Unruhen in Amsterdam befürchtet

leidseplein

PI wird überall auf der Welt gelesen und geschätzt. Natürlich auch bei unseren westlichen Nachbarn in den Niederlanden. Von dort schickt uns Leser Dutchi – selbst Holländer – die Übersetzung eines Zeitungsinterviews mit einem erfahrenen Polizisten aus Amsterdam.

Hier seine Übersetzung eines Artikels aus dem Telegraaf:

AMSTERDAM – Schon 33 Jahre ist Commisar Ad Smit als Polizist in einer sich änderenden Stadt tätig: Amsterdam.
Früher im Büro Leidseplein, arbeitet er jetzt als Distriktchef in Amsterdam-Oost und Zuid-Oost. Was ihm momentan am meisten auffällt? Autochthone haben die Pöbelei von marokkanischen Jugendlichen so satt, dass sie zum Baseballschläger greifen.

„Autochthone machen sich sorgen über Allochtone“ sagt Comissar Smit in der Tageszeitung De Pers: „Ich finde es nicht richtig, Leute nach dem Äußeren zu beurteilen. In Ost merke ich, dass die Verhältnisse manchmal hart sind. Dass manche Gruppen offen von ‚Scheiss Marokkanern‘ zu mir sprechen. Dann sage ich: Ja Junge das kannst du wohl sagen, aber weißt du wohl, worüber du sprichst?“

Smit hat in Ost etwa 19.000 Marokkaner wohnen. „Wenn die alle ein Delikt pro Jahr begingen, hätte ich nie die Statistiken, die ich jetzt habe. Das ist also Quatsch“, meint der Polizeichef. „Marokkanergruppen fallen nun mal mehr auf“.

Bisher ärgern sich die Autochthonen nur, meint Smit. „In dem Moment, wo die Fäuste fliegen, wenn man gemeinsam organisiert gegen die Marokkaner vorgeht, dann werde ich eingreifen. Wenn ich als Polizeichef weiß, dass eine Gruppe Autochtoner sich organisiert, um die Marokkaner anzugreifen, werde ich eingreifen und werde sie alle verhaften.“

(Gastbeitrag: Dutchi)