Jüdische Intellektuelle stehen zu SarrazinDer politische Wirbelsturm um das Interview des früheren Berliner Senators und jetzigen Vorstandsmitglieds der Bundesbank, Thilo Sarrazin, will sich nicht legen. Alle Umfragen bekunden, dass die große Mehrheit der deutschen Öffentlichkeit die Ansichten Sarrazins teilt. Die Gutmenschen hören trotzdem nicht auf, die Antifakeule zu schwingen.

(Von Ivan Denes)

Wenig beachtet von den hysterisierten Medien ist die Tatsache, dass seit den extremistischen Äußerungen des Stephan Kramer, Sekretär des Zentralrats der Juden, führende jüdische Intellektuelle in die Arena gestiegen sind, um für Thilo Sarrazin und für Meinungs- und Redefreiheit Stellung zu beziehen. Ralph Giordano und Ernst Cramer gehören dazu, Henryk M. Broder, Michael Wolffsohn und Leo Sucharewicz (Foto oben v.l.n.r.).

Stephan Kramer hat Sarrazin de facto zum Nazi oder Neonazi gestempelt:

„Ich habe den Eindruck, dass Herr Sarrazin mit seinen Äußerungen, mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler wirklich eine große Ehre macht, so wie er es formuliert“, sagte der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland Stephan Kramer am Freitag in Berlin. Er bezeichnete Sarrazins Äußerung als perfide, infam und volksverhetzend.

Dazu Michael Wolffsohn:

Unabhängig von der Bewertung der jüngsten Bemerkungen Thilo Sarrazins fragt man sich: „Hat der Mann noch alle Tassen im Schrank?“ (…) Wenn der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland spricht, heißt es automatisch: „Der Zentralrat der Juden in Deutschland sagt“ – und damit sind es „die“ Juden. Gerade als deutscher Jude fühle ich mich durch Äußerungen dieser Art nicht vertreten. Gerade als Jude protestiere ich gegen die Gleichsetzung demokratischer, deutscher Politiker mit Hitler & Co. Wer Hitler & Co bei allem und jedem gegen alle und jeden inflationär gebraucht, verharmlost Hitler & Co! Will das ausgerechnet der Sprecher des deutschjüdischen Zentralrates? (…) Heute diffamiert Kramer Sarrazin, im Januar diffamierte er den Präsidenten des Bundestages, Norbert Lammert. Wer wird der Nächste sein? Will der Konvertit Kramer uns geborenen „Alt-Juden“ beweisen, daß er der bessere Jude ist? 100 Prozent reichen, 150 sind zu viel. Charlotte Knobloch ist gefordert, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, die eigentliche Repräsentantin der Juden Deutschlands. Mit wegsehen, weghören und schweigen ist es nicht mehr getan, Frau Knobloch!

Broder schrieb (in der Zürcher „Weltwoche“):

Sarrazin hat Recht, man könnte ihm allenfalls vorwerfen, daß er in seiner Analyse nicht weit genug geht: Es ist der Sozialstaat, der mit den Problemen nicht fertig wird, die er selbst geschaffen hat. Wie in den meisten Fällen, in denen eine Situation so verfahren ist, daß ihre Fortsetzung als das kleinere aller möglichen Übel erscheint, wird auch diesmal der Botschafter für die Überbringung der Botschaft bestraft. Der Kaiser ist nackt, alle wissen es. Daß er weiter durch die Gegend reiten kann, hat er seinen Untertanen zu verdanken, die ihre Kleider ebenfalls an der Garderobe zur „political correctness“ abgegeben haben.

Und auch der Vorsitzende von ILI (I Like Israel), dem Think Tank für Pro Israel-Organisationen, Leo Sucharewitz, wandte sich in einem kurzen Brief an Sarrazin:

Sehr geehrter Herr Dr. Sarrazin, nur für den Fall, dass Stephan Kramer tatsächlich diesen Vergleich angestellt hat: er ist / wäre unsäglich, abwegig, politisch peinlich und in kosmischer Entfernung deplaziert. Meine Unterstützung sichere ich Ihnen mit größter Selbstverständlichkeit zu.

Offenbar hat Stephan Kramer erkannt, dass er sich vergaloppiert hat. Im Berliner „Tagesspiegel“ versucht er eine Art milder Selbstkritik zu praktizieren:

„Ich wollte Sarrazin nicht unterstellen, wie Hitler und Goebbels zu sein – das ist überzogen -, wohl aber, die Sprache und Gedanken der heutigen Neonazis zu verwenden“

Aber dann fährt er fort, seinen Standpunkt zu verteidigen und deckelt seine peinlichen Aussagen mit der Feststellung:

Die Integrationsprobleme, die die deutsche Gesellschaft im frühen 21. Jahrhundert plagen, sind sozialen und kulturellen Ursprungs, nicht aber genetisch bedingt. Eine genetische Einteilung der Menschheit in Superkluge und Dumme, Nutzbringende und Nutzlose, Oberschicht und Unterschicht – das ist Rassismus pur.

Wenn man also festellt, dass es in dieser Welt kluge Menschen und dumme Menschen gibt, ist man Rassist. Wenn man den Unterschied zwischen arbeitenden, wertschöpfenden Menschen und Schmarotzern macht, ist man Rassist.

Offenbar hat man hier mit einem Mann zu tun, der weder klug noch dumm ist, sondern schlichtweg geistig verwirrt, zumal er den Inhalt der Begriffe, die er verwendet, nicht mehr erkennt.

Wolffsohn hat Recht, wenn er vom Übereifer des Konvertiten spricht – Kramer ist ja nicht als Jude geboren. Wir erleben in unseren Tagen ein anschauliches, aussagenstarkes Beispiel im Mittleren Osten, wie gefährlich Konvertiten werden können, wenn sie Verantwortung übertragen bekommen. Der Zentralrat ist jetzt gefordert, sich von Stephan Kramer zu trennen, bevor er noch größeren Schaden – im Namen des Zentralrats! – anrichtet.

Zum Autor: Ivan Denes (81), wohnhaft in Berlin, ist Jude und wurde von den Nazis genauso verfolgt wie von den Kommunisten. Am 10. August erschien im WPR-Verlag sein neues Buch „politisch unkorrekt“ (9,80 Euro, 128 Seiten). Kontakt: ivan.denes@t-online.de.

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53 KOMMENTARE

  1. Trotz alle dem bezweifle ich, dass sich die Diskussion noch länger hält. In ein paar Tagen wird man wieder zur traurigen Normalität übergehen; die Zustände werden noch schlimmer.

  2. Ich danke allen Männern der hier vorgestellten „Sarrazin-Fraktion“.

    Sie sind mutig und gerecht. Sie sind Gerechte dieses Volkes.

  3. Super Zusammenfassung der wirklichen Lage an der Meinungsfront.

    Weswegen ich bei dieser News jetzt aber hauptsächlich kommentiere: Ich wollte sehr deutlich sagen, daß es mich mit großer Freude, aber auch ein wenig mit Stolz und Genugtuung, erfüllt zu sehen, welch renommierte Autoren hier in der Zwischenzeit bei PI so schreiben.

    Die Freude und Geneugtuung ist aber deswegen auch noch doppelt groß, weil hier ein jüdischer Bürger und Buchautor auf dem von den „Linken“ und Gutmenschen so gerne als rechtsradikal titulierten Blog ‚PI‘ schreibt.

    Dafür vielen Dank, Herr Denes, Ihre Unterstützung ist mehr als wertvoll und ein Ansporn zum Weitermachen.

    Nie wieder Faschismus und Antisemitismus in Deutschland – egal von welcher Seite.

    Dafür wollen alle wirklichen Demokraten in Deutschland Seite an Seite mit ihren Mitbürgern jüdischen Glaubens einstehen.

    Danke nochmal!

  4. Dranbleiben!

    Jeden Tag bemerken mehr Leute, wer wir sind und dass unsere Ziele richtig sind.

    48.717 Besucher kommen, weil sie hier Unterstützung finden.

  5. Thilo Sarrazin bekommt immer mehr Unterstützung und Rückhalt.
    Und was mir besonders gefällt. Die Unterstützung von o. g. Personen, die in unserem Land, mit Recht, Ansehen haben.
    Toll.
    Ich denke, die Hetzkampagne gegen Sarrazin, da geht der Schuss, hoffentlich, nach hinten los.
    Der Anfang ist schon gemacht.
    Es ist vielleicht nur eine Frage der Zeit, dass Herr Kramer seinen Thron räumen muss.

  6. Nun, ich hoffe nicht dass sich das alles auflöst.

    Damit es fortbesteht, ist aber etwas von Nöten.

    Sarrazin müsste erneut an die Öffentlichkeit.
    Es müssten sich ihm andere öffentliche Personen anschließen und in die gleiche Wunde beissen,

    so lange, bis sich das Thema nicht mehr übergehen lässt.

    Weitermachen !!! Wir müssen nur über den Berg.

    Das ist fast schon ein Kampf. Ein Kampf der freien Meinung.

  7. Die Juden in Deutschland haben es nicht leicht: Seit sich die Linken und die MSM aus unterschiedlichsten Motiven(anarchische Lust an der Zerstörung des Staates als Ordnungsmacht,Anbiederung aus Feigheit,etc…) sich dem Islam unterworfen haben,müssen sie sich fragen,wo ihre politische Heimat ist ,ihre Interessen vertritt,wer ihnen genügend Schutz bietet. Die CDU als ein Bund feiger Mittelständler,eifrig bedacht,nur ja politisch korrekt zu sein und avantgardekomplexbehaftet anscheinend nicht. Vom schwachen,fast nicht vorhandenen rechten Rand wollen wir gar nicht reden.

  8. Es ist wichtig, daß Sarrazin Unterstützung von angesehenen Persönlichkeiten bekommt. Jetzt fehlt nur noch die Unterstützung der Politik, aber von denen kommt ja nichts und wird auch nichts kommen.

    @ Faust84:

    Ich war auch erst der Meinung, daß Sarrazin selbst noch mal zu Wort kommen sollte, bin dann aber zu dem Schluß gekommen, daß es aufgrund der Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Volksverhetzung besser ist, die Ermittlungen und ggf. anstehende Verhandlungen abzuwarten, bevor er sich erneut äußert.

  9. Für mich sind die Äußerungen des ZdJ ein schlechter Witz. Diese Dhimmitude hat sich bedauerlicherweise auch dort schon eingeschlichen… Sarrazin ist wenigstens ehrlich.

    Sarrazzin for chancellor oder besser noch Minister für Integration!

  10. OT

    Muslimische Fußballer aus Liga ausgeschlossen Eine hauptsächlich aus muslimischen Fußballern bestehende Mannschaft in Frankreich ist aus einer Hobbyliga in Paris ausgeschlossen worden, weil sie sich geweigert hat, gegen ein Team von Homosexuellen zu spielen. Das gab der Ausschuss der Hobbyliga heute bekannt. Creteil Bebel hatte die Partie gegen Paris Foot Gay zuvor boykottiert. „Wir entschuldigen uns, aber als praktizierende Moslems können wir nicht gegen PFG antreten“, hatte Creteil erklärt.

  11. Will der Konvertit Kramer uns geborenen „Alt-Juden“ beweisen, daß er der bessere Jude ist? 100 Prozent reichen, 150 sind zu viel.

    Ja genau das ist das Problem vieler Konvertiten: Sie wollen ihre neue Religion übererfüllen. Allerdings im Falle des Islams sind auch 100% zu viel!

  12. Na also, gehen die Lichter der Demokratie noch nicht ganz unter! Das schaffen dann Platzek und die Brandstifter in Brand-enburg!!!!

  13. ARD Auswertung : Halten Sie die Entmachtung von Thilo Sarrazin für richtig ?
    Nein : 74,7 % !
    Noch Fragen Politiker-Eliten ?

  14. Wenn es etwas gibt, das wir „aushalten müssen“, dann ist es ein letztes Krakelen der Linken, während man ihr das Mänelchen der vermeintlich „moralischen Höherwertigkeit“ runterreisst.

    Doch müssen wir sie nicht schonen – sie sind es, die unruhe und unfrieden stiften

    :mrgreen:

  15. OT:

    Es wird kein Integrationsministerium auf Bundesebene geben

    http://space-times.de/brennpunkte/3143.html?task=view

    Und

    EU-Abgeordneter Graf Lambsdorff hält Türkei derzeit für nicht EU-fähig

    http://space-times.de/politik/3145.html?task=view

    Zu Sarrazin kann man nur sagen, es ist gut, wenn immer mehr Menschen sich auf seine Seite Stellen, die selbst in der Öffentlichkeit stehen, denn die Meinung des Volkes kommt an den entsprechenden Stellen nicht an, bzw. wird dort unter den Teppich gekehrt. Zumindest solange sie sich nur verbal darstellt…

  16. Im Gegensatz zum Konvertiten Kramer spüren halt die gebürtigen Juden was ihnen blüht, wenn erneut eine totalitäre Herrschafts- u. Gesellschaftsideologie in Deutschland an die Macht kommt.

  17. Da irrt Herr Cramer aber gewaltig.
    Ich bin der Meinung daß es sehr wohl einen genetischen Grund für die Dummheit einer bestimmten Einwanderergruppe gibt.
    Man muß dazu einfach mal die heiratsgewohnheiten vieler Muslime betrachten.
    Und das handhaben die seit Generationen so.

  18. Nicht nur als jüdischer Intellektueller wird man nicht umhin kommen, den Wahrheitsgehalt der Worte Sarrazins aufgrund der offenkundigen Beweislage vorbehaltlos anzuerkennen und man wird genauso als halbwegs gebildeter Mensch die widerwärtige undemokratisch-totalitäre Treibjagd auf diesen Mann verurteilen, welche nun u.a. von Elementen wie Weber und Kramer initiiert wurde.
    Es freut dabei natürlich zu sehen, dass den wahren Volksverhetzern und Meinungsfaschisten vom Schlage Kramer und Weber nun aus allen möglichen politischen und ideologischen Lagern zumindest ein bißchen Gegenwind entgegenbläst.

  19. Stephan Kramer hätte besser zum Islam konvertieren sollen, bei den Dumpfbacken, mit denen e ja sowieso dauernd ins Bett geht, ist er bei Weitem besser aufgehoben als im Judentum.

  20. #8 Azrail

    „Gutmenschen sind Geisteskrank“

    Das war mir schon immer klar, schön dass ich jetzt auch die wissenschaftliche Erklärung dafür habe.

  21. OT
    Auweia, mir schwant Furchtbares.

    Höre grade in der ARD, die Türkei habe vor der Aufnahme in die EU noch viel in Sachen Demokratie und Meinungsfreiheit aufzuarbeiten.
    Klasse!!!

    Wenn die noch 10 Jahre daran arbeiten, überholen sie uns vielleicht noch;-)

  22. Es gibt auch Andere ,sie sind zwar keine Intellektuellen ,fühlen sich aber noch so …

    Meinungsbildner bei Springer (BILD,Welt)
    angebliche Exkommunisten welche Sarazzin
    bewusst auch noch andere Worte in den Mund legen und in ihrem unbedachten Übereifer die Faz und die christlichen Kirchen angreifen…

    http://www.welt.de/videos/debatte/article4835598/Sarrazins-Rassismus-bleibt-Bullshit.html

    Posener, als angeblicher jüdischer Intellektueller im weniger peinlichen Zweig von Springer hat bis heute nicht den Unterschied von Rassismus zu wahrem Antifaschismus verstanden und gehört zum Selbstzensurverein wenn es um den Islam geht -es geht nicht um Türken und Araber ,aber soweit kann ein Herr Posner nicht denken oder er tut so als ob er es nicht könnte -was noch viel schlimmer ist…. scheint ihm Recht zu sein wenn die Polizei Hausfriedensbruch in Deutschland wegen israelischer Fahnen begeht –

    Wo sieht sich ein Posener in zehn Jahren ?
    Als Muezzin?

    Springer sollte sich überlegen ob 80% der Deutschen Poseners Gedanken interessieren oder ihn zu Hürriyet transverieren.

  23. #8 Azrail
    Die Psychologischen Ursachen des politischen Wahnsinn.

    Der Bericht muss an die Herren Professoren und Dozenten die an Deutschlands Unis Psychologie unterrichten. Nicht zu vergessen an private Seelenklempner.

  24. Ralph Giordano, Ernst Cramer, Henryk M. Broder, Michael Wolffsohn und Leo Sucharewicz!

    Das ist ein Teil der geistigen jüdischen Elite dieses Landes – nicht Stephan Kramer, der Sekretär des Zentralrats der Juden.

    Es ist gut für die Demokratie in Deutschland, dass wir solche Leute haben!

  25. Der Schuss auf Sarrazin ging nach hinten los. Jetzt sagt die Mehrheit, nicht nur die des Volks, sondern auch der politischen Beobachter: „Eigentlich hat er ja Recht, aber er hätte doch mit etwas Rücksichtnahme formulieren können.“
    Das ist der Gau für die Gutmenschszene.

  26. #1 JaNatuerlich

    Man darf den Fall Sarrazin nicht so abtun, und man sollte nicht so pessimistisch sein.

    Der Fall Sarrazin wird nicht von heute auf morgen dazu führen, dass sich die verkrusteten gesellschaftlichen und politischen Strukturen in diesem Land ändern. Er wird auch nicht dazu führen, dass man in Deutschland schon morgen wieder öffentlich und frei seine Meinung äußern kann, ohne sogleich als Nazi diffamiert zu werden, bloß weil man sich weigert zu glauben, dass die Lösung unserer Probleme darin bestehe, weiterhin eine arabisch-türkische Unterschicht zu importieren und großzügig zu alimentieren, die dieses Land nicht nur ausbeutet, sondern ganz überwiegend auch verachtet. Der Fall Sarrazin wird auch nicht helfen, den Republikanern ein Wahlergebnis jenseits der 5 % zuzuschanzen. Es wird, vorerst und trügerisch, wieder Ruhe einkehren. So viel ist richtig. Sarrazin selbst hat man übel mitgespielt und ihn im eigenen Hause gedemütigt, aber in ihm hat man eine Symbolfigur geschaffen, die nachhaltig wirken wird. Vielleicht kommt es den politisch Korrekten und Dissidentenjägern, die so vehement Sarrazins Kopf forderten, in Wirklichkeit sogar zugute, dass sie ihn weder ins Gefängnis stecken noch von seinen Pflichten bei der Bundesbang entbinden konnte. Wenn Sarrazin über diesen Äußerungen zu Fall gebracht worden wäre, wäre er ein Märtyrer geworden! Es wäre ein ungeheuerliches Ereignis gewesen, wenn die politisch Korrekten ihn öffentlich geschlachtet und als Menschenopfer dargebracht hätten.

    Interessant ist doch, mit welcher Vehemenz und (sprachlichen) Brutalität jene Lobbyisten, politisch Korrekten und Dissidentenjäger, von Kolat über Kramer bis hinzu Posener, in Sachen Sarrazin auf Menschenhatz ausgehen! Wenn Sarrazin wirklich nur „dumme“, „verlogene“ und „rassistische“ Äußerungen getätigt hätte, in der Sache gänzlich unfundiert, warum sollte man dann um all das so viel Aufhebens machen, warum müssten dann die Lobbyisten, politisch Korrekten und Dissidentenjäger so sehr toben? Warum müsste Kramer Sarrazin dann öffentlich einen Nazi zeihen (gleich ob klassischer oder moderner Prägung)?

    Kolat, Kramer und Posener verfangen sich vielmehr selbst in Äußerungen, denen man eine Affinität zu einer faschistoiden Gesinnung nachsagen kann. Für Posener ist Sarrazin schließlich ein widerwärtiger Rassist – und jeder, der ihn verteidigt, noch gleich viel widerwärtiger. Man sollte ihm in einer Demokratie das Maul verbieten. Kramer indes nennt Sarrazin zuerst einen kleinen Hitler, Goebbels, Himmler, dann nur mehr einen „Neo-Nazi“. Er merkt nicht, wie er dadurch zunächst die Verbrechen der Nationalsozialisten verharmlost, welche einst sechs Millionen Juden umbrachten, und wie er sodann die heutigen Neo-Nazis ebenfalls verharmlost, scheint Kramer Sarrazin doch durch diesen neuerlichen Vergleich der typischen Dummheit der heutigen Neo-Nazis zeihen zu wollen. Kramer vergisst nur leider, dass die Neo-Nazis, die es heute gibt, nicht nur vertrottelte Possenreißer mit Springerstiefeln sind, sondern nur allzu oft brutale Schläger, die gerne das zu Ende brächten, was Hitler, Goebbels und Himmler einst begannen. Und manche Muslime würden dabei sicherlich nur allzu gerne behilflich sein. Herr Sarrazin dagegen beklagt, dass es in Deutschland zu wenig Juden gebe, er hätte gerne mehr von ihnen in unserem Land. Ihn einen „Nazi“ zu nennen ist lächerlich, wie man es auch formuliert. Und von Herrn Kolat brauchen wir gar nicht erst zu sprechen: Wenn es in diesem Land einen Mann gibt, der den Titel „Rassist“ verdient hat, dann er, welcher alle paar Tage wieder einmal fordert, dass Deutschland sich seinen (türkischen) Migranten anzupassen habe. So empfiehlt er denn auch, dass Migranten nur Migranten zu wählen haben. Migranten sollen wohl auch nur bei Migranten einkaufen. In Deutschland lebende Türken sollen nur zu türkischen Ärzten gehen, türkische Schulen besuchen und sowieso: alles, was Deutsch ist, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    All diese Herrschaften, welche sich um den Totalitarismus und / oder Rassismus weit mehr verdient gemacht haben als Herr Sarrazin, der Ökonom, es jemals könnte, haben auch nie versucht, denselben in der Sache zu widerlegen! Sie wissen ja, dass dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt ist. Sarrazin hat Recht. Es wird inzwischen allenthalben ausgesprochen und niedergeschrieben, mal groß, mal klein.

    Mehr noch: Sarrazin hat die Sache noch nicht einmal so zugespitzt auf den Punkt gebracht, wie ihm nun vorgeworfen wird. Zweifellos hätte er noch mehr auftrumpfen können. Von „kleinen Kopftuchmädchen“ zu sprechen ist nicht eben die feine Art, sich auszudrücken, aber Herr Sarrazin gab lediglich ein Interview über die Zustände in Berlin. Hätte er nur einmal über ganz Deutschland gesprochen! Denn Berlin finden wir inzwischen auch in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, von Hessen, von Baden-Württemberg, von Bayern, von Hamburg, von Bremen; ach, es ließe sich in jedem Teil Deutschlands – selbst im Osten – eine No-Go-Area finden, die mit türkischem Dialekt berlinert. Die Deutschen wissen daher nur allzu genau, wovon Sarrazin spricht. Er hat bloß den Mut gefunden, es auszusprechen.

    Bis vor kurzem noch konnte und musste man glauben, dass die Mehrheit der Deutschen den Verstand verloren habe – dass sie durch jahrelange linksgrüne Indoktrination wirklich zur Verfügungsmasse von Roth, Ströbele und dergleichen verkommen wäre. Nun aber schreiben Tausend aufgebrachte „bürgerliche“ Leser der FAZ und verlangen, dass jene sich für Sarrazin einsetzen solle, so dass einer der Herausgeber, wohl nicht zuletzt aus ökonomischer (!) Notwendigkeit, gar nicht anders kann, als Sarrazin in einem Beitrag beizupflichten, wobei er auf all diese Leserbriefe verweist. Nun aber spricht ein, sonst eher hohler und nicht selten ebenfalls verblendeter, Franz-Josef Wagner in seiner BILD-Kolumnen ganz freimütig aus, dass die Zustände, welche Sarrazin beschreibt, nichts als die nackte Realität seien und man jenen nur deshalb einen Nazi schimpfe, weil man schon immer den Boten schlechter Nachrichten bestraft habe. Nun aber zeigen repräsentative Umfragen, dass eine Mehrheit der Deutschen Sarrazins Äußerung zustimmt. Für Ströbele, Roth, Özdemir und wie-sie-alle-heißen-mögen muss das furchtbar sein: Ist dies nun plötzlich ein Land voller Nazis geworden? Ist in all den Jahrzehnten linksgrüner Indoktrination und Verblödung schließlich doch keine „Bekehrung“ gelungen?

    Der Fall Sarrazin wird nicht dazu führen, dass morgen schon ein offener Diskurs in diesem Land möglich ist – ein Diskurs ohne ideologische Tabus, ohne den allgegenwärtig drohenden Nazivorwurf. Aber die ersten Politiker solidarisieren sich mit Sarrazin. Bislang haben sie geschwiegen, weil sie fürchteten, eine falsche Aussage könnte sie wie Sarrazin um Kopf und Kragen bringen. Langsam begreifen sie jedoch, vielleicht gleichsam aus ökonomischer Notwendigkeit und gewiss ebenfalls unter einer Flut von wütenden Briefen, dass sie vielleicht auf das falsche Pferd gesetzt haben.

    Der Multikulturalismus ist gescheitert. Er ist nicht an dem Tag gescheitert, als Sarrazin sagte, dass er gescheitert sei und, nicht nur in Berlin, zum gesellschaftlichen und ökonomischen Niedergang unseres Landes entscheidend beitragen werde; er ist schon lange gescheitert. Aber endlich „sagt das mal jemand“!

    Die Menschenjäger wollten Sarrazin verbrennen, aber alles, was sie zustande gebracht haben, ist, das Dach ihres eigenen Hauses in Brand zu stecken, und statt dass sie nun versuchten, mit Wasser zu löschen, um den Schaden klein zu halten, kippen sie, ob aus Dummheit, Trotz oder Verzweiflung, beständig – mit jeder Anschuldigung, mit jedem Nazi-Ruf, mit jeder böswilligen Unterstellung, die ohne Argumente daherkommt – nur weiter Öl in das selbstentfachte Feuer.

    Ich glaube, sehr viele Menschen haben begriffen, dass die politische Korrektheit sie dereinst auch um Kopf und Kragen bringen könnte. Wenn man sich jetzt verkneift, das ein oder andere öffentlich zu bekennen – und wir alle wissen, wie oft wir uns da kneifen müssen -, wird man immer an Sarrazin denken und daran, was mit ihm passierte. Vielleicht mag Sarrazin inzwischen bereuen, dass er jenem „Intelligenzbestienmagazin“ (O-Ton Posener) ein Interview gab, aber viele werden ihm dafür noch lange dankbar sein.

    Der Zar, in Gestalt der politischen Korrektheit, hat sein Volk endgültig verloren. Vielleicht werden sich beim nächsten Mal die eigenen Soldaten vor dem Winterpalais weigern, in die Menge zu feuern.

  27. Begünstigung usw. – so in dem Dunstkreis fallen so manche Weltherrscher ins Unermessliche.
    Man muss nur tief genug schürfen, sagen Korruptionsfachleute.

    Dazu eine kleine Checkliste für Bundesbankmitarbeiter:

    Reisen – zu wem?
    Auf wessen Kosten?
    Weshalb? Streng dienstlich?
    Allein oder in Begleitung?
    Einladungen – vom wem? Rein dienstlich?
    Feriensponsoring?
    Dienstautonutzung – zu privaten Zwecken – versteuert?
    Kilometer- und Telefonabrechnung astrein?
    Dienstwohnung – Putze sozialversichert, Gärtner dito? Oder von den BuBa gestellt, ausgeliehen? Siehe Sparkassen-Schröder, Köln.
    Handwerkerleistungen auf Kosten des Arbeitgebers sprich Steuerzahlers – wieder Schröder, StaSpaKa Köln?
    Beraterverträge – mit wem? Welche Gegenleistung?
    Beraterverträge, Jobs an wen ? Gut Freund? Verwandte? Geliebte (äh, sowieso – hat der eine? Bumst der eine Mitarbeiterin?)
    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz?

    Ich weiß: Das alles ist nicht die feine Art. Aber: Ist Herr W. ein feiner Mann?

    Am Rande: Keine Geschäfte mit Grenke Leasing, keine Aktien der AG kaufen.

  28. Auch ich möchte Ihnen, Herr Denes, für Ihre Unterstützung danken!

    Nicht zu vergessen, im Deutschen hat „rechtes“ Gedankengut eigentlich die Bedeutung , laut Duden, von

    rechts:
    1. angebracht, anständig, geeignet, gut, in Ordnung, nützlich, passend, richtig, sinnvoll; so, wie es sein soll.
    2. a) echt, glaubwürdig, wirklich; (bildungsspr.): authentisch.
    b) ausreichend, befriedigend, ganz, halbwegs, hinlänglich, hinreichend, leidlich, ziemlich.

    © Duden – Das Synonymwörterbuch, 4. Aufl. Mannheim 2007

    Wir sollten anfangen gegen die Negativumdeutung eines sehr positiv besetzten Begriffes durch die SPDler/Grünen/Linken in einen Klassenkampfbegriff intensiver vorzugehen. Ich habe jedenfalls im Sinne des obigen Dudenbegriffs ein „rechtes“ Gedankengut und bin Stolz darauf.

    Die Nazis waren NationalSOZIALISTEN und hatten mit rechtem Gedankengut wahrlich nichts am Hut, wohl eher mit „linkem“ Gedankengut.

    links:
    anrüchig, arglistig, gemein, hinterhältig, hinterlistig, nicht vertrauenswürdig, niederträchtig, unaufrichtig, verkehrt, zweifelhaft, zwielichtig; (bildungsspr.): perfide, suspekt; (abwertend): falsch, fragwürdig, infam; (mundartl., bes. bayr.; sonst derb): hinterfotzig.

    © Duden – Das Synonymwörterbuch, 4. Aufl. Mannheim 2007 )

    Wer ist hier perfide und infam und wer ist hier glaubwürdig? Roll back, um wieder die Oberhoheit über unsere Muttersprache zu erlangen, sollte angesagt sein.

  29. man muß nicht auf generalsekretärinen von kleinen vereinen rumhacken( ca.100000 leutchen von denen die merheit so jüdisch ist das in einer überfollen traditionellen gemeinde kaum 10 juden zusammenkommen um ein gebet sprechen zu dürfen!) ich hatte schonmal das vergnügen mit kramer , ein aparatschik .meiner meinung.

    wir brauchen eine bürgerliche partei nicht recht von cdu csu sondern anstelle derselben! WIE ES DIE LINKE UNS VORMACHT ANGELA IST ZU LINKS UND ZU KONFLIKSCHEU

    holen wir uns recht und ordnung zurück
    holen wir uns die strssen und plätze zurück
    holen wir uns den sozialen frieden zurück
    es gibt noch hoffnung
    ES WIRD LEICTER ALS IHR DENKT
    wenn schon judische intelektuelle sich um einen von links als nazi beschimpften deutschen scharen ist die linke sehr schwach und das nazigeschreihblabla sehr irrelevant.

  30. Wie ich lese kommen auch die ersten Politiker von CDU und SPD aus der Deckung und äussern vorsichtige Unterstützung für Sarrazin, weil ihnen wohl allmählich bewusst wird, dass die Diskrepanz zwischen politischer Nomenklatura und Volksmassen in der Frage kaum grösser sein könnte.

  31. Geht nun endlich der weiland eingeforderte bundespräsidiale Ruck durch Deutschland?
    Fast scheint es so.

    Sarrazin zelebrierte ein paar schlichte Wahrheiten und soll sich nun von ein paar Deppen unterschiedlicher Provenienz, die ihm weder inhaltlich noch stilistisch das Wasser reichen können, ans Bein pinkeln lassen.
    Es genügt nicht allein die Parteinahme für ihn, es muß mit Daten, Zahlen und Fakten nachgeziegelt werden.

    Mein lieber Freund Ivan, Du schriebst:

    …zumal er den Inhalt der Begriffe, die er verwendet, nicht mehr erkennt

    Stimmt. Aber wer wenn nicht wir alle haben die Eroberung der Deutungshoheit über die Begriffe zugelassen, anstatt die Amateure in Etymologie mit obendrein begrenzter Allgemeinbildung der Lächerlichkeit unseres Volkes preiszugeben, als dieses großflächiger noch einigermaßen Sprache beherrschte?

  32. #2: Schöner Vergleich, wenn man Arafat und die zwei Christen abzieht, und erkennt, daß die Moslems primär erst in jüngsten Jahren mit dem Nobelpreis für Frieden bedacht wurden (den ja wie man an Obama sieht jeder Trottel hinterhergeworfen bekommt) sind die Zahlen noch aussagekräftiger.

    Aber was will man von einer Rasse erwarten, wo seit 1400 Jahren innerhalb der Familie gefickt wird, und eine Kultur herrscht, die frei von Kunst, Musik, Philosophie oder Wissenschaft ist? Wo Frauen nicht mehr wert sind als eine Ziege und einzig und allein dazu dienen möglichst schnell möglichst viele neue Krieger auszubrüten. Sowas geht nicht spurlos am Erbgut vorbei.
    Es sind degenerierte, blutrünstige Bestien, deren einzige Lebenszwecke Töten und Vermehren sind.

    Es drängt sich der Vergleich zwischen der Islamischen Invasion Europas und einer bakteriellen Superinfektion auf. Wie Bakterien befallen sie den Wirt (oftmals nach einer harmlosen Viralen infektion <- 68er Gutmenschentum), schwächen ihn immer weiter bis das Immunsystem versagt, und der Tod unvermeidlich ist. Wie bekommt man Bakterien wieder weg, wenn es das immunsystem nicht mehr schafft? Mit Antibiotika. 1-2 Woche lang bis kein Krankenheitserreger überlebt.

  33. 31 aberratioictus (14. Okt 2009 14:44)
    Toll!!! Ich stimme Ihnen bei jedem Wort zu.
    Diesr Beitrag gehörte eigentlich in die Presse.
    PI for Sarrazin!

  34. Für Kramer sind die Begriffe „Unterschicht“ und „Untermensch“ gleichbedeutend.

    in der Süddeutschen steht über bzw. von Kramer:

    Die Analyse Sarrazins über Probleme der Unterschichten erinnere an die „Untermenschen-Terminologie“ der Nazis.

    Er fügte hinzu: „Ich will mich nicht auf das Niveau von Sarrazin begeben. Würde ich das tun, würde ich das als intellektuellen Dünnschiss bezeichnen.“

    Der Mann ist ein unsäglicher Dummkopf.
    Man bekommt die Probleme der Unterschicht nicht aus der Welt, indem man den Begriff Unterschicht tabuisiert.

    Roger

    ps
    Anzumerken ist ausserdem, dass sich Sarrazin gar nicht herablassend gegen *die* Unterschicht geäußert hat.
    Sarrazin hat im Gegenteil zB arme vietnamesische Einwanderer (Unterschichtsangehörige) gelobt, die ihren Kindern Bildung ermöglichen und ihnen den Wert von Bildung vermitteln.

  35. diese 5 leute oben , würde ich gerne mal zusammen in einer diskusionsrunde gegen islamverteidiger sehen , ich glaube die würden den saal verlassen 🙂
    aber sowas wird sich leider kein sender wagen !!

  36. @ #27 Akkon

    „Rassismus“-Heulsuse und leidenschaftlicher Hitler-Imitator Alan Posener von der Welt kann so oft auf seinen „Bullshit“-Knopf drücken wie er will. Er ist und bleibt vergiftet vom Geiste des Massenmörders Mao:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Posener

    Alan Posener (* 1949 in London) ist ein britisch-deutscher Journalist.

    Väterlicherseits aus einer liberalen deutsch-jüdischen, mütterlicherseits aus einer englisch-schottischen Familie stammend, wuchs er in England, Malaysia und Deutschland auf. Posener studierte Germanistik und Anglistik an der FU Berlin und der Ruhr-Universität Bochum. Dabei war er als Kader des Kommunistischen Studentenverbands und der maoistischen KPD aktiv.

  37. Nur zur Erinnerung an alle, die wie ich „rechts“ stehen – es gibt PAX EUROPA !

    Habe heute meinen Mitgliedsantrag in den Postkasten geworfen. Macht es nach, bitte, bitte.

    Ich denke, wir sollten jeden Tag mal eine kleine Erinnerung hier posten.

  38. Mein verstorbener Vater pflegte immer zu sagen: Junge, wir leben hier in einer Demokratie. Bei uns darf jeder seine Meinung sagen, außer man hat eine andere!

    Wir haben hier langsam Zustände wie in der ehemaligen DDR. Es gibt nur eine staatliche Einheitsmeinung und jede andere Meinung ist entweder eine Volksverhetzung oder rechtsradikal.

    Meinungsfreiheit gibt es nur auf dem Papier. Kein Wunder gehen immer mehr Menschen nicht zur Wahl und zeigen dieser Scheindemokratie den Rücken.

    Herr Sarrazin hat nur das ausgesprochen was die Mehrheit der Menschen hier denkt, aber eine kleine Gruppe von Meinungsdiktatoren nicht hören will!

  39. Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.
    Mark Twain (30.11.1835 – 21.04.1910)

  40. Da laut N24 die Mehrheit der Deutschen für Herrn Sarrazin ist und seine Meinung teilt, müssen Ergo die Gutmenschen in der Minderheit sein und sich Unterordnen, oder besser noch,sich
    Integrieren 😉

  41. Herr Sarrazin, müsste jetzt nachlegen, die Mehrheit wäre auf seiner Seite und würde ihn Unterstützen. Desweiteren würde er dadurch seine
    Position stärken. Viele Bürger warten, dass es jetzt weiter geht.

  42. “Ich wollte Sarrazin nicht unterstellen, wie Hitler und Goebbels zu sein – das ist überzogen -, wohl aber, die Sprache und Gedanken der heutigen Neonazis zu verwenden”

    Nein, Herr Kramer: Das ist keine „Selbstkritik“, sondern der klägliche Versuch einer „Reinwaschung“ durch Selbstrechtfertigung, denn genau das haben Sie: Indem Sie behaupteten, Sarrazins Äußerungen machten Hitler und Goebbels „alle Ehre“, haben Sie ihm durchaus unterstellt, „wie Hitler und Goebbels“ zu sein, und damit in einer Reihe wiederum auch mit den Neonazis zu stehen.

    Damit nicht genug: Sie legen anschließend „noch einen nach“, indem Sie der Allgemeinheit – in einem Nebensatz – auch noch unterstellen, in ihrer berechtigten Kritik zu „überziehen“. Überzogen aber haben Sie, Herr Kramer. Übrigens auch zum Schaden der jüdischen Gemeinde selbst, aus deren Reihen es wiederum Kritik hagelte – und das aus dem recht plausiblen Grunde, der besagt, daß diese Äußerungen letztlich die Nazis verharmlosen. —

    (Kramer:) „Eine genetische Einteilung der Menschheit in Superkluge und Dumme, Nutzbringende und Nutzlose, Oberschicht und Unterschicht – das ist Rassismus pur.“ —

    — „Wenn man also feststellt, dass es in dieser Welt kluge Menschen und dumme Menschen gibt, ist man Rassist. Wenn man den Unterschied zwischen arbeitenden, wertschöpfenden Menschen und Schmarotzern macht, ist man Rassist.“

    Hier muß man genauer argumentieren. Kramer hat ja nicht unterstellt, Sarrazin unterscheide zwischen Klugen und Dummen, Nützlichen oder Nutzlosen (was an sich nichts Besonderes wäre), sondern – und das ist der eigentliche Skandal an der Sache – er habe dies angeblich in einen zwingenden genetischen und auch wirtschaftlichen Kontext gestellt. Ich denke nicht, daß Sarrazin den Wert eines Menschen von seinem „wirtschaftlichen Nutzen“ herleitet. (Mit einer solchen Definiton wären wir tatsächlich von der der Nationalsozialisten und anderer nicht weit entfernt.) Der Mensch hat seinen Wert als Mensch an sich. Das definieren wir in unserer Kultur (vereinfacht ausgedrückt) als Menschenwürde. Nur reicht das allein eben noch nicht für ein funktionierendes Gemeinwesen aus, in der jeder eine nützliche Rolle spielen muß, damit dieses Gemeinwesen im Mit- und Füreinander und damit letztlich auch Voneinander überhaupt funktionieren kann.

    In dem Sinne hat Sarrazin deutlich gemacht, daß es ein signifikantes Verhalten innerhalb einer ganz bestimmten (arabisch-türkischen) Zuwanderergruppe in Berlin gibt, das für die Gesellschaft keinen Nutzen, sondern Schaden bringt. Dies hat ja zunächst nichts mit einer „Rassezugehörigkeit“, sondern mit einer steinzeitlichen Kultur, der nämlich, die der Islam in diesen Ländern mit sich bringt, und einer entsprechenden Sozialisierung zu tun.

    Sicherlich gibt es gerade in diversen türkische Großfamilien vom Lande auch genetische Verwerfungen. Die aber haben – ursächlich – wiederum nichts mit einer „Rasseherkunft“ an sich, sondern mit der entsprechenden Kultur und damit einem Umfeld zu tun, das „Inzucht“ fördert, welche (und das über Jahrhunderte hinweg) ihrerseits (erwiesenermaßen) die entsprechenden Probleme beschädigten bzw. degenerierten Erbgutes hervorruft. Das aber ist ggf. nicht „rassisch“, sondern jeweils familiär bedingt.

    Nur daß Sarrazin eben die von Kramer praktisch unterstellte „Rassediskussion“ niemals geführt hat. Der Begriff „Unterschicht“ hat wiederum etwas mit kultureller Sozialisation (hier der türkisch-arabisch-moslemischen, wie auch Sarrazin im Zusammenhang richtig ausführt) aber nichts mit dem nazistisch-rassistischen („sozialdarwinistischen“) Begriff eines vorgeblichen „Untermenschentums“ zu tun. Allein dies zeigt, wie abwegig – gefährlich abwegig – Kramer hier argumentiert hat. Der Mann ist untragbar geworden; er sollte zurücktreten.

  43. Ich würde gern Herrn Posener in der Ubahn in Berlin ,HH, Stuttgart oder Köln nach 22 Uhr begleiten ….ob er sich traut ein Schild zu tragen :“Ich bin Jude“ ?

    Also halte den Ball flach Posener sehr flach
    die 2,80 zahl ich dir gern

  44. @ #31 aberratioictus (14. Okt 2009 14:44)

    aberratioictus,

    vielen Dank für Ihren sehr gut geschriebenen und treffenden Beitrag hier bei PI.

    Ihr Beitrag spricht mir wahrlich aus der Seele; und den meisten PI-Lesern hier wahrscheinlich auch.

    Vielen Dank nochmals und viele Grüße aus NRW,

    Tanks_and_Guns

  45. Was mich am meisten an diesen Zirkus freut, ist, daß es Sarrazin endlich gelungen ist den Heuchlern die Maske vom Gesicht zu reißen und die Opportunisten in die Falle zu locken. Jetzt, nach dem sie große Töne geschwungen haben, merken sie erst einmal welchen gegenwind sie bekommen
    Herr Sarrazin – mon Chapeau!
    I.Rapaport

  46. @ #31 aberratioictus (14. Okt 2009 14:44)

    Nachträglich: Bemerkenswerter Kommentar, der hier eigentlich als eigenständiger Artikel stehen sollte.

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