1673 veröffentlichte Molière das Stück „Le Malade imaginaire“ (der eingebildete Kranke). Das Prinzip des Hypochondertums funktioniert noch heute und ist in der Schweiz sogar ein Beruf: „Invaliden Rentner“. Achtung: Natürlich gibt es Menschen mit Behinderungen und Gebrechen, die wirklich genau auf eine solche Rente angewiesen sind – sie sind selbstverständlich keine Berufs-Hypochonder. Jedoch haben sie in der Praxis schlechtere Chancen, eine Rente zu bekommen, als die eingebildeten Kranken und da liegt der Missstand.

Beispiel 1, die exotische Tänzerin ohne Sprachkenntnisse:

Die gebürtige Thailänderin Nana S. lebt seit über dreißig Jahren im Zürcher Unterland. Seit 1995 lässt sich die mittlerweile sechzigjährige ehemalige Prostituierte ihren Lebensunterhalt vom Sozialamt finanzieren. Obwohl Nana S. längst über einen Schweizer Pass verfügt, hat sie nie richtig Deutsch gelernt. Damit sie auf dem Arbeitsmarkt überhaupt eine Chance hat, wollte das Sozialamt die Thai-Schweizerin vor drei Jahren in einen Deutschkurs schicken. Nana S. wies die Auflage entrüstet zurück und verzichtete ab November 2006 auf Unterstützung. Vorübergehend wenigstens. Drei Monate später, im Februar 2007, meldete sie sich erneut bei der Fürsorge an.

Was der zuständige Sozialarbeiter nicht wusste: Nana S. hatte zwischenzeitlich von der Invalidenversicherung (IV) eine Rente zugesprochen bekommen. Einen Vorwurf kann man ihm darob nicht machen. Denn für Außenstehende ist die Invalidisierung von Nana S. nicht nachvollziehbar. Sie gehört zu jener seit Jahren wachsenden Mehrheit von IV-Rentnern, denen aufgrund einer objektiv nicht nachweisbaren psychischen oder psychosomatischen Unpässlichkeit Arbeitsunfähigkeit attestiert wird. Als ein Sozialarbeiter im Herbst 2007 zufällig von der Rente erfuhr, erstattete er Strafanzeige.

Beispiel 2, der Panzerknacker mit Kopfschmerzen:

Im Dezember etwa stand Elshani F., ein 32-jähriger IV-Rentner aus dem Kosovo, vor den Schranken des Bezirksgerichts. Verurteilt wurde der Mann in erster Linie wegen zahlreicher Einbrüche. Der Schuldspruch wegen Versicherungsbetrugs kam lediglich beiläufig zur Sprache. Hätte Elshani F. brav von seiner erschlichenen Rente gelebt, er wäre kaum aufgeflogen.

Im Juni 2001 hatte F. „in massiv überhöhter Geschwindigkeit» einen Unfall verursacht. In der Folge klagte er über fürchterliche Kopfschmerzen und Panikzustände, die ihn zum Pflegefall machten. Gemäß medizinischem Gutachten war „die Familie des Versicherten mit der Pflege und Betreuung massiv überfordert und der Dekompensation nahe“. Elshani F. sei nicht einmal in der Lage, einfachste Arbeiten zu verrichten oder «einen affektiven Rapport“ herzustellen. „Er gibt auf Fragen nie Antwort und fixiert mit den Augen sein Gegenüber nicht“, notiert der Sachverständige, „irrt im Zimmer herum und schaut völlig unmotiviert und nicht erkennend verschiedene Gegenstände von nahem an.“

Ohne seinen Clan, der ihn rührend betreue, wäre F. gemäß Gutachten aufgeschmissen gewesen. Deshalb erhielt er neben der Rente eine Integrationsentschädigung über 85 440 Franken sowie Hilflosengeld zugesprochen. Insgesamt läpperten sich so innerhalb weniger Jahre 329 208 Franken zusammen.

In Tat und Wahrheit verübte der Kosovare just in jenem Zeitraum als Mitglied einer Bande rund fünfzig Einbrüche mit einer Beute im Wert von rund einer halben Million Franken. Elshani F. tat sich als versierter Panzerknacker hervor und verübte beim Abtransport von Tresoren «Schwerstarbeit», wie der Staatsanwalt vermerkte. An sich hatte der Mann, der für seine gesammelten Straftaten zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, auch ohne IV mehr als genug zum Leben. Gut möglich, dass ihm die Rente in erster Linie als eine Art Alibi für seine illegalen Einkünfte diente.

Weitere Beispiele finden Sie hier, im Beitrag der Weltwoche zum Thema.

Rund 40 Prozent der angeblich Arbeitsunfähigen leiden unter „psychischen Gebrechen“, Krankheiten also, deren Vorgetäuscht-Sein nur sehr schwer nachgewiesen werden kann. Auffallend viele Rentenbezüger haben einen Migrationshintergrund. Migranten werden, gemessen an den Schweizern, statistisch gesehen doppelt so oft „invalid“. Dass echte Kranke und Behinderte bei diesem Kampf um die Rente sehr häufig auf der Strecke bleiben, ist eine traurige Tatsache. Zu einem sehr hohen Preis:

3,945 Millionen Arbeitnehmer füttern in der Schweiz rund 400.000 IV-Bezüger durch, 15 Prozent der Leistungen gehen ins Ausland. Mit einem Jahresbudget von 12 Milliarden Franken übersteigen die Ausgaben der IV die Investitionen des Bundes in die Landesverteidigung oder in die Bildung (je knapp 4 Milliarden Franken) um das Dreifache.

So war das mit der Fürsorge für die Kranken und Behinderten eigentlich nicht gedacht. Aber es gibt kaum eine soziale Einrichtung mehr, die sich nicht scham- und rücksichtslos bis zu ihrer Selbstzerstörung ausnutzen lässt.

(Spürnase: SuspirodelMoro)

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26 KOMMENTARE

  1. „Er gibt auf Fragen nie Antwort und fixiert mit den Augen sein Gegenüber nicht”, notiert der Sachverständige, “irrt im Zimmer herum und schaut völlig unmotiviert und nicht erkennend verschiedene Gegenstände von nahem an.”

    Also, wer das nicht durchschaut, der sollte besser selbst IV beziehen….

    Depressionen sind schlimm, keine Frage. Aber jeder kann sich depressiv machen, mit den richtigen Mitteln.
    Und Depressionen dauern LANGE und sind meist CHRONISCH.
    Habe ich mal wieder keinen Bock, renne ich zum Arzt und lasse mich „depressiv“ schreiben.

    Ich kenne einen Fall aus meinem Umfeld. Mit 33 Quasi-Rentnerin. Kur hier, Therapie da, aber immer nen lustigen Spruch auf den Lippen.

    Aber nuja…. wir zahlens ja!

  2. Ich glaube, den Multikulti-Irrsinn werden wir nur über die Diskussion der Kosten stoppen können, denn auch beim Berufsgutmenschen hört der Spaß auf, wenn es ans Geld geht.

    Ein auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbarer Absolvent der Bielefelder Heitmeyer-Soziologie spürt auf seinem unproduktiven Versorgungsposten die Einschnitte wie z.B. Weihnachtsgeld oder erhöhte Zuzahlungen bei der Gesundheit und die notwendige Eigenvorsorge bei der Rente und die Kosten für die Privatschule seines verhaltensauffälligen Einzelkinds, das nicht mehr länger mit Murat und Abhul in eine Klasse gehen möchte.

    Über das Geld wird auch der an sich grenzdebile Gutmensch wach, der Normalbürger ist es längst und kocht vor Wut, wenn der Netto und Brutto vergleicht!

    Und genau an dieser Stelle muss der Hebel angesetzt werden!

  3. Da gibt es doch dieses Sprichwort: „Das Geld liegt auf der Straße, man muß es nur aufheben.“
    Offenbar sehen unsere Schätze dieses Geld einfach besser, weil sie von fiesen Rechtsradikalen so massiv angegangen werden, dass ihr Blick immer bescheiden auf den Boden gerichtet ist… 😀

  4. Auch hier zeigt sich das Versagen der modernen Leistungsgesellschaft im Bezug auf Sozialhilfeschwindel durch Migranten.
    Der europäische Kulturmensch respektiert überwiegend, die bestehenden Gesetze und Bestimmungen, auch wenn diese teilweise löchrig sind und Möglichkeiten für Schwindeleien und Betrugsversuche lassen.
    Viele Migranten, gerade muslemischer Prägung, die aus ihren Heimatländern keine oder nur geringe staatliche Ordnung kennen, versuchen jedoch mit allen Mitteln, meist finanzielle Vorteile aus solchen Gesetzeslücken zu ziehen.
    Egal ob Leistungserschleichung auf dem Arbeits- und Sozialamt, oder falsche Rentenansprüche: Die Statistiken werden von Migranten dominiert.
    Natürlich drückt die Obrigkeit bei solchen Fällen mit Migrationshintergrund beide Augen zu – nur um etwaig bei ähnlichen Delikten ertappte Einheimische um so drakonischer zu bestrafen.

  5. Viele westliche Gesellschaften sind dermaßen kaputt, dass sich hier Halunken ohne Skrupel und
    Gewissen, von denen viele zugewandert sind, nach
    Lust und Laune im Sozialsystem bedienen können.
    Länder wie Deutschland und die Schweiz, mit ihrem Multi-Kulti-Wahnsinn, kann man nur noch als „Narrenschiffe“ bezeichnen, in denen nur noch Verrückte zum Zuge kommen und der Normal untergeht. Reinhard May schildert die Situation beeindruckend in einem Lied:
    http://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg

  6. Ach, die schöne schweiz – sie zahlt etwa ein sechstel aller IV-renten, nämlich 50.000 von insgesamt 300.000 renten, ins Ausland – an schmarotzer, versteht sich.
    Das wollte man jetzt überprüfen.
    Aber http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Unsere-Leute-haben-Morddrohungen-erhalten/story/13991532 berichtete am 28.08.09:

    Die Schweiz liess IV-Bezüger in Kosovo bei Verdacht auf Betrug überwachen. Aus Sicherheitsgründen sei das Projekt aber gestoppt worden, sagt Alard du Bois-Reymond, Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen.

    In Kosovo haben Sie Ermittlungen gegen mögliche IV-Betrüger abgebrochen. Wieso?

    Alard du Bois-Reymond: Die Organisation vor Ort, welche die Ermittlungen für uns durchführte, hat ernst zu nehmende Morddrohungen erhalten. So konnten wir nicht weiterarbeiten.

    Keinesfalls
    Theo Retisch
    sind die schweizer genauso dämlich wie wir deutschen und lassen sich vom ausländischen schmarotzerpack auf der nase herumtanzen.
    Noch schlimmer, dass überhaupt iv-renten bewilligt wurden.

  7. Ein Bekannter von mir leidet seit Jahren an einer Rheumaerkrankung mit Hautausschlag, zudem ist er manisch depressiv, muss deswegen Psychopharmaka nehmen und trotzdem hat er bis Mitte 50 als Altenpfleger gearbeitet. Zuletzt allerdings nur noch halbtags. Nach einem Herzinfarkt beantragte er die Erwerbsunfähigkeitsrente, die ihm allerdings abgelehnt wurde. Erst nach längerem Hin und Her wurde sie ihm doch bewilligt. Man wird nicht schlau. Manchen wirft man Sozialleistungen hinterher, andere müssen trotz schwerster Erkrankungen und Behinderungen sehen wie sie zurecht kommen.

  8. #10 kleinchuk
    Multi-Kulti bezahlen unsere Politiker auf unsere Kosten, indem
    sie finanzielle Umverteilungen, von uns Einheimischen, zu den Zuwanderern, vornehmen.
    Deshalb die Kürzungen im Gesundheitswesen, deshalb auch Hartz IV! Diese Tatsache hat selbst
    Professor (Un)Sinn vom Ifoinstitut bestätigt.

  9. Ich kenne eine ganze Familie, die das so handhabt: keiner von denen ist wirklich krank, aber alle sind frühverrentet, teilweise schon mit Mitte dreißig.

    Alle sind putzmunter, machen teilweise Abenteuertrips in andere Kontinente, obwohl sie doch angeblich nicht mal einkaufen fahren können. Aber in einem sind sie wirklich gut: im Gejammer. Jeden Tag ne neue Krankheit, mal ne neue Allergie, mal ein Trigeminus-Nerv, mal ein Hörsturz, mal Schwindelattacken.

    Man fragt sich immer, wieso solche Rentenentscheidungen nicht zumindest mal nach ein paar Jahren von einem anderen Amt überprüft werden.

  10. ach und was geht bei uns ab??
    in meiner apothekenzeit kam es häufiger zu fragen wie( meistens männlich, ende 20 anfang 30 und ein dickes auto vor der apotheke stehen gehabt) :

    – ey weissu wo gute arzt? dem arbeitsamt will mich in job stecken und ich brauchen arbeitsunfähigkeitsbescheinigung !

  11. Zitat „Weltwoche“:
    Die Begründung des Freispruchs ist eine Ohrfeige für jeden, der seine Bürgerpflichten ernst nimmt: Nana S. sei sich gar nicht bewusst gewesen, einen Betrug zu begehen. Zwar hatte sie sich mehrfach schriftlich mit ihrer Unterschrift verpflichtet, gegenüber dem Sozialamt alle Einkünfte offenzulegen. Die Sozialarbeiter hatten sie auch mündlich auf diese Pflicht aufmerksam gemacht. Doch damit, so fanden die Richter heraus, sei noch lange nicht bewiesen, dass Nana S. die Ermahnungen und Vereinbarungen auch verstanden habe, wo sie doch kaum Deutsch spreche.

    Sag ich doch, typischer Fall von Verbotsirrtum.

    Wozu soll sie Deutsch lernen ?
    Einen schweizer Pass hat sie doch schon.

  12. In meiner Nachbarschaft: etwa 57 jähriger Pakistaner, seit über 15 Jahren Asyl in Deutschland, erzählt mir ganz stolz, daß er noch nie arbeiten mußte. Seine vermummte Frau natürlich auch nicht, denn sie darf ja die Wohnung nicht verlassen.
    Kürzlich war er mit Frau im Urlaub – in Pakistan, gesponsert vom Sozialamt, weil er doch seine Heimat so lange nicht gesehen hat.

  13. Das Problem von deutschsprachigen Kranken ist wirklich die Sprache selber.
    Dir Gutachter haben ihre Fragen und die stellen sie, danach wird geurteilt. Dies kann bis zu 3 Stunden dauern.
    Ein keinen oder schlecht deutsch sprechenden Antragsteller kann man nichts fragen.

  14. Kleine Presseschau:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/nord/2009/9/3/news-131814521/detail.html

    Räuber drohte mit Schlagring
    Duisburg Nord, 03.09.2009, Gregor Herberhold
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    Ein 55-jähriger Duisburger wurde am Mittwoch, 2. September, gegen 10.10 Uhr auf der Vohwinkelstraße überfallen. Wie die Polizei berichtet, nahm der Räuber dem Mann das Bargeld weg.

    Das Opfer war in Höhe des dortigen Baumarktes unterwegs. Plötzlich sei ein etwa 20-Jähriger aus den Büschen gesprungen, habe den Mann am Kragen gepackt und ihn mit einem Schlagring mit Messerspitze bedroht. Als der Mann Geldscheine aus der Geldbörse nahm, hätte der Täter zugegriffen und sei mit der Beute getürmt.

    Der Räuber habe auffallend schlechte Zähne, im rechten Oberkiefer fehlten zwei. Er trug Jeans, Turnschuhe und einen schwarzen Kapuzenpullover. Er hatte schwarze, kurze Haare und ist der Aussprache nach vermutlich türkischer Abstammung.

  15. Kleine Presseschau:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/9/3/news-131722125/detail.html

    Hausfrau verschob Drogengelder in die Türkei
    Duisburg, 03.09.2009, Bodo Malsch

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    Duisburg. Eine 35-jährige Moerserin musste sich vor dem Amtsgericht Duisburg verantworten. Sie hatte rund 12.000 Euro bei einer Duisburger Bank eingezahlt und Richtung Türkei überwiesen, um einem Bekannten einen Gefallen zu tun. Was sie angeblich nicht wusste: Das Geld stammte aus Drogengeschäften.

    Das Wort „Blindheit” sei zu kurz gegriffen, befand die Richterin gestern vor dem Amtsgericht am König-Heinrich-Platz. Eine 35-jährige Hausfrau und Mutter aus Moers hatte im Jahre 2008 innerhalb von vier Wochen rund 12 000 Euro bei einer Duisburger Bank eingezahlt und Richtung Türkei überwiesen, um einem Bekannten einen Gefallen zu tun. Das Geld stammte aus Drogengeschäften.
    Vor Naivität strotzend

    Geldwäsche, lautete folglich die Anklage. Ihr Lebensgefährte habe sie gebeten, für seinen Cousin das Geld zu überweisen. „Angeblich arbeitete der in Düsseldorf, hatte ungünstige Arbeitszeiten und dort gebe es keine türkische Bank”, erklärte die vor Naivität strotzende Angeklagte.

    Bei vier Gelegenheiten übergab der Cousin Summen zwischen 1500 und 5500 Euro – in kleinen Scheinen. „Er sagte, das sei Erspartes für die Familie.” Der Umstand, dass so viel Geld in nur vier Wochen auf die Reise ging, machte die 35-Jährige nicht stutzig. „Ich habe mir nichts dabei gedacht”, verteidigte sie sich.

    „Da muss man doch riechen, dass was nicht stimmt”, meinte die Richterin. Denn offenbar waren der Lebensgefährte wie dessen Cousin Teil einer gut organisierten Bande, die mit Betäubungsmitteln handelte. Der Gewinn wurde teils reinvestiert, teils in die Türkei in Sicherheit geschafft. Inzwischen sitzen beide Männer für mehrere Jahre hinter Gitter.
    Staatsanwalt: So viel Dummheit müsste strafbar sein

    Die Angeklagte halte ihrem Freund bis heute die Treue, besuche ihn regelmäßig im Gefängnis, erklärte der Verteidiger. Viel hatte er der Ansicht des Staatsanwaltes, dass so viel Dummheit strafbar sein müsse, nicht entgegenzusetzen. Die Richterin fällte gegen die bislang nicht vorbestrafte Angeklagte ein verhältnismäßig mildes Urteil: Neun Monate Haft wurden auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Obendrein muss die 35-Jährige 600 Euro Geldbuße zahlen. „Manchmal muss man eben einfach denken”, begründete die Richterin.

  16. He he, lieber krank feiern als gesund schuften:)).
    Aber mal unter uns Pastorentöchtern… würd ich doch genauso machen, wenn ich dazu Gelegenheit hätte.
    MfG cf29

  17. #15 Eduard (03. Sep 2009 12:14)

    In meiner Nachbarschaft: etwa 57 jähriger Pakistaner, seit über 15 Jahren Asyl in Deutschland, erzählt mir ganz stolz, daß er noch nie arbeiten mußte. Seine vermummte Frau natürlich auch nicht, denn sie darf ja die Wohnung nicht verlassen.
    Kürzlich war er mit Frau im Urlaub – in Pakistan, gesponsert vom Sozialamt, weil er doch seine Heimat so lange nicht gesehen hat.

    Wenn er in Pakistan Urlaub machen kann, warum braucht er dann Asyl in Deutschland? Oder hat er jetzt eine unbeschränkte Aufenthaltserlaubnis, weil er lange genug (>8 Jahre?) hier war?

  18. Im Bekanntenkreis habe ich einen Fall mit Krebs, dem die Berufsgenossenschaft die Anerkennung verweigert, obwohl das ein Risikoberuf war und mehrere Kollegen auch erkrankt sind. Dem Mann droht Hartz IV und der Verlust des Wohneigentums.

  19. Eine Freundin meiner Tochter ist nun Vollwaise, weil die Mutter kürzlich an Krebs gestorben ist.
    Sie war auf Arbeit Chemikalien ausgesetzt.
    Das Jobcenter zahlte und zwar wollten die das so lange machen, bis die Erwerbsunfähigkeit fest steht.
    Ein Hohn, denn für eine Rente ist es zu spät.
    Hilfe von den Behörden gibt es keine, ausser dass natürlich sofort die Zahlung eingestellt wurde.
    Das Mädel ist mitten in der Ausbildung und völlig überfordert, da gibt es aber keine Hilfe von irgendwo. Nicht mal einen Trauerredner wollten die bezahlen.(60 €)
    Ich hab sie unter meine Fittiche genommen und seh mal wieder wie unflexibel die Ämter sind.
    Zumindest in so einem Fall geht gar nichts.
    Keine Rücksicht, kein Mitleid, nichts.
    Denen ist es völlig egal wo die Kleene bleibt, ich find es zum heulen.
    Wenn irgendwelche „elternlose“ Kinder hier aufschlagen bekommen sie Zucker in den Arsch geblasen. Das kann ja wohl nicht sein.

  20. Welch Zufall! Habe gerade die Abstimmungsunterlagen zur Erhöhung der MwST zugunsten der IV aus dem Briefkasten gezogen. Werde natürlich ein dickes „Nein“ in die Urne legen. Eine Frechheit das die Befürworter echte Behinderte für ihre Ja-Kampagne missbrauchen.

  21. Ganz genau eclat.

    Ich weiss, dass es Migranten gibt, die ihre „eigenen“ Ärtze (Landsleute) haben, die wenn nötig, jedes Attest ausstellen! Leider!

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