Hai-FischDie Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) hat sich nach massiven Christen-Bashing des ZDF dazu durchgerungen, eine Stellungnahme zugunsten der „Frommen“ abzugeben. Der Vergleich von Evangelikalen mit islamischen Extremisten wird darin deutlich eine Verunglimpfung genannt. Die an den Pranger Gestellten „gehören mit ihrer tiefen persönlichen Frömmigkeit, ihrem nachhaltigen Eintreten für eine missionarische Kirche und ihrem diakonischen Engagement zum Kern unserer evangelischen Gemeinden.“ Selten klare Töne von der EKD.

Das Grundübel dieses Beitrags ist der undifferenzierte Umgang mit der Kategorie des Fundamentalismus. So wird eine Aussage der Organisation „Jugend mit einer Mission“ ohne weitere Begründung dem gesamten evangelikalen Lager zugerechnet, um dann die Folgerung anzuschließen: „Derartiger evangelikaler Fundamentalismus liefert den Fundamentalisten der anderen Seite Argumente – gegen den verlogenen Westen.“

Die verantwortlichen Journalisten können sich unter einem „Märtyrer“ offenbar nur den islamistischen Selbstmordattentäter vorstellen. Sie scheinen keinerlei Kenntnis von der christlichen Märtyrervorstellung zu haben, nach der ein Märtyrer Gewalt erleidet, aber nicht anderen Gewalt zufügt. Sie versteigen sich deshalb zu der ungeheuerlichen Feststellung: „Für Gott als Märtyrer zu sterben hat eine lange, unheilige Tradition. Auf dem Missionarsfriedhof in Korntal liegen jene, die den Evangelikalen noch heute als Vorbild dienen.“ Und darauf folgt in der Abmoderation der negative Höhepunkt des Beitrags: „Bereit sein, für Gott zu sterben. Das klingt vertraut – bei islamischen Fundamentalisten. Doch auch für radikale Christen scheint das zu gelten.“

Eine solche Art von Journalismus wird den Anforderungen an eine solide Recherche nicht gerecht. Das ZDF hat den Anspruch, Qualitätsfernsehen zu sein. Der Beitrag in „Frontal 21“ vom 4. August 2009 hat diesem Anspruch in keiner Weise genügt. Kein Korntaler Missionar und keiner der jungen Leute, die in der Sendung befragt wurden, ist auch nur in die Nähe des Gedankens gekommen, unschuldige Menschen mittels eines Selbstmordattentats mit in den Tod zu reißen.

Amen!

(Spürnase: oculus)

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28 KOMMENTARE

  1. Türkei: Neue Verwicklungen im Prozess um Christenmorde —
    Malatya (idea) – Einer der Hauptangeklagten im Prozess um die Ermordung von drei Evangelikalen im osttürkischen Malatya vor fast zweieinhalb Jahren hat mehrfach Falschaussagen gemacht. Emre Gunaydin (21) sagte vor Gericht aus, er habe den Zeugen Varol Bulent Aral fälschlicherweise in Verhören beschuldigt, der eigentliche Drahtzieher gewesen zu sein. Aral hat nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct selbst ausgesagt, zusammen mit Gunaydin und den vier weiteren Angeklagten eine Rolle in der Verschwörung gespielt zu haben, die zu der brutalen Ermordung der Opfer geführt habe.
    Mehr:
    http://fredalanmedforth.blogspot.com/2009/09/turkei-neue-verwicklungen-im-prozess-um.html

  2. Wir sollten eine Art nach
    oben offene Verblödungsskala für Journalisten führen.
    Irgendwelche Vorschläge?

    … und jährliche Preise für desaströse Fehlleistungen vergeben. Stefan oder die jememand anderes kann dann die Übergabe vornehmen.

  3. wird auch mal zeit derartiges von sich zu geben-die brauchen immer so lange.

    während die einen mit ihrem büchlein werben,bomben sich die anderen in die luft und schneidens den bekehrern die kehle durch.

  4. Das erinnert alles sehr an Dietrich Bonhoeffers Zeit und den Nationalsozialismus.

    Die offiziellen Landeskirchen halten einfach permanent Tiefschlaf, wenn die Diktaturen kommen…

  5. Der Unterschied zwischen Islam und Christentum sieht man auch an der Namensgebung von heiligen Stätten, Krankenhäusern, SChulen etc.

    Während im Christentum solche Gebäude Menschen gewidmet sind, die anderen Menschen Gutes taten, ist im Islam derjenige zu würdigen, der anderen Menschen qualitativ und quantitativ das Schlimmste antut was sich ein krankes Hirn so an Qualen oder Massenmorden ausdenken kann.

  6. Meine höfliche Anfrage an den Chefredakteur dieses verlogenen ZDFs ist bis heute nicht beantwortet. Das spricht vielleicht auch Bände…

    IN GOD WE TRUST!

  7. Kein Korntaler Missionar und keiner der jungen Leute, die in der Sendung befragt wurden, ist auch nur in die Nähe des Gedankens gekommen, unschuldige Menschen mittels eines Selbstmordattentats mit in den Tod zu reißen.

    — —

    Muslimen ist es laut Koran ausdrücklich erlaubt, ja sogar vorgeschrieben, unschuldige Menschen mittels eines Selbstmordattentats mit in den Tod zu reißen !

    Sure 9 Vers 111 :

    „Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; eine Verheißung – bindend für Ihn – in der Thora und im Evangelium und im Qur’an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt; denn dies ist wahrlich die große Glückseligkeit.“

    Zitiert nach
    http://islam.de/1422.php

  8. Dortmund: Während Demo wurden Polizeibeamte von Linksautonomen angegriffen–Gewalttaten dauern an —
    Dortmund. Die Versammlung des Bündnisses „Dortmund stellt sich quer“ mit bis zu 3.000 Teilnehmern am Zentralen Omnibus Bahnhof, die um 10:00 Uhr begann, wurde von der Versammlungsleiterin bereits um 11:55 Uhr für beendet erklärt.Aus dieser beendeten Versammlung entwickelte sich eine neue Versammlung mit einem neuen Versammlungsleiter. Bei Absprachen mit der Polizei löste sich plötzlich eine Gruppe von mehreren hundert, schwarz gekleideten und teilweise vermummten links-autonomen Gewalttätern, die plötzlich in Richtung Fußgängerzone „Westenhellweg“ liefen.Hierbei kam es zu vereinzelten Steinwürfen gegen Polizeibeamte und Streifenfahrzeuge. Außerdem wurde Pyrotechnik gezündet.Durch das konsequente Eingreifen von Polizeikräften wurde die Lage schnell unter Kontrolle gebracht. Mehrere gewaltbereite Personen kamen in Polizeigewahrsam.
    Mehr:
    http://www.fredalanmedforth.blogspot.com/

  9. zu #2 Jochen10: Das war eine schreiberische Fehlleistung … wurde abgelenkt

    Wir sollten eine nach oben offene Verblödungsskala für Journalisten führen.
    Irgendwelche Vorschläge?

    … und jährliche Preise für desaströse Fehlleistungen vergeben. Stefan oder jemand anderes kann dann die Übergabe vornehmen.

  10. #1 housemartin

    Es gibt keinen „eigentlichen“ Drahtzieher.
    Jemand ist Drahtzieher, oder er ist es nicht. Was geht denn noch dazwischen? Oder welche andere andere Möglichkeit soll mir das „eigentlich“ bedeutsam vermitteln?

    Besser ist : „… fälschlicherweise in Verhören beschuldigt, der Drahtzieher gewesen zu sein…“
    Das ist konkret.
    Das „eigentlich“ ist wie immer auch hier sinnlos und überflüssig.
    Es hinterläßt nichtmal eine Lücke und es fällt nicht auf wenn man es wegläßt.

  11. Kein Korntaler Missionar und keiner der jungen Leute, die in der Sendung befragt wurden, ist auch nur in die Nähe des Gedankens gekommen, unschuldige Menschen mittels eines Selbstmordattentats mit in den Tod zu reißen

    Warum ist hier die Rede von „unschuldigen Menschen“ ? Warum schreibt die EKD nicht generell von Menschen? Unschuldig wird auch gerne von Moslems verwendet und verschleiert die Gewaltanwendung im Namen des Islam, von der nur „unschuldige“ Menschen ausgenommen seien. Unschuldig wiederum wird von den Moslems definiert und schließt alles aus, was sich in irgendeiner Weise gegen die moslemische Gemeinschaft wendet: Sei es ein Mensch mit einer Bibel, ein Islamkritiker, ein Apostat, ein Glockenläuter, ein Mensch, der sich der Kleiderordnung nicht beugen möchte wie überhaupt jeder Mensch, der sich dem Islam nicht beugt. Schuldige darf und soll man ja bekämpfen und töten!

  12. Endlich mal eine Reaktion auf eine derart auf Verdummung zielende Äusserung des ZDF.

    Die Kirchen allesamt sollten gegen solche Entstellungen angehen.

  13. Gerade über diese Aussage im ZDF habe ich in den letzten Tagen eine Disskussion mit einem Bekannten im Internet geführt.

    Ich konnte es kaum glauben, aber es stellte sich heraus, dass sogar jemand, der sich von Beruf „Lebensberater“ nennt, nicht in der Lage war den Unterschied zu erkennen zwischen jenen Menschen, die aus religiöser Hingabe zum Märtyrer werden und jenen, die andere Menschen durch ihren Tod andere mit ins Verderben nehmen wollen.

    Man sollte aufhören Letztere Märtyrer zu nennen. Es sind einfach nur gemeine Verbrecher!

  14. Moi1976
    Was soll diese dümmliche Besserwisserei um das Wort „eigentlich“! Auch Pitti.platsch hat sich bereits mehrfach belehrend diesen Wortes angenommen. Das hier ist kein grammatikalisch-orthografisches“ Forum. Hier geht es um Wichtigeres. Eigentlich bedeutet im heutigen Sprachgebrauch “ den Kern, das Wesen ausmachend“! Also doch kein Füllwort.

  15. Wenn schon, dann gibt es eine Kirche:

    die römisch-katholische.

    Daraus hervorgegangen ist dann allerlei Sektiererei.

  16. Na, prima. Dank an die EKD.

    Ich wünsche mir, daß die Herren Kardinäle nun dem guten Beispiel folgen.

    Denn ein guter Hirt kümmert sich auch um die Schafe des Anderen.

  17. Es fehlt noch die Quellenangabe für die Erklärung der EKD:

    http://ekd.de/presse/pm199_2009_erklaerung_rat_evangelikale.html

    Dort heißt es dann auch:

    In jüngster Zeit sind mehrfach Veranstaltungen, Aktivitäten und Positionen von evangelischen Christen, die der evangelikalen Strömung zugehören oder zugerechnet werden, mit pauschaler Kritik überzogen und in den Medien verzerrt dargestellt worden. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der am 4. und 5. September nach der Sitzungspause des Sommers erstmals wieder zusammengekommen ist, nimmt diese Mitchristen gegen Verunglimpfung in Schutz.

  18. @ 17, Rechtspopulist:

    Die Römisch-katholische Kirche hat genauso wenig Anspruch als „die Kirche“ bezeichnet
    zu werden wie jede andere.

    Genauso wenig wie das Papstamt sich auf die heilige Schrift zurückführen lässt, genauoswenig lässt sich aus ihr ein Alleinvertretungsanspruch der katholischen Kirche ableiten.

    Für die Spaltungen war im übrigen sie selbst verantwortlich: Wenns Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt…

    Und anstatt mit Ihren Allmachtsfantasien zu provozieren empfehle ich Ihnen die Einheit in der Vielheit im Sinne Jesu Christi zu predigen.

    Statt uns gegenseitig bekämpfen, sollten wir vereint auf unseren gemeinsamen Feind losschlagen:

    Den Islam, die Lehre des Höllenfürsten Muhammed.

    Ein protestantischer Ketzer,

    MilitesChristi

  19. #7 A Prisn (05. Sep 2009 20:27)
    Kein Korntaler Missionar und keiner der jungen Leute, die in der Sendung befragt wurden, ist auch nur in die Nähe des Gedankens gekommen, unschuldige Menschen mittels eines Selbstmordattentats mit in den Tod zu reißen.

    – –

    Muslimen ist es laut Koran ausdrücklich erlaubt, ja sogar vorgeschrieben, unschuldige Menschen mittels eines Selbstmordattentats mit in den Tod zu reißen !

    Sure 9 Vers 111 :

    „Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; eine Verheißung – bindend für Ihn – in der Thora und im Evangelium und im Qur’an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt; denn dies ist wahrlich die große Glückseligkeit.“

    Zitiert nach
    http://islam.de/1422.php

    Darf ich vervollkommenen und das Augenmerk auf das Wort „unschuldig“ lenken? Die Moslems sprechen nämlich auch gerne davon, daß es verboten sei, „unschuldige“ Menschen zu töten und verwenden dabei auch gerne das einzige Koranzitat, das sich gegen Gewalt ausspricht, allerdings in falschem Zusammenhang, denn es war nur an die Juden gerichtet. Dabei wird die Gewalt, zu der der Islam zur Ausbreitung des Glaubens aufruft, verschleiert.
    Man darf nach koranischer Lehre aber durchaus „schuldige“ Menschen töten (deswegen betonen Moslems im Zusammenhang mit dem Gewaltverzicht oder Verbot auch gerne die erforderliche „Unschuldigkeit“ von Menschen.
    Wann ist ein Mensch unschuldig? Auf jeden Fall, wenn er Moslem ist. Das Töten von Glaubensbrüdern ist im Koran verboten und eine Todesstrafe nur mit Blutgeld abzuwenden.
    Wann ist ein Mensch schuldig und darf bzw. soll nach koranischer Lehre getötet werden? Dann, wenn er dem Islam im Wege steht. Das kann je nach Situation ein anderer Glaube als der islamische sein, ganz sicher aber gehört die Apostie, die Verführung und die Kritik zu den Dingen, die einen Menschen schuldig machen. Ein Kritiker des Islam (und sei er es nur durch die Behauptung, der Koran sei nicht vom Himmel gefallen, sondern durch Menschenhand geschrieben) gehört zu den schuldigen Menschen, ein Christ, der die Bibel mit sich führt (weil er so zum Verführer wird, siehe auch die Vorkommnisse in der Türkei!!) ist ein schuldiger Mensch, ein Politiker, der die ungestörte Ausbreitung des Islam verhindert, indem er eine Baugenehmigung nicht erteilt, ein Nichtmoslem, indem er einen Moslem provoziert, ein Moslem, der den Glauben ablegt oder wechselt (nichts mit Glaubensfreiheit im Islam), ein Mensch, der sich nicht an koranische Gesetze hält. Letzlich ist jeder schuldig, der sich nicht zum Glauben niederwirft (ein Moslem ist). Aber auch da gibt es Unterschiede. Verschiedene Glaubensströmungen behaupten, den wahren Glauben zu vertreten und beschuldigen die andere Seite des Glaubensverrats (zum Beispiel Sunniten und Schiiten) und zünden sich demzufolge im Namen Allahs die Moscheen unterm Hintern an. Andere strenggläubige Moslems (Sunniten, Schiiten und in vorderster Front Wahabiten) behaupten über ihre Glaubensbrüder gerne, daß sie nicht strenggläubig genug seien und daher Glaubensverrat betrieben. Frauen werden von solchen wahrhaft strenggläubigen Allah-Anbetern gerne mit Säure verätzt, wenn sie zuviel Haut zeigen….

    Zusammenfassend: Schuldig sind all die, die nicht an Allah glauben und zum Gebet niederfallen. Zu den Schuldigen gehören alle Andersgläubigen (die im moslemischen Weltbild als „Ungläubige“ zusammengefaßt werden) und alle Moslems, die nicht genug glauben und daher auch zu den Ungläubigen zählen, weil sie Allah verraten haben. Die alle darf man töten, wenn sie der Ausbreitung des Glaubens im Wege stehen oder auch nur zur Abschreckung („Werft Schrecken in die Herzen der Ungläubigen“) und Disziplinierung. Es bleibt nicht mehr allzuviele übrig, die
    nach islamischer Glaubensordnung ein unbedingtes Recht auf Leben haben.

  20. #20 MilitesChristi (06. Sep 2009 11:06)

    Und anstatt mit Ihren Allmachtsfantasien zu provozieren empfehle ich Ihnen die Einheit in der Vielheit im Sinne Jesu Christi zu predigen.

    Richtig. In jeder Kirche gibt es Dummheiten und auch Gutes, Richtiges, aus dem man schöpfen kann.

    Laßt uns die Dummheiten beiseite legen und gemeinsam füreinander und für Christus einstehen.

    #21 LeKarcher 06. Sep 2009 11:28)

    Warum verklagen die den Journalisten nicht (…)

    Siehe #9 Herr_Kaleu (05. Sep 2009 20:39)

    http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&newsaction=d

    Zitat:

    Ulrich Weyel beruft sich in seinem Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Gießen auf Paragraf 166 des Strafgesetzbuches. Dieser stellt die „Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen“ unter Strafe.

    In seinem Schreiben an die Staatsanwaltschaft erläutert der Unternehmer (…): „Es diskreditiert mich deutlich, wenn sozial-missionarisch aufgeschlossene Menschen aus der Bevölkerung durch eine derartige schlimme Fehlinformation und Meinungsverbreitung – einer dazu noch öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt – verführt und womöglich zum Hass angestachelt werden, weil sie gar terroristische Machenschaften hinter solchen Engagements vermuten.“ (…) „Eingeblendete Filmszenen von bewaffneten, terroristischen Islamkämpfern zielen darauf ab, die ‚Radikalität‘ der christlichen Missionen den selbstmörderischen Verbrechen islamistischer ‚Gotteskrieger‘ gleichzusetzen.“

    „Gewaltfreiheit ist selbstverständlich“
    Der Unternehmer engagiere sich mit einer von ihm gegründeten Stiftung seit Jahrzehnten „ununterbrochen und exponiert für den sozial-missionarisch-biblischen Auftrag in Deutschland, Russland und dem afrikanischen Kontinent“. Die Ulrich-Weyel-Stiftung war etwa an der Errichtung eines Busch-Krankenhauses in Afrika, an der Unterstützung notleidender Menschen mehrerer Nationalitäten, einer christlichen Buchhandlung mit Seelsorgezentrum in Russland engagiert. Außerdem setzt sie sich etwa für Tätigkeiten des Diakonischen Werkes ein.

    „Persönlich gebe ich unentgeltlich einmal pro Woche Deutschunterricht für Migranten“, so Ulrich Weyel, der für sein Engagement neben zahlreichen öffentlichen Auszeichnungen etwa das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten hat. „Es geht uns um ganzheitliche Hilfe für Menschen in Not, und das schließt friedensstiftende Maßnahmen für Menschen aller Prägungen ein. Gewaltfreiheit ist dabei so selbstverständlich, dass es keiner weiteren Erläuterung bedarf. Das Gegenteil nahezulegen, ist böswillig und absurd.“

    (…)

    VON: PRO | 17.08.2009

    Der Mann ist Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse. Demnach also kein „Niemand“. Er wird wohl auch gut beraten gewesen sein, wenn er nicht „auf Volksverhetzung“ klagt, sondern auf „Verunglimpfung von Bekenntnissen“, weil ersteres ungleich schwerer einzuklagen sein wird. Das ZDF bzw. die beklagten Autoren werden wohl durchaus gewiefte Anwälte haben, und vor allem wohl auch die ausreichenden finanziellen Mittel.

  21. Die „Argumente“ der anderen Seite stehen klipp und klar UNMISSVERSTAENDLICH UND FUER DEN MOSLEM VERBINDLICH im Koran, die brauchen nicht erst von irgendwen geliefert werden.

    Kann es sein dass es sich hier auch wieder um so einen korrupten Journalisten handelt?

  22. Die breite Masse des dötschen TV-Volkes ist so „klug“, wie die „Qualitätsjournalisten“, denen sie nahezu alles abkaufen.

    Das macht die hier kritisierte Art öffentlich rechtlicher Volkspädagogik so gefährlich.

    sapere aude

  23. Ach, auf einmal werden wir empfindlich, ja?
    Erst die andere Backe bereitwillig hinhalten, und sich dann beschweren, wenn einer mal kräftig reintritt?
    Liebe EKD, macht mal ruhig weiter mit eurer Toleranz, euren Dialogen und dem Pflegen von „Gemeinsamkeiten“ mit dem Islam, die ihr ja nicht müde werdet zu betonen.
    Ihr werdet Euch noch wundern, welche Dinge da auf Euch zukommen.

  24. Simpel diese Sonderform der Schizophrenie bei der man behauptet einen allmächtigen imaginären Freund zu haben mit allen Mitteln der modernen Psychologie bekämpfen – wer sich nicht dafür bereit erklärt soll mit der Uno mit Sanktionen belegt werden.

  25. #27 Saturnous (06. Sep 2009 22:06)

    Damit wären Sie bei den roten und braunen Sozialisten in guter Gesellschaft. Die forderten das auch – und zogen es auch durch – aber eben ohne das gewünschte Ergebnis. Entweder wurden die Leute bei solchen vermeintlichen „Heilungsversuchen“ (natürlich per Gehirnwäsche, versteht sich) verrückt oder der „Schuß“ ging nach hinten los. Wie im Falle des rumänischen Pfarrers Richard Wurmbrandt zum Beispiel, den es Ceausescus „Securitate“ nicht gelang zu brechen, und vielen anderen.

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