foetusIm (ehemals) traditionell katholischen Spanien hat die Kirche glücklicherweise noch Besseres zu tun, als mit salbungsvollem Palaver der Islamisierung das Wort zu reden. Über eine Million Menschen wurden unter Mithilfe der Kirche mobilisiert, um gegen ein sozialistisches Reformprojekt der Abtreibungsmöglichkeiten zu protestieren, nach dem bereits 16-jährige Mädchen ohne Wissen ihrer Eltern Babys bis zur 14 Entwicklungswoche abtreiben lassen konnten.

Der SPIEGEL berichtet:

Mehr als eine Million Menschen haben am Samstag bei einer Großdemonstration in Madrid gegen die Liberalisierung des spanischen Abtreibungsrechts protestiert. Nach Schätzungen der Organisatoren und der Regierung zogen zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Demonstranten unter dem Motto „Jedes Leben zählt“durch die Straßen der spanischen Hauptstadt, um gegen die von der sozialistischen Regierung beabsichtigte Reform mobil zu machen.

In mehr als 500 Bussen und in Sonderzügen waren die Demonstranten aus ganz Spanien nach Madrid gekommen. Zu der Kundgebung hatten rund 40 Organisationen mit Unterstützung der katholischen Kirche und der oppositionellen Volkspartei (PP) aufgerufen. In zahlreichen Gottesdiensten war zur Teilnahme aufgerufen worden. Auch der frühere Ministerpräsident José María Aznar (PP) beteiligte sich an dem Protest. Demonstranten hielten Plakate mit Fotos von Schwangeren sowie Ultraschallaufnahmen von Embryonen in die Höhe.

Das von der Regierung unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero geplante Gesetz, das am 26. September vom Kabinett angenommen wurde, soll Abtreibungen ohne besondere Voraussetzungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlauben. Künftig sollen zudem bereits 16-Jährige ohne Zustimmung ihrer Eltern abtreiben dürfen. Bei Gefahr für Leben oder Gesundheit der Mutter oder bei schweren Missbildungen des Fötus ist eine Abtreibungsfrist von 22 Wochen vorgesehen.

Nach dem seit 1985 geltenden Recht sind Abtreibungen nur unter strengen Voraussetzungen erlaubt, beispielsweise nach einer Vergewaltigung. Allerdings sind Abtreibungen zum Schutz der Mutter bereits zulässig. In der Praxis führe das dazu, dass bei 90 Prozent aller Abtreibungen „seelische Schäden“ bei der Mutter als Begründung angegeben werden.

Nach sozialistischer Rechtsauffassung muss der massenhafte Gesetzesmißbrauch durch eine Liberalisierung legalisiert werden.

(Spürnasen: Koltschak, John A., Westfale, Foto: Embryo in der 18. Woche)

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110 KOMMENTARE

  1. Die Kirche ist die einzige Institution, die in der Lage ist dem linken Zeitgeist Widerstand zu leisten.

    Es ist daher ein Jammer, wer dort teilweise das Sagen hat. In Italien ist man ja teilweise auch gegen Berlusconis Ausländerpolitik… Obwohl der sonst alle Forderungen umsetzt. Peinlich

    Die Kirche sollte einfach in dieser Frage mehr Realismus zeigen und dann noch die Macht früherer Jahre haben.

    Es fehlen hierzulande eben die Johannes Dybas an allen Ecken und Enden. Er ruhe seelig.

  2. Ich gehe davon aus, eine Frau, die ihre Schwangerschaft abbrechen möchte, hat gute Gründe dafür.
    Wenn gesellschaftspolitisch Kinder kein Armutsrisiko mehr sind und die Kinderbetreuung gelöst sind, werden sich mehr Frauen für eine Mutterschaft entscheiden.

    Eine Frau sollte nie mit einer unfreiwilligen Mutterschaft konfrontiert werden. Ein Kind, das nicht willkommen ist, ist für sein Leben gehandicapt.

    Natürlich wäre es schön, wenn der Geburtenrückgang bei den Europäern und bei der Mittelschicht gestoppt würde. Aber ein Zwang dazu ist keine Lösung.

    Jedes Gesetz, das die Freiheit und Selbstbestimmtheit der Frauen fördert, begrüße ich.

    Auch bei den alten Germanen war Geburtenkontrolle seitens der Frauen ein fester Bestandteil. Und die Germanen sind für ihre gleichberechtigten Frauen bekannt gewesen. Jedenfalls bis zur Christianisierung.
    Eine unabhängige Frauenrolle ist und war immer ein Erfolgsrezept für die Gesellschaft.
    Jede ausgetragene Schwangerschaft sollte eine bewusste Entscheidung der Mutter sein.

  3. #3 Felicitas

    Was bezwecken die Sozialisten denn mit Homo-Ehe, Abtreibung und Legalisierung von Illegalen? Ja natürlich die Umvolkung. Christen sollen abtreiben, Familien gesprengt und die Ehe nichts mehr wert sein. Damit zersetzt man das gesunde Volksempfinden. In diese Lücke stoßen dann die islamischen Eroberer. Denn diese kapseln sich von diesen Dingen ab.

    Wobei ich ehrlich gesagt nicht verstehe, wie du es gut finden kannst, dass Kinder, die weder wählen noch Alkohol trinken/kaufen dürfen, ohne Erlaubnis der Eltern töten dürfen…

  4. #5 li.berte

    Der Stellenwert Mutter muss wiederhergestellt werden. Wer Kinder erzieht und den Beruf aufgibt, der büßt dafür sein Leben lang. Kein Einkommen, keine Rente, Abhängigkeit vom Mann etc.

    Soll das fair sein?

  5. @ li.berte

    Eine simple juristische Abwägung: Menschenleben gegen „Selbstbestimmungsrecht“, da hat das Menschenleben eindeutig Vorrang. Man darf gemäß Gesetz auch niemanden abknallen, weil es einem gerade so in den Kram paßt. Abtreibungen sind ungeheuerliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

  6. @li.berte:

    Also ich gehe davon aus, dass jeder, der einen Killer beauftragt, dafür seine guten Gründe hat.

    Darüber hinaus: Kinder sind KEIN gesellschaftspolitisches Armutsrisiko – dieser Eindruck entsteht bei den Meisten mathematisch ungebildeten jedoch durch eine Fehlinterpretation der Statistik: Leistungsträger müssen abwägen, wie viele Kinder sie sich leisten können. Transferleistungsbezieher jedoch brauchen das NICHT. Sie bekommen pro Kinderzahl die entsprechenden Ressourcen zuerkannt – einschließlich Wohnraum. Dreimal dürfen Sie jetzt raten, wie man statistisch darauf kommt, dass Kinderreichtum das Armutsrisiko erhöht…

    Übrigens: Ein Kind, das man abtreibt, ist dann auch irgendwie gehandicapt.

    Jedes Gesetz, dass Freiheit und Lebensrecht aller menschlichen Entitäten gleich schützt, ist zu begrüßen, egal ob Christ, Jude, weiß, schwarz, außen oder innen.

  7. @#3 Felicitas

    Dann schauen sie sich mal paar Videos über Abortion auf Youtube an (sie brauchen aber nen 18er Acc), es gibt kaum grausamere staatlich tollerierte Tötungmethoden, naja außer in Islamdiktaturen.
    Ich frag mich auch immer wie Leute gegen die Todesstrafe des Abschaums der Menschheit sind und dafür für die Ermordung von unschuldigem Leben.

  8. @#5 li.berte

    Auch wenn ich Ihre Auffassung nur bedingt teile: da haben Sie einen sehr schönen Kommentar geschrieben!

    @#8 Pro Patria

    Juristisch sollten Sie da nicht argumentieren, denn dann bekommen Sie früher oder später Probleme: nach dem BGB erlangt ein Mensch erst mit seiner Geburt Rechtsfähigkeit; Schadensersatzansprüche sind zum Teil schon vorher möglich. Aber ab wann von „Leben“ zu sprechen ist, das ist juristisch hochgradig umstritten.

  9. Stefan, bei allem Respekt vor deiner (katholischen) Überzeugung, aber das Thema Abtreibung gehört denke ich nicht hierher.

  10. Es gibt noch gesunden Menschenverstand! Überlegt man sich, wie viel Menschen schon abgetrieben worden sind, die Islamisierung wäre nie ein Thema.

  11. Angeblich können wir auf kein Talent verzichten.
    Wieviel Wirkliche Talente schon abgetrieben wurden, darüber macht sich niemand Gedanken.

  12. Pro Kind
    http://www.youtube.com/watch?v=PKA1M4yaDmc

    Einerseits finde ich es extrem peinlich dass so ein Aufruf (im Video) gestartet wird.
    Die „aufgeklärte“ Gesellschaft will keine Kinder mehr „weil die Kinder ja keine Zukunft haben könnten“
    Mein Vater wurde 1945 geboren! Als eines von 7 Kindern.Im Krieg gibt es Kinder aber heute ist es anscheinend zu schlimmer als in einem Krieg welche zu bekommen.
    Was ist da nur falsch gelaufen?

    Andererseits kann ich die Frauen verstehen und es ist ihr Selbstbestimmungsrecht.

    Der Staat muss das maximale herausholen um die Kinder und die Mutter nicht gefährden so das es zu keinen Abtreibungen kommt!

    Ich selbst war geschockt als meine damalige Freundin (15) durch einen Vorfall beim Arzt war und ihre Eltern davon erfahren haben.
    Der Ultraschall ergab das etwas im Bauch war!
    Wir waren geschockt und ich durfte mir ordentlich was anhören.Mit 15 Mutter und mit 18 Vater? Lieber nicht.
    Zum Glück war es dann nach einem weiteren Test nur ein Fehlalarm.
    Trotzdem hätte ich sie nicht zur Abtreibung geraten.

  13. Das ist mal wieder ein politisch incorrectes Thema. Aber eines an denen sich die Pi-Gemeinde scheidet.

    Da treffen mal wieder die alten Argumente aufeinander.

    Mein Bauch gehört mir contra eine Schwangerschaft ist temporär

    Man soll sich bewußt für ein Kind entscheiden und planen. Lustige vorstellung schonmal ein Kind auf Kommando gezeugt? Die Natur hat sich schon was dabei gedacht das das Spass macht. Der Sinn und Zweck von Sex ist nunmal Fortpflanzung ob das unseren Alt68er Familienzerstörrenern Paßt oder nicht, und ja das ist auch so die Frauen tragen die Kinder aus.
    Dann das Argument der Pro-Abtreibungslobby, die Neandertaler haben die Geburten so reguliert das sie die Neugeborenen bei Knappheit und Notsituationen getötet haben.
    Abtreibung wäre schonender für die Frau. Selten so einen Schwachsinn gehört, das Gegenargument war dann die Neandertäler sind auch ausgestorben. Die zahlen in Deutschland sind analog, wenn wir die abgetriebenen Kinder der letzten Jahrzehnte hätten wären wir nicht in der demographischen Schieflage in der wir nun sind.
    Egal wie man die Argumente bewertet die jenigen die Pro Leben argumentieren haben in meinen Augen immer die besseren Argumente.
    Ich weiß ich bin eine nazi und ein erzreaktionäres Katholikenschein aber ich bleibe dabei Abtreibung ist MORD.

  14. @#9 Pantau

    Ihre Schlußfolgerungen widersprechen den Tatsachen: Kinder stellen sehr wohl ein Risiko dar, zu verarmen; sie sind unglaublich teuer – besonders für alleinerziehende Mütter.

    Ich verstehe Ihren Kommentar aber sowieso nicht ganz: heißt das nicht, wenn man es zu Ende denkt, daß Transferleistungsempfänger nicht abtreiben dürfen, Leistungsträger aber schon?

  15. Oh mann wieso Moderation
    und eine Editierfunktion wäre sinnvoll
    und noch sinnvoller wäre es sich die Beiträge nochmal durchzulesen.Da is nix Deutsch bei mir…

  16. @#13 Nixlinx

    Doch es ist auch politisch vollkommen correct für die Abtreibung zu sein, da es Frauen das Recht auf Selbstbestimmung erweitert und alle Gegenmeinungen werden hysterisch nieder geschriehen und nicht geduldet … und wer sagt denn, dass PI Leser bei allem die selbe Meinung haben müssen, immerhin werden wir auf dieser Seite zumindest 2 politische Lager wiederfinden die Nationalliberalen (die vlt Pro Abtreibung sind) und die Konservativen (die wohl er dagegen sind).
    Es darf hier ja diskutiert werden …

  17. Meiner Auffassung nach, ist ein Lebewesen ein Resultat seiner Entwicklung.

    Ein Säugetier ist höher entwickelt als ein Lurch usw.

    Ebenso ist ein sich entwickeltender Keim kein Kind. Jetzt könnte man sämtliche altbekannte Argumente herziehen:
    „Trägt denn die Mutter neun Monate einen Wurm in sich?“
    Kennen wir alle. Nein, trägt sie nicht.
    Aber ein früher Embryo ist kein Kind (jaja, ein menschliches Wesen allemal).

    Ein Embryo heißt nicht Baby, ein Fetus heißt nicht Kind, denn es sind Unterschiede vorhanden. Wer diese Unterschiede versucht rhetorisch zu verwischen, ist ein Polemiker, argumentiert unsachlich, unwissenschaftlich und emotional.

    Ein früher Keim im Uterus ist kein „Kind“ im Sinne von Persönlichkeit.
    Er lebt vollständig abhängig von der Mutter und die Mutter kann sich entscheiden, ob sie ihn austragen möchte.
    Und wenn die Gesetze das nicht zulassen, macht sie es trotzdem, aber unter menschenunwürdigen Bedingungen (Engelmacherinnen, juristische Strafen usw., kennen wir alle).

    Pantau, das ist der Unterschied zwischen Transferfamilie und Erwerbstätigenfamilie: Im ersten Fall bekommt die Familie etwas vom Kind, im zweiten bekommt das Kind etwas von der Familie.

  18. Vor dem Christentum war Kindermord erlaubt. Erst durch das Christentum galt, dass Leben als etwas Wertvolles. Das selbstbestimmungsrecht einer Frau rechtfertigt kein Kindermord. Auf die Gleichberechtigung der Frau bei den Germanen hätte man gut verzichten könnne. Außerdem emanzipierten sich auch die Frauen im Christentum, dass das Christentum frauenfeindlich war ist ein Vorurteil.

    http://www.zukunft-ch.ch/pages/themen_geschichte.php?bid=120&seite=1

    Einer Gesellschaft die Abtreibt ist minderwertig und arm ( nach Mutter Teresa), außerdem auch zum Untergang verdammt.
    Das Argument, dass Abteribung legitim sei, wenn es der selbstbestimmungsrecht der Frau entspricht, ist perverse und menschenverachtend. Denn das ungeborene Kind ist ein Leben. Wenn ich die Linken höre wie sie Abtreibung rechtfertigen, dann wundert es nicht ,dass die Geschichte Menschen wie Adolf Hitler, Mao, Lenin, Stalin und Co, hervorgebracht, denn sie betrachteten, dass Leben , als genauso Wertlos wie die Leute die Abtreibung unterstützen.

    Mutter Teresa sagte:

    Ich habe eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoss ermorden kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen. Sogar in der Heiligen Schrift steht: „Selbst wenn die Mutter ihr Kind vergessen könnte, ich vergesse es nicht“. Aber heute werden Millionen ungeborener Kinder getötet, und wir sagen nichts. In den Zeitungen lesen wir dieses und jenes, aber niemand spricht von den Millionen von Kleinen, die empfangen wurden mit der gleichen Liebe wie Sie und ich, mit dem Leben Gottes. Und wir sagen nichts, wir sind stumm.

    Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind. Und das Kind muss sterben, weil sie dies eine Kind nicht mehr haben wollen – nicht ein Kind mehr – und das Kind muss sterben. Und ich bitte Sie hier im Namen der Kleinen: rettet das ungeborene Kind, erkennt die Gegenwart Jesu in ihm!

  19. HEUTE bei ANNE WILL!!:Thema Türken,dann 23.50 ARD:Thema Völkermord und seine Ursachen(u.a. Juden,Armenier)

  20. #6 Glabiator
    #10 Zerberus

    Was ist denn schlimm an der Homo-Ehe? Wenn zwei Menschen sich lieben, sollen sie doch glücklich werden, wo ist da das Problem, sie schaden doch niemandem? Zudem ist es für den Staat finanziell gesehen sogar ziemlich gut, wegen Unterhaltspflichten, etc.

    Und was haben Christen damit zu tun? Es wird doch niemand zur Abtreibung gezwungen? Wenn Christen also ihren Glauben leben wollen, brauchen sie dazu keine Gesetze, sondern müssen sich einfach an ihre eigene Moral halten.

    Ich finde es eher schlimm, dass ein KIND zum Austragen eines eigenen Kindes gezwungen werden kann – in meinen Augen pervers. Ein verpflichtendes Beratungsgespräch halte ich dennoch für sinnvoll, wie es im deutschen Gesetz verankert ist.

    Die Frage ist doch, wann Leben beginnt. Ich sehe es keineswegs so, dass Leben bereits ab der Befruchtung beginnt. Zudem dürfte ein Embryo in den ersten Wochen meines Wissens auch kein Nervensystem haben, hat also keine Schmerzen.

    Man sollte keine Frau zwingen, ein Kind auszutragen, das nicht geliebt wird, ihre eigene Gesundheit gefährdet, oder sogar von einer Vergewaltigung stammt. Auch Teenagern sollte man die Entscheidung selbst überlassen. Letztendlich ist es der Körper der Frau und sie muss entscheiden.

    Meine Meinung. Ich halte wie gesagt die deutsche Gesetzeslage für richtig.

  21. Zitat: Juristisch sollten Sie da nicht argumentieren, denn dann bekommen Sie früher oder später Probleme: nach dem BGB erlangt ein Mensch erst mit seiner Geburt Rechtsfähigkeit; ….. Aber ab wann von “Leben” zu sprechen ist, das ist juristisch hochgradig umstritten.

    Dahinter stehen sehr perfide „Definitionen“ von Leben. Juristisch kann man auch – wie unsere Geschichte und offenbar auch die Gegenwart zeigen – Verbrechen „begründen“. Diesen Begründungen kommen nicht ohne Lügen aus. Diese Lügen beginnen bei der Sprache: z.B. ist von der „Absaugung des Schwangerschaftsgewebes“ die Rede, ein Euphemismus für die Zerstückelung eines kleinen Menschen, dessen Schrei wir nicht hören können. (Ich sah in einer Aufnahme von einer Abtreibung, wie kleine abgerissene Hände zum Vorschein kamen.)

  22. Nach Dr. Nathanson beginnt, dass Leben ab der Befruchtung. Das Argument, dass ein ungeborenes keine Lebewesen ist Wissenschaftlich falsch und eine Lüge.

    http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_nathanson.php

    Ein Baby ist auch nicht vollentwickelt, dass heißt, nach der Logik der Abtreibungsbefürworter, darf man auch Baby töten. Das Recht auf Abtreibung wurde außerdem durch manipulierten Daten und falschen Argumenten etabliert.
    Wer meint Abtreibung sei gerecht, der sollte sich dem Film “ Silent Scream “ anschauen, wer danach noch meint Abtreibung sei gerecht, der ist nicht besser, als ein Völkermörder. Dr. Nathanson wollte mit dem Film beweisen, dass Abtreibung nicht schlimm sei, aber nach diesem Film, änderte er radikal seine Meinung.

  23. Mutter Teresa hatte keien Kinder, aber hat sich um die Armen in Indien gekümmert. Die Armen waren ihre Kinder.

  24. Ich bin auch gegen Abtreibung.Es gibt schliesslich jede Menge zuverlässliche Verhütungsmittel!
    Wenn (junge)Frauen oder Männer nicht verhüten,ist das ein Mangel an Aufklärung und Bildung.
    Da muss man gegensteuern,aber
    Bildung ist ja bei uns Mangelware,deshalb bekommen auch soviele Menschen aus der Unterschicht gewollte oder ungewollte Kinder.

  25. Mit was für schwachsinnigen „Argumenten“ die Abtreibungsbefürwörter dahergelaufen kommen. „Es spürt keine Schmerzen“ etc. Wenn ich jemanden in den Kopf schiesse, ist er auch sofort weg vom Fenster und spürt dabei nichts. Sollte man das auch legalisieren?

  26. Wer behauptet, dass das Leben nicht im Bauch beginnt, der Lügt und hat keine Ahnung von der Wissenschaft.

    Was ist so schlimm an der Homo- Ehe?

    Genauso gut kann man ja sagen:

    Was ist so schlimm an Pädophilie

  27. Wenn man Abtreibung legalisiert, kann man auch Mord oder Völkermord legalisieren. Die Opfer können sich ja nicht beschwerden.

  28. Für alle noch eine sehr wichtige Lektüre zu diesem Thema:
    „Der Blitz hat eingeschlagen“ von Dr. Goria Polo Ortiz, (www.gloriapolo.net)
    Es handelt sich dabei um einen buchstäblich aufrüttelnden Bericht von einem Nahtoderlebnis. Sehr aufschlussreich zur ungeheuren Tragweite einer Abtreibung.

  29. #16 Knuesel (18. Okt 2009 20:27)

    Ich weiß ich bin eine nazi und ein erzreaktionäres Katholikenschein aber ich bleibe dabei Abtreibung ist MORD.

    Bei einigen hier auf dem Blog werden Sie mit dieser im letzten Halbsatz geäußerten Meinung vermutlich (etwas vornehmer) als „Atheistenbasher“ bezeichnet werden. 😉

    Manchmal ist eine solche Polarisierung nicht zu umgehen. Umgehen kann man aber durchaus „Härten“ und Einseitigkeiten, die einem anderen das Gesagte unannehmbar zu machen scheinen, indem auch „die andere Seite der Medaille“ berücksichtigt wird.

    Abtreibungen zu verhindern, ist die eine Seite, die Frauen nicht alleine zu lassen, die andere. Die Tötung Ungeborener ist nicht nur Mord, sondern birgt auch keine Lösung an sich – für die Gesellschaft, die jährlich …zigtausende Ungeborener abtreiben läßt, ist dieses Vorgehen geradezu katastrophal. Insbesondere tut sie den Frauen keinen Dienst, die (etwa auf solchen Rat hin) abgetrieben haben und mitunter ein ganzes Leben lang darunter zu leiden haben werden. Solche zusätzlich noch abzuurteilen, ohne auch auf die näheren und möglicherweise notvollen Umstände eingehen zu wollen, ist kein Erweis von Rechtschaffenheit, sondern von geradezu pharisäischer Grausamkeit.

    Daß es soziale und wirtschaftliche Hindernisse geben soll, die ein Austragen eines Kindes nicht oder nur schwer ermöglichen, ist in unseren Breiten jedenfalls eine Schande. Es zeigt aber eben auch, daß das Problem sehr vielschichtiger Natur ist und mit Demonstrationen für das Leben, so richtig und löblich ich sie halte, allein nicht zu bewerkstelligen sein wird. Das darf auch die katholische Kirche mit ihren Einsatz für das Leben an sich nicht aus den Augen verlieren.

  30. @#27 Maria Magdalena

    Das Problem dabei ist, daß eine juristische Definition von Leben aus verschiedenen Gründen sehr schwierig ist und stets von einer moralischen Bewertung abhängt. Was scheint Ihnen denn eine angemessene Definition zu sein, ab wann etwas lebt?

    Mit meiner Aussage sollte i.ü. keine Wertung in die eine oder andere Richtung verbunden sein, nur juristisch dürfen Sie auf keinen Beistand hoffen. Das scheinen Sie auch selbst so zu sehen. Was ein Euphemismus ist und was nicht, ist wiederum eine Frage der Wertung. Juristisch ist das jedenfalls kein Argument.

  31. @#26 Felicitas
    Mir geht es eigentlich eher um Spätabtreibung und also gegen die Verlängerung der fristen.
    Homoehe hab ich an sich kein Problem mit wenn sie nicht steuerliche Vorteile haben wollten die allein der Ehe Vorbehalten ist, da sie eine im Staat stabiliserende Rolle spielt und am Besten für die Betreueung der nächsten Generation sorgen kann … Wenn nur darum gehen würde, dass Homosexuelle ihren Partner im Krankenhaus besuchen dürfen direkt nach nem Unfall und ähnliches ist für mich kein Problem.
    Und wenn man sich Filme wie den stummen Schrei anguckt wird deutlich, dass der Fötus Angst hat und warscheinlich auch schmerzen.
    Und man kann ja auch Kinder nach der Geburt dann zur Adoption freigeben viele Kinderlose Paare würden sich freuen und die Mütter hätten sich keinen Mord anlasten müssen, bei behinderten Kindern ist das natürlich nochmal etwas anderes und bei Vergewaltigungen auch.

  32. Soso. Den Frauen das Recht zu nehmen über den eigenen Körper zu bestimmen und Gebärmaschinen sein, das kenne ich doch von woanders, von den KopftuchträgerInnen nämlich.

  33. Frei nach E. Drewermann:

    Wer eine Nuß ißt hat noch keinen Baum gefällt, wer ein Ei ißt hat noch kein Huhn geschlachtet, wer ein Kind abtreibt, hat noch kein Kind ermordet.

    Eine Abtreibung im hohen Schwangerschaftsmonat sollte praktisch immer verboten sein.

    Die Teilnehmer dieser Demo sind doch selbstverständlich auch gegen die Abtreibungpille, dabei ist es allgemein bekannt, daß eine große Zahl an Schwangerschaften, teils ohne daß die Frau von ihnen etwas weiß, natürlicherweise abbrechen.

    Es wird geschätzt, daß diese Anzahl sogar an die Zahl ausgetragener Schwangerschaften heranreicht.

    In diesem Sinn frei nach Eugen Drewermann:

    Wer eine Nuß ißt hat noch keinen Baum gefällt, wer ein Ei ißt hat noch kein Huhn geschlachtet, wer ein Kind abtreibt, hat noch kein Kind ermordet.

  34. Ich habe PI bereits am Freitag auf diesen Artikel hingewiesen-Spanien und Deutschland=Vorreiter in Sachen Kindstötungen.

    http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Pille-danach-rezeptfrei-article550952.html

    Freitag, 16. Oktober 2009
    „Jeder kann Diagnose stellen“
    „Pille danach“ rezeptfrei?

    Herkömmliche Präparate wirken bis zu 72 Stunden „danach“.
    (Foto: picture-alliance/ dpa)

    Die „Pille danach“ sollte in Deutschland rezeptfrei abgegeben werden, fordert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Einführung eines neuen Präparats, das noch bis zu fünf Tage nach dem Sex wirksam geschluckt werden kann, habe an dieser Einstellung nichts geändert, sagte Ulrich Hagemann, Leiter der Abteilung Arzneimittelsicherheit des BfArM.

    Für die Empfehlung wurden rein medizinische Aspekte geprüft. Ethische, moralische oder auch psychologische Fragestellungen seien nicht berücksichtigt worden. Mit den herkömmlichen Präparaten haben Frauen maximal 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr Zeit, eine Schwangerschaft zu verhindern. Sich in diesem Zeitraum ein Rezept zu beschaffen, könne schwierig sein, betonen Befürworter eines rezeptfreien Zugangs.

    Ein Kriterium, ein Medikament aus der Verschreibungspflicht zu entlassen, sei etwa, dass der Patient selbst die Diagnose stellen könne, erläuterte Hagemann. Im Fall der „Pille danach“ sei dies ungeschützter Sex. Zudem müsse die Einnahme einfach sein und es dürfe keine Wirkungen geben, die der Kontrolle eines Arztes bedürfen – wie dies etwa bei einem Medikament gegen Bluthochdruck sei.

    Geprüft wurde auch, ob die Pille bei einer bereits bestehenden Schwangerschaft schädlich für den Fötus ist. Dem sei nicht so, betonte Hagemann. Bestehende Schwangerschaften würden von dem Mittel auch nicht unterbrochen, es wirke nur bis zur Einnistung des befruchteten Eis.
    Keine verstärkte Nutzung durch Rezeptfreiheit

    Als positiver Aspekt sei zu berücksichtigen, dass mit der „Pille danach“ Schwangerschaften sehr junger Frauen vermieden würden, die nachgewiesenermaßen risikoreich seien. Auch verglichen mit einer Abtreibung sei die Einnahme der Pille medizinisch sinnvoller.

    Untersuchungen in anderen Ländern zeigten, dass die „Pille danach“ nicht verstärkt genutzt werde, wenn sie rezeptfrei erhältlich ist. Zu den Gründen könnten die Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden und der recht hohe Preis zählen, sagte Hagemann. In Deutschland ist die „Pille danach“ ab rund 17 Euro erhältlich. Das neue, auch nach fünf Tagen wirkende Präparat „Ellaone“ kostet sogar um die 35 Euro.

    „Ellaone“ bleibe ohnehin an eine Verschreibung gebunden, da es einen neuen Wirkstoff enthalte. „Solche Präparate sind immer rezeptgebunden“, sagte Hagemann. Das BfArM ist eine Bundesbehörde, zu dessen Aufgaben die Zulassung von Arzneimitteln und die Risikoüberwachung medizinischer Produkte zählt.

    Hierzu meine spontanen Gedanken:

    Nun soll Morden auch Rezeptfrei möglich sein. Die Lizenz zur Abtreibung
    erteilt sich somit die werdende Mutter selbst oder bekommt das
    Mitbringsel vom Freund oder den Eltern.
    Auch die Möglichkeit einer Überdosierung bei fortgeschrittener
    Schwangerschaft, wird ebenso wie ethnische oder moralische Aspekte des
    hohen Preises wegen ausgeklammert.
    Sicher wird sich hier auch wieder ein Lobbyisten geförderter Politiker
    pro-Pille „danach“ aussprechen.
    „Danach“, das steht für empfangenes Leben. Es ist also egal ob eine
    Schwangerschaft mit Pille oder Präservativ etc. verhindert wird, oder
    ob ein bereits befruchtetes Ei – das in der Entwicklung befindliche
    Kind! Die Pharmaindustrie findet bei einem Preis von 35,- Euro nichts
    dabei. Der freie Bürger wird nur unnötig gehindert, eine Selbstdiagnose
    zu stellen und sich selbst um die Lösung des „Problems“ zu kümmern.
    Freiheit für Frauen, genauso wird man es verkaufen. 10,- Euro
    Praxisgebühr gespart.
    35,- Euro kostet der Mord an einem Ungeborenen Kind. Weniger als manch
    Anti-Babypille. Für den Mann nicht spürbar, den Sex nicht aufhaltend
    wie ein Präservativ. Die Verantwortung hat wieder die Frau. Freikaufen
    von Verantwortung für 35,- Euro.
    35,- Euro sind günstiger als eine Schwangerschaft, günstiger als Zeit
    und Geld in ein Kind zu investieren, günstiger als eine Entbindung und
    spart „Raben-Vater“ Staat Kindergeld…viel Kindergeld.
    Ob Pharmahersteller Kinder haben? Denken sie manchmal beim Anblick
    eines Kindes „35,- Euro“?
    Was sehen und denken diese Wissenschaftler, die Verantwortlichen und
    Politiker, wenn sie Kinder/andere Menschen sehen? Sie rechnen sich
    vielleicht aus was diese „Biomasse“ an Geldwerten erbringen würde.
    Haben Frauen in Notsituationen dann noch die Möglichkeit und das Recht
    ein Kind trotz der finnziellen Not zu empfangen? Dann werden die Leute
    vielleicht mit dem Finger auf Mutter und Kind zeigen und vielleicht
    sagen sie dann: „35,-Euro“.

    Augen auf! Unsere Zukunft wird zum Mord freigegeben.

    Die Zeit der Menschenauslese hat begonnen…

  35. #30 Jens T.T

    Pro-Leben als Quelle anzugeben, ist so seriös, wie wenn Vegetarier vegetarier.net als Quelle angeben.

    Und die Gleichstellung von Homosexuellen mit Pädophilien ist einfach nur ekelhaft. Schwule und Lesben sind freie, erwachsene Menschen und handeln im gegenseitigem Einverständnis.

    Christliche Fundamentalisten brauchen wir hier genauso wenig wie fanatische Muslime.

    #40 Zerberus

    Kann man sich diesen Film irgentwo ansehen, bzw. Informationen einholen? Interessiert mich.

    Klar kann man Kinder nach der Geburt zur Adoption freigeben, dies sollte allerdings die Entscheidung der Frau sein.

  36. Warum wird der Islam oft missverstanden ?

    Der Islam wird häufig missverstanden und mag in manchen Gegenden der heutigen Welt sogar exotisch erscheinen. Vielleicht ist das so, weil die Religion in der westlichen Welt das Alltagsleben nicht mehr bestimmt, während der Islam das Leben ist. Die Muslime ziehen keine Trennung zwischen weltlich und heilig.
    Für eine ganze Zeitlang galt der Islam als eine „orientalische“ Religion, aber mit der wachsenden Zahl von Muslimen im Westen wird der Islam langsam als globaler Glaube gesehen. Muslime werden nicht länger als Fremde mit ungewöhnlichem Verhalten betrachtet, sondern als Teil des Lebensmosaiks im Westen willkommen geheißen. Vielfach gilt der Islam nicht nur als eine akzeptable Religion, sondern als eine erwünschte Alternativ…

    na also-da steht es doch bei fatis moschee, nur glaubts niemand!

    nach oben

  37. Ich bin immer wieder davon entsetzt was fuer ein prinzipien- und damit gottloses Pack die Sinistren sind.

    BESCHAEMEND!

    Im angesichte dieser Tatsache wunderts nicht dass die sich mit den koranischen Scharlatanen so glaenzend verstehen. Kommen sie doch aus ein und demselben Stammbaum der TATAECHLICH UNGLAEUBIGEN.

  38. #45 Felicitas

    Und die Gleichstellung von Homosexuellen mit Pädophilien ist einfach nur ekelhaft

    Wieder ein Punkt den sie wohl nicht akzeptieren können. Hier sieht man erneut die moralischen Folgen des, von Atheisten, erfundenen Humanismus.

  39. #41 Bellawa

    Selbstbestimmung über den eigenen Körper? Natürlich, aber bitte VOR DEM GESCHLECHTSVERKEHR! Bei der Schwangerschaft gehört der Bauch nicht mehr nur der Frau, sondern auch dem Kind.

  40. #49 Wotan (18. Okt 2009 21:27)

    wir sind nicht mehr weit von Soylent Green !

    Genau das denke ich mir jeden Tag aufs neue, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Habe diesen visionären Film erst kürzlich wieder gesehen 🙁 (g..gle hilft) zu empfehlen für Leute die die Wahrheit und Zukunft sehen wollen.

  41. Sehr gut! In letzter Zeit macht es richtig Spaß PI zu lesen, weil jeden Tag mindestens eine gute Nachricht dabei ist.

  42. Selbstbestimmung über den eigenen Körper? Natürlich, aber bitte VOR DEM GESCHLECHTSVERKEHR! Bei der Schwangerschaft gehört der Bauch nicht mehr nur der Frau, sondern auch dem Kind.

    Diese Argument halte ich für pervers.
    Ein Mutter ist keine Gebär-maschine.
    Ein Embryo ist kein Fremdkörper, der über den Körper der Mutter entscheiden kann, wie ein Geschwür oder so.
    Im frühen Stadium der Mutterschaft ist ein Embryo eins mit der Mutter, außerhalb des Körpers nicht lebensfähig und vollständig abhängig von der Frau.

    Bitte keine Frauen zu Maschinen degradieren!

  43. Ich frage mich eher, was das eigentlich für Familien sind, wo ein Mädchen sich nicht vertrauensvoll an seine Eltern wenden kann und keinen anderen Ausweg sieht, als heimlich eine Abtreibung vornehmen zu lassen.

  44. #51 Kolle (18. Okt 2009 21:34)

    Genau so ist es! VOR DEM MACHEN DENKEN!

    Wer vorher keine Verantwortung für seinen Körper und die mgl. Zukunft eines Kindes tragen will/kann, sollte nachher nicht nach „SEINEN RECHTEN“ krähen. Übelste Propaganda der links/GrünInnen-mein Bauch gehört mir… Ja, ja, dann übernimm auch die Verantwortung für ihn-> VOR dem Akt! Pille, Kondom oder Ups-Verzicht? Oder will mir jetzt einer erzählen es würden nur ungewollte Kinder von vergewaltigten Frauen abgerieben???

    Es ist ein Kind in diesem „MEIN BAUCH“. Ich höre keine erwachsenen Frauen so etwas sagen, sondern verzogene, egomanische, unverantwortliche Gören ohne bewusstes Handeln. Meins, meins, meins!

    Das Kind zieht nicht um, es wird getötet. Aber Hauptsache der Selbstverwirklichung beim Namenstanz steht nichts im Wege-krank.

  45. #50 Pro West

    Ja, der Humanismus ist wirklich ein beispielloser Fortschritt in der Geschichte der Menschheit.

    Nur zur Erklärung: Homosexuelle praktizieren ihre Sexualität einverständlich. Der Sex mit Kindern ist nie einvernehmlich, weil das Kind noch nicht entscheiden kann und damit immer gezwungen wird.

    Homosexuellenfeindlichkeit deutet sehr häufig auf eigene, unterdrückte homosexuelle Neigungen hin.

  46. Ca. 30% der Schwangerschaften gehen in den ersten drei Monaten ab (weshalb es Brauch ist, davon nichts zu erzählen bis zum 3. Monat). Wenn Abtreibung Mord ist, dann wäre eine Fehlgeburt was – Totschlag? Fahrlässige Tötung? Unfall mit Todesfolge? Jedenfalls irgendein Delikt, bei dem ein Mensch zu Schaden kommt. Glücklicherweise ist dem nicht so. Nur in klerikalfaschistischen Staaten wird der Frau das Grundrecht der Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper (durch Männer) geraubt und sie zu Gebärmaschinen gemacht („Gefäß für den Samen des Mannes“ blabla, lest im Koran nach). Diese Ideen bringen die Bereicherer natürlich mit nach Europa. Die würden die Abtreibungspille natürlich NIE nehmen, wissen sicher auch nicht wie man Gummis richtig benutzt, und kriegen dann sieben Kinder, die sie sich vom Staat erhalten lassen. Ich bin NATÜRLICH für die Abtreibungspille per Rezept, was sonst!

  47. Ihr seid aber hier mittlerweile auf einem seltsamen Trip drauf, pseudochristlich-reaktionär. Ich sag mal: lern Polnisch und geht rüber nach Thorn zu Pater Rydzyk, in seinem ewig rückwärtsgewandten Sender Radio Maryja seid Ihr bestens aufgehoben – ha ha, sofern er Euch als Deutsche überhaupt akzeptiert 😛

    Viel Spaß, ich spiele mit dem Gedanken, mein Account hier löschen zu lassen. Die eine Religion ablehnen, die krankhaften Auswüchse der anderen aber gut z heißen… viel Spaß, ohne Mich. it suxx, man!

  48. #60 Felicitas
    Ohhh bitte…
    Homosexualität wurde früher nicht umsonst als Krankheit betrachtet und dementsprechend behandelt. Heute kontrolliert die Homo-Lobby in vielen Teilen der Gesellschaft. Sie extrem ist radikal (siehe Homo-Manifest) und vertritt dabei nicht gerade eine Minderheit von Homos. Homos die ihre eigene Neigung selbst als krank befinden haben in Deutschland mittlerweile kaum eine Möglichkeit sich heilen zu lassen und werden von der Homo-Lobb massiv unter Druck gesetzt.

    Homos gehen mehr fremd (höhreres Ansteckungsgefahr) und vergewaltigen in % mehr Kinder als hetero-sexuelle Menschen.

  49. #59 Mo-ham-Mett

    So ist es. Aber es macht doch viel mehr Spaß ohne Kondom rumzuvögeln und wenn dann das Ei im Nest liegt, darf man ja kein Alkohol und keine Zigaretten mehr rauchen, keine Partys mehr und muss Verantwortung übernehmen. DAS ist der Grund für die meisten Abtreibungen, und das ist hochgradig pervers!

  50. #64 Pro West

    Homosexualität ist etwas völlig Normales und kommt auch bei Tieren häufig vor. Früher wurden auch Hexen verbrannt, war das etwa richtig? Informieren Sie sich über den Stand der Wissenschaft, Homosexualität ist normal und nicht „heilbar“

    So so, das sagen die Statistiken? Schön, laut Statistik begehen Atheisten weit weniger Ehebruch als Christen, treiben weniger ab und sitzen viel weniger häufig im Knast. Soll ich daraus auch meine Schlüsse ziehen? 😉

  51. Zapatero verführt die Spanier zu millionenfachem Mord. Denn Abtreibung ist Mord.

    Ökofaschisten und Gulagkommunisten sind nicht nur Feinde der Freiheit, sondern Feinde des Lebens. Als Genderterroristen ist ihr eigentliches Ziel die Auflösung der Familie. Ist das erreicht, sind auch Staat und Nation vernichtet.

    Ich habe ein Viedeo gesehen. Darin dankt ein 102jähriger seiner längst verstorbenen Mutter dafür, daß sie nicht abgetrieben hat. Ich habe dieses Video unter Tränen gesehen.

    http://www.diebirke.org/birkeblog

    http://www.diebirke.org/

  52. #65 Kolle (18. Okt 2009 22:12)

    Genau so ist es. Aber wenn dann die Eieruhr abgelaufen ist, wird mit Ü-30-40-50-60 noch mal feste die Kasse zur Kasse gebeten. Nachdem man sich durch alle betten gevögelt und mit eileiterverklebenden Infekten vollgesogen hat und wirklich nix mehr in dem Schmodder gedeihen mag, ja dann,egal was es kostet, her mit der künstlichen Befruchtung. Es fehlt ja noch ein Kind zur vollendeten Selbstverwirklichung.

  53. Zudem: Jede Frau sollte sich bei dem, mit dem sie Verkehr haben möchte, VORHER! überlegen, ob sie von „DEM DA!“ ein Kind möchte.

    Lautet die Antwort nein, lasst es ganz oder VERHÜTET! Nicht nur mit Pille! Ist das so schwer?

  54. #39 carpinunsbetulus (18. Okt 2009 21:06)

    Da seid ihr euch ja ausnahmweise mal einig mit denen:
    http://www.fatih-moschee.de/

    klicken auf “Geschichten” und dann “Tagebuch eines werdenden Menschen”

    Von dieser „Geschichte“ gibt es so viele Versionen, daß wohl eher anzunehmen ist, daß die dieselbe lediglich „adoptiert“ und evtl. leicht geändert haben. Da? diese Leute dies für sich „einspannen“, besagt darum noch lange nicht, daß das Anliegen an sich unrichtig wäre. So leicht sollten Sie es sich wohl eher nicht machen.

    #45 Felicitas (18. Okt 2009 21:23) u. a.

    Welcher Mensch hat das Recht, über Tod oder Leben eines anderen, auch des „werdenden“ Menschen, zu entscheiden? Ich denke auch nicht, daß sich das Problem mit einem Hinweis auf die „bösen fundamentalistischen Christen“ so einfach vom Tisch fegen ließe. Das hat an sich auch nichts mit einer Degradierung der Frau als „Gebärmaschine“ oder Ähnlichem zu tun. Die Verantwortung für ein eventuell entstehendes Leben beginnt eben nicht erst mit der Schwangerschaft, sondern vor bzw. mit dem Verkehr, und zu dem gehören nun mal zwei.

    Ich empfinde es als herzlos, mit welcher Leichtigkeit von den Verfechtern der „Mein Bauch gehört mir“ – Mentalität mit diesem Thema umgegangen wird. Es geht um ein lebendes Wesen, das ein Recht auf dieses Leben hat!

    Kann man sich diesen Film irgentwo ansehen, bzw. Informationen einholen? Interessiert mich.

    Das bezog sich auf den Film „Der stumme Schrei“:

    http://www.lebensgeschichten.org/multimedia/#

    Als Stream und als herunterladbare Realmedia-Datei (letztere über 124 MB).

    Auch auf Englisch: „The Silent Scream“:

    http://www.youtube.com/watch?v=Z-n13m3AZdI&feature=related (In 5 Teilen)

    Die Qualität ist allerdings nicht gerade berauschend.

    #62 Bellawa (18. Okt 2009 22:04)

    Wenn Abtreibung Mord ist, dann wäre eine Fehlgeburt was – Totschlag? Fahrlässige Tötung? Unfall mit Todesfolge? Jedenfalls irgendein Delikt, bei dem ein Mensch zu Schaden kommt.

    Solche Vergleiche sind unsinnig. Eine Fehlgeburt ist ein tragischer Umstand, für den niemand etwas kann, die Frau am allerwenigsten. Eine Abtreibung wird dagegen vorsätzlich, per eigener Entscheidung und willentlich vollzogenem Eingriff des Tötens, vorgenommen. Dieser Vorsatz entspricht dem Unterschied zwischen einem „Unfall“ und einem Mord.

  55. #39 carpinunsbetulus (18. Okt 2009 21:06)

    Da seid ihr euch ja ausnahmweise mal einig mit denen:
    http://www.fatih-moschee.de/

    klicken auf “Geschichten” und dann “Tagebuch eines werdenden Menschen”

    Von dieser „Geschichte“ (die ich seit über zehn Jahren kenne, die war sogar schon in verschiedenen Kirchenkreisen der DDR-Zeit bekannt) gibt es mittlerweile so viele Versionen, daß wohl eher anzunehmen ist, daß die Moslems dieselbe lediglich „adoptiert“ und ggf. leicht geändert haben. Daß diese Leute dies für ihre „Da’wa“- (Missions-) Zwecke „einspannen“, besagt darum noch lange nicht, daß das Anliegen an sich unrichtig wäre. So leicht sollten Sie es sich wohl eher nicht machen.

    #45 Felicitas (18. Okt 2009 21:23) u. a.

    Welcher Mensch hat das Recht, über Tod oder Leben eines anderen, auch des „werdenden“ Menschen, zu entscheiden? Ich denke auch nicht, daß sich das Problem mit einem Hinweis auf die „bösen fundamentalistischen Christen“ so einfach vom Tisch fegen ließe. Das hat an sich auch nichts mit einer Degradierung der Frau als „Gebärmaschine“ oder Ähnlichem zu tun. Die Verantwortung für ein eventuell entstehendes Leben beginnt eben nicht erst mit der Schwangerschaft, sondern vor bzw. mit dem Verkehr, und zu dem gehören nun mal zwei.

    Ich empfinde es als herzlos, mit welcher Leichtigkeit von den Verfechtern der „Mein Bauch gehört mir“ – Mentalität mit diesem Thema umgegangen wird. Es geht um ein lebendes Wesen, das ein Recht auf dieses Leben hat!

    Kann man sich diesen Film irgentwo ansehen, bzw. Informationen einholen? Interessiert mich.

    Das bezog sich auf den Film „Der stumme Schrei“:

    http://www.lebensgeschichten.org/multimedia/#

    Als Stream und als herunterladbare Realmedia-Datei (letztere über 124 MB).

    Auch auf Englisch: „The Silent Scream“:

    http://www.youtube.com/watch?v=Z-n13m3AZdI&feature=related (In 5 Teilen)

    Die Qualität ist allerdings nicht gerade berauschend.

    #62 Bellawa (18. Okt 2009 22:04)

    Wenn Abtreibung Mord ist, dann wäre eine Fehlgeburt was – Totschlag? Fahrlässige Tötung? Unfall mit Todesfolge? Jedenfalls irgendein Delikt, bei dem ein Mensch zu Schaden kommt.

    Solche Vergleiche sind unsinnig. Eine Fehlgeburt ist ein tragischer Umstand, für den niemand etwas kann, die Frau am allerwenigsten. Eine Abtreibung wird dagegen vorsätzlich, per eigener Entscheidung und willentlich vollzogenem Eingriff des Tötens, vorgenommen. Dieser Vorsatz entspricht dem Unterschied zwischen einem „Unfall“ und einem Mord.

  56. In der Vor-68er-Zeit galt noch ein Spruch, der so oder ähnlich gelautet hat: „Vor Gebrauch des Mundwerks ist das Gehirn einzuschalten“. Diesen Rat sollten vielleicht auch ein paar Kommentarschreiber bei PI öfter beherzigen.
    Man mag für oder gegen Abtreibung sein, eine Tatsache lässt sich nicht leugnen: Wäre in den letzten 30 Jahren nicht abgetrieben worden, würden ein paar Millionen mehr junge Menschen in Deutschland leben.
    Sie leben aber nicht, weil…….man sie getötet hat.

  57. Eine 14-/15-/16-Jährige kann doch trotzdem Sex haben, ohne mit ihm gleich eine lebenslange Elternschaft einzugehen.
    Und meistens sind es ja auch die Männer, die keine Elternschaft wollen.
    „Komm, mach mir ein Kind, jetzt!“
    ist ungefähr so lustraubend wie die Frage nach der momentanen Befindlichkeit der Mutter des Mannes.

    Sex hat nicht nur den Sinn Kinder zu zeugen.
    Es darf auch Spaß machen und Partner näher bringen.

    Verhütung ist nie 100 %ig sicher.

    Und auch wenn mal nicht verhütet wurde, ist das kein Grund, eine ungewollte Schwangerschaft nicht abzubrechen.

  58. Die Spanier können wenigstens noch demonstrieren.
    1,2m Menschen.
    Das wünsch ich mir für die nächste BPE Demo!

  59. Wer nicht reif genug ist zu verhüten, sollte erst recht nicht über Leben und Tod eines menschlichen Wesens entscheiden dürfen.

    und #71 carpinunsbetulus

    Ja, keine Verhütung ist zu 100% sicher. Aber das Risiko müssen die Männer auch eingehen. Wenn diese das kind nicht wollen können sie auch nicht abtreiben. Das Risiko muss man eben eingehen oder man verzichtet eben auf Sex. Es ist eben nichts im Leben umsonst.

  60. Ich bin auch entsetzt über die Haltung der PI zu diesem Thema. Seit wann so erzkatholisch? An den äußersten rechten Fransen ähneln sich alle Religionen nämlich verdammt stark. Ich lehne die Positionen alle ab.

    Angst vor unausweichlicher Schwangerschaft erzeugt Angst vor Sex. Angst vor Sex erzeugt Enthaltsamkeit. Und die bringt psychische Schäden und Bereitschaft zu Gewalt und Selbstmord. Und fertig ist der Bombengürtel.

    Was der Islam braucht ist eine sexuelle Revolution. Der Islam ist die Ausgeburt sexueller Verklemmtheit, Frauenhaß und Repression. Würden diese jungen Männer statt Schleiermumien richtige Frauen zu sehen kriegen und vielleicht sogar bimsen dürfen, meint ihr, die würden sich in die Luft sprengen für die 87 Jungfrauen? Garantiert nicht. Wenn ich sie schon sehe auf den Straßen, die sabbernden Blicke von diesen kleinen Gestalten, nur weil eine Frau in normaler westlicher Kleidung vorbeigeht, wird mir schlecht. Und die Mädchen werden erzogen zu Selbsthaß auf ihren eigenen Körper. DAs einzige wozu der Körper gut ist, ist Kinderkriegen. Weibliche Sexualität als das Böse, das es zu verhüllen gibt. Ich will kotzen. Und mit sowas geht ihr einträchtig in einer Reihe, nur weil der Katholizismus hier mit dem Islam den Schulterschluß macht, ja sogar weitergeht, mit lebenslanger Monogamie und Priesterkeuschheit?

  61. #74 Bellawa

    Mir ist nicht ganz klar warum die Achtung vor dem Leben unbedingt religöser Fanatismus sein muss.
    Sex ist sicher die schönste Nebensache der Welt, aber es kann nicht sein, dass ungeborenes Leben abgetrieben werden muss, weil manche Menschen von Kiste zu Kiste springen ohne zu Verhüten.
    Ach ja, dass die Angst vor Schwangerschaft die Sexualität hemmt stimmt so nicht. Wie ich bereits erwähnt habe, können Männer auch nicht abtreiben, sie sind ganz dem Willen der Frau unterworfen, dennoch kam mir bisher nicht zu Ohren, dass die Männer das bumsen eingestellt hätten.
    Deine Einstellung ist typisch für unsere Spass- und Wegwerfgesellschaft. Hauptsache ich habe meinen Spass, alles andere Interessiert mich nicht: Selbstverwirklichung; schön und gut, in unserer Zeit ist sie jedoch zum reinen Egoismus und Ich-Kultur verkommen

  62. Diese Diskussion hatten wir hier doch neulich erst???

    An die Fundi-Christen:
    Die Kirche hat Abtreibungen bis heute nicht aus der Welt schaffen können.
    Selbst wenn man dafür die Todesstrafe verhängen würden, fänden sie heimlich statt…

    Was wollt ihr also tun?

    #24 Jens T.T:
    „Erst durch das Christentum galt, dass Leben als etwas Wertvolles.“

    Solch ein Unsinn durfte hier ja nicht fehlen. 😉

    #24 Jens T.T:
    „Auf die Gleichberechtigung der Frau bei den Germanen hätte man gut verzichten könnne…“

    Das taten die Christen dann ja auch weit über ein Jahrtausend lang. Nun ist wieder Schluss damit.

    „…dass das Christentum frauenfeindlich war ist ein Vorurteil.“ Ja, nee, is‘ klar, ne!?! 😉

    Sowas fehlt natürlich auch nicht:

    #64 Pro West
    „Homosexualität wurde früher nicht umsonst als Krankheit betrachtet und dementsprechend behandelt.“

    Früher war die Welt noch in Ordnung, was? 😉

    Auch so ein Hit:
    #34 Jens T.T
    „Wer behauptet, dass das Leben nicht im Bauch beginnt, der Lügt und hat keine Ahnung von der Wissenschaft.“

    Du bist doch Christ – oder? Dann widerleg mir bitte mal Folgendes:
    „Wer behauptet, dass ein Leben, das im Bauch beginnt, nicht mit dem Tod endet, der lügt und hat keine Ahnung von der Wissenschaft.“

    Wenn Christen wie Materialisten (und nicht Atheisten) argumentieren, argumentieren sie gegen sich selbst. 😉

    #9 Pantau:

    „Jedes Gesetz, dass Freiheit und Lebensrecht aller menschlichen Entitäten gleich schützt, ist zu begrüßen, egal ob Christ, Jude, weiß, schwarz, außen oder innen.“

    Und alle anderen „Enitäten“ können getrost zugrunde gehen… 😕

    Ich halte von Abtreibungen nichts, bin aber keine Frau und insofern halte ich es nicht für sinnvoll, irgendwelchen Frauen Vorschriften machen zu wollen, was sie zu tun oder zu lassen haben.
    Da die hier vertretenen Standpunkte ohnehin keine Synthesen zulassen, ist die Diskussion lediglich die Wiederholung unzähliger vorheriger Diskussionen mit vergleichbarem Inhalt:

    „Meine Knochen gehören mir“ versus „Abtreibung ist Mord!“ und/oder „Fürchte die Rache deines Herrn!“

    #56 Paula:
    „Ich frage mich eher, was das eigentlich für Familien sind, wo ein Mädchen sich nicht vertrauensvoll an seine Eltern wenden kann und keinen anderen Ausweg sieht, als heimlich eine Abtreibung vornehmen zu lassen.“

    Katholische…

    #68 Mo-ham-Mett:
    „Aber wenn dann die Eieruhr abgelaufen ist, wird mit Ü-30-40-50-60 noch mal feste die Kasse zur Kasse gebeten. Nachdem man sich durch alle betten gevögelt und mit eileiterverklebenden Infekten vollgesogen hat und wirklich nix mehr in dem Schmodder gedeihen mag…“

    Du bist sicher Christ, oder? 😉
    Und natürlich bist du auch nicht frauenfeindlich oder sowas…

  63. #75 Ludwig Wilhelm von Baden

    „Deine Einstellung ist typisch für unsere Spass- und Wegwerfgesellschaft.

    Frauen treiben nicht ab, weil sie in einer Spaß-Gesellschaft sind.

  64. @Rechtspopulist

    Ein bißchen sehr selbstherrlich, Menschen allein wegen ihres Glaubens abzukanzeln: sind eigentlich Juden oder Christen schlimmer?

  65. Selbstverständlich treiben sie deswegen ab.
    Schwangerschaften die aufgrund einer Vergewaltigung oder aus medizinischen Günden abgebrochen werden stellen wohl nur einen winzigen Bruchteil aller Abtreibungen dar.
    Armutsrisiko hin oder her: Verhungern tut in Deutschland niemand. Es geht ausschließlich darum, dass man mit Kindern nicht die Karriere machen kann die einem vorschwebt, nicht mehr so schnell in Urlaub fahren kann und nicht jeden Samstag in die Disko.
    Aber ich lasse mich von dir gerne eines besseren belehren.

  66. 77 Rechtspopulist

    #34 Jens T.T
    “Wer behauptet, dass das Leben nicht im Bauch beginnt, der Lügt und hat keine Ahnung von der Wissenschaft.”

    Du bist doch Christ – oder? Dann widerleg mir bitte mal Folgendes:
    “Wer behauptet, dass ein Leben, das im Bauch beginnt, nicht mit dem Tod endet, der lügt und hat keine Ahnung von der Wissenschaft

    Was sind das bitte für dumme Argumente. Hättest du meine Links gelesen, würdest du nicht so ein Schwachsinn von dir geben. Das Leben beginnt im Bauch, dass ist eine wissenschaftliche Tatsache.
    http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_nathanson.php

    Die zig Millionenfache Abtreibung fing erst mit der Legalisierung an. Das beweisen nun mal die Zahlen ( siehe Link)

    Was ist bitte so frauenfeindlich daran, gegen Kindermord zu sein.

    Vor dem Christentum töteten Väter ihre Kinder, wenn sie sie nicht mochten. Gladiatorenspiele oder sexuaelle Unzucht wurden erst durch das Christentum abgeschafft.
    ———————————————–
    #64 Pro West
    “Homosexualität wurde früher nicht umsonst als Krankheit betrachtet und dementsprechend behandelt.”

    Früher war die Welt noch in Ordnung, was?

    Als die Menschen noch nach chr. Tradition lebten, gab keine Probleme wie Abtreibung und Geschlechtskrankheiten. In Uganda hat man mit Abstinenz und Treue die AIDS Rate von 30 % auf 6% gesenkt.
    ———————————————-
    #24 Jens T.T:
    “Erst durch das Christentum galt, dass Leben als etwas Wertvolles.”

    Solch ein Unsinn durfte hier ja nicht fehlen

    Es ist eine historische Tatsache. Erst durch das Juden/ Christentum wurde das Recht auf Leben erfunden. Das Recht auf Leben “ Du sollst nicht Töten“, dass war auch ein Grund warum die Nazis die Juden/ Judentum haßten.
    ( Geschichte ist wohl nicht deine Stärke)
    ——————————————-
    #24 Jens T.T:
    “Auf die Gleichberechtigung der Frau bei den Germanen hätte man gut verzichten könnne…”

    Das taten die Christen dann ja auch weit über ein Jahrtausend lang. Nun ist wieder Schluss damit.

    “…dass das Christentum frauenfeindlich war ist ein Vorurteil.” Ja, nee, is’ klar, ne!?!
    ———————————-
    Unter dem Christentum stiegen die Frauen auf. Der Spiegel sagt selber, dass unter Frauen das Christentum besonders beliebt war.

    Papst Alexander III (1159-1181) hält fest: „Die Ehe kommt nur durch beiderseitige Zustimmung zustande“.

    Im römischen Recht war der Vater (pater familias) uneingeschränkter Herr über die ganze Familie, auch über die Söhne und Töchter. Er konnte sogar entscheiden, ob ein Neugeborenes aufgezogen oder aus irgendwelchen Gründen getötet wurde. In der christlichen Welt waren Frauen nie Besitz des Mannes, sondern sie kamen z.T. zu grossem politischem Einfluss. Als im Jahr 972 Kaiser Otto I. in Rom die Nichte eines armenischen Generals mit dem Namen Theophanu heiratete, erhielt sie den Titel „Mitkaiserin“ (coimperatrix).

    Überhaupt war es für die Frauen des Hochadels bei Abwesenheit, Verhinderung oder Tod des Mannes selbstverständlich, in jeder Weise für den Mann einzuspringen oder eben für unmündige Kinder die Regentschaft zu führen. Nicht selten waren Frauen selber Landesfürstinnen und Lehensherrinnen. Schliesslich gab es noch Königin Isabella von Kastilien. Sie vollendete die Wiederoberung Spaniens von den muslimischen Mauren (Reconquista) und gehört zu den herausragenden Herrscherpersönlichkeiten ihrer Zeit.

    Das bayrische Stadtrecht von 1347 hält ausdrücklich fest, „dass eine Marktfrau gleiches Recht wie ihr Mann hat.“ In der Stadt Köln lag ein guter Teil des Gewürz- und Metallhandels in den Händen von Frauen. Andernorts waren sie erfolgreiche Geldwechslerinnen und Gastwirtinnen und handelten mit Tüchern und Wein. In Paris gab es sechs verschiedene Zünfte der Seidenverarbeitung, die den Frauen vorbehalten waren. In Frankfurt sind nicht weniger als 65 Berufe bezeugt, welche Frauen ausüben konnten.

    PS: Rechtspopulist, du kannst auch nicht mehr als dumme und nutzlose Antworten geben. Die Antworten sind einfach sinnlos.

  67. Abtreiben muss legal bleiben! Es ist ein großer Fehler, zu glauben, dass ein Abtreibungsverbot das Gegenteil bewirkt!

  68. Es scheint Tradition bei PI zu sein, dass beim Thema Abtreibungen gegen Christen/Atheisten gewettert wird.
    1. Nicht alle Christen sind gegen Abtreibungen und 2. Nicht alle Atheisten sind für Abtreibungen.
    Was mir unangenehm aufstößt ist die Tatsache, dass sich viele männliche PI-Poster aus der Verantwortung stehlen. Nach dem Motto, es ist der Bauch der Frau, damit hat der Mann nix zu tun, also kann sie damit machen was sie will. Logisch weitergedacht, lässt sich sagen, wenn die Frau wider erwarten doch das Kind bekommen möchte, sagt der Mann, dass ist deine Entscheidung, damit will ich nichts zu tun haben.
    Seht es doch mal ein, der Mann gehört genauso zur Zeugung wie die Frau und trägt schließlich genauso Verantwortung für das un/-geborene Kind.
    Für mich ist es eine perverse Gesellschaft, die Abtreibungen legitimiert. Sie schätzt das eigene Leben nicht und sieht sich somit nicht als lebenswert. Das Ergebnis ist Selbsthass und damit das unfreiwillige Eingeständnis: „Ohne mich wäre die Gesellschaft viel besser dran.“
    Denn anders lässt sich nicht begründen, warum diese Menschen für Abtreibungen sein können im Wissen sie selbst wurden nicht abgetrieben.
    Poppen, Saufen, bisschen Karriere, dann Wellness. Kinder, ja irgendwann am besten aber nie, denn Kinder schränken die Freiheit ein und mahnen dich an jedem Tag ihrer Existenz zu Verantwortung. Das ist belastend für einen Menschen der vergisst, warum er überhaupt die Möglichkeit bekommen hat auf dieser Welt zu sein. Und wer diesen Aspekt vergisst oder bewusst ausblendet, hat den Wert zu leben nicht verstanden.

  69. @#71 Tom62

    ***“Dieser Vorsatz entspricht dem Unterschied zwischen einem “Unfall” und einem Mord.“***

    Richtig erkannt. Bei einem Unfall mit Personenschaden muß in jedem Fall die Polizei verständigt werden. Schon jemals mitbekommen, daß bei einer Fehlgeburt (bzw. einer größeren Regelblutung, mehr ist es das nicht in den ersten Wochen) die Polizei ins Spiel kommt? Natürlich nicht. Denn ein Embryo ist nunmal kein Mensch, und weder bei Fehlgeburt noch Abtreibung kommt es daher zu Personenschaden.

    #78 Ludwig Wilhelm von Baden

    ***“aber es kann nicht sein, dass ungeborenes Leben abgetrieben werden muss, weil manche Menschen von Kiste zu Kiste springen ohne zu Verhüten.“***

    Natürlich kann das sein. Und das ist gut so. Keine Frau soll per Gesetz zur Gebärmaschine gemacht werden dürfen, nur weil sie sich das unfaßbare Recht nimmt, Sex zu haben, wenn sie will.

    ***“Hauptsache ich habe meinen Spass, alles andere Interessiert mich nicht“***

    Spaß und Selbstverwirklichung unterscheiden morderne westliche Staaten von Klerikalfaschismen, in denen Frauen nur „Gefäße für den Samen“ sind und alles was den Staat interessiert, ist willfährige Idioten zu produzieren – und das geht am besten durch sexuelle Repression. Paradebeispiel ist der Islam, der sich heute noch im Mittelalter befindet und mit seiner perfiden Ideologie die ganze Welt bedroht.

  70. Ich finde es immer wieder lustig, wenn MÄNNER sich gegen Abtreibung echauffieren. Einfach zum Lachen. Am besten wird es, wenn zölibatäre sexuell gestörte Priester sich zu IRGENDEINEM Thema rund um Familie, Frauen und Kinderkriegen äußern.

  71. #65 Kolle

    und wenn dann das Ei im Nest liegt, darf man ja kein Alkohol und keine Zigaretten mehr rauchen, keine Partys mehr und muss Verantwortung übernehmen.

    Fragen Sie mal einen Gynäkologen, wie viele der „jungen Mütter“ sich daran halten…

    #76 Ludwig Wilhelm von Baden

    Wer nicht reif genug ist zu verhüten, sollte erst recht nicht über Leben und Tod eines menschlichen Wesens entscheiden dürfen.

    Ja, keine Verhütung ist zu 100% sicher. Aber das Risiko müssen die Männer auch eingehen. Wenn diese das kind nicht wollen können sie auch nicht abtreiben. Das Risiko muss man eben eingehen oder man verzichtet eben auf Sex. Es ist eben nichts im Leben umsonst.

    Eine vernünftige Einstellung. Als ich jünger war, hatte ich eine sehr liberale Meinung zu Abtreibung, das hat sich mittlerweile geändert. Eine Abtreibung nach Vergewaltigung, bei Gefährdung des Lebens der Mutter und ähnlichen Extremsituationen sollte meiner Ansicht nach selbstverständlich erlaubt sein, aber die Mehrheit der Fälle ist wohl eher nicht durch Vergewaltigung begründet.
    Das Problem ist eine Verantwortungslosigkeit, die durch unseren alles inklusive Wohlfahrtsstaat gefördert wird. Nicht nur beim Thema Sex. Man fühlt sich eben mit 14 oder 15 erwachsen, mit allem, was vermeintlich oder tatsächlich dazu gehört. Rechte nimmt man selbstverständlich in Anspruch, Pflichten weist man weit von sich.
    Manche Menschen kommen mit Freiheit eben erst später zu Recht, manche auch nie. Ich konnte das sehr schön in meiner Schulzeit beobachten. Sobald man in der Oberstufe war und sich selbst Entschuldigungen ausstellen konnte, hatten plötzlich Schüler, die sonst kaum schwänzten, mehrere hundert Fehlstunden und sind dann irgendwann auch abgegangen. Dass man eventuell auch die Pflicht haben könnte, sich zusammenzureißen und in der Schule zu erscheinen, kam ihnen nicht in den Sinn. Verhungern muss man in Deutschland ja ohnehin nicht. Ähnliches beobachtet man bei Straftaten. Mit 18 darf man wählen, harten Alkohol trinken, Discos und Spielhallen besuchen, Auto fahren etc., aber wenn man dann straffällig wird will man selbstverständlich tunlichst nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.

  72. @Fenris du schreibst widersprüchlich. Der Wohlfahrtstaat fördert unverantwortliche Geburten ja auch noch. Das geht so weit, daß gewisse Frauen absichtlich nur deswegen schwanger werden, um die Vergünstigungen wie größere Wohnungen abzugreifen und ein Leben lang nichts lernen zu müssen außer kochen und den Mann bedienen. Ich glaube ich brauche nicht erklären, welche Bevölkerungsgruppe sich besonders dabei hervortut, wenn es darum geht, daß die einzige Qualifikation bei Frauen der Bauch sein soll. Freier Zugang zu Abtreibung würde den Wohlfahrstaat entlasten, weil weniger Sozialfälle geboren werden würden. Kinderkriegen darf nicht belohnt werden, es sollte was KOSTEN. Dann würden nur die Kinder kriegen, die sie sich auch leisten können. Und nicht mehr als ein, zwei, und nicht sieben, die dann später alle arbeitslos sind.

  73. Klar Bellawa, man darf seine Meinung über ein Thema nur äußern, wenn man unmittelbar selbst betroffen ist. Männer sind wohl oder übel bei der Zeugung beteiligt und haben dadurch die Pflichten und Rechte die daraus hervorgehen, außerdem handelt es sich bei ihnen um Menschen, die man auch hätte abtreiben können – es geht JEDEN etwas an, nicht nur die Gebärmutterbesitzerinnen.
    Ist es nicht andersherum auch lustig, wenn Frauen militant auf ihr Recht pochen, sich nach belieben die Gebärmutter auskratzen zu lassen, um danach von einem Psychologen zum anderen zu rennen?

  74. #95 Bellawa
    Mag sein, dass ich mich insofern missverständlich ausgedrückt habe, als ich das Wort „Wohlfahrtsstaat“ im Zusammenhang mit Abtreibung verwendet habe. Es ging mir darum, aufzuzeigen, dass man in Deutschland eben in sehr vielen Situationen nicht mehr verantwortlich für die eigenen Handlungen und Entscheidungen ist. In der Schule faul gewesen und nichts gelernt: Kein Problem, man bekommt Hartz IV, genau wie derjenige, der sich angestrengt hat, aber dann ohne eigenes Verschulden arbeitslos geworden ist.

    Freier Zugang zu Abtreibung würde den Wohlfahrstaat entlasten, weil weniger Sozialfälle geboren werden würden.

    Die von Ihnen angesprochene Bevölkerungsgruppe würde die Abtreibungen vermutlich ohnehin nicht in Anspruch nehmen. Selbst wenn sie kein Kindergeld bekommen würden, wage ich zu bezweifeln, dass sie ihren Fortpflanzungsdrang einschränken würden, da sie aus einer Kultur stammen, in denen es das Normalste der Welt ist, dass eine Frau eben viele Kinder bekommt.
    Kinderkriegen sollte meiner Ansicht nach nichts kosten, um die ganz normale deutsche Familie, in der die Eltern einer anständigen Arbeit nachgehen, mit der sie aber nicht reich werden können, dazu zu ermutigen, Kinder zu bekommen. Das könnte meiner Ansicht nach effektiv dadurch geschehen, dass man großzügige Steuerfreibeträge einräumt. Damit würde man auch Ihren Vorschlag integrieren, Leuten, die ohnehin nicht ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten können, keine finanziellen Anreiz zu liefern, Kinder nur zur Aufstockung von Hartz IV zu bekommen.

  75. #82 Rechtspopulist (19. Okt 2009 00:26)

    Muss dich enttäuschen ich bin „Selberdenker“ und brauche keinen „Gott“ als ausrede für mein schicksal, Taten etc.

    Ich habe 3 Kinder und liebe meine Frau. Selbstverantwortliches Handeln ist es was ich fordere. Denken, denken, denken.

  76. #91 Bellawa (19. Okt 2009 10:00) zu #71 Tom62

    (Tom62:) „Eine Fehlgeburt ist ein tragischer Umstand, für den niemand etwas kann, die Frau am allerwenigsten. Eine Abtreibung wird dagegen vorsätzlich, per eigener Entscheidung und willentlich vollzogenem Eingriff des Tötens, vorgenommen. Dieser Vorsatz entspricht dem Unterschied zwischen einem “Unfall” und einem Mord.“

    (Bellawa, zum letzten Satz:) Richtig erkannt. Bei einem Unfall mit Personenschaden muß in jedem Fall die Polizei verständigt werden. Schon jemals mitbekommen, daß bei einer Fehlgeburt (bzw. einer größeren Regelblutung, mehr ist es das nicht in den ersten Wochen) die Polizei ins Spiel kommt? Natürlich nicht.

    Diese Konstruktion ist so ziemlich „an den Haaren herbeigezogen“ und kann nichts an dem Umstand ändern, daß ein willentliches Töten menschlichen Lebens Mord ist, da dies aus Vorsatz geschieht.

    Denn ein Embryo ist nunmal kein Mensch, und weder bei Fehlgeburt noch Abtreibung kommt es daher zu Personenschaden.

    Das halte ich in Anbetracht der Sache für reinsten Zynismus. Zumal Ihre einleitende Behauptung, ein Embryo „sei kein Mensch“, auf die Sie Ihre Argumentation stützen, auch in „Wissenschaftskreisen“ nicht gerade unumstritten ist.

    Sexualität ist sicher nicht nur zur Zeugung von Nachkommen da. Einverstanden, sehe ich genau so. Dennoch aber ist dies, schon biologisch gesehen, ihr eigentlicher Zweck. Sex hat daher eben nicht nur etwas mit Spaß, sondern durchaus auch etwas mit Verantwortung zu tun, die wechselseitig ist, für den Partner oder Partnerin, aber eben auch für das gezeugte Leben, das ggf. daraus entsteht. Das hat wohl kaum etwas mit Frauenfeindlichkeit, geschweige denn mit einer Entwürdigung der Frau als „Gebärmaschine“ zu tun, oder wie die einschlägigen „Kampfbegriffe“ alle heißen mögen. Wer das „Recht Spaß zu haben“ über das Recht des anderen stellt, der löst keine Probleme, sondern schafft neue, und das gewaltig.

    Leuten aus den diversen Kreisen, die sich allein darum Kinder „zulegen“, weil´s dann (mehr) Geld vom Staat gibt, ist gewiß anders beizukommen als Abtreibungen zu fördern bzw. zu finanzieren. Das Problem an diesem vermeintlichen „Wohlfahrtssystem“ ist, daß es nicht mehr zur Arbeit gegen ausreichenden Lohn hinführt, weil es dazu schlicht nicht in der Lage ist, und damit von der Verantwortung für sich selbst und die eigene Familie eher weg- als hinführt. Insofern ist dieses Problem wiederum sehr viel vielschichtiger, als dies gemeinhin (an)erkannt werden will.

  77. #82 Rechtspopulist (19. Okt 2009 00:26)

    Ich halte von Abtreibungen nichts, bin aber keine Frau und insofern halte ich es nicht für sinnvoll, irgendwelchen Frauen Vorschriften machen zu wollen, was sie zu tun oder zu lassen haben.

    Genau das ist der Punkt. Und erstaunlicherweise bin ich bis dato weitaus, weitaus mehr männliche Abtreibungsgegnern begegnet als weiblichen. Ein Schelm, wer da patriarchalische Schutz- und Kontrollreflexe am Werk sieht.

  78. „Denn ein Embryo ist nunmal kein Mensch, und weder bei Fehlgeburt noch Abtreibung kommt es daher zu Personenschaden“

    Es ist wohl ein Mensch. Denn es lebt, atmet, hat reflexe und verspürt Angst. Wie kann man nur so perverse sein und behaupten es sei kein Mensch. Die Kommunisten und Nazis habe genauso unwissenschaftlich und menschenverachtend gedacht. Wohin es hinführt wissen wir ja. Wenn ich einen Menschen erschieße, merkt er ja auch nichts. Sollen wir jetzt etwa Mord legimentieren.

    Abtreibung ist und bleibt Mord und ist ein Zeichen einer minderwertigen und arment Kultur ( Nach Mutter Teresa und da hat sie recht.) Menschen die Abtreibung befürworten, sind auf dem selben Level, die den Holocaust leugnen oder rechtfertigen. So ein geistigen Dreck auf PI. Hier haben sich wohl manche auf dem Weg der Homepage der “ Linken und Grünen“ verlaufen.

  79. Eigentlich wurde schon alles gesagt.

    Manchmal wusste ich beim Lesen nicht,ob ich mit dem Kopf schütteln oder schmunzeln sollte.

    Es ist so einfach zu sagen, man ist gegen Abtreibung. Ich finde das auch nicht schön. Aber ich natürlich für die freie Entscheidungsmöglichkeit seitens der Frau.

    Wenn hier mit dem Argument hantiert wird, eine Frau wolle wohl lieber Karriere machen, oder weiter rauchen/saufen/feiern/keine Verantwortung übernehmen, sei noch erwähnt,

    eine Mutterschaft ist eine lebenslange Aufgabe. Sie ist sehr zeit- und kostenintensiv.
    Meistens wird kein Mensch mehr geliebt, als sein Kind, dass man gehütet und versorgt hat.

    Die Aufgabe einer Mutterschaft ist schwieriger, als jede Karriere. Sie nimmt die Mutter voll und ganz ein, emotional, seelisch und geistig.
    Nichts ist wie es mal war für die Frau, das ganze Leben lang.
    Der Erzeuger spielt dabei nunmal – zumindest in den ersten Lebensjahren – eine untergeordnete Rolle.
    Nur eine Frau darf ganz alleine entscheiden, ob sie diesen Schritt vom Herzen gehen möchte und kann.

    Was die soziale Gerechtigkeit angeht, halte ich es für angemessen, größere steuerliche Erleichterungen für erwerbsttätige Mütter zu schaffen, mindestens so groß, wie für eine verheiratete kinderlose Frau.

    Für Kinder aus Transferleistungenfamilien sollte der Staat meiner Meinung nach direkt Leistungen zukommen lassen, z. B. Schulspeisung usw., es gibt da eine Menge Möglichkeiten, dass es sich für eine bestimmte Elternklientel nicht mehr „lohnt“, Kinder zu „produzieren“.
    Für die Integration und die soziale Gerechtigkeit dem Nachwuchs gegenüber Nachwuchs aus finanziell besser gestellten Elternhäusern, wäre das auch gut.

    Fenris

    Manche Menschen kommen mit Freiheit eben erst später zu Recht, manche auch nie. Ich konnte das sehr schön in meiner Schulzeit beobachten. Sobald man in der Oberstufe war und sich selbst Entschuldigungen ausstellen konnte, hatten plötzlich Schüler, die sonst kaum schwänzten, mehrere hundert Fehlstunden und sind dann irgendwann auch abgegangen. Dass man eventuell auch die Pflicht haben könnte, sich zusammenzureißen und in der Schule zu erscheinen, kam ihnen nicht in den Sinn. Verhungern muss man in Deutschland ja ohnehin nicht. Ähnliches beobachtet man bei Straftaten. Mit 18 darf man wählen, harten Alkohol trinken, Discos und Spielhallen besuchen, Auto fahren etc., aber wenn man dann straffällig wird will man selbstverständlich tunlichst nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.

    Diese Argumentation halte ich für gefährlich. Wollen Sie damit ausdrücken, ein junger Mensch hat gefälligst für sein Tun auch Verantwortung zu übernehmen?
    Eine junge Mutter hat für ihren Sex auch die Konsequenzen zu tragen?

    Nein, hat sie nicht. Denn die lebenslange Aufgabe ein Kind zu begleiten, darf nicht die Konsequenz „Strafe“ aus einem verantwortungslosen Umgang mit Sexualität sein.
    Ein Kind / eine Mutterschaft darf nicht zur Strafe gemacht werden.

    Ich finde unsere Gesetze und das spanische Gesetz gut.

  80. #103 li.berte

    Diese Argumentation halte ich für gefährlich. Wollen Sie damit ausdrücken, ein junger Mensch hat gefälligst für sein Tun auch Verantwortung zu übernehmen?
    Eine junge Mutter hat für ihren Sex auch die Konsequenzen zu tragen?

    Ja, genau das möchte ich damit ausdrücken. Nur erschließt sich mir nicht, warum diese Argumentation gefährlich sein soll. Ich sehe eher das Gegenteil als gefährlich an, nämlich die Einstellung vieler Jugendlicher und auch Erwachsener, man habe grundsätzlich alle Rechte, v.a. das Recht auf Spaß, ohne die Konsequenzen zu tragen.
    Ich habe öfter erlebt, wie Jugendliche und junge Erwachsene völlig betrunken in die Notaufnahme eingeliefert wurden und zum Teil auf der Intensivstation überwacht werden mussten. Peinlich war das kaum jemandem. Wenn diese Leute einfach einmal selber die Kosten für so etwas tragen müssten, würden sie sich es vielleicht noch einmal überlegen, sich wieder ins Koma zu saufen.

  81. #100 wieauchimmer (19. Okt 2009 18:25)

    Und erstaunlicherweise bin ich bis dato weitaus, weitaus mehr männlichen Abtreibungsgegnern begegnet(…) Ein Schelm, wer da patriarchalische Schutz- und Kontrollreflexe am Werk sieht.

    Könnten Sie Sich nicht vielleicht vorstellen, daß es hier mitunter noch etwas anderes geben könnte als nur all die bösen Männer, die die Frauen nichts als „besitzen“, kontrollieren und ausnutzen wollen?

    #103 li.berte (19. Okt 2009 20:19)

    Wollen Sie damit ausdrücken, ein junger Mensch hat gefälligst für sein Tun auch Verantwortung zu übernehmen?

    Was ist das nur für eine Frage? – Selbstverständlich hat er das, wenigstens dann, solange er im Vollbesitz aller seiner geistigen und physischen Kräfte ist. Und zwar normalerweise für alles, was er tut oder auch nicht tut, obwohl es es tun sollte.

    Eine junge Mutter hat für ihren Sex auch die Konsequenzen zu tragen?/blockquote>

    Ja, hat sie, und sie trägt sie im gegebenen Falle ja auch, egal, wie sie sich entscheidet. Das ist die Crux an der Sache und damit genau das Problem, das viele, gerade die beteiligten Männer, oft leider nicht wahrhaben wollen. An dieser Last des Alleingelassenseins und des Sich-Entscheiden-Müssens zerbrechen viele.

    Nein, hat sie nicht. Denn die lebenslange Aufgabe ein Kind zu begleiten, darf nicht die Konsequenz “Strafe” aus einem verantwortungslosen Umgang mit Sexualität sein.
    Ein Kind / eine Mutterschaft darf nicht zur Strafe gemacht werden.

    „Konsequenz“ ist ja nicht gleichbedeutend mit „Strafe“. Jedes Handeln hat auch irgendwelche Konsequenzen. Im gegebenen Fall ist diese Konsequenz (ich wiederhole: nicht Strafe) das (werdende) Kind und damit die beginnende Mutterschaft.

    Diese Mutterschaft ist (nochmal) eben keine Strafe, sondern die logische Konsequenz der Verantwortung, die demnach zu tragen ist.

    Diese Argumentation allein wäre jedoch schief, wenn nicht berücksichtigt würde, daß dies nicht die alleinige Verantwortung der Frau für sich und ihr Kind, sondern die Verantwortung Beider ist, sowohl füreinander als auch für ihr Kind. Zum Sex gehören zwei, also gehören auch zum Kind zwei. Das Wort „Eltern“ gibt es nicht in der Einzahl. Eine Sexualität ohne die eigene Verantwortung beider Teile, wie die Achtundsechziger und Linken in Ost und West uns dies bis heute einzutrichtern versuchen, gibt es nicht – jedenfalls nicht ohne Folgen für sich und die Gesellschaft. Und das übersehen zu wollen ist gefährlich. Diese Folgen bestehen ja bereits.

    Der ggf. vorhandenen Schuld des Mannes, dieser lebenslangen Verantwortung nicht genügen zu wollen, die Frau mit dieser Last alleine zu lassen, kann jedenfalls nicht damit begegnet werden, dieser Schuld eine weitere und größere hinzuzufügen, die im Töten, Zerstückeln und „Entfernen“ eines ungeborenen Lebens besteht. Was ist das nur für eine zynische Argumentation.

    Daß da auch seitens der Gesellschaft für Mütter und gerade auch für Alleinerziehende (deren Vorhandensein wiederum ein Anzeichen für Fehlentwicklungen ist) mehr zu tun ist, ist bislang getan wurde, steht m. E. dabei völlig außer Zweifel.

  82. Man kann nicht eine ungewollte Schwangerschaft, die nicht zu vergleichen ist mit einer geplanten, längerfristigen verantwortungslose Alltagsgestaltung, als gefälligst in Kauf zu nehmende Konsequenz sehen.

    Das geht nicht, das ist falsch. Eine Frau kann nicht gezwungen werden, eine Mutterschaft zu übernehmen.

    Wir sind Menschen und keine Tiere.

  83. Sorry, Fehler bei der Formatierung. Eine Editierfunktion wäre hilfreich.

    #100 wieauchimmer (19. Okt 2009 18:25)

    Und erstaunlicherweise bin ich bis dato weitaus, weitaus mehr männlichen Abtreibungsgegnern begegnet(…) Ein Schelm, wer da patriarchalische Schutz- und Kontrollreflexe am Werk sieht.

    Könnten Sie Sich nicht vielleicht vorstellen, daß es hier mitunter noch etwas anderes geben könnte als nur all die bösen Männer, die die Frauen nichts als „besitzen“, kontrollieren und ausnutzen wollen?

    #103 li.berte (19. Okt 2009 20:19)

    Wollen Sie damit ausdrücken, ein junger Mensch hat gefälligst für sein Tun auch Verantwortung zu übernehmen?

    Was ist das nur für eine Frage? – Selbstverständlich hat er das, wenigstens dann, solange er im Vollbesitz aller seiner geistigen und physischen Kräfte ist. Und zwar normalerweise für alles, was er tut oder auch nicht tut, obwohl es es tun sollte.

    Eine junge Mutter hat für ihren Sex auch die Konsequenzen zu tragen?

    Ja, hat sie, und sie trägt sie im gegebenen Falle ja auch, egal, wie sie sich entscheidet. Das ist die Crux an der Sache und damit genau das Problem, das viele, gerade die beteiligten Männer, oft leider nicht wahrhaben wollen. An dieser Last des Alleingelassenseins und des Sich-Entscheiden-Müssens zerbrechen viele.

    Nein, hat sie nicht. Denn die lebenslange Aufgabe ein Kind zu begleiten, darf nicht die Konsequenz “Strafe” aus einem verantwortungslosen Umgang mit Sexualität sein.
    Ein Kind / eine Mutterschaft darf nicht zur Strafe gemacht werden.

    „Konsequenz“ ist ja nicht gleichbedeutend mit „Strafe“. Jedes Handeln hat auch irgendwelche Konsequenzen. Im gegebenen Fall ist diese Konsequenz (ich wiederhole: nicht Strafe) das (werdende) Kind und damit die beginnende Mutterschaft.

    Diese Mutterschaft ist (nochmal) eben keine Strafe, sondern die logische Konsequenz der Verantwortung, die demnach zu tragen ist.

    Diese Argumentation allein wäre jedoch schief, wenn nicht berücksichtigt würde, daß dies nicht die alleinige Verantwortung der Frau für sich und ihr Kind, sondern die Verantwortung Beider ist, sowohl füreinander als auch für ihr Kind. Zum Sex gehören zwei, also gehören auch zum Kind zwei. Das Wort „Eltern“ gibt es nicht in der Einzahl. Eine Sexualität ohne die eigene Verantwortung beider Teile, wie die Achtundsechziger und Linken in Ost und West uns dies bis heute einzutrichtern versuchen, gibt es nicht – jedenfalls nicht ohne Folgen für sich und die Gesellschaft. Und das übersehen zu wollen ist gefährlich. Diese Folgen bestehen ja bereits.

    Der ggf. vorhandenen Schuld des Mannes, dieser lebenslangen Verantwortung nicht genügen zu wollen, die Frau mit dieser Last alleine zu lassen, kann jedenfalls nicht damit begegnet werden, dieser Schuld eine weitere und größere hinzuzufügen, die im Töten, Zerstückeln und „Entfernen“ eines ungeborenen Lebens besteht. Was ist das nur für eine zynische Argumentation.

    Daß da auch seitens der Gesellschaft für Mütter und gerade auch für Alleinerziehende (deren Vorhandensein wiederum ein Anzeichen für Fehlentwicklungen ist) mehr zu tun ist, ist bislang getan wurde, steht m. E. dabei völlig außer Zweifel.

  84. #107 li.berte

    Das geht nicht, das ist falsch. Eine Frau kann nicht gezwungen werden, eine Mutterschaft zu übernehmen.

    Eine Frau darf nicht zum Geschlechtsverkehr gezwungen werden. Da sind wir uns wohl alle einig. Aber wenn Mann und Frau miteinander einvernehmlich Geschlechtsverkehr haben, müssen sie eben in Betracht ziehen, dass es auch „schief“ gehen kann, also dass eben genau das eintritt, was biologisch gesehen auch die einzige Funktion von Geschlechtsverkehr ist. Wenn man entsprechende Vorkehrungen trifft, ist das „Risiko“ sehr gering, man beachte den Pearl-Index moderner Kontrazeptiva.
    Übrigens scheint es ja gesellschaftlich allgemein akzeptiert zu sein, dass man einen Vater zwingen kann, die Vaterschaft zu übernehmen, inklusive Unterhaltszahlungen. Da hat meines Wissens nach auch die extremste Feministin noch nicht dran gerüttelt.

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