Irak NACH dem Krieg

SpOn berichtet aus Bagdad auf der Themenseite Irak nach dem Krieg: „Verkohlte Leichen, zerfetzte Hausfassaden, Blutlachen: Zwei Selbstmordattentäter haben in Bagdad mehr als 130 Menschen getötet und Hunderte verletzt. Augenzeugen berichten von grauenhaften Szenen – Iraks Regierung fürchtet, dass die Anschläge erst der Anfang einer Serie waren … Die Zahl der Anschläge im Irak ist seit dem Rückzug der US-Soldaten aus den Städten am 30. Juni wieder stark gestiegen.“

Die Attentäter sind noch nicht identifiziert, aber im Irak dürften islamisch-arabische Männer eher unter Generalverdacht stehen als norwegische Nonnen.

Den traurigen Rekord halten übrigens die Bombenanschläge in 2007 auf zwei Dörfer im Nordirak – rund 500 Tote und hunderte Verletzte. In den beiden betroffenen Dörfern leben Jesiden, eine kleine nichtmissionierende religiöse Minderheit.

Bei diesen Zuständen NACH dem Krieg drängt sich sofort die Frage auf, wie war es VOR dem Krieg? Nun, etwa eine Million irakische Bürger fielen Saddam Hussein zum Opfer. Parallel zum Massenmord zeigte sich Saddam gerne auf Briefmarken, betend für die Befreiung Jerusalems von den Juden, der muslimische Felsendom in Jerusalem (arabisch: Quds) zu seiner Rechten. Oder vor dem Felsendom stehend mit einem Gewehr in seiner Rechten (Foto oben).

(Gastbeitrag von Daniel Katz, Middle-East-Info.org)