God bless America

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God bless America

© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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50 KOMMENTARE

  1. OT: ….. und wie wärs, wenn heute jeder der hier mitliest zumindest 6 Personen PI empfiehlt ……..

    UND: Die hier länger mitlasen wissen wie DRINGEND die Infos gebraucht werden die hier vermittelt werden.

  2. OT: ……… oder 45 Personen oder 120 …….. oder wenn die vielen einstigen Miesmacher die von den Reds und Usern von PI lernten in ihren Zeitungen WERBEBOTSCHAFTEN VERÖFFENTLICHTEN…….

  3. 11.09..Wir werden es nicht vergessen….

    Bundestagswahl-Republikaner wählen. Für ein freies demokratisches Deutschland in einem Europa der Vaterländer.

  4. Ich meine vergangenen Sonntag wars, da wurde im ORF bezüglich 9/11 eine Sendung gebracht, die bis auf sehr wenige Fakten im Wesentlichen Gesülze von gigantischer Lügerei brachte ……

    Der Grundtenor: „Wahrheit“ als Attraktion – und selbst wenn die „Wahrheit“ riesige Lüge ist.

  5. Hm, bei aller grundsätzlichen Sympathie und Solidarität mit den USA am 9/11…
    mir erschließt sich aus historischer Sicht nicht völlig der Zusammenhang der drei Daten 1917-1945-2001…
    1917(Kriegseintritt der USA aus freien Stücken) und 1945(Kriegsende) und 2001(feiger Anschlag auf westliche Zivilisation) passen von der Symbolik nicht völlig zusammen.
    Da wären 1915(Lusitania, wenn auch umstritten) – 1941(Pearl Harbor)- 2001(9/11)für sich genommen logischer gewesen…

    Oder sollen die Cartoons aussagen: „Kaiser Wilhelm ~ Osama Bin Laden“ ?

  6. Ich bin gespannt, welchen Massenmord unsere „Gäste“ hier in Deutschland veranstalten. Noch gespannter bin ich auf die Reaktionen der Grünen, die zu Toleranz aufrufen werden und die Verallgemeinerung verteufeln…..

    Nicht jeder Moslem ist ein Terrorist, aber fast jeder Terrorist ein Moslem!

    Tausende „Einzelfälle“ beweisen uns täglich, dass der Islam niemals friedlich sein kann. Dennoch wird und das tagtäglich von Volksverrätern eingetrichtert. Das verlogene Medienpack unterstützt diese Machenschaften.
    Es wird langsam Zeit Artikel 20 Absatz 4 anzuwenden.

  7. http://www.pro-koeln-online.de/artikel09/090909_meisner.htm

    Meisner fällt Christen in den Rücken.

    Aber das kennen wir ja schon von der deutschen kath Kirche: nach oben buckeln,nach unten treten.
    Das ist bei der Abtreibungsproblematik auch nicht anders gewesen,die deutsche Bischofskonferenz ist ein Rom gegenüber ungehorsamer Haufen mit viel zu viel Macht.
    Solange die genug Kirchensteuer in der DDR 2 einnehmen,treiben die ihr eigenes Spiel.

  8. Und trotzdem wird die Herde sich wieder für die neue Sozialistische Einheitspartei und linksgrüne Gutmenschen Politik entscheiden. Eigentlich kein Wunder in einer Zeit, in der ausgfeilte politische Konzepte, wie „Reichtum für alle“ salonfähig sind.

  9. Ich schließe mich einfach mal an.

    Ich hoffe die Angehörigen der Opfer und die Helfer, die heute, 8 Jahre danach, an schlimmsten gesundheitlichen Problemen leiden, werden niemals allein gelassen mit ihrem Schicksal, solange sie am Leben sind.

    9/11 war nicht nur einer der schlimmsten Tage der jüngsten Geschichte, er war gleichzeitig auch ein Zeichen uneingeschränkter Solidarität. Nicht nur zwischen den US-Amerikanern, sondern zwischen allen freiheitsliebenden Menschen dieses Planeten. Über alle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg, haben Menschen auf der ganzen Welt Solidarität gezeigt und getrauert und tun das bis heute.

    Genau aus diesem Grunde ist die Aussage, dass Deutschlands Freiheit auch am Hindukusch verteidigt wird, richtig. Man kann ja einem Kampfeinsatz kritisch gegenüberstehen und man muss auch G.W.Bush nicht leidne können – aber der Einmarsch in Afghanistan war richtig.

    Wir müssen alle gegen den Terror angehen und wir müssen diese Rattennester ausräuchern, wo diese Terroristen ausgebildet werden. Nur so können wir zukünftig solche Anschläge auf unsere westlichen Nationen verhindern.

    Gott schütze Amerika. Und ja, damit meine ich Gott und nicht Allah, den Blutgötzen muslimischer Schlächter. An einem Tag wie diesem bete sogar ich als Atheist zu irgendwem.

  10. Hallo Alexander, das Argument Afghanistan ist vielleicht nicht vollkommen falsch auch wenn ich etwas anderer Auffassung bin.
    Aber bevor ich mich mit viel Geld und Aufwand
    in ein Land stürze und mich an einem Krieg beteilige den ich so nicht gewinnen kann, sollte ich in meinem eigenem Land dafür sorgen das dem Islamischen Terror einhalt geboten wird. Sieh Dich nur mal in Berlin um. Ganze Stadtteile wurden den Muselköpfen überlassen so das die restlichen Einheimischen abends Angst haben auf die Strasse zu gehen. An Schulen in Neukölln / Kreuzberg haben nicht nur Schüler Angst sondern nun endlich auch mal Lehrer.
    Im selben Stadtteil wird die AL-NUR Moschee direkt neben einem grossen amerikanischen Unternehmen gebaut. In dieser Moschee versammeln sich zum Freitagsgebet 80.000 Jahre Knast. Und niemanden interessiert’s. Eltern die Ihren Kindern eine vernünftige Schulausbildung ermöglichen wollen müssen sehr ,sehr lange Suchen bis sie eine Schule finden die nicht von Musel’s übervölkert ist.
    Und das sind die Probleme um die man sich in diesem Land zuerst kümmern sollte, danach kann man sich über die anderen Gedanken machen.

  11. 9/11 war auch der Beweis für das wirkliche „Wesen“ des Islams und seiner Anhänger.

    Es war der Anschlag des Islams gegen ALLE anderen auch wenn alle Gutmenschen jetzt platzen.

  12. „rechtsradikale Anti-Abtreibungshetze“

    So schreiben 68er verblödete linksradikale Champagner-Kommunisten,also sogenannte „Gutmenschen“.

    Daß sie mit ihrer Menschnefeindlichkeit dem demographischen Erstarken des Islams durch ihren eigenen Massenselbstmord Vorschub leisten,das werden diese Idioten wohl nie kapieren.

    Dazu sind sie einfach zu blöd.

    „Gutmenschen“ eben.

  13. … ab 911 ist ALLES anders …
    – hab die Leute noch live aus den
    Towern springen und fallen gesehen und
    mich gezwungen nicht wegzuschauen…
    Sieh hin ! Sieh hin…!
    hab ich mir immer wieder gesagt.
    – Und vergiss es nie …!
    wie ein Angriff auf die Zivilisation aus einer theokratischen Eiszeit aussieht.
    Niemals vergessen !

  14. @ Avatar:

    Natürlich hast du da Recht, dass man zuerst vor der eigenen Haustüre kehren soll.

    Das Problem ist auch nicht unser Engagement in Afghanistan an sich, sondern es ist diese Doppelmoral in diesem Land.

    Wir bekämpfen die Scharia und ihre Befürworter in Afghanistan, das ist eine klasse Sache. Aber gleichzeitig lassen wir ähnlich gepolte bärtige Islamisten hier weiterhin an unseren Unis studieren, ihre Frauen verschleiern, unsere Sozialsysteme ausbeuten und ihre Kinder „Dschihad“ nennen.

    Die Scharia muss nicht nur in Terrorhochburgen wie Afghanistan bekämpft werden, sondern zu aller Erst im eigenen Land. Ansonsten werden das Anliegen und die Bemühungen nämlich ad absurdum geführt.

    Es bringt daher garnichts, unsere Leute aus Afghanistan abzuziehen. Man muss dort bleiben und das Land stabilisieren, aber man musss gleichzeitig hier in Deutschland endlich entschieden gegen Islamismus vorgehen – dies wird nämlich nicht intensiv genug gemacht, weil der Kampf gegen ein paar tausend dumme Nazis Priorität genießt.

    Sollte es irgendwann in Deutschland dermaßen „knallen“ wie damals am 11. September, wissen wir, wem wir die Schuld für das Versagen geben können: Unseren Politikern und all denen, die meinen, man müsste die intolerante Hassideologie Islam als Religion verniedlichen und ihr Respekt entgegenbringen.

  15. Man kann nicht gegen die Islamisierung Europas sein und gleichzeitig für Abtreibung.
    Das ist schlicht und ergreifend unlogisch.

    (Lebens)-Lügen erkennt man am sichersten an ihrer fehlenden Logik.

  16. Ich schließe mich auch mal an – allerdings nur Saumagenfresser. Mir erschließt sich nämlich auch nicht, worums hier geht. Was die USA 1917 getan haben, war ein böser Fehler. Und den Deutschen erst mit „Wilsons 14 Punkten“ zu winken, um dann bei Versailles mitzumachen, war so richtig schön mies. Die USA haben dadurch ihren Teil zu 1933 ff beigetragen.

  17. @Alexander
    Ja ich befürchte das es hier über kurz oder lang mächtig knallen wird. Aber nachdem die Leichen von den Strassen geräumt, die Verletzten versorgt und die Hinterbliebenen getröstet worden sind werden wieder so ein paar Linksnuckel sichhinstellen und alles runterquatschen. Am Schluss ist wieder mal der „Deutsche Nazi“ schuld der vielleicht versucht hat sich zu wehren. Es brodelt schon so lange in diesem Land, hinterlegt durch Fakten, Gewalttätigkeiten von Moslems und Aussagen Ihrer religiösen Führer und nichts hat sich getan. Da die machtbesessenen Politischen Parteien es bisher nicht erkannt haben (oder vielleicht doch) wird auch der grosse Knall nicht viel daran ändern. Das Denken -Solange es mich nicht direkt selbst betrifft lass sie nur machen – ist hier viel zu sehr verbreitet. Das sich wehren, mal den Mund aufmachen, sich arangieren ist doch nur noch selten anzutreffen. Und in der Politik. Lieber mal ins Ausland gehen, schön das Scheckbuch ziehen, die Probleme im eigenen Land die haben ja noch Zeit.
    Wirklich deprimierend hier.

  18. Remember, remember, the eleventh of September!
    We will NEVER forget!

    United we stand against the deathly fascist ideology Islam and together we’ll win!

  19. #10 Unbeschnitten

    Das sehe ich schon lange so. Meld dich mal bei mir ogdg@gmx.net

    Danke
    =============================================
    Falls noch jemand Lust auf die PI-Gruppe in Frankfurt am Main hat, bitte einfach bei mir melden. Wir suchen immer noch Mitstreiter…

  20. Mit dem 1917 von den USA begonnen Kreuzzug gegen das Böse und namentlich gegen das Deutsche schlechthin, der sich nunmehr zum Krieg gegen den „Weltfeind“ entwickelt hat, wer immer das auch sein mag, wenn er nur von den USA dazu bestimmt wird, wurde mehr Gewalt und Unrecht in der Welt verübt, als von jedem Despoten in der Geschichte.

    #9 Saumagenfresser

    Der deutsche U-Bootkrieg gegen die allierte Zivilschiffahrt war eine Reaktion auf die alliierte Seeblockade, die gegen die Mittelmächte seitens Großbritanniens verhängt wurde. Allein in Deutschland sind in den sogenannten Hungerjahren 1916-19 mehrere hunderttausend Menschen – vornehmlich Frauen und Kinder – an Hungerkrankheiten qualvoll gestorben. Daß mit der ‚Lusitania‘ auch einige amerikanische Zivilisten, die deutscherseits ausdrücklich gewarnt waren, umkamen, ist zwar bedauerlich, zeigt aber auch die amerikanische Einstellung zu menschlischem Leben: das amerikanische zählt eben ein bißchen mehr.

    Es wäre an der Zeit, und für das amerikanische Selbstverständnis auch recht nützlich, wenn die USA es nach einem Jahrhundert Weltpolizeispielen langsam aufgeben würden, sich in jeden denkbaren Konflikt mit scheinmoralischer Überlegenheit hineinzustürzen, denn langsam können sie die von ihnen provozierten Kriege und Auseinandersetzungen volkswirtschaftlich kaum noch tragen, trotz ihres ewig zahlenden „Verbündeten“ BRD. Und wenn sie so weitermachen, dürfte den Amerikanern das Schicksal Sowjetrußlands gewiß sein – sie werden auseinanderbrechen.

  21. #23 prausnitzer

    Deshalb fand ich ja, dass „1917“ da überhaupt nicht in die Reihe passt…

    Es gab einige militärische Konflikte in den letzten 100 jahren, in welchen die USA ganz klar auf der „guten“ Seite waren und es auch richtig war, dass sie eingriffen (zB. 2.WK)…
    Dann gab es einige, wo sie zwar theoretisch auf der guten Seite waren, ihren Eingriff aber falsch anpackten oder verbockten, bzw ihn bei allen guten Absichten besser gar nicht erst angefangen hätten…dazu zähle ich zB den jetzigen Afghanistan-Krieg…
    Schließlich gab es noch einige völlig überflüssige Militäreinsätze der USA, die aus reinem Eigeninteresse begangen wurden und auf lange sicht mehr Unheil anrichteten als dass sie halfen…dazu zähle ich ganz eindeutig ihr Eingreifen im 1. Weltkrieg…

    Bei aller Anerkennung der USA als zivilisierter und prinzipiell gutmütiger Macht, man muss nicht alles bedenkenlos beklatschen, was sie machen/gemacht haben…

  22. Keine Nation ist fehlerfrei und kein Mensch ist es.

    Man muß aber nicht jede einzelne Tat sehen, sondern die Einstellung.

    Somit kann man getrost behaupten, daß die USA auf einem richtigen Weg ist und sich viele Könige in der Welt von dieser Nation in Sachen Ansicht eine gehörige Scheibe abschneiden können.

    Weltpolizei spielen? Wenn sie es nicht getan hätten, wären Viele heute gar nicht erst am Leben von den Schreiern, die sich nun brüskieren wollen.

    Wenn sie es nun ganz einfach nicht mehr machen würden, nämlich das unaufhaltsame und größte Bollwerk gegen Unrecht und Sklaverei in der Welt zu sein, würden in absehbarer Zeit viele dieser Schreier besonders dumm aus der Wäsche schauen.

  23. @Prausnitzer

    Es wäre an der Zeit, und für das amerikanische Selbstverständnis auch recht nützlich, wenn die USA es nach einem Jahrhundert Weltpolizeispielen langsam aufgeben würden, sich in jeden denkbaren Konflikt mit scheinmoralischer Überlegenheit hineinzustürzen, denn langsam können sie die von ihnen provozierten Kriege und Auseinandersetzungen volkswirtschaftlich kaum noch tragen, trotz ihres ewig zahlenden “Verbündeten” BRD. Und wenn sie so weitermachen, dürfte den Amerikanern das Schicksal Sowjetrußlands gewiß sein – sie werden auseinanderbrechen.

    …die von ihnen provozierten Kriege?? Scheinmoralische Überlegenheit? In sämtlichen Konflikten, für die Amerikanische Soldaten momentan auf diesem Planeten ihre Kopfe hinhalten, SIND sie eindeutig moralisch überlegen. Selbst vereinzelte haarsträubende verfehlungen einzelner Soldaten (Abu Ghraib) können über dieses Gefälle nicht hinwegtäuschen.

    Ich verstehe das nicht. Willst du, dass die Taliban in Pakistan an die Macht kommen? Willst du das die Taliban zur Atommacht werden? Willst du eine intakte Achse des Bösen? Fandest du Saddams Bluttyrannei in Ordnung? Ist Islamischer Terrorismus nicht gefährlich genug um gegen ihn zu kämpfen?

    Also wirklich. Da haben wir einerseits einen pluralistischen, freiheitlichen, demokraitschen Staat (mit legitimen Eigeninteressen) und auf der anderen Seite rassistische Barbaren, die dich und mich töten möchten, weil wir ihrer Vorstellung nicht entsprechen… und du sprichst allen Ernstes davon, dass die USA diese Konflikte provozieren würden?

    Ich sage nicht, dass jeder von den Amerikanern geführte Krieg in Ordnung ist und war. Aber ich bin dankbar, dass sie hin und wieder die Polizistenrolle übernommen haben und den Mist ausgebadet haben, den wir verbockt haben.

  24. Es wäre an der Zeit, und für das amerikanische Selbstverständnis auch recht nützlich, wenn die USA es nach einem Jahrhundert Weltpolizeispielen langsam aufgeben würden,

    Hierzu sagte George Washington in seiner Abschiedsrede:

    The great rule of conduct for us, in regard to foreign nations, is, in extending our commercial relations, to have with them as little political connexion as possible. So far as we have already formed engagements, let them be fulfilled with perfect good faith. Here let us stop.

    (Unsere große Leitlinie in Bezug auf fremde Nationen ist, während wir unsere Wirtschaftsbeziehungen ausweiten, so wenig politische Verbindung wie möglich zu haben. Inwieweit wir bereits Verpflichtungen eingegangen sind, lasst sie uns mit vollkommen gutem Willen erfüllen. Und hier lasst uns aufhören.)

  25. In sämtlichen Konflikten, für die Amerikanische Soldaten momentan auf diesem Planeten ihre Kopfe hinhalten, SIND sie eindeutig moralisch überlegen.

    Was die Soldaten angeht – eindeutig ja.

    Aber nicht, was diejenigen angeht, die sie losschicken.

  26. The great rule of conduct for us, in regard to foreign nations, is, in extending our commercial relations, to have with them as little political connexion as possible. So far as we have already formed engagements, let them be fulfilled with perfect good faith. Here let us stop.

    Ja, maximale wirtschaftliche Freiheit ohne gleichzeitige politische gleichmacherei und Anbiederung.
    Es wäre schön wenn mehr Nationen sich an diesen pragmatischen und schlauen Leitsatz halten würden.

  27. @Osimandias

    Was die Soldaten angeht – eindeutig ja.

    Aber nicht, was diejenigen angeht, die sie losschicken.

    Nun, ich halte Bush für eine charakterstarke und Bewunderndswerte Persönlichkeit. Das trifft auch auf seine Mitarbeiter zu.

    Aber so wie ich dich kenne bist du eher der Meinung, dass weder Bush noch seine Administration die Entscheidungsträger waren 🙂

  28. @Thomas A.: Die Bush-Familie gehört schon zu den Insidern, wenn vielleicht auch nicht zum engsten „inner circle“.

    Inwieweit George Walker Mitspracherecht hatte oder ob er nur ein Frontmann war, weiß ich nicht. Obama – der keinerlei familiären Hintergrund hat – ist hingegen sicher eine sorgfältig designte Marionette.

    Zu den Taliban habe ich dieselbe Einstellung wie Du und viele andere hier. Aber nur weil die Pack sind, heißt das noch lange nicht, dass sie den Krieg angefangen haben.

    Es ist eben die Frage, ob ein Krieg sinnvoll ist, nur weil der Kriegsgegner Pack ist. George Washington war eindeutig der Ansicht: Nein.

    Aber auf die Gräber der amerikanischen Gründungsväter wird schon seit rund 100 Jahren gespuckt.

  29. Interessante Koinzidenzen:

    ‚Maine‘-Explosion, 15. Februar 1898 – USA erklären Spanien den Krieg und bringen Kuba unter ihre Kontrolle.

    ‚Lusitania‘-Versenkung, 7. Mai 1915 – Anheizen der Kriegsstimmung gegen die Mittelmächte, Pogrome gegen Deutsche in den USA (Brooklyn, Baltimore, St. Louis, Chicago) und letztlich die Kriegserklärung gegen das Deutsche Reich.

    Pearl Habour, 7. Dezember 1941 – Angriff japanischer Marineflieger auf den US-Stützpunkt. Hawaii gehörte damals noch nicht völkerrechtlich zu den USA, es war US-Kolonie. Also war es kein Angriff auf das Territorium der USA. Anzeizen der Kriegsstimmung, Pogrome gegen Japaner. Viele tausend Menschen wurden gelyncht. Kriegserklärung der USA an das Japanische Reich und des Deutschen Reiches an die USA.

    Korea, US-Luftwaffenstürzpunkt Gimpo, 25. Juni 1950 – Angriff nordkoreanischer Flugzeuge. Die USA erhalten daraufhin ein Mandat der UN zu militärischen Eingreifen. Der Krorekrieg beginnt.

    Golf von Tongking, August 1964 – Angeblicher Überfall nordvietnamesischer Streitkräfte auf US-Marineeinheiten. Der Weltpolizist macht sich daran, Vietnam „in die Steinzeit“ zurückzubomben.

    Manhattan, New York City, 11. September 2001 – „islamischen Terroristen“ gelingt es in Präzisionsangriffen mit Verkehrsflugzeugen das „World Trade Center“ (sanierungsbedürftig wie die Weltwirtschaft) un das Pentagon in Washington D.C. anzugreifen und gänzlich oder teilweise zu zerstören. Das verschafft den USA ein weltweites Mandat gegen den „Terrorismus“.

    Was für ein Zufall, daß sechsmal das Gleiche passiert. Immer sind die USA die hinterrücks Angegriffenen und immer nutzen sie dann die Gelegenheit, mit allem was ihre Waffenarsenale zu bieten haben, zurückzuschlagen. Gegen „Schurken“, die die friedliebenden USA in müßigen Tagträumereien vollkommen grundlos überfielen. Schon merkwürdig, daß man sechsmal das gleiche Schmierenstück aufführen kann, ohne das niemand merkt, daß es sich dabei um eine endlose Kette von Wiederholungen handelt. Sehr phantasiebegabt sind die US-Kriegsplaner jedenfalls nicht.

  30. Sehr phantasiebegabt sind die US-Kriegsplaner jedenfalls nicht.

    Es ist ja ganz offensichtlich auch nicht nötig.

    Es gibt auch einen Plan, der dank JFK nicht umgesetzt wurde und 30 Jahre später bekannt wurde:

    Operation Northwoods

  31. Hier rotten sich ja mal wieder alle hirnlose Verschwörungstheoretiker zusammen. Früher hätte man solche Typen zu Recht …….. Ach, was soll´s.

  32. @Osimandias

    Es ist eben die Frage, ob ein Krieg sinnvoll ist, nur weil der Kriegsgegner Pack ist. George Washington war eindeutig der Ansicht: Nein.

    Das leuchtet mir ein. Allerdings ging es bei den Taliban um die aktive Unterstützung von Al Kaida und das bedeutet eine direkte Bedrohung für die amerikanische Bevölkerung. Da bin ich nicht sicher ob das für George Washington nicht auch ein Kriegsgrund gewesen wäre.
    Hier kommen ja wieder die 9/11-Theorien ins Spiel (bei denen unsere Standpunkte wohl regelrecht auseinanderklaffen). Um den Amerikanischen Eingriff in Afghanistan als unrechtmässig darzustellen, muss man 9/11-Verschwörungstheorien basteln. Al Kaida hat die USA angegriffen und ihnen den Krieg erklärt. Wenn die damalige Afghanische Regierung sich also offen zu Al Kaida bekennen und diese unterstützen sind militärische Massnahmen logisch und gerechtfertigt.
    Ein angenehmer Nebeneffekt: Afghanistans Kinder können wieder zur Schule. Das Land hat eine zweite Chance!

  33. @prausnitzer

    Das ist die gleiche Schuldumkehr, die wir tagtäglich in den Gutmenschenmedien lesen. Aller anderen sind Schuld, bloss nicht der Mohammedaner der das Messer geschwungen hat.

    Bei fast all deinen Beispielen geht es um Aggression irgendwelcher Diktaturen. Wieviele Fehler passiert sind, ohne die solche Attentate vielleicht hätten verhindert werden können weiss ich nicht. Das ändert aber nichts an der Urheberschaft der Morde.

    Dein Staunen über das Gelingen der Angriffe auf das WTC kann ich nicht nachvollziehen.
    Weiche Ziele zu treffen ist immer leicht. Wer möglichst viele Zivilisten töten will, hat leider relativ leichtes Spiel. Dieses Restrisiko ist der Preis einer freien Gesellschaft.
    Staunen kann man höchstens über die perfide Brutalität der Mohammedaner

  34. #38 Thomas A

    Es geht hier nicht um „Verschwörungstheorien“. Die amerikanische Kriegspolitik, die immer mit vorangegangenen Terrorangriffen gegen das Leben von Amerikanern jongliert, ist kritik- und verabscheuungswürdig. Kaum ein Amerikaner weiß etwas über die territorialen Verhältnisse Deutschlands und gar, wo Afghanistan liegt. Es ist den Amerikanern egal, wo gerade Bomben fallen und wer gerade vertrieben wird. Sie leben ihren „amerikanischen Traum“. Solange das Öl fließt, wie der Straßenverkehr in Los Angeles, ist es ihnen wirklich gleichgültig, ob ihr Lebenstraum mit Dollars oder Blut bezahlt wird.

    Keine Nation ist so sehr auf Ressourcenplünderung und damit auf weltweite Kriege gegründet, wie die us-amerikanische. Das offen auszusprechen, ist kein Antiamerikanismus. Das muß man sagen dürfen, auch wenn man diesem Land im übrigen viele Sympathien entgegenbringt.
    Die USA haben einen besseren Kern, als ihr heutiger Ruf glauben macht. Er liegt historisch in der Zeit vor Theodore Roosevelt begründet. Es ist der Geist von Protestantismus, Pragmatismus und Selbstbescheidenheit. Den sollten sie wiederentdecken.

  35. @prausnitzer

    Die amerikanische Kriegspolitik, die immer mit vorangegangenen Terrorangriffen gegen das Leben von Amerikanern jongliert, ist kritik- und verabscheuungswürdig.

    Eben diese Kritik verstehe ich nicht. Japaner haben Pearl Harbor angegriffen – nicht Amerikaner. Mohammedaner haben 3000 Amerikanische Zivilisten auf einen Schlag getötet – nicht Amerikaner. Die Bedrohungen waren und sind echt. Und dass es sich sowohl bei Al Kaida als auch der früheren Kommunistischen Blöcke um ernstzunehmende Gefahren handelt kann wohl nicht bestritten werden.
    Es ist doch einfach logisch und richtig, dass auf einen Angriff auf die USA, militärisch reagiert wird.
    Dafür haben Länder Armeen. Das ist nicht schön aber überlebensnotwendig. Das die Amerikaner für diese Drecksarbeit wenigstens ein bisschen ihre Resourcen aufstocken können gönne ich ihnen.

  36. Eben diese Kritik verstehe ich nicht.

    Es ist eine ungeheure Verächtlichkeit gegenüber dem eigenen Volk, das als unmündige Deppenherde angesehen wird, die man emotional aufputschen muss, damit sie zu der Einsicht kommen, dass ein Krieg notwendig ist.

    Nehmen wir nur zum Beispiel den Vorfall im Golf von Tonkin, weil da unstrittig ist, dass es eine Erfindung war.

    Die Regierenden wollten einen Krieg. Sie wussten aber, dass der Durchschnittsamerikaner nie im Leben einsehen würde, dass es im Interesse Amerikas liegt, amerikanische Soldaten dafür zu verheizen, dass irgendein wildfremdes asiatisches Land nicht kommunistisch wird.

    Anstatt zu argumentieren, warum das im vitalen Interesse der USA liegt (was wohl nicht gelungen wäre), wirft man der Schafsherde, die sich einbildet der Souverän zu sein, eine emotional aufputschende Meldung hin: „Die haben ohne Grund eines unserer Schiffe angegriffen! Das können wir nicht hinnehmen! Die werden demnächst auch unsere Küsten angreifen!“

    Das Volk wird in Schock und Empörung gestürzt, um Entscheidungen hinzunehmen, die es ohne diesen emotionalen Ausnahmezustand ablehnen würde oder zumindest besser erklärt haben würde.

    Demokratische Politiker aller Länder verachten das Volk, das angeblich der Souverän ist, wie windige „Berater“ einen gutmütigen aber geistesschwachen König verachten, den sie manipulieren, wie es ihnen gerade passt.

  37. #42 Thomas A.

    Pearl Harbor wurde von japanischen Marineluftstreitkräften angegriffen, nachdem die USA Japan wirtschaftlich soweit erpreßt hatten, daß eine entsprechende Provokation zwingend zu erwarten war. Und rein zufällig wurden alle älteren Einheiten der US-Pazifikflotte in Pearl Harbor wie auf dem Präsentierteller arrangiert…

    Zum 11. September 2001: Völkerrechtlich gibt es die „Mohammedaner“ nicht. Eine Macht namens „Mohammedaner“ kann somit den Angriff auch nicht verübt haben. Das Angriffsszenario selbst basiert auf einer Reihe von Unwahrscheinlichkeiten – nicht Unmöglichkeiten wohlgemerkt – und das läßt die Frage aufkommen: cui bono? Gleichzeitig blieb dieser Terrorangriff ein einmaliges Ereignis. Der Angriff war eine strategische Meisterleistung – wohlgemerkt strategisch, nicht taktisch – und deshalb stellt sich von selbst die Frage: warum kam dann nichts hinterher? Weshalb wurde so viel darangesetzt, um diese Ziele zu zerstören, wenn sich darin die gesamte Strategie einer wie auch immer gearteten Terrororganisation erschöpfte?

  38. Die Operation Northwoods, die nicht durchgeführt wurde, zeigt ebenfalls auf, dass die Kriegsplaner sich vollkommen im Klaren waren, dass das amerikanische Volk einen Krieg mit Kuba nicht einsieht.

    Deshalb wurden Pläne zu mehreren gefälschten Aktionen seitens Castro ausgearbeitet, um das Volk aufzubringen.

    Auch hier zeigt sich dieser verachtende Ungeist.

    Kennedy hat den Plan abgelehnt, und es gab keinen Krieg gegen Kuba.

    Jeder kann das Planspiel machen, was er heute denken würde, wenn Kennedy dem Plan zugestimmt hätte und was er über jene sagen würden, die behaupten, die Zerstörung des Flugzeugs voller amerikanischer Studenten wäre ein Inside Job gewesen. Man würde angebrüllt, dass man ein scheißlinker Castro-Verehrer wäre.

  39. #40 Thomas A.

    Spanien, das Deutsche Reich, das Japanische Reich, Nordkorea, Nordvietnam, Afghanistian. Die Behauptung das es sich bei allen diesen Ländern in der Zeit, da sie Urheber von Terrorangriffen waren umd Diktaturen handelte, ist schlichtweg falsch.
    Aber eines gemeinsam hatten und haben sie. Sie grenzen nicht an die USA. Und trotzdem wurden sie von den USA mit Krieg überzogen.
    Kein Land der Erde hat so viele Konflikte weit jenseits der es begrenzenden Orzeane vom Zaum gebrochen, wie die USA.

  40. #46 prausnitzer (11. Sep 2009 15:51)

    Sehr richtig was Sie da sagen!

    Es tut mir leid um jeden Menschen der am 9/11 und den Folgen davon sein Leben lassen, Angehörige verlieren, oder seine Gesundheit opfern musste.

    Aber wenn es wirklich arabische Terroristen waren, (will es nicht abstreiten, aber ich habe bis Heute, ausser Videobotschaften von OB, keine Beweise dafür gesehen, dass wirklich diese Personen diesen Anschlag geplant und ausgeführt haben.), dann sollte man nicht vergessen, dass diese Leute mehrfach die USA mit Anschlägen bedroht haben, und auch den Grund dafür, genannt haben. Viele Unschuldige mussten für die Invasionspolitik der USA ihren Kopf hinhalten. Und da sie nichts dabei gelernt haben, und genau so weiterfahren arabische Länder in Beschlag zu nehmen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder zu einer solchen Tragödie kommt.

  41. prausnitzer

    Sie reden von Invasionspolitik, aber Sie haben einen interessanten Punkt verschwiegen, man könnte diesen Punkt auch als den gemeinsamen Nenner bezeichnen, der verantwortlich ist für einen Großteil des Chaos in der Welt.

    Welches totalitäre System hat durch politischen Einfluß, Waffenlieferungen und direktes militärisches Eingreifen weltweit chaotische, kriegerische Zustände geschaffen, in die die USA dann eingegriffen haben.

    In Spanien, Korea, Vietnam, Afganistan, Kuba und vielen anderen Ländern, überall war dieselbe Ideologie am Werk. Das war die Sowjetunion.

    Wir sollten auch die massiven kostenlosen Waffenlieferungen dieses Regimes in den 50ern, 60ern und 70ern an alle Feinde Israels, allen voran an Ägypten, nicht vergessen.

    Und in der Gegenwart: welchem Staat hat es die Welt gegenwärtig zu verdanken, dass der Iran sich nuklear bewaffnen kann und dass über den Iran Nuklearwaffen in die Hände von Terroristen gelangen können. Wenn es nach Ihrer Logik geht, vermutlich den USA.

  42. #49 Renate

    Zunächst einmal, im Jahre 1898, als die USA die Explosion der ‚Maine‘ zum Vorwand für ihre Kriegserklärung an Spanien nahmen, existierte die Sowjetunion noch nicht. Der Konflikt geht ganz auf die USA zurück.

    Die Rolle, die die USA jedoch im Iran spielten, ist mehr als zwielichtig, sie wirkt geradzu chaotisch. Vor dreißig Jahren, als die Revolution über den Iran hinwegfegte, da sah es so aus, als ob die USA den Schah stützten. Das korrumpierte ihn innenpolitisch, galt er dadurch doch als US-Kreatur, ohne es wirklich zu sein. Gleichzeitig ignorierten sie – unwissentlich oder absichtlich? – die mit der iranischen Revolution einhergehende Politisierung des Islam, die ihn zu einer weltrevolutionären Kraft machte. Als Zeitzeuge habe ich die Jahre 1978/79 im Iran selbst miterlebt. Und damals wie heute finde ich keine logische Erklärung dafür, daß einer ihrer erklärten Verbündeten derart „im Regen stehengelassen“ wurde und man sich gleichzeitig eines irrationalen Hasses der Regimegegner aussetzte, dem, wie es schien, jede Begründung fehlte. Der Schah und sein Premierminister und späterer Hofminister Hoveyda warnten in den Jahren zuvor stets vor der unverhältnismäßigen Ressourcenausbeutung, die den Iran zwar reich wie Krösus machte, aber gleichzeitig verhängnisvolle Folgen für das Entwicklungsland hatte.
    Gleichzeitig wurden damals alle im Iran befindlichen Deutschen von den Menschen wie die „besten persönlichen Freunde“ sowohl von Anhängern der Monarchie als auch jenen der islamischen Republik angesehen. Der Iran sah sich als Opfer us-amerikanischer Ausbeutungspolitik – und die Deutschen vor dem Hintergrund ihrer Geschichte als Leidensgenossen. Das schuf Sympathie.
    Die Tragik der USA – und damit auch die vieler betroffener anderer Völker – ist eben, daß sie sich nie in andere Völker und in ihre Begriffe von Würde und Anstand hineinversetzen konnten und können. Eine Weltmacht zu sein, und andere ihre Zweitrangigkeit spüren zu lassen, wird sich früher oder später rächen.
    1979 wurde der politische Islam als dynamische Kraft geboren – und die USA hatten, ob bewußt oder nur aus politischer Unfähigkeit, daran einen nicht geringen Anteil.

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