Prozeß: Serab D. mordete wie im Horrorfilm

horrorVor dem Landgericht in Duisburg wird derzeit gegen die 41-jährige Serab D. wegen Totschlags (!) verhandelt, die eine Nachbarin derart bestialisch mit 32 Messerstichen getötet haben soll, dass selbst ein langjährig erfahrener Gerichtsreporter von einem „Verbrechen wie in einem Horrorfilm“ schreibt.

Das SPD-Blatt Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet:

Es muss wie im Horrorfilm gewesen sein: Als eine 41-jährige Frau am frühen Abend des 18. April in ihr Wohnhaus an der Oberhausener Bebelstraße zurückkehrte, wartete schon eine Nachbarin mit finsteren Plänen. Sie packte das überraschte Opfer, zerrte die sich verzweifelt wehrende Frau auf den Dachboden und tötete sie mit 32 Messerstichen. Seit gestern steht Serab D. (41) für diese Tat vor dem Landgericht in Duisburg.

Die Anklage wirft Serab D. Totschlag vor. Doch schon nach dem ersten Verhandlungstag zeichnet sich ab, dass die schwer psychisch gestörte Frau kaum strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen sein wird. Eine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt gilt als wahrscheinlich. (…)

Vor der Tat hatte sie zwei Messer eingesteckt. Im Hausflur passte sie ihr Opfer ab, nahm es in den Schwitzkasten und zerrte es auf den Speicher. Dort, so die Aussage der Angeklagten bei der Polizei, die ein Vernehmungsbeamter wiedergab, habe sie so lange auf die Frau eingestochen, bis die nur noch geröchelt habe. Zunächst habe sie vor allem in den Nacken und auf den Kopf gestochen. Doch dann soll das Opfer bei der Täterin um Vergebung gebeten haben. Das habe Serab D. so erzürnt, dass sie auch in die Augen der Sterbenden stach.

(Spürnase Florian G.)