Entschuldigungen für straffällige Migranten


Die Stuttgarter Zeitung veröffentlichte am Sonntag einen Artikel über Jugendkriminalität mit Migrationshintergrund, die auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt teilweise mit über 80% die Statistiken bereichert. Dabei wird so viel relativiert, dass einem schwindelig wird.

Arm seien sie, keine Bildung hätten sie (ist bestimmt unsere Schuld) und überhaupt gäbe es in den Ballungsräumen eben mehr Menschen mit Migrationshintergrund. Außerdem könnten gegen bestimmte Gesetze eben nur Ausländer verstoßen, zum Beispiel gegen Aufenthalts- und Asylgesetz. Haha!

Außerdem ist alles nicht so schlimm, denn

Jugendkriminalität ist meistens eine vorübergehende Erscheinung. (…) Selbst bei Mehrfachtätern ist die kriminelle Phase oft nur eine vorübergehende Episode in ihrem Leben, die aufhört, wenn die Jugendlichen feste Partner und eine Arbeitsstelle haben.

Das tröstet sicher die, die mit eingeschlagenen Schädeln und bleibenden Schäden zurückbleiben. Sie waren nur Kollateralschäden auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Und außerdem sind sie nur Bagatellen:

Die Delikte Jugendlicher sind meistens spontan und weniger schwer als die Straftaten Erwachsener, meistens begehen Jugendliche ihre Straftaten in Gruppen, etwa Sachbeschädigung oder Körperverletzung.

Opfer eines „Delikts“ eben. Auf einer Stufe mit einer Sachbeschädigung. Schwamm drüber!

(Spürnase: Asma)