Abschlusskundgebung der CSU in München

Abschlusskundgebung der CSU in MünchenJeder Islamkritiker in Deutschland ist völlig zurecht verärgert darüber, dass sich alle etablierten Parteien einen Maulkorb zum Thema Islam umgehängt haben. Die einzigen, die ihre unmissverständliche Haltung klar äußern, sind die Republikaner. Aber bei der CSU ist es zumindest so, dass sie sich bei dem brandheißen Eisen nicht aus ideologischen Motiven zurückhält, sondern aus rein taktischen.

Denn bei der Bundestagswahl wird es knapp zugehen, jede Stimme wird für eine Schwarz-Gelbe Regierung benötigt, und eine klare Kante gegen die Gefahren der Islamisierung dürfte momentan wegen den unvermeidlich folgenden Ausländerfeindlichkeitsvorwürfen wohl mehr Stimmen kosten als hinzufügen. Roland Kochs leidvolle Erfahrungen sind in bester Erinnerung. Und so gab es bei der Abschlusskundgebung vor 7000 Zuhörern am Münchner Marienplatz auch kein Wort zum Thema Islam zu hören. Lediglich Horst Seehofers klare Worte, dass der Kampf gegen den Terror konsequent geführt werde und die Sicherheit des Bürgers im Mittelpunkt der CSU-Politik stünde.

Abschlusskundgebung der CSU in München

Aber in der CSU scharren viele Parteimitglieder unter den Bänken schon mit den Hufen, wenn es um die Islamisierung geht. Und es wird bei dem Tempo der Veränderungen, die der Geburten-Djihad mit sich bringt, nur eine Frage der Zeit sein, bis sich über den wachsenden Unmut in der Bevölkerung die CSU zum Anwalt der Bewahrung des christlich geprägten Abendlandes gegen die Bedrohung durch eine frühmittelalterlich-zurückgebliebene Barbarenkultur machen wird. Die Zeit scheint nach Einschätzung der CSU-Granden wohl noch nicht reif genug dafür zu sein, dies jetzt öffentlich zu thematisieren. Aber ein Münchner Direktkandidat für den Bundestag sagte dem Autor dieser Zeilen am Marienplatz im Gespräch, dass es in Deutschland wohl nicht mehr lange dauern wird, „bis sich islamistische Parteien gründen“, und man da „gut aufpassen müsse“. Und er beklagte, dass von den Verantwortlichen der Kirche, beispielsweise der katholischen Bischofskonferenz, kein Wort zur Bedrohung durch die Islamisierung zu hören sei.

Abschlusskundgebung der CSU in München

Nun, den gleichen Vorwurf muss sich dieser Politiker natürlich wie so viele andere auch selbst gefallen lassen. Für uns Islamkritiker stellt sich die Aufgabe, den etablierten Parteien so lange die Thematik um die Ohren zu hauen, bis ein Erwachen stattfindet. Wer morgen die Republikaner wählt, tut damit der Islam-Abwehr sicher den größten Gefallen. Wer dies auch bei der NPD und der DVU glaubt, übersieht, dass diese Parteien außenpolitisch den Schulterschluss mit der arabischen Welt suchen, um gegen ihre ideologischen Gegner USA und Israel Verbündete zu haben. Wenn es in Deutschland hart auf hart gehen wird, dann werden die Christsozialen mit ziemlicher Sicherheit ganz vorne mit dabei sein, um der muslimischen Unterwanderung Einhalt zu gebieten. Für morgen geht es vor allem auch um die Frage, ob sich eine Dunkelrot-Grün-Rote Regierung verhindern lässt. Die früher oder später mit Sicherheit kommt, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Und da könnten die Stimmen, die nicht bei CDU/CSU/FDP landen und unter der 5%-Hürde versanden, das Zünglein an der Waage sein. Das muss man bedenken, wenn man morgen in der Wahlkabine sitzt…

Abschlusskundgebung der CSU in München

(Text und Fotos: byzanz)