde illegal eingewandert ist. Denn es hat – anders als bei Italienern, Spaniern oder Griechen – nie ein offizielles Anwerbeabkommen mit der Türkei gegeben, lediglich durch den Druck der USA auf das damals noch nicht souveräne Deutschland erklärte sich die Bundesrepublik während der türkischen Militärdiktatur bereit, kleinere Kontingente Gastarbeiter auf Zeit zu übernehmen. Solange die Türkei noch kein EU-Mitglied ist, wäre es also durchaus problemlos möglich, all jene ohne deutsche Staatsbürgerschaft wieder nach Hause zu schicken.

Wir werden also mit großer Wahrscheinlichkeit den von Ulfkotte beschrieben düsteren Szenarien des drohenden Bürgerkriegs nicht entgehen. Denn man kann sich unschwer vorstellen, was passiert, wenn ein paar Hitzköpfen irgendwann tatsächlich einmal der Kragen platzt und plötzlich zwei, drei Moscheen brennen. Bei annähernd vier Millionen Mohammedanern wird es dann zwangsläufig zu blutigen Auseinandersetzungen kommen. „Spaziergang in der Hölle“ und „Der Weg in den Abgrund – die Schlacht beginnt“ lauten zwei Kapitelüberschriften. Wer glaubt, das alles sei übertrieben und so schlimm werde es schon nicht kommen, lese Ulfkottes auf nachweisbaren Fakten beruhendes Buch, das einen realistischen Blick auf die dem ehemals christlichen Abendland drohende Finsternis gewährt.

Udo Ulfkotte: Vorsicht Bürgerkrieg! Was lange gärt, wird endlich Wut. Kopp-Verlag. Rottenburg 2009. 445 S., 24,95 Euro