Anschläge im IrakNicht nur in Afghanistan, auch im Irak hat man es auf die Repräsentanten westlicher Demokratieideen abgesehen. Bei Terroranschlägen vor den Regierungsgebäuden im Irak wurden heute mindestens 86 Menschen getötet, darunter auch Journalisten. Über 310 Opfer wurden verletzt. Eine der mindestens sechs Bomben explodierte in der Nähe des Außenministeriums bei der besonders bewachten Grünen Zone, wo das Parlamentsgebäude liegt. Der Angriff auf die irakische Regierung ist der schwerste Anschlag der islamischen Extremisten seit Abzug der US-Truppen aus den irakischen Städten im Juni.

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24 KOMMENTARE

  1. Der Hauptirrtum der westlichen Berufs-Demokratiebringer ist zu glauben, in diesen geistigen Steinzeitgesellschaften innerhalb absehbarer Zeiträume stabile demokratische, freie Systeme aufzubauen.

    Deshalb: Nichts wie raus! Wenn Iraker, Afghanen, Iraner und andere in einer modernen demokratischen Gesellschaft leben wollen, müssen sie selbst dafür sorgen.

    Fremde können das nie von aussen aufoktroyieren.

  2. @baden44
    Richtig, wenn sie Demokratie wollen und bereit dafür sind, kümmern sie sich selber darum. Wieso muss die westliche Welt den Damen und Herren unbedingt die Demokratie aufzwingen? Diese Völker sind an ganz einfache Hierarchien gewöhnt, also sollte man sie so leben lassen.

    OT:
    Gibt ja hier den ein oder anderen der die Piraten wählen will, viel Spaß, denn die kämpfen jetzt auch „gegen rechts“

  3. Die irakische Regierung und die mediale Öffentlichkeit wollten eine Beendigung der Militärpatrouillen durch die Metropolen.

    Nun bezahlen die Iraker für diese Dummheit.

  4. @Westfale

    die piratenpartei-ist das nicht die partei die mit einem kinderpornoverehrer wahlkampf macht?

    wer sowas in seinen reihen hat,dem kann man eh keine ernsthaftigkeit unterstellen.

  5. Wieder legen gläubige Muslime ganze Stadtteilte in Schutt und Asche und löschen dutzende Menschenleben aus.
    Der Islam als Entität ist schon deswegen anzugreifen, weil seine Anhänger in überwältigender Mehrzahl solche Gewaltakte tolerieren. Fakt ist: Muslime leiden unter dem Islam am meisten.

  6. Die Wahrheit ist doch:

    Im Iran gab es eine Chance für Wandel,WEIL ES DORT SO VIELE JUNGE MENSCHEN GIBT.

    Schau ich dann nach Deutschland:Ein Altersheim

    Wo sollen da die Veränderung herkommen ?

    Die wenigen jungen Menschen (ja,die nicht Verhüteten und nicht Abgetriebenen) können doch gegen die schon vom System Eingekauften ALTEN schon rein zahlenmässig doch gar nix mehr bewegen.Mit der Kinderlosigkeit wird auch die Chance immer geringer,wirklich eine grundlegende Veränderung herbeizuführen.
    Denn verändern will doch am Ehersten die Jugend,nicht das Altersheim.

  7. Ich fürchte, daß gewisse Kräfte im Irak für die Zukunft Deutschlands üben. Im Irak und in Afghanistan läßt man es erst einmal kräftig krachen, um dann dank unserer Bundesregierung vertrauten Boden in Deutschland zu betreten.
    Hoffen wir, daß ihre Wege nicht zum Bürger in den U-und S-Bahnen führen, sondern daß das Böse an uns vorbeigehen möge, schnurstracks zum ….dreimal dürft ihr raten ….Amen.

  8. >> Fakt ist: Muslime leiden unter dem Islam am meisten. >>

    Und ist das mein Problem?

    Mann mann mann 4000 Tote für nix und wieder nix. Und in Afghanistan bezahlen Gutie-Organisationen den Taliban Schutzgeld, damit sie ungestört helfen dürfen…
    Es ist einfach nur noch krank.
    Cu cf29

  9. So wie sie geführt werden, sind die Kriege in Afghanistan und im Irak für die USA ungewinnbar.

    In beiden Kriege spielt die technische Überlegenheit der westlichen Truppen keine entscheidende Rolle mehr. Es sind reine Abnutzungs- und Zermürbungskriege.

    Wer hält da wohl länger durch: Die Berufssoldaten oder die Gotteskrieger?

  10. #10 Moderater Taliban (19. Aug 2009 20:34)
    Assad bei Achmadinedschad
    _____________________________

    na, da bin ich gespannt, was für eine Schweinerei da wieder ausgebrütet wird. Syrien beherrscht den Libanon, an der Grenze zu Israel wird seit einiger Zeit „unter Aufsicht“ der UNIFL Raketen und Bomben gelagert und herangeschafft……..Es wird in Kürze wieder knallen, wetten ? Der Libanon hat sich schon beschwert, daß IAF Flugzeuge angeblich in ihrem Luftraum gesehen worden wären, gut daß Israel wachsam ist und die Bewegungen längst kennt.

    Und der Westen ? Na, weiterschlafen die Herren und Damen.

  11. @#2 Westfale

    Das war mir von Anfang an klar. Piraten klingt schon schwer nach Antifa und Anarchismus. Oder nach somalischen Terroristen.

  12. #11 Grant (19. Aug 2009 20:43)
    So wie sie geführt werden, sind die Kriege in Afghanistan und im Irak für die USA ungewinnbar.

    In beiden Kriege spielt die technische Überlegenheit der westlichen Truppen keine entscheidende Rolle mehr. Es sind reine Abnutzungs- und Zermürbungskriege.

    Wer hält da wohl länger durch: Die Berufssoldaten oder die Gotteskrieger?
    ______________________________________

    Und warum ist das so ? Weil sich die weltweite Linke über Abu Graib und Guantanamo furchtbar aufgeregt haben, wenn die Gegenseite aber viel brutaler ist und ein Menschenleben dort noch weniger zählt, dann herrscht Schweigen im Walde.

    Gut, ich befürworte keine Folter, aber werden bei den Taliban und im Irak die Menschenrechte etwa eingehalten ?

    Die Mafia/Taliban/Terroristen kann nur mit den gleichen Mitteln bekämpft werden, das ist leider so, ansonsten einpacken.

  13. @ Zahal

    Zustimmung.

    Wieso haben europäische Kolonialtruppen die meisten dieser Brüder ohne Probleme in den Griff bekommen und 200 Jahre lang beherrschen können?

    Obwohl ihre Bewaffnung (im Vergleich zu heute) oft nicht wesentlich besser war, als die der Kuffnucken?

    Wieso schaffen das unsere tollen High-Tech-Warrior nicht mehr?

    Weil der Wille, zu siegen und zu herrschen, sich durchzusetzen, nicht mehr da ist.

  14. Mit Terroristen fackelt man nicht lange. Man liquidiert sie emotionslos, sonst hat man nie Erfolg“…Trotzdem sind wir im Kampf gegen Terroristen erfolgreich. Wir haben in diesem Jahr bereits mehr als 218 Banditen getötet und 591 von ihnen verhaftet“
    Nicht verhandeln sondern liquidieren, keine Aufständischen, Widerstandskämpfer sondern Banditen und Terroristen.
    Drei mal könnt ihr raten, wessen Worte sind das.

    http://www.stol.it/Artikel/Politik/Medwedew-Rebellen-im-Nordkaukasus-liquidieren

  15. Die Vorstellung, wir würden dem Irak oder den Afghanen „Demokratie“ lehren, ist von monumenaler Komik. Welche Art von „Demokratie“ denn, etwa unsere??? Inklusive Kampf gegen Rechts auf Kosten des Steuerzahlers??? Wir sollten erstmal bei uns anfangen, echte Demokratie einzuführen, bevor wir das der muslimischen Welt beibringen, oder?

    Der Einmarsch in den Irak war ein ungeheurer Fehler, ein Saddam, der das Land mit seinen Schergen eisern im Griff hielt, war trotz aller Verbrechen, die er begangen hat, noch bei weitem das kleinere Übel.

  16. #20

    Vollste Zustimmung.
    Das Schlimme ist leider, daß die Verursacher dieses Chaos nie zur Rechenschaft gezogen werden.
    Gerade die sollte man über Afg. oder Irak abwerfen, damit sie ihre „Demokratie“ den Einheimischen persönlich beibringen können.
    Sonst sind sie ja immer so mutig beim Vorschicken der GIs, die ihre Haut riskieren dürfen.

  17. #20 jhunyadi (19. Aug 2009 23:51)

    Der Einmarsch in den Irak war ein ungeheurer Fehler, ein Saddam, der das Land mit seinen Schergen eisern im Griff hielt, war trotz aller Verbrechen, die er begangen hat, noch bei weitem das kleinere Übel.
    ____________________________

    Damals hatte Israel geraten: Rein in den Irak, Saddam ausschalten, raus aus den Irak.

    Nein – Sadamm war eine Gefahr für alle, leider hat sich jetzt aber das Gefahrenpotential zu Gunsten des Iran verschoben. Heute ist niemand mehr eine Insel, was nützt es, wenn ihr hier „richtige“ Demokratie haben wollt, sie aber von anderen unterwandert wird und genau diese Demokratie abschaffen will ?

    Auch, oder gerade eine Demokratie muss sich wehrhaft verteidigen können, sowohl gegenüber den inneren, als auch den äusseren Feinden.

    Wer sich nicht für Freiheit einsetzen will, hat sie nicht verdient, alles andere ist Gutmenschendenken und wohin das führen wird, seht ihr selbst jetzt schon.

  18. #22 Zahal

    Doch. Saddam war natürlich gefährlich, aber auch bei weitem einfacher kontrollierbar als jetzt der gesamte Irak. Saddam kontrollierte den Irak mit Hilfe der Fuktionäre der Baath-Partei, und die Baath-Ideologie ist eine im Prinzip für muslimische Verhältnisse sehr fortschrittliche Ideologie.
    Es herrschte zudem ein Kräftegleichgewicht zwischen Iran und Irak. Es wäre auch die Frage gewesen, rein, Saddam ausschalten, raus aus dem Irak — und dann???

    Nicht mal Israel dürfte auf diese Frage ein zufrieden stellende Antwort gehabt haben. Ich glaube definitiv nicht, dass Israel durch Saddams Sturz irgend etwas gewonnen hat.

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