Schächten ist Tierquälerei

Schächten ist TierquälereiDas Bundesverfassungsgericht erlaubte am 28. September 2009 dem muslimischen Metzger Rüstem Altinküpe aus Aßlar in Hessen das Schächten (PI berichtete). Er darf zwei Rinder und 30 Schafe pro Woche schächten. Durch diese Entscheidung wird erneut das Recht auf freie Religionsausübung über den Tierschutz gestellt, was ich für unverantwortlich halte, da es sowohl im Koran als auch im Talmud keine Vorschrift gibt, Tiere zu schächten.

(Gastbeitrag von Abili)

Wie man in dem folgenden Video von Report Mainz sehen kann, sagt Professor Tamer Dodurka von der veterinärmedizinischen Fakultät in Istanbul, dass die Religionsbehörde in der Türkei eine Fatwa, eine religiöse Vorschrift, herausgegeben hat, die besagt, dass eine Schlachtung mit Betäubung nicht gegen den Islam verstoße. Tiere könnten also nach muslimischen Recht auch nach einer Betäubung getötet werden.

Das Bundesverfassungsgericht fügte die Erwägung hinzu, dass der Islam vorschreibe, das Leiden der Tiere auf ein Minimum zu reduzieren, und dass auch beim Jagen keine Betäubungsvorschrift aufgestellt werde. Dass das Leiden der Tiere beim Schächten nicht auf ein Minimum reduziert wird, weiß jeder, der mit den Schächten vertraut ist. Dem Schächten folgt in der Regel ein qualvoller minutenlanger Todeskampf. Der Verweis des Richters, dass beim Jagen ebenfalls keine Betäubung angewendet wird, erscheint mir etwas weltfremd. Soll man das zu tötende Tier etwa bitten, sich betäuben zu lassen, bevor man es erschießt? Ausserdem tritt bei der Jagd in der Regel sofort der Tod ein.

Ich frage mich, warum das deutsche Bundesverfassungsgericht solche archaischen Schlachtmethoden über den Tierschutz stellt. Dass es auch ohne Schächten geht, zeigen die Gesetze in Schweden, in der Schweiz, in Island und Lichtenstein. Dort ist das Schächten nämlich verboten. Das Verhalten des Bundesverfassungsgerichts ist nichts anderes als eine vorauseilende Unterwürfigkeit unter den aggressiven Forderungen der Muslime, die ebenfalls allerorten in der deutschen Politik zu finden ist. Man hat nicht den Mut, für die hart erkämpften Errungenschaften der abendländischen Kultur einzutreten. Um des lieben Friedens willen, knickt man immer wieder vor den muslimischen Forderungen ein. Die Tiere haben in diesem Fall das Nachsehen und bezahlen das fehlende Rückgrat der Bundesverfassungsrichter mit entsetzlichem Leid.

Im Koran heißt es in Sure 5, Vers 3: „Verboten ist euch das von selbst Verendete sowie Blut und Schweinefleisch und allem, worüber ein anderer Name als Allahs angerufen wurde“. Beim Schächten geht es hauptsächlich darum, dass es den Muslimen und den Juden verboten ist, Blut zu verzehren. Durch das Schächten sollen die Tiere vollkommen ausbluten. Aber genau das geschieht nicht. So wurde beispielsweise nachgewiesen, dass es beim Schächten nicht, wie oftmals angenommen, zu einem vollständigen Ausbluten des Tieres kommt, sondern das etwa ein Viertel des Blutes, das entspricht bei einem Rind etwa der Menge von 6 bis 8 Liter, in den Organen, Gefäßen, Muskeln und Gewebehohlräumen verbleiben. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Tier vorher betäubt wurde oder nicht. Die Wissenschaftler Blackmore und Delany sprechen sogar davon, dass selbst bei gut ausgebluteten Tieren, mehr als 40 Prozent des Gesamtblutvolumens im Körper des geschlachteten Tieres enthalten bleibt. (Quelle)

Geht es den muslimischen Metzgern womöglicht gar nicht so sehr darum, das Fleisch entsprechend den islamischen Speisevorschriften zu schlachten, sondern schlicht und einfach um den Profit, der sich daraus erzielen lässt? Weltweit wird der Markt für islamkonforme Nahrungsmittel auf 12 bis 15 Milliarden Euro geschätzt. Und wie überall, wo es um viel Geld geht, ist auch bei muslimisch korrekten Lebensmitteln ein harter Konkurrenzkampf ausgebrochen. Steckt hinter der Praxis des Schächtens also nichts anderes als Geschäftemacherei?

Allerorten werden heutzutage immer mehr sogenannte Halal-Produkte (Essen, wie es Allah gefällt) in deutschen Lebensmittelgeschäften angeboten, die der unwissenden Bevölkerung als besonders gesund verkauft werden. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall, denn beim Schächten der Tiere werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Adrenaline, Apomorphine und um Histamine, die bei Angst, Schmerz und besonders während des Todeskampfes der Tiere ins Blut gelangen und die schließlich vom Menschen verzehrt werden. Wenn man schon glaubt, Tiere zu Ernährungszwecken schlachten zu müssen, muß die Tötung unerlässlicherweise absolut angst- und schmerzfrei erfolgen. Andernfalls findet sich im Fleisch der Tiere eine übernormale Konzentration der für den Menschen schädlichen und krankheitserregenden Stresshormone, die nicht nur gesundheitsschädlich sind, sondern die auch die Psyche des Menschen beeinflussen und ihn aggressiv machen können. Sollte dies mit ein Grund sein, warum 80 Prozent aller Rohheits- und Gewaltdelikte nicht nur in Berlin von Muslimen verübt wird?

Beim Schächten wird die Kehle des Tieres quer durchgeschnitten. Dabei werden beide Halsschlagadern, Speise- und Luftröhre durchschnitten. Das Geröchel und Gegurgel ist grauenvoll, die Qual unendlich, denn die Tiere spüren die Schmerzen klar und deutlich. Als Resultat verengen sich schlagartig alle Blutgefäße. Die geschächteten Tiere bluten sogar weniger aus als betäubte Tiere. Beim Schlachten, wie es in unserem Kulturkreis verstanden wird, wird dagegen nur die Halsschlagader, und die nicht an der Kehle, sondern an der Brust des (betäubten) Tiers durchtrennt.

Wie wurde das Schächten in der Vergangenheit praktiziert?

Hier kommen wir nun zu der hinterhältigsten und grausamsten Art, mit der man ein Tier töten kann, und wie es heute weltweit täglich an unzähligen Tieren vollzogen wird. Islam und Judentum berufen sich dabei auf ihre Religion, doch lässt sich nirgends ein eindeutiges Gebot zum Schächten finden. Laut den jüdischen Speisevorschriften sollen die Speisen koscher, also rein, im Sinne der Tora, sein. Heutzutage kann für solch eine vorsintflutliche Schlachtmethode wie das Schächten allerdings keine Religions- oder Glaubensfreiheit mehr in Anspruch genommen werden.

Die Zulässigkeit einer elektrischen Betäubung wurde sogar von der höchsten islamischen Instanz für Glaubensfragen, der Al-Azhar-Universität in Kairo, in einem Gutachten von 1982 bestätigt. Und bereits 1880 veröffentlichte der jüdische Rabbiner Dr. L. Stein den Hinweis, dass weder in der Bibel noch in den mosaischen Gesetzen ein Schächten vorgeschrieben ist. Von jeher gab es auch unter den Juden viele Schächtgegner. In Augsburg hat 1951 die gesamte Jüdische Gemeinde von sich aus auf das Schächten verzichtet. Bei der Schweiz ist hervorzuheben, dass dort seit 1893 das Schächten verboten ist, und im März 2002 ein Versuch interessierter Kreise das Schächten wieder einzuführen, gescheitert ist. Schächten bleibt in der Schweiz und Schweden verboten. Hier zeigt sich die wahre Demokratie. Immerhin sind 75 Prozent aller deutschen Bundesbürger gegen das Schächten.

Beim Schächten ist die austretende Blutmenge nicht größer als bei betäubten Tieren.

Nun wollen wir uns einmal mit dem Schächten auseinandersetzen. Vom Ausbluten her gibt es auch keinen Grund zum Schächten. Bei vielen Versuchen, unter anderem auch an der tierärztlichen Hochschule Hannover, wurde wissenschaftlich festgestellt, dass die Blutmenge bei betäubten und geschächteten Tieren gleich ist. Bei Schafen ist die Blutmenge, die beim Schächten austritt, sogar geringer als bei betäubten Schafen. Grund dürfte die Verkrampfung sein, die die gequälten Tiere nach dem ersten schmerzhaften Schnitt in ihren Hals ausüben und damit unbewusst Blut zurückhalten. Außerdem gibt es umfangreiches Studienmaterial, das beweist, dass es beim Schächten keinen Sekundentod gibt, wie dies von den Schächtbefürwortern immer wieder behauptet wird. Im Gegenteil, nach einer Studie von Hartinger/Skriver dauert die Agonie (der Todeskampf der Tiere) bis zu 15 Minuten. In dieser Zeit ringen die Tiere verzweifelt nach Luft. Schließlich ersticken sie an ihrem eigenen Blut.

In Wien wurden Ochsen, Pferde, Kälber, Schafe und auch Hunde geschächtet und dabei wurde alles akribisch notiert: Austretende Blutmenge, Dauer der Abwehrbewegungen, Dauer des Herzschlages usw. Den Freunden vom Sekundentod kann man hier umfangreiches Beweismaterial entgegenhalten. Wenn man dieses Material studiert hat, gibt es für eine christliche Gesellschaft, die das Tier als Mitgeschöpf betrachtet, nur eine Möglichkeit, nämlich ein generelles Schächtverbot für Juden und Moslems. Das hat nichts mit Antisemitismus oder Islamophobie zu tun. Dies ist auch kein rassisches oder religiöses Problem, denn hier steht einzig und alleine der Tierschutz im Vordergrund. Wo bleiben die etablierten christlichen Kirchen und die Tierschutzvereine, die hier dezent auf Tauchstation gehen?

Das Schächten von Kühen mit dem Umlegeapparat

Zurück zum Schächten. Die Juden schächten in Deutschland, in Frankfurt, Berlin und München. Diese Städte bauten in den kommunalen Schlachthöfen mit unseren Steuergeldern spezielle Tötungsmaschinen zum Schächten. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Weinberg’schen Umlegeapparat (siehe Bild oben). Dabei wird das Rind von deutschen Metzgern in den Apparat geführt, wobei vorne der Kopf herausschaut. Dann wird die Hintertüre geschlossen, das Rind von oben mit einem Metallbügel, wie in der Achterbahn, festgehalten und nach einer mechanischen Verengung des Apparates maschinell auf den Rücken gedreht.

Dass die Rinder nach dieser Vorbereitung in Panik geraten, laut brüllen und stöhnen interessiert niemand. Spätestens hier begreifen die Tiere, dass etwas Schreckliches auf sie zukommt, sonst würden sie ja nicht brüllen und stöhnen. Nachdem das Tier in Rückenlage ist, befestigen deutsche Metzger die sogenannte Schächtzange am Kopf des Tieres, wobei per manueller Kraftanstrengung der Kopf zurückgebogen wird und der Hals überspannt wird. Das Tier bekommt durch diese Überspannung Atemnot und ist in höchster Panik. Durch die Fixierung ist aber kein Entkommen mehr möglich. Das eigentliche Schächten, das nun beginnt, wird dann von einem ausgebildeten Rabbiner durchgeführt.

Der Rabbiner beschäftigt sich ausschließlich mit seinem Schächtmesser. Er schärft und reinigt es dauernd. Ist das Rind fixiert, tritt der Rabbiner zu dem Tier, wischt erst mit einem Lappen über den Hals und sagt dabei: „Boruch atoh Adonai clohinu melech hoolem-Aesches Kidistonu bemi zivvonu al haschchithoh.“ Das heißt: „Gelobt seist du, Herr unser Gott, du König der Welt, der du uns geheiligt hast mit deinen Geboten und uns befohlen hast das Vieh zu schlachten.“ Vom Schächten sagte Gott aber nichts. Dann nimmt der Rabbiner mit der linken Hand die Halshaut des Tieres und mit der rechten durchschneidet er mit seinem Schächtmesser den Hals des lebenden Tieres.

Dabei kann man genau beobachten, wie das Tier bei jedem Schnitt zuckt und versucht sich weg zu winden, was aber durch die Fixierung nicht möglich ist. Mit einer gewaltigen Kraft spritzt das Blut aus der Schlagader, und dabei sind schreckliche Geräusche wie Röcheln und Würgegeräusche zu hören. Jedes geschächtete Tier erbricht, wahrscheinlich vor Schmerz, seinen Mageninhalt. Die Rinder werden zwar nach einiger Zeit durch den Schock bewusstlos, wobei dies nicht bei allen passiert, doch das Bewusstsein kehrt zurück und es tritt eine Verkrampfung nebst Abwehrbewegungen und einem Lidschlussreflex ein. Dann erfolgt ein Schrumpfen an den Schnittenden der Blutgefäße und das Blut beginnt zu gerinnen. Deshalb muss der Schächter noch ein zweites Mal nachschneiden, um die verkrusteten Blutgefäße herauszuschneiden, damit das restliche Blut abfließen zu lassen. Auch bei diesem Nachschneiden zeigen die Tiere deutliches Schmerzempfinden und Abwehrbewegungen bis zu 10 Minuten nach Beginn des Schächtens. Die weiteren Arbeiten übernehmen dann wieder deutsche Metzger.

Wie das Schächten eines Rindes mit dem Umlegaapparat geschieht, kann man sich in diesem Video anschauen: Schächten eines Rindes Auch auf dem folgenden französischen Video ist der Todeskampf der Rinder sehr gut zu beobachten.

Diese Tötungsmaschine gibt es aber nur bei den Juden. Vor Erfindung dieser Maschine wurden alle Rinder mit Fußfesseln zu Fall gebracht, wie es noch heute im Islam der Fall ist. Dort wird dem Tier eine Schlinge um den Hinterfuß gelegt, das Tier wird mittels einer Seilwinde abrupt zu Fall gebracht und dann geschächtet. Dabei werfen die geschächteten Tiere trotz durchschnittenem Hals ihren Kopf hin und her, was für jeden normalen Menschen fürchterlich zum Anschauen ist. Ob der erste Senat des Bundesverfassungsgericht dieses je gesehen hat?

Es gibt keinen Grund zum Schächten

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es keinen Grund zum Schächten gibt, da die Tiere nur unnötige Qualen erleiden, die austretende Blutmenge beim Schächten teilweise sogar geringer ist als bei der Betäubung. Weil weder im Judentum noch im Islam eine direkte Aufforderung zum Schächten zu finden ist, sollte diese mittelalterliche Schlachtmethode verboten werden. Im Gegenteil, in beiden Religionen wird ein tierfreundliches Verhalten den Tieren gegenüber verlangt. Wenn ein Rind bis zu 15 Minuten um sein Leben kämpft, trotz durchschnittener Kehle, dann rauben einem diese Szenen den Schlaf.

Der muslimische Schlachter Rüstem Altinküpe aus 35614 Aßlar-Werdorf, hat zwar mit dem ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts für sein islamisches Schlachthaus verständnisvolle Richter gefunden, doch dem Islam hat er damit einen Bärendienst erwiesen (Anmerkung: Im November 2004 gab es einen Brandschlag auf Altinküpe’s Metzgerei). Denn dadurch sind jetzt die Bewohner dieses Landes aufgeschreckt und die Multikulti-Fraktion wird es mit der Durchsetzung ihrer Interessen nicht mehr so leicht haben.

» Über das Schächten
» Tierschutz – Schlachten ohne Betäubung
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» Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Januar 2002
» Brandanschlag auf muslimische Schlachterei
» Schächten: Religionsfreiheit statt Tierschutz (November 2006)
» Bundesverfassungsgericht: Metzger darf vorerst nicht schächten (Dez. 2008)
» Bundesverfassungsgericht: Schächten unter Auflagen (Oktober 2009)
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