Der muslimische Rohrkrepierer

Natalie Bracht - der muslimische RohrkrepiererJedes Jahr werden seitens des Staates 32.000 Kinder und Jugendliche in staatliche Obhut genommen, sei es aufgrund psychischen Fehlverhaltens der Eltern (beziehungsweise wie in diesem Falle eines Elternteiles) oder wegen anderer Gründe. In einem Rechtsstaat wie dem unseren kann man nun rechtlich dagegen vorgehen – oder aber man schart sämtliche deutschen Islamistengemeinschaften hinter sich und pöbelt offen auf Veranstaltungen gegen die vermeintlich bösen staatlichen Institutionen. Wie im Falle Natalie Bracht (Foto), die, wie auch ihre Unterstützer von Muslimmarkt über die Scharia unterstützende Plattform Dawa-News bis zu Pierre Vogel, eine etwas andere Auffassung zu unseren Staats- und Rechtsprinzipien pflegen.

(Von Desert_Eagle)

Die Vorgeschichte

wurde auch schon verkürzt auf PI ausgeführt: Natalie Bracht flieht nach England vor dem Jugendamt. Dort wird sie angeblich von einem jüdischen Rabbi bedrängt, für den Mossad zu arbeiten – als sie dies ablehnt, wird sie angeblich von allen möglichen Ämtern schikaniert, so dass sie sich absetzen muss. Ein halbes Jahr „flieht“ sie danach durch Europa mit ihren fünf Töchtern, ohne einen Pfennig Geld in der Tasche. Während ihrer Flucht gibt sie dem englischen Verschwörungsreporter Tony Gosling ein Interview, in dem sie behauptet, sie werde verfolgt, weil sie Kontake zur RAF habe, weil ihr Vater britischer Agent sei und in Libyen untertauchen musste, ihr Mann israelischer Atomwissenschaftler sei und dass sie im Besitz von Geheimplänen über britische Angriffspläne auf den Nahen Osten und Nordirland wäre. Während dieser Zeit konvertiert sie zum Islam. Im Winter 2008 wird sie in München festgenommen, als sie sich mit ihren Töchtern in die Türkei absetzen möchte, jedoch von den Behörden in Großbritannien europaweit steckbrieflich gesucht wird. Die Kinder werden ihr schließlich entzogen. Soweit so gut.
Jedem objektiv denkenden Menschen muss zu diesem Zeitpunkt klar sein, dass die Hirnmasse der betreffenden Person dem Inhalt einer Packung aufgeweichter Haferflocken gleicht.

Es sei denn man behauptet von der jüdischen Weltverschwörung verfolgt und aufgrund seines Kopftuches diskriminiert zu werden. Dann findet man in Deutschland willige und glaubensbegierige Zuhörer in der hiesigen muslimischen Umma. Als erste Amtsaktion heiratet Natalie Bracht Nabil Medini, den Vorsitzenden des  „Islamischen Bildungs- und Kulturzentrums in Braunschweig“ (IBKZ), das aufgrund der Sauerland-Bomber, die dort ein und aus gingen, laut des Präsidenten des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Günter Heiß, als „Durchlauferhitzer für militante Islamisten“ gilt.

Ihre zweite Amtshandlung ist es, auf einer Kundgebung in Mönchengladbach für den instrumentalisierten Todesfall in Dresden, ihre verlogene Geschichte von der jüdischen Weltverschwörung, die ihr ihre Kinder weggenommen habe, zu erzählen. Pierre Vogel kündigt an „für Schwester Bracht weiterzukämpfen“.

Die übliche muslimische Empörungsmaschinerie läuft an

Die Islamistenvereinigungen werden aufmerksam: Als erstes legt Yavuz Özoguz, Betreiber des radikal-islamischen Muslimmarktes, in einem Interview vor – schon in Freude ob eines neuen „Diskriminierungsopfers“, das er für seine Sache instrumentalisieren kann:

…es gibt einen anderen Fall, und der hat das Potenzial, einen viel größeren Skandal im Vergleich zum Mord an Frau al Scherbini hervorzubringen. Es geht um eine Schwester, die heißt „Natalie Bracht“. Man muss ergänzend sagen, eine neue Schwester, ursprünglich eine Jüdin und ihr ehemaliger Ehemann ist ein Zionist. Sie besitzt einen englischen und einen deutschen Pass und hat fünf Töchter zwischen fünf und 14 Jahren. Sie wanderte 2006 mit ihren Kindern aus Deutschland nach England aus. Dort wollte man ihr die Kinder wegnehmen mit der Begründung, dass eine Jüdin, die zum Islam konvertiert ist, mehr oder weniger gestört sein müsste.

Dawa-News treten in das kollektive Diskriminierungsgeheule mit ein und Pierre Vogel mit seiner EinladungZumParadies-Horde sind die treibende Kraft. Hätte man sich einer etwas genaueren Recherche bedient, so hätte man schon zu diesem Zeitpunkt, wie damals der dies schreibende Autor, herausfinden können, dass Frau Bracht seit ihrer Kindheit mit Lügengeschichten gegenüber Behörden aufgefallen ist. Daily Mail schreibt Ende 2008:

Natalie was clever at school – she is an extremely bright child – but she knew how to lie and lie and lie.

Auch wäre aufgefallen, dass ihr ehemaliger Mann einfacher Handwerker ist, ihre Eltern ganz normale Leute sind und weder mit Mossad, CIA, Libyen noch Israel was am Hut haben und nicht einmal jüdischer Abstammung sind.

Aber es ist doch einfach zu schön für die Herren… Vom Judentum zum Islam konvertierte Kopftuchmama bekommt wegen ihrem Islam die fünf Kinder weggenommen, und hinter all dem steckt die jüdische Weltverschwörung. Die perfekte islamische Onaniervorlage Verschwörungstheorie.

Akt 2 der Tragikomödie

Pierre Vogel organisiert für Frau Bracht eine Kundgebung in München vor dem zuständigen Jugendamt und ruft sein Spenden- und Stimmvieh herbei. Dabei werden die betreffenden Amtspersonen beim Namen genannt und mehr oder minder bedroht.

Bracht ließ unter anderem verlauten:

weiß nicht ob wir immer still stehen werden […]
aber wir werden auch alles Andere in Anspruch nehmen, bis diese Kinder da hin kommen, bis diese Kinder Gerechtigkeit erfahren […] Aber ich weiß, dass wir viele sind und wir werden sie finden. [Darauf aus der Menge: …Allahu Akbar…Allahu Akbar…Allahu Akbar…] Vor allen Dingen werden wir die Leute finden, die dafür verantwortlich sind. Da bin ich mir ganz sicher. Und wenn sie das möchten, dass das anders und friedlich und auf einer normalen Ebene geregelt wird, dann können sie uns ja zuvor kommen und sich freiwillig melden […] wenn Sie möchten können Sie das auch hier in Deutschland sehen […] und ich weise noch mal darauf hin, dass sich da bereits etwas auf dem Gebiet tut und ich werde mich nicht dafür verantwortlich fühlen […] welche anderen Mittel wir noch ausschöpfen werden um diese Kinder zurückzubekommen […] Und wir werden nicht leise werden, wir werden immer lauter werden, wenn Sie uns nicht hören [Darauf die Menge: …Allahu Akbar…Allahu Akbar…] Das ist was ich am Anfang gesagt habe, wenn sie sich jetzt nicht einschalten, die etwas höheren Stellen und es nicht kontrollieren, dass hier Gerechtigkeit und das Gesetz – naja – [abwägende Handbewegung] – das Gesetz – so wie es genommen werden sollte, eintritt, dann kann ich auch für die anderen Sachen, die hier uns bereits zu Ohren gekommen sind, nicht garantieren. Und will ich auch nicht.

Pierre Vogel stimmte nicht minder radikal mit ein:

Ist keine Drohung, ist eine Warnung! Weil ich sage zu jedem der hier ist: macht das nicht, sondern benehmt euch hier, tut das nicht – aber ich kann nicht für jeden reden der da draußen wohnt.

Es wurden auch namentlich Mitarbeiter genannt, was ich hier nicht tun werde. Zudem las Frau Bracht (authentische?) Briefe ihrer schwer traumatisierten Kinder vor, in deren Schreibstil jedoch schon der Islam Einzug gehalten hat. Zitat aus einem der angeblichen Kinderbriefe (Anm. d. Autors: Rechtschreibfehler wurden 1:1 aus dem Original übernommen):

Ist und auch egal und sie können uns ruhig einsperren wir machen gar nichts mehr was sie wollen und die können uns ruhig trennen. Wenn wir gross sind bringen wir sie um, jeden einzeln. Wir werden ihre Familien trennen wir werden sie in Stücke hacken wir werden sie finden.

Die Briefe der Kinder wurden dann ebenfalls, unter Umgehung der Persönlichkeitsrechte selbiger, effektvoll im Internet und von Koransuren unterlegt, präsentiert.

Daraufhin fing die Empörungs- und Spendenleier erst richtig an…

Der Muslimmarkt startete eine umfangreiche Spenden und Briefaktion, um diverse Ämter und Institutionen mit diesem absurden Fall zu belästigen, mit der deutlichen Erklärung an die eigene Klientel:

Der Muslim-Markt selbst ist durch die äußeren Umstände des Falles und die Begleitumstände der Veröffentlichung zunächst sehr sehr skeptisch gewesen. Daher haben wir lange geprüft und intensiv recherchiert. Möge Gott uns vergeben, falls wir dadurch zu viel Zeit verloren haben! … Die Geschichte ist – so wie sie sich uns darstellt – eine Geschichte der Islamfeindschaft von Mitarbeitern im Jugendamt mit grausamen Folgen für fünf unschuldige Kinder. Die Geschichte ist die Geschichte von Einschüchterung und Ablenkungsversuchen an muslimische Gemeinden.

Dawa-News zog nach und veröffentlichte Telefonate der Kinder, die Frau Bracht, unter Umgehung der Persönlichkeitsrechte der Kinder, der islamistischen Klientel zur Ergötzung vorführte. In diversen Islamistenvereinen wurden Flugblätter ausgelegt und die betreffenden Sachbearbeiter namentlich der islamistischen Belegschaft als Schuldige präsentiert. Es wurde vom Kinderklau durch deutsche Behörden geredet! Es wurden Fahndungsplakate mit dem Konterfei der Kinder in Moscheen verteilt auf Anweisung des Muslimmarktes und Pierre Vogels!

Auf jede Feier folgt der unweigerliche Kater

In diversen Foren wurden jedoch Gegenstimmen lauter und präsentierten erste stichhaltige Beweise für den Wahnsinn von Frau Bracht, es wurden Interviews gepostet, die sie schon vor ihrer Kopftuch-Islam Story gab und in der sie andere Versionen ihrer Geschichte erzählte. Da Meinungsfreiheit nicht üblich ist in jenen Kreisen wurden jene Stimmen zuerst niedergebrüllt, keine Fitna auszuüben, dann wurde totgeschwiegen und zum Schluss die Kommentarfunktion gesperrt. Wunderbar in diesem mohammeddanischen Diskussionsstrang zu sehen.

Im Blog von Pierre Vogel wurden Leute, die die „offizielle islamische“ Version von Natalie Bracht mit Beweisen zu widerlegen versuchten, rausgeworfen oder deren Kommentare nicht freigeschalten.

Offiziell ruderte ein paar Tage später der Muslimmarkt als erstes zurück, da die Beweislast für den Wahnsinn der Frau doch zu offensichtlich war:

Der Fall hat nichts mit dem zu tun, was vordergründig schien. Er hat weder mit Judentum, noch Konversion zum Islam, Kopftuch, Ungleichbehandlung von Muslimen durch die Behörden, Kindesentführung oder vielen anderen Aspekten mehr zu tun. Der Fall ist vielmehr die große Tragödie einer schweren persönlichen Situation, die sehr viele Menschen über einen sehr langen Zeitraum übersehen haben bzw. übersehen wollten. Zu Letzteren gehörte ganz sicher kurzzeitig auch der Muslim-Markt.

Als nächstes war Pierre Vogel an der Reihe in die Kamera zu stammeln und die eigene Unfähigkeit einzugestehen, dass man einer Betrügerin aufgesessen war und mit der Bitte doch alle Videos, die nun nach der Entlarvung der antisemitischen Lügnerin direkt seinen EinladungZumParadies-Verein kompromittieren, zu diesem Sachverhalt zu löschen.

äh… von dem Mann, oder Lebensgefährten, islamisch verheiratet ist, von Natalie Bracht, der..äh..derjenige war, der uns gesagt hat, dass alles an dieser Geschichte wahr ist und alles stimmt und nein und glaubt mir und das und das, ich hab alles nachgeprüft und so weiter und so fort, ja. […] Nur, er hat mich halt dann angerufen und mir gesagt, war ganz aufgebracht, dass wohl einige Sachen an der ganzen Geschichte nicht stimmen.

Dawa-News hat bisher keine Stellungnahme herausgebracht zu ihrem fehlerhaften Spendenaufruf für die Betrügerin und zu ihren Fehlern. Auch zu einer Entschuldigung an die Ämter und die vor einem Muslimmob genannten und veröffentlichten Namen betreffender Personen, die verunglimpft und bedroht wurden, sahen sich Pierre Vogel, Muslimmarkt und Dawa-News bisher außerstande. Dass ihr eigenes muslimisches Spenden- und Stimmvieh seitens dieser Personen wohl keine Erklärung oder Entschuldigung verdient hat, wie es zu diesem Desaster kommen konnte und so eine nicht unerhebliche Anzahl von Moslems um Spendengelder gebracht wurde, soll nicht unsere Sorge sein.